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Foren
Zisterne und Wasser-Entnahme
Verfasser:
topcaser
Zeit: 14.04.2021 18:12:34
0
3138640
Hallo,

ich habe mir Gedanken über die Regenwassernutzung gemacht. Ich habe ca. 185 qm an Dachfläche und ca. 275 qm Grünfläche. Wir würden gerne das Regenwasser für die Gartenbewässerung und zum Putzen nutzen. Den Aussenbereich des Grundstücks habe ich als PNG angehängt. Hier noch ein paar Fragen:

- Die Garage und der Garagenanbau hat innenliegende Fallrohre für die Entwässerung. Wenn ich im Vorfeld unterirdisch Rohre hinlege, wie kann man die anschliessen beim Versetzen der Garage? Oder ist es besser, die Fallrohre innenliegend (in der Garage) zusammenzuführen und dann nach aussen verlegen zu lassen bei der Herstellung der Garage?

- Das Bestandsgebäude hat ein eigenes Fallrohr, sowie jede Haus-Dachfläche. Die beiden Hausdachflächen werde ich mit einem T-Stück zusammenführen. Führt man typischerweise die Garagenentwässerung und die von dem Bestandsgebäude auch zusammen und geht dann erst in die Zisterne?

- Bei der Zisternengrösse bin ich mir auch nicht sicher, wie gross wir die wählen sollten. Gebe ich die Daten in Rechner im Netz ein, so kommt immer ca. 2500 l raus. Mein Tiefbauer hat 5000 l vorgeschlagen. Die Zisterne sollte aber wenn möglich schon in das Eck zwischen Garage und Bestandsgebäude hin. Das spricht eher für eine etwas kleinere Zisterne, da das Eck dahinten nur 3,5 x 3 m gross ist. Zumal muss das Fundament der Wärmepumpe noch da hinten hin. Könnte eng werden. Was meint ihr?

- Entnahme: Mein Tiefbauer hat vorgeschlagen, einen Saugschlauch ins Hausinnere zu führen und dort die Pumpe zu platzieren. Eigentlich dachte ich eher an eine Tauchpumpe und gar nicht ins Haus zu gehen, sondern eine Versorgungsleitung gleich von der Zisterne zu den Entnahmestellen zu führen. Was ist hier eurer Meinung nach die bessere Variante? Ich habe zu wenig pros und cons, um eine Entscheidung zu treffen. Wie wird die Tauchpumpe denn mit Strom versorgt?

- Die Entnahmepunkte der Zisterne hätte ich gerne süd-westlich an dem langen Weg (das ist mein Privat-Weg - wir haben in zweiter Reihe gebaut) und einen weiteren östlich am Haus. Wie führt man denn da geschickt die Leitungen von der Zisterne? Oder ist der Weg zu weit für eine Pumpe?

- Ich würde gerne auch die Pumpe nur dann anschalten lassen, wenn Wasser entnommen wird. Ist eine Tauchpumpe dazu in der Lage?

Danke schonmal vorab für eure Hilfe.

Aussenanlage Zisterne

Verfasser:
Flowww
Zeit: 14.04.2021 18:35:42
0
3138645
Hallo
beim Hausbau hatten wir vor ein paar Jahren eine ähnliche Anforderung.
Ich würde vorab klären ob eure Gemeinde Gebühren für die Regenwasserableitung von versiegelten Flächen erhebt und dies bei der Wahl der Zisternengröße berücksichtigen. Das kann den Zisternenbau vielleicht etwas weniger als Groschengrab darstellen.
Den Aufwand für nur 2m² würde ich nicht betreiben, vergleiche mal die Preise der Größen miteinander, ein Großteil der Kosten waren bei uns der Tiefbauer, Pumpe, Verrohrung.
Wir haben eine ähnliche Dachfläche und 5,5m² Zisterne für 750m² Garten allerdings noch Toilettenbetrieb über das Brauchwasser. Die Zisterne ist für unsere Anforderung zu klein und läuft mehrfach jährlich leer.
Ausserdem muss der Feinfilter sehr regelmäßig gereinigt werden sonst hat man nichts vom spontanen Sommergewitter.

Tauchpumpen können auch nur bei Wasserentnahme laufen, dann braucht man noch einen Druckschalter, entweder direkt eingebaut oder in der Installation als separates Gerät. Durch die Tauchpumpe hat man dann kein Gebrumme innen, die Nachspeisung wird aber bei Bedarf komplizierter, wenn nur Gartenbewässerung geplant allerdings nicht relevant.
Auf jeden Fall auf einen gut zugänglichen oder extern spülbaren Filter, beruhigten Einlauf und schwimmende Entnahme achten.
Viel Erfolg beim Bau
Flowww

Verfasser:
Fritz Bummel
Zeit: 15.04.2021 06:46:07
0
3138799
Der Trennkanal wird eh in ganz Deutschland eingeführt bzw. existiert schon. Demzufolge würde ich wenn machbar einfach den Einlauf zu Kanal abzweigen. Wir haben uns vom Trennkanal befreien lassen, dass hatte zur Folge das wir KEIN Oberflächenwasser mehr in den Kanal einlaufen lassen dürfen. War beim Neubau kein Problem. Die Zisterne braucht dann aber einen Überlauf über eine Rigole oder Teich etc. Die Versickerung muss nachgewiesen werden. Auch dar kein Wasser mehr von dem Grundstück auf die Straße laufen, z.B. Drainschiene vor der Grundstückgrenze oder Gefälle zu Haus. Wenn das aber alles erfüllt ist braucht man bei uns in der Gemeinde keinen Regenwasserkanalanschluss mehr und auch keine Oberflächenwassergebühren zu zahlen. Demzufolge hat sich unsere Komplette Zisternenanlage (10.000 Liter) selbst bezahlt und im Nachgang spart sie uns noch die Gebühren. Wir werden unsere Zisterne um eine zweite 10.000 Liter auf 20.000 Erweitern. Wir haben bisher eine Awaco Betonzisternen (befahrbar bis 40 Tonnen) eingebaut. Die sind incl. Lieferung mit Krahnwagen gar nicht so Teuer. Wir haben 1999 dafür keine 2.000,- DM bezahlt. Allein der Trennkanalanschluss sollte 2.450,-DM kosten. Heute liegen die Zisternen glaube ich so bei 2.500,- €.

Verfasser:
gagamel
Zeit: 16.04.2021 09:04:26
0
3139382
Wir haben 5000Liter und haben festgestellt, dass es im Sommer zu wenig ist. Dabei wird der Rasen nicht bewässert. Wir haben uns nur von einer Dachseite befreien lassen, da es nicht möglich ist das gesamte Wasser aufzufangen. Je nach Größe des Grundstücks besteht auch die Möglichkeit der Überflutung. Im Prinzip heißt es, je größer die Tanks, umso besser. Bei andauerndem Regen können auch 20000L zu wenig sein. Sparen hin oder her, ich würde mir die Möglichkeit in den Kanal einleiten zu können nich nehmen wollen. Wenn das Wasser allerdings vom Grundstücks abfliessen kann, wäre das was anderes.
Die Pumpe wäre das kleinste Problem. Stichwort " Hauswasserwerk".

Gruß

Verfasser:
topcaser
Zeit: 17.04.2021 18:11:15
0
3139993
Danke für die vielen Rückmeldungen. In den Kanal dürfen wir eh nicht einleiten. Ich muss eine (Kies)-Rigole vorsehen, dass das Wasser (der Überlauf) versickert. Wieviel Gartenfläche hast du, wenn 5000 l zu klein sind?

Eine Tauchpumpe mit integriertem Druckschalter sollte gehen, oder? Versorgen könnte ich stromtechnisch die Pumpe von der Garage aus.

Ok, ich werde eher gegen 5000 l tendieren, wenn die Zisterne bei mir hinten in das Eck passt. Wie gesagt, sind es nur 3x3,5 m und ich muss auch von dem Nachbargrundstück und meinem Bestandsgebäude ein bisschen weg bleiben. Aber ich kann sicherlich einen Teil der Zisterne unter die Garage bauen. Nächste Woche treffe ich mich mit dem Tiefbauer und bespreche das mal.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 17.04.2021 20:43:10
0
3140048
Die Versickerung brauchst du eh. Wenn du die Kosten für die Technik und den Unterhalt rechnest, kannst du 20 Jahre lang Wasser aus dem Netz beziehen.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 18.04.2021 13:02:53
1
3140280
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Die Versickerung brauchst du eh. Wenn du die Kosten für die Technik und den Unterhalt rechnest, kannst du 20 Jahre lang Wasser aus dem Netz beziehen.

Nach DIN 1989 brauchts Du für den Garten ca 16m3/anno.

Bei einem Preis von ca 1,90€/m3 sind das ca 30€/anno.

Ob es das wert ist?

RW-Nutzung im EFH-Bereich nur für den Garten ist idR die unwirtschaftlichste Art, RW zu nutzen. Lass es.

Sagt jemand, der viele Jahre sein Geld damit verdient hat, RWN-Anlagen zu installieren.

Gruß
Peter

Verfasser:
Günter Thäsler
Zeit: 18.04.2021 15:14:21
1
3140340
Wie Brendler schon schrieb, das mit der Regenwassernutzung ist Quark.

Und an der Stelle baut Dir kein ernsthafter Profi die Zisterne hin...

Das Problem bei Dir ist die Wasserverteilung bei den Grundstücksverhältnissen.

Also lass es. Lass Dir einen Brunnen bohren, wenn der Grundwasserstand das hergibt.

Dann kannst Du jederzeit beliebig viel Wasser verteilen.

Gruß

P.S. Die DIN 1989 weiß also wann es wieviel regnet um Grünflächen grün zu halten...

P.P.S. Mit Wasser ist es wie mit PV und ST, wenn mans braucht, ist zu wenig da.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 18.04.2021 15:56:25
0
3140363
Zitat von Brendler Beitrag anzeigen
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
[...]

Nach DIN 1989 brauchts Du für den Garten ca 16m3/anno.

Bei einem Preis von ca 1,90€/m3 sind das ca 30€/anno.

Ob es das wert ist?

RW-Nutzung im EFH-Bereich nur für den Garten ist idR die unwirtschaftlichste Art, RW zu nutzen. Lass es.

Sagt[...]


Kennt deine DIN den Wasserbedarf einer Rasenfläche, dass du mit deiner Gartenrechnung über meine Klo Rechnung gefällst?

Verfasser:
Friedlieb
Zeit: 18.04.2021 16:04:48
1
3140365
@topcaser

lass dir die Zisterne nicht ausreden ok., 5.000m³ reichen für die sommerliche Bewässerung des Rasens oft nicht aus, aber wir schätzen das kalkfreie Wasser zum Gießen von Orchideen und den restlichen Pflanzen sehr. Und wenn ihr Regenwasser sowieso nicht einleiten dürft, kannst du es vorm versickern auch speichern. Wir haben 6.000m³ mit einer Druckpumpe mit Schaltautomat, welche das ganze Jahr über unter Wasser in der Zisterne wohnt. Wenn Du RW-Nutzung im Haus nicht willst, würde ich die Pumpe keinesfalls im Haus installieren. Wenn ihr Bäume in der Umgebung habt, sieh auf jeden Fall Grobfilter (Korb/ Sieb) in den Dachrinnen vor. In der Zisterne dann noch einen Feinfilter, welche allerdings ein paar Mal im Jahr gereinigt werden muss. Die Pumpe dann mit schwimmender Entnahme ca. 10cm unter Wasseroberfläche.

PS:
Zisterne nicht dauernd reinigen, im Schlamm leben Organismen, welche das Wasser sauber halten

VG
Friedlieb

Verfasser:
Brendler
Zeit: 18.04.2021 17:03:17
0
3140388
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
[Kennt deine DIN den Wasserbedarf einer Rasenfläche...

Ja.

Zitat von Günter Thäsler Beitrag anzeigen
P.S. Die DIN 1989 weiß also wann es wieviel regnet um Grünflächen grün zu halten...

Wie kommst Du da drauf? Die DIN weiß nicht wann es wo wie viel regnet Sie gibt lediglich Erfahrungswerte vor darüber, wieviel so ein Garten benötigt.

Für einen Garten im EFH-Bereich sind das 6m3/m2/anno
Für die Wama 3,7m3/Person/anno
Für WC 8,8m3/Person/anno

Das sind jeweils Durchschnittswerte die die Grundlage bilden für die meisten Zisternenberechnungen im Netz.

Gruß
Peter

Verfasser:
Frimo
Zeit: 18.04.2021 19:35:21
0
3140451
Öhm... 6m3 pro m2 im Jahr für den Garten?

Verfasser:
Brendler
Zeit: 18.04.2021 20:00:46
0
3140465
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Öhm... 6m3 pro m2 im Jahr für den Garten?


Oh, da hab ich ganz schön Mist geschrieben. Muss heißen 6m3/100m2/anno

Die weiter oben errechneten Werte sind aber trotz dieses Schreibfehlers richtig.

Danke für den Hinweis.
Gruß
Peter

Verfasser:
topcaser
Zeit: 20.04.2021 06:16:49
0
3140968
Hallo nochmal, ich verstehe an der Rechnung die 1,90 Euro / m3 nicht.

Erstmal wird bei uns nicht 1,90 Euro verlangt, sondern 2,21 Euro / m3. OK, macht das Kraut nicht so fett. Bei uns wird weiterhin 1,90 Euro / m3 für Abwasser verlangt. Also bin ich doch bei 4,11 Euro / m3. Die 6 m3/100m2/a scheinen mir auch sehr knapp. Nimmt man das doppelte an, dann bin ich bei 12*2,7*4,11 Euro = ca. 133 Euro.

Seit 1.1.2021 wurden die Preise von Niederschlagswasser von 0,39 auf 0,77 / m2 versiegelter Fläche erhöht. Das dürfte bei mir ca. 150 Euro / a ausmachen.

Zusammen sind das in 10 Jahren mit ein bisschen Preissteigerung ca. 3000 Euro.

Die Zisterne (und die Kies-Rigole aussen rum) sollte sich also nach ca. 15 Jahren lohnen.

Das umgekehrte Beispiel: nur eine Rigole kostet mich wahrscheinlich mehr als 1500 Euro inkl Erdarbeiten und Kies. Da brauche ich dann bei 150 Euro Niederschlagswasser / a (s. o.) Ersparnis ca. 10 Jahre für die Amortisation.

Und das ist nur der wirtschaftliche Aspekt. Giesee ich etwas mehr als oben angenommen, dann geht das in Richtung pro Zisterne. Weniger in Richtung contra. Schon klar.

Habe ich mich da irgendwo verrechnet?

Verfasser:
Fritz Bummel
Zeit: 20.04.2021 08:07:05
0
3140977
Wir wohnen im Braunkohlegebiet. Brunnen fällt somit aus (Grundwasserabsenkung). Die 10m3 reichen bei 1000m2 lange nicht aus! Allein aus Umweltgründen würd ich es schon machen. Unsere Zisterne hat sich ganz schnell bezahlt gemacht. Ihr zählt ja zum Frischwaser auch noch Abwassergebühren. Dann geht die Rechnnung nicht mehr auf. Wenn du jetzt die Möglichkeit hast es zu machen dann tue es. Später wird es teurer, und der Niederschlag im Sommer wird er weniger als mehr. Selbst die Landwirte beregnen bei Unna fast alle Felder.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 20.04.2021 10:33:00
0
3141034
275 m² Grünfläche sind viel zu wenig für eine reine Gartenwasser-Zisterne.
Da reichen zwei "Volkszisternen" - Regenfässer - für die Nutzung im Sommerhalbjahr.

Wer es selbst erledigt bekommt und für lau einen Bagger zur Verfügung hat, kann das just for fun ohne große Verluste und Gewinne umsetzen.

Der Vergleich mit 750 m² oder 1000 m² -Gärten oder mit Anlagen, die auch im Haus Brauchwasser zur Verfügung stellen, entbehrt jeder Grundlage.

Einsparungen beim Abwasser für die Gartenbewässerung kann man kostengünstiger mit einem Gartenwasserzähler umsetzen, würde ich deshalb für die Zisterne nicht anrechnen.

Die Einsparung an Wasser- und ggfs. Abwassergebühren stehen Wartungs- und Instandhaltungskosten (Austausch Druckschalter und Pumpe im Schnitt etwa alle 10-15 Jahre, Reinigung und ggfs. Austausch Filter) sowie Energiekosten für die Pumpe entgegen.

Natürlich können wir komplett falsch liegen und eine kommende Teuerung der Wassergebühren führt zu 10-20 €/m³ - ich sehe da im Moment noch keine Hinweise darauf. In solch einem Szenario wäre die Zisterne tatsächlich wirtschaftlich.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 20.04.2021 11:10:14
0
3141042
Zitat von topcaser Beitrag anzeigen
ett. Bei uns wird weiterhin 1,90 Euro / m3 für Abwasser verlangt. Also bin ich doch bei 4,11 Euro / m3. [...]

Du hast geschrieben, dass versickert werden muss. Dann fallen keine Abwassergebühren für RW an.
Zitat:
Die Zisterne (und die Kies-Rigole aussen rum)

Eine Kiesummantelung der Zisterne an der von Dir gewünschten Stelle wird nicht möglich sein. Der Platz reicht nicht und Du musst Mindestabstände zu Grundstücksgrenzen und Fundamenten einhalten. (gilt auch für die Zisterne)

Verfasser:
topcaser
Zeit: 20.04.2021 11:54:39
0
3141064
Zitat von Brendler Beitrag anzeigen
Zitat von topcaser Beitrag anzeigen
[...]

Du hast geschrieben, dass versickert werden muss. Dann fallen keine Abwassergebühren für RW an.
Zitat:
[...]

Eine Kiesummantelung der Zisterne an der von Dir gewünschten Stelle wird nicht möglich sein. Der Platz reicht nicht und Du musst Mindestabstände zu Grundstücksgrenzen und Fundamenten einhalten. (gilt auch für die Zisterne)


Wir müssen versickern lassen, ja. Aber wenn ich Wasser aus der Frischwasserleitung nehme zum Giessen, dann fallen auch Abwassergebühren dafür an, es sei denn, man hat wie macgyver73 schreibt, einen extra Zähler dafür.


Morgen kommt der Tiefbauer zum Gespräch, dann weiss ich, ob die Zisterne da hinten rein passt oder nicht. Ich melde mich.

Edit: OK, ich lese gerade, dass man sich pauschal befreien lassen kann (ab 200 qm Garten: 15 m3)

Verfasser:
Fritz Bummel
Zeit: 20.04.2021 15:11:31
0
3141143
Baugenehmigung? Unsinn, das ist ein untergeordnetes Bauwerk. Das darf sogar auf der Grenze stehen solange es nicht aus der Erde ragt.

Verfasser:
salü
Zeit: 25.04.2021 17:22:04
0
3143126
Herr Brendler hat wohl leider recht, wenn Ihr seht, wie die Pumpen / die Steuerung / oft defekt sind, rechnet sich das mit den Kosten fürs Bauwerk wohl nie. 6000 L für 1 Garten im Sommer ist sehr knapp. Es ist im Prinzip 1 ökologisches Hobby zur Beruhigung.
Wenn es geht ? dann ist 1 Brunnen bohren billiger.

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