Wenn Du den identischen HK wieder einsetzt, hast Du recht ;-)
Allerdings gab es vor 30 noch keine Kermi-HK ;-)... aber ansonsten machst Du nicht allzuviel verkehrt, wenn Du von den Bauformen fast identische Austausch-Modelle vorsiehst.
Hast Du denn jetzt auch Flach-HK dran? Warum sollen die denn jetzt weg?
Oder willst Du die alten Röhren rauswerfen?
Aufgrund der Bauformen der alten HKs lassen sich i.d.R. vernünftige Rückschlüsse auf die installierte Normleistungen treffen.
Funktioniert natürlich nur so einfach, wenn die Anlagentemperaturen sich nicht ändern.
Ach so, noch 'ne Empfehlung:
Thermostatventile beim Austausch gleich mt erneuern, dabei Hydraulik beachten (
Abgleich). Es gibt von Kermi (und auch von fast allen anderen Herstellern) sogenannte Ventil-Kompaktheizkörper, bei denen schon ein voeinstellbares Thermostatventileinsatz mit eingebaut ist. (Aktuell wird bei Kermi, so meine ich, das V-Exakt von Heimeier in Stellung "6" = voll geöffnet verbaut).
Dieser serienmäße Einsatz ist nicht immer für jede Heizanlage geeignet. Insbesondere bei
Fernwärme hat man es häufig mit eher geringen Massen-/Volumenströmen zu tun, für die standardmäßig verbauten Einsätze oft ungeeignet sind.
Die gilt im übrigen auch für die Ventile aus dem Baumarkt-Grabbeltisch, auch wenn Heimeier, Danfoss oder Oventrop draufsteht.
Wie Du siehst, ist es doch nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht...
...aber ich wette, dass 4 von 5 Installateuren die neue Platte mit nem Standardventil von Heimeier oder Danfoss und RLV von Simplex oder MNG verbauen würden, bzw. 'nen Ventil-HK ohne den Ventil-Einsatz in Frage zu stellen, an die Wand nageln würden.
Eppes