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Alle
Foren
Porenbetonsteine oder Kalksandstein
Verfasser:
nikolat
Zeit: 20.11.2020 21:00:15
0
3046593
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
[...]

Ich empfinde die feuchteregulierende Eigenschaften des Porenbetons sogar als sehr angenehm. Die Wände sind mit Gipsputz veputzt.


Und das funktioniert? Ziegel sind eigentlich sehr gut feuchtigkeitsregulierend, Porenbeton eher weniger und Lehm und reiner Kalkputz (Weissfeinkalk) ist auch feuchtigkeitsregulierender als Gips.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 20.11.2020 21:09:16
0
3046598
Gipsputz soll doch ziemlich die schlechteste Lösung überhaupt sein, wenn ich mich nicht täusche. Zumindest wurde es mir so erklärt. Die Feuchteregulierung ist damit nur mäßig, Kalkgips- oder Kalkzement sind da schon merklich besser.

Ich weiß nicht, was sie da haben. Ich weiß nur, dass die Wand 30cm hat und dass der Bau damit unglaublich schnell geht. Die Steine sind ja riesig.
Aber ich würde trotzdem damit nicht bauen, hinterlässt bei mir keinen zuverlässigen Eindruck. Ich bin aber auch ein Ziegel Fan 🙈

Verfasser:
loli
Zeit: 20.11.2020 21:16:10
0
3046599
Porenbeton ist auch Gips.

Mir fällt spontan kein Nachteil von Gipsbaustoffen, evtl. nur bei der Entsorgung, aber da hat der m³ Gipsabfall nur ca. 10-15€ mehr gekostet, als der m³ Bauschutt, bei meiner letzten Umbauaktion, wenn ich mich recht erinnere. Bei einer Menge von nur ein m³ wohlgemerkt.

Die größten Irrtümer über Gips

Zitat:
"Viel wichtiger für ein wohnliches Raumklima ist aber eine andere Besonderheit des Gipses: Er kann größere Mengen Wasserdampf aufnehmen, ohne selbst „nass“ zu werden, und diese Feuchtigkeit in trockenen Perioden auch wieder abgeben. Gipsoberflächen halten die Luftfeuchtigkeit in einem Raum dadurch schwankungsarm stets in einem für den Menschen angenehmen Bereich."


Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.11.2020 21:20:54
0
3046600
Nein loli, Porenbeton ist kein Gips.

"der Abfallschlüssel 170802 (Baustoffe auf Gipsbasis ...) ist nicht zutreffend, da bei Porenbeton Gips lediglich als Zuschlagsstoff verwendet wird und es darüber hinaus auch Porenbetone ohne Gipsanteile gibt."
https://www.baustoffrecycling-bayern.de/newsarchiv/einstufung-von-abf%C3%A4llen-aus-gas-und-porenbetonsteinen

30 cm Wand hört sich nach Town.....an und finde ich ohne WDVS völlig unzureichend
gedämmt.

Grüsse

winni

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 20.11.2020 21:27:59
0
3046605
winni hats erraten :)

Verfasser:
loli
Zeit: 20.11.2020 21:34:32
0
3046606
Dann wird es wohl unterschiedlich gehandhabt, denn ich hatte einen Kubi für Ytong (mein Porenbeton ist Ytong von Xella) bestellt und extra gefragt, was da sonst rein darf. Die Antwort lautete genau so:

Folgende Materialien dürfen neben Ytong in den Container: Gipskartonplatten, Leichtbaustoffe aus Stein oder Gips, Gipsabfälle, Baugips, Gipsbauplatten ...

Und so hatte ich es auch gemacht.

Dass es auch Porenbeton aus andere Materialien gibt, war mir nicht bekannt - wieder was gelernt!


Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.11.2020 22:07:11
0
3046625
Verfasser:
northwell
Zeit: 20.11.2020 23:31:14
0
3046648
Zitat von fliegerbulli Beitrag anzeigen
Hallo,
wir bauen eine DHH. Stand jetzt werden die Innenwände mit KS gemauert (bessere Statik). Die Aussenwände werden aus Porenbeton hergestellt weil sie besser dämmen sollen. Das ist, in Verbindung mit einer Wärmepumpe, bestimmt auch eine gute Lösung.
Aber. Was mir immmer wichtig[...]

Ja Du machst Dir zu viele Gedanken. Ich denke bei dem Wandaufbau sind die Vor-/Nachteile von Porenbeton zu KS theoretischer Natur.

Sachen aufhängen geht mit KS einfacher, das ist aber nicht wirklich ein Problem.

Die Bauweise ist hier völlig üblich, nicht oder kaum teurer als Putz. Die Maurertrupps kennen das. Mit Riemchen oder sowas würde ich nicht anfangen, hier noch nie gesehen, wer soll das verbauen, mit welcher Qualität und zu welchen Kosten?

Holzfassade ist Geschmackssache, damit sollte der Ausführende dann natürlich ausreichend Erfahrung haben.

KS innen ist eine gute Wahl. Porenbeton sieht man gelegentlich auch, würde innen aber unbedingt bei KS bleiben.

Bei ernsthaften Bedenken zum Lärm würde ich zunächst an die Fenster denken (teuer, nur Profis ran lassen), dann erst an die Aussenwand, jedenfalls bei diesem Aufbau. KS aussen kann man dann natürlich auch machen, und entsprechend mehr dämmen. Dachdämmung dann nicht vergessen, da kommt bei uns erheblich mehr Geräusch durch als durch die Wände.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 21.11.2020 06:06:57
0
3046681
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Gipsputz soll doch ziemlich die schlechteste Lösung überhaupt sein, wenn ich mich nicht täusche. Zumindest wurde es mir so erklärt. Die Feuchteregulierung ist damit nur mäßig, Kalkgips- oder Kalkzement sind da schon merklich besser.

Ich weiß nicht, was sie da haben. Ich weiß nur, dass[...]


Das gleiche hatte ich meinen Verputzer auch gefragt, ob Gipsputz wegen Feuchteregulierung schlechter ist.
Er sagte nur mit einem Grinsen, das ist reine Lüftungssache.
Bei einem Ziegelstein gebe es eh am wenigsten Schwierigkeiten da dieser optimal die Feuchte reguliert.
Wir haben kein WDVS ... wollte ich nicht, genauso wenig wie Porenbeton.
Der hat gegenüber Ziegel fast nur Nachteile (Schalldämmung, Hitzeschutz, Feuchteempfindlich ).
Dafür etwas besseren Dämmwert ... das war es mir nicht Wert.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 21.11.2020 09:34:33
0
3046720
Mit KWL ist es in der Tat nicht so wichtig.
Trotzdem habe ich vom reinen Gipsputz bis jetzt nur negatives gehört. Selber kann ich aber dazu nix sagen, weil ich ihn bis jetzt noch nie hatte.

Von den Estrichlegern habe ich erfahren, dass ein Fließestrich mit Gipsanteil der letzte Schrott ist, weil er andauernd die Feuchtigkeit zieht.

Verfasser:
loli
Zeit: 21.11.2020 10:09:05
0
3046743
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Mit KWL ist es in der Tat nicht so wichtig.
Trotzdem habe ich vom reinen Gipsputz bis jetzt nur negatives gehört. Selber kann ich aber dazu nix sagen, weil ich ihn bis jetzt noch nie hatte.[...]

Ich hab ihn seit bald 15 Jahren und wüsste nicht wo die Nachteile sein sollen.
Sehr leicht zu verarbeiten und gut schleifbar. Es können auch sehr dünne Schichten aufgetragen werden. Dadurch kann man sogar als Laie sehr glatte Oberfllächen hinbekommen.

Feuchtigkeit kann in jedem Haus zum Problem werden, das liegt aber nicht an den Steinen oder an den Putzen, sondern an den dichten Fenstern.
Wenn man also Lüftungsmuffel ist (wie ich), dann ist eine Lüftungsanlage Pflicht.

Was die Porenbetonsteine angeht, da habe ich an Schallschutz wirklich nicht gedacht, wir sind hier im verkehrsberuhigten Bereich ;-)

Wasser ist nicht so das Problem, selbst durch Überschwemmung, wenn es nicht zum Dauerzustand wird... ;-)

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 21.11.2020 11:31:42
0
3046803
Ich kann dir auch nicht sagen, warum der Gipsputz einen schlechten Ruf hat, begehrt ist das Zeug allerdings nicht. Angeblich ist der Gipsputz von den raumklimatischen Eigenschaften das schlechteste, was man haben kann. Er soll von allen Putzen am schimmelanfälligsten sein, aber mit einer KWL ist es wohl sowieso egal.

Er hat aber auch den Vorteil, dass man ihn sehr glatt bekommen kann, ohne besonders viel Erfahrung und Fachkenntnis. Er ist wohl besonders leicht zu verarbeiten.

Schallschutz ist nur an relativ viel befahrenen Straßen relevant, oder in Gleis- oder Flughafennähe. Wir sind hier auch in einer Sackgasse in einem verkehrsberuhigten Bereich, wo am Tag alle 30-60min ein Anwohner mit seinem Auto vorbei fährt, da kann man nehmen, was man will. Auch bei Fenstern.

Verfasser:
loli
Zeit: 21.11.2020 12:01:05
0
3046824
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Angeblich ist der Gipsputz von den raumklimatischen Eigenschaften das schlechteste, was man haben kann. Er soll von allen Putzen am schimmelanfälligsten sein, aber mit einer KWL ist es wohl sowieso egal.[...]

Wir haben nur im Bad Zementputz bekommen (schätze, dieser Mythos wird sich noch ne Weile halten), aber mir war es zu rau und ich hab´s damals mit Gipsputz glattgezogen (oberhalb der Fliesen) - keine Probleme, allerdings ist die Lüftung wie erwähnt, immer an.

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 21.11.2020 22:12:40
0
3047185
Porenbeton besteht aus Kalksand, dem gleichen Material wie die Kalksandsteine.
Nur dass der Porenbeton mit Magnesium aufgeschäumt ist und sich daher die Poren gebildet haben. Gips ist darin - wenn überhaupt - nur in Kleinstmengen enthalten.

Und dass Gips weniger feuchtigkeitsregulierend sein soll als Kalkmörtel, höre ich auch zum ersten Mal. Bisher war es immer so, dass es umgekehrt genannt wurde.
Man nehme einen Brocken Gipsputz und ein Stück Kalkputz und giesse auf beiden einen Fingerhut mit Wasser. Das Ergebnis spricht für sich.

Nicht umsonst wird aussen niemals Gipsputz verwendet sondern Kalkputz mit Zementzusatz. Eben wegen der geringeren Feuchtigkeitsaufnahme.

@Nikolat, Du solltest mal Deine Baustoffkenntnisse überarbeiten

Verfasser:
nikolat
Zeit: 21.11.2020 23:18:12
0
3047216
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen

Und dass Gips weniger feuchtigkeitsregulierend sein soll als Kalkmörtel, höre ich auch zum ersten Mal. Bisher war es immer so, dass es umgekehrt genannt wurde.
Man nehme einen Brocken Gipsputz und ein Stück Kalkputz und giesse auf beiden einen Fingerhut mit Wasser. Das Ergebnis spricht für sich.

Nicht umsonst wird aussen niemals Gipsputz verwendet sondern Kalkputz mit Zementzusatz. Eben wegen der geringeren Feuchtigkeitsaufnahme.

@Nikolat, Du solltest mal Deine Baustoffkenntnisse überarbeiten


Hmm, vielleicht solltest du selber mal deine Baustoffkenntnisse überarbeiten. Dann wüsstest du, dass Kalkaussenputze hydraulische Kalkputze wie z.B. NHL5 sind. Sie also Mergel enthalten, so dass sie auch unter Wasser abbinden können. Oder es sind gleich Kalkzementputze. Innen wird aber Weißfeinkalk ( fast reines CaO vor dem ablöschen) eingesetzt. Dieser ist eben nicht hydraulisch und man kann ihn als Sumpfkalk Jahrzehnte lang lagern. Und er ist eher ungeeignet für Außen und hat ganz andere Eigenschaften wie zum z.B. eine extrem gute Feuchtigkeitsregulierung. Darüber hinaus ist Lehmputz noch einmal besser, da kriegste den Spiegel im Bad auch mit Heißwasserorgien kaum beschlagen.

Den Kalkteil kannste hier nachlesen.

Zement und Kalk
Der Baustoff als Werkstoff
Autoren: Stark, Jochen, Wicht, Bernd

Den Lehmteil muss ich dir raus suchen. Kurze Onlinesuche gibt das
https://argillatherm.de/sorptionsvergleich/

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 22.11.2020 07:53:27
0
3047268
Mir wurde es von den Estrichlegern so erklärt, dass der Gips für Estrich nicht gut sei, weil es die Feuchtigkeit zieht. Deswegen arbeiten sie ausschließlich mit Zementestrich.

Wenn es so stimmt, dann erwarte ich die gleichen Eigenschaften auch vom Gipsputz. Ob es gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen. Wobei ich glaube, dass es mit einer KWL egal ist, weil sie ja die Luft eh automatisch austauscht.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 08:02:56
0
3047276
Ich habe im renovierten Altbau seit 20 Jahren Gipsputz und Anhydritestrich.
Keine Probleme...warum auch ?!
Das hat nur mit dem Lüftungsverhalten zu tun und was dein Estrichleger meint ist vielleicht in der Bauphase, aber nicht wenn man wohnt.
Der Anhydritestrich hat den Vorteil dass er Topfeben ist und sich auch " weicher " läuft.
In den Bädern muss nach DIN eh alles abgedichtet werden, auch der Boden !

Verfasser:
nikolat
Zeit: 22.11.2020 08:15:53
0
3047283



Es geht hier um die Dampfsorption und nicht ob das Ding eine Starke Kapillarwirkung hat

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 22.11.2020 09:26:38
0
3047314
Zum Thema Porenbeton.
Habe gestern mit meinem Vater gesprochen. Er kennt das Material gut und hat damit schon mehrmals gebaut. Er meinte, der Porenbeton ist gut dämmend, aber er würde nie im Leben damit einschalig bauen, denn es verträgt Feuchtigkeit und Nässe überhaupt nicht gut, am besten einschalen mit Klinker. Man sollte die Oberfläche sehr gut vor Wasser und Feuchte schützen, auch von innen, dann ist alles in Butter.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 09:50:31
0
3047332
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Zum Thema Porenbeton.
Habe gestern mit meinem Vater gesprochen. Er kennt das Material gut und hat damit schon mehrmals gebaut. Er meinte, der Porenbeton ist gut dämmend, aber er würde nie im Leben damit einschalig bauen, denn es verträgt Feuchtigkeit und Nässe überhaupt nicht gut, am besten[...]


So ist es ...Ich wollte das Risiko nicht eingehen, daher Ziegel ;)

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 22.11.2020 12:50:10
0
3047479
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Zum Thema Porenbeton.
Habe gestern mit meinem Vater gesprochen. Er kennt das Material gut und hat damit schon mehrmals gebaut. Er meinte, der Porenbeton ist gut dämmend, aber er würde nie im Leben damit einschalig bauen, denn es verträgt Feuchtigkeit und Nässe überhaupt nicht gut, am besten[...]


Das mag schon sein, dass Dein Vater das Material kennt. Dann wird er aber auch wissen, dass man auf Ytong etc. immer DREI-lagig putzt und nicht mit der Putzmaschine einlagig den Standard-Putz ranklatscht. Das ist nicht nur wegen der Aufnahme von Schlagregen wichtig sondern auch wegen des Verhaltens des Steines selbst, der zu Querrissen im Putz neigt, wenn nur eine Lage drauf ist.
Erste Lage: Zementputz-Spritzer, zweite Lage: Kalk-Zementputz, dritte Lage: Putzmuster. Darüber macht man einen wasserabweisenden atmungsaktiven Anstrich. Da kommt kein Wasser an die Steine

Zweischaliges Mauern (Klinker o.ä) ist natürlich auch gut und schaut schön aus, aber eher im norddeutschen Raum üblich. Vorteil: Auskühlen des Mauerwerkes durch den steten Wind wird vermieden. Bei mir hier nahe den Alpen rührt sich oft tagelang kein Wind, da bringt das weniger was.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 13:19:00
0
3047507
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
[...]


Das mag schon sein, dass Dein Vater das Material kennt. Dann wird er aber auch wissen, dass man auf Ytong etc. immer DREI-lagig putzt und nicht mit der Putzmaschine einlagig den Standard-Putz ranklatscht. Das ist nicht nur wegen der Aufnahme von Schlagregen wichtig sondern auch wegen[...]


Wer verputzt denn heute noch einlagig ?!
Bei mir kam erst der Grundputz mit Kalkzement , dann Amierung ebenfalls mit Kalkzement , dann noch mal Grundierung und zum Schluss Endputz 2 MM.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 22.11.2020 13:34:55
0
3047522
Eben. Der zweilagige Putz ist heutzutage eh schon der Mindeststandard, auch beim Ziegel.

Zeit: 22.11.2020 20:27:59
0
3047829
Also wir haben mit Ytong gebaut. Ich bin kein Experte, aber in den Ytong Vorführungen nehmen Sie ein Würfel Ytong und werfen den in einen Eimer Wasser. Nach 30min wird er aufgeschnitten und man sieht das so gut wie kein Wasser eingezogen ist.

Unser Haus wurde nur mit Armierungskleber und Gewebe verputzt. Danach kam schon der Deko Putz, dieser ist Wasser abweisend. Im Sockelbereich ist 3x Dichtschlämme gestrichen und dann Buntsteinputz.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 22.11.2020 21:23:27
0
3047858
Naja, überall steht, dass Ytong wasserempfindlich ist, also muss was dahinter sein.
Wenn ich dran komme, klaue ich mir ein kleines Stückchen von einer der beiden Baustellen und schau es mir genauer an 🙈

Aktuelle Forenbeiträge
Peter 888 schrieb: Hallo Energiebilanz. Du hast die Estrich-Masse, die aufgeheizt werden muss. Mit der spez. Wärmekapazität kannst Du die Wärmemenge bestimmen, die Du für jeden Schritt brauchst um die Masse aufzuheizen....
Schmitt schrieb: Hier die Fachgerechte Einbindung einer waagerechten Anschlussleitung an ein Fallrohr aus Kommentar zur DIN 1986 - 100. MfG. Schmitt
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