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Foren
Hat jemand erfahrungen mit einem Leda Unica
Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.02.2012 13:25:19
0
1670402
Also "Lüftungszug" geht nicht als Schornstein und das Querschnitt-Seitenverhältnis geht nicht und so ein Übergangsstück 12/33-15 geht im Leben nicht. 12 x 33 = 396cm2 und 15 rund = 177cm2, das ist ja mehr als ne HALBIERUNG!!

Strömungstechnischer Schwachsinn. Ganz abgesehen davon: wie reinigt denn der Schorni das?? mit nem 18er Besen nach oben ins 15er Rohr und dann mit ner Sonderanfertigung 15 x 40cm oder so den Rest nach oben und nach unten???

;-)))


Dann hat ihn der BSM des Nachbar-Kehrbezirkes abgenommen oder?

Zur Klarstellung: Es ist UNZULÄSSIG daß ein BSM BEZIRKS-Schornsteinfegermeister oder ein Mitarbeiter seines Betriebes eine Feuerstätte installiert und diese dann auch noch selber abnimmt"!

DANN dürfte ja der Ofensetzer-Meister auch seine Öfen selber baurechtlich abnehmen.


Das gat nicht nur "e G'schmäckle", das STINKT gewaltig!

Verfasser:
Ofenprofi
Zeit: 15.02.2012 16:04:49
0
1670567
Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Ich würde den "Erbauer" auf Beseitigung der Mängel auffordern mit angemessener Frist, am besten Schriftlich mit Einschreiben und Rückschein. Wenn denn die Zeit verstrichen ist, wird der Weg nur über den RA gehen können (müssen). Ich hoffe, du hast was Schriftliches in der Hand.
Eine andere Möglichkeit sehe ich beim besten Willen nicht.

Hat aber lang gedauert, bis alle Fakten auf dem Tisch waren :-))

>ich bin mitlerweile soweit das wir das Gerät auf Wunsch von Leda selbst, über den Fachbetrieb reklamieren lassen.<

wie hast du dir dies vorgestellt?

Verfasser:
Gottlieb
Zeit: 16.02.2012 06:54:28
0
1670920
Guten Morgen,

das einzige was ich schriftliche habe, ist die Rechnung für den Ofen, bislang hat ich noch keine Rechnung für die Verlängerung des Schornsteines. Dieses Abnahmeprotokoll welches auf den ersten seiten der Bedienungsanleitung zu finden ist, habe ich noch nicht ausgefüllt bekommen.

">ich bin mitlerweile soweit das wir das Gerät auf Wunsch von Leda selbst, über den Fachbetrieb reklamieren lassen.<

wie hast du dir dies vorgestellt?"

Da der Schornsteinfeger/Verkäufer/Aufbauer sagte er weiß auch nichts mehr, weil sonst alles passt (laut seinen Augen) sollte ich den Hersteller kontaktieren und das habe ich letztendlich, sodass der Fachbetrieb über den er den Ofen gekauft hat, eine RMA eingeleitet hat. Und in den nächsten Tagen meldet sich LEDA hinsichtlich eines Vor-Ort-Termines mit einen Ihrer Techniker.

"Dann hat ihn der BSM des Nachbar-Kehrbezirkes abgenommen oder?"

Ob hier überhaupt jemand irgendwas abgenommen hat weiß ich nicht, aber so wie es sich anhört sind das wohl alles gute Freunde, da sie voneinander immer mit Vornamen sprechen.

Ich muss natürlich auch sagen, dass der Schornsteinfeger zu Anfang des Ofenkaufes mir sagte, dass eventuell eine Schornsteinverlängerung fällig wäre. Dieses habe ich aber akzeptiert und ist ja nun auch in einer Art und Weise drauf.

Er hat diese Schornstein bzw. Lüftungsschacht ausgemessen und danach mit einem Programm für Schornsteinfeger genau errechnet, wie hoch die Schornsteinverlängerung sein muss, damit wir zwischen 12-20 Pascal kommen. Ich meine das diese Programm auch das Adapterstück "gebaut" hat, welches von 12x33cm auf 15cm geht.

Das Adapterstück geht auch nicht umgehend von 12x33cm auf 15 cm, sondern sieht aus wie eine Art Trichter.

Ich hatte beim letzten Gespräch hinsichtlich des Vor-Ort-Termines auch angedeutet das ich ggf. den Anwalt einschalten werde, falls Leda meint es wäre ein Kundenfehler und den Einsatz berechnet. Hinsichtlich dessen änderte sich die Stimmlage und er wollte in jedem Fall dabei sein, wenn der Techniker von Leda kommt. Ich denke er wusste selbst das wenn der Techniker hier entsprechend urteilt, dass diese eventuell auf Ihn zurück fällt.

PS: Und mal vom Thema ab zukommen, ich habe nun auch einen Strahlenschutz am Leda, da er hinsichtlich der Rückwand beim Schornstein mir zu heiß wurde. Der Strahlenschutz ist jedoch nicht das Originalzubehör für den Ofen, sondern selbstgemacht aus Aluminium.

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 18.02.2012 09:52:48
0
1672577
Moin,

habt Ihr eigtl. auch so ein Knacken wenn er sich aufheizt oder abkühlt? Nicht seehr laut aber penetrant, d.h. alle 2-3 Sekunden ein Knacksen/Ticken... Dachte da er aus Guß ist würde dies nicht vorkommen.

Gruß
Mitch

Verfasser:
Gottlieb
Zeit: 27.02.2012 19:21:23
0
1679776
Hallo Mitch,

also wenn ich Ihn richtig schnell hochheize dann ja, sonst eigentlich nicht wirklich wahrnehmbar.

Beim Abkühlen ist es mir noch nicht wirklich aufgefallen.

Verfasser:
rspitz
Zeit: 03.03.2012 13:39:32
0
1682747
Ich hab' das nächstgrößere Modell von Leda, den Novia. Bei mir knackt es auch, aber ich empfinde es nicht als besonders störend.

Der Ofenbauer hat bei der Montage auch besonders hervorgehoben, dass der Ofen aus Guss sei und nicht so knacken würde wie die billigen Blechbüchsen. Mir fehlt der Vergleich, aber es war nicht das entscheidende Kriterium.

Zur Scheibenspülung: Auch bei mir gibt es an der rechten Seite (wo sich die Türe öffnet) eine Verrußung von ca. 10cm Breite. Der Rest der Scheibe bleibt eigentlich immer sauber, wir reinigen sie recht selten.

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 03.06.2012 20:57:13
0
1723278
Hallo Gottlieb!
Ich bin gerade nach längerer Zeit wieder online und habe gerade Deine Beiträge und Bilder angesehen. Also die Bilder sehen wirklich nicht gut aus, was die Scheibe betrifft. Das gibt ja sicher auch Probleme beim reinigen. Die Steine sehen auch bei mir sehr dunkel aus, aber auf der Scheibe kann ich bei uns keine solche kleine Partikel wie bei Dir erkennen. Die wird bei uns - wie schon zuvor beschrieben - so langsam verschmutzt, dass ich ca. alle drei Wochen ran muss. Ich habe im Januar durch Zufall Holz (geschenkt) erhalten, welches fast 5 Jahre im freien unter einem Dach gelagert war. Bei der Verbrennung hat dies wirklich nochmals spürbaren positiven Einfluss auf die Verschmutzung der Scheibe gehabt. Aber bei Deinen Verschmutzungen in derart kurzer Zeit muss etwas Grundlegendes nicht stimmen. Denn wenn Zug und Brenntemperatur stimmen würde auch ich mich fragen, wo der Ruß herkommt. Bei uns ist es halt eher umgekehrt: Seit wir auf Empfehlung der Firma unseren Zug im Schornstein sofort nach anzünden begrenzen läuft es mit der Scheibenspülung viel besser. Gruß Bernd

Verfasser:
Jehdi
Zeit: 28.08.2012 19:38:06
0
1755669
Hallo und guten Tag, wir spielen auch mit dem Gedanken diesen Ofen einzukaufen, da er nicht so eine extreme Hitzestrahlung verspricht - jetzt meine Frage wg. Eurer Diskussion mit der Scheibenspülung etc. in unserem Schornstein wäre noch ein unbenutztes Rohr (100 mm Durchmesser) lt. Schornsteinfeger auch zu benutzen - was passiert denn dann nach Eurer Meinung mit der Rußentwicklung u. den Scheiben?

Der Schornsteig geht dann noch ca. 9m in die Höhe - bekommt ganz oben dann natürlich einen Aufsatz - ggf. auf 150 mm - im Dachgeschoss ist eine Revision verfügbar.

Schönen Dank für Eure Meinung u. viele Grüße Hartmut

Verfasser:
LambdaSonde
Zeit: 28.08.2012 21:02:24
0
1755714
Hallo,

Scheibenspülung ist m.E. kontraproduktiv.
Die dient nur dazu, die Scheibe zu kühlen.
Wenn ich meine "Spülung" beobachte, wenn das Holz mal schwelt, dann ziehen Rauchschwaden von oben nach unten an der Scheibe vorbei.
Und der Rauch ist Kohlenstoff und der kondensiert nun mal an der kältesten Stelle-> Die Scheibe verrußt.

Man muss dafür sorgen, dass die (Wärme-)Strahlung der Flamme die Innenseite der Scheibe frei brennt. Ruß zündet bei ca. 250Grad.

Ansonsten eine 2%ige Lauge ansetzen(Kaliumhydroxyd oder Natriumhydroxyd) und mit etwas Spüli entspannen. Dann mit ner Sprühflasche auf die handwarme Scheibe sprühen.
Das wirkt Wunder.

Viel Erfolg

Harald

Verfasser:
Gottlieb
Zeit: 01.01.2013 15:43:09
0
1826555
Hallo an alle die dieses Thema noch verfolgen :)

Ich wollte mal einen kurzen Endbericht abgeben. Der Kaminofen wurde mittlerweile von der Firma LEDA zurück genommen. Ich wollte auch kein Austauschgerät. Laut hören-sagen scheint es aber mehrere Rückläufer zu geben, diese Info ist aber ohne Gewähr.

Ich habe seitdem einen Jydepejsen Athene und keinerlei Probleme mehr.

Verfasser:
Fürstenberg
Zeit: 05.03.2013 09:04:50
0
1880278
Grüß Gott in die Runde!

Ich bin neuer User...
(und wiederhole eine Anfrage von vor einigen Tagen, die ich in diesem Forum versucht habe zu posten -augenscheinlich ist sie aber nicht erschienen, weil ich nicht registriert war. Sollte sie also nun doppelt erscheinen..... sorry!)

Ich habe folgende Fragen zum UNICA von Firma LEDA:
Beim Anzünden von oben - wie an verschiedenen Stellen beschrieben - funktioniert es gar nicht. Beim Anzünden von unten lege ich 2 Brennhilfen auf den Aschekasten, stapele ca 3-5 kleine Anmachhölzer Fichte, ca. 2-3 cm dick und legen darüber einen oder zwei Buchenscheite.
Das Anbrennen klappt ab und zu, teilweise muss ich die Anmachhilfe von oben nochmals hinzugeben.
Bis eine Flamme beim Anzünden von unten entsteht, dauert es - wenn überhaupt - ca. 8-10 Minuten.
Ich habe dann sowohl die untere Tür geöffnet, als auch (neuerdings) die zusätzlichen kleinen Luftklappe unten im Aschekasten.
Gem Abnahme durch den Bezirkschornsteinfehger zieht der Abzug/Kamin sehr gut.
Was mache ich falsch?
Gruß
Fürstenberg

Verfasser:
jjjjjj
Zeit: 29.12.2013 16:09:14
0
2014380
Es wäre für mich mal von Interesse ob sich Euer Holzverbrauch positiv geändert hat? Braucht ihr jetzt viel weniger als eventuell vorher mit dem alten Ofen?
Wie verbrennen darin Brikett`s.
Konntet ihr Probleme (schwarze Scheibe, Anzünden beheben)

Verfasser:
holzwurm7
Zeit: 30.12.2013 08:11:02
0
2014736
Hallo Zusammen,

wir sind seit ca. 2 Monaten ebenfalls stolze Besitzer eines Leda Unica.
Da ich vorher hier auch über den Unica Infos eingeholt habe, möchte ich meine bisherigen Erfahrungen auch weitergeben. Es ist kein 0-8-15 Ofen, den man einfach so mal befeuert. Denn gerade dann kann er ein wenig rumzicken. Sein Prinzip ist schon etwas besonderes.

1. Holzscheite lieber etwas kleiner spalten, als zu groß belassen. Bei uns hat sich eine max. Größe im Dachlattenformat als sehr gut herausgestellt. Die Länge der Scheite belasse ich bei ca. 33cm. Sind die Scheite zu groß, ist die Brennkammer voll und das Holz produziert zu wenig Hitze um zu vergasen (keine Flamme, verrußte Scheibe, unvollständige Verbrennung). Wir haben zur Zeit nur weichere Hölzer im Schuppen liegen, wie z.B. Linde, Pappel, Fichte etwas Kirsche und Birke.

2. Genügend Luftzufuhr braucht der Gute ebenfalls. Bei uns ist der Luftschieber im Aschefach geöffnet. Der Haupteinsteller steht auf grosser Flamme. Im Rauchrohr ist eine Drosselklappe vorhanden, die auch zum Einsatz kommt, wenn die Flammen allzu hektisch in der Brennkammer hochgezogen werden. An den Luftschiebern veränderen wir fast gar nichts mehr. Der Kaminzug sollte im angegeben Bereich liegen. Wir haben eine Upmann Klappe im Kamin, somit haben wir die Gewissheit, das der Kamin immer gleichen Zug hat.

3. Im Leistungsvergleich zu einem anderen 7KW Baumarkt Ofen können wir folgende Aussage machen. Wo der andere Ofen nach 2-3 Ladungen Holz den Raum auf über 24°C gebracht hat und man es fast nicht mehr aushalten konnte, macht der Unica eine bessere Figur. Wir können ihn durch häufigeres Nachlegen von 2-3 kleinen Scheiten den ganzen Abend mitlaufen lassen, ohne daß es viel zu warm wird. Natürlich sind die Nachlegeintervalle kürzer, aber Bewegung beim Fernsehen hat noch keinem geschadet.

4. Anzünden des Ofens erfolgt mittlerweile von Oben, dadurch weniger verrußte Scheibe, bessere Verbrennung und schönere Optik. Mehrere Scheite in die Brennkammer stellen bis sie koplett gefüllt ist, einen Grillanzünder leicht in die Scheite klemmen, 1-2 kleine Spreißel auf den Anzünder legen und anzünden. Nun kann man dem Flammenspiel mit Vergnügen zuschauen.

5. Schwarze Schamottsteine sind bei uns leider nicht zu verhindern, was vielleicht mit an den verwendeten Holzsorten liegt. Ein gewisser Freibrand findet unter Volllast zwar statt, kann aber nicht beibehalten werden. Meine Vermutung ist, das Buchenholz länger und höhere Hitze hält um den Ruß mit genügend Sauerstoff zu verbrennen. Müssen wir noch ausprobieren.

6. Optik und Aussehen sind echt super schön. Der Ofen ist schnuckelig, dezent, unauffällig, passt in eine kleine Ecke und macht nicht auf protzig.


7. Der Verbrauch, Ascheanfall und Reinigung halten sich in absolut geringen Rahmen. Wir verheizen einen ca. 30l Eimer mit kleinem Scheitholz in ca. 1-2 Tagen. Für diesen Eimer Holz fallen etwa zwei Ascheladen an. Alle 2-3 Tage machen wir die Scheibe mit einem nassen Schwammtuch und Asche sauber. Zeitung unter die geöffnete Türe legen, nasses Schwammtuch in die noch vorhandene Asche im Brennraum tauchen, und beides gleichmässig auf der Scheibe verreiben. Bei leichten Verschmutzungen sieht man sofort den Erfolg, bei stärkeren Verschmutzungen hilft nur längeres Einwirken,mehrmaliges eintauchen und verreiben.

Nun viel Spaß mit dem tollen Teil. Für uns hat es sich absolut gelohnt, so ein Unikat (Unica) ins Wohnzimmer zu stellen.

Der Holzwurm

Verfasser:
Kernholz
Zeit: 29.09.2015 13:42:18
0
2273286
Hallo Zusammen,

nachdem ich mich in diesem Forum vor ca. 3 Jahren informiert habe und mir dann auch den Unica zugelegt habe, wollte ich mal meine, mittlerweile zweijährige (der dritte Winter steht vor der Tür und ich freue mich schon auf die Abende "vor'm Kamin"!) Erfahrung ebenfalls zum besten geben:
Der Unica ist bei uns die Hauptheizung für den Wohnflur (56m², in einem Altbau von 1920) und wird im Winter ca. 16 Stunden am Tag auf Volllast geheizt. Unter solchen Bedingungen funktioniert er am besten, da er für seine Größe relativ schwer ist und lange braucht, bis er die nötige Temperatur erreicht hat, die für eine saubere Verbrennung notwendig ist. Vorteilhaft ist das für uns, weil er ebenfalls lange braucht, um wieder abzukühlen, sprich der Wohnflur Morgens nicht so stark augekühlt ist. Er schafft es gut den Flur zu heizen, nur wenn es im Winter richtig kalt ist (-15°C über mehrere Tage) mussten wir die Heizkörper zusätzlich aufdrehen- aber wie gesagt: Altbau von 1920 und so gut wie garnicht isoliert
Wir verwenden Mischholz aus eigener Herstellung, dass mindestens 3 Jahre gelagert wurde, Stichproben Messungen haben Werte unter 20% Feuchte ergeben. Glücklicherweise zieht unser Schornstein gut und die ganzen im Forum erwähnten Probleme mit dem Abzug sind bei uns nicht aufgetaucht, auch der Schonsteinfeger ist jedesmal beim fegen zufrieden gewesen.
Wir heizen den Ofen ohne die Anzündwürfel (und auch ohne Papier) einfach mit Splitterholz an- funktioniert perfekt, wenn man die richtige Stapeltechnik raus hat und dann den Splitterholzstapel mit einem etwas längerem Scheit unten anzündet. Im Anheizbetrieb kommt es zwar häufiger dazu, dass er etwas räuchert, aber das kann man gut beeinflussen, indem man zunächst feiner gespaltenes Holz verbrennt, bis sich die Betriebstemperatur eingestellt hat. Wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, dann ist dieser kleine Ofen wirklich erstaunlich: es kommt quasi kein Rauch aus dem Schornstein, sondern nur klares Abgas! Das einzige, was man nicht machen sollte, ist die Luftzufuhr drosseln, das führt sehr schnell zu einer verrußten Scheibe. Manchmal frage ich mich, wofür da überhaupt ein Schieber dran ist, wir lassen ihn immer voll auf (nachdem uns der Schornsteinfeger das mal richtig erklärt hat).
Der oftmals hier zitierte geringe Asche Anfall hängt mehr von der Sauberkeit des Holzes ab, allerdings muss ich sagen, dass unser zweiter (großer) Ofen deutlich dunklere Asche produziert und die Asche aus dem Unica meistens hellgrau bis fast weiß ist (also jeglicher Kohlenstoff verbrannt ist).
Da er bei uns als Heizung gedacht ist, war uns das Flammenspiel Nebensache, aber auch das funktioniert meistens und wenn der Ofen mal wieder von der Temperatur runterkommen soll, dann ergibt sich folgendes Bild:

Schön zu sehen sind Flammen, die von der Seite normalerweise frisches Holz intensiv verbrennen, hier nochmal etwas deutlicher in einem Video.
Die Scheibe beschlägt auch bei uns, bei feuchterem Holz naturgemäß stärker als bei richtig trockenem und in der Übergangszeit mit häufigem Anheizen und nur kurzer Betriebstemperatur beschlägt er auch stärker als im Dauerbetrieb. Ich habe mir es angewöhnt jeden Morgen die Scheibe mit Küchenrolle, etwas Wasser und der oben erwähnten weißen Asche zu reinigen, normalerweise in ca. 5 Minuten erledigt...
Auch wenn der Unica etwas teurer war als ein Kaminofen aus dem Baumarkt: wir haben den Kauf keine Sekunde bereut und freuen uns jedes Mal wenn er in Betrieb ist!
Mein Fazit: Wer wie wir damit richtig heizen will, ist mit dem Unica gut beraten. Wer Abends schnell ein gemütliches Feuerchen haben will, der wird evtl. doch mit einem günstigeren Baumarkt Modell glücklich, insbesondere, weil der Uncia dann doch ca. 30 Minuten braucht, bis er nach dem ersten Anheizen Wärme abgibt.

Verfasser:
jjjjjj
Zeit: 02.10.2015 22:51:48
0
2274649
Danke Kernholz für den letzten Beitrag.
Schön das der Ofen Euch gefällt.
Wieviel Stunden täglich ist der Ofen an?
Was verbraucht der dann an Holz?
Wie sind die Nachlegeinterwalle?

Verfasser:
Kernholz
Zeit: 08.10.2015 11:40:38
0
2276715
Hallo jjjjjj,

der Ofen ist im Winter wie gesagt ca. 16 Stunden an und verbraucht dabei "einen großen Korb voll Holz" -ich hab den mal mit der Personenwaage verwogen, und es waren um die 35 kg Holz -ich denke, dass das einigermaßen repräsentativ ist. Jetzt in der Übergangszeit kommen wir mit der besagten Korbfüllung 3-4 Tage hin, wir haben aber zwei dieser Körbe, damit das Holz auch im Winter mindestens 24 h Zeit zum akklimatisieren hat (ebenfalls nach Empfehlung unsere Schornsteinfegers).
Wir müssen bei Vollastbetrieb dann ca. alle 30 Minuten Holz nachlegen, wobei wir den Brennraum richtig vollstopfen und auch vermutlich etwas zu lange Holzstücke verwenden, da sie bis in den Flammenraum reinraken -hat bisher aber gut funktioniert.
Die Scheitlängen schwanken stark von 10-45 cm, das Mittel würde ich aber bei ca. 30 cm schätzen.

Mich würde mal interessieren, ob diese Technik auch in größeren Öfen verfügbar ist, ich würde nämlich unseren großen Ofen auch gerne umtauschen!?

Verfasser:
jjjjjj
Zeit: 08.10.2015 18:53:41
0
2276863
Hallo Kernholz,
schöner Beitrag
Leda hat gegenüber des ersten Unica die Brennraumgrösse schon vergrössert
Ich vermute mal das Dir der Nachlegeintervall zu gross ist?. Oder reicht dir die Wärmeleistung nicht? Du feuerst ja den Ofen mit maximaler Heizleistung
Ich finde das Konzept auch gut, weil man immer sieht wieviel Brennstoff maximal eingefüllt werden sollte.
Meine Frau macht gerne aus unserem Haas und Sohn einen 10 kw Ofen, obwohl der nur 7 kw hat.......
(Aber das ist ein anderes Thema)
Ich kenne keinen vergleichbaren Feuerraum.
Falls es den gibt wäre das auch für mich Interessant.
Ich kann mich immer nicht entscheiden ob ich meinen Ofen tauschen soll oder nicht.
Geld verliert man da auf jeden Fall.
Ich denke das beste Konzept bietet der Speicherofen wie Tonwerk Lausen oder Lotus

Bei den normalen Kaminöfen finde ich den Leda eigentlich auch gut (wegen meiner Frau)
oder auch den Droof Piccolino Video
oder auch den Flam Kaminofen flam

auch eine Geldsache

Verfasser:
Klein23
Zeit: 26.11.2015 09:47:16
0
2299959
Hallo Leda Unica Heizer,

wir haben seit diesem Jahr den Leda Unica mit dem wir bis jetzt sehr zufrieden sind.
Am Anfang gab es etwas Probleme mit dem Anheizen, Glastüre wurde schnell feucht und verrußte, Schamottsteine wurden sehr schwarz. Aber mit etwas ausprobieren haben wir dies jetzt im griff.
Wir feuern den Unica jetzt nur noch von oben an.
Wir legen erst etwas Anzündholz (trockenes Fichtenholz) sehr klein und fein gehackt in die Brennkammer
(Brennzylinder) sie kann ruhig bis obenhin gefüllt sein, dann legen wir obendrauf ein Feuerbällchen (aus Holzwolle und Wachs von der Fa. www.allgäuwälder.de die halten ca 15-20 Min. an) vorher anzünden.
Von oben Anheizen dauert etwas länger als das Anheizen von unten. Vorteil dieser Methode ist, dass der Brennraum und die Scheibe sehr schnell Temperatur bekommen.Die Scheibe kann somit nicht mehr beschlagen.
Weiterer Vorteil ist, dass sich das Feuer nach unten durchfrisst, somit verbrennt ein Großenteil dieser schädlichen Rauchgase aus den unteren Hölzern in den oben lodernden Flammen.
Seitdem haben wir keine beschlagene Scheibe mehr und die Schamottsteine brennen sich schnell wieder frei.
Einfach mal ausprobieren und berichten.

Verfasser:
Curry63
Zeit: 05.02.2016 12:44:36
0
2335041
Zitat von Kernholz Beitrag anzeigen
Hallo jjjjjj,

der Ofen ist im Winter wie gesagt ca. 16 Stunden an und verbraucht dabei "einen großen Korb voll Holz" -ich hab den mal mit der Personenwaage verwogen, und es waren um die 35 kg Holz ...


Falls ich da mal nachrechnen darf:

35 kg Holz entsprechen ca. 140 bis 154 kWh Heizwert, je nachdem, ob man mit 4 kWh (z. B. Buche) oder 4,4 kWh (Nadelholz) Heizwert je kg trockenes (ca. 15% Restfeuchte) Holz rechnet.
Der Leda Unica hat eine Nennleistung von 5 kW, als Maximalleistung wird meines Wissens eine Leistung von 6 kW angegeben. Wenn du also 140 - bis 143 kWh Heizwert innert 16 Stunden in den Ofen steckst, sind das stündlich durchschnittlich ca. 8,8 - 9,6 kWh. Bekommst du davon 6 kWh Wärmeenergie in die Wohnung, entspricht das einem Wirkungsgrad von 63 - 69%.
Das schafft auch ein Baumarktofen. Braucht's dafür das ganze Gedöns von "innovativer Verbrennungstechnik"?

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 18.10.2020 10:56:18
0
3026347
Hallo zusammen,

ich möchte gerne die Dichtschnur von meinem Leda Unica Kaminofen wechseln.

Der originale Dichtsatz kam jedoch mit einer sehr dicken Schnur und beim Unica sind die Dichtungen scheinbar nicht mit schmalen angeschraubten Blechen geklemmt. Ohne die Bleche zu entfernen kann ich m.E. die dicke Schnur nicht reindrücken, da der Spalt Recht eng ist.

Die Schrauben des Griffseitigen Bleches sind aber nicht zugänglich, weil die Stange des Öffnungsmechanismus davor ist.

Ich kann dich nicht den halben Ofen auseinanderschrauben, um die Dichtungen zu wechseln..

Hat das schon jemand beim Unica gemacht?

Ich kann natürlich auch einen Ofenbauer beauftragen, aber die Kosten wollte ich mir eigtl. sparen...

Bei diversen Anleitungen auf YouTube scheint mir das bei anderen Öfen leichter gelöst zu sein...

Viele Grüße
Andreas

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