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Foren
Alte Ölheizung und Solarthermie
Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 19.07.2021 10:39:21
0
3173515
@ SolarMB!

Einige der Punkte welche Du angeführt hast stimmen, andere sind etwas "evaluierungsbedürftig"!

Ausgehend von einer guten handwerklichen Arbeit und sehr guten Komponenten machen ST Anlagen wenig Probleme, leider ist aber auch dort das "Geiz ist geil Spiel" üblich.

Kollektoranschlüsse samt Leitung bis in den Keller als (unterdimensioniertes) Wellrohr!

Die billigsten OHA Kartondichtungen!

Anstelle Solar ADG billigste Heizungs ADG!

Billiste Solarpumpengruppe mit nach maximal 2 jahren tropfenden Kugelhähnen und Kunststoffrückschlagventilen!

Schlechte Anlagenauslegung und dafür ungeeignete Komponenten (Röhrenkollis für simple Boilerheizung) somit häufige Stagnation!

Nicht geeigneter Frostschutz!

Billister Solarregler mit schlechter Bedienbarkeit!

Und dazu noch eine miserable Leitungsführung mit schlechter oft ungeeigneter Isolierung.

Da weicht die Lust auf Solarthermie dem Frust mit derselben.

Bei PV ist es für die Funktion völlig egal ob die Kabel quer durch den Dachboden an Kabelbindern hängen (auch nicht richtig) und es können sich weder Luftsäcke bilden noch können sie undicht werden.
Dass nach 10 jahren der WR die Grätsche macht ist auch eine Verschleißerscheinung, aber abhängig vom Aufstellort (zu warm) und von der Auslegung (zu schwach)!

Leider ist thermische Energie nicht wirklich zu speichern und im Sommer nur für wenig nutzbar, für Strom kriegst wenigstens einige cent wenn Du zuviel hast!

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 19.07.2021 10:58:59
0
3173522
Ein WR, der nach 10 Jahren kaputt geht ist wirkich kein Problem. Meiner hat 12 Jahre gehalten, und der Tausch hat 1200 Euro gekostet. Wenn ich dagegen sehe, dass ich jedes Jahr 2500 Euro für den Strom bekomme, sind die 1200,- € die ich auch noch als Betriebskosten absetzen kann eher ein "Kleckerlesbetrag".

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 11:27:08
0
3173534
Zitat von PeWe34 Beitrag anzeigen
Und da willst Du uns hier erzählen, dass STA sinnvoll ist?[...]

Durchaus! Ich habe STA seit > 30 Jahren im Betrieb, gleiches gilt für meinen NT-Kessel. PV seit 2007, 5,76 kWp.

Bei deiner Rechnung übersiehst du die Tatsache, das sätmliche Staaten bankrott sind und zukünftig hohe Steuern erheben werden (müssen) bei gleichzeitig steigender Inflation.

Daher gehe ich in den kommenden 10 Jahren von einer Verdoppelung der Energiepreise aus. Wer das nicht auf dem Schirm hat wird später kalt erwischt werden.

Warum rechnest du deine PV-Erträge auf 10 Jahre hoch? Erscheinen dir 800 € dann doch zu gering? :-)

Mein Ölverbrauch lag vor der STA bei 1600 bis 1800 Liter im Jahr. Mit der STA ist der Verbrauch im 10 Jahres-Mittel auf 1100 Liter gesunken. Ich spare also 600 Liter Öl ein.

Momentan sind die Einsparung durch STA nicht sehr üppig. Aber was, wenn wir bei 2 € pro l HEL zukünftig liegen und Strom bei 50 Ct?

Davon auszugehen das die derzeitigen Preise in dieser Höhe bleiben werden, davon würde ich nicht ausgehen wollen.

Heute würde ich für die PV noch 7000,- Euro bezahlen, wobei diese Anlage meinen gesamten Hausstromverbrauch plus den Verbrauch unseres E-Autos abdeckt.

Ab Oktober bis Ende Februar wirst du mit deiner PV nur eine Teildeckung haben können. Oder wohnst du in Süddeutschland mit teilweise bedeutend mehr Sonnenanteil?

Der TE hat scheinbar das Problem das er mehrere Bautsellen hat, sei es Fenster, Dämmung Alter des Kessels etc. Liest sich wie ein großer Sanierungs-Aufwand. Ob eine STA in diesem Fall die Rettung vor noch höheren Kosten sein könnte?

Aus der Ferne schwer zu beurteilen wenn Jahrzehntelang nicht ins Haus invetiert wurde.

Und die Zeiten billigen Heizöls scheinen auch vorbei zu sein. Zumal die CO2-Steuer jährlich erhöht wird. Das wiederum bestätigt meine Aussage.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 11:30:19
0
3173539
Zitat von PeWe34 Beitrag anzeigen
Ein WR, der nach 10 Jahren kaputt geht ist wirkich kein Problem. Meiner hat 12 Jahre gehalten, und der Tausch hat 1200 Euro gekostet. Wenn ich dagegen sehe, dass ich jedes Jahr 2500 Euro für den Strom bekomme, sind die 1200,- € die ich auch noch als Betriebskosten absetzen kann eher ein[...]

Das sehe ich auch so. Es widerspricht aber der Aussage eine PV sei wartungsfrei bzw. hat im laufenden Betrieb keine Folgekosten.

Verfasser:
stumi75
Zeit: 19.07.2021 11:37:13
1
3173541
Das sich eine PV Anlage auch noch heute selbst bezahlt - trotz der geringen für 20 Jahre subventionierten Einspeise-Festpreise pro kWh - kann man im PV Forum oder auch hier nachlesen.

Ich sage immer, wer auf einem Haus noch keine PV Anlage hat, ist entweder Mieter oder ein schlechter Kaufmann.

Energie, die man nicht braucht, muss man auch nicht (teuer) erzeugen.
Was im Winter hilft, hilft auch im Sommer.
...
Mit diesen Sprüchen kann ich immer weiter machen.

Den Abfall CO2 zu produzieren wird immer teurer - und jetzt wird der Umstieg noch mit 45% subventioniert. Später oder bei einem Schaden kann man diese Karte nicht mehr ziehen und zahlt die 100% selbst.

Verfasser:
tassidar
Zeit: 19.07.2021 14:13:08
1
3173603
Na SolarMB, ich hoffe, dass Du einfach nur Sonnen-Freund bist und nicht auch noch ernsthaft Kunden "berätst". Die würden mir dann wirklich leid tun...

Du wolltest ein paar Daten zum Wirkunggrad von PV sehen?

Bitte schön:

Gewaltiger Erfolg bei der Photovoltaik durch 20 Jahre EEG

(Fasst alles recht gut zusammen)

Hier ein Auszug daraus:

Ein Standardmodul – „Arbeitspferd“ – hatte im Jahr 2000 130 Wattpeak pro Quadratmeter/qm (beste Werte), im Jahr 2020 sind wir bei 200 Wattpeak pro Quadratmeter – dabei stieg die Leistung pro Moduleinheit von rund 80 auf 320 Wattpeak. Es gibt sogar schon – von der Fläche etwas größere – Spitzenmodule mit 500 Wattpeak auf dem Markt.

Die Wechselrichtereffizienz hat sich von 80 auf 99 Prozent erhört, somit ist der Ertrag pro Kilowattpeak um mehr als 20 Prozent gestiegen.


Ansonsten hier ne Diss aus dem Jahre 2003 mit dem damaligen Stand der Technik:
Diss 2003

Aus beiden Quellen kannst Du entnehmen, dass die Wirkungsgrade von PV-Anlagen sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt haben.
(200W * 0,99 ist grob das doppelte von 130W * 0,8)

STA hatte vor 20 Jahren schon 40% Wirkungsgrad und nun halt 50%. Ist auch 10% mehr, genau wie bei PV (von 10% auf 20%)... nur ist es halt *relativ* nur ne Steigerung von 25%.

Ich hoffe Du kommst mit den ganzen Prozenten und Multiplikationen mit... Sei mir nicht böse, aber noch weiter kann ich Dir das Ganze nicht vorkauen.

Im übrigen will ich / wollen die anderen hier Dir überhaupt nicht ans Bein pissen. Deine 20 Jahre alte STA ist doch super. Freu Dich! Die Umwelt freut sich auch!

Das einzige was wir hier festhalten wollen, ist, dass STA JETZT halt nicht mehr Stand der Technik ist!

Vor 100 Jahren hatte keiner Zweifel, dass Dampflokomotiven der heiße Scheiss sind. Nur halt 2021 gibts bessere Alternativen... (Elektro-Loks zum Beispiel :P )

Jetzt, 2021 sollte sich keiner mehr ne STA zulegen. Weil PV + WP halt einfach in allen Lebenslagen gewinnt.

Verfasser:
tassidar
Zeit: 19.07.2021 14:22:40
0
3173606
Ich hab übrigens letztes Jahr unser Nord-Ost-Dach selbst mit 10kWp belegt. Dazu habe ich nenn 30kW Wechselrichter gekauft.

Alles mit 6qmm-Kabeln verbunden und in JEDEN Sparren ne 8mm-Schraube gejagt. 82 Dachhaken gesetzt...
(Also nicht gespart, wo die *Profis* gerne sparen...)

Weist du was der Spaß gekostet hat? Nicht mal 7500€!

Steuer, Versand, alles mit rein gerechnet!

(Der Wechselrichter ist so dick, weil dieses Jahr unsere 20 Jahre alte 4,55kWp PV Anlage vom Süd-West-Dach kommt. Sie belegt mehr oder weniger das ganze Dach (schlecht plaziert... damals halt alles noch teurer...)

Sie wird gegen 16,6 kWp ersetzt. Also grob das 3,6-Fache. (Bessere Ausnutzung des Daches ist ein großer Punkt...)

Verfasser:
tassidar
Zeit: 19.07.2021 14:52:20
0
3173618
Zum Schluss noch was zum Thema Wartung / Lebensdauer usw.

Ja, Wechselrichter leben keine 20 Jahre. Unser erster ist nach 13 Jahren, sein Bruder nach 18 Jahren verreckt. Seit dem arbeiten zwei SMA Sunnyboy 2100TL, die nicht nur effizienter sind, sondern auch noch lautlos arbeiten...

Der Austausch der Wechelrichter bedeutet das umstecken von ner Hand voll Kabel und ist in deutlich unter 30 Minuten erledigt. (Wenn man das selbst macht...)

Die Solarmodule (bei uns 130 Stück, zu je 35W) haben fast alle durchgehalten. Das erste ist nach 19 Jahren verreckt, das zweite exakt zum 20. Geburtstag am 18.6. um 16:41h (ja, die Anlage sendet ne Mail wenns Ihr nicht gut geht... Kann man alles machen mit Strom :P )

Das Überbrücken von Modulen ist etwas hässlicher, da das Dach unter voller mittags-Sonne 80°C hat, und die Module 70°C (sofern in Betrieb, sonst auch 80°C)
Alles gemessen mit ner Wärmebildkamera und im photovoltaikforum mit Bildern gezeigt...

ABER: Das eigentliche Überbrücken geht auch in ein paar Minuten und die Anlage läuft dann (etwas reduziert) weiter.

Wie siehts bei STA aus? Soll ja doch recht Hagel-anfällig sein, was man so hört - Hier im Süd-Westen Münchens sind in den letzten Jahren mehrere STA vom Hagel zerlegt worden. Unsere PV hat sich am Hagel nicht gestört.

Oben drauf stelle ich mir das Überbrücken bei ner STA auch deutlich hässlicher vor, als bei ner PV, wo man nur zwei Kabel kurzschließen muss... Immer bedenken die Welt dreht sich weiter und Ersatzmaterial gibts nach ein paar Jahren nicht mehr...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 15:54:38
0
3173629
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
Na SolarMB, ich hoffe, dass Du einfach nur Sonnen-Freund bist und nicht auch noch ernsthaft Kunden "berätst". Die würden mir dann wirklich leid tun...

Du wolltest ein paar Daten zum Wirkunggrad von PV sehen?

Bitte schön:[...]

Hier mit Werbeaussagen um die Ecke kommen ist doch kein "Beweis".

Meine Aussagen beziehen sich grundsätzlich anhand von persönlichen Betriebsdaten im rauhen Betreiberalltag.

So kann ich mir kaum vorstellen, dass das PV-Magazin > 10 Jahre alte PV-Module für Testzwecke heranzieht.

Jetzt, 2021 sollte sich keiner mehr ne STA zulegen. Weil PV + WP halt einfach in allen Lebenslagen gewinnt.

Das ist auch wieder mal eine sehr mutige Aussage von dir. So liegen die durchschnittlichen PV-Erträge von November bis Februar keinesfalls in einem Bereich der "in allen Lebenslagen gewinnt". eine 5,7 kWp PV liefert pro Monat spärliche 150 kWh, die dann dummerweise für HH-Strom komplett draufgehen.

D. h. jeder WPler wird während der Heizperiode > 1000 kWh Strom zukaufen müssen. Wäre es anders würden WP bedeutend mehr Absatz finden.

Interessant das du in diesem Zusammenhang überhaupt nicht auf steigende Strompreise eingegangen bist.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 16:11:47
0
3173635
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
Wie siehts bei STA aus? Soll ja doch recht Hagel-anfällig sein, was man so hört - Hier im Süd-Westen Münchens sind in den letzten Jahren mehrere STA vom Hagel zerlegt worden. Unsere PV hat sich am Hagel nicht gestört. [...]

Warum im Konjunktiv? Entweder du weißt es oder erwähnst es dann besser nicht.

Und Hagel-Unwetter fallen unterschiedlich aus. Und eine Aussage: "Hier im Süd-Westen Münchens sind in den letzten Jahren mehrere STA vom Hagel zerlegt worden." Sagt jetzt was aus?

Welcher Kollektortyp war denn davon betroffen und in welchem Umfang? Anfang 2000 gab es in unserer Region auch ein seltenes Hagelunwetter. Betroffen waren ledlich ca. 15% des Röhrenkollektors, der übrigens mit entsprechend verminderter Leistung totzdem weiter arbeitete.

Oben drauf stelle ich mir das Überbrücken bei ner STA auch deutlich hässlicher vor, als bei ner PV, wo man nur zwei Kabel kurzschließen muss... Immer bedenken die Welt dreht sich weiter und Ersatzmaterial gibts nach ein paar Jahren nicht mehr...

Keinesfalls. Es gibt z.B. VRK wo im laufenden Betrieb lediglich der Vakuum-Glaskörper ausgetauscht werden muß.

Übrigens, dieses "Ersatzteil" = Vakuum-Röhre wird weltweit in Millionen-Auflage pro Jahr hergestellt.

Made in China,

wo STA einen weitaus größeren Marktanteil hat ggü. Deutschland.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 16:15:05
0
3173636
Zitat von stumi75 Beitrag anzeigen
und jetzt wird der Umstieg noch mit 45% subventioniert. Später oder bei einem Schaden kann man diese Karte nicht mehr ziehen und zahlt die 100% selbst. [...]

Und diese Subvention zahlt letztlich wer?

Natürlich kommt dieses Geld vom Steuerzahler von wem denn sonst?

Verfasser:
tassidar
Zeit: 19.07.2021 21:40:16
0
3173719
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
[...]

Hier mit Werbeaussagen um die Ecke kommen ist doch kein "Beweis".

Meine Aussagen beziehen sich grundsätzlich anhand von persönlichen Betriebsdaten im rauhen Betreiberalltag.

So kann ich mir kaum vorstellen, dass das PV-Magazin > 10 Jahre alte PV-Module für[...]


Nun dann... hier mal ein Bild des heutigen "rauhen Betrieberalltags":



Wie Du siehst sind 47,4kWh vom NORD-OST Dach gekommen. (10,0kWp-Anlage)

Ab 5:50h ging es los, bis 20:49h...

Von den 47,4kWh haben wir 4,5kWh selbst genutzt. Die restlichen 42,9kWh haben wir für 8,77cent / kWh verkauft.
Für den Verkauf haben wir 3,76€ bekommen.
Die 4,5kWh, die wir nicht kaufen mussten, weil sie vom Dach kamen, haben überdies 4,5 * 30 cent = 1,35€ gespart.
Zusammen also ziemlich genau ein 5€-Scheinchen was da heute vom Dach geflattert kam. Danke Sonne! :)

Wie viel Geld / kWh hat deine STA denn heute eingebracht?

Nur um das noch mal klar zu machen. Heutzutage kann man teilweise sogar reine Nord-Dächer voll machen mit PV und das ganze ist RENTABEL!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 22:20:34
0
3173724
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
Wie viel Geld / kWh hat deine STA denn heute eingebracht?Nur um das noch mal klar zu machen. Heutzutage kann man teilweise sogar reine Nord-Dächer voll machen mit PV und das ganze ist RENTABEL! [...]
Geld bringt eine STA grundsätzlich keines, nur Wärme, die wiederum Wärmekosten einspart, z.B. im Sommer zur Unterstützung für eine Pool-WP, wodurch sämtlicher Ertrag verwertbar ist.Sicherlich kann man auch Nord-Dächer mit PV belegen. Ob das tatsächlich "rentabel" ist? Vor allem im Winter bei tiefstehender Sonne käme dann so gut wie kein PV-Ertrag zustande. Augerechnet dann wenn man PV-Strom am nötigsten hat. In meinen Augen eine totale Fehlinvestition.Zu den Erträgen bei sehr wechselhaftem Wetter:33,4 m² PV: 18,5 kWh, Erlös: 9,10 €10,4 m² ST: 14 kWh, wovon 8 kWh -> Pool, 3,8 kWh -> WW.Du siehst also das der Standort/das Wetter einen Entscheidenden Einfluß auf die Erträge hat.Darüber hinaus hat jeder Betreiber individuelle Vorstellungen wie er seine EE-Erträge verwendet.In diesem Thread geht es ja um die Fragestellung alte Ölheizung und ST. Ich betreibe mittlerweile auch eine "alte" Ölheizung, mit dem Unterschied das die ST > 40% der Wärme beisteuert und somit die verlustträchtigen Sommerstarts des Kessels für WW vollständig elliminiert.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.07.2021 23:00:15
1
3173728
Deine Argumentation ist also:

Baut ST... die rechnet sich jetzt nicht aber wenn die Preiserhöhungen kommen seid ihr allle froh, dass ihr jetzt eine ST gebaut habt.... und einen Pool....

Frei nach dem Motto "Man muss Geld ausgeben um zu sparen"

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
z.B. im Sommer zur Unterstützung für eine Pool-WP, wodurch sämtlicher Ertrag verwertbar ist

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 19.07.2021 23:53:30
0
3173738
Tja, wenn du mich schon zitierst dann bitte auch vollständig:

Darüber hinaus hat jeder Betreiber individuelle Vorstellungen wie er seine EE-Erträge verwendet.

Erst dann wird ein passender Schuh daraus.

Verfasser:
tassidar
Zeit: 20.07.2021 00:24:55
0
3173743
Ob eine PV mit Nord-Ausrichtung rentabel ist, ist nicht etwas was man diskutiert oder durch Glück herausfindet, sondern etwas, das man aufgrund von Daten vorhersagen kann.

Dafür gibt's im Jahr 2021 Webseiten...

Z. B. :

https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/#PVP

Unsere PV auf Nord-Ost wird ihr Geld wohl mindestens doppelt wieder rein holen! (Sie amortisiert sich also in unter 10 Jahren)

Die Vorhersage der Webseite vom letzten Jahr kommt übrigens bisher gut hin.


Jetzt noch mal zum Pool:
Ok, für Leute die nenn Pool im Garten haben mag ne STA ja was feines sein (aber wohl auch nur wenn sie KEINE Pool-WP haben, sonst wäre die mit PV nämlich effizienter... Aber egal)

Aber was ist mit den armen Menschen wie mir, die nun keinen Pool im Garten haben? Würdest du mir im Jahre 2021 ernsthaft ne STA empfehlen?

Verfasser:
tassidar
Zeit: 20.07.2021 00:37:43
0
3173746
Und jetzt noch mal zu deinen Daten schreibst konkret 14kWh bei mäßigem Tag und 10qm STA.

Ok, meine PV mit 10kWp hat 49,x qm (29 Module, je 1m * 1,7m, 345W)... Sagen wir 50qm.

Jetzt nehmen wir die 47kWh die meine PV heute gebracht hat und teilen sie durch 5, damit wir auf den Ertrag von 10qm kommen. Davon nehmen wir vielleicht mal 2/3 um von heute (eher guter Tag) auf nenn mäßigen Tag zu kommen... Macht dann also fast 7kWh.

Jetzt hat ne LWWP mit aktuellen Außentemperaturen mindestens ne Arbeitszahl von 4. Eher 5, aber geschenkt...

4 mal 7kWh gleich 28kWh.

Ich wüsste jetzt nicht wohin mit 28kWh Wärme, aber du würdest deinen Pool noch ein bisschen wärmer machen können. :)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.07.2021 06:32:48
1
3173751
Leute!

Ist das nicht ein wenig überrissen? Ihr habt mit euerer Diskussion dafür gesorgt, dass sich der Threadstarter zurück gezogen hat!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 20.07.2021 08:56:43
0
3173785
Low, das wäre nicht das erste Mal das sich ein TE mit einer Frage hier vorstellt und dann relativ schnell verstummt.

Ich vermute daher folgenden Hintergrund:

Angemeldet am 13.7.2021, 4 Beiträge.

Ein Bestandshaus aus 1900 mit vermutlich total überdimensioniertem Heizkessel und veralteter Haustechnik in der ewig nicht mehr investiert wurde.

In 2020 konnte noch sehr günstig Öl bezogen werden und in diesem Jahr dann der Schock: Energiepreise steigen! Frage ans Forum was tun?

Eine STA hätte vor langer Zeit noch durchaus Sinn gemacht um die Lebensdauer des alten Kessels zu verlängern und um dadurch Luft für weitere Investitionen zu erhalten. Aber so wie es aussieht hat der TE offenbar nichts oder viel zu wenig in seine Immobilie gesteckt.

Und jetzt fällt ihm alles auf die Füsse:


Der Kessel muß raus/getauscht werden,

Fenstertausch notwendig,

PV vermutlich für eine evtl. WP nicht vorhanden,

...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 20.07.2021 09:13:59
0
3173792
Zitat von tassidar Beitrag anzeigen
Jetzt nehmen wir die 47kWh die meine PV heute gebracht hat und teilen sie durch 5, damit wir auf den Ertrag von 10qm kommen. Davon nehmen wir vielleicht mal 2/3 um von heute (eher guter Tag) auf nenn mäßigen Tag zu kommen... Macht dann also fast 7kWh. [...]

Warum so kompliziert?

An einem wolkenfreien Sommertag liefert meine PV 46,5 kWh, ST 38,5 kWh, also weitaus mehr als an einem Tag für Strom bzw. WW gebraucht würde.

4 mal 7kWh gleich 28kWh.

Ich wüsste jetzt nicht wohin mit 28kWh Wärme, aber du würdest deinen Pool noch ein bisschen wärmer machen können. :)


Nette Rechnung aber leider fern der Realität.

Das Problem einer STA ist in den Sommermonaten die schlecht verwertbaren Überschüsse - als Notlösung verwendete ich dann eine Kellerbeheizung.

Der schon lange in Planung befindliche Pool löst diese Probleme mit einem Schlag und es steht einer Kollektoreiweiterung nichts mehr im Weg.

Somit würde die zukünftig ca. 15 m² STA > 50% Wärme für Heizung und WW liefern und das dauerhaft bei einmaligem Invest in eine Kollektorerweiterung.

Verfasser:
HeDan
Zeit: 20.07.2021 22:51:10
2
3174098
Hallo,
nun muss ich doch auch mal etwas dazu schreiben. Die Argumente werden hier ja fast mit religiösem Wahn vertreten und lassen die Augenbrauen doch nach oben wandern (kein Wunder, dass sich der Ersteller des Beitrags nicht mehr meldet).

Lieber Herr _Kle,
Ihre monotone Darstellung, PV sei auf jeden Fall die richtige Wahl und alles andere schlecht, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Ich möchte hier ein Beispiel anführen und würde mich über eine Antwort freuen (ein ähnliches Argument wurde bereits von einem anderen User gemacht, aber leider nicht beantwortet...).

Folgendes Berechnungsbeispiel:

Wenn man annimmt man hat 40qm Dachfläche für PV zur Verfügung und nutzt die darauf eintreffende Solarstrahlung mit 18% Effizienz (Dach nach Süden, 40° Neigung). Das führt zu einem Jahresertrag von ca. 8.500 kWh (im Sommer natürlich deutlich mehr als im Winter).

Gehen wir von einem Gebäude aus mit einem Haushalts-Strombedarf von ca. 4.400 kWh p.a. und einem Wärme & Warmwasserbedarf von 20.000 kWh. Bei Versorgung mit Gas macht das. 1.200 € p.a. an Wärmeversorgung und bei 0,3€ je kWh 1.320€ Stromkosten. = 2.520€ gesamt für Energie p.a.

Allein wenn man nun hier die PV-Produktion und den Haushaltsstrom-Bedarf übereinanderlegt sieht man, dass man über das Jahr hinweg Dank des Sommers zwar einen Überschuss von ca. 4.150 kWh erzielt. Aber in der Realität reicht es ja nicht, dass soetwas aufs Jahr gerechnet aufgeht, sondern die Bilanzen müssen tagesgenau aufgehen. - So genau kann ich das hier leider auf die schnelle nicht rechnen, aber zumindest doch Monat für Monat (die Überlegung setzt voraus, dass man neben der PV-Anlage auch einen Batteriespeicher in Betrieb hat):
Schon im Dezember / Januar ist die Bilanz leicht im negativen Bereich. Allein für die Versorgung des HH-Stroms muss man Strom vom Versorger dazukaufen.

Nun kommt die Wärmpumpe als zusätzlicher Stromverbraucher dazu.
In einem Beitrag war von einer JAZ von 4 die Rede. Wie aber von einem anderen User (@SolarMB?) bereits erklärt bedeutet das ja nur, dass der COP IM DURCHSCHNITT 4 beträgt. Im Sommer ist er sehr hoch, im Winter sehr niedrig.

Ich habe das mal so verteilt, dass die WP im Juni / Juli einen COP von ca 6 erreicht. Im Dezember / Januar aber nur einen COP von 2,7 erreicht. Insgesamt ergibt das dann einen tatsächliche JAZ von 3,8.

Und hier trübt sich das Bild der WP + PV-Kombi deutlich: Genau, wenn am wenigsten PV-Strom vorhanden ist, muss die meiste Wärme erzeugt werden. Noch dazu mit dem schlechtesten COP!

Während man mit PV + WP im Sommer einen tollen Stromüberschuss hat (ca. 550 kWh im Juli), muss man im Winter ordentlich Strom einkaufen (ca. 1050 kWh im Dezember)! Auf das Jahr gesehen läuft die Bilanz durch die WP nun in das Negative: -1.080 kWh.

Dazu kommt, dass man den Überschuss nur mit 0,08 € vergütet bekommt. Jede kWh die man braucht, kostet jedoch 0,30 €. Auf das Jahr entstehen (mit Vergütung einbezogen) Stromkosten in Höhe von ca. 870€.

870€ für Strom UND Wärme ist natürlich nicht schlecht. Allerdings beinhaltet das nicht nur eine PV-Anlage, sondern auch einen Batteriespeicher, der hier mitmacht. Die Anschaffungskosten liegen also deutlich (!) über den hier bisher kommunizierten. Und für Spielereien wie ein E-Auto ist hier wirklich nur auf dem Papier Platz. In der Praxis bedeutet das im Winter teuren Strom einzukaufen!

+++++++++++++

Als Alternative wäre auch Solarthermie möglich. Hier könnte man mit einem modernen System schon mit 12 qm eine Deckung von bis zu 40% des Wärmebedarfs erreichen (ja, das ist möglich). Man muss also nicht das ganze Dach damit zudecken, oder bringt Röhren sogar an der Fassade unter.

Wenn man die Thermie und die PV zusammendenkt ergäbe sich folgendes Bild:
40qm PV auf dem Dach +12 qm Solarthermie bspw. an Fassade -> ca. 400€ für Strom und Wärme p.a. (-720€ Gaskosten, + 320€ Einnahmen Strom).

Man spart also nochmals 480€ pro Jahr gegenüber WP + PV.

Klar, das System ist in der Anschaffung teurer als eine WP, aber deswegemn rechnet es sich trotzdem. Eine WP bekommt man ja auch nicht geschenkt (gerade wenn sie eine gute JAZ haben soll)
Außerdem ist nichts schlimmes dabei, dass etwas mehr als 10 Jahre zur Amortisation braucht. Wir alle hier wissen ja, wie lange Heizungen in Betrieb sind (nämlich ø deutlich länger als 20 Jahre). Wenn man die Anfangsinvestition stemmen kann, ist Solarthermie ein guter Deal.

Außerdem sind die Förderungen gerade gut und reduzieren natürlich die Anschaffungskosten.

Statt hier also verbohrt NUR entweder das eine, oder NUR das andere zu fordern wäre etwas mehr Offenheit gar nicht fehl am Platz.
Vielleicht traut sich auch der Thread-Ersteller dann wieder dazu? ;)

Verfasser:
stumi75
Zeit: 21.07.2021 11:20:04
1
3174226
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von stumi75 Beitrag anzeigen
[...]

Und diese Subvention zahlt letztlich wer?

Natürlich kommt dieses Geld vom Steuerzahler von wem denn sonst?


Die EEG Umlage wird immer noch von den kleinen Stromabnehmern bezahlt. Das solltest Du doch eigentlich schon längst wissen und hier nicht so polemisch nachfragen müssen...

Love!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.07.2021 11:28:26
0
3174230
Das ist mir durchaus bewußt. Vom Ursprungsgedanken der Gründerväter des EEG ist leider nicht mehr viel übriggeblieben, außer ein riesiges Verwaltungsmonster.

Aber vielleicht machst du dir lieber Gedanken über die armen Flutopfer und Schäden in Mrd.-Höhe aufgrund fehlgeleiteter Subventionen? Dieses Geld fehlte nämlich für Flutprävention.

Verfasser:
stumi75
Zeit: 22.07.2021 09:16:25
1
3174575
Die Kohle alleine wurde mehr subventioniert, als alle EEG Techniken zusammen, siehe hier.

Dieses Geblubber von einigen wenigen hier (2) macht doch jeden Thread kaputt.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.07.2021 09:38:20
0
3174585
Dieses Geblubber von einigen wenigen hier (2) macht doch jeden Thread kaputt.

Ach, gefällt dir die Realtiät nicht? Was ist denn dein großartiger Beitrag in Sachen EE?

Im Gegensatz zu dir kann ich mich sehr gut in die Situation des TE hineinversetzen, da ich gleichfalls einen Öl-Kessel, aber im Unterschied zu ihm, von Anfang an mit einer ST betreibe.

Kann es daher sein das du hier nur "herumblubberst"?

Ein Tip von mir: Wer zu lange mit Modernisierungsmaßnahmen gewartet hatte wird jetzt ganz kalt erwischt:

Stilllegerung alter Heizkessel, steigende Energiepreise, etc.

Wie heißt es doch so schön: Wem es in der Küche zu heiß ist, der hat dort nichts verloren.

Sorry, aber so ist leider die Realität.

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heizungsverzweifler schrieb: Zuviel Feuchtigkeit im Brennraum Seit vier Jahren entsteht sehr viel Schmutz /(Oxidation) im Brennraum unserer WSS 15 von Brötje. Der Wärmetauscher ist ganz grün und verkrustet. Halogene aus Waschmittel...
jaypee schrieb: Hallo liebes Forum, wir leben in einem Einfamilienhaus das aus zwei Teilen besteht. Einen Teil aus 1936 und einen Teil aus 1975. Das Dach wurde komplett erneuert und zwischensparrengedämmt. Die Fenster...
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