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Foren
Suche Fachfirma zur Auslegung und einbau einer Grundwasserwärmepumpe
Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 21.06.2021 09:15:21
0
3164265
Hallo liebes Forum,

folgende Situation:
Mein Haus (Baujahr 2012, KFW70, 2*90m², FBH, 3 Personen) wird aktuell mit einer Grundwasser-Wärmepumpe (Hautec Carno HCW EC 19, 6kW) beheizt.

Nun sind meine Eltern in der älteren Doppelhaus-Hälfte (Baujahr 1985, 130+90m², FBH, 5 Personen) davon begeistert und wollen ihren alten Ölkessel (20kW; ~1800l/J) entsorgen.

Leider gibt es zum Altbau keine ordendliche Heizungsauslegung und auch mir wurde schon mehrfach gesagt, dass die WP im Neubau-Teil viel zu groß ausgelegt sei.

Optimal wäre natürlich, falls die bestehende WP die Heizlast des Gesamthauses (ggf. zusammen mit dem aktuell deaktivierten Elektroheizstab) erbringen könnte. Falls das nicht geht, käme auch eine größere WP in Betracht.
Grundlage hierfür ist allerdings eine genaue Berechnung der Heizlast und die entsprechende Auslegung der Anlage.

Wer bietet solche Leistungen in Unterschleißheim (85716) an?
(Leider konnte ich bisher keinen Heizungsbauer finden, der bereit wäre hierfür auch nur ein Angebot ab zu geben.)

Besten Dank für eure Unterstützung!

Rick

Verfasser:
Exergie
Zeit: 21.06.2021 10:54:31
1
3164317
Zitat von KamikazeFox Beitrag anzeigen
Optimal wäre natürlich, falls die bestehende WP die Heizlast des Gesamthauses (ggf. zusammen mit dem aktuell deaktivierten Elektroheizstab) erbringen könnte. Falls das nicht geht, käme auch eine größere WP in Betracht.


@KamikazeFox,

Grundlage hierfür ist allerdings eine genaue Berechnung der Heizlast und die entsprechende Auslegung der Anlage.

Die reale Heizlast für Dein Haus zu ermittel, wäre sehr einfach mit einem Wärmemengenzähler (WMZ) möglich!
An dem WMZ können folgende Parameter abgelesen werden: Leistung (kW), Energiemenge (kWh), Volumenstrom (m³/h), VL/RL-Temp.
Die Daten werden gespeichert und können jeder Zeit abgerufen werden.

Mit diesen Daten kannst Du ganz genau die Leistungsreserven der WP beurteilen und eine abgesicherte Entscheidung treffen.

Güsse

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 21.06.2021 11:09:11
0
3164320
Ein solches Gerät ist hier leider nirgends verbaut, und noch ein Jahr mit Öl heizen wollen wir eigentlich nicht. Es müsste doch möglich sein, die Heizung auch anhand des Gebäudes und ggf. der alten Verbrauchsdaten aus zu legen, oder?
(In das neue System soll dann auch ein Wärmemengenzähler eingebaut werden.)

Verfasser:
wpibex
Zeit: 21.06.2021 11:16:52
2
3164323
nach schweizer Formel: 1880 l/a ~ 6 kW Heizlast

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 21.06.2021 11:17:54
1
3164325
Die 6kW Wärmepumpe wird höchst wahrscheinlich nicht für beide Gebäude ausreichen.
Ich würde da eher in der 10-12kW Leistungsklasse was suchen.
Dazu benötigt es aber auch ein WW Konzept um immer ausstreichen WW zur Verfügung zu stellen.

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 21.06.2021 11:40:01
0
3164328
Klingt genau nach dem, was ich suche.
Nur: Wer macht sowas? Für Tipps zu entsprechenden Firmen wäre ich sehr dankbar. :)

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 22.07.2021 10:20:34
0
3174606
Da sich anscheinend kein Installateur für mein Gebäude Zeit nehmen will, liebäugele ich immer mehr damit, die Umrüstung selbst durch zu führen.

Hierfür würde ich gerne eine Luft-Wärmepumpe statt des Ölkessels verwenden.
Die Wasser-WP soll dann die "Grundlast" abdecken und die Luft-WP die Lastspitzen mit übernehmen.
Hierfür würde gemäß obiger Rechnung eine zusätzliche WP mit ca. 6kW(th) reichen, oder?

Die beiden Wärmepumpen würde ich dafür einfach "in Reihe" schalten - zusammen mit dem bereits vorhandenen Puffertank, (also Heizkreis ->Puffer -> GWWP -> LWWP -> Heizkreis) und jedes Gerät mit manuellen Hähnen "überbrückbar" machen, so dass man auch jeweils nur eines davon betreiben kann.

Die Warmwasserbereitung soll über die GWWP erfolgen.
Kann ich da die beiden vorhandenen Brauchwasserspeicher einfach parallel schalten, um die doppelte Speichermenge zu erhalten?

Geht das so oder habe ich da einen Denkfehler drin?

Ideal wäre dafür natürlich eine Luft-WP, die man möglichst einfach einbinden kann.
Welche Geräte in der 6-7kW-Klasse sind da empfehlenswert?

Gibt es Fallstricke beim Zusammenschluss von Kupfer- (Altbau) und Alu-Verbundrohren (Neubau)?

Welches System kann ich verwenden, um die Wärmepumpen möglichst mit PV-Strom (Überschuss) betreiben zu können?
Geplant ist hier eine ~50kWp-Anlage mit SolarEdge-System.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 22.07.2021 10:39:21
1
3174614
2 Wärmepumpen ohne Not ? Na dann viel Erfolg.

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 22.07.2021 14:18:46
0
3174701
"Ohne Not" ist jetzt relativ...
Ich hätte gerne eine einzelne, entsprechend große GWWP gehabt, aber sobald ich gegenüber einem Heizungsbauer erwähne, dass da bereits eine existiert winken (bisher) alle ab. Bisher hatte ich genau einen Vor-Ort-Termin, der als er die bestehende WP sah direkt meinte, dass "er wohl nicht der Richtige für den Auftrag" sei.

Also bleibt mir wohl nur der Selbsteinbau - auch wenn mich doch sehr irritiert, dass ein Auftrag von geschätzten 10-20.000€ einfach so abgelehnt wird, ohne auch nur ein Angebot abgegeben zu haben.

Da ich das bestehende System nicht ohne Not stillegen will, würde ich dieses eben gerne für Spitzenlast-Zeiten so ertüchtigen, dass im Winter keiner frieren muss (und ich idealerweise keine grauen Haare von der Stromrechnung bekomme).

Wenn du also einen besseren Vorschlag hast, dann immer raus damit @Brombaer :)

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 22.07.2021 14:44:35
1
3174707
Der richtige Ansprechpartner für Dich ist ein TGA Planer, der berechnet die Heizlast und wenn beauftragt könnte er auch ein LV für eine passende Wärmepumpe erstellen. Achtung, das kostet schon etwas Geld.

Oder alternativ selbst reinfuchsen, wenn keiner gefunden wird.

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 22.07.2021 15:06:22
0
3174716
Zitat:
das kostet schon etwas Geld.


Das schreckt mich nicht. Mit 10-20.000€ für den Umbau rechne ich bisher.

Zitat:

Oder alternativ selbst reinfuchsen, wenn keiner gefunden wird.


An diesem Punkt bin ich gerade - daher meine obigen Fragen. :)

Verfasser:
chieff
Zeit: 22.07.2021 19:52:16
0
3174807
Die Wünsche sind aber nicht nicht wirklich klar geformt mit dem dem Budget.

Will die alte DDH Wärmepumpe oder nicht?
Alles aus einer DHH heraus zu versorgen wird kaum klappen.
Brunnen sind auf dem alten Teil nicht vorhanden?
Ohne Förderung hier was in betracht zu ziehen wird das Budget sprengen.
Das Zeitfenster sowieso. (Vor dem Winter).

Wir sind vereinzelt in der Dachauer gegend.

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 23.07.2021 07:13:26
0
3174875
Ja - die alte DHH will eine Wärmepumpe. (sonst bräuchte es den ganzen Aufriss hier ja nicht...)

Warum sollte das nicht klappen?
Die Heizungen stehen jetzt schon im gemeinsam genutzten Keller. Sind nur etwa 15m Gang dazwischen.

Brunnen existiert am Neubau-Teil des Gebäudes und schafft laut Geologe rund 1m³/s (wenn ich das richtig im Kopf habe - genaue Daten sind daheim notiert) - also etwa das fünffache dessen, für was er aktuell zertifiziert ist. Damals wurde nicht mehr zertifiziert, weil die "alte" WP nicht mehr braucht.

Wenn es Förderungen gibt - dann nehme ich die natürlich gerne mit.
Mit welchem Budget sollte ich denn stattdessen rechnen?
(Ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass das "nur" mit neuem Zertifikat, neuem Gerät und ein paar Metern Rohre schon getan wäre...)

Verfasser:
KamikazeFox
Zeit: 23.07.2021 08:53:07
0
3174899
alternativ natürlich kein neues Zertifikat, dafür ein zusätzliches Gerät (LWWP) und etwas mehr Rohrleitungen...

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lowenergy schrieb: Das ist meiner Meinung nach ein Märchen, dass bei maximal +46,x°C Vorlauftemperaturbedarf und passend dimensionierter vollmodulierender Luft-Wasser-Maschine eine JAZ<3 resultieren würde! Wenn das System...
Slammer_MM schrieb: Hallo Zusammen, die nächste Frage taucht auf. Wie binde ich den Privaten Sachverständigen für Wasserwirtschaft (PSW) denn bei der Genehmigung nach "Antrag zur Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis...
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