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Foren
Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.07.2021 15:18:45
0
3174721
Aber ist doch irgendwie komisch, dass Leute eine STA deshalb anschaffen, weil sie auch einen Pool heizen wollen und die STA erst deswegen und nur mit Förderung rechnet. Sorry, erklär das mal dem Nachbarn ohne Pool, der u.a. für so eine Förderung sein Einkommen höher versteuert.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.07.2021 15:34:07
0
3174729
Hprt, hört. Aber bis zu 45% Förderung für eine WP auf Kosten der Allgemeinheit ist für dich demnach unbedenklich?

In welcher Welt lebst du eigentlich?

Schon merkwürdig, sonst könnt ihr euch vor lauter Schadenfreude kaum halten aufgrund sommerlicher ST-Überschüsse. Aber wehe der ST-Betreiber findet Lösungen für diese Überschüsse, aber dann ...

Zu meiner Entlastung kann ich aber sagen, das die Anlage bereits in 2014 angeschafft wurde ohne das ein Pool in Aussicht war. Und nun? Neid?

Verfasser:
Frimo
Zeit: 22.07.2021 15:35:11
1
3174731
Quark.
Wenn du den Pool als solchen kritisch siehst, ok.
Ich habe wirklich alles versucht, das Ding loszuwerden.

Die Heizung mit FBH und Hydraulik hat die 60.000 max Förderung auch ohne ST gerissen.

Zahlt der Bauherr also aus eigener Tasche.

Und dann wäre ich komplett bescheuert, wenn ich nicht eine Anlage bauen würde, die über Luxus hinaus, nicht auch noch einen echten Beitrag leisten könnte.

Nebenher ist da eine Viertelmillion für die energetische Sanierung draufgegangen.
Den Karton kannst du mit nem Teelicht heizen.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 22.07.2021 15:38:16
1
3174732
Rudi, ich habe meine Split LWWP in 2014 ohne Förderung für 7k€ fix und fertig inkl. WW Speicher installiert bekommen. Das zeigt mir, dass die heutigen Preise einfach aufgrund der Förderung fernab jeglichen Realität sind.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.07.2021 15:41:34
1
3174735
dito, SWP für ca 8 kEUR mit Einbau 2011. Ohne Förderung.

Aber bis zu 45% Förderung für eine WP auf Kosten der Allgemeinheit ist für dich demnach unbedenklich?

Absolut, weil durch nahezu jede WP deutlich > 50% fossile Energieträger eingespart werden, mit der Strommixänderung Anteil steigend.

Die vielen 0815 STA, die meist zwischen knapp 10 und gut 30 % fossile Energieträger einsparen, sind mit dem Bestand des fossilen "Rest" Wärmeerzeugers verbunden und zementieren damit das Scheitern der Energiewende im Gebäudesektor. 10 bis gut 30% Einsparungen sind einfach viel zu wenig.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.07.2021 15:50:08
0
3174738
Da gebe ich dir mal Recht. Aber ist das mein Problem das der Großteil der Hausbesitzer nicht weiter bis zum nächsten Urlaubstermin denken und planen imstande sind?

Daher begrüsse ich sogar die CO2-Steuer, da sie mich kaum betreffen wird aufgrund umfangreicher energetischer Sanierungsmaßnahmen, die sich damit "rentieren" könnten.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 22.07.2021 16:04:05
3
3174740
Energetische Sanierungen sind immer sinnvoll. Es spart nicht nur Energie, es erhöht auch den Wohnkomfort und erhält bzw. erhöht den Wert der Immobilie.

Dennoch würde ich aus heutiger Sicht in einem Neubau nur noch WP+PV einbauen.

Bei Bestandsgebäuden muss ich sich in den nächsten 10 Jahren einfach was tun und das Handwerk muss lernen auch dort Wärmepumpen effizient einzubinden. (5 Mio WP bis 2030 sind angesagt)
Der Partner zu diesen WPs werden keine STA sein und somit wird deren Markt einbrechen, sobald die Förderung von Wärmeerzeuger x + STA wegfällt.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 22.07.2021 16:30:16
0
3174751
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Bei einer STA ist die Hilfsenergie den externen Strom für die Pumpe, bei einer PVA gibt es kein Hilfsenergie, keine Hilfsenergie bedeutet teilen durch 0, verstehe das doch bitte.

Erzähl doch nix. Jeder WR hat einen geringen Stromverbrauch verursacht durch die[...]


Ich habe diesen Beitrag verpasst, aber was ist eine STA oder eine PVA? Nur die Platten aufm Dach oder das ganze System inklusive Pumpe, Speicher, Leitungen, WR, Netz, etc.? Ich rede von dem ganzen System! "Hilfsenergie" für die WR kommt nicht aus dem Netz sondern von dem selbst generierten Strom. Nachts läuft eine WR nicht, also kann man die Energie die es nachts nutzt nicht zur Hilfsenergie zählen weil die Anlage nicht funktioniert. Wenn du Recht haben würdest könnte eine Inselanlage nie funktionieren! Denk doch mal nach bevor du wieder so etwas behauptest. Das was du beschrieben hast zählt unter Verluste und verringern den Wirkungsgrad.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 22.07.2021 16:41:36
0
3174753
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Die Leute haben das noch nicht kapiert und die Heizungsbauer wollen hier nicht mitmachen aus unterschiedliche Gründe:
- Ich will mich mit dem neumodischen Kram nicht auseinander setzen


Und was sollte diese gleichen Leute dazu bewegen in WP und PV (auch so ein Teufelzeugt)[...]


Die Liste sind die Ausreden vom HB, nicht von den Kunden. Das waren nur zwei Sätze die ich mit einem und zusammen gebunden habe aber die Liste galt nur für den zweiten Satz. Ich hätte das und weglassen sollen und stattdessen einen Punkt setzen müssen.

Förderungen funktionieren nicht so gut wie höhere Kosten, da gab es letztens noch eine Studie die das bestätigt hat. Deswegen rufen mittlerweile viele dass man die fossile Brennstoffe einfach nur teurer machen muss und dann passiert es von selbst, ging mit PV genau so, Strom zu teuer und Leute haben sich eine PVA aufm Dach geschraubt und viele von den Leuten fangen an mehr und mehr Eigenverbrauch zu erzwingen durch Stromverbraucher besser auf dem Ertrag abzustimmen. Manche sogar mit Akku obwohl sich das finanziell nur lohnt wenn man den Akku gefördert bekommt, aber viele tun es auch ohne Förderung um weniger abhängig zu sein von dem EVU.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 22.07.2021 16:52:04
1
3174756
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
dito, SWP für ca 8 kEUR mit Einbau 2011. Ohne Förderung.

Aber bis zu 45% Förderung für eine WP auf Kosten der Allgemeinheit ist für dich demnach unbedenklich?

Absolut, weil durch nahezu jede WP deutlich > 50% fossile Energieträger eingespart werden, mit der[...]


Ohne Frage, es gibt eine Menge Alibi Anlagen.
Kürzlich war ich bei Bekannten, deren Haus ich umgebaut habe : die haben es nicht einmal geschafft, die Heizung auf "Sommer" zu stellen.

Ist aber kein Problem, der ST an sich.
Wenn ich mich hier umschaue, laufen auch jede Menge WP unter ihren Möglichkeiten.

Da ist, meiner Meinung nach, ein riesiges Potential.

Vergleiche ich meine Anlage mit konventionellen Systemen, bin ich heilfroh, daß der Hersteller da richtig Know-how reingesteckt hat.
Allein die Ladeunterdrückung basierend auf den Wetterdaten... Gold!
Von Nicole4711 als "quasi KI" belächelt.
Es gibt gewaltige Unterschiede.
Meine Anlage läuft so gut, dass mir von den Altvorderen "Unglaubwürdigkeit" vorgeworfen wird.
Einfach nur, weil es nicht sein kann, dass eine moderne Anlage von der Stange ihr selbstgeklempnertes, absurd teures Stück Alteisen, einfach alt aussehen lässt.

Der größte Teil der Leute, die ST totreden, hatte nie eine, oder waren nicht in der Lage, sich damit so intensiv auseinanderzusetzen, wie mit ner PV oder WP.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 22.07.2021 19:22:47
4
3174796
hallo Frimo

ich gehöre zu denen, die sich mit BEIDEM ausgiebig beschäftigt haben. Ich habe selbst eine PV und eine STA und zwischen 2010 und 2015 rund 15 STA-Anlagen aufgebaut. Die größte von mir geplante STA liegt auf dem Dach eines Berliner Mietshauses und hat 100 m² Kollektorfläche. Ich war damals voll überzeugt von den Anlagen, denn sie liefern, wenn sie richtig gebaut und ins System eingebunden sind wirklich gute Erträge.
Das Bild hat sich aber in den letzten 5 Jahren deutlich verändert. PV ist wesentlich einfacher aufzubauen, PV ist viel billiger geworden, und PV liefert Strom, der viel flexibler eingesetzt werden kann als warmes Wasser.
Verbindet man eine PV-Anlage mit einer Wärmepumpe, dann leistet sie deutlich mehr als eine STA. Eine PV mit Brauchwasser-WP ist finanziell nicht sehr attraktiv, da wäre die STA billiger. Wenn aber die WP als Heizung genutzt wird, und nur "nebenbei" das WW erwärmt, dann ist das Duo unschlagbar.

Ich denke, dass einige Leute hier den Wandel nicht erkannt haben. Ein Auto mit Hybridantrieb war vor 10 Jahren noch eine gute Lösung, so wie die STA vor 10 Jahren eine gute Lösung war. Heute ist das BEV die Lösung und die Zukuft, und das wird auch noch von der PV auf dem Dach "betankt". Wer mal richtig nachdenkt, und nicht auf den alten Kamellen herumkaut, wird erkennen, dass PV, WP und BEV die perfekte Kombination sind.

Die Zeiten ändern sich!

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.07.2021 20:07:36
2
3174812
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Ohne Frage, es gibt eine Menge Alibi Anlagen.[...]


Ich denke die weitaus meisten STA sind gut geförderte Alibianlagen.

Die bessere Ausnutzung der Dachflächen führt aber zu technischen Problemen (warme Stagnation), einem sinkenden Grenznutzen der zusätzlichen Kollektorfläche und deutlich teureren Installationen (Speicher, oft ohne entsprechendes Raumangebot). Sie sind für den Bestand letztlich in ihrem Beitrag zur EE Bilanz eines Gebäudes sehr limitiert. Das unterscheidet sie ganz erheblich von PVA, die mit der WP zusammen auch noch Umweltenergie als weiteren EE Anteil erschließt und bei Skalierung auf maximale Dachfläche in den meisten Fällen nicht limitiert ist.
Was bleibt, sind die Vorlauftemperaturen des Heizsystems, die aber für eine Maximierung der Effizienz auch bei STA und Brennwerttechnik abgesenkt werden müssen. Oft ist das nur ein Scheinproblem im Bestand, wenn man die Heizkreispumpe 24/7 bei niedrigerem Vorlauf laufen lässt, was mit Modulation des Wärmeerzeugers geht.

Wir kommen an Investitionen in viele Bestandsgebäude über den Wärmeerzeuger hinaus nicht umhin. Die niedrig hängenden Früchte reichen aber sehr oft schon, um ein Gebäude WP-tauglicher zu machen (Lüftung mit WRG, Tausch weniger Heizkörper, oberste Geschossdecke…). Und man muss einfach auch sagen, dass in D nicht zu knapp auch Gebäude stehen, deren technische Nutzungsdauer in vielen Bauteilen einfach abgelaufen ist…

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.07.2021 00:29:13
0
3174862
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
[...]


Ich denke die weitaus meisten STA sind gut geförderte Alibianlagen.
[...]


Falsch gedacht!
Der deutsche Solarwärmemarkt ist statistisch gut dokumentiert

Mit Alibianlage wird hier meist die Trinkwassersolaranlage bezeichnet.

Dieser Anlagentyp hat in D bei den jährlich gebauten Solarwärmeanlagen nur einen Anteil von rund 50 %. Man kann das sehr gut an den detaillierten Speicherstatistiken der Heizungsindustrie erkennen, die in jedem Monat erscheinen.

2021 wurden z.B. in D im ersten Halbjahr 44.174 Speicher mit Solareintrag verkauft.
Davon waren knapp die Hälfte Speicher verschiedener Bauformen für die solare Heizungsunterstützung.

Die tatsächlichen Verkaufszahlen bei Speichern liegen aber noch höher. Die Speicherstatistik hat eine Marktabdeckung von rund 85 %.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.07.2021 00:39:11
0
3174863
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
[...]


Ich denke die weitaus meisten STA sind gut geförderte Alibianlagen.

Was bleibt, sind die Vorlauftemperaturen des Heizsystems, die aber für eine Maximierung der Effizienz auch bei STA und Brennwerttechnik abgesenkt werden müssen

[...]


Nur zur Klarstellung.

Entscheidend für eine hohe Effizienz einer Anlage zur solaren Heizungsunterstützung ist eine niedrige Rücklautemperatur der Heizkreise.

Das sind Grundlagen der ST !

Dietmar Lange

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 23.07.2021 04:21:35
0
3174864
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Nur zur Klarstellung.

Entscheidend für eine hohe Effizienz einer Anlage zur solaren Heizungsunterstützung ist eine niedrige Rücklautemperatur der Heizkreise.

Das sind Grundlagen der ST !

Dietmar Lange


Und wieviele Anlagen sind so eingestellt? Alle GBWT die ich im Bekanntenkreis kenne haben die Heizkurve auf Werkseinstellung, dazu EER und Nachtabsenkung

Grüße

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 23.07.2021 08:49:39
0
3174896
Alle GBWT die ich im Bekanntenkreis kenne haben die Heizkurve auf Werkseinstellung, dazu EER und Nachtabsenkung

Kann ich bestätigen und meine Erfahrungen nach der Entscheidung für STA war sehr ernüchternd ... Daher die Entscheidung, es selbst zu machen.

Sollen Heizung und ST effizient sein, muss der Eigentümer ran. Leider!

Verfasser:
MaJen
Zeit: 23.07.2021 11:28:59
0
3174943
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Falsch gedacht!
Der deutsche Solarwärmemarkt ist statistisch gut dokumentiert

Mit Alibianlage wird hier meist die Trinkwassersolaranlage bezeichnet.

Dieser Anlagentyp hat in D bei den jährlich gebauten Solarwärmeanlagen nur einen Anteil von rund 50 %.[...]


Ach, Herr lange, 10-30 % Solar Deckung, das sind hinten raus auch die meisten Aboanlagen. Das nenne ich Alibi. Ein paar wenige Prozent erneuerbare, der Rest fossil. Geht einfach nicht.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 23.07.2021 11:51:36
0
3174953
Bleibt die Frage, was schneller wirkt.
Einem fossilen Wärmeerzeuger eine ST beizustellen und damit 25% einzusparen, oder aber ein Objekt energetisch zu ertüchtigen, PV und WP zu installieren.

Völlig unbestritten, dass Variante 2 die ideale Lösung ist.
Nur eben auch vielfach teurer.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 23.07.2021 12:28:46
0
3174968
Natürlich kannst du warten bis es ausreichend H2 gibt aber dann musst du trotzdem viel zahlen weil H2 nicht günstig sein wird.

Man soll anfangen mit energetisch sanieren, weniger Verbrauch ist definitiv weniger Kosten. Wenn man immer wieder etwas macht dann wird es immer günstiger, mal ein paar Fenster hier, mal eine Haustür da, dann muss man nicht sofort 150-200T Euro Kredit aufnehmen für eine Kernsanierung und alle Mieter rausschmeissen und anderswo unterbringen.

Verfasser:
crink
Zeit: 23.07.2021 12:36:49
1
3174972
Moin Frimo,

dann stelle dem fossilen Wärmeerzeuger keine STA bei, sondern bivalent eine LWP. 25% CO2-Ersparnis sind auch damit gut machbar. Und dann kannst Du nach und nach die thermische Hülle ertüchtigen und den Bivalenzpunkt senken bis die fossile Heizung überflüssig wird. Und das Dach mit PV nutzen.

Also statt des Lock-In-Effekts ein klarer Weg Richtung 100% CO2 frei.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 23.07.2021 12:40:42
0
3174976
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Bleibt die Frage, was schneller wirkt.
Einem fossilen Wärmeerzeuger eine ST beizustellen und damit 25% einzusparen, oder aber ein Objekt energetisch zu ertüchtigen, PV und WP zu installieren.

Völlig unbestritten, dass Variante 2 die ideale Lösung ist.
Nur eben auch[...]


Also um 25% einzusparen würde ich definitiv keine STA für 5-10k€ einbauen lassen.
Dann lieber gleich PV drauf und eine BWWP dazu. Dann nach und nach die Gebäudehülle sanieren und schon hat man mehr als nur 25% Heizkosten gespart.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 23.07.2021 12:47:21
0
3174979
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Natürlich kannst du warten bis es ausreichend H2 gibt aber dann musst du trotzdem viel zahlen weil H2 nicht günstig sein wird.

Man soll anfangen mit energetisch sanieren, weniger Verbrauch ist definitiv weniger Kosten. Wenn man immer wieder etwas macht dann wird es immer günstiger, mal[...]


Kannst du natürlich so machen.
Und am Ende einen Strich drunter.
Das kannst du nicht über Einsparungen amortisieren.
Ich habe die Rechnungen täglich auf dem Tisch.
Wir reden hier ja nicht über ein paar Rollladenkästen.

Das heißt nicht, daß ICH das ablehne.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.07.2021 13:00:28
0
3174984
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Bleibt die Frage, was schneller wirkt.
Einem fossilen Wärmeerzeuger eine ST beizustellen und damit 25% einzusparen, oder aber ein Objekt energetisch zu ertüchtigen, PV und WP zu installieren.

Völlig unbestritten, dass Variante 2 die ideale Lösung ist.
Nur eben auch[...]


Alte Weisheit.

Das Bessere ist oft der Feind des Guten.

Das oft fast militante Wüten gegen Heizungsmodernierungen mit ST ist kontraproduktiv gegen die deutschen Klimaziele

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 23.07.2021 13:51:07
0
3175002
Allein die nackten Zahlen sprechen dagegen. Oder was soll jetzt das Bessere oder das Gute sein?

Verfasser:
Frimo
Zeit: 23.07.2021 14:18:11
1
3175009
Technisch ist das doch klar.
Sanierung und Umstellung auf EE.

Nur wird das nur mit radikalen Forderungen nichts.
In den letzten 5 Jahren sind hunderttausende neue fossile Heizungen eingebaut worden.

Da wirst du es schwer haben, die Leute zu einer kompletten Umstellung zu bewegen.

Und selbst an einem 10 Jahre alten Haus ist energetisch nichts mehr zu holen.

Da bin ich zu sehr Realist - dann nehme ich lieber die 25 %, als weiter von 100% zu TRÄUMEN.

Der Rest regelt sich von selbst.

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