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Foren
Insel-PV mit LiFePO-Speicher
Verfasser:
killing
Zeit: 23.11.2020 21:14:30
0
3049544
Hallo,

ich muss gleich gestehen, aber typisch für mich, ich stürze mich in dieses Abenteuer ohne wirtschaftliche Betrachtung oder gründliche Planung...Ich schätze den Jahresstromverbrauch auf ca. 2500KWh, keine WW-Erzeugung mit Strom.
Ich hatte auf jeden Fall sowieso den Plan eine Insel-PV für unser EVH zu montieren. Es steht das Carport-Flachdach, ohne Verschattung, zur Verfügung. Allgemein wird ja so zu 1000W/Peak geraten.
Jetzt interessiere ich mich jedoch auch sehr für Speichertechnologie und Li-Ion.
Kommt von Wohnmobil her..
Jetzt habe ich mal eben 16 LiFePO Zellen mit 200Ah und 3,2V bestellt um damit sowas umzusetzen....
Es wären also bei 12V 800Ah möglich, usw...

Die Frage: Was brauche ich konkret sonst noch? Wie groß sollten PV und Speicher in meinem Fall sein? Balancer für die Akkus sind klar...

Wie setze ich das konkret um und wer hat sowas schon gemacht?

Gruß

Stephan

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 23.11.2020 21:30:22
0
3049561
Hallo,

hätte da gleich ein paar Parallelen ;-)

Auch vom WoMo her und als Insel: Etwa 3/4 des Speichers sind dort weiter beheimatet, gesamt irgendwas um 4 kWh LiFeYPO4. 500 Wp auf dem WoMo-Dach und 200 (bald nochmal plus 300) WP am Haus selbst.
Darüber laufen zumindest die kleinen Lüftungsanlagen (4 Bayernlüfter), Radio, kleiner TV, der Großteil der Beleuchtung... Laptop wird im Winter nach 2 Wochen Hochnebel aber schon knapp, dagegen geht im Sommer auch was auf die Klimaanlage (über 3,5 kW Sinus-WR).
Falls Du noch Details wissen magst, gerne.

Problem der Insel ist sicher bekannt. Vorteile derer sind für einen WoMo-Nutzer sicher auch bekannt ("ach, der Strom war weg?"). :-)

Was willst Du da dran hängen, wie soll das Ganze aufgebaut werden?

Gruß
Phil

PS: Ja, wirtschaftlich ist das natürlich nicht.

Verfasser:
Zuviel Zeit
Zeit: 24.11.2020 07:53:19
0
3049716
Moin,

interessantes Projekt... habe kürzlich begonnen etwas ähnliches umzusetzen:

- Montage auf Garagendach
- 4,08 KWp, 45°, Ausrichtung leider Ost/Süd-Ost
- Hybrid-Wechselrichter mit 5,5 KW AC-Leistung
- Speicher, Bleibatterien, 48V, 360Ah
- perspektivisch irgendwann mal E-Auto laden

Ziel soll es sein, Versorgung der Außenbeleuchtung, kurzzeitiges Beheizen der Garage,
zusätzlich eine Versorgung der Brennwerttherme im Haus (ca. 1000kwh jährlich durch nicht auswechselbare, interne Umwälzpumpe) sowie Überschüsse (Speicher voll, kein Bedarf in der Garage, kalte Temperaturen) eine Heizpatrone in einen Heizkörper im offenen Treppenhaus.

Ist derzeit noch am Aufbau, PV-Anlage, Wechselrichter und Speicher sind bereits in Betrieb, die Verbraucherseite ist noch in Erstellung.

Bisher erfüllen die Erträge (trotz des derzeit eher sonnenarmen Wetters) die Erwartungen.

Gruß

PS: Die Wahl fiel auf Blei statt LiFePo wegen der deutlich reduzierten Brandgefahr sowie der Tatsache, dass LiFePo Frostfreiheit während der Ladung voraussetzt, was bei einer freistehenden Garage nicht sichergestellt ist.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.11.2020 08:18:17
1
3049734
Zitat von Zuviel Zeit Beitrag anzeigen
PS: Die Wahl fiel auf Blei statt LiFePo wegen der deutlich reduzierten Brandgefahr sowie der Tatsache, dass LiFePo Frostfreiheit während der Ladung voraussetzt, was bei einer freistehenden Garage nicht sichergestellt ist.


LiFePo sind eigensicher und können nicht brennen. Bitte nicht mit den Li-Ion Akkus verwechseln.

@Threadersteller
Wenn möglich würde ich einen Wechselrichter mit DC Speicher verwenden, diese haben deutlich geringere Verluste gegenüber einem Speicher auf AC Seite.

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 08:33:42
0
3049742
Guten Morgen,

ich habe für das Womo 4x3,2V Zellen mit 200Ah bestellt als Ersatz für die Aufbaubatterie. Zusätzlich 2 Solarmodule a 100W.

Für das Haus habe ich jetzt 16 solcher Zellen bestellt, bei 12V ließen sich also 800Ah brutto speichern.
Solaranlage dafür habe ich noch gar nicht....Meine Idee ist soviel wie möglich Autarkie herzustellen vom öffentlichen Stromversorger. Es gibt eigentlich keine besonderen Verbraucher, 2x Kühlschrank bzw Tiefkühltruhe, Licht FS, PC. Bisher wurden ca. 2500KWH pro Jahr verbraucht.

Die Frage ist jetzt:

1) Habe ich genug Kapazität eingekauft?
2) Wie integriere ich das System an das häusliche Netz?
3) Wieviel Solar brauche ich? (Flachdach Carport, möglichst keine Aufständerung)
4) Welche Komponenten benötige ich zur Umsetzung?

Gruß

Stephan

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 24.11.2020 09:16:28
0
3049766
Richtig, LiFe(Y)PO4, auch LFP, brennen nicht. Die mit dem (Y) kann man auch bei sehr tiefen Temperaturen laden, bei denen ohne das Y geht das in der Praxis aber auch bis ca. -5°C. Dennoch erstmal gucken, was der Hersteller so meint...

@ Stephan
Zu wenig Kapazität lässt sich auch hinterher mit weiteren Zellen ausgleichen, ist ja soweit kein Problem.

Gruß
Phil

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.11.2020 09:19:25
0
3049768
Zitat von killing Beitrag anzeigen
Guten Morgen,

ich habe für das Womo 4x3,2V Zellen mit 200Ah bestellt als Ersatz für die Aufbaubatterie. Zusätzlich 2 Solarmodule a 100W.

Für das Haus habe ich jetzt 16 solcher Zellen bestellt, bei 12V ließen sich also 800Ah brutto speichern.
Solaranlage dafür habe[...]



1) Habe ich genug Kapazität eingekauft?
2) Wie integriere ich das System an das häusliche Netz?
3) Wieviel Solar brauche ich? (Flachdach Carport, möglichst keine Aufständerung)
4) Welche Komponenten benötige ich zur Umsetzung?


1.) was die PV angeht, so finde ich diese VIEL ZU KLEIN.
Die 200Watt hast du so gut wie nie...
Bei optimaler Ausrichtung, optimalem Wetter erreichst du je nach Standort in DE, eine erzeugte Strommenge von 200kWh Gesamt pro Jahr.

200kWh vs. 2.500kWh Stromverbrauch :-) Fällt dir was auf?

2) Ein Elektriker könnte sinnvoll sein.

3) PVGIS verrät dir deinen Sonnenwert für deinen Standort...
Im hohen Norden Deutschlands bekommst du im Idealfall 800kWh pro installiertem kWp. im tiefen Süden Deutschlands knackst du die 1000kWh pro installiertem kWp locker... Ich habe mit der NORD + Südwestanlage inzwischen 1090kWh/kWp erreicht.
Dieses Jahr war extrem gut - Prognose bei uns 860kWh/kWp

4) kommt auf deinen Wunschinvest an...


P.S. für dein Thema würde ich ins Photovoltaikforum.com wechseln.
Dort gibt es bereits X Beiträge für Inselanlagen etc...
Inzwischen gibt es Bagatellgrenzen die man anschließen darf. Es geht sogar noch weiter. Es gibt inzwischen auch GROßE Anlagen die nicht einspeisen können, und daher auch nichts mit dem Finanzamt zutun haben!

Hier eine Beschreibung was im GROßen ohne Finanzamt und doch als Art Inselanlage möglich ist...
https://www.naturenergie-magazin.de/2019/02/15/solarstrom-ohne-netzeinspeisung-und-finanzamt/

--> Dort den Beitrag: "Eigenverbrauchsanlage aus der Sicht des Betreibers – ein Beitrag aus dem PV-Forum"




P.S. ob das ganze finanziell sinnvoll ist, ist ein anderes Thema ;.)

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 09:47:51
0
3049787
Na ja, die Strompreise kennen auch zukünftig nur eine Richtung.....und irgendwann wird uns auch die E-Mobilität aufdoktriniert werden....

Die 200W waren fürs Womo, ich dachte an 1000W fürs Haus, ggf. wäre auch mehr möglich. Allerdings möchte ich keinen Stress mit dem Versorger oder dem Finanzamt. Der Strom muss ja auch im Sommer irgendwo hin....

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.11.2020 10:15:52
0
3049816
Zitat von killing Beitrag anzeigen
Na ja, die Strompreise kennen auch zukünftig nur eine Richtung.....und irgendwann wird uns auch die E-Mobilität aufdoktriniert werden....

Die 200W waren fürs Womo, ich dachte an 1000W fürs Haus, ggf. wäre auch mehr möglich. Allerdings möchte ich keinen Stress mit dem Versorger oder dem[...]



Lese dich bitte EIN.

DU KANNST UND DU DARFST auch eine große Anlage anklemmen.
Hast du den LINK gelesen, wie das technisch angeschlossen werden kann?

Eine Inselanlage im klassischen Sinne macht in einem EFH inzwischen keinen Sinn mehr. Unter Insel verstehe ich ein eigenes z.B. 12V Netz, mit irgendwelchen Akkus.

Du darfst ans HAUSNETZ ran.
Es gibt von den Wechselrichterhersteller Lösungen wie (no export, zero grid, zero export...) Da wird technisch nichts eingespeist.
Nur der Netzbetreiber ist zu informieren, damit dieser einen Rücklaufgesperrten Zähler montiert. Damit ist das Thema erledigt.

Was schon mal keine Sinn macht - sind BleiAkkus...
Gehen alle kaputt, sind schwer, man kann nur einen Bruchteil der gesamten Leistung abrufen... (im Photovoltaikforum, sind noch alle nach wenigen Jahren zurückgekommen mit der Erkenntnis das BLEI keinen Sinn mehr macht, aufgrund des technischen Fortschritts..

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 11:57:16
0
3049891
Ich bin dabei mich einzulesen. Bislang habe ich halt nur Ideen was die Anlage können soll, nämlich den Haushaltsverbrauch deutlich entlasten (was eine Stecker-PV machen soll) und zusätzlich bin ich an dem Thema LiFEPO stark interessiert da die Module inzwischen erschwinglich sind. Ich habe daher einfach mal 16 Stück bestellt...

Jetzt muss ich halt mal sehen ob das reicht wie die Anlage konfektioniert wird und wie man eine intelligente und ausreichende Versorgung aus den Akkus hinzaubert wenn nicht genug vom Dach kommt (also meistens...)

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.11.2020 12:20:50
0
3049907
Vielleicht hättest du dich vor dem Kauf der Zellen informieren sollen...
Erster wichtiger Punkt ist der SPI.

Hier sind üblicherweise Kostal Plenticore und Fronius Gen24 die Platzhirsche.
Diese wiederum kannst du nicht mit einem selbst gebauten Speicher betreiben. Also musst du dir ein anderes System suchen...-> vorher Gedanken machen

Nur mal als Hausnummer....
Ich habe eine 5,85kWp Anlage mit 950kWh/m²a. Das ganze an einem Plenticore 5.5 mit BYD HVS5.1. Aktuell kommt bei Nieselregen und Neben nur 220W vom Dach, da bringt der Akku nix, denn das frisst mir das Haus+WP weg. Bei dir wird der Grundverbrauch natürlich geringer sein, da keine Wärmepumpe aber damit du im Winter halbwegs Ertrag hast sollte die PV so groß wie möglich sein.
Wenn du kein Stress mit Finanzamt und co haben willst bleibst du halt unter 7kWp + Speicher und wählst die Kleinunternehmerregelung.
Das einzige was du dann machst ist, dass du den Eigenverbrauch bei der Steuererklärung als Einnahme aufführst und fertig.

Als reine Insel ohne Einspeisung würde ich es nicht bauen. Entweder hast du dann im Winter quasi keinen Ertrag weil zu klein oder du musst im Sommer viel abregeln weil zu groß.

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 12:32:58
0
3049919
Hmmm, das Gerät an für sich ist schon so teuer, dass ich bei dem Stromverbrauch den wir haben denke das lohnt so nicht.

Vielleicht doch ne Stecker-PV Anlage....

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.11.2020 12:43:29
0
3049930
Das ist nicht ganz korrekt. Eine PV lohnt sich aktuell immer, nur der Speicher lohnt sich i.d.R. nicht.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.11.2020 13:08:24
0
3049942
Ich hätte jetzt auch gesagt... wenn man 500-1000€ übrig hat und nicht weiss was damit anstellen, dann würde ich mir eine PLUGIN PV Anlagenlösung kaufen.
z.B. 2x 300Wp Module, einen beliebten/zuverlässigen Micro Wechselrichter - fertig.
Die Module kann man aufs Dach montieren, kann man an den Zaun hängen, oder in den Garten stellen, oder aufs Garagendach....

Wenn dein aktueller Zähler noch ein "alter " Ferrarizähler ist, dann dreht sich der böse Junge sogar rückwarts. Ganz böse! :-)
Wenns schon so ein Blinketeil ist, dann ist da schon ein Rücklaufschutz drin...

Zu den PLUG & PLAY PV Anlagen gibts natürlich auch schon was offizielles:


"C. Meldepflichten
I. Anmeldung der Stromerzeugungsanlage beim Netzbetreiber
Eine Plug-in-PV-Anlage muss beim zuständigen Netzbetreiber nach VDE-AR-N 4105 angemeldet
und geprüft werden. Eine nur durch den Anlagenbetreiber erfolgte Installation verletzt
§ 19 Abs. 3 der NAV.34 Im derzeitigen Entwurf der aktualisieren VDE-AR-N 4105 ist allerdings ein vereinfachtes Inbetriebsetzungsverfahren für Anlagen bis 600 Wp bei Anschluss an eine vorhandene spezielle Energiesteckdose vorgesehen. Dieses wird spätestens ab dem 27. April 2019 zum Einsatz kommen (siehe unter B I 1 b).
II. Registrierung im Marktstammdatenregister
Plug-in-PV-Anlagensind im Marktstammdatenregister gemäß den Vorgaben der MaStRV35 zu
registrieren.....


Offiziell sollte man es also anmelden...

Aber wie so oft, offiziell :-)

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 14:27:49
0
3049993
Jep, na ja, auf so Riesenaufwand habe ich auch keine Lust....so 1000W Stecker wird wohl werden...allerdings habe ich jetzt die LiFePO Zellen und "muss" was damit machen...wenn ich sie schon habe kann ich sie doch auch irgendwie integrieren?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.11.2020 14:46:07
0
3050001
unorganisiert einkaufen und danach informieren, wie was möglich ist, und dann zugleich riesen Aufwand ausschließen, beisst sich alles ein wenig...


Als Beispiel was die Komponentenwahl / Auslegung angeht:

Geh z.B. auf greenakku.de und schau dir die dortigen StorePV Sets an.
Da siehst du beliebte Systeme (Victron ist ein sehr beliebter zuverlässiger Insel Wechselrichter / Solarladeregler etc..)



Dein aktuelles Problem aufgrund deines Akkueinkaufes.... Dir fehlt ein BMS (Batterie Management System) - das handelt die Ladung.
Darum kosten fertige Akkusystem ein bisschen mehr, als der reine Akkuzellenpreis :-)
Ladeintelligenz, Temperaturüberwachung, Tiefentladeschutz, usw...


Dazu gibts am Markt auch beliebte "offene" BMS Systeme.
Aber auch diese guten kosten etwas Geld...


Was haben die 4x3,2V 200Ah Zellen den gekostet, interessehalber?

Ein fertiges Akku + BMS Set kostet hier ca. 1700-1800€.
https://greenakku.de/Batterien/Lithium-Batterien/12V-Lithium/LIONTRON-LiFePO4-12-8V-200Ah-LX-Smart-BMS-mit-Bluetooth::1964.html

Verfasser:
killing
Zeit: 24.11.2020 15:07:19
0
3050012
rund 1200 für die 16 Zellen.

Ich habe ja bereits ein Setup für die Wohnmobilanlage (4 Zellen 3,2V 200Ah) gekauft, mit BMS und, viel wichtiger wohl Balancer...
Im Wohnmobilforum war die Meinung, die LiFePO Zellen brauchen eigentlich kein BMS mehr und keine Temp-Überwachung, aber auf jeden Fall einen Balancer....
Dort habe ich auch einen Victron MPPT Laderegler 75 gekauft...ist aber noch alles nicht verbaut.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 24.11.2020 15:40:21
0
3050026
BMS haben wir auch nicht, ist aber heikel. Würde nicht darauf vertrauen, dass die Zellen immer schön gleich schnurren.
Balancer ist schon mal gut, aber zur absoluten Sicherheit müsste der theoretisch den maximalen Ladestrom an jeder Zelle abfangen können - bei uns an die 50 A - das ist eine fette Widerstandskaskade.
Daher nimmt man üblicherweise das BMS, welches dann einspringt, wenn die Balancer nicht mehr nachkommen.

Verfasser:
killing
Zeit: 25.11.2020 07:24:11
0
3050318
Ja, vielleicht. Ich habe aber noch in der Praxis gehört. dass es mit LiFePO Zellen Probleme gab...

Verfasser:
killing
Zeit: 25.11.2020 14:42:52
0
3051628
Hallo,

gibt es denn empfehlenswerte, praxisnahe und moderne Literatur für den DIY Bereich
der auch moderne Speichertechnik und Anleitungen umfasst?

Irgendwoher möchte ich mir mal etwas Wissen aneignen ohne alles mühselig aus dem Netzt und Youtube zusammen zu klamüsern....

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 25.11.2020 21:12:15
0
3051941
Sobald Du an die Hauselektrik gehst, kommst Du an einem Elektriker nicht vorbei. Ein Haus ist kein Womo.

Wir verbrauchen 5.000 kWh im Jahr und haben auf einen Speicher verzichtet. Der rechnet sich nicht.

Verfasser:
killing
Zeit: 26.11.2020 07:44:09
0
3052045
Erstens: Ich habe den Speicher bereits unwiederbringlich geordert..
Zweitens: Warum gibt es denn Stecker-PV wenn man einen Elektriker haben muss?

Ich bezweifel, dass viele DIYer einen Elektriker dazu geholt haben

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 26.11.2020 08:45:05
0
3052076
Wenn es eine "echte" Insel wird, brauchst du auch im Haus keinen Eli.
Diese Steckerdinger sind nicht groß und auch nicht an Speicher angebunden, wie würdest Du das mit dem Speicher und der Stecker-Anlage denn machen wollen? Sobald das alles mit dem Netz irgendwie mitarbeitet, wird es eben etwas heikler.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 26.11.2020 08:49:33
0
3052079
Zitat von killing Beitrag anzeigen
Erstens: Ich habe den Speicher bereits unwiederbringlich geordert..
Zweitens: Warum gibt es denn Stecker-PV wenn man einen Elektriker haben muss?

Ich bezweifel, dass viele DIYer einen Elektriker dazu geholt haben


Stecker PV, hat nichts mit AKKUTECHNIK zu tun... Da liegen welten (auch was das Risiko angeht).

Lies dich doch einfach im PV Forum ein, da gibt es gefühlt 1000 Beiträge für Akku DIY Lösungen. Integration, Komponentenwahl, Erfahrungen.

Meiner Meinung nach, ist das aber kein einfaches Thema, das ein Laie mal schnell in ner einseitigen PDF nachlesen kann :-)

Bei Stecker-PV gibts eben die Absicherung.
Eine Steckdose hält dauerhaft problemlos 2x300Watt aus.
Da die 600W zugleich nie lange anliegen, ist das nur ein theoretischer Wert.
Im Idealfall nimmt man diese Wiegand Spezialdose für die 200%igen.
Da kann man wenig falsch machen...
Bei Akku DIY dagegen schon (Belüftung/Kühlung/Art der Lagerung/Schutzeinrichtungen/Überwachungslösung/Integration an PV und Hausnetz)...
All das ist eher was für Elektriker/Elektroniker - keinen Laien.

Ich bin selbst elektronisch interessiert, aber Meilen davon entfernt dass ich mir eine DIY AKKU Lösung zutrauen würde... Da würde ich vorher auf eine günstige fertige AKKU Lösung gehen, samt passender Wechselrichtertechnik...
Wie oft im Leben: "Wer billig kauft, kauft oft zweimal".

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 26.11.2020 09:15:32
0
3052092
Ich habe mich auch schon mit DIY Akkus beschäftigt...bin Elektroniker und Ingenieur für E-Technik. Ich fand den Aufwand am Ende zu hoch gegenüber dem Preis fertiger Lösungen die ohne Basteln direkt funktionieren.
Am besten halt eine Modbus RTU Schnittstelle für die Kommunikation mit dem WR um die Ladeleistung in Abhängigkeit zur Temperatur zu regeln, dazu noch ein Tiefentladeschutz, regelmäßige Pflegeladung, wenn mal länger keine Sonne scheint,...Das haben gute fertige Lösungen alles schon on board on das man dafür was machen muss.
Dazu kommt natürlich das Thema ob ich eine Ersatzstromfähigkeit (Netzparallel) herstellen will. Dazu braucht es denn auf jeden Fall die Zustimmung des Netzbetreibers und eine freigegebene Netzabschalteinrichtung.

Eine echte Insel ist da sicher etwas einfacher aber hat eben auch einige Einschränkungen.

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