Hallo,
als Nichtfachmann und nur Nutzer einer
Wärmepumpe möchte ich doch mit einigen Vorurteilen aufräumen.
wir haben 2004 ein Haus (133 qm) gebaut und mittlerweile über ein Jahr Erfahrung mit einer
Luftwärmepumpe der Fa. ACALOR. Es handelt sich um ein System mit Direktkondensation, d. h. kein Wechsel des Heizmediums. Das erhitzte
Propangas gibt seine
Energie direkt an den Fußboden, bzw.
Wasserspeicher ab. Wir sind sehr zufrieden. Das Raumklima ist sehr angenehm. Es entsteht der Eindruck, das gar keine Heizung existiert, da insbesondere der Fußboden nicht heiß wird, sondern der gesamte Raum einfach warm ist.
Die Kosten sind ein sehr schlagendes Argument. Unser Stromversorger hat seit Jahren den WP-Tarif von 7,4 Cent (brutto)/KWh. Der wird jetzt allerdings auf 10,3 Cent (brutto)/KWh erhöht. Unsere Heizkosten lagen im vergangenen Jahr bei 390 Euro inkl. Warmwasser. Unter den neuen Konditionen werden wir wohl mit über 500 Euro rechnen müssen. Da die Anlage wartungsfrei ist, entstehen übrigens keine weiteren Kosten und bei dem Bau konnten wir auf den Gasanschluss verzichten (Einsparung 1.500 Euro).
Schornsteinfeger und sonstiges "
Wartungspersonal" fallen völlig weg. Kosten der Anlage inkl. 180L Wasserspeicher,
Estricherhöhung im 2. OG und Aufbau des
Wärmetauschers 25 m vom Haus entfernt im Garten (2003) ca. 13.000 Euro (brutto).
Auch das Thema
Legionellen wird "ohne Heizstab" problemlos bewältigt. Einfach die
Temperatur am Waserspeicher auf 70 Grad einstellen und gut.
Die Heizung hat übrigens bei uns auch bei zweistelligen Minusgraden im vergangenen Winter ohne Probleme funktioniert.
Es lohnt sich zur Meinungsbildung einfach mal einen Hauseigentümer mit dieser Anlage zu besuchen.
Schöne Grüße
Mario