Liebe Leser,
30.000 Brennerstarts werden offenbar angezweifelt, wir hören jedoch sehr oft davon. Folgend ein Auszug aus einer e-mail von gestern an uns. Es handelt sich dabei um eine Ölanlage + Warmwasserspeicher +
Pufferspeicher + Soaranlage für ein Haus mit 220m², konzipiert von einem
Fachplaner der Firma DeDietrich.
Die Anlage ist noch nicht ein Jahr alt !!!
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Zitat:
Im Übrigen ist es schon verwunderlich, dass hier bis heute keine Antwort von Ihnen auf mein Schreiben v. 16.5.05 vorliegt, in dem ich immerhin eine letzte
Instandsetzungsfrist - nach diversen vergeblichen Reparaturversuchen durch Sie - bis zum 30.5.05 gesetzt hatte.
Herr T. bemängelt in seinem Schreiben die Art der
Energiegewinnermittlung durch den De Dietrich – Speicher. Es handele sich um eine „einfache Funktionskontrolle“, die in keiner Weise das tatsächliche Ergebnis widerspiegelt und folgert daraus, - u. A. unausgesprochen - dass die beiden Anlagen Rex/Inselweg nicht vergleichbar seien.
Irgendwelche Interpretationen von Messergebnissen mögen zwar für den internen Gebrauch einer Herstellerfirma interessant und sogar erklärbar sein, für den Anwender allerdings sind sie völlig unerheblich. Er kann sich ausschließlich nach den Anzeigen der Anlage richten.
Ich konstatiere, dass nach Ihrer eigenen Meinung die angezeigten Werte falsch sind. Ein Fall für die Aufsichtsbehörde? Anlagen dieser Art stehen sicherlich auch im Konnex mit Mieteinrichtungen, die abgerechnet werden. Bedauerlicherweise sind auch vermutlich meine Schlussfolgerungen aus den Messergebnissen teilweise falsch und somit unbrauchbar! Übrigens auch mein zeitlicher Aufwand für die Ermittlungen war dann vergebens!
Mir ist allerdings völlig unverständlich, dass Herr T., obwohl er einerseits die Messdaten infrage stellt, andererseits aber auf eben diesen Messdaten aufbaut und unbegreiflicherweise sogar daraus schlussfolgert, dass meine Anlage bestens in Ordnung und voll funktionsfähig sei. Ich ziehe also hiermit alle von mir zur Verfügung gestellten Daten zurück und bitte Sie diese ab sofort nicht mehr zu irgendwelchen abenteuerlichen Argumentationsketten heranzuziehen. Ich stelle anheim, beide Anlagen mit echten
Wärmemengenzählern auszustatten, damit danach wenigstens brauchbare Vergleichdaten zu Grunde gelegt werden können. (Die zwischen den Zeilen von Herrn T. unterstellte Kostenübernahme durch mich, ignoriere ich selbstredend).
Zu Recht stellt Herr T. im weiteren Verlauf seines Schreibens fest, dass die Speichertemperatur zu hoch liegt und somit die
Rücklauftemperatur des Mediums. Die Anlage verlöre somit bis zu 50% ihrer Jahresleistung. Genau diesen Umstand habe ich – wie er – immer wieder kritisiert. Allerdings frage ich mich, mit welcher Begründung er auf nur 50 % kommt. Aus meiner Sicht beträgt dieser %-Satz teilweise sogar bis zu 90! Hier liegt also in prinzipieller Übereinstimmung mit Herrn T. der eigentliche Schwerpunkt der nicht tolerierbaren Ergebnisse der Anlage! Wie erwähnt schreibt Herr T., dass für sich betrachtet die Solaranlage „sehr gut“ funktioniere. Für mich als Betreiber der Anlage spielt diese Aussage allerdings keine Rolle! Allein entscheidend ist der Wirkungsgrad der Gesamtanlage!
Bei der Konzipierung der Anlage waren alle Details des Energiehaushaltes meines Hauses bekannt. Die Aussagen von Herrn Arens waren z.B., dass es keinerlei Probleme des Zusammenspiels mit dem vorhandenen Kessel (Fremdfabrikat) geben kann. (Ich komme im späteren Teil meiner Ausführungen noch darauf zurück). Des Weiteren wusste Herr Arens, dass früher ca. 10.000 L Heizöl pro Jahr für das Haus verbraucht wurden und dass meine
Fußbodenheizung eine
Vorlauftemperatur von bis zu über 60° C im Winter benötigt. Trotzdem wurde mir vorausgesagt, dass ich fest mit einer Reduzierung des Heizölverbrauchs um immerhin 50 % rechnen könne.
Nur diese Vorhersage hat mich bewogen, die nicht unerheblichen Kosten der Neuanschaffung zu akzeptieren.
Nach eigenen Recherchen (die bisherigen umfangreichen Beweismittel liegen ja vor) erreicht die Solaranlage nicht einmal 10 % der in den Prospektblättern prognostizierten Leistungsdaten.
Ich muss als Anwender davon ausgehen, dass mir nach immer wieder deutlichen Diskussionen sämtlicher für die Konzipierung notwendiger Daten eine Fachfirma wie De Dietrich eine Anlage realisiert, die wenigstens in etwa die Leistung erbringt, die versprochen wurde. Eine Amortisation der Anlage kann bei diesen Leistungsdaten – unter Berücksichtigung sicher später auch anfallender Reparaturkosten – auch nach Jahrzehnten nicht erwartet werden.
Allein aus diesem Grund handelt es sich schlicht um eine Fehlinvestition!
Herr T. stellt in seinem Schreiben fest, dass der Ölverbrauch seit Juli bis April 6.500 L betragen habe. Mir ist schleierhaft, wie er zu diesen Daten kommt. Richtig ist, dass der Verbrauch seit 7.10.04 bis zum 2.6.05 (in 238 Tagen) bereits 7.039 L betragen hat. Im Monat Mai also allein schon ca. 500 L. Unterstellt man für die verbleibenden 4 Monate denselben Verbrauch, ergäben sich weitere 2.000 L Verbrauch. Es ist also ein Jahresverbrauch von ca. 9.000 L zu erwarten.
Der von mir seinerzeit genannte Jahresverbrauch (10.000L) stellt naturgemäß einen Mittelwert des Verbrauches von vor 30 Jahren dar, außerdem handelte es sich um einen – aus heutiger Sicht völlig veralteten Kessel dessen Wirkungsgrad mit Sicherheit nicht dem heutigen Stand entsprach. Allein aus dieser Sicht müsste sich der Gesamtverbrauch reduzieren.
Fazit: Sehr geringe bis keine Einsparung durch die neue Solaranlage!
Auch diese von Herrn T. gezogene Schlussfolgerung ist somit falsch!
Zur Einschaltfrequenz des Kessels:
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Brenner eines
Heizkessels den größten Wirkungsgrad erreicht, wenn er u. A. eine möglichst kleine Einschaltfrequenz aufweist. (In der einschlägigen Literatur nachzulesen). Tatsächlich wurde der Brenner in dem oben genannten Zeitraum (7.10.04 bis 2.6.05) 22.878 x geschaltet (fast 100x pro Tag! Dies bedeutet eine voraussichtliche Jahresfrequenz unter Berücksichtigung des anstehenden Sommers von mindestens 30.000 Schaltungen!
Die Ursache liegt offenbar in dem naturgemäß kleinen
Wasserpuffer des Heizkessels. Würde die
Steuerung durch den weitaus größeren Wasserpuffer des Speichers erfolgen, ließe sich die Einschalthäufigkeit auf ein Minimum reduzieren. (Geschätzt: 3x pro Tag, also ca. 1.000 x pro Jahr)! Allein hierdurch wäre eine erhebliche Energie- u. Verschleißeinsparung möglich.
Schon häufiger wurde von Herrn Arens dieser leicht durchzuführende für mich kostenlose Umbau angekündigt, aber bisher nicht durchgeführt.
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Brennwertkessel, Tieftemperaturkessel,
Boiler-Laderegelungen, Warmwasser-
Vorrangschaltungen und so manch andere überflüssigen Dinge.
Nur eines können Sie mit unseren Systemen nicht: Hinten mehr herausholen, als Sie vorn hineinstecken. Das überlassen wir den ganz Großen. Aber 1/3 weniger vorn hineinstecken als andere, das können Sie mit uns schon, weil Ihr Heizsystem dann in eine völlig neue Betriebsweise gerät, nie mehr überdimensioniert ist, der Brenner jährlich nur noch wenige hundert mal startet und
Bereitschaftsverluste fast vollständig entfallen.
Kurz gesagt, einfacher geht's nicht; und doch jederzeit erweiterbar und änderbar. Kein System von der Stange, sondern individuell gestaltungsfähig. Für den kleinen Geldbeutel junger Leute ebenso, wie für die Großanlage in Gewerbe und Industrie.
mfg
Georg Haase
Hydro-Energy + Sirius12