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Alle
Foren
Öl raus ABER was rein?!
Verfasser:
StefanLOHMAR
Zeit: 21.11.2020 12:24:47
0
3046844
Guten Morgen zusammen,

unser Haus soll eine neue Heizung bekommen. Wir haben aktuell eine Vissmann Ölheizung, welche ca. 1.200 - 1.500 pro Winter verbrennt. Das Haus ist von 1968 und wurde vor drei Jahren komplett gedämmt inkl. Dachstuhl. 180 qm beheizt, wobei das obere Geschoß viel weniger geheizt wird. Der Keller ist nicht nach oben gedämmt.
Das obere Geschoß hat noch Rippenheizkörper der alten Schule. Im Lebensbereich unten sind Flur, Küche und Wohnzimmer offen und werden aktuell durch zwei Flächenheizungen an der Wand beheizt. Brauchwasser wird durch Durchlauferhitzer erwärmt. 4.000 kW dieses Jahr an Stromverbrauch gehabt.

Ich persönlich finde ja fast jede "mögliche" Variante toll! War lange bei Pellet Ökofen mit Solarunterstützung. ABER die Angebot reichen von 30.000 bis 37.000 Euro.

Ein HB wird die Tage eine genaue Bedarfsermittlung durchführen.
Dieser empfiehlt eine LWP mit Solar nur für das Bruchwasser. Das Dach ist wegen einer Gaube wohl nicht so toll geeignet für PV. Er meint, dass ich einen Faktor von 1 zu 3,2/3,5 erzielen könnte. Von der Anschaffung viel günstiger als Pellet. Optional einen Pelletkamin Wasserführend im Wohnbereich, um LWP im Winter zu unterstützen. Wasserspeicher ist bei ihm immer 300 Liter.

Beim Lesen hier im Forum zweifele ich aber ein wenig an der Option. Ohne PV muss ich Strom kaufen und der Kamin macht evtl. zu viel Hitze im gedämmten Haus...

Auf Gas hat er mir auch was ausgerechnet, was günstig scheint. Gasbrennwert +Solar oder Gasbrennwert mit einer LWP. Hier verbrenne ich aber wieder teuren Stoff...

Ich lese mit seit Tagen/Wochen ein und meine Frau kann es auch nicht mehr hören. Das Projekt Heizung ist aber a. sehr komplex und b. auf lange Zeit. Will natürlich nicht was drin haben, was mich im später viel kostet...

Nach dem Prinzip "Keep it simple" müsste es ja wahrscheinlich Gas mit Solar sein aber irgendwie ist das Oldschool. Gestern kam mir die Idee eine Gasbrennwert, mit Solar und Pelletkamin einzubauen. Im Sommer heizt Solar das Wasser und die Heizung ist aus. Im Übergang verbrenne ich ein wenig Gas und im Winter läuft der Kamin. ABER, das sind dann drei Dinger in einem System...

Beim Schreiben fällt mir auch auf, dass ich gerade nicht weiss, wo ich hin will.
Es wäre toll, wenn ich ein paar Tipps bekommen könnte, um vielleicht Varianten auszuschließen. Leider habe ich jetzt keine genauen Energiedaten parat.

Gerade hatte ich einen Kunden, der mir Erdwärme empfohlen hat! Über eine Geo Seite hat er mir gezeigt, dass wir in einem 2a Gebiet wohnen...

Verfasser:
passra
Zeit: 21.11.2020 12:39:51
1
3046847
1. Gas und Solar ist ein alter Hut und nicht mehr zeitgemäß. Öl durch Gas ersetzen ist sinnfrei, beides sind fossile Brennstoffe...
2. Solar und wasserführender Kamin benötigen einen riesen Puffer, der Geld und Platz frisst.
3. Ein wasserführender Kamin überhitzt der ständig deine Bude.
4. Die Schweizer Formel sagt: 15000kWh : 3000h * 80% = 4kW Heizlast
5. die meisten Dächer sind für PV geeignet, so ein bisschen Gaube ist da doch kein Hindernis -> PV-Forum besuchen https://www.photovoltaikforum.com/ und Dach vorstellen...

Also wenn es da wirklich keine weiteren Wärmeerzeuger gibt, dann die Rippenheizkörper durch moderne, große Typ33 Flacheizkörper ersetzen, eventuell Boden/Wandheizung nachrüsten und dann eine WP einbauen!!!

Wo liegen den die Vorlauftemperaturen, wenn es kalt ist? NAT?

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 21.11.2020 12:42:39
2
3046848
1500l Öl sind je nach Effektivität der Heizung gerade mal 5 kW heizlast virlleicht etwas mehr.


Wie hoch sind die benötigten VL Temperaturen damit die Bude warm wird?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.11.2020 17:12:29
1
3047011
Zitat von StefanLOHMAR Beitrag anzeigen
Ein HB wird die Tage eine genaue Bedarfsermittlung durchführen.
Dieser empfiehlt eine LWP mit Solar nur für das Bruchwasser. Das Dach ist wegen einer Gaube wohl nicht so toll geeignet für PV. Er meint, dass ich einen Faktor von 1 zu 3,2/3,5 erzielen könnte
🙈 Da bin ich gespannt was er an Verdichterleistung empfehlen wird!

Bitte den Heizungsbauer auch davon in Kenntnis setzen, dass Solarthermie und Luft-Wasser-Wärmepumpe zu kombinieren ziemlich unsinnig ist!

Bzgl. Wärmepumpentechnik solltest Du dich unbedingt selbst ein wenig informieren.

Z.b. auf folgend verlinkter Seite sind einige Dinge dazu zusammengetragen.

http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 21.11.2020 17:16:33
1
3047013
Zitat von passra Beitrag anzeigen
dann die Rippenheizkörper durch moderne, große Typ33 Flacheizkörper ersetzen,
Warum?

MfG. Schmitt

Verfasser:
passra
Zeit: 21.11.2020 19:24:18
0
3047102
bessere Wärmeabgabe bei niedrigeren Vorlauftemperaturen...

Verfasser:
Rumpelkiste
Zeit: 21.11.2020 19:30:04
1
3047104
Die Frage mit der man starten sollte wäre : "Warum soll die alte Ölheizung raus ?".

1.) Böses böses CO2
2.) Das Ding ist so alt das verreckt eh bald
3.) Ich brauchen den Platz der Tanks / die Tanks stinken mir die Bude voll.
4.) Ich will die 45% Förderung einstreichen

Hier im Forum gibt es eh nur eine richtige Meinung bezüglich Heizung.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.11.2020 20:00:26
2
3047125
Bei dem Verbrsauch sollte die sehr preiswerte 5 kW-Monoblockwärmepumpe
von Pansonic reichen, die auch noch effizient ist:
https://www.immotecshop24.de/jtl4/Panasonic-Waermepumpe-WH-MDC05J3E5-Kompakt-5-kW-Gen-J

Mit dem Gerät gibt es hier im Forum gute Erfahrungen und wenn Du jemand findest
der die an Deinen Heizkreis schraubt, wird es kaum eine günstigere Lösung geben.

Grüsse

winni

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.11.2020 20:09:41
2
3047130
Zitat von Rumpelkiste Beitrag anzeigen
Hier im Forum gibt es eh nur eine richtige Meinung bezüglich Heizung.


ganz genau...das muss Du wissen Stefan. Hier gilt: WP = gut, alles was brennt = böse. ;-)
Auch wenn ich das differenzierter sehe...
Aber ich bin ja hier der Böse, der nur auf die € schaut...;-))

wobei ich hier, gut gedämmt, Heizung vermutlich >20a, Heizflächen ok, auch ganz stark Richtung 40/45% schielen würde.
Man muss nur den Invest klein bzw. P/L sinnvoll halten um möglichst viel von den %en in absoluten € bei/für sich zu behalten.
30-37k€ in Pellet ST für dem rel. geringen Heizölverbrauch (Wärmebedarf wird ja nur bei 10-12k kWh liegen) kämen mir z.B. nicht in den Sinn, auch nicht bei 45%....aber ich mag auch den Betriebsaufwand bei Pellet generell nicht.

Wichtig wäre noch: Wie soll denn zukünftig WW gemacht werden (weiter DLE oder Umstellung auf zentral über WE) und wieviel Personen leben da aktuell und perspektivisch in dem Haus?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 22.11.2020 00:55:41
2
3047242
und wieviel Personen leben da aktuell und perspektivisch in dem Haus?

und wieviel PersonINNEN !!

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 04:07:21
0
3047254
Zitat von StefanLOHMAR Beitrag anzeigen

Nach dem Prinzip "Keep it simple" . Gestern kam mir die Idee eine Gasbrennwert, mit Solar und Pelletkamin einzubauen. Im Sommer heizt Solar das Wasser und die Heizung ist aus. Im Übergang verbrenne ich ein wenig Gas und im Winter läuft der Kamin.
l[...]


Die Idee ist gut und so würde ich das auch machen.
Wir haben mehrere wassergeführte Pelletöfen laufen und heizen damit komplette Häuser. Aktuell mein Neubau.
Die Wärmeabgabe an den Raum liegt bei 2 bis 2.5 KW.
Also quasi wie ein Heizkörper -> da wird nichts überhitzen !
Wasserseitig moduliert unserer von 3 bis 11.8 KW.
Du kannst den Pelletofen auch problemlos in das System einbinden.
Am besten über Rücklauftemperaturanhebung, dann bleibt die Therme aus so lange der Pelleter Wärme liefert.
Bei dir wäre der Vorteil, dass du im Sommer mit der Gastherme dein WW machen kannst. Leider haben wir kein Gas daher fällt diese Option weg.
ST würde ich nicht mehr montieren ... das Geld dafür holst du nie mehr rein . Ein guter Pelletofen kostet nicht mehr als eine ST Anlage aber bringt wesentlich mehr Energie, gerade zum Heizen !
Der WW Energiebedarf ist auch nur ein Bruchteil vom Heizwärmebedarf.
Mach das mit der Therme und gut isses ...

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 22.11.2020 06:26:49
4
3047256
So mein lieber Stefan, jetzt musst du dich entscheiden.


Ein Plädoyer für die Kohlenheizung gab es leider noch nicht, aber das Stelle ich mir auch ganz toll und seeehr billig vor.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 07:52:37
1
3047267
Zitat von Supermattze Beitrag anzeigen
So mein lieber Stefan, jetzt musst du dich entscheiden.


Ein Plädoyer für die Kohlenheizung gab es leider noch nicht, aber das Stelle ich mir auch ganz toll und seeehr billig vor.



Du bist bestimmt auch ein Wärmepumpenjünger oder ? ;)

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 22.11.2020 08:02:17
4
3047274
Ja, bin ich. Happy mit meiner günstigen und effizienten Heisha. Im November bisher 36% des Strombedarfs (für WP und Haushalt) vom Dach.

Der Post war aber tatsächlich neutral gemeint.

(Dein Smiley deutet darauf hin dass du das auch spaßig verstanden hast, aber bei rein schriftlicher Kommunikation mit unbekannten ist das schwer zu deuten)

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 08:30:13
1
3047290
Der Begriff Kohleheizung hat dich verraten....
Ich bin kein Fan von WP ... aber jedem das Seine.
Ohne deine PV würde deine prozentuale Angabe anders aussehen.
Deswegen finde ich das immer Augenwischerei weil nicht NUR alleinig das Heizmedium verglichen wird.

Verfasser:
salü
Zeit: 22.11.2020 08:39:38
1
3047295
Hallo, betrachten Sie mal die Gesamtkosten, Nebenkosten, Entsorgung Öltank etc.
ich hatte dies Problem auch. Das günstigste war aus meiner Sicht, immer noch Öl.
Im einen Objekt arbeitet jetzt 1 Vollbrenwertkessel mit 15 KW 1-stufiger Blau-Brenner. 130 m2 Wohnfläche freistehendes Haus Verbrauch mit Warmwasser unter 1000 Liter.
im Jahr. Oktober bis Oktober.
Im anderen Objekt
1 Buderus KB 195i Öl Brennwert welcher von 3,8 kW bis 14 kW moduliert. Er versorgt
1- 2 Familienhaus etwa 220m2 Wohnfläche und den Kessel hören Sie im Betrieb nur, wenn Sie davor stehen.
Er ist gerade auf 56% Leistung begrenzt eingestellt und erzeugt auch für 1 Standboiler 160 Liter Warmwasser, Er ist leicht auf Gasbrennwert umstellbar.
30-40 tausend Investitionen für Anlagen, zu 8.000.-- Euro Investition, im Leben nicht erwirtschaften Sie nicht diese Ausgabe.
Mein Ölverbrauch war bisher 2.000 Liter Jahr, mit Warmwasser übers ganze Jahr.
Meine Einsparung beginnt schon bei Investitionssumme .

Grüsse

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.11.2020 08:47:20
0
3047297
@salü.
Themen Dekarbonisierung und Eliminieren der CO2-Emissionen interessieren dich nicht?

https://www.ffe.de/publikationen/veroeffentlichungen/905-waermepumpen-schluessel-zur-waermewende
Zitat:
Wie schaffen wir die Energiewende im emissionsreichen Gebäudebestand? Die Wärmewende basiert auf drei Mechanismen: der Reduktion des Nutzenergiebedarfs, der Erhöhung der Anlageneffizienz sowie der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Die Wärmepumpe vereint die Nutzung von Umweltwärme und den effizienten Einsatz von Strom. Auf dem Weg hin zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand kann sie neben der Gebäudesanierung eine Schlüsselrolle spielen.

Rund 70 % der Emissionen in privaten Haushalten werden durch Heizungen verursacht. Der Großteil dieser Emissionen entfällt dabei heute wie auch im Jahr 2050 auf Gebäude mit Baujahr vor 1995 und damit vor dem Inkrafttreten der dritten Wärmeschutzverordnung (vgl. [1]). Die mit Abstand am weitesten verbreiteten Heizsysteme sind Gas- und Ölkessel, welche diese Gebäude mit Raumwärme und Trinkwarmwasser versorgen.

Die elektrische Wärmepumpe ist eine Alternative zu fossil betriebenen Kesseln. Sie heizt v. a. mit Umweltwärme – aus dem Erdboden, der Luft, der Sonne oder dem Grundwasser –, welche durch den Einsatz von Strom nutzbar wird ...

Verfasser:
salü
Zeit: 22.11.2020 09:14:11
6
3047308
Natürlich, beide Objekte wurden voll gedämmt. Je 1 Wintergarten mit Aussenrollo sind als Wärmefalle konzipiert. 3-fach verglast u neue Aussentüren.
Neue Brennwertkessel Öl. Was wurde da alles an fossiler Energie eingesetzt u verbraucht ? Mein Energieverbrauch jetzt ist weit weniger als 1/3 von vorher.
Eventuell setzte ich noch Solar Paneelen aufs Dach mit Speicher.
Rechnen Sie mal durch Investitionen Dämmung / Fenster / Heizung. An irgend einem Punkt erreichen Sie die Grenzen. Mein Nachbar Tiefenbohrung 300 m Fels 25.000.-- Sfr
plus Wärmepumpe etwa 55.000.-- Sfr . Der Service steht mehrmals im Jahr vor dem Haus. Laufend massiv Probleme. Der Vorwurf ist so zu pauschal, investiert in die Umwelt habe ich wohl mehr als genug.

Gruss

Verfasser:
Rumpelkiste
Zeit: 22.11.2020 10:08:00
3
3047343
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
@salü.
Themen Dekarbonisierung und Eliminieren der CO2-Emissionen interessieren dich[...]
Zitat:
[...]


Soll hier wieder die moralische Keule rausgeholt werden ?.

Mit grottigen JAZ funktioniert die Dekarbonisierung bestimmt nicht. Denn hier schiebt man nur den CO2 Ausstoß von den EFH´s zu den Kraftwerken.

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html

Und im Moment sieht es auch an der Strom-Front nicht besonders gut aus.

https://www.welt.de/finanzen/plus220553258/Ausgleich-fuer-CO2-Abgabe-Das-gebrochene-Versprechen-vom-billigen-Strom.html

https://www.welt.de/wirtschaft/plus220043422/Wahnsinn-Waermepumpe-Der-Energiewende-droht-der-naechste-Kollaps.html

Der Hebel zur Reduktion liegt in sinnvollen wirtschaftlich vertretbaren Sanierungsmaßnahmen und einer gewissen Änderung des persönlichen Verhaltens.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 22.11.2020 10:10:35
1
3047345
in Deutschland wird es schwieriger auf Öl zu setzen. Heizöl ist ein auslaufendes Produkt, und in wenigen Jahren wird die Lieferkette zusammenbrechen. Da wirds kaum noch Heizöllieferanten geben weil der Umsatz in die Knie geht.
In meiner Gegend wird bei Neubau oder Renovierung überhaupt kein Gedanke an Heizöl verschwendet.
Kann natürlich in der Schweiz anders sein.

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 22.11.2020 10:18:25
1
3047352
Glaube nicht das es in Zukunft Lieferschwierigkeiten bei Öl gibt ...
Aber es ist in Neubauten schon wie du sagst, Öl spielt eine untergeordnete Rolle !

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.11.2020 10:29:04
2
3047362
Zitat von salü Beitrag anzeigen
...Neue Brennwertkessel Öl ... Energieverbrauch jetzt ist weit weniger als 1/3 von vorher.
Eventuell setzte ich noch Solar Paneelen aufs Dach mit Speicher ...

... investiert in die Umwelt habe ich wohl mehr als genug ...
AUFWACHEN!
Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht!

Es geht faktisch um das komplette Eliminieren der Verbrennung von Kohle, Erdgas oder Öl!

Falls trotz Erneuerung der Wärmeerzeuger immer noch CO2-Emissionen für's Generieren von thermischer Energie auf dem Grundstück anfallen, ist das Ziel definitiv verfehlt!

Es sollten generell immer dann wenn ein neuer Wärmeerzeuger benötigt wird alles daran gesetzt werden, dass vor Ort kein fossiler Brennstoff mehr verbrannt werden muss!

Auch wenn's derzeit vielen Menschen schwer fällt es zu glauben, aber zukünftig kann nur ausschließlich mit elektrischer Energie betriebene Wärmepumpentechnik dafür genutzt werden, wenn die Immobilie nicht an einem Wärmeversorgernetz angebunden ist oder werden kann, um auch die in diesen Gebäuden benötigte Wärme real co2-frei zu bekommen.

Der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung (Sonnen-, Wind- und Wasserkraft, sowie z.b. KWK mit Biogas) wird weltweit vorangetrieben und entsprechend zukünftig immer mehr der aus dem Versorgungsnetz zu entnehmenden elektrischen Energie "sauber"! 👍

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 22.11.2020 10:32:34
0
3047366
Zitat von TiKa76 Beitrag anzeigen
Der Begriff Kohleheizung hat dich verraten....
Ich bin kein Fan von WP ... aber jedem das Seine.
Ohne deine PV würde deine prozentuale Angabe anders aussehen.
Deswegen finde ich das immer Augenwischerei weil nicht NUR alleinig das Heizmedium verglichen wird.


Ich verstehe dein Posting nicht. Klar, ohne meine PV würden 0% des Stromes vom Dach kommen.
Aber hey, 36% finde ich für November eine gute Quote. (Ja, Süddeutschland und Südausrichtung)

Was meinst du mit Augenwischerei?

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 22.11.2020 11:07:11
1
3047401
Zitat von salü Beitrag anzeigen
Natürlich, beide Objekte wurden voll gedämmt. Je 1 Wintergarten mit Aussenrollo sind als Wärmefalle konzipiert. 3-fach verglast u neue Aussentüren.
Neue Brennwertkessel Öl. Was wurde da alles an fossiler Energie eingesetzt u verbraucht ? Mein Energieverbrauch jetzt ist weit weniger als 1/3[...]


Reduktion des Bedarfs ist die eine Seite zum Erfolg, herzlichen Glückwunsch dazu.

2000l/a verbleibend sind dennoch 5,8t CO2 jedes Jahr. Das lässt sich mit Öl nicht reduzieren und wird für ein 2° Ziel nicht reichen wenn jeder so denkt.

Ineffiziente und anfällige Wärmepumpen lassen sich mit dem Wissen hier im Forum halbwegs vermeiden. Leider ist das in der ausführenden Branche nicht verbreitet.

Verfasser:
StefanLOHMAR
Zeit: 23.11.2020 16:54:33
0
3049350
Hallo,

erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.

Wir wohnen zu viert und die Vorlaufzeiten kenne ich nicht. Habe gestern mal die Kesseltemparatur auf 40 Grad gesetzt und die Heizkörper strahlen immer noch Wärme ab.

Im Prinzip möchte ich CO2 Neutral sein aber nicht um jeden Preis. Die Erdwärme gibt mir ein Gefühl, dass ich auf 20 Jahr das Geld raus habe. Wenn denn alles gut läuft!

Ein Beitrag hat mich aber auch überrascht. Öl drin lassen und einfach erneuern mit Puffer und wenn ich dazu einen Pelletkamin setze, müsste das auch ganz nett sein.

Die HB werden mich hassen, weil die jetzt vier oder fünf Varianten für mich rechnen müssen...


Zitat von salü Beitrag anzeigen
Hallo, betrachten Sie mal die Gesamtkosten, Nebenkosten, Entsorgung Öltank etc.
ich hatte dies Problem auch. Das günstigste war aus meiner Sicht, immer noch Öl.
Im einen Objekt arbeitet jetzt 1 Vollbrenwertkessel mit 15 KW 1-stufiger Blau-Brenner. 130 m2 Wohnfläche freistehendes Haus[...]

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