Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Soletemperatur nach WP-Austausch / Erweiterung Kompaktkollektor mit RKG
Verfasser:
Frank2307
Zeit: 14.01.2021 13:42:32
0
3087939
Hallo Community,
mit meinen drei Frauen bewohne ich im Raum Nordsachsen ein Anfang / Mitte 2006 nach damalig gültiger EnEv gebautes, nicht unterkellertes EFH, mit 145qm beheizter Wohnfläche. Gimmicks wie KWL, Solar etc. gibt es nicht.

Das damalige Highlight war die verbaute 8KW Wärmepumpe Viessmann Vitocal 343, welche über einen Kompaktabsorber (blaue Matten – wahrscheinlich Nibe-System) aus unserem Garten versorgt wurde. Am Soleverteiler gibt es 8 Kreise, wobei ich mich erinnern kann, dass die Matten damals paarweise- wenn nicht sogar 4-fach nebeneinandergelegt und verschweißt wurden. In Summe beträgt die Fläche dieses Kollektors etwa 300 qm in ca. 160cm Tiefe bei überwiegend Lehmboden. Eine genaue Heizlastberechnung gibt es ebenfalls nicht, ich habe lediglich die EnEv Berechnung vorliegen.

Mit den mir übergebenen Unterlagen zum Haus und mittels Online-Tool habe ich eine Heizlast von 10500 kWh errechnet (Standort 04758 / -13 Grad / Zuschlag WW 4 Personen / Zuschlag Sperrzeit EVU). Mit einem angegebenen COP von 4,3 der Vitocal dürfte das in etwa passen (siehe Verbräuche weiter unten).

Das ganze System lief nach einigen Umbauten auf der Senkenseite (zu lange Heizkreise / Einbau hydr. Weiche mit 6m Pumpe) komplett monovalent. Die im Haus verbauten EER habe ich bereits 2014 stillgelegt und das gesamte System hydr. abgeglichen. Die Temperaturen waren mit 22 Grad im gesamten Haus zufriedenstellend und die Stromverbräuche der WP waren für mich in Ordnung. Dies waren
• 2013/2014: 2436 kWh
• 2014/2015: 2009 kWh
• 2015/2016: 2069 kWh
• 2016/2017: 2372 kWh
• 2017/2018: 2259 kWh
• 2018/2019: 2538 kWh (bis Mai über Vitocal 343 – bis September WW über Heizpatrone – ab September Vaillant)
• 2019/2020: 2024 kWh

Da es im Mai 2019 zu einem Verdichterschaden an der Vitocal kam, haben wir uns entschlossen im Rahmen der BAFA-Förderung die WP komplett zu ersetzen und somit zog die jetzt verbaute Vaillant Flexocompact VWF 88/4 mit NC-Modul ein. Hierbei vertraute ich unserem Heizungsbauer, der das vorhergehende System betreute und mir ein gutes Angebot offerierte. Es erfolgte der reine Austausch des Heizgerätes. Die Wärmequelle im Garten wurde komplett beibehalten. Nach Inbetriebnahme der Vaillant und diversen durch mich durchgeführten Feineinstellungen läuft das Gerät seitdem ebenso monovalent bei

• 22 Grad Raumtemperatur im gesamten Haus
• 50 Grad WW,
• keine Absenkung / keine Raumaufschaltung
• Einstellung hydr. Abgleich beibehalten,
• Solepumpe fix auf 100% - Spreizung 4 Kelvin > geringer geht nicht
• Gebäudepumpe fix auf 100% - Durchsatz 1400 Liter laut Anzeige
Energieintegral auf 120 – wird auch komplett abgebaut

Im Dezember 2019 fiel mir auf, dass trotz des sehr milden Winters die Soletemperatur des Kollektors am Taktende (pro Takt ca. 30 Minuten) im Bereich 1 Grad Celsius lag und bereits Anfang Januar 2020 bei 0,1 – 0,3 Grad Celsius ebenfalls am Taktende. Der tiefste abgelesenen Wert war -0,2 Grad am 30.01.20 bei 4 Grad AT, wurde aber auch nicht unterschritten, sondern die Werte pegelten sich bis April / Mai bei 0,3- 0,5 Grad ein. Im Vergleich zum langen Winter 2013/2014 lag die Soletemperatur dort Ende April 2014 bei -0,4 Grad und da gab es knackig kalte Tage und Nächte.

Derzeit bin ich ebenfalls bei 0,1 Grad Sole am Taktende Heizen angelangt, bei -3 Grad AT. WP schaltet am Tag ca.15 Takte a 30 Minuten.

Mein Heizungsbauer kann mir die Frage nach dem Grund nicht beantworten. Für mich ergeben sich folgende Möglichkeiten:

Trockenheit des Bodens nach den trockenen Jahren 2019/2020 – laut aktueller Bodenfeuchtekarte des UFZ befindet wir uns in unserer Region in 180cm noch in einer außergewöhnlichen Dürre – somit kein gewünschtes Eis- und Energiepolster am Kollektor

Soledurchsatz der Vaillant liegt bei mindestens ca. 2300 Liter im Vergleich zur Viessmann mit ca. 1200 Liter – kollidiert hierbei das Prinzip des Kompaktabsorbers mit der gefordert hohen Soleleistung der Vaillant? Ich vermute die Vaillant „schiebt“ die Kalte Sole durch den Kollektor, ohne dass sich diese erwärmen kann.

Kälteleistungder Vaillant liegt derzeit in Abhängigkeit des Temperaturhubs bei 6,2 kW. Die Vitocal hatte laut Vießmann 5,9 kkW. Sind die 0,3 kW so gravierend?

Unsere Grundstücksgröße und die örtlichen Gegebenheiten lassen es zu, dass ich neben den Kompaktabsorber noch eine Fläche von ca. 15 x 25m habe, wo ich einen RGK in senkrechter Bauweise installieren könnte. Das Planungstool lässt einen RKG mit ca. 6000 W zu. Eine Feinplanung hatte ich erstellt und gespeichert, diese finde ich aber nicht wieder.

Ich bin mir derzeit unsicher wie ich verfahren soll. Ein 5t Bagger könnte ins Grundstück fahren und die Erdarbeiten durchführen. Den Rasen wollte ich sowieso 2022 neu anlegen, inkl. Beregnung und ggf Brunnenbau, da könnte der Kollektor gleich mit ergänzt / ersetzt werden.

Alles so lassen wie es ist, weil der Temperaturverlauf eines oberflächennahen Kollektors normal ist?

RKG zusätzlich zum Kompaktkollektor? – Ist dies prinzipiell möglich? Bekomme ich die Solekreise abgeglichen? Macht das die Solepumpe der Vaillant mit? Durch Erhöhung des Volumenstromes im Solekreis könnte ich die Solepumpe drosseln, somit die Spreizung reduzieren und damit den Kompaktkollektor effizienter nutzen.

RKG in waagerechter Bauweise zusätzlich über Kompaktkollektor (wahrscheinlich in ca. 120cm Tiefe) und senkrecht daneben mit Auslegung auf gesamte Heizlast? – Könnte ich dann beide parallel betreiben?

RKG anstelle des Kompaktkollektors?

Für Antwortender bedanke ich mich im Voraus,

Frank

Verfasser:
HNT19
Zeit: 14.01.2021 14:05:32
0
3087959
Hallo,

interessantes Thema...

Deinen RGK kannst Du vielleicht ueber diese Uebersicht ausfindig machen:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/stat.php

Gruss,
HNT

Verfasser:
VWS62/2
Zeit: 14.01.2021 14:29:43
2
3087988
Die neue WP arbeitet effizienter und zieht mehr Energie aus der Quelle. Dieses Problem bekommen alle die bei einer älteren WP die Quelle gerade so ausreichend dimensioniert haben.
Die ersparte Energie beim Stromverbrauch kommt halt aus der Quelle.

Verfasser:
HNT19
Zeit: 14.01.2021 14:42:16
0
3087999
Zitat von VWS62/2 Beitrag anzeigen
Die neue WP arbeitet effizienter und zieht mehr Energie aus der Quelle. Dieses Problem bekommen alle die bei einer älteren WP die Quelle gerade so ausreichend dimensioniert haben.
Die ersparte Energie beim Stromverbrauch kommt halt aus der Quelle.


Das klingt mehr als logisch. Da ist die alte Anlage Opfer der neuen Effektivitaet der neuen Pumpe.. .irgendwie absurd - aber einleuchtend...

HNT

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.01.2021 15:07:22
2
3088021
Ich finde die Soletemperaturen nicht so schlecht, sehr viel scheint der
Kollektor nicht in die Vereisung zu gehen?

Das für den Kollektorausbau zur Verfügung stehende Gelände würde
für einen waagerechten Kollektor mit mindestens 7 kw Leistung reichen.
Z.B.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=6O71mzmldqNKphI1Pv0l

Da würde ich keine Experimente mit der schwierigeren senkrechten
Verlegung machen.

Vielleicht einen ca. 3 kw Kollektor dazu bauen, der, wenn es Probleme mit
den Matten geben sollte, noch ausgebaut werden könnte?
Z.B.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=mvjfU0wdFiNEtXxD4r48

Grüsse

winni

Verfasser:
Frank2307
Zeit: 14.01.2021 17:02:38
0
3088097
Erstmal Danke für das schnelle Feeback. Ich habe jetzt mit dem Tool eine mögliche Variante geplant - nicht schön und sicher verbesserungsfähig, aber zum groben skizzieren der Gegebenheiten passend.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=uSDDJA1Ho5PLPzNodhLH

Raus kamen ca. 7000 Watt (horizontal). Der gesamte Bereich ist alles Wiese und ich habe nicht vor diese mit größeren Bäumen etc. zu bepflanzen oder zu bebauen.

Angenommen ich würde jetzt noch einen 7kW Kollektor daneben setzen, könnte dieser einfach so an meine WP angeschlossen werden?

Über einen zweiten Soleverteiler oder könnte ich den jetzigen erweitern?

Gruß Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.01.2021 17:28:40
0
3088115
Frank, Deine Heizlast ist nicht 10500 kWh
Das ist ein Wärmeverbrauch in der Heizperiode, keine Heizleistung/Last.

Defensiv geschätzt, ergibt sich aus dem Verbrauch eine Heizlast
von ca. 6000 Watt.

Deinen Kollekor würde ich eher so sehen, aber das ist kein Zuckerschlecken
für einen 5 Tonnen Bagger und so groß, zusammen mit dem bestehenden
Kollektor, nicht notwendig:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=8TmodOzgD2USVHddhQ4l

Keine Ahnung, ob Dein vorhandener Verteiler erweitert werden kann,
ansonsten wird der neue Kollektor in die Zuleitung zum Verteiler regelbar
eingeschleift, damit man die Volumenströme durch die Kollektorteile
einstellen kann

Grüsse

winni

Verfasser:
tomtom33
Zeit: 15.01.2021 06:56:05
0
3088382
Hallo Frank,
Ich bin auch ein Absorber geschädigter (jetzt 6kw Anlage mit nur 6 Absorberfeldern und nachträglich mit der Schaufel ca. 10m Graben).
Ich wohne aber in der Nähe von Ulm (gerade -5°) und habe mehr Fläche zum Heizen. Ich fahre mit 30/0 21°.
Mein Kollektor fährt mit Delta t Regelung 3° aktuell mit 1/-2 und ca 40%Pumpe.
Deine Werte empfinde ich als gut für dieses System!
Ich habe aber auch im Herbst meine Zisterne 8m3 über dem Kollektor verteilt.
Die Anbindung deines RGK geht. Ich würde auf jeden Fall bei sowieso anstehenden Arbeiten die Rohre einbringen, ob Du sie anschließ kannst Du immer noch entscheiden.
Die Kosten sind hier überschaubar.
Gruß Tom

Verfasser:
nicijan
Zeit: 15.01.2021 08:28:07
2
3088420
Zitat von Frank2307 Beitrag anzeigen
Im Dezember 2019 fiel mir auf, dass trotz des sehr milden Winters die Soletemperatur des Kollektors am Taktende (pro Takt ca. 30 Minuten) im Bereich 1 Grad Celsius lag und bereits Anfang Januar 2020 bei 0,1 – 0,3 Grad Celsius ebenfalls am Taktende. Der tiefste abgelesenen Wert war -0,2 Grad am 30.01.20 bei 4 Grad AT, wurde aber auch nicht unterschritten, sondern die Werte pegelten sich bis April / Mai bei 0,3- 0,5 Grad ein. Im Vergleich zum langen Winter 2013/2014 lag die Soletemperatur dort Ende April 2014 bei -0,4 Grad und da gab es knackig kalte Tage und Nächte.



Das mit den Soletemperaturen ist häufig Wunschdenken und weniger Realität.
In deinem Fall würde die Verdoppelung der Matten keine Verbesserung bringen, weil ganz einfach die spezifische Wärmekapazität eines Bodens 0,x % hingegen die Wärmeleitfähigkeit 99,x Prozent der Soletemperaturen sind. Erst bei Betrieb um den Gefrierpunkt stagniert der Temperaturverlauf durch Latente Nutzung.

Bei flach verlegten Absorbern ist der Witterungseinfluss oben und die Wärmeübertragungsfläche oft eine Schwachstelle, die man mit der beschriebenen RGK Erweiterung verbessern kann. Im Ergebnis aber verlagerst du den Temperarturverlauf lediglich ein paar Tage nach hinten und hast <10 Euro geringere Stromkosten.
Wenn deine Matten keine Verwerfungen durch Eisbildung ergeben, würde ich das so lassen.

Verfasser:
Frank2307
Zeit: 15.01.2021 20:34:08
0
3088889
Heute ging die Sole zum ersten mal mit -0,1 Grad am Ende des Taktes in den Negativbereich. Mir fiel allerdings auch auf, dass sich vor dem aussen angebrachten Soleverteiler das Pflaster gefühlt gehoben hat. Der Verteiler sitzt in einem Kellerschacht an der Bodenplatte und von dort aus gehen insgesamt 16 Stränge PE mehr oder weniger auf ca. 5m Länge unglücklich flach auf Kollektorniveau herab. Dieser Bereich (Terrasse) ist mit einer ca. 30cm starken Mineralgemisch-Schicht erstellt und die Stränge verlaufen darunter im wasserhaltigen Boden in Richtung Wiese. Die Vorlaufstänge am Soleverteiler sind mit Eis umpanzert und übertragen sicherlich auch Kälte an die Rücklaufleitungen. Das wird im Frühjahr eines meines ersten Projekte werden - diese 5 m aufgraben und entsprechend über und unter den Leitungen mit Split verfüllen und diese bei der Gelegenheit mit geeigneten Material isolieren.

Winni, wenn ich deine Ausführungen nachvollziehe, würdest du in etwa 3 kW daneben setzen und siehst dann in dem Gesamtkollektor ein brauchbares System. An und im Haus sind derzeit keine Verbesserungen machbar. Die Hydraulik der zu lang bemessenen FBH-Kreise zwingt mich die HK-Pumpe auf 100% laufen zu lassen. Heizkurve liegt bei 0,2 / Soll-Temp 19,5 - damit erreiche ich meine 22 Grad.

TomTom33 - wenn ich dich richtig verstehe has du deinen Kollektor händisch erweitert - Respekt. Ich habe derzeit 4 Grad Spreizung 0/ -4 bei 100% SolePumpe. Hast du einen RKG erstellt oder nur eine weitere Matte vergraben?

Nicijan, wenn ich dich richtig verstehe, dann würdest du, sofern sich meine Wiese nicht verwirft nichts machen? Du siehst also in der Erweiterung mit einem RGK nur einen zeitlichen Aufschub der systembedingt niedrigen Temperaturen. Damit wäre mir geholfen, wenn ich somit einen Monat in Richtung Frühling gewinne, ehe im worst-case die Heizung wegen zu niedriger Primärkreistemperatur aussteigt.

Ich hoffe, dass mein Kollektor jetzt erst in die Vereisung geht bzw. diese noch nicht erreicht ist und somit der Abfall stagniert. In welchem Temperaturbereich müsste der Kollektor da liegen? Nur um die 0 Grad? Wenn ich die Sole nur mittels Pumpe durch den Kollektor schicke und nach ca. 20 min die Temperatur prüfe, dann habe ich die Erdreichtemperatur?

Grüße, Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.01.2021 22:43:50
1
3088991
Ich denke, mit + 3000 Watt Kollektorleistung wärest Du auf jeden Fall
gut aufgestellt.
Könnte so aussehen und bei Bedarf könnten dort mindestens noch
3000 Watt Kollektorleistung realisiert werden:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=VU4rCny5JQ616EB4kFTd

Aber ich würde erstmal schauen, wie sich das im Winter entwickelt.
Für vielleicht 2 Grad bessere Soletemperaturen würde sich der Ausbau
nicht lohnen, wenn die Matten auch so funktionieren.

16 Rohre, unglaublich, was deutscher Geist so konstruiert, siehe auch
Geocollect....Warum einfach, wenn es auch richtig kompliziert geht. :-)

Wenn das Erdreich bei Null liegt, ist die Sole kälter, weil der Tauscherverlust
durch die Rohrwand abgeht. Bei diesen Kappilarmatten vielleicht nicht viel
unterschied, weil dünne Rohrwände.
Wenn man die Sole einige Zeit im Rohr ruhen lassen würde, könnte man
die Erdtemperatur im Rohrbereich messen, wenn die Sole wieder um-
läuft, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 16.01.2021 10:11:38
1
3089175
Zitat von Frank2307 Beitrag anzeigen
Nicijan, wenn ich dich richtig verstehe, dann würdest du, sofern sich meine Wiese nicht verwirft nichts machen? Du siehst also in der Erweiterung mit einem RGK nur einen zeitlichen Aufschub der systembedingt niedrigen Temperaturen. Damit wäre mir geholfen, wenn ich somit einen Monat in Richtung Frühling gewinne, ehe im worst-case die Heizung wegen zu niedriger Primärkreistemperatur aussteigt


Hi Frank,

in meinem Simulationsprogramm mal dargestellt wenn ich meinen Tiefenkollektor bei meinem Energiebedarf 14000 KWh/a verdoppeln würde.
Orange ist jetzt mit 32m Tiefenkollektor, Blau wäre dann 64m
Zahlen unten sind Kalenderwochen

Wegen 2°C höhere Sole eine um 0,3 besser JAZ (5,4/5,7) wären bei mir 32 Euro im Jahr. Die 0,3 muss mal erstmal damit schaffen, in der Praxis verschiebt sich das pro K Sole um lediglich 0,06 COP, weil ja die Wärmeabgabe der WP (wann welche Vorlauftemperatur) das ganze auch nochmal verschiebt. Für >=5°C Sole muss auch noch die Bodentemperatur mitmachen. (siehe Potsdam Bodenkennlinien)

Verfasser:
Bramme
Zeit: 16.01.2021 10:50:06
1
3089206
Mit erweitertem Kollektor würde auch entweder die Spreizung der Sole abnehmen oder man könnte die Solepumpe mit niedrigerer Leistung laufen lassen. Beides erhöht durch die höhere mittlere Soletemperatur oder weniger Stromverbrauch die JAZ zusätzlich zu den von Nicijan berechneten 2°C höheren Soletemperaturen.

Verfasser:
Frank2307
Zeit: 18.01.2021 19:37:16
0
3091430
Ich werde diesen Winter fleissig weiterhin meine Aufzeichnungen zur Heizung führen und dann abwarten mit welchen Temperaturen ich in den Frühling fahre. Von einem Worst-Case-Scenario mit Abschalten der Heizung wegen zu niedriger Primärtemperatur gehe ich nicht aus, zumal das ganze System die letzten 14 Jahre funktioniert hat - es sei denn der Polar-Wirbel bricht nun doch zusammen und wir haben bis April -15 Grad Leider ist unser Boden in 180cm Tiefe immer noch extrem trocken und ich hoffe dass 2021 ein niederschlagsreicheres Jahr wird. Zur Not muss die passive Kühlung von Mai bis September laufen ;-)

Weil für 2022 sowieso ein Bagger für diverse Aushubarbeiten ins Grundstück kommen wird, kann ich mich mit dem Gedanken eines RKG anfreunden. Zu gegebener Zeit werde ich eine Heizlastberechnung erstellen lassen und dann mit dem Trenchplanner erneut planen und die Planung dann mit Fakten erneut zur Diskussion stellen.

Ich danke Euch
Frank

Aktuelle Forenbeiträge
Donpepe23 schrieb: Moin, Gehen wir mal einen Schritt zurück: Der hydraulische Abgleich ist berechnet und passt somit theoretisch zur Heizlast des Raumes. Auch ist die Frage in wie Weit die Heizkurve berechnet wurde...
muensterlaender schrieb: Gestern unten 45 Grad. Tiefer darf es nicht, sonst funktioniert die Rücklaufanhebung über die PWM-Pumpe nicht. Hydraulik nach Herstellervorgaben von KWB. Problem ist, dass ich nur Ertrag von 11 Uhr...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Website-Statistik