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Alle
Foren
Grabenkollektor bei sehr schmalem Grundstück möglich?
Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.02.2021 13:02:37
0
3111250
Das geht leider alles so nicht, weil Abwasserleitungen nicht so nah
am Kollektor verlaufen dürfen.
Gefahr von Einfrieren und Beschädigung durch eine nicht aus-
zuschließende und in Maßen erwünschte Eisbildung an den
Kollektorrohren.

Grüsse

winni

Verfasser:
DoVie
Zeit: 17.03.2021 13:52:22
0
3126153
Hi winni,

die Genehmigung der unter Wasserbehörde liegt mittlerweile vor. Die genaue Entwässerung habe ich mittlerweile auch abklären können.
Ich habe einmal den Plan angepasst.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=6oFz6tUrRJD6GcM3krGP

Die Zisternenentwässerung in den Bach wird 50cm vom Nachbargrundstück in ca 1m Tiefe verlegt. Somit wären zum Teilstück B ca. 50cm Abstand in der Horizontale, zudem liegt der Kollektor auch noch etwas tiefer. Reicht das von den Abständen her?

Der gerade Kollektor (Teilstück J) würde ich dann auf dem Boden der Kellergrube verlegen. Danach auffüllen und bei ca. 1,5m Tiefe Teilstück B darüber legen, bis zum Hauseingang. Das kurze Teilstück bei dem die Abwasserleitung sowie die Dachentwässerung entlang läuft, könnte ich mit ein bisschen Isolierung arbeiten falls dies nötig ist. Was meinst du?

Von einem Anbieter hätte ich ein Angebot für eine modulierende WP von Brötje.
Die BSW Neo 8, modulierend zw. 3,3-8,5 KW. Eine kleiner WP hat dieser Hersteller nicht im Angebot. Wäre damit eine Heizlast von <5KW vernünftig zu bewältigen oder sollte man auf ein andere Modell mit niedrigeren Untergrenze setzen?

Viele Grüße

Verfasser:
winni 2
Zeit: 17.03.2021 14:50:52
0
3126179
Hi,

ich würde mit den Slinkys weiter von der Zisternenleitung wegbleiben und
von der Garage zur Sicherheit auch mehr Abstand halten.

Ausserdem würde ich oben bei Terrasse/Haus keinen Kellergrubenkollektor
legen, weil der real schräg in der Baugrube liegt und so der Zisternenleitung
auch recht nahe kommen könnte.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=iBcPNnwjf1bxSKPOq0jQ

Gerader Verlauf in Nähe der Abwasser/Regenleitungen sehe ich eher unkritisch,
aber Du könntest zur Sicherheit Perimeterdämmplatten dazwischen eingraben.

Die Wärmepumpe finde ich wegen der hohen unteren Modulationsgrenze
unpassend für deine Heizlast.

Grüsse

winni

Verfasser:
DoVie
Zeit: 10.06.2021 22:47:00
0
3160691
Hallo zusammen, hallo winni!

meine Bauantrag ist mittlerweile durch und die Heizlastberechnung liegt vor, diese liegt bei 5,7 kW.

Zwei Angebote habe ich für Wärmepumpe erhalten:

STIEBEL ELTRON WPE-I 06 HK 230 Premium (modulierend von 1,0 - 6,6 kW)

Viesmann Vitocall 333-G (modulierend von 1,7 – 8,6 kW)

Ich tendiere aufgrund meiner Heizlast zu der Stiebel Eltron. Gibt es hierzu Meinungen?

Der Heizi von Viesmann ist Fan von dem GeoCollect System, meint das ist viel besser und effizienter, mit RGK hat er bisher nur schlechte Erfahrungen zwecks Vereisungen gemacht und dann geht bei denen nichts mehr, bei GeoCollect ist das gewollt und kein Problem….

Der Kollege von Stiebel empfiehlt den normalen Flächenkollektor. Er meint Überschneidungen von den Slinkies an so vielen Stellen ist nicht gut, da es sich gegenseitig die Wärme entzieht. Bei dem Flächenkollektor gibt es das nicht, da genug Erde dazwischen ist. „Könnte man hierfür nicht eine 10cm Schicht Erde zwischen jede Stelle machen, an welchen sich das Rohr überschneidet? Weil mehr Rohr und weniger Erde = zuviel Wärmeentzug und damit eher eine Vereisung.“

Beide sagen aber dass die Wärmeträgerflüssigkeit bis -10°C zu wenig ist, das muss eher auf -20 ausgelegt sein. Da fällt es mir als Laie sichtlich schwer die Argumente aus dem Forum verständlich rüberzubringen, zumal ich selbst nicht immer alles 100% verstehe. Die Fachmänner sind auf ihren Gebieten schon sehr „festgefahren“ aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen.
Gibt es für die genannten Punkte noch Argumente die ich vorbringen kann?

Den geplanten RGK habe ich etwas verbreitet damit die benötigte Heizlast erreicht wird:
RGK

Zur Nordseite hin kommt er höchstens dem Regenrohr ein bisschen nahe, dort sollte aber an kalten Tagen nicht viel Wasser drin sein. Im Westen ist der Wassergraben tiefer als das restliche Grundstück, daher würde ich hier auf jeden Fall mindestens 1,5-2m Abstand einhalten, auch wenn der RGK letztendlich trotzdem ca. 50cm tiefer liegen würde als der tiefste Punkt des Bachlaufes.
Der gerade Kollektor im Bereich B und M würde ich dann übereinander verlegen, mit 1m Erde dazwischen, dann sollte auf der Länge keine allzu großen Probleme entstehen. Alles in allem habe ich es noch etwas tiefer geplant, da im Nachgang das Gelände im hinteren Bereich um 30-40cm aufgefüllt wird.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.06.2021 23:14:58
2
3160698
Such mal nach GeoCollekt hier im Forum, ich denke, dann wirst Du da die
Finger von lassen.
In meinen Augen ein blödsinniges System mit jeder Menge Verbindungen
im Erdreich, die arbeitsintensiv geschaffen werden müssen und viel zu
wenig erschlossenes Erdvolumen in Planungen.

Der Stiebelmensch hat den RGK nicht verstanden, der lebt davon, das viel
mehr ungestörrter Randbereich erschlossen wird, als bei einem Flächen-
kollektor und das mit weniger Aushub. Da müssen keine 10 cm Erde
zwischen die Überschneidungen...

Wenn die Herren - 20 Grad Frostschutz brauchen, dann zeigt das eben wie
bescheiden Ihre Auslegungen laufen. Der RGK braucht das nicht...
Der Trenchplaner zeigt Dir die zu erwartenden Soletemperaturen für einen
Extremwinter. Warum sollte man da mit - 20 Grad Frostschutz drauf los
gehen? Die Sole wird durch mehr Frostschutz zähflüssiger und so braucht
es mehr Pumpenstrom.

Deinen Plan finde ich okay, die Slinkyecken könnte man etwas weiter über-
schneiden.
F. würde ich kürzer machen weil J. real in der Baugrube schräg liegt
und so F näher kommt.
Die Slinkys habe ich noch breiter gemacht und bin etwas von der Entwässerung
abgerückt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=rylSFWMSOimKKNzeokOA

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 10.06.2021 23:43:41
2
3160712
Moin,

diese beiden Heizis klingen wirklich festgefahren/uninformiert, puh, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Also GeoCollect: Einfach mal die Suchfunktion hier im Forum nutzen, mehr sag ich dazu nicht.

Schlechte RGK-Erfahrungen: Halte ich schlicht für gelogen - oder es handelt sich um RGK, die nicht mit dem TrenchPlanner geplant wurden und deshalb den Namen nicht verdienen. Hier im Forum gibt es keinen einzigen zu stark vereisten Graben von inzwischen mehreren 100 (bis auf den Spargraben von MaJen damals noch ohne TrenchPlanner). Dafür aber durchaus völlig durchgefrorene G... aber dazu wollte ich ja nichts sagen.

Mich würden wirklich sehr stark Kontakte zu Nutzern von übermäßig vereisten RGK interessieren, bitte frage danach bzw. verweise auf dieses Forum zwecks Kontaktaufnahme. Wenn hier jemand einen Thread eröffnet mit dem Titel "Mein RGK funktioniert nicht" mit Problembeschreibung, dann bekommt er schnell und viel Hilfe.

Überschneidungen: Viel Rohr mit viel erschlossenem Erdreich hilft viel, ganz einfach. Gegenüber einer klassischen VDI 4640 Auslegung eines Flächenkollektors nutzt ein RGK mehr Rohr, so dass die Kreuzungspunkte der Rohre egal sind. Viel wichtiger sind Argumente wie beispielsweise viel Randbereich und dadurch Wärme nicht nur von oben und unten, sondern auch von der Seite, keine thermischen Rückkopplungen, flexible Anpassung an das Grundstück, einfache Rohrverlegung, 1000fach erprobte Planungssoftware mit individueller Berücksichtigung Deiner Vorlieben, Auslegung auf Jahrhundertwinter, ...

Frostschutz: Tja, wenn so was wie GeoCollect verwendet werden soll kann ich die Aussage verstehen. Ein nach den Regeln des TrenchPlanners ausgelegter Kollektor sieht keine Temperaturen unterhalb von -5 Grad - wozu brauche ich dann Frostschutz bis -20 Grad? So lange ein sinnvoller Volumenstrom sichergestellt ist (zur Kontrolle braucht die WP beide Soletemperatur-Messwerte, frag Stiebel danach...) werden die -5 Grad auch im Wärmetauscher nicht nennenswert unterschritten. Und wenn die WP dann noch die Einstellung einer minimalen Soletemperatur unterstützt, die nicht unterschritten wird, dann besteht wirklich überhaupt keine Notwendigkeit für mehr als -10 Grad Frostschutz. Ein zu starker Frostschutz kostet Dich mehr Geld und sorgt für höheren Stromverbrauch, da er weniger Wärme transportiert und mehr Umwälzpumpenstrom braucht.

Viele Grüße
crink

Ps: Tja, es ist wirklich schwer mit dem Tempo von winni mitzuhalten ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.06.2021 23:50:47
0
3160716
Moin crink,
dafür bist Du weniger schreibfaul und detaillierter. :-)

Es ist für mich echt unglaublich, wie sich ein so kompliziertes System wie Geo
am Markt behaupten kann, wenn man einfach verbindungsloses PE-Rohr
vergraben kann...

Viele Grüße

winni

Verfasser:
DoVie
Zeit: 11.06.2021 12:33:59
0
3160863
Hallo ihr Beiden,
da gingen die Antworten wieder sehr fix bei euch! Danke für die Erläuterungen!

In der Tat habe ich von GeoCollect nicht viel Gutes gehört, nur wenn dann ein Fachmann um die Ecke kommt und davon schwärmt und wie begeistert alle von diesem System sind, wird man als Laie doch stutzig.
Wie ihr aber auch sagt: Die haben bestimmt nur sehr überschaubare Erfahrungen mit dem RGK und wollen natürlich ihre gewohnten Dinge verkaufen.

Die Stiebel Eltron sieht an sich ganz gut aus, ohne Pufferspeicher und mit dem Wärmeträgermedium was ich von Santherr habe (bis -10°) sollte das mit dem aktuellen Grabenplan von winni gut passen. Eine ERR wird wohl erstmal dabei sein, wie sehr die dann im Einsatz ist und ob man sie einfach abklemmt sieht man ja dann :)

Verfasser:
crink
Zeit: 11.06.2021 16:08:28
0
3160952
Moin,

wie gesagt, bei Stiebel bitte darauf achten, dass Du sowohl die Soletemperatur der kalten als auch der warmen Seite ablesen kannst. Nach meinen Infos kann die WP selbst das nicht (zumindest beim Vorgängermodell gab es definitiv nur die Temperatur der kalten Seite), deshalb brauchst Du dann externe Temperaturfühler unterhalb der Dämmung der Solerohre. Sonst ist die Überwachung der korrekten Funktion der WP unmöglich.

Ich drück die Daumen für die Verhandlungen mit den Heizis. Letztendlich zählt immer das erschlossene Erdreich - also das Erdvolumen, das mit bis zu 1 m Abstand rund um die Solerohre liegt. So kannst Du unabhängig vom Kollektorsystem einfach selbst ausrechnen, ob das passt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 11.06.2021 18:58:18
0
3160984
Und immer dran denken, auf dem Bau stirbt die Wahrheit meist am Schnellsten, vor Auftragsvergabe hast Du es mit „Verkäufern“ zu tun, die wollen zuallererst verkaufen.

Verfasser:
DoVie
Zeit: 18.06.2021 17:31:28
0
3163362
Hallo,

ok, das mit dem RGK wie er aktuell geplant ist, bekomme ich durch. Jetzt geht es noch um die Wärmeträgerflüssigkeit. Ich habe bereits die von Santherr bestellt, in einem anderen Thread habe ich gelesen dass Stiebel durchaus damit klarkommt und das auch angenommen wird, somit wäre es, meines Erachtens, nicht nötig die Wärmeträgerflüssigkeit des jeweiligen Herstellers mitzukaufen. Was meint ihr?

Gibt es zudem Erfahrungen zu einer S/W WP von Dimplex? Ich hätte die Möglichkeit eine Dimplex SI 6 TU (nicht modulierend) zu verbauen. Die KWL wird ebenfalls von Dimplex sein.

Viele Grüße, danke für eure Einschätzungen und ein schönes Wochenende! :-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.06.2021 22:40:31
1
3163461
Die Dimplex, lange am Markt, kann nicht modulieren, ist aber m.M. recht preiswert und
hier im Forum nie irgendwie negativ oder sonst aufgefallen (?), was ich mal als gutes
Zeichen werten würde.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 19.06.2021 15:48:21
1
3163644
Moin,

Dimplex und Weishaupt sind nach meiner Erinnerung eigentlich die gleichen WP. Da Weishaupt gerade modulierende Sole-WP vorstellen will würde ich direkt bei Dimplex anfragen, ob die die gleichen Modelle anbieten wollen. In der WP-Verbrauchsdatenbank sind einige Dimplex-WP zu finden.

Viele Grüße
crink

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