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Foren
Abgleich der FBH bei Pumpe mit variablen Volumenstrom
Verfasser:
smue79
Zeit: 11.01.2021 09:51:18
0
3085339
In meiner Anlage werkelt eine OEM Pumpe von Grundfoss eine UPM3 die sich leider nur mit variablem Volumenstrom/Kennlinie betreiben lässt, so das Sie selbständig den Volumenstrom an die Druckverhältnisse der Anlage anpasst.

Jetzt bin ich beim Thermischen Abgleich an dem Punkt angelangt das ich die niedrigste mögliche Heizkurve herausgefunden habe, und Volumenströme anpassen müsste.

Als ich nun bei 2 Räumen die zu warm wurden ( Gäste-WC und HWR-Raum) den Volumenstrom gedrosselt habe, hat sich dadurch der Gesamt-Volumenstrom der Anlage reduziert hat (dank der Pumpe)

Aber eigentlich will ich doch das sich durch die Drosselung von überversorgten Heizkreisen der Volumenstrom von unterversorgten Heizkreisen erhöht, was jedoch nicht passiert.

Meines erachten nach habe ich jetzt drei Möglichkeiten:

Variante 1:
Ich setze jetzt die Heizkurve einen Punkt hoch damit die unterversorgte Räume warm genug werden, und drossel die überversorgten Räum ein. Mit dem Ergebnis eine höhere Heizkurve zu fahren wie ich eigentlich benötige? Dann läuft die LWWP quasi 24/7 durch weil das Energieintregal so gut wie nie abgebaut wird

Variante 2:
Ich lasse alles auf der niedrigen Heizkurve und drossel nur die überversorgte Räume, dem unterversorgten Raum (Bad) spendier ich einen Elektrischen Handtuchheizkörper....Dann läuft die LWWP quasi 24/7 durch weil das Energieintregal so gut wie nie abgebaut wird

Variante 3:
Ich lasse alles auf der niedrigen Heizkurve und fahre die Anlage mit ERR weil die Anlage dadurch scheinbar macht was Sie soll, sie schiebt bei per Stellantrieben geschlossen Heizkreisen mehr Volumenstrom in die unterversorgten Räume.
Dadurch baut die Anlage dann auch Ihr Enerieintegral ab, und schaltet ab und an den Verdichter ab und ich habe einige Takte pro Tag

Oder gibt es ne andere Lösung (außer Pumpentausch) die aktuell nicht sehe/verstehe oder weil ich Regelung mit der Pumpe falsch verstehe?

Verfasser:
Socko
Zeit: 11.01.2021 15:09:19
1
3085568
Zitat von smue79 Beitrag anzeigen
[...]werkelt eine OEM Pumpe von Grundfoss eine UPM3 die sich leider nur mit variablem Volumenstrom/Kennlinie betreiben lässt, so das Sie selbständig den Volumenstrom an die Druckverhältnisse der Anlage[...]


Bitte mal ein Bild davon

Verfasser:
smue79
Zeit: 11.01.2021 19:32:57
0
3085791
Hoffe der Link funktioniert

grundfoss

Verfasser:
Socko
Zeit: 14.01.2021 08:03:05
0
3087694
Von was wird die Pumpe denn angesteuert?

Verfasser:
smue79
Zeit: 14.01.2021 09:14:33
0
3087739
Das ist eine interne Pumpe für den Gebäudekreis einer Vaillant Luftwärmepumpe...
Die Pumpe wird über die interne Vaillant Regelung Muitmatic 700 gesteruert worin es heißt die WP arbeitet optimal wenn über die Heizungspumpe der Nenndurchfluss von 540 l/h bei 5K Spreizung erreicht werden...

Ich wunder mich halt das ich Heizkreise drosseln kann wie ich will, die Pumpe aber immer um die 590-630 l/h ins System jagt... Und eine Konstante Kennlinie oder Stufen kann man nicht einstellen...

Das einzige was ich einstellen kann ist eine Restförderhöhe von 200 mbar bis max.
900 mbar wobei die 900 mbar laut Vaillant einer Pumpenleistung von 100% entsprechend würden... Aktuell steht die Pumpe auf 300 mbar

Verfasser:
Socko
Zeit: 14.01.2021 14:51:31
0
3088008
Schon mal was von Mindestwasserumlaufmenge gehört?

Die Anlage MUSS pumpen, deine Aufgabe ist es die Heizkreise so einzustellen das diese Wassermenge auch im schlechtesten Fall durchlaufen kann. Nicht im "günstigsten" Fall. Sondern dann wenn man die Heizung z.B. nur in einem Raum braucht (bemerkt).

Also, da liegt noch Arbeit vor dir, Temperaturen variieren, Durchflussmengen davon abhängig variieren.

Verfasser:
smue79
Zeit: 14.01.2021 18:54:28
0
3088177
Der Nenndurchfluss ist laut Datenblatt 540 l/h (wo ich zu Testzwecken mal hin wollte, um die Anlage und deren Regel-Verhalten zu verstehen) der Mindest-Durchfluss ist irgendwas um 340 l/h... Wenn ich die Anlage auf die berechneten Werte einstelle erreiche ich irgendwas um die 610 l/h. Wenn ich alle Heizkreise aufreiße und nichts drossel sind es um die ~ 750 l/h

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 14.01.2021 22:07:14
0
3088317
Zitat von smue79 Beitrag anzeigen
sie schiebt bei per Stellantrieben geschlossen Heizkreisen mehr Volumenstrom in die unterversorgten Räume.

Das halte ich für einen Denkfehler. Warum sollte die Pumpe bei per ERR geschlossenen Heizkreisen was andres tun als bei manuell gedrosselten Heizkreisen?
Du meinst, weil sie irgendwann wegen Erhalt des Mindestvolumenstroms doch hochregelt?

Wenn ich dich richtig verstehe, kann man den Differenzdruck aber sehr wohl einstellen und da bist du aktuell weit weg vom Maximum. Warum drehst du dann nicht einfach den mal hoch?

Verfasser:
smue79
Zeit: 15.01.2021 10:27:59
0
3088474
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
Zitat von smue79 Beitrag anzeigen
[...]

Das halte ich für einen Denkfehler. Warum sollte die Pumpe bei per ERR geschlossenen Heizkreisen was andres tun als bei manuell gedrosselten Heizkreisen?
Wenn ich dich richtig verstehe,[...]


Evtl. Weil bei gedrosselten Heizkreisen ja nach wie vor was durch den Heizkreis durchgeht? Wenn der Heizkreis per Stellenantrieb komplett geschlossen ist, drückt die Pumpe ja quasi gegen den Stellantrieb, bzw. der Volumenstrom verteilt sich anderweitig...

Oder anders gesagt wenn ich alle Heizkreise Abgleiche und die Stellantriebe, runter mache/ bzw. demontiere hab ich zb. 610 l/h Gesamtdurchfluss... und erreiche zb. meine 21°C Raumtemperatur, die Anlage schaltet aber nie ab weil das Energieintegral nicht abgebaut wird weil die VL-Ist-Temperatur kaum über die VL-Soll-Temperatur steigt. Die einzige Heiz-Unterbrechung erfolgt quasi zum abtauen für 3 Minuten...

Fahr ich die Anlage nun mit Stellantrieben hab ich zwar mit abgeglichenen Kreisen die besagten 610 l/h. Aber sobald der erste Raum dann per Raumthermostat den Heizkreis abriegelt verteilt sich der daraus übrig gebliebene Volumenstrom in den Kreis der dann den geringsten Druckverlust hat. Dadurch erhöht sich dann auch je mehr Kreise geschlossen werden die VL-Temperatur und steigt über die VL-Soll-Temperatur und das Energieintegral beginnt sich abzubauen...

Beispiel die Zahlen sind frei erfunden:

10 Kreise mit je 50 l/h = 500 L/H ohne Stellantriebe dann fahr ich 24/7 VL-Soll mit 26°C VL-Ist klettert auf max. 27,5°C ( in Abhängigkeit von Heizkurve und Außentemperatur) aufgrund des dT von 1,5K zwischen Vorlauf und Rücklauf baut sich das Energieintegral von 180 Minuten auf sagen wir mal 150 Minuten ab... Dann kommt ein Abtauvorgang und durch die Kreisumkehr zum abzutauen sinkt mein Vorlauf wiederum auf 18°C wodurch sich das Energieintegral wieder Richtung 180 Minuten aufbaut. So kann die Anlage nie abschalten...

Selben Konstellation jetzt nur mit Stellantrieben :
Der erste Kreis schließt sich dadurch werden die 50 l/h in einen anderen Kreis gedrückt der dann 100 l/h hat, dieser erwärmt sich dadurch schneller und macht auch zu. Dadurch habe ich dann 2 Kreise die zu sind und deren 100 l/h wandern in deinen anderen Kreis der dadurch dann 150 L/h und immer so weiter dadurch steigt dann irgendwann die VL-Ist auf zb. 29°C gegenüber der VL-Soll von 26°C ich habe also ein dT von 3K wodurch sich mein Energieintegral auf 0 verringert durch den steigenden Druck der sich schließenden Stellantriebe (im Optimum sind dann irgendwann alle Stellantriebe zu) und die Anlage schaltet ab.

Sinkt dann irgendwann die VL-Ist unter die VL-Soll beginnt das Energieintegral wieder von 0 Richtung 180 Minuten zu klettern, wo sich dann bei 120°C die Wärmepumpe wieder einschaltet und beginnt zu heizen.

Bedeutet aktuell:

fahr ich ohne Stellantriebe mit niedriger Heizkurve in der Hoffnung den Selbstregeleffekt der FBH nutzen zu können läuft die Anlage quasi ununterbrochen in einem 1 Mega-Takt.

fahr ich die Anlage mit Stellantrieben wie gestern Nacht habe ich quasi 2 Heiztakte pro Stunde

Sorry besser kann ich es nicht erklären, ich frag mich halt aktuell ob ich irgendwo einen riesen Bock) habe? Die Anlage kann ja ruhig lange laufen, ist ja gerade bei WP/LWWP gewollt sie darf sich aber doch ruhig auch mal abschalten?

Oder ich geh ich jetzt einfach her und erzwinge die Unterbrechung in dem ich per Regelung sage die Anlage darf zb. Nachts nicht laufen und unterbreche da die Heizung einfach mal für 4 Stunden (in Abhängigkeit wie schnell die Bude auskühlt) könnte auf der der PV-Anlage aufm Dach sogar noch mehr Sinn machen...

Oder muss ich die Anlage evtl. wirklich per ERR betreiben weil man den Selbstregeleffekt bei meiner Anlage nicht anwenden kann?

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.01.2021 10:46:17
0
3088485
Zitat von smue79 Beitrag anzeigen
fahr ich ohne Stellantriebe mit niedriger Heizkurve in der Hoffnung den Selbstregeleffekt der FBH nutzen zu können läuft die Anlage quasi ununterbrochen in einem 1 Mega-Takt.


Heisst die WP kann modulieren und muss den geringsten Temperaturhub erzeugen.
Wenn jetzt noch die Wassermengen passen (die Anforderungen sind hoch, les die Doku !) dann kommst in den Bereich einer wärmepumpentauglichen Betriebsweise.

Wie ist denn der Volumenstrom für die Abtauzyklen sicher gestellt ?

Verfasser:
smue79
Zeit: 15.01.2021 12:16:02
0
3088559
Volumenstrom für die Abtauzyklen würde durch 18 Liter Rücklaufreihenpüfferchen und Überströmventil zu gewährleisten wenn alle Stellantriebe zugleich geschlossen wären... Was ja wenn der Selbstregeleffekt funktioniert nie auftreten würden

Die LWWP will laut Datenblatt :

Mindest-Nennvolumenstrom = 0,3 m³/h
Nenn-Volumenstrom bei dT 5K = 0,54 m³/h
Berechneter Theoretischer Durchfluss für den hydraulischen Abgleich = 0,85 m³/h
In der Praxis lande ich bei ~ 610 l/h weil die Heizlast und daraus resultierend die FBH zu groß ausgelegt wurde.

Aktuell läuft die Anlage auf ner 0,15er Heizkurve dann habe ich da wo gewollt 20-21°C mit Ausnahme des Bades das sind es tatsächlich 20°C könnten aber ruhig 21-22°C sein...

Im Gäste-WC und HWR würden mir 15°C reichen, ergo wollte ich dort die drosseln in der Hoffnung der Volumenstrom kommt dann irgendwann dem Bad zu gute so das sich dort die 21-22°C einstellen.

Tut es aber nicht aber weil sich dank der Pumpe der Volumenstrom irgendwie im ganzen System auf die übrigen 12 Heizkreise verteilt bei insgesamt 14 Heizkreisen und ~105 m2 Fläche statt auf den Heizkreis (Bad) wo es gewollt ist. Damit sich das merklich was tut müsste ich meiner Meinung nach alle Heizkreise extrem drosseln bis ich irgendwann Richtung mindest Volumenstrom abdriften werde...

Aktuelle Forenbeiträge
nicijan schrieb: Das mit den Soletemperaturen ist häufig Wunschdenken und weniger Realität. In deinem Fall würde die Verdoppelung der Matten keine Verbesserung bringen, weil ganz einfach die spezifische Wärmekapazität...
HausBauen2020 schrieb: Hallo Wolfgang, ich hoffe, dass alles klappt. Ich lege auf der Baustelle mein altes Smartphone hin, damit ich Internet dort habe und versuche die Nibe in das Netzwerk einzubinden. Wie man die Einbindung...
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