Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Ölheizung altes Haus...wie geht es weiter?
Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 29.04.2021 14:59:03
0
3144792
Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich über Thema "Heizungstausch oder auch nicht" in meinem Elternhaus austauschen möchte bzw. mal etwas tiefer informieren möchte.

Wenn ich das grob verstehe, wird der Ersatz/Einbau einer Ölheizung ab 2025/26 deutlich erschwert, bzw wird nur noch möglich sein in Kombination mit einer reg. Energie. Wir haben 2021, aber die Zeit vergeht schnell.

Ausgangslage:

Einfamilienhaus aus Ende der 1950er, ca, 110m² beheizbare (aber nicht alles direkt beheizt) Wohnfläche plus beheizbarer Kellerraum, der mal ein Kinderzimmer war. Dazu noch eine Werkstatt + Garage die beheizbar ist (ca. 40m²), aber eben nur bei Bedarf angeworfen wird.

Aktuell wohnt da meine Mutter alleine, aber mein Bruder, mein Neffe und ich sind öfter dort und nutzen auch die rel. große Werkstatt wenn mal was zu machen ist.
Neffe wohnt selber auch auf dem Grundstück, aber in einem zweiten ähnlich alten Haus (aktuell auch noch mit alter Ölheizung beheizt)
Das Wohnhaus der Mutter selber ist nicht sonderlich energetisch saniert. Die meisten Fenster (2fach) sind relativ neu (ca. 15a) bis auf ein sehr großes Element (ca. 4m breit) im Flur das auch den Zugang zur Terrasse darstellt, das ist noch Original, die oberste Geschoßdecke ist etwas gedämmt. In den Wohnräumen sind überall kleine Heizkörper, noch dazu in Nischen eingebaut.
Mutter ist 83, noch sehr selbständig und das hoffentlich noch sehr lange, aber wer weiß das schon.

Aktuell wird das Wohnzimmer, der große Eingangsflur etwas, die sehr kleiner Küche nur über das Wohnzimmer, das kleine Bad immer und ein Nebenzimmer ab und an beheizt. Keller gar nicht, Schlafzimmer im OG über das Wohnzimmer im EG und Werkstatt eben bei Bedarf.
Ölverbrauch pro Jahr inkl. Werkstatt/Garage ca. 2000l/a, Vorlauftemperaturen sehr hoch, locker 60° wenn es draußen wirklich kalt (-10°) ist. Der Brenner der Ölheizung an sich ist von ca. 1990 (welcher genau müsste ich nachschauen). Es gibt eine kleine Solaranlage für Warmwasser auch aus der Zeit, die aber seit ca. 5 Jahren nicht mehr läuft, weil kaputt (offenbar undicht an den Platten an sich). Für das bisschen Warmwasser das meine Mama braucht, war ein Ersatz nicht sinnvoll, das macht der Öler also aktuell zu 100% mit.

Aktuell weiß keiner, was mit dem Haus passiert, wenn meine Mama mal nicht mehr sein sollte. Ob da mein Bruder einzieht oder nicht, man weiß es nicht (ich selber sicher nicht). Das Haus vermieten ist auch eher unwahrscheinlich, weil alles sehr alt und eben mein Neffe noch auf dem Grundstück wohnt und die Werkstatt mit nutzt. Wegreißen und was Neues bauen auch eher unwahrscheinlich weil keiner die finanziellen Mittel hätte. Alles verkaufen und wegreißen und Neubau ist theoretisch denkbar, aber mein Neffe richtet sich das andere alte Haus auf dem Grundstück gerade recht schön her....Fazit: keiner weiß, wie das alles in 10a ausschaut.

Jetzt ist die Frage was tun:
- die alte Ölheizung einfach wie bisher weiter laufen lassen und hoffen, dass die meine Mama überlebt?
- die Ölheizung noch vor 2026 nochmal auf Vordermann bringen (z.B. neuer Brenner und was man sonst so brauchen könnte), dass sie sicher die nächsten 20a durchhält und es auch noch Ersatzteile gibt.
- seit letztem Jahr gäbe es Gas in der Straße: umstellen auf Gas? auch nicht gerade günstig aber vermutlich noch halbwegs realistisch finanziell machbar
- umstellen auf Pellet? sehr teuer und auch nix für eine alte Frau
- für Wärmepumpe wird das Haus und die Heizflächen ungeeignet sein, zudem teuer trotz Förderung im Invest aber dann auch im Betrieb. Energetisch sanieren wird da jetzt auch keiner, weil man nicht weiß, was in 10 Jahren ist und Mutti will das auch nicht mehr auf Ihre alten Tage.

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: bei Öl bleiben und vor 2026 mit einem Heizungsbauer überlegen, ob man nochmal etwas in das System investiert, dass man sicher nochmal 10-15a über die Runden kommt. Und wenn es dann soweit ist, dass meine Mama da nicht mehr wohnt, dann im Zuge der Umnutzung/Abriss/Weiternutzung/was auch immer, auf ein zukunftsfähiges Heizsystem umstellen plus eben ggf energetisch sanieren.

Die Heizung läuft bisher ohne Probleme und tut was sie soll. Gerade in den wenig genutzten Räumen wie der Werkstatt ist es zudem schön, wenn es rel. schnell warm wird, wenn man im Winter mal einen Samstag was arbeiten möchte.

Jemand eine ähnliche Konstellation bzw. wie würdet Ihr das angehen?

Danke schon mal für Eure Meinungen

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 29.04.2021 15:16:55
4
3144799
Da die zukünftige Nutzung eine komplette Unbekannte darstellt (bis hin zum Abriss), ist jegliche Planung eigentlich auch hinfällig so lange das nicht klar ist.


Bis 2025/26 ist noch was hin und auch wenn du da keine neue Ölheizung mehr einbauen darfst, kann man ja die aktuelle noch reparieren.


Bei dem Haus würde ich als einzige Alternative (sofern nicht ordentlich gedämmt wird etc.) nur Gas sehen. Aber das jetzt umzubauen wäre absolut unnötig und eigentlich auch nicht zukunftssicher.


Aber auch der Gasumbau liegt schnell bei 10k...also Rücklagen solltet ihr schonmal anfangen zu bilden.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 29.04.2021 15:41:05
1
3144810
Danke schon mal, bestätigt mein Bauchgefühl.
Gas ist vermutlich zukunftsträchtiger als Öl, aber der Vorteil zu Öl wäre wohl nur in der etwas besseren Planbarkeit der Brennstoffkosten und dem etwas besseren Wirkungsgrad. Aber rechnen wird sich das vermutlich auch nicht, wenn das Haus in 15a ganz wegkommt.
Und wenn es nicht wegkommt, dann hat man ne Gasheizung drin. Kann sein, dass das noch lange so bleibt, kann aber auch sein, dass Gas in 20a auch im Bestand unterbunden/erschwert wird.

Das mit dem reparieren ist eben die Frage, ob man die aktuelle auch in 10a immer noch reparieren kann (wäre dann ca. 40), oder ob man jetzt bzw. die nächsten Jahre nicht nochmal auf eine etwas modernere Ölheizung geht, die man dann relativ sicher bis zu endgültigen Umstellung (oder Abriss) betreiben kann.
Zu teuer darf das natürlich auch nicht werden, sonst könnte man ja gleich auf Gas gehen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.04.2021 15:55:05
0
3144813
Was ist denn das GENAU für eine "Ölheizung", schreib mal die Schornsteinfeger-Messbescheinigung ab: Kessel, Hersteller, Typ, Brenner, Abgaswerte. Wie alt sind denn die Rohre und Heizkörper, sicher nicht vom Bau damals? Der alte Schornstein hat ein Edelstahlrohr drin?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 29.04.2021 16:11:07
1
3144822
Zitat von XaverWeis Beitrag anzeigen
Die meisten Fenster (2fach) sind relativ neu (ca. 15a) bis auf ein sehr großes Element (ca. 4m breit) im Flur das auch den Zugang zur Terrasse darstellt, das ist noch Original, die oberste Geschoßdecke ist etwas gedämmt. In den Wohnräumen sind überall kleine Heizkörper, noch dazu in Nischen eingebaut.


Richtig nett geschrieben, aber im Grunde:

Alles alt :-P

Oder möchtest du ein 15 Jahre altes relativ neues Auto fahren ??

Wer da einzieht macht am besten eine Kernsanierung, da dann alles in einem Rutsch weg ist.

Und wie Thomas schreibt.... kann da sin 5 Jahren geklärt werden

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 29.04.2021 16:25:09
1
3144828
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Was ist denn das GENAU für eine "Ölheizung", schreib mal die Schornsteinfeger-Messbescheinigung ab: Kessel, Hersteller, Typ, Brenner, Abgaswerte. Wie alt sind denn die Rohre und Heizkörper, sicher nicht vom Bau damals? Der alte Schornstein hat ein Edelstahlrohr drin?


was genau für eine Heizung muss ich wie gesagt nachschauen wenn ich wieder vor Ort bin.
Rohre und Heizkörper sind aber meines Wissens noch Originalzustand, zumindest habe ich in meinen >50a nicht mitbekommen, dass da mal was getauscht wurde ;-)

Verfasser:
godek
Zeit: 29.04.2021 18:44:43
2
3144889
Jetzt noch mal Geld in die Hand nehmen wenn man doch später verkauft lohnt wohl nicht.

Eigentlich müsste man das richtig machen, also energetisch sanieren und dann eine passende Heizung einbauen.

Wenn man nur die Heizung macht passt die später wenn doch saniert wird nicht.

Die erneuerte Heizung ist damit auch im Verkaufsfall nicht so verkaufsfödernd.

Ich würde einfach abwarten.

Sanierung während die 83 jährige Mutter dort wohnt ist völlig unsinnig.

mfg
godek

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 29.04.2021 19:01:04
0
3144899
Zitat von godek Beitrag anzeigen
Sanierung während die 83 jährige Mutter dort wohnt ist völlig unsinnig.
Warum ist das unsinnig.
Das machen doch viele, ein Haus sanieren, während drin gewohnt wird.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 29.04.2021 19:05:31
0
3144900
Aber doch nicht, wenn völlig unklar ist, ob es gehalten wird.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 29.04.2021 20:35:35
3
3144977
Zitat von Prüfer Beitrag anzeigen
Warum ist das unsinnig.
Das machen doch viele, ein Haus sanieren, während drin gewohnt wird.


mal abgesehen davon, wie es mit dem Haus grundsätzlich weitergeht. Das würde ich meiner Mutter nicht antun, hier eine solche Baustelle aufzumachen. Das wäre Ihr Grab.
Im größeren Stil saniert wird (wenn überhaupt) erst, wenn meine Mama da nicht mehr wohnt. Die soll hier Ihren Lebensabend in Ruhe genießen dürfen, ohne dass da monatelang Baustelle herrscht und alles auf Links gedreht wird.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 29.04.2021 20:59:43
2
3144991
Eventuell kann man für kleineres Geld ein paar Dinge machen (die sind aber nachher auch alle wieder wegzuwerfen)

1. Heizungsrohre im Keller dämmen..sofern der Keller immer ordentlich warm ist, obwohl das gar nicht in dem Maße gewünscht ist.

2. An die Fenster mal so ne Art Tesa-Dichtband anbringen, wenn es doch etwas viel durchzieht.

Aber ansonsten wohl fast alles unnötig. Und sowas wie eine ordentliche Steuerung nach Außentemperatur wäre wohl ganz fatal, denn wenn der Heizkörper nicht heiß ist, funktioniert er ja nicht...also wird es nicht warm (gefühlt).

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.04.2021 21:46:18
0
3145022
Die fehlende Kessel-Regelung und die fehlende Rohrleitungs-Dämmung muss der Bezirksschornsteinfeger bei der Feuerstättenschau seit 2010 schon längst bemängelt und zum Vollzug gebracht haben, das KANN also in "Deutschland-einig-Fegerland" SO nicht mehr exuistieren.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 29.04.2021 21:52:33
2
3145027
die Fenster sind dicht, sind ja wie gesagt noch relativ neu. Und ja, 15a für Fenster finde ich nicht alt.
Rohre im Keller sind schon bissi gedämmt, hat Papa noch zu Lebzeiten vor vielen Jahren gemacht, warm ist es da trotzdem noch.
Wirklich viel Energie sparen wird da nicht mehr gehen, vor allem wird man aber nicht mit überschaubaren Mitteln in eine Region kommen, wo man an eine WP denken könnte, da müsste man grundsätzlich ran.
Ich finde jetzt auch die 2000l Öl inkl. der Werkstatt, wo sicher etliches durchgeht, gar nicht so schlecht für dieses Alter. Ohne Werkstatt (Anbau, mit quasi ungedämmten Flachdach) und mit einem effizienten Heizkessel, wäre die vermutlich irgendwo bei 1500l.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 30.04.2021 01:14:18
0
3145081
Also nochmal Öl - und dann in 15 Jahren das Öl aus der Apotheke holen? Die Ölheizungen sterben, die Ölhändler auch, die Ersatzteile sind da nicht das einzige Problem. Gas ist auch keine längerfristige Lösung. Ergo müsste man sich Gedanken machen wie und warum man das Haus in vielleicht 5 Jahren generalsaniert und thermisch auf Stand bringt. Insbesondere da das Verfassungsgericht das NAchschärfen beim Klimaschutz verordnet hat - es ist also eine naheliegende Annahme, dass Öl und Gas schneller mehr CO2-Abgabe zu zahlen haben als aktuell bereits vorgesehen. Womit beide dann zügig zum teuren Hobby werden.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 30.04.2021 08:34:56
2
3145119
Naja...
der Ölpreis war schon immer stark schwankend und war immer getrieben von Angebot und Nachfrage. Das wird meiner Meinung nach auch so bleiben.

Höhere CO2 Abgabe wird Ihn sicher allg. etwas belasten, dafür wird die Nachfrage sinken.
Könnte also langfristig im Mittel sogar billiger werden wenn Öl weniger nachgefragt wird. Dass Heizöl in 10 Jahren deswegen unbezahlbar wäre, sehe ich zumindest nicht und vor allem reden wir ja über halbwegs überschaubare Mengen. Vor 10 Jahren war Heizöl auch 50% teurer als heute und kurz davor viel billiger als heute.
Und Ölhändler wird es meiner Meinung nach auch noch lange geben, weil es noch viele solcher Häuser gibt, selbst aus den 70er/80er Jahren, die erst saniert werden (wenn überhaupt), wenn die Generation wechselt oder dann eben ganz weichen.

Jetzt, bzw. solange meine Mama da wohnt, sanieren geht einfach nicht, noch dazu wo keiner weiß, was danach wird.

Wenn meine Mama ungefähr so alt wie meine Oma wird (99) und realistisch noch 10-max. 15 Jahre in dem Haus lebt, muss man sich also erst mal um diesen Zeitraum Gedanken machen.

Rein wirtschaftlich gibt´s da wohl keine Alternative zu Öl, höchstens eben Gas.
Gas hätte aber schon den Charm, dass man flexibel bleibt, ziemlich egal was passiert und jetzt noch gefördert wird (wie genau müsset ich mir mal im Detail anschauen).
Und wenn dann saniert wird, kann man die Heizung trotzdem noch lange weiter nutzen. Und wenn nicht saniert aber auch nicht abgerissen wird, kann man auch weiter halbwegs bezahlbar drin wohnen.
Und wenn doch abgerissen wird, dann ist nicht all zu viel investiert worden bzw. hat sich zum Teil schon wieder amortisiert wenn man jetzt wechselt.
Angenommen man wechselt jetzt zu Gas und erneuert die kleine Solaranlage für Warmwasser und spart pro Jahr 400€ ggü Öl, dann sind das in 10 Jahren also 4000€ Vorteil beim Brennstoff. (vielleicht spart man weniger, weil Öl im Vergleich zu Gas billiger wird, vielleicht mehr weil Öl teurer wird, aber einfach mal von heute ca. gleiche Preisentwicklung angenommen)
Wenn die Maßnahme nach Förderung noch 7000€ kostet, wären also 3000€ "im Risiko"... zumindest überschaubar. Man reduziert aber das Risiko, dass es in 10a ggf keine Förderung mehr für Gas gibt und auch das Risiko, nochmal in Öl investieren zu müssen für nen neuen Brenner o.ä.)
Eine Überlegung ist das zumindest Wert finde ich.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 30.04.2021 09:56:35
0
3145155
Obwohl ich bei einer Hezungssanierung auf fossile Brennstoffe grundsätzlich verzichten würde, kann ich in Deinem Fall durchaus nachvollziehen, dass es hier keine bessere Lösung gibt als Gas.
Eine WP ist grundsätzlich die umweltfreundlichste Lösung, aber eben mit umfangreichen, teuren Maßnahmem verbunden. Pellets sind für mich auch ein rotes Tuch und ebenfalls eine teure Angelegenheit.
An Eurer Stelle kommt wirklich nur ein Gasbrennwertkessel in Frage. Die notwendige Kaminsanierung kommt da zwar dazu, aber das ist für 1000 bis 2000 Euro machbar.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 30.04.2021 11:07:07
2
3145189
Naja je nach Grundriss und Nutzung gäbe es eine Möglichkeit der Luft-Luft-Wärmepumpe (Split-Klimagerät)

Sofern am Ende nur ein Teil des Hauses genutzt wird und Öl fast unbezahlbar wird, kann man sowas eventuell zurüsten und neben dem Öl benutzen.
Denn neben der Kühlfunktion können die Geräte (wenn man das richtige nimmt) auch wunderbar und effizient heizen.

Verfasser:
Tankschuetzer
Zeit: 30.04.2021 12:38:32
1
3145226
Wie sieht denn der Öltank aus? Erdtank, Kellertank oder Batterietanks?

Hier wird nämlich häufig ignoriert, dass dieser auch irgendwann (oder sogar regelmäßig) geprüft und evtl. verworfen wird. Bei der üblichen "Haltbarkeit" von ca. 40Jahren sollte im Modernisierungs- bzw. Sanierungsfall auch das Budget entsprechend angepasst werden. Da können mal schnell 4-8.000€ zusätzlich hinzugerechnet werden.

Gruß aus Hessen

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 30.04.2021 13:00:09
9
3145236
Leute, bei der Diskussion über die eingesetzte Energieform wird scheinbar von allen übersehen dass alles nur "Momentaufnahmen" sind.

Dass jetzt die Panikmaschine betreffend Öl und Gas angeworfen wird ist die eine Sache, aber es wird doch keiner glauben dass andere Energieträger in Zukunft preiswerter bleiben, denn alle Energieträger stehen in einem gewissen Verhältnis zueinander.
Diejenigen welche am komfortabelsten und universellsten einsetzbar sind (Strom) werden immer die teuersten bleiben, die "mühsamsten" wie z.B. Stückholz am preiswertesten.

Die einzige Maßnahme um geringere Energiekosten zu haben sind Investitionen in die Wärmedämmung und Anlagentechnik (Verbesserung des Wirkungsgrades), oder die Komfortbedingungen etwas herunterzuschrauben!

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 30.04.2021 14:56:09
1
3145277
Zitat von Tankschuetzer Beitrag anzeigen
Wie sieht denn der Öltank aus? Erdtank, Kellertank oder Batterietanks?


ist ein großer Tank im Keller, extra "Raum" bzw. im Heizungsraum aber abgetrennt. Ich denke es ist ein 4000l Tank. Am Wo-Ende bin ich vermutlich mal vor Ort und schau mir das genauer an.

Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Leute, bei der Diskussion über die eingesetzte Energieform wird scheinbar von allen übersehen dass alles nur "Momentaufnahmen" sind.

Dass jetzt die Panikmaschine betreffend Öl und Gas angeworfen wird ist die eine Sache, aber es wird doch keiner glauben dass andere Energieträger in[...]


seh ich genauso. Noch nicht mal vom Öl wird man sich wirklich verabschieden können, die Ausnahmen sind ja vielfältig. Und die Alternativen in diesen vielen alten Häusern Bj 1950-1980, die ja noch nicht am Lebensende sind, sind echt schwer.
Macht es überhaupt Sinn solch alte Häuser wie das meiner Mama zu sanieren? Da ist ja schon der ganze Grundriss nicht mehr zeitgemäß. Wenn man da auch noch anfängt, dann ist man schnell am Neubau.
Je jünger die Häuser, desto eher kann man sich mit den Gegebenheiten arrangieren und halt "nur" energetisch verbessern und hier und da evtl. ne Wand rausnehmen, der Keller wird trotzdem nicht trocken oder hoch genug dadurch wenn er es bisher nicht war.
Aber in so einem 70/80er Jahre Haus leben heute auch Leute, die 65+ sind. Die überlegen sich doch auch, ob sie für sich selber noch groß sanieren wollen, oder ob sie das den Erben überlassen was die dann machen wollen, aber auch das kann ja noch 25a dauern.
Ich seh in diesen Häusern auch noch lange Öl & Gas, auch wenn der Liter Öl wieder 1€ kostet. Selbst wenn die mit nur 65 nochmal energetisch sanieren, in Ihrem Leben wird sich das nicht mehr rechnen. Und in 25a beim Übergang auf die Erben ist das dann auch schon wieder veraltet bzw. genügt eben den Ansprüchen an modernes Wohnen nicht mehr.

Und wenn jetzt Gas verfügbar ist, dann ist das vermutlich die sinnvollste und variabelste Option, auch wenn es fossil ist. Ich muss mir jetzt mal die aktuellen Fördervarianten näher anschauen, wie das in Verbindung mit der kleinen Solaranlage genau ist.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 30.04.2021 20:08:57
0
3145410
so, hier nun Bilder vom Schätzchen ;-)

Brenner

Kessel

Speicher


der Öl-Tank hat sogar 6m³, ist von 1966 und wurde zum letzten mal 2012 gereinigt.

alle paar Minuten springt der aktuell an und läuft dann ~1min....ein Schmuckstück
Mutti meint 2500l/a inkl. der Werkstatt, aber das wurde jetzt weniger seit da weniger gearbeitet wird bzw. Papa nicht mehr gewerkelt hat.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 30.04.2021 20:13:25
2
3145412
Ohne jetzt die genauenDetails der ST Anlage zu kennen, ist es für mich etwas verwunderlich dass diese seit einigen Jahren funktionslos obenliegt und das WW im Sommer wieder mit der alten Ölheizung erzeugt wird !

Da kann ja nicht viel kaputt sein, entweder eine Undichtheit oder ein defekter Fühler oder eine Pumpe, alles keine riesengroßen Aufwendungen.

Wenn man zu bequem ist seine Haustechnik etwas auf Schuß zu halten, dann braucht man auch nicht fragen welcher Energieträger für die nächsten 20 Jahre der geeignetste ist, denn alles steht und fällt mit einem Minimum an Anlagenbetreuung und Wartung !

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.04.2021 20:17:05
1
3145414

alle paar Minuten springt der aktuell an und läuft dann ~1min....ein Schmuckstück


Ja KEIN Wunder: 41 kW auf 110m² - das hat ein absoluter VOLLIDIOT gemacht!

KEINE Regelung, längers defekte Solaranlage...da geb ich meinem Vor-Poster schon recht.

Verfasser:
XaverWeis
Zeit: 30.04.2021 20:26:48
0
3145420
da ist zweimal die ganze Solarflüssigkeit im Keller am Boden gelandet. Nach dem ersten mal war ein Heizungsbauer da und hat das wieder aufgefüllt, aber die Anlage versteht keiner.
Das war damals ein Eigenbau von Papa mit einem Freund der bei dem Hersteller gearbeitet hat. Beide inzwischen gestorben und keiner kann mehr sagen wie das funktioniert bzw. wie das gesteuert wird.
Warum es die Flüssigkeit da rausdrückt kann auch keiner sagen. Die 2 Platten oben sind auf jeden Fall völlig blind, was früher nicht so war.
Als dann wieder die ganze Suppe im Keller schwamm, hat Mama gesagt, das schalten wir jetzt einfach ab. Für sie alleine lohnt sich das nicht.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.04.2021 20:33:18
2
3145425
ja gut, da würd ich dann auch nichts mehr machen (lassen).

Aktuelle Forenbeiträge
SebDob schrieb: "Abgrenzung Erweiterung und Neuanlage Das Erneuerbare Energien Gesetz gibt in § 19 Absatz 1 klare Definitionen dafür, wann eine Photovoltaikanlage als Erweiterung angesehen werden darf. Um als solche...
Frimo schrieb: Jetzt funktioniert es �� Immer noch schick, die Daten sind ordentlich aufbereitet. Das ist der Vorteil der pelletronic, sie stellt alle Daten zur Verfügung. Die App von ökofen ist schon nicht schlecht,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
 
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Aktuelles aus SHKvideo
Website-Statistik