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Alle
Foren
ZDF-Sendung PV
Verfasser:
Martin24
Zeit: 18.07.2021 16:51:48
1
3173352
Zitat von pinot Beitrag anzeigen
Die Forderung, 25ct Einspeisevergütung zu erhalten
Stammt nicht von meinem Vorschlag

Doch indirekt schon. Das wäre die Folge von abgeschafften Rücklaufsperren. Du würdest als Einspeisevergütung Deinen Netzbezugspreis erhalten, derzeit etwa 25ct/kWh netto.

Und das berücksichtigt halt nicht, dass die Stromversorger nicht nur für die Produktion von Strom Kosten haben sondern auch für die Verteilung, die Netzregelung und die Bereitstellung von Strom, wenn es dunkel ist.

Das ist eine schöne plakative Forderung, funktioniert aber leider überhaupt nicht, wenn man das etwas weiter denkt.

Grüße
Martin

Verfasser:
pinot
Zeit: 18.07.2021 16:53:00
0
3173353
Hast den Faden nicht gelesen?

Verfasser:
crink
Zeit: 18.07.2021 17:16:58
4
3173364
Naja,

da ließe sich auch das große Fass aufmachen:
- Fixkosten für Strom hoch, so dass sie eher den wahren Fixkosten für den Versorger entsprechen.
- Dafür die Netzentgelte runter.
- Dann die Stromsteuer runter auf das EU-Pflicht-Mindestmaß.
- Und EEG-Kosten komplett aus CO2-Abgaben-Einnahmen bezahlen.
- Und die Konzessionsabgaben für Strom und Gas pro kWh angleichen.
- Bei der Gelegenheit auch noch die Mehrwertsteuer für Strom auf 7% senken, da almost-electric aus Klimaschutzgründen erstrebenswert.
- Zusätzlich Aufteilung der Kupferplatte D in mehrere Preiszonen, um Netzentgelte zu senken und regional die richtigen (Preis-) Anreize für gezielten Ausbau zu setzen.

Heraus käme dann nicht einmal der halbe Preis pro kWh Strom exkl. Grundgebühr - und dann wäre Netmetering ohne weitere Bürokratie bis zumindest 5 kWp durchaus denkbar.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Martin24
Zeit: 18.07.2021 21:32:02
0
3173417
Zitat von pinot Beitrag anzeigen
Hast den Faden nicht gelesen?

Wie meinen?

Verfasser:
Martin24
Zeit: 18.07.2021 21:37:57
2
3173420
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Heraus käme dann nicht einmal der halbe Preis pro kWh Strom exkl. Grundgebühr - und dann wäre Netmetering ohne weitere Bürokratie bis zumindest 5 kWp durchaus denkbar.


Da stimme ich Dir komplett zu. Ist natürlich nicht ganz einfach umzusetzen.

Relativ einfach ginge es m.E. auch mit Zweirichtungszähler und Einspeisevergütung die niedriger ist als der Bezugspreis. Auch die Abrechnung des Versorgers ist nicht das Problem.
Das Problem ist das ganze Geraffel mit Gewerbeanmeldung, Steuererstattung am Anfang, Abschreibung der Investition, Versteuerung der Einnahmen, Umsatzsteuer auf Eigenverbrauch usw. usf.
Das steht bei Kleinanlagen in keinem sinnvollen Verhältnis zu dem Geld um das es da geht. Und das hält viele eben davon ab, es überhaupt zu machen.

Warum nicht einfach ohne Gewerbe, ohne Umsatzsteuer auf den verbrauchten oder verkauften Strom, dafür ohne Abschreibung aber eben auch ohne Einkommensteuer auf den Gewinn?

Grüße
Martin

Verfasser:
crink
Zeit: 18.07.2021 22:15:48
1
3173424
Moin Martin,

wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann ist das inzwischen für Anlagen kleiner 10 kWp möglich - wenn Du von Anfang an die Kleinunternehmerregelung nutzt und die volle Mehrwertsteuer auf die Anschaffung zahlst. Das Finanzamt ist bei solchen Privatanlagen kulanter geworden, siehe PV-Forum.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.07.2021 22:30:37
0
3173428
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Größtes Problem beim weiteren Ausbau auf Wohngebäuden ist me.E. ebenfalls die steuerliche Behandlung.
Den ganzen Aufwand wollen sich viele für eine Kleinanlage, die in 20 Jahren vielleicht ein wenig Gewinn abwirft, einfach nicht antun.
Hier zieht das Finanzamt das volle Programm durch ...


Das ist nicht mehr Stand der Dinge.

Es gibt keine Einkommensteuerpflicht mehr für Photovoltaik-Anlagen bis 10 kW und keine Abgabepflicht einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung mehr.

Das gilt bei Anlagen auf zu eigenen Wohnzwecken genutzten oder unentgeltlich überlassenen Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken einschließlich Außenanlagen (z.B. Garagen), die nach dem 31.12.2003 in Betrieb genommen wurden.

Diese Vereinfachungsregelung muss beantragt werden.

Die Regelung gilt auch für BHKW mit einer installierten Leistung von bis zu 2,5 kW.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.07.2021 09:00:19
0
3173486
Zitat von crink Beitrag anzeigen
wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann ist das inzwischen für Anlagen kleiner 10 kWp möglich - wenn Du von Anfang an die Kleinunternehmerregelung nutzt und die volle Mehrwertsteuer auf die Anschaffung zahlst. Das Finanzamt ist bei solchen Privatanlagen kulanter geworden, siehe PV-Forum.


Stimmt, man muss seit Juni 2021 nicht mehr lügen (oder eine wirklich schlechte Anlage bauen, die Geld frisst), um die PV-Anlage als Liebhaberei eingestuft zu bekommen.

Insofern ist ein Teil meines Vorschlags tatsächlich bereits umgesetzt.

Wenn man diese Regelung nutzt, verliert man allerdings auch alle Steuervorteile mit Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung etc. und vor allem die weit verbreitete Methode, die ersten 5 Jahre umsatzsteuerpflichtig zu sein und damit die MwSt. auf die Anschaffung erstattet zu bekommen und in den letzten 15 Jahren trotzdem keine USt. zahlen zu müssen.

Man hat also weniger Arbeit aber meist auch weniger Geld in der Tasche.
Muss jeder selbst entscheiden, was für ihn besser ist.

Dass es diese Wahlmöglichkeit mit wenig Aufwand mit dem Finanzamt gibt ist auf jeden Fall zu begrüßen.

Grüße
Martin

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 19.07.2021 09:20:43
2
3173491
Zitat von pinot Beitrag anzeigen
Die Niederländer haben auch weniger Amtmänner als wir.
In der Ära Merkel haben wir da nochmal 30% draufgesattelt.

Die brauchen alle Papierchen auf dem Schreibtisch.

Deshalb muss unbedingt die Schuhgröße abgefragt werden, bevor sich jemand PV wohin nageln darf.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12910/umfrage/entwicklung-des-personalbestandes-im-oeffentlichen-dienst-in-deutschland/

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.07.2021 10:16:04
2
3173506


Du immer mit Deinen Fakten. Da macht das Rumnölen ja gar keinen Spaß mehr ...

Grüße
Martin

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 19.07.2021 10:25:26
1
3173509
Das Thema PV Steuer ist - wie so oft- wenn man sich ein wenig informiert eigentlich kein Problem.

Hier werden ganze Häuser, Heizungen, LÜftungsanlagen, etc. selbst gebaut.... aber vor ein bisschen Papier hat man Angst. :-)

Es gibt heute mit jeder Steuersoftware eine Möglichkeit PV Anlagen zu berücksichtigen.
Gut manche Software ist da recht "kompliziert" gemacht.

Ich nutze Steuersparerklärung für die "normale" Einkommenssteuererklärung.
(Das PV Zusatzmodul dieser Software war tatsächlich - verwirrend - habs direkt verworfen)

Für PV nutze ich zur Aufbereitung / Vorbereitung der Zahlen (die Excel Hilfe von PV-Steuer.com). Wurde mir im PV Forum empfohlen.

Funktioniert einwandfrei. Am Ende kann man sich die passenden Dinge ausdrucken, die man in das Online Formular (elster online) eintragen muss.
-> Da steht dann einfach Formular xy, Zeile 185 45,36€.
Die paar Zahlen abtippen, losschicken - Fertig.

Die Excel Hilfe unterstützt sowohl bei der Umsatzsteuervoranmeldung / jahresmeldung, als auch Einnahmen Überschuss Rechnung.
Auch der Wechsel in die Kleinunternehmerregelung wird unterstützt. (mach ich nach gut 5 Jahren, dann ist Eigenverbrauch kein "thema" mehr)

Und wem auch das zuviel ist, lässt es eben einen Steuerberater oder evtl. Steuer Hilfe Verein, für einen kleinen Obolus machen.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.07.2021 10:58:00
3
3173520
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Und wem auch das zuviel ist, lässt es eben einen Steuerberater oder evtl. Steuer Hilfe Verein, für einen kleinen Obolus machen.


Deine Argumentation hat einen gravierenden Denkfehler.
Die Standardantwort derer, denen das zuviel ist, ist: Ich baue keine PV.

Und genau deshalb ist es wichtig, das zu vereinfachen, wenn man mehr PV haben möchte.

Grüße
Martin

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 19.07.2021 11:07:41
2
3173525
Natürlich geht es einfacher was das Steuerrecht im Zusammenhang mit PV angeht. (oder auch generell)


Aber: der Zeitaufwand für die PV Steuerthemen sind wirklich überschaubar, wenn man das richtige "Werkzeug" hat.

Ich find die Argumentationskette halt witzig.

Die 1h Arbeit pro Jahr ist zuviel um nach 8-10 Jahren "GELD ZU VERDIENEN" und die Energiekosten zu senken.

Im Gegenzug investiert man Wochen in x Hausprojekte - die 0€ VERDIENST erzeugen.

Manche Häuslesbauer investieren mehr Zeit in die Auswahl der NEUEN KÜCHE, als man in 20 Jahren PV Steuer gesamt investieren muss.

Verfasser:
pinot
Zeit: 19.07.2021 11:21:03
1
3173532


Erstaunt (freut) mich, danke.
Natürlich wieder keine Ahnung, wo ich die 30% aufgeschnappt habe.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.07.2021 22:45:54
0
3173726
Es hat sicherlich noch andere Gründe, keine PV zu bauen, als technische Probleme oder das fehlende Einverständnis irgend eines Kreditgebers.

Wir z.B. haben keine PV (bis auf eine überschaubare Inselanlage, die ich flott wieder abgeschraubt hätte), weil ich keine Lust habe, mich in irgend einem Kaff festzunageln.

Das mag für IchBaueInMamasGartenUndBleibeFürImmerImDorf-Leute seltsam klingen, aber ich habe in meinen paar Jährchen gelernt: Du investierst und wenn du es weiter geben (Gesamtpaket 'Haus' verkaufen) willst, bekommst du rein gar nichts dafür.

Gruß
Phil

Verfasser:
Addi_MH
Zeit: 20.07.2021 20:48:53
1
3174049
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Es hat sicherlich noch andere Gründe, keine PV zu bauen[...]



Ich glaube das hat sich in den letzen 10 Jahre massiv verändert, bezogen auf das "man bekommt nichts für seine Investitionen" zumindest hier im Ruhrgebiet.


Hier bekommst du selbst wenn du an dem Haus Dinge abschraubst, jedes Jahr mehr Geld dafür....

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 20.07.2021 21:19:01
2
3174069
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen

Manche Häuslesbauer investieren mehr Zeit in die Auswahl der NEUEN KÜCHE, als man in 20 Jahren PV Steuer gesamt investieren muss


Und dann ist das Essen mit der neuen Küche nicht besser als mit der alten .. :-))

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 20.07.2021 22:12:11
0
3174090
Zitat von Addi_MH Beitrag anzeigen
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
[...]



Ich glaube das hat sich in den letzen 10 Jahre massiv verändert, bezogen auf das "man bekommt nichts für seine Investitionen" zumindest hier im Ruhrgebiet.

Hier bekommst du selbst wenn du an dem Haus Dinge abschraubst, jedes Jahr mehr Geld dafür....
Im Prinzip schreibst Du doch das Selbe wie ich.

Ist hier (Breisgau) auch so, die Sache wird immer teurer. Und wie Du indirekt schreibst, nicht, weil es das Gebäude wert wäre, sondern die Lage/Grundstück/Verfügbarkeit.
Irgendwas ranschrauben interessiert also niemanden, man bleibt darauf sitzen - weil man es auch ohne Investitionen für den gleichen Preis weg bekäme.

Gruß
Phil

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 22.07.2021 07:55:45
0
3174551
Heute ist Donnerstag. Und? Waren sie da? Konntest Du Deine Verbesserungsvorschläge einbringen?
Wenn ja, dann solltest Du die Sendung nicht verpassen, und schauen was übrig geblieben ist.

Verfasser:
Addi_MH
Zeit: 22.07.2021 13:15:56
2
3174679
Ja, sie waren da und es war überraschend angenehm. Konnte einiges anbringen was davon gesendet bleibt natürlich abzuwarten.

Vielen Dank euch allen!

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 22.07.2021 19:35:41
3
3174803
Sag uns doch bitte Bescheid, wenn Du erfährst wann es gesendet wird. Ich schau sowas immer gerne an, auch wenn ich mich dann über einseitige Berichterstattung oder fehlende, verdrehte Fakten ärgere.

Verfasser:
Addi_MH
Zeit: 23.07.2021 09:27:23
3
3174912
Klar, mach ich. Soll noch vor den Wahlen kommen aber sobald ich was genaues weis, melde ich mich.

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