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Datenschutzhinweise

Erfahrungsaustausch...LW-WP
Verfasser:
Werner (Gixxer)
Zeit: 22.12.2005 15:40:05
0
299550
Hallo "Luftpumpenbetreiber".
Mich würde mal ein Erfahrungsaustausch mit denen interessieren, die so eine Anlage betreiben.
Z.B. Dinge wie Fabrikat, Verbräuche, Monovalent oder Bivalenzbetrieb, Nachtabschaltung oder Dauerbetrieb, Parametrierung der Regler, Schallemission und Schalldämmmaßnahmen, usw.

Wer interesse hat, einfach mal loslegen.

Verfasser:
FrankenTommy
Zeit: 22.12.2005 16:26:03
0
299595
Meine Daten:
Abluft WP ES480D von Elektro Standard, Kompaktgerät inkl. 180l Speicher (WW) Innenaufstellung,
120qm Wohnfläche plus 70qm beheizbarer Keller, WW-Bereitung auf 48°, VL-Heizkreis 39° da HK und FBH, allerdings 2Kreise (FBH mit Mischer) von 20:00 bis 03:00 Absenkbetrieb (kein Abschalten da ja NT Strom zur Verfügung steht) Lüfterstufe 2, keine zusätzlichen Schalldämmaßnahmen, is net laut des Teil (Geräusch wie Gefrierschrank) Raumtemp is 23° weil Frau es mag, Bewohner sind's 3, einer davon Säugling. Verbrauch: Jun HT100/NT141, Jul HT94/NT109, Aug HT107/NT116, Sep HT229/NT114, Okt HT246/NT349 und Nov HT488/NT623 natrürlich immer komplett, also inkl. Umwälzpumpenstrom, Lüfter, Steuerung, alles was zum Heizen gehört, Sonstige Kosten kein, Filtermaterial bekomm ich umsonst, Wartung (Reinigen, alles mal durchsehen) machte ich selbst. HT kostet mich 12,35cent Brutto und NT 9,05cent Brutto

Gruß
FrankenTommy

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 22.12.2005 18:35:00
0
299706
Guten Abend Werner,

betreibe seit 11 Jahre eine Bivalenzanlage (Luft-Wasser Wärmepumpe von Happel bei L2 und W35 6,4 KW und Leistungszahl 3) plus Ölkessel (war vorhanden).

Brauchwasser wird über eine separate WarmWasser-Wärmepumpe erzeugt. Tagesverbrauch bei 2 bis 3 Duschbädern - über 17 Jahre ermittelt -: 4,85 kwh.

Das Haus Bj. 1979/80, beheizte Fläche 250 qm (Reiheneckhaus), wurde von mir nachträglich seeeeehr gut gedämmt (z.B. oberste Geschoßdecke mit 38 cm, entspricht Südschwedenstandart) - über Jahre.

Heizenergieverbrauch im Winter 2004/05:

- 5550 kwh Tagstrom (Hochtarif)
- 2614 kwh Nachtstrom (Niedertarif)
- 480 Liter Öl (= 4860 kwh)

Summa summarum 13024 kwh, entspricht 1279 Liter Öl oder 1279 Kubikmeter Gas.

Heizosten: ca. 955,00 €

In dieser Heizperiode (bis heute) erst 75 liter Öl zugefeuert.

Gesammte Anlage wird von mir per Hand gesteuert.

Fazit:
Ein Altbau läßt sich durchaus - liegen günstige Voraussetzungen vor - zu einem Niedrigenergiehaus umbauen.


Gruß
ManfredK

Verfasser:
Werner (Gixxer)
Zeit: 23.12.2005 07:52:51
0
299981
Interessant bis jetzt. Also dann mal zu meine "Erfahrungen" und Daten:

Region: 88436, zwischen UL und RV.
3 Personenhaushalt.
135qm Neubau, KFW50, seid Anfang September bewohnt. Komplette FBH mit 10HK in EG und OG. Leitungen 17x2 und 15er Verlegeabstand. WP: BARTL WB5, L2W35 - 9,6KW.
Hk Mischer: 0,4. HK Kessel: 0,3. Parallelverschiebung 1K. Regelung: EBV Gamma 2233. VL bei AT=0°C: ca. 29°C.

Zu den Verbräuchen gibts noch nicht viel: Im Nov05 - 700Kwh, Heizung + warm Wasser. Im Dez05 vermutlich so um die 1000Kwh. Erwarte so um die 6000kwh/Jahr.

Bin noch auf der Suche nach dem richtigen Tagesablauf. Abschalten oder durch fahren. Fahre momentan Nachts wieder durch und meine, dass das nichts teurer kommt. VL kann ich dadurch um ca. 1°C reduzieren bei gleicher Behaglichkeit. Allerdings taktet das ganze dann wieder mehr. Das werde ich aber mit der Schalthysterese hinbekommen.

Werde auch noch etwas Optimierung in die Luftkanäle stecken, da mir diese noch zu Geräuschintensiv sind. Sind Flexirohre mit DN400. Ergibt bei 3800qm/h ca. 8,4m/s Strömungsgeschwindigkeit und das ist einfach zu viel. Wie ist das bei euren Anlagen?


Verfasser:
FrankenTommy
Zeit: 23.12.2005 08:47:58
0
299995
moin werner,

also zum technischen kann ich net viel sagen, hab die hütte gekauft (gebraucht objekt) und da war die technik schon drin, vorbesitzer hat keine ahnung, der ausführende betrieb sagt nur, warum wollen sie das wissen, apsst schon alles, toll. mein verlgeabstand der FBH scheint net so sehr eng zu sein, obwohl WP, da brauch ich schon >35°VL um es gemütlich warm zu bekommen, leider. mit den lüftungsrohren hab ich überhaupt keine sorgen, also geräusche, nur wenn du genau unterm abzug stehst hört man es leicht säuseln, absolut keine störung. die trockene luft im winter ist allerding auch net so schön. vom system her bin ich zufrieden, auch wenn meins net das günstigste ist was die betriebskosten angehen, doch war ja das auch nicht die frage. optimiert habe ich schon einiges (rohre gedämmt und VL temps runter, war davor katastrophal eingestellt) werde aber zum nächsten winter noch was tun, heuer keine zeit mehr. werde eine winterschaltung bauen, wo lüfterbetrieb nur bei kompressorbetrieb an ist mit nachlauf-relais, evtl auch gesteuert über die temp am WP lüftungsausgang, denn trocken is es überall im winter, damit möchte ich nicht noch meine warme luft auspusten wenn die WP nicht läuft, einen betriebsstundenzähler für den kompressor werde ich auch noch anbringen um zu sehen wieviel der läuft. außerdem noch im FBH kreis die UWZ ausschalten wenn FBH aus, denn haben die ventile zugestellt wegen raumsoll und sonneneinstrahlung, fährt noch die pumpe im heizbetrieb weiter was gut 50W verbraucht, muss ja nicht sein. meine hütte is nur niedrigenergie, bj.2000, wärmebedarf soll laut unterlagen 64kwh/m² sein. warm wird es auf jedenfall sehr gut, überall, bei temps gegen null allerdings mit heizstabünterstüzung, was mich allerdings nicht großartig stört.

gruß
frankentommy

Verfasser:
Werner (Gixxer)
Zeit: 23.12.2005 09:06:44
0
300008
@FrankenTommy: Deine Verbrauchswerte im Juni und July, war das nur für warm Wasser oder auch mit Heizung? Heizung brauchst du da doch normalerweise nicht. In den Sommermonaten erwarte ich eigentlich nicht mehr wie 100kwh, da nur Brauchwasserbetrieb. Und hat die LW-WP bekanntlich richtig viel Leistung. Wenn das bei dir nur BW war, solltest du die Aufheizzeit stark einschränken. So werde ichs machen. Einmal am Tag für 1 Stunde, das wird reichen. Habe 190L BW Puffer und 590L für FBH.

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 23.12.2005 09:51:39
0
300038
guten Morgen zusammen,

zunächst ein kleiner Hinweis:

Von den zur Zeit 780 NutzerInnen des Forum können meines Erachtens die allerwenigsten mit der Überschrift dieses Threats:
"Erfahrungsaustausch...LW-WP" etwas anfangen. Sie klicken weiter...

"Luft-Wasser Heizungswärmepumpe" wäre besser gewesen!

Ich sehe in dieser Heizungstechnik besonders im Hinblick auf die jetzt oder bald zu hundertausenden anstehenden Altbausanierungen in unserem Land eine ganz große Zukunft.

Ein noch vorhandener Öl-, Gas- oder Festbrennstoffkessel braucht nicht rausgeschissen zu werden, steht eine Sanierung an. Wenn eine Wärmepumpe im Bivalenzbetrieb eingebaut würde, könnte Öl, Gas oder Holz/Kohle optimal nur zur Spitzenlast-Abdeckung (wenn es sehr kalt ist) genutzt werden.

Aus 11jähriger Erfahrung kann ich sagen: das klappt bei mir hervorragend!

Leider gibt es zu wenig Referenzanlagen und noch weniger Heizungsbauer, die praktische Erfahrungen in der Erstellung dieser Anlagen sowohl im Monovalenz- (nur Wärmepumpe) oder Bivalenzbetrieb (Wärmepumpe plus Öl-/Gas- oder Festbrennstoffkessel) haben.

Übrigens:
meine WP-Maschine steht im Keller und wird über einen knapp 4 m langen Flexschlauch (400 mm Durchm.) mit Luft versorgt. Luftdurchsatz: 1500 Kubikmeter pro Stunde.
Keine Geräuschprobleme!

Was mich immer wieder überrascht, sind die erheblichen Mengen an Kondenzwasser, die täglich abgeben und abgeleitet werden müssen. Schätze mal bei mir so 20 bis 30 Liter, je nach Wetterlage.

Wie sieht es bei euch mit den Wassermengen aus?


Gruß
ManfredK


Verfasser:
FrankenTommy
Zeit: 23.12.2005 10:36:49
0
300070
@werner: also ich denke mal das die heizung "off" war in den monaten, könnt aber sein das an einigen kühlen tagen eingeschaltet wurde um bad zu heizen, das weiß ich nun leider nicht mehr und werde es im neuen jahr auch mit vermerken wann heizungsbetrieb stattgefunden hat. normalerweiße war es also nur WW bereitung, aber wir verbrauchen viel, da frau gerne und oft badet und so ne große eckwanne ne ordentlich füllung braucht, und pro tag sind es dann in den monaten jun/jul so um die 6 bis 8 kwh (kanpp nen euro) inkl. kontrolierter wohnraumbelüftung! wie man bei dem ding zeit für WW einstellen kann weiß ich net, ich denke auch das das die spärliche steuerung net hergibt, des ding macht halt warmwasser speichertemp abhänging. das ist im mittlern teil ein fühler und im oberen, da kann ich temps vergeben wenn geladen werden soll, mit zeitabhängig ist da nix zum tun, wenn WW ladung, dann kein heizbetrieb da 3wege-mischer auf WW geht.

@manfredK: kodenswasser? welches? das aus deinem 400er Lüftungsrohr oder vom wärmtauscher am verdichter? der schwitzt, is klar, aber nur wenig, geht direkt über sifon in den kanal, wieviel das is kann ich net sagen, is auch net ersichtlich (baulich) aber sehr gering schätz ich mal. zum titel thema, na ja, als betreiber einer solchen anlage und user diesen forums, sollte man wissen was LW-WP bedeutet und nicht weiter scrollen wenn man es entdeckt (meine persönliche auffassung)

noch mehr daten: wie mein username aussagt, steht mein objekt im frankenland, genauer "oberfranken" ich habe das haus mit dieser technik heuer gekauft, bin zum 01/04/2005 eingezogen und habe meinen ersten winter mit dieser anlage.

gruß
frankentommy

***ich wünschen allen forumsbesuchern frohe weihnachten und ein gesundes neues Jahr***

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 23.12.2005 11:10:15
0
300100
@ Tommy

Mit Kondenzwasser meine ich den Reifansatz am Verdampfer, der unterhalb +7 Grad anfällt.

Mein schlaues Buch "Wärmepumpen", 1982 aufgelegt, schreibt dazu: " Bei einem Abtauvorgang fallen etwa 5 bis 6 Liter Wasser (1/2 Eimer) an. Ein Abflußschlauch von mindestens 1/2" sollte vorgesehen werden."

In 11 Jahren ist mir einmal eine Maus und einmal ein kleiner Frosch in den Abflußschlauch gelangt. Das Wasser kam aus der Maschine (unten) raus und ich wußte bald, was los war... Zwei mal in 11 Jahren.

Also, wo viel Kleinkriech-Getier herumläuft, die Luft durchs Kellerfenster angesaugt wird, kann das ein oder andere Tierchen sich mal verirren und in die Wärmepumpe gelangen, dann heißt es aufpassen!


Gruß
ManfredK

Verfasser:
Werner (Gixxer)
Zeit: 23.12.2005 11:35:26
0
300126
@ManfredK: Naja, bei mir gehen halt 3800qm/h durch, daher natürlich die wesentlich höheren Strömungsgeschwindigkeiten. Wie gesagt, Umbauten sind geplant. Der eigentliche Ausblasquerschnitt bei meiner WP ist normalerweise die gesamte Verdampferfläche. Aber Planungsfehler bei der Aufstellung bedingten eine verkorkste Ausblasleitung mit DN400. Kann aber mit etwas Arbeit meinerseits zukünftig den gesamten Kellerfensterquerschnitt nutzen, wo mit das Thema dann erledigt wäre. Tja, auch so mancher Profiplaner hat manchmal keinen Plan im Sack. Was machen eigentlich die technisch weniger versierten Bürger?

Ich muß einfach feststellen, dass die gesamte Optimierung bei mir liegt, aber ich bin auch interessiert und in der Lage dazu. Natürlich auch Dank dieses Forums.

Verfasser:
FrankenTommy
Zeit: 23.12.2005 11:37:02
0
300129
@manfredK: jo, das kenn ich auch, vorbesitzer hat wahrscheinlich fleißig fließengelegt und innenausbau betrieben, bei laufenden betrieb, die maschine zog soviel dreck in sich, das der ablaufschlauch verschlammte und somit überlief, dann kam das kondenswasser des verdichters auch unten rausgelaufen, zum glück wurden dabei keine elektronischen teile zerstört, die anlage nur total versaut, ich habe sie zerlegt, und greinigt, auch den ablaufschlauch wieder frei gemacht, seitdem keine probs mit dem abführen des wassers, da der schlauch aber innenliegend ist und dann direkt in den sifon verschwindet weiß ich net wieviel da im betrieb anfällt.

gruß
frankentommy

*** ich wünschen allen forumsbesuchern frohe weihnachten und ein gesundes neues Jahr ***

Verfasser:
Werner (Gixxer)
Zeit: 23.12.2005 12:22:01
0
300177
Ist bei mir genauso. Abfluß über Sifon und weg. Habe aber mal reingeschaut. Im Bereich Abfluß hat sich schon etwas Schmutz/Schmodder angesammelt. Klar, der Verdampfer kriegt natürlich auch den ganzen Umweltschmutz ab, der sich dann beim abtauen und sammelt. Bei meiner WP wird übrigens per Heisgasentwärmung abgetaut. Wie ist das bei euren Anlagen?

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 23.12.2005 13:25:58
0
300234
Hallo Werner,

bis 7 Grad wird der Abtauvorgang über das Heizwasser per Umschaltventil eingeleitet, ab 8 Grad über die Außenluft.

Werner, zu Deiner Anlage habe ich ein paar Fragen:

Wenn Ihr ein KfW-50 Haus habt, ist es für einen geringen Heizenergiebedarf ausgelegt. Weshalb dann eine so leistungsstarke Luft-Wasser Wärmepumpe?

Ich habe hier das "Anlagen- und Systemtechnik" Planungsheft von Stiebel-Eltron vorliegen. Darin wird ein LW-WP, so wie Du Deine beschreibst, mit einer Leistung von 12,3 KW bei Luft 7 und Wasser 35 Grad beschrieben.

Meine Anlage bringt bei vorgenannten Temperaturen eine Heizleistung von 6,4 KW.

Im letzten Jahr benötigte mein Haus - an beheizbarer Fläche um Einiges größer als Euer Neubau - einen Gebäudewärmebedarf von 7,25 KW. Gut, bei extremer Kälte feuert mein Ölkessel hinzu. Bei Dir die Reserve-KW?!

Wie oft erreicht Ihr in einer Heizperiode -10 bis -15 Grad?

Habe fast den Verdacht, daß Euer Planer die Anlage zu großzügig bemessen hat. Kann mich aber irren.


Gruß
ManfredK


Verfasser:
Hendrik42
Zeit: 23.12.2005 14:31:40
0
300297
Hi Jungs, nur der Vollständigkeit halber: meine Daten stehen immer hier: (EFH, KfW60, 137qm nach II BVO)
http://hendrik42.twoday.net/stories/949333/

Wieviel Kondensat am Verdampfer abfällt, weiss ich auch nicht, geht auch bei mir direkt in einen Ausguss. Die Außenluft muss auch nochmal durch einen Grobfilter, da kommen keine Frösche durch :-).

Gruß, Hendrik

Verfasser:
Horst R.H.
Zeit: 23.12.2005 17:39:05
0
300413
Hallo,

auch von mir noch eine Frage zur Funktionsweise der LWP und praktischen Erfahrungen:

In den technischen Daten der Ochsner-LWP steht zum Anwendungsbereich "-15/+25 C".
Mich irritiert der obere Grenzwert. Heist das, ob +25 Grad läuft die WP nicht mehr? Was wird denn dann mit der BW-Erwärmung über die WP? Eigentlich müßte die LWP in dem hohen Aussenthemperaturbereich doch eine besonders hohe Effizienz haben.

Verstehe ich da etwas falsch?

MfG
HorstRH

Verfasser:
Hendrik42
Zeit: 23.12.2005 18:28:31
0
300455
Horst, kannst Du mal einen Link auf die Angaben posten? Ich würde das gerne im Kontext verstehen.

Sicher macht die Anlage auch noch bei höheren Temperaturen warmes/heißes Wasser. Meine Luft WP ja auch und vom Prinzip her sind die alle gleich :-)

Gruß, Hendrik

Verfasser:
gixxer
Zeit: 23.12.2005 19:03:49
0
300474
@ManfredK: Tja mit der Leistung ist das so. Da meine Anlage monovalent laufen "soll", und das bis -12°C, ist sie so geraten. Wir hatten schon -10°C und ich brauchte immer noch keinen Heizstab. Bei -7°C hat meine WP auch nur noch 7,7KW. Bei -12°C soll unser Haus einen Wärmebedarf von ca. 7KW haben, ok bei voller Temperierung aller Räume auf 20°C. Also ich muß feststellen, dass meine Anlage nicht überdimensioniert ist, zumal da immer noch die elenden Sperrzeiten mit eingerechnet werden mußten. Und etwas Sicherheit plant wohl jeder Planer, aber ich meine, das ist gut ausgelegt.
Bei uns sind übrigens -10°C bis -15°C keine Seltenheit. Außerdem, ne kleinere Anlage wäre nicht wesentlich günstiger gewesen und über den Mehrbetrieb gleicht sich der Verbrauch dann wieder aus. Bedarf ist Bedarf, egal mit welchen Systemen und Kombinationen.

Verfasser:
Horst R.H.
Zeit: 23.12.2005 20:49:29
0
300538
@hendrik42

... die Angabe stammt aus dem offiziellen Datenblatt von Ochsner (Druckstand 4/2004) für Luft-WPs, das ich jetzt mit einem Angebot für eine LWP erhalten habe. Dort ist der "Einsatzbereich: -15/+25 Grad C" in der Rubrik "Split-Außenteil" für alle Gerätetypen einheitlich genannt.

An gleicher Stelle wird übrigens auch der Schalldruckpegel mit 27 dB(A) angegeben. Aus dem Forum weiss ich ja nun, dass dieser Wert in einer Entfernung von 10 m gemessen wurde. Lt. WPZ Töss sind es 60 dB(A) bei einem Meter ... was im Vergleich natürlich immer noch ein Super-Wert ist.

Man muss solche Angaben also immer sehr vorsichtig interpretieren und vergleichen. Deshalb ja auch meine Unsicherheit in Bezug auf die Themperaturgrenzen; ich weiss einfach nicht, was das für die WW-Erwärmung im Sommer bedeutet. Nehme ich die obere Grenze ernst - was mir eigentlich nicht plausibel erscheint - muss ich wohl eine eigene Energiequelle für hochsommerliche Bedingungen vorhalten - oder?

Gruß
HorstRH

Verfasser:
Hendrik42
Zeit: 23.12.2005 23:20:08
0
300614
Horst,

das ist überhaupt nicht plausibel. Also entweder ignorieren oder beim Hersteller anrufen.

Gruß, Hendrik

Verfasser:
gixxer
Zeit: 30.12.2005 19:30:49
0
304290
Heute Morgen 8:00 Uhr -17°C. Da ist meine LW-WP natürlich am Ende und der Heizstab übernimmt. Aber solche Tage kann man im Jahr an der Hand abzählen. War auch ein paar Tage weg und muß jetzt wieder aufheizen. Schon nen schwieriges Unterfangen. Aber Morgen soll es wieder Richtung Null steigen...schön:..)))

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