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Datenschutzhinweise

wärmepumpe ja oder nein
Verfasser:
Gast aus dem Schwobaländle
Zeit: 02.11.2005 21:23:45
0
265456
Hej Timo,

auf Schweiz, Schweiz, Schweiz......... schau einfach diese Page an > http://www.ntb.ch/3895.html < . Da wird dir das Auge platzen, wieviel Hersteller die Schweizer haben. Die Alpenrepubliker und Skandinavier sind uns auf dem WP weit voraus. Bin auf deine Meinung gespannt, aber sachlich!!

Hier noch einige gute Adressen, meine ich.

http://www.energiesparhaus.at/
http://www.klima-innovativ.de/
http://www.m-tec.at/
http://www.ntb.ch/3895.html
http://www.wpz.ch/
http://www.effiziento.de/waermepumpe.html

Grüßle Jochen

Verfasser:
Herbert Schmid
Zeit: 03.11.2005 10:49:58
0
265686
Hallo Zusammen,

Hinweis zu der Temperatur von Warmwasserbereitern:
Sicher duscht niemand bei 60 Grad, ABER
es gibt auch Temperaturen, bei denen sich Krankheitserreger am liebsten vermehren.

Jeder Fachmann weiß, daß 60 Grad das Optimum
zwischen dem Thema Erreger und Energie sind.
60 Grad ist auch wegen der Legionellen zu empfehlen.

Gruß

H.Schmid

Verfasser:
systemtester
Zeit: 03.11.2005 11:36:58
0
265701
Die Legionellengefahr bereitet mir bei meiner Entscheidungsfindung pro/contra Wärmepumpe auch Probleme.

Bei einem Neubau will ich mit einer Wärmepumpe Heizung UND Warmwasser abdecken, aus Kostengründen auf den Gasanschluss verzichten.

Es gibt sicherlich Boiler mit Heizstab, aber es noch wirtschaftlich ist, mindestens einmal täglich den Boiler mit Heizstab auf 60 Grad aufzuheizen, um die Legionellengefahr zu unterbinden, bezweifel ich.

Wenn die Bohrpreise nicht günstiger als 50 EUR pro lfd Meter werden, sehe ich die Wärmepumpe zum Scheitern verurteilt. Es nützt nichts, in etwas zu investieren, was sich erst nach 15 Jahren amortisiert. Nach der Zeit ist man schon fast wieder in der Erneuerungsphase der Aggregate.

Ausserdem wurde die REN-Förderungen in einigen Bundesländern aufgrund einer Haushaltssperre gestoppt, daher sind Wärmepumpen derzeit nicht förderfähig.

Also: Wer bietet Erdbohrungen mit Erdsonden und Wärmepumpen zum moderaten Preis an, damit in Deutschland doch mal mehr Wärmepumpen installiert werden?

Gruss
Systemtester

Verfasser:
WalterN
Zeit: 03.11.2005 12:48:49
0
265729
Das Thema Heizstab/Legionellen ist relativ einfach lösbar. Es wird ganz einfach nicht das Trinkwasser im Boiler erhitzt, sondern in einem separaten Puffer wird Heizungswasser erhitzt. Mit einer Wärmetauschereinheit wird dann im Durchflussprinzip das Trinkwasser erwärmt.

Keine Probleme mit Legionellen, da immer nur frisches Trinkwasser erwärmt (abgesehen von den paar Litern im Wärmetauscher - die werden aber sowieso laufen ausgetauscht durch den Durchfluss)

Somit reicht dann Erwärmung auf ca 45-50° ohne Heizstab

Verfasser:
systemtester
Zeit: 03.11.2005 14:37:12
0
265807
Danke für den Hinweis, klingt überzeugend.

Jetzt müssen nur noch die Bohrfirmen moderatere Preise in Aussicht stellen und mein Pro Wärmepumpe wird grösser als das Contra. :-)

Verfasser:
Angaga
Zeit: 03.11.2005 18:55:01
0
265995
Ich meine Satag AG.

Die bauen die Viessmann WP. Sind aber deren Firma.

Gute COP lt. Schweizer Messungen.

Weis jetzt jemand was über die zweistufigen Geräte?

Gruss
Timo

Verfasser:
frank79
Zeit: 03.11.2005 22:01:39
0
266114
hi leute,
wer kennt eine gute bohrfirma wo im raum biberach riß bohrt und noch einen guten firma wo mir alles gut und günstig verkauft und einbaut.
mfg und danke ihr habt mir sehr geholfen

Verfasser:
Thomas Becker
Zeit: 29.12.2005 15:39:01
0
303298
Hallo Ronny Damm,

ich kann bzgl. Beratung http://www.elektro-scharfschwerdt.de empfehlen.

Wohnen Deine Eltern zufällig in Miltitz?

Thomas Becker

Verfasser:
MM
Zeit: 29.12.2005 20:16:32
0
303489
Hallo,

als Nichtfachmann und nur Nutzer einer Wärmepumpe möchte ich doch mit einigen Vorurteilen aufräumen.

wir haben 2004 ein Haus (133 qm) gebaut und mittlerweile über ein Jahr Erfahrung mit einer Luftwärmepumpe der Fa. ACALOR. Es handelt sich um ein System mit Direktkondensation, d. h. kein Wechsel des Heizmediums. Das erhitzte Propangas gibt seine Energie direkt an den Fußboden, bzw. Wasserspeicher ab. Wir sind sehr zufrieden. Das Raumklima ist sehr angenehm. Es entsteht der Eindruck, das gar keine Heizung existiert, da insbesondere der Fußboden nicht heiß wird, sondern der gesamte Raum einfach warm ist.


Die Kosten sind ein sehr schlagendes Argument. Unser Stromversorger hat seit Jahren den WP-Tarif von 7,4 Cent (brutto)/KWh. Der wird jetzt allerdings auf 10,3 Cent (brutto)/KWh erhöht. Unsere Heizkosten lagen im vergangenen Jahr bei 390 Euro inkl. Warmwasser. Unter den neuen Konditionen werden wir wohl mit über 500 Euro rechnen müssen. Da die Anlage wartungsfrei ist, entstehen übrigens keine weiteren Kosten und bei dem Bau konnten wir auf den Gasanschluss verzichten (Einsparung 1.500 Euro). Schornsteinfeger und sonstiges "Wartungspersonal" fallen völlig weg. Kosten der Anlage inkl. 180L Wasserspeicher, Estricherhöhung im 2. OG und Aufbau des Wärmetauschers 25 m vom Haus entfernt im Garten (2003) ca. 13.000 Euro (brutto).

Auch das Thema Legionellen wird "ohne Heizstab" problemlos bewältigt. Einfach die Temperatur am Waserspeicher auf 70 Grad einstellen und gut.

Die Heizung hat übrigens bei uns auch bei zweistelligen Minusgraden im vergangenen Winter ohne Probleme funktioniert.

Es lohnt sich zur Meinungsbildung einfach mal einen Hauseigentümer mit dieser Anlage zu besuchen.

Schöne Grüße
Mario

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