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Foren
Meine persönliche erfolgreiche Energiewende
Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 21.11.2020 19:59:05
4
3047122
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Da schreibe ich deutlich lieber mit vernünftigen Teilnehmern hier im forum.


Du meinst mit den anderen in der gleichen Filterblase]

Das Schöne am Forum ist ja, dass immer mal wieder jemand aktiv wird, der die Güte besitzt, von der Realität aus der großen weiten Welt zu berichten. Da lauschen dann alle, die sonst - außer Forum, EFH und vielleicht noch ein bisschen Herausforderung bei der Umsetzung der Energiewende in Unternehmen, Forschung oder Politik - nichts kennen, sehr gerne...:-)

Beeindruckend ist für mich z.B. der prozentuale Anteil, der bei 9.000€/m² Wohnfläche für die Umsetzung der Energiewende aufgebracht werden muss - Wahnsinn, das könnte man in anderen Bereichen der Wirtschaft so nie realisieren. Mehrkosten für eine WP-basierte Lösung (wenn man Deine Zahlen ungeprüft übernimmt) von fast 2% - wer soll das stemmen?

Grüße
Stefan

P.S.:
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]

Da kommt wohl nichts mehr...

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 21:25:55
2
3047165
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Beeindruckend ist für mich z.B. der prozentuale Anteil, der bei 9.000€/m² Wohnfläche für die Umsetzung der Energiewende aufgebracht werden muss - Wahnsinn, das könnte man in anderen Bereichen der Wirtschaft so nie realisieren. Mehrkosten für eine WP-basierte Lösung (wenn man Deine Zahlen ungeprüft übernimmt) von fast 2% - wer soll das stemmen?


ganz genau Stefan...wenn man in einem Gebiet, wo der m² Wfl im VERKAUF 9000€ kostet, etwas zur langfristigen, und für Familien gedachten, Vermietung baut, die das bzgl Mietzins auch noch bezahlen können sollen, dann bekommst Du evtl. eine ganz grobe Idee davon welche Kosten für Grundstück und Bauausführung hier machbar /tragbar sind, dass man da nicht draufzahlt....und das ist das Ziel: nicht draufzahlen. Ich werde davon nichts haben, will aber auch nicht untergehen mit dem Projekt.
Für meine Kinder ist das mal gedacht, dass die auch hier in dieser Gegend, in 10-20a Ihre Familie gründen können wenn sie möchten.
Sie selber werden sich dann sicher nichts kaufen können, das muss ich heute in die Wege leiten, sie dürfen dann die Restschulden abzahlen wenn sie selber drin wohnen und es nicht mehr vermietet wird.

Neben dem, dass es keine Möglichkeit gab, eine förderfähige und damit bezahlbarere WP basierte Lösung umzusetzen, habe ich deswegen das dafür verfügbare Budget pro Wohneinheit in langfristige Energievermeidung und EE Anteil (Dämmung für KfW55, KWL, ST) gesteckt, um den kleinen Teil Energie der dann noch übrig bleibt (~5000kWh/a) über eine günstige und mieter + vermieterfreundliche Heizung zu decken mit der man auch problemlos(er) den Komfortanspruch eines Mieters an WW erfüllen kann.

Die Alternative wäre gewesen, nicht nach KfW55, keine KWL und keine ST zu verbauen, dafür eine nicht förderfähige LWWP für je >20k€ (+ je 10k vs Gas / ST) je Haus in den Keller zu stellen, oder eine förderfähige für je > 20k€ (+je 10k vs Gas/ST) in die unzulässigen Abstandsflächen vor das Haus und 3m entfernt vom Beginn der Terrasse des Bestandsnachbarn.

Mir ist klar, dass Du das nicht verstehst, aber für mich ist Dämmung, KWL und Gas +ST hier die deutlich bessere Lösung, auch für die Umwelt.
Und mir ist auch klar, dass Du nicht verstehst, warum man nicht einfach zusätzlich 40k€ ausgeben kann, um neben KfW55 Dämmung, KWL und auch noch eine LWWP statt Gas + ST zu verbauen.
Eben genausowenig, wie da eine Betontreppe reinkommen kann oder Hebeschiebtüren oder teures Feinsteinzeug in den Bädern oder WT Armaturen für 200€ oder verklebter Parkett oder Eichenstufen oder Lacktüren oder Fingerprinthaustüren oder oder oder...das wird guter Standard ohne Extras der lang haltbar ist dass das irgendwie dauerhaft bezahlbar bleibt.

Oder um es anders zu sagen: eine WP hätte hier ~1400€/Jahr mehr für den Mieter bedeutet, das ich als Vermieter diese Mehrkosten wieder im Abschreibungszeitraum der WP reinhole. (1000 Abschreibung, 400€ höhere Heiz/Wärmekosten) oder ich wäre jährlich auf 4000€ - 5600€ sitzen geblieben.

Wir brauchen das auch nicht weiter diskutieren, Budget ist endlich, sonst könnte ich hier auch jeden fragen, wieso er nicht auch nur 5000kWh Wärme im Jahr für sein EFH verbraucht, sondern nur ein EnEV min Haus ohne KWL, ohne ST nur mit LWWP, wo sich er doch ein 180m² freistehendes EFH mit Schiebtüre und schicken Fliesen für 60€/m² und Parkett für 60€/m² etc pp auf dem Land bauen kann.

Aber in Eurer Blase, in der es nur WP gibt, ist das tatsächlich nicht vorstellbar....

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 22:03:25
1
3047182
Nachtrag:
Und deswegen lass ich mir hier auch nichts von Leuten erzählen, die sich Ihre PV Anlage quasi komplett vom Staat bezahlen haben lassen um damit Ihre laufenden hohen Stromkosten zu senken bzw. vom ersten Tag an damit Geld verdienen, aber sich so darstellen, als wären sie dadurch die weltrettenden Gutmenschen und alle anderen ohne PV/WP die bösen Weltuntergangsverursacher die zudem die Energiewende durch Trassenbaublockade verhindern, und damit Ihr schöner PV Strom nicht verteilt werden kann.

Ich habe durchaus Respekt vor Georg und auch Jogi, die aktiv viel Zeit Arbeit und auch Geld über Jahre investieren um Ihren Verbrauch im Bestand zu senken und ich verstehe auch, dass man sich dann wenn ein Heizungstausch ansteht und man die Option für eine WP hat (energetisch und platztechnisch) das auch macht (ggf auch gefördert), auch wenn man es sich selber etwas schönrechnet wenn man ehrlich ist.
DA steckt sicher auch der Gedanke dahinter insgesamt durch Dämmung und CO2 Vermeidung etwas für die Umwelt zu tun. (trotzdem ist auch da erst mal der primärer Grund der Wunsch nach langfristiger Kostenreduzierung und Absicherung fürs Alter)

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 21.11.2020 22:17:38
2
3047187
Wenn bei 5.000kWh/a Wärme Mehrkosten für den Strom einer WP von 400€/a gegenüber einer Gas+ST-Lösung als gegeben vorausgesetzt werden, dann wird sicherlich jeder, der sich mit dem Thema bechäftigt hat, vermuten, dass die Berechnungsgrundlagen über jeden Zweifel erhaben sind.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.11.2020 22:21:16
1
3047190
Booh, Du hast echt ein schweres Wärmepumpentrauma Hopfengold.
Hast Du Dir das hier im Forum geholt?
:-)

Grüsse

winni

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 22:33:38
0
3047197
Wenn bei 5.000kWh/a Wärme Mehrkosten für den Strom einer WP von 400€/a gegenüber einer Gas+ST-Lösung als gegeben vorausgesetzt werden, dann wird sicherlich jeder, der sich mit dem Thema bechäftigt hat, vermuten, dass die Berechnungsgrundlagen über jeden Zweifel erhaben sind.

sowas nervt mich....schon zig fach vorgerechnet.

wenn WP dann wie gesagt keine ST die 60% WW abdeckt.
~50l WW zu ~40° pro Person und Tag plus Stillstands und Verteilverluste

4,5 Leute á 900kWh WW Bedarf / a = ~4000kWh * 0,6 = 2400kWh die die WP mehr machen muss
2400 / AZ 3 = 800 *0,28 = 224€

WP: 5000kWh Heiz und restl WW Wärme mit JAZ 3,5 und 28 Cent: = 400€
Gas: 5350kWh (wegen 0,93 Effizienz extra für Euch) zu 4 Cent/kWh = 214€

Summe WP ohne ST: 624€
Summe Gas mit ST: 214€

ja, ich weiß, Strom und Schorni fehlen...dann sinds halt 350€...

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 22:39:08
1
3047200
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Booh, Du hast echt ein schweres Wärmepumpentrauma Hopfengold.
Hast Du Dir das hier im Forum geholt?
:-)

Grüsse

winni


sehr gehaltvoll...bin beeindruckt.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.11.2020 22:50:44
2
3047202
Echt, mir fällt da nichts mehr zu ein, das Du Dich glaubst hier rechtfertigen zu müssen?

Wenn es Dir passt, dann passt es eben für Dich.
Nur glaub nicht, die ganze Welt müßte daran genesen.
Tut sie nicht, auch nicht an Wärmepumpen oder PV.

Grüsse

winni

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 21.11.2020 22:54:09
1
3047203
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
sowas nervt mich....schon zig fach vorgerechnet.

wenn WP dann wie gesagt keine ST die 60% WW abdeckt.

...und keine PV, aber (4x) 10.000€ Mehrkosten - oder weniger Invest und keine ST, keine verbesserte Wärmedämmung und keine KWL...

Aber natürlich 4€-Cent/kWh Gas für die nächsten 10 Jahre - ja ne, ist klar...:-)

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 23:03:31
3
3047207
da sind wir uns einig...nur falls es Dir nicht auffällt: ich muss mich wegen Euch dauernd rechtfertigen weil angeblich alles, gerade bzgl. Preis, nicht stimmt was ich sage.

- CHA7 kostet niemals 20k....gecco hats bewiesen dass es auch bei Ihm so ist

- GBWT mit ST kostet viel mehr als ich gesagt habe -> ich hab meinen Auftrag eingestellt was ich zahle

- Gas kostet mehr als meine 3,8 Cent/kWh und auch mehr als die 4,5Cent/kWh die ich für quasi jeden in D sehe...kann jeder bei Check24 selber prüfen für seine PLZ

- jetzt wieder die Mehrkosten für Heizung im Betrieb bei WP bei den RH im Verbrauch gegen Gas+ST

so geht das die ganze Zeit...wie der Murmeltiertag.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 23:14:03
3
3047212
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]

...und keine PV, aber (4x) 10.000€ Mehrkosten - oder weniger Invest und keine ST, keine verbesserte Wärmedämmung und keine KWL...

Aber natürlich 4€-Cent/kWh Gas für die nächsten 10 Jahre - ja ne, ist klar...:-)


da, schon wieder...es murmelt nur noch....

natürlich keine PV, DAS IST VERMIETUNG !!! Noch dazu RH, wo ich gerade so 5m² unverschattet ST drauf bring. Soll ich da mit 5m² PV für den Mieter anfangen?

Ja, jede mögliche WP (Innenaufstellung) hätte ohne Förderung 10k€ mehr gekostet als Gas+ST...rede ich Hindu?

Mögliche WP mit Förderung wie die CHA7, bei der es mit Bafa Schönrechnerei evtl. ganz knapp möglich gewesen wäre bei NAT -14, auch erst mal mehr als 10k mehr, dann - Förderung, aber dann stehen 4 WP im unerlaubten Abstandsbereich 3m vom Nachbarn seiner Terrasse weg...DAS GEHT NICHT!!!
Wenn der sich beschwert, kann ich die zurückbauen...

und ja, Gas kostet aktuell und auch nächstes Jahr inkl CO2 Abgabe 4 Cent, in 10 Jahren sicher mehr. Ich gehe davon aus, dass auch Strom in 10 Jahren mehr kosten wird. Und?

Verfasser:
AltbaumitWP
Zeit: 21.11.2020 23:14:15
2
3047213
Obiges Beispiel für meine PLZ:

WP: 5000kWh Heiz und restl WW Wärme mit JAZ 3,8 und 25 Cent: = 329€
Gas: 5350kWh (wegen 0,93 Effizienz extra für Euch) zu 5,11 Cent/kWh = 394,70€ (beim günstigsten Anbieder gem. ver..ox, inkl. Grundgebühr, die hast Du vergessen....)

ja, ich weiß, Strom und Schorni fehlen...dann sinds halt 530€...

(Obige JAZ für meinen Altbau in NAT-16°C mit ausschließlich Heizkörpern, 90% aller Gebäude würden wohl noch bessere JAZ abliefern wenn auf aktuelle WPs umgerüstet würde)

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 23:22:21
2
3047217
nein, die hab ich nicht vergessen...

Ja, bei nur 5000kWh ist es aktuell etwas teurer, 235€ inkl. allem inkl GG.

Und bei den 4,5 die für alle gelten die ich mit Georg diskutiert habe der ~15kWh hat, gehe ich von üblichen mind 10.000kWh aus...

sag mir Deine PLZ, dann sag ich Dir Deinen Preis für 10.000

Schorni alle 3 Jahre 75€ = 25 € /a, Strom unter 50€/a

und nein, ich rechne nicht mit JAZ 3,8 in der Vermietung, wo ich 60° WW machen muss und dem Mieter auch nicht die ERR wegnehmen kann und auch nicht die Heizkurve bis aufs letzte optimieren kann

wo sind denn die WW Kosten für die 2400kWh zusätzlich bei WP ohne ST?

Verfasser:
jogi54
Zeit: 21.11.2020 23:25:41
0
3047220
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]


ganz genau Stefan...wenn man in einem Gebiet, wo der m² Wfl im VERKAUF 9000€ kostet, etwas zur langfristigen, und für Familien gedachten, Vermietung baut, die das bzgl Mietzins auch noch bezahlen können sollen, dann bekommst Du evtl. eine ganz grobe Idee davon welche Kosten für[...]

Hi Hopfengold,

die 9000€/m² sind allein dem Grundstückspreis geschuldet - das wirst du sicherlich bestätigen.
Mein Haus steht auf einem Grundstück in Köln, bei dem der Grundstückspreis bei 370€/m² liegt. Die umliegenden vergleichbaren, jedoch energetisch nicht renovierten Häuser (Stand Bj 1982) Häuser werden zu einem Preis von ca. 2200 bis 2500€/m² Nutzfläche gehandelt und brauchen ca. 155kWh/m²a für die Heizung. Die Mittelhäuser sind größer, haben jedoch weniger Grundstücksfläche - deshalb die Variation.

(genaue Lage etc. kannst du dir ansehen, wenn du mein Profil besuchst und dann bei Google maps googlest).

Jetzt ist für mich die Frage, ob solch hohe Grundstückspreise wirklich langfristig eine gute Investition sind. Die können in den nächsten Jahren auch gnadenlos einbrechen - wenn finanziert, mit absolut katastrophalen Folgen... (egal, ist eigentlich dein Problem). Glaubst du wirklich, dass deine Kids glücklich werden, wenn sie ein Haus haben, wo der Nachbar 3m weiter seine Terrasse hat?

Dass Gas über kurz oder lang noch deutlich mehr als 400€/a mehr kosten könnte und Gasheizung ggf. mangels Gas nicht mehr möglich ist oder sogar verboten wird, hast du nicht in deine Überlegungen einbezogen. Wird ja dann das Problem deiner kids sein...

LG jogi

Verfasser:
AltbaumitWP
Zeit: 21.11.2020 23:28:20
0
3047221
Ich habe aber nicht JAZ 4,5 sondern "nur" 3,8 und trotzdem geht die Rechnung auf.

Das was der Schorni bei Dir verlangt reichte früher bei mir auf 3-Jahressicht gerade für den Posten "Anfahrt"....

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 22.11.2020 00:04:41
2
3047229
Jogi: Danke, vernünftiger Beitrag ohne Polemik und Vorwürfe, vernünftige Fragen.

Grundstückspreise hier ein vielfaches höher, Baukosten auch. Unter 3000€/m² Nfl Baukosten nichts zu machen inkl Stellplätze etc.

Meine Einschätzung: es wird nicht mehr weiter so extrem gehen mit den Preissteigerungen, aber es geht weiter moderat nach oben die nächsten 10-15a.
Warum in Kürze: wir werden langfristig keine Zinsen mehr im Euroraum sehen aber Inflation wegen der massiven Überschuldung. Folge: es wird noch mehr Flucht in Sachwerte geben.
Das kann man sicher diskutieren, niemand weiß es sicher was passieren wird. Aber allein Corona hat gezeigt, wie stabil der Immobilienmarkt ist, vor allem in wirtschaftsstarken Regionen.
Die Häuser sind langfristig finanziert auf 20a, Risikominimierung.

Jeder muss Entscheidungen für die Zukunft treffen, das ist meine.

In ca. 15 Jahren werden wir durch den demografischen Wandel eine Änderung sehen, das wird auf den Immobiliemarkt negative (für den Besitzer) Auswirkungen haben, da bin ich sehr sicher. Preise werden dann fallen, aber auch nicht schlagartig, weil eben demografisch bedingt.

Dass Gas über kurz oder lang noch deutlich mehr als 400€/a mehr kosten könnte und Gasheizung ggf. mangels Gas nicht mehr möglich ist oder sogar verboten wird, hast du nicht in deine Überlegungen einbezogen. Wird ja dann das Problem deiner kids sein...


auch das kann man sicher diskutieren und doch, das habe ich sehr wohl in meine Überlegungen einbezogen. Ich sehe aber aktuell keinen Grund warum ein Verbot im Bestand in den nächsten 20a (das ist die Zeit, mit der ich die wirtschaftliche Lebensdauer der Therme ansetze) kommen sollte.
Aktuell fördert die Regierung den Umstieg auf Gas sogar.
80% alle derzeit verbauten Heizungen heizen mit Gas.
Im Neubau wird Gas mit dem GEG erleichtert, da ST durch Biogasvertrag ersetzt werden kann.
Unsere Regierung fährt aktuell einen technologieoffenen Ansatz, mit klarem Bekenntnis zu EE Gas.

Das kann man gut finden oder nicht, aber in Summe sehe ich nicht, dass wir uns von Gas als Wärmeerzeuger verabschieden.
Japan, als vergleichbares Industrieland, geht noch stärker Richtung Gas/H2 und verbaut 5 Mio Brennstoffzellen bis 2030 für Wohnungswärme.

Preislich wird es nach oben gehen, wie viel weiß man nicht. Gesellschaftspolitisch denke ich aber, dass man keine extremen Sprünge machen kann, weil Gas die Wärmeversorgung gerade der unteren und mittleren Bevölkerungsschicht sicherstellt, vorwiegend Mieter und hier politisch nicht viel Spielraum ist.
Meine Prognose und schon öfter geäussert: Gas zu Strom ist aktuell zu billig und es wird wieder in den Korridor 1:4,5 kommen.
Aber auch da: aktuell reden wir über 300€ im Jahr inkl. Schorni und Strom...das ist doch nichts. Selbst wenn es das 3fache kosten sollte, ist das immer noch verkraftbar. Der Bedarf ist so gering, dass das nicht mehr viel ausmacht.

Was dann in 20 Jahren ist wird man sehen. Entweder es gibt wieder Gas als Heizung, dann ggf als Brennstoffzelle oder mit EE (Grungas-Anteil), oder es gibt verträglichere WP für meine Situation oder es ändert sich rechtlich was oder es gibt ganz andere Methoden zu heizen oder man steckt gleich nur noch den Heizstab rein.

Ich sehe aber nicht, warum ich jetzt zwingend auf WP gehen müsste für die nächsten 20 a bzw. diesen Zyklus. Auf WP kann ich immer umschwenken und mit Gas ist der Invest rel. gering. Was wenn die WP für 20k€ nach 10 Jahren den Verdichtertod stirbt, gerade in der Vermietung habe ich das nicht in der Hand?

Im Neubau mag ein Verbot kommen, dass man Gas nicht mehr erlaubt, aber a) aktuell gibt es keinen Grund das zu sehen und b) hat das keine direkten Auswirkungen auf den Bestand, der noch sehr lange mit Gas heizen wird.

Wie gesagt: alles Annahmen die man diskutieren kann, aber aus meiner Sicht wohl überlegt und abgewogen.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 22.11.2020 00:09:34
0
3047232
Zitat von AltbaumitWP Beitrag anzeigen
Ich habe aber nicht JAZ 4,5 sondern "nur" 3,8 und trotzdem geht die Rechnung auf.

Das was der Schorni bei Dir verlangt reichte früher bei mir auf 3-Jahressicht gerade für den Posten "Anfahrt"....


4,5 Cent/kWh nicht JAZ...
JAZ 3,8 in der Vermietung rechne ich nicht, sondern 3,5, aber egal.
Wo sind die 2400kWh für WW bei Dir, die der WP mehr braucht als der Gaser mit ST?
Ich rechne für die JAZ3.

Sag mir doch Deine PLZ, dann sag ich Dir den Preis für die üblichen >10000kWh oder für den Verbrauch den Du hast. Ich schätze: ~4,5 Cent/kWh, eher weniger.

Und der Schorni kommt nur alle 3 Jahre, nicht jährlich.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 22.11.2020 00:24:58
0
3047236
Zitat von AltbaumitWP Beitrag anzeigen

Gas: 5350kWh (wegen 0,93 Effizienz extra für Euch) zu 5,11 Cent/kWh = 394,70€ (beim günstigsten Anbieder gem.[...]


wie kommst Du eigentlich auf 394,7€ bei 5,11 Cent/kWh..da on top noch die GG?

Never...
5,11 Cent bekomme ich überall in D inkl. GG und dann sind das 273€ bei 5350kWh

völlig falsch was du da rechnest...

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.11.2020 01:10:45
0
3047244
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Nachtrag:
...
Ich habe durchaus Respekt vor Georg und auch Jogi, die aktiv viel Zeit Arbeit und auch Geld über Jahre investieren um Ihren Verbrauch im Bestand zu senken und ich verstehe auch, dass man sich dann wenn ein Heizungstausch ansteht und man die Option für eine WP hat (energetisch und platztechnisch) das auch macht (ggf auch gefördert), auch wenn man es sich selber etwas schönrechnet wenn man ehrlich ist.
[...]


Es ehrt mich, wenn du mich hier erwähnst.

Allerdings hat Georg einen ganz anderen Ansatz und auch ganz andere Bedingungen, als ich - diese beiden Projekte sind nicht miteinander vergleichbar.

Georgs Ansatz ist in etwa der, den du beschreibst. Dabei hat er deutlich schlechtere Bedingungen, als ich - Sole-WP geht bei ihm ohne Grundstücksfläche im Grunde gar nicht - er müsste im öffentlichen Raum = Straße seine Erdbohrungen machen.

Als ich ca. 2010 damit anfing, war meine Intention, die damals vorherrschende Meinung zu widerlegen, dass man aus einem Haus im Bestand kein (bilanzielles) Nullenergiehaus machen kann. Mit der Wärmepumpe dürfte ich das jetzt voraussichtlich erreicht haben. (Die Aussage, dass ich es erreicht habe, werde ich erst machen, wenn ich es auch mit Zahlen belegen kann - ggf. auch gerichtsfest anhand von Rechnungen.)

Du kannst das jetzt gerne Hobby nennen - dann war es für mich ein relativ preiswertes und zugleich sehr nachhaltiges Hobby. Das Hobby wird mich in Zukunft zudem enorme Energie-Kosten und auch CO2 (wer weiß, was euch das in Zukunft kosten wird...) einsparen lassen.

Am Ende wird aus 28MWh/a Gas und 4500kWh/a Strom Bezug ein Bezug von max 500kWh/a Strom bei gleichzeitiger Einspeisung von >6000 kWh/a PV Strom bleiben.

Mit Picea oder einem analogen (abgespeckten) System könnte ich mich dann auch vom Netz abkoppeln, aber das ist und war nicht mein Ziel und dafür fehlt mir auch die Motivation, das derzeit geforderte Geld dafür auszugeben.

Dabei habe ich diverse neue (innovative?) Ansätze (mit Erfolg) ausprobiert - u.A. nicht eingeputzte Außenwandheizung, Kühlhausisolierpaneelen für die Iso - kann jeder auf 90 Seiten thread nachlesen.
Als Ing habe ich alles, bevor ich etwas umgesetzt habe, erstmal vor- und rückwärts durchgerechnet. => solche Berechnungen sind laut eigener Aussage nicht Georgs Ding (da hilft ihm dann das Forum...).

Derzeit noch in der Erforschungspipeline:
- seriell geschalteter Betonabsorber - Slinkykollektor, statt den Betonabsorber zum Laden des Erdkollektors zu nutzen, den Betonabsorber alternativ zum Erdkollektor für die WP zu nutzen. Vorteile, die vom Betonabsorber in den Erdkollektor eingetragene Wärmeenergie verfliegt schnell in der Erde - die direkte Nutzung ist bilanziell mit deutlich weniger Verlusten behaftet.
Nachteil: Dies bedarf einer regelungstechnischen etwas aufwändigeren Steuerung - das sind jedoch Einmalkosten.

Du solltest also registrieren, dass ich ein privates Forschungsprojekt mit definierten Zielen auf eigene Kosten betreibe. Dass da vielleicht mal eine Förderung abfällt, weils der HB, der mir die SWP installiert, für mich macht, finde ich jetzt nicht ehrenrührig. Das bekommen andere, für die nur Geiz ist geil zählt, und die nur das Geld im Kopf haben, per se.

Du bist seit 02.01.2012 hier im Forum und hast aktuell 1575 Beiträge - hab ein wenig gesucht - so wirklich anderen geholfen hast du wohl kaum, ich kenne fast nur provokative Diskussionsbeiträge von dir. (Ach ja beachtliche 0,54 Beiträge / Tag)

Ich bin seit 19.02.2008 hier mit 10417 Beiträgen und mein Anliegen ist immer auch, anderen mit meinem Wissen zu helfen. (Das sind 2,4 Beiträge/Tag. wobei ich im Grunde erst ab 2012 wirklich aktiv wurde.)

Na ja , wer es sich leisten kann, Wohnungen mit einem Preis von 9000€/m² bauen/kaufen zu können, dürfte an den einfachsten technischen Berechnungen einer Heizungsanlage kapitulieren und an der Aufgabe, eine Kupferleitung zu löten, wahrscheinlich gnadenlos scheitern.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.11.2020 01:13:06
0
3047245
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[i]Wenn bei 5.000kWh/a Wärme Mehrkosten für den Strom einer WP von 400€/a gegenüber einer Gas+ST-Lösung als gegeben vorausgesetzt werden, dann wird sicherlich jeder, der sich mit dem Thema bechäftigt hat, vermuten, dass die Berechnungsgrundlagen über jeden Zweifel erhaben[...]


Tut mir ja für dich leid - aber ich habe jetzt mit der SWP real nur 60% der kosten/kWh, die ich vorher mit meinem Gaskessel hatte

nur mal so

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.11.2020 01:21:33
0
3047247
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[i]Wenn bei 5.000kWh/a Wärme Mehrkosten für den Strom einer WP von 400€/a gegenüber einer Gas+ST-Lösung als gegeben vorausgesetzt werden, dann wird sicherlich jeder, der sich mit dem Thema bechäftigt hat, vermuten, dass die Berechnungsgrundlagen über jeden Zweifel erhaben[...]


Hast du auch mal SWP + STA gerechnet (Ist zwar unterm Strich schlechter, als SWP + PV, aber historisch bedingt habe ich SWP + STA + PV).

Wie du zu den Mehrkosten für die WP Variante kommst, habe ich immer noch nicht begriffen - bis jetzt schreibst du das als Behauptung einfach nur hin,

Danke für die kommende Aufklärung

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.11.2020 02:22:36
0
3047251
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Aktuell fördert die Regierung den Umstieg auf Gas sogar. [...]

In Anbetracht der gesetzten Ziele ist das absurd ...
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Im Neubau wird Gas mit dem GEG erleichtert, da ST durch Biogasvertrag ersetzt werden kann. [...]

Mag sein - auch absurd, aber WP sind nach neusten Zahlen >60% bei Neubauten
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Unsere Regierung fährt aktuell einen technologieoffenen Ansatz, mit klarem Bekenntnis zu EE Gas.[...]

Das sind Lobby getrieben Aussagen, die bei näherer Betrachtung den marktwirtschaftlichen Bedingungen niemals erfolgreich sein werden. EE-Gas braucht 3 kWh EE Strom für 1 kWh Gas und kann bestenfalls 98% Wärme daraus erzeugen. Die Bundesregierung hat explizit schon die Nutzung von EE Gas für Heizung und Individualverkehr ausgeschlossen. Hast du wahrscheinlich nicht mit bekommen.

Aus wissenschaftlicher und technischer Sicht macht die Verwendung von H2 energetisch betrachtet nur da Sinn, wo H2 zur Reduktion (statt C) eingesetzt wird.
All die Phantasien der Industrie und auch der Bevölkerung auf Grund von fake news der Lobbyisten, EE-Gas/EE-Treibstoffe zum Heizen oder Autofahren nutzen zu können, wird an dem Wirkungsgrad (<30% bezogen auf die direkte Nutzung von Strom) und den draus entsprechenden Kosten klaglos scheitern.

Besonders beim Heizen mit einer WP kann der Strom durch den COP in der Wirkung noch mal vervierfacht werden.
Die Ketten verglichen
==> 1kWh EEN => 0,33kWh H2 (Elektrolyse) => 0,30kWh Wärme (Wirkungsgrad Verbrennung H2)
==> 1kWh EEN => 4kWh Wärme (SWP)
Sollte jedem die Augen aufmachen, aus 3,33kWh entsteht entweder per H2 1kWh Wärme oder aber per WP 13,32 kWh Wärme
Wenn aus H2 dann auch noch CH4 werden soll, wird das Ergebnis noch deutlich lausiger.

Da du ja Geld-orientiert bist, sollte dir eigentlich klar sein, dass alle synthetischen "Energieformen" wie H2 und CH4 nur da Sinn machen, wo es keine direkt elektrischen Lösungen gibt. Sobald fossiles CH4 deutlich mit CO2 Abgaben belegt wird, wird mit Gas heizen ziemlich uninteressant - zumal aus EEN erzeugtes Erdgas exorbitant teuer sein wird.

Du machst da diverse Einschätzungen - kannst du ja - nur ich kann die nicht teilen. Beim Neubau sind es jetzt schon >50% WP, in 3 Jahren werden es 90% WP sein, weil es bezüglich CO2 keine andere Möglichkeit gibt.

Du verkennst, dass durch die CO2 Abgaben, und die werden ganz sicher noch verschärft, Gasheizungen so unattraktiv werden, dass jeder die Gasheizung freiwillig gegen eine WP eintauscht. Soweit ein EFH energetisch aus meiner Sicht richtig gebaut wird, wird es <6kW Heizleistung bei NAT haben (NAT = kälteste und damit Auslegungstemperatur für die Heizung). Für 6kW reicht normalerweise eine Bohrung, die man auch immer auf einem Grundstück unterbringt.

Es braucht keine Verbote, da reichen schon die regelmäßigen Kosten, da zu einem Umdenken zu führen.

und jetzt muss ich in die Heia
LG jogi

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 22.11.2020 02:47:26
4
3047253
Du bist seit 02.01.2012 hier im Forum und hast aktuell 1575 Beiträge - hab ein wenig gesucht - so wirklich anderen geholfen hast du wohl kaum, ich kenne fast nur provokative Diskussionsbeiträge von dir. (Ach ja beachtliche 0,54 Beiträge / Tag)

Ich bin seit 19.02.2008 hier mit 10417 Beiträgen und mein Anliegen ist immer auch, anderen mit meinem Wissen zu helfen. (Das sind 2,4 Beiträge/Tag. wobei ich im Grunde erst ab 2012 wirklich aktiv wurde.)

Na ja , wer es sich leisten kann, Wohnungen mit einem Preis von 9000€/m² bauen/kaufen zu können, dürfte an den einfachsten technischen Berechnungen einer Heizungsanlage kapitulieren und an der Aufgabe, eine Kupferleitung zu löten, wahrscheinlich gnadenlos scheitern.

LG jogi


ich weiß nicht was das jetzt soll. Ich habe versucht respektvoll mit Dir umzugehen, Deine Leistung an zu erkennen, tue ich immer noch, vernünftig mit Dir zu schreiben, aber ich habe eine andere Meinung zu dieser generellen "WP ist immer und überall das beste auf der Welt, wirtschaftlich, technisch, gesellschaftlich, für die Umwelt usw usf, egal was.".

Mein Leben besteht auch nicht aus HTD. Wenn ich Lust habe, dann schreibe ich hier, wenn nicht, dann auch Monate nicht. Wenn Du meinst, dass Dich die Anzahl der Beiträge hier zu einem besseren, klügeren und begabteren Menschen machen, dann sei es so. Du definierst Dich über Dein Werk und holst Dir hier Deine Bestätigung. Das meine ich nicht abwertend o.ä., einfach nur eine Feststellung.

Ich bin mit meinem aktuellen Bauprojekt hier reingekommen, weil ich mir auch überlegt hatte, ob denn nicht WP die bessere Lösung wäre und wollte die möglichen Optionen ausloten.
Diskutiert, Probleme geschildert, auch Vorschläge bekommen.
Die Summe der betrachteten Punkte aus Technik, Recht, Wirtschaftlichkeit, Einfluss auf Nutzerverhalten und Umwelt etc. ergab (und ergibt es immer noch nicht) aus meiner Sicht keinen Vorteil pro WP für meinen Fall, auch kein 50:50, sondern eher ein 80:20 pro Gas. Das ist meine Entscheidung nach meiner Gewichtung der Dinge.

Dass andere Leute die Punkte anders gewichten als ich, rechtlich andere Grenzen setzen bzw. leichter überschreiten, mit anderen Zahlen rechnen etc pp und damit zu anderen Ergebnissen kommen ist mir völlig klar, was mich aber stört, dass man andere Meinungen und Entscheidungen hier nicht akzeptieren kann und Fakten einfach falsch darstellt. Es wird einem dann unterstellt, man wäre nur hier um Krawall gegen WP zu machen und man hätte nie ernsthaft erwogen eine WP zu nehmen. Das ärgert mich...

Es ist der absolute Missionierungswahn und andere Sichtweisen werden von den lauten und teils aggressiven Vielschreibern hier mit allen Mitteln diskreditiert.

Ja, für mich ist Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bei so einem Projekt essentiell, denn sonst gefährde ich meine ganze Familie und genau das Gegenteil will ich erreichen.

Und nebenbei: Es gab hier auch in der Vermietung erfahrenere (und technisch bzgl. WP bewanderte) User im Forum, die mir klar zu GBWT geraten haben eben aus den Gründen (losgelöst von den wirtschaftlichen) die ich auch als Vorteil sehe, nur gehen diese Stimmen in dem Gebrüll der WP Fan-Gemeinde unter.

Wenn Du meinst ich kann weder rechnen noch löten, dann ist das auch so. Ich weiß zwar nicht was Dich zu dieser Annahme verleitet, außer genau das oben beschriebene diskreditieren anderer Sichtweisen und vermutlich noch Neid über den Wert des Projekts, aber ich kann Dich zumindest teilsweise bestätigen.

Handwerklich bin ich eher bei Holz als Metall, schweiße und löte selten und wenn dann nur für den Hausgebrauch, aber das sicher nicht gut und ganz sicher nicht so gut, dass ich das in einem Neubau an der TW Installation selber machen würde. Ein Esstisch, ein frei geplantes Gartenhaus oder ein Einbauschrank sind mir lieber und das kann ich besser und habe auch mehr Freude daran.

Bzgl. rechnen habe ich zumindest ein TU Studium, u.a. mit den Schwerpunkten Kessel-Kraft-Kälteanlagen, techn. Thermodynamik, Strömungsmechanik im Hautstudium, hinter mir, die letzten Jahre im Beruf bin ich aber eher in steuernder Funktion als im operativen unterwegs. Ob ich Dir und Deinem privaten Forschungsprojekt damit das Wasser reichen kann weiß ich nicht und ist mir auch egal.

Bzgl. kaufm. Rechnungswesen bin ich mir aber sehr sicher, deutlich umfänglicher und breiter rechnen zu können als Du, denn dass Du mit SWP jetzt 60% weniger als vorher mit Gas pro kWh Wärme bezahlst mag eine schöne Erkenntnis für Dein Forschungsprojekt sein, sagt aber nichts über die Gesamtmenge Geld in Deinem Geldbeutel vor einem Jahr, heute, morgen oder in 10 Jahren aus, um das mal mit einfachen und hoffentlich verständlichen Worten zu sagen.

In diesem Sinne: alles Gute weiterhin für Dich, Dein Forschungsprojekt und Deinen Geldbeutel.

Verfasser:
AltbaumitWP
Zeit: 22.11.2020 06:46:58
2
3047259
Hopfengold, zu hast meinen obigen Beitrag unzulässig verkürzt zitiert.
Dadurch aus dem Sinn gerissen und als fehlerhaft dargestellt. Ich finde das bemerkenswert um es vorsichtig auszudrücken.

Ich schrieb weiter oben:
"WP: 5000kWh Heiz und restl WW Wärme mit JAZ 3,8 und 25 Cent: = 329€
Gas: 5350kWh (wegen 0,93 Effizienz extra für Euch) zu 5,11 Cent/kWh = 394,70€ (beim günstigsten Anbieder gem. ver..ox, inkl. Grundgebühr, die hast Du vergessen....)
ja, ich weiß, Strom und Schorni fehlen...dann sinds halt 530€.."

Du hast mich so verkürzt zitiert: (Hervorhebung durch mich)
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von AltbaumitWP Beitrag anzeigen
Gas: 5350kWh (wegen 0,93 Effizienz extra für Euch) zu 5,11 Cent/kWh = 394,70€ (beim günstigsten Anbieder gem.[...]
wie kommst Du eigentlich auf 394,7€ bei 5,11 Cent/kWh..da on top noch die GG?
Never...
5,11 Cent bekomme ich überall in D inkl. GG und dann sind das 273€ bei 5350kWh
völlig falsch was du da rechnest...
Ich habe mit Grundgebühr gerechnet, Du hast das Zitat nun so verkürzt dass es aus dem Sinn gerissen wird und wirfst mir nun vor ohne Grundgebühr gerechnet zu haben und stellst dann die Kalkulation in Frage ...
Mag jeder denken was er will, bei mir bist Du unten durch.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 22.11.2020 07:51:08
0
3047266
Zitat von AltbaumitWP Beitrag anzeigen
Hopfengold, zu hast meinen obigen Beitrag unzulässig verkürzt zitiert.
Dadurch aus dem Sinn gerissen und als fehlerhaft dargestellt. Ich finde das bemerkenswert um es vorsichtig auszudrücken.

Ich schrieb weiter oben:
"WP: 5000kWh Heiz und restl WW Wärme mit JAZ 3,8 und 25[...]
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]
Ich habe mit Grundgebühr gerechnet, Du hast das Zitat nun so verkürzt dass es aus dem Sinn gerissen wird und wirfst mir nun vor ohne Grundgebühr gerechnet zu haben und stellst dann die Kalkulation in Frage ...
Mag jeder denken was er will, bei mir bist Du unten durch.


Nur mal so :

Hopfengold zahlt auch mehr wie 4ct/ kWh Gas und er bezahlt auch eine Gasgrundgebühr .

Nur er bekommt halt auch Rabatte z.b neukundenrabatt .
Diese rechnet er gegen .

Kann man so machen , wenn man kurzfristig denkt , also so von Jahr zu Jahr.

Das ist nicht so mein Ding.
Ich rechne langfristig solange eben unsere LWP oder auch eine gbwt hält .

Mit beidem habe ich meine Erfahrungen .teils eigene und teils berufliche.

Ich bin zu oft auf Baustellen und verdammt interessiert an allem .

Deshalb mache ich mir halt meine eigenen Erfahrungen zu nutzen ,das was man hier so lernt und so manche Empfehlung wird auch genutzt .

Z.b. jogi Empfehlung mit dem maxus , den ich schneller bekam wie Nachwuchs.

Ich rechne für die Zukunft mit fallenden Strompreisen , weil der Strom immer sauber wird .Bei Gas wird es halt teurer unter anderem weil er immer mehr teures EEGas enthalten muss .

2- 3 Jahre noch eine Durststrecke überwinden , dann fallen die AKW s weg .Dann entfallen Grundlastkrsftwerke die schlecht abgeregelt werden können .

Ich werde diese Zeit nutzen um meinen Verbrauch weiter abzusenken ,wozu ich noch genügend Pfeile im Köcher habe .

Es geht halt weiter mit meiner persönlichen energiewende .

Das grösste Ziel habe ich erreicht , denn ich bin weg von fossilen Energieträgern .

Ok , ich nutze einen ökostromvertrag und klaue damit pfennigpfuchsern diesen ,aber das ist mir egal .

Jetzt kann man ja mit Biogas sich sauber rechnen , aber das ist natürlich etwas anderes oder klaut man da nicht auch den anderen gasnutzern den sauberen Gasanteil?

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