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Datenschutzhinweise

Plaudereien aus dem Nähkästchen eines ehemaligen Heizkesselherstellers
Verfasser:
Heinz2
Zeit: 10.02.2004 10:01:12
0
6673
@Stramitzer

8 KW, fürs Haus,X Pers. im Haus ?, Platz für Speicher ?,alternativ ?
Kostenvergleich schon getätigt? Viele Heizungsbauer bauen immer noch
wie früher, man kann es hier lesen.
Man,man,man
Heinz2


Verfasser:
DI Wolfgang Stramitzer
Zeit: 10.02.2004 10:53:42
0
6674
@Heinz2
Hallo Heinz,
noch ein paar Eckdaten:
Keller 90 m2 davon 50 m2 Einliegerwohnung (fallweise 2 Personen)
EG + DG 160 m2 (4 Personen)
WW-Registerboiler mit vorzugsweise 200 bis max. 300l geplant
Gasanschluß bereits vorhanden
keine Solaranlage geplant, weil SSO-Dachfläche fast zur Gänze beschattet (daher auch WP nicht optimal wg. fehlender Solarunterstützung bei der WW-Bereitung)

Die Thision würde sicher gut passen, bei all der tollen Modulationsfähigkeit frage ich mich aber schon, wie der Wirkungsgrad bei 10% Modulation eigentlich aussieht? Darüber schweigen sich die Hersteller aus..., meine Vermutung 10% der Wärmeleistung aber "erkauft" mit 50% Gasverbrauch ("weil Brennraum nicht mitmodulieren kann")?

Ich habe bislang nur ein Gas-Brennwertgerät am Markt gefunden, dass mir für mein NEH optimal erscheint (Condensor von Strebel, http://www.strebel.at/ge/index_ge.html), einstufiger Brenner, nutzt den WW-Boiler als Puffer, entnimmt die Heizwärme über Plattenwärmetauscher aus dem WW-Boiler, ist lt. Hersteller seit 1998 erfolgreich (was sonst...) im Einsatz.

Ich würde diese Funktionsweise aber lieber mit getrennten Systemkomponenten erreichen (Wandtherme + nebenstehender Registerboiler - weil langfristig flexibler! Daher auch meine ursprüngliche Frage ob der Kessel-VL über WW-Register zum Heizungs-VL überhaupt funktionieren kann (speziell nach der Aufheizphase die Wärmeentnahme aus dem WW-Boiler über das Rohr-Heizregister mit einer Wärmeübergangsfläche von 1 bis max 2,5 m2)?

Verfasser:
Oliver
Zeit: 10.02.2004 11:23:37
0
6675
(Achtung - Laienmeinung)
Den Warmwasserspeicher als Puffer zu nutzen, bringt nichts - weil die Temperaturen nicht zueinanderpassen.

Selbst wenn sie eine Radiatorenheizung planen, liegt deren Vorlauftemperatur im Schwachlastfall (und um den geht es ja hier) deutlich unter den 45 Grad, die sie mindestens im Warmwasserspeicher haben möchten. Bei Fußbodenheizung sowieso.

Also können sie jetzt einen Mischer einsetzen und den Kesselkreislauf immer höher fahren als den Heizungskreislauf - damit im Warmwasserspeicher überhaupt Wärme "zwischengespeichert" werden kann. Damit verlängern sie tatsächlich die Brennerlaufzeiten und verringern die Anlaufverluste.

Gegenrechnen müssen sie die Verluste durch verminderte Brennwertnutzung, erhöhte Speicherverluste, erhöhten Stromverbrauch durch zusätzliche Pumpen, erhöhte Abstrahlverluste des Kessels etc.
Ich wage zu behaupten: ausser Spesen nix gewesen.

Oliver


Verfasser:
Harry
Zeit: 10.02.2004 11:35:16
0
6676
@ DI Wolfgang Stramitzer:

" Die Thision würde sicher gut passen, bei all der tollen Modulationsfähigkeit frage ich mich aber schon, wie der Wirkungsgrad bei 10% Modulation eigentlich aussieht? Darüber schweigen sich die Hersteller aus..., meine Vermutung 10% der Wärmeleistung aber "erkauft" mit 50% Gasverbrauch ("weil Brennraum nicht mitmodulieren kann")?..."

Wo liegt das/dein Problem? Es brennt bei 0,9kw Leistung einfach eine sehr kleine Flamme! Brennräume modulieren nicht... , es gibt nur einen Wärmetauscher und dessen Wirkungsgrad steigt idR noch mit sinkender Auslastung.

Mach dich mal mit der Funktionsweise einer Gasbrennwerttherme vertraut.
Bei der Thision wird die Wärme wird über die wasserführenden Brennraumwände und durch den Wärmetauscher dem Abgas entzogen. (zB liegt bei meiner die Abgastemp idR nur 1° über der Heizungsrücklauftemperatur)

Wo soll also der von dir vermutete "Verlust" abbleiben???

Auserdem ist auch die Messweise des angegebenen Normutzungsgrad von 109% nach Din genormt.

Harry

PS: es gibt noch ein weiteres interessantes Gerät für kleinen Bedarf: MAN Duomat (>Suche!)

Verfasser:
jörg seifert
Zeit: 14.06.2004 18:19:41
0
6677
sehr geehrte damen und herren,

mit interesse habe ich ihre artikel gelesen


1, richtig dimensionieren o.k.
2, pufferspeicher na ja besser als geringe wasserströme im teillastbereich, aber da wärmespeichern ohne verluste nicht geht nicht optimal
3, vermisse raumtemperaturfühler um wärmebedarf im haus zu erfassen
bzw besser noch rücklauftemperaturerfassung/regelung
4, vermisse hydraulischen abgleich der anlage egal ob neubau oder sanierung zwar durch heizanlagenverordnung und mittlerweile enev zwingend gefordert aber welche firma kann denn dass???

schlussfolgerung: öl scheint noch nicht teuer genug zu sein, sodass noch ausreichend absatzmärkte für drittklassige heizungskonzepte vorhanden sind
mfg
seifert

Verfasser:
Thomas Weiß
Zeit: 05.06.2005 18:22:13
0
194367
Hallo,
also ich bin weder Installateur noch sonstwie von der Heizungsbranche vorbelastet. Ich habe mich einfach in diese für mich absolut neue Materie gestürzt als wir vor 2 Jahren in unserem Altbau (2 Wohnungen mit je 92 m2 Wohnfläche) die Nachtspeicher gegen eine neue Heizung austauschten.

Wir verbrauchen seither ca. 1.400 Kubikmeter Gas/Jahr fürs ganze Haus. Dabei haben wir es in beiden Wohnungen (Erdgeschoß und Obergeschoß) stets mollig warm.

Auf den genannten Verbrauch kommen wir mit folgender Installation:
850l Pufferspeicher mit integr. 200l Brauchwasserbehälter, 13,75m2 Solaranlage, ein Gas-Brennwertgerät von Scheer und einen Powall Duo Holzofen Kamineinsatz mit Kessel in einem der Wohnzimmer. Im Erdgeschoß befinden sich ausschließlich Radiatoren, im Obergeschoß vorwiegend Flächenheizung, teilweise mit vorgeschaltetem Radiator (Schlafzimmer und Bad).

Zwischen Gastherme und Puffer habe ich einen Wärmemengenzähler eingebaut. Wenn ich nun die ermittelten Kilowattstunden durch die Kilowattstunden teile, die sich laut Gaszähler mal Faktor 10,55 ergeben, dann komme ich auf einen Wirkungsgrad von 91 bis 92%. (Zeitraum für Messung ca 2 Wochen, ohne Holzofenbetrieb)

Holzofen und Gasbrenner hängen am gleichen Vor- und Rücklauf des Pufferspeichers. Wenn der Gasbrenner lief bekam der Holofen seine Wärme nicht mehr los. Deshalb mußte ich den Volumenstrom der Gastherme drosseln (kleinste Pumpenstufe und zusätzlich per Absperrschieber auf 0,28m3/h begrenzt). Dadurch kann das Gerät eigentlich nur ca. 10 bis 11kWh in den Pufferspeicher fahren und bringt nur etwas mehr als ein Drittel der max. möglichen Leistung (Vorlauf auf 65°C begrenzt). Ob sich ohne diese Drosselung ein anderer Wirkungsgrad ergibt weiß ich noch nicht, müßte aber eigentlich noch besser werden, wenn die Kritik an den modulierenden Brennern berechtigt ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann entspricht mein Jahreswirkungsgrad den gemessenen 91%. Nun kann man sich noch darüber streiten, wieviel der Pufferspeicher durch die 20cm dicke Isolierung abstrahlt und wieviel davon wiederum nicht im Haus bleibt.

Jedenfalls bestätigen meine Erfahrungen die "Plaudereien aus dem Nähkästchen".

Herr Haase, über die Zusendung der beiden Universitätsberichte an geli-thomas@t-online.de würde ich mich freuen und bedanke mich vorab!

Verfasser:
polsprung
Zeit: 06.06.2005 13:10:03
0
194676
Faktor 10,55 was? kWh/Nm³? Ho oder Hu? Heizwert oder Brennwert?
Macht ca. 10 % Unterschied aus. Normalerweise rechnen Gasversorger immer in Ho/ Brennwert ab.

Aloa
Horst Bernauer

Verfasser:
Heizkragen
Zeit: 06.06.2005 13:20:48
0
194686
Der ehemalige Kesselhersteller aus Norddeutschland ist wahrscheinlich nur verbittert, daß er aus dem Rennen ist.

Das einzige, was ich unterstreichen kann, ist die fehlende Modulierfähigkeit des Kesselkörpers selbst. Denn durch Modulieren allein spart man keinen Brennstoff, eher verliert sich die Wirkung der kleinen Flamme an der großen Oberfläche, die ständig (weil unbeweglich) für volle Leistung ausgelegt ist.

So einen Pufferspeicher möchte ich gern mal längere Zeit im Einsatz beobachten. Ich hätte da vielleicht noch ein paar bauliche Verbesserungsvorschläge. Aber der Threadersteller kommt wohl nicht mehr hier vorbei.

Verfasser:
HarryT
Zeit: 06.06.2005 13:28:35
0
194691
@Heizkragen:
"...Denn durch Modulieren allein spart man keinen Brennstoff, eher verliert sich die Wirkung der kleinen Flamme an der großen Oberfläche, die ständig (weil unbeweglich) für volle Leistung ausgelegt ist."

A ja, da geht also etwas von der kleinen Flamme "verloren" ... hat Scotty wohl weggebeamt oder so?

Harry
PS Grüße an Lupus

Verfasser:
Heizkragen
Zeit: 06.06.2005 13:39:10
0
194700
Ich würde den Kessel im Sommer auf stand-by schalten, Umwälzpumpe manuell dazu an und eine Kerze reinstellen. Dann hat man die Modulierfähigkeit bis auf 20 Watt runter! Wie hoch ist denn der Brennwertnutzen bei Paraffinverbrennung?

Verfasser:
Thomas Weiß
Zeit: 06.06.2005 16:33:24
0
194786
***********
Verfasser:
polsprung Zeit:
06.06.2005 13:10:03
Faktor 10,55 was? kWh/Nm³? Ho oder Hu? Heizwert oder Brennwert?
Macht ca. 10 % Unterschied aus. Normalerweise rechnen Gasversorger immer in Ho/ Brennwert ab.

Aloa
Horst Bernauer
***********
Antwort:
10,55kWh/m3 (oberer Heizwert).

91 bis 92% davon kommen als nutzbare Wärme aus dem Gasbrennwertgerät (laut Wärmemengezähler zwischen WEZ und Pufferspeicher)
Ob tatsächlich 10,55kWh in einem Kubikmeter Gas drin sind, wer kanns wissen...

Mich würden viel mehr Erfahrungswerte von Installationen mit und ohne Pufferspeicher interessieren. Wieviel Liter Öl / Kubikmeter Gas braucht Ihr denn so übers Jahr?

Diese Informationen wären mir als potentieller Kunde viel hilfreicher als ein Großteil des Fachgesimpels was ich bisher in den Foren gelesen habe. Hallo Ihr Verkäufer, betrachtet das doch mal aus der Sicht der Kunden!

Einfach alle Wirkungsgrade, Heizwerte und Nutzungsgrade mal weglassen und berichten welche Anlage wieviel Öl oder Gas im Jahr geschluckt hat, das wär mal was!

(Angabe zu Altbau/Neubau und Wohnfläche nicht vergessen)



Verfasser:
georg Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 06.06.2005 17:57:41
0
194844
Liebe Leser,

30.000 Brennerstarts werden offenbar angezweifelt, wir hören jedoch sehr oft davon. Folgend ein Auszug aus einer e-mail von gestern an uns. Es handelt sich dabei um eine Ölanlage + Warmwasserspeicher + Pufferspeicher + Soaranlage für ein Haus mit 220m², konzipiert von einem Fachplaner der Firma DeDietrich.

Die Anlage ist noch nicht ein Jahr alt !!!
*******************************************************
Zitat:
Im Übrigen ist es schon verwunderlich, dass hier bis heute keine Antwort von Ihnen auf mein Schreiben v. 16.5.05 vorliegt, in dem ich immerhin eine letzte Instandsetzungsfrist - nach diversen vergeblichen Reparaturversuchen durch Sie - bis zum 30.5.05 gesetzt hatte.

Herr T. bemängelt in seinem Schreiben die Art der Energiegewinnermittlung durch den De Dietrich – Speicher. Es handele sich um eine „einfache Funktionskontrolle“, die in keiner Weise das tatsächliche Ergebnis widerspiegelt und folgert daraus, - u. A. unausgesprochen - dass die beiden Anlagen Rex/Inselweg nicht vergleichbar seien.

Irgendwelche Interpretationen von Messergebnissen mögen zwar für den internen Gebrauch einer Herstellerfirma interessant und sogar erklärbar sein, für den Anwender allerdings sind sie völlig unerheblich. Er kann sich ausschließlich nach den Anzeigen der Anlage richten.

Ich konstatiere, dass nach Ihrer eigenen Meinung die angezeigten Werte falsch sind. Ein Fall für die Aufsichtsbehörde? Anlagen dieser Art stehen sicherlich auch im Konnex mit Mieteinrichtungen, die abgerechnet werden. Bedauerlicherweise sind auch vermutlich meine Schlussfolgerungen aus den Messergebnissen teilweise falsch und somit unbrauchbar! Übrigens auch mein zeitlicher Aufwand für die Ermittlungen war dann vergebens!

Mir ist allerdings völlig unverständlich, dass Herr T., obwohl er einerseits die Messdaten infrage stellt, andererseits aber auf eben diesen Messdaten aufbaut und unbegreiflicherweise sogar daraus schlussfolgert, dass meine Anlage bestens in Ordnung und voll funktionsfähig sei. Ich ziehe also hiermit alle von mir zur Verfügung gestellten Daten zurück und bitte Sie diese ab sofort nicht mehr zu irgendwelchen abenteuerlichen Argumentationsketten heranzuziehen. Ich stelle anheim, beide Anlagen mit echten Wärmemengenzählern auszustatten, damit danach wenigstens brauchbare Vergleichdaten zu Grunde gelegt werden können. (Die zwischen den Zeilen von Herrn T. unterstellte Kostenübernahme durch mich, ignoriere ich selbstredend).

Zu Recht stellt Herr T. im weiteren Verlauf seines Schreibens fest, dass die Speichertemperatur zu hoch liegt und somit die Rücklauftemperatur des Mediums. Die Anlage verlöre somit bis zu 50% ihrer Jahresleistung. Genau diesen Umstand habe ich – wie er – immer wieder kritisiert. Allerdings frage ich mich, mit welcher Begründung er auf nur 50 % kommt. Aus meiner Sicht beträgt dieser %-Satz teilweise sogar bis zu 90! Hier liegt also in prinzipieller Übereinstimmung mit Herrn T. der eigentliche Schwerpunkt der nicht tolerierbaren Ergebnisse der Anlage! Wie erwähnt schreibt Herr T., dass für sich betrachtet die Solaranlage „sehr gut“ funktioniere. Für mich als Betreiber der Anlage spielt diese Aussage allerdings keine Rolle! Allein entscheidend ist der Wirkungsgrad der Gesamtanlage!

Bei der Konzipierung der Anlage waren alle Details des Energiehaushaltes meines Hauses bekannt. Die Aussagen von Herrn Arens waren z.B., dass es keinerlei Probleme des Zusammenspiels mit dem vorhandenen Kessel (Fremdfabrikat) geben kann. (Ich komme im späteren Teil meiner Ausführungen noch darauf zurück). Des Weiteren wusste Herr Arens, dass früher ca. 10.000 L Heizöl pro Jahr für das Haus verbraucht wurden und dass meine Fußbodenheizung eine Vorlauftemperatur von bis zu über 60° C im Winter benötigt. Trotzdem wurde mir vorausgesagt, dass ich fest mit einer Reduzierung des Heizölverbrauchs um immerhin 50 % rechnen könne.
Nur diese Vorhersage hat mich bewogen, die nicht unerheblichen Kosten der Neuanschaffung zu akzeptieren.

Nach eigenen Recherchen (die bisherigen umfangreichen Beweismittel liegen ja vor) erreicht die Solaranlage nicht einmal 10 % der in den Prospektblättern prognostizierten Leistungsdaten.
Ich muss als Anwender davon ausgehen, dass mir nach immer wieder deutlichen Diskussionen sämtlicher für die Konzipierung notwendiger Daten eine Fachfirma wie De Dietrich eine Anlage realisiert, die wenigstens in etwa die Leistung erbringt, die versprochen wurde. Eine Amortisation der Anlage kann bei diesen Leistungsdaten – unter Berücksichtigung sicher später auch anfallender Reparaturkosten – auch nach Jahrzehnten nicht erwartet werden.

Allein aus diesem Grund handelt es sich schlicht um eine Fehlinvestition!

Herr T. stellt in seinem Schreiben fest, dass der Ölverbrauch seit Juli bis April 6.500 L betragen habe. Mir ist schleierhaft, wie er zu diesen Daten kommt. Richtig ist, dass der Verbrauch seit 7.10.04 bis zum 2.6.05 (in 238 Tagen) bereits 7.039 L betragen hat. Im Monat Mai also allein schon ca. 500 L. Unterstellt man für die verbleibenden 4 Monate denselben Verbrauch, ergäben sich weitere 2.000 L Verbrauch. Es ist also ein Jahresverbrauch von ca. 9.000 L zu erwarten.
Der von mir seinerzeit genannte Jahresverbrauch (10.000L) stellt naturgemäß einen Mittelwert des Verbrauches von vor 30 Jahren dar, außerdem handelte es sich um einen – aus heutiger Sicht völlig veralteten Kessel dessen Wirkungsgrad mit Sicherheit nicht dem heutigen Stand entsprach. Allein aus dieser Sicht müsste sich der Gesamtverbrauch reduzieren.

Fazit: Sehr geringe bis keine Einsparung durch die neue Solaranlage!
Auch diese von Herrn T. gezogene Schlussfolgerung ist somit falsch!

Zur Einschaltfrequenz des Kessels:
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Brenner eines Heizkessels den größten Wirkungsgrad erreicht, wenn er u. A. eine möglichst kleine Einschaltfrequenz aufweist. (In der einschlägigen Literatur nachzulesen). Tatsächlich wurde der Brenner in dem oben genannten Zeitraum (7.10.04 bis 2.6.05) 22.878 x geschaltet (fast 100x pro Tag! Dies bedeutet eine voraussichtliche Jahresfrequenz unter Berücksichtigung des anstehenden Sommers von mindestens 30.000 Schaltungen!

Die Ursache liegt offenbar in dem naturgemäß kleinen Wasserpuffer des Heizkessels. Würde die Steuerung durch den weitaus größeren Wasserpuffer des Speichers erfolgen, ließe sich die Einschalthäufigkeit auf ein Minimum reduzieren. (Geschätzt: 3x pro Tag, also ca. 1.000 x pro Jahr)! Allein hierdurch wäre eine erhebliche Energie- u. Verschleißeinsparung möglich.
Schon häufiger wurde von Herrn Arens dieser leicht durchzuführende für mich kostenlose Umbau angekündigt, aber bisher nicht durchgeführt.
*******************************************************

Etwas mehr zu Brennerstarts finden Sie in den Downloads und mehr bei > www.sirius12.de < und > www.hydro-energy.de <

Bei Hydro-Energy finden Sie Systemschaltbilder mit intelligenter Regelung MCR200 von Honeywell-Centra, jedoch ohne Magnet-, Umschalt- und Dreiwegeventile. Ohne separate Legionellenbrüter und ohne das bekannte Geschwätz von Schichtung, Wärmeleitwerk, Thermosiphon und ähnlichem überflüssigen High-Tech-Schnick-Schnack. Keine modulierenden Brenner, Brennwertkessel, Tieftemperaturkessel, Boiler-Laderegelungen, Warmwasser-Vorrangschaltungen und so manch andere überflüssigen Dinge.

Nur eines können Sie mit unseren Systemen nicht: Hinten mehr herausholen, als Sie vorn hineinstecken. Das überlassen wir den ganz Großen. Aber 1/3 weniger vorn hineinstecken als andere, das können Sie mit uns schon, weil Ihr Heizsystem dann in eine völlig neue Betriebsweise gerät, nie mehr überdimensioniert ist, der Brenner jährlich nur noch wenige hundert mal startet und Bereitschaftsverluste fast vollständig entfallen.

Kurz gesagt, einfacher geht's nicht; und doch jederzeit erweiterbar und änderbar. Kein System von der Stange, sondern individuell gestaltungsfähig. Für den kleinen Geldbeutel junger Leute ebenso, wie für die Großanlage in Gewerbe und Industrie.

mfg
Georg Haase
Hydro-Energy + Sirius12

Verfasser:
Thomas Weiß
Zeit: 06.06.2005 21:28:26
0
194982
Hallo Herr Haase,

Sie habens noch einmal angesprochen. Wieviel kommt von dem hinten raus, was ich vorne reinstecke. Das ist doch mit eine der wichtigsten Fragen.

Es würde mich interessieren, was Sie von meinen Ermittelten 91% halten!

Übrigens habe ich meinen Brenner prinzipiell so angeschlossen, wie Sie es beschreiben. (Über ein Integra Kesselschaltfeld wird bei zu niedriger Pufferspeichertemperatur zuerst dem Brenner über den Ausgang "Umwälzpumpe" die Betriebsspannung zur Verfügung gestellt. Auf dem Integra-Ausgang "Brenner ein" liegt ein Relais, welches einen Wiederstand unterbricht, der auf den Außentemperaturfühlereingang des Brennesrs angeschlossen ist und eine Außentemperatur von 35°C simuliert)

Nach wie vor wäre ich über die Zusendung der beiden Universitätsberichte an geli-thomas@t-online.de sehr dankbar!

Gruß
Thomas Weiß

Verfasser:
georg Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 07.06.2005 09:06:01
0
195086
*******************************
Thomas Weiß schrieb:
Mich würden viel mehr Erfahrungswerte von Installationen mit und ohne Pufferspeicher interessieren. Wieviel Liter Öl / Kubikmeter Gas braucht Ihr denn so übers Jahr?

Diese Informationen wären mir als potentieller Kunde viel hilfreicher als ein Großteil des Fachgesimpels was ich bisher in den Foren gelesen habe. Hallo Ihr Verkäufer, betrachtet das doch mal aus der Sicht der Kunden!

Einfach alle Wirkungsgrade, Heizwerte und Nutzungsgrade mal weglassen und berichten welche Anlage wieviel Öl oder Gas im Jahr geschluckt hat, das wär mal was!
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Für Herrn Thomas Weiß haben wir natürlich auch noch Erfahrungswerte. Einfach mal nachlesen in dem Thema:

>>>ASG/ Euroinstallateur/Haase/Sirius 12 - Röhrenerträge pro Bruttofläche vom 16.03.2005 13:03:27<<<

und da in unserem Beitrag vom 04.04.2005

Wieviel von dem was man vorn hineinsteckt hinten herauskommt, sehen Sie in der neuen 28-seitigen Broschüre mit dem Titel "Heizen ... aber wie?" auf Seite 21 und die Bestätigung dafür auf Seite 23, untermauert durch die Universitätsberichte auf Seite 24. Vielleicht deckt sich das ja mit Ihren Meßwerten?

Downloads und mehr bei > www.sirius12.de < und > www.hydro-energy.de <

mfg
Georg Haase
Hydro-Energy + Sirius12

Verfasser:
Volker Horstmann
Zeit: 23.09.2005 21:57:34
0
243876
Ich habe mir als Nichtfachmann einmal die ganze Latte
an Beiträgen angesehen. Macht schon Spass, die kontroverse Diskussion zu verfolgen. Bei den ganzen Diskussionen über die Wärmeverluste von Pufferspeichern möchte ich mal einen Ansatz aus dem Bereich Bauplanung hinzufügen. Die Berechnung von Verlusten ist eigentlich nur dann logisch, wenn sich der Pufferspeicher in einem untergeordneten Raum befindet. (Meist dem Keller).Was aber, wenn der Pufferspeicher sich mitten in der Wohnebene des Hauses befinden würde? Entweder in einem separaten kleinen Raum in der Hausmitte, oder vielleicht hinter einer optischen wandhohen Verkleidung z.B. direkt im Wohnraum. In diesem Fall würde der Speicher die Umgebung mitheizen, und die sogenannten Verluste wären grössenteils gar keine, da hiermit ja der originäre Zweck, nämlich das Heizen des Hauses,
erfüllt werden würde.
Wie sehen Sie das ?
Viele Grüsse

Verfasser:
Energiesparer
Zeit: 24.09.2005 21:37:46
0
244188
Wollen Sie im Sommer das Haus heizen? Ich weiß von Leuten, die Speicher in Ermangelung eines geeigneten Kellerraums so aufgestellt haben und die unangenehme Erwaermung im Sommer beklagen. Aber dagen hilft ja vielleicht eine Klimaanlage.

Verfasser:
georg Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 25.09.2005 09:05:06
0
244251
Hallo Herr Horstmann,

das sehen Sie schon richtig, außer in der Annahme mit dem untergeordneten Raum.

Gehen Sie doch bitte mal in Ihren Keller und messen die Temperatur. Vermutlich messen Sie ca 15°C. Woher mögen die wohl kommen? Vermutlich vom Heizkessel nebenan, oder durch die Decke vom darüberliegenden Wohnraum.

Wer hat die Wärme gemacht? Dreimal dürfen Sie raten.

Stellen Sie nun einen Karyon-Wärmespeicher von 2.000 l oder mehr in den Raum und laden ihn über 80°C. Sie werden auch weiterhin ca 15°C Raumtemperatur messen.

Wer hat die Wärme gemacht? Dreimal dürfen Sie raten.

Wo liegt der Unterschied?

Einen schönen Sonntag wünscht
Georg Haase
Hydro-Energy + Sirius12

Verfasser:
Kugelblitz
Zeit: 05.01.2006 02:02:29
0
308149
Hallo,

also ich als Laie und zukünftiger Bauherr habe diese Diskusion mit großem Interesse verfolgt, da ich mich auch mit der Frage "Pufferspeicher ja oder nein" auseinander setzte.
Allerdings denke ich das in diesem Thread Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ich denke das ein Pufferspeicher in verbindung mit Solar oder einer weiteren allternative (Kaminofen m.WT)durchaus Sinn macht. Denn die Sonne scheint nicht immer wenn ich warmes Wasser brauch.

Hab ich allerdings NUR einen Öl/Gas-Kessel dann denke ich setzt man lieber auf eine Ausgefeilte Steuerung.
Ich weis nicht ob ich das alles falsch verstehe aber evtl. können ja die Fachmänner mal was dazu sagen.

Gruß Thomas

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