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Foren
Undichte Wasserleitung - Profi gescheitert
Verfasser:
Kischi
Zeit: 14.09.2021 08:58:08
0
3192509
Zum HAK:

Ja, Mängelbeseitigungsansprüche habe ich, da es noch lange bis zum Ablauf der Verjährung dauert.

Es ist halt schon ziemlich blöd. Der Heizestrich und die Fliesen waren in dem Falle eine Eigenleistung nach der Hausabnahme. Der Warmwasserspeicher wurde vom Generalunternehmen vorher auf einen Sockel aus KS-Steinen gestellt. Darunter ist jetzt natürlich kein Heizestrich.

Wenn der Warmwasserspeicher also versetzt und der Sockel entfernt wird, hätte ich ich ein Loch im Boden, in das man noch Dämmung und Estrich einstückeln müsste. Heizung geht halt nachträglich nicht mehr.

Das größte Problem dürfte allerdings die Versetzung des Warmwasserspeichers sein. Am neuen Standort würde er ja auf den Fliesen stehen und nicht mehr auf einem Sockel, der auf dem Rohfußboden steht. Das Teil fasst ja einige hundert Liter und wiegt somit gefüllt einige Hundert Kilo. Bin mir nicht sicher, ob das gut für den Estrich ist. Zudem wäre darunter die Fußbodenheizung, die dann an der Stelle keine Wärme mehr in den Raum abgeben kann.

Oder sehe ich das zu eng?


Zur Undichtigkeit:

Ja, habe eine billige Endoskopkamera, kamit sieht man aber ziemlich wenig. Jedenfalls bin ich jetzt in der Lage, den fehler zu reproduzieren und weiß, wo es herkommt. Morgen wird das noch offiziell vom Leckageunternehmen festgestellt, der hat auch ein gescheites Endoskop. Und dann wird man halt von Innen als erstes die Zapfstelle freilegen, sprich Fliesen, Abdichtung, Putz und Dämmörtel weg und sich von da aus weiter vorarbeiten, je nachdem, wo überall feucht ist.

Meine Hoffnung ist noch, das alles durch den Isoliermantel direkt in den Keller gelaufen ist und nicht der ganze Estrich und Abdichtung auf dem Duschboden rausmüssen.

Verfasser:
wadriller
Zeit: 14.09.2021 08:22:08
0
3192490
Wenn ich das richtig verstehe kommst du von unten recht gut dran (Dämmwolle raus und fertig).
Wie wäre ein Versuch mit einer billigen Endoskopkamera ?
Bekommt man beim großen A für unter 100 €.
Vielleicht sieht man ja was

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 14.09.2021 07:30:08
1
3192480
Moin,

Das mit dem Hausanschluss sehe ich auch so. Als bei mir die PV Anlage eingebaut wurde hat als erstes der Mitarbeiter von den Stadtwerken den Freiraum ausgemessen und einen Schrank moniert… 1,13m Abstand.

Er meinte entweder wegräumen oder er fährt wieder und das er auch im Bestand keine Ausnahme macht…

Sowas darf im Neubau nicht passieren… das sind alles Fachunternehmen, die bekommen viel Geld dafür… das hat mit Gerümpel des Eigentümers nichts zu tun.

Zum Thema „Das muss doch eh nie jemand ran“:

Bei uns war in der Straße eine Leitungsverbindung undicht und bei allen Häusern wurden die Sicherungen gezogen… wenn da jetzt der MA sich weigert das zu tun, wird es spanned wer dafür aufkommt, dass Tage lang der Strom abgeschaltet bleibt…

Grüße

Verfasser:
Weserbergland
Zeit: 14.09.2021 06:06:35
0
3192468
Zitat von Kischi Beitrag anzeigen
Werden die "technischen Anschlussbedingungen", aus denen Sie zitiert haben, von jeweiligen Netzbetreiber individuell festgelegt oder ist das eine Norm/anerkannte Regel der Technik? Mir geht es in dem Falle um etwaige Mängelbeseitigungsansprüche, die ich daraus gegen den Generalübernehmer herleiten kann.

Unabhängig davon: Was könnte eine mögliche Konsequenz sein? Dass der Netzbetreiber im Störungsfall sich weigert, eine Entstörung durchzuführen und erst den Rückbau des Warmwasserspeichers verlangt?

Wenn du da noch Anspruch auf Mängelbeseitigung hast, dann trete dem Verantwortlichen auf die Füße.
Freier Zugang ist wichtig, auch wenn manche das als Blödsinn ansehen, der Platz ist vorgeschrieben. Wenn das jetzt noch auf Mängelrüge abgestellt werden kann ist doch alles schick, wenn es später mal aus welchen Gründen auch immer umgebaut werden muss zahlst du es selbst.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 13.09.2021 23:13:35
1
3192450
Andere Rohrleitungsführung ??? Näher am Hauptanschluss ???

Mach bitte einen eigenen Thread auf und kapere den hier nicht ;-)

Verfasser:
Qumo
Zeit: 13.09.2021 22:34:31
0
3192438
Zitat von Simon D Beitrag anzeigen
Zitat von Qumo Beitrag anzeigen
[...]


Kavitation. Ist normal. Je größer der Druckunterschied und je billiger die Armatur, umso stärker.


Ok, wenn kein Defekt vorliegt, wie kann es dann sein, dass mein Nachbar mit der absolut identischen Wohnung usw. deutlich mehr Wasserdurchfluss hat (10L-Eimer 32sek vs. 25sek)?

Verfasser:
Simon D
Zeit: 13.09.2021 22:21:07
1
3192433
Zitat von Qumo Beitrag anzeigen
Zitat von Paule 5019 Beitrag anzeigen
[...]


Sorry, wenn ich hier eine Zwischenfrage stelle...
[...]
Es kommt, wenn der Wasserhahn (wie drücke ich das am besten aus?) "gegendruckfrei" genutzt wird, d.h. wenn man z.B. eine Giesskanne füllt oder ein Wasserschlauch ohne Aquastop dran ist, wo also das Wasser frei durchläuft. Hängt jedoch z.B. ein Rasensprenger dran oder ist ein Schlauch mit Aquastop angeschlossen bzw. ein Schlauch mit z.B. Giessbrause, tritt das Geräusch nicht auf.[...]


Kavitation. Ist normal. Je größer der Druckunterschied und je billiger die Armatur, umso stärker.

Verfasser:
Qumo
Zeit: 13.09.2021 12:24:58
0
3192221
Zitat von Paule 5019 Beitrag anzeigen
Wieder mal der Klassinger, der Unbekannten Leckstellen


[Bild]



Gerade bei diesen Forst geschützten Außen Zapfstellen gibt es hin und wieder mal das Bekannte Problem mit einer Undichtikeit. Im einen Fall ist dieses die Gewinde Eindichtung[...]


Sorry, wenn ich hier eine Zwischenfrage stelle...
@Paule
Jetzt wo du das geschrieben hast ist mir eingefallen, dass an unserem Aussenwasserhahn (auch eine automatisch leerlaufende Armatur) immer so ein Zischgeräusch in der Leitung entsteht, das man im Wohnraum sogar mehr hört als wenn man aussen am Wasserhahn steht.
Das Zischen ist unregelmässig und hört sich irgendwie an als wäre da irgendwo/irgendwie Luft in der Leitung. Es kommt auch nicht immer sofort beim Aufdrehen des Wasserhahns, meist erst nach wenigen Augenblicken oder Sekunden. Es bleibt dann manchmal bis man den Wasserhahn wieder abschaltet, manchmal hört das Geräusch kurz auf während das Wasser läuft und fängt dann wieder an usw... Es kommt, wenn der Wasserhahn (wie drücke ich das am besten aus?) "gegendruckfrei" genutzt wird, d.h. wenn man z.B. eine Giesskanne füllt oder ein Wasserschlauch ohne Aquastop dran ist, wo also das Wasser frei durchläuft. Hängt jedoch z.B. ein Rasensprenger dran oder ist ein Schlauch mit Aquastop angeschlossen bzw. ein Schlauch mit z.B. Giessbrause, tritt das Geräusch nicht auf.

Muss dazu sagen, dass die Innenwand im Bodenbereich einmal gemessen wurde (aus anderen Gründen) und diese nass/feucht war...genau in dem Bereich im Bodenbereich unter der Stelle wo der Wasserhahn aussen sitzt. Müsste das nochmal messen, ist schon länger her.
Dazu ist der Druck bzw. Wasserdurchlauf echt schlecht...ein 10Liter-Eimer braucht 32-33 Sekunden. In der genau gleichen Nachbarswohnung (auch EG) dauert es nur ca. 25 Sekunden.

Kann das alles zusammenhängen und dort ein Defekt am Wasserhahn oder der Leitung vorliegen?

Verfasser:
Kischi
Zeit: 13.09.2021 11:27:11
0
3192204
Danke für diese interessanten Ausführungen.

Bei uns besteht allerdings die Besonderheit, dass die Undichtigkeit offenbar nur dann (spürbar) auftritt, wenn die Zapfstelle aufgedreht wird.

Zum Thema HAK. Stromanschluss erfolgte mit Sicherheit gute 6 Monate, bevor der Speicher eingebaut wurde. Falls da irgendeine Abnahme durch den Versorger erfolgt ist, war zu dem Zeitpunkt also der Speicher nicht da.

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 13.09.2021 11:14:13
1
3192199
Wieder mal der Klassinger, der Unbekannten Leckstellen




Gerade bei diesen Forst geschützten Außen Zapfstellen gibt es hin und wieder mal das Bekannte Problem mit einer Undichtikeit. Im einen Fall ist dieses die Gewinde Eindichtung Stelle von der Druckseite her.

Im anderen Fall, was recht häufig Anzutreffen ist, ein Frostschaden... Denn wenn beim Einbau (installation) der Zwischenraum nicht wieder genügend mit einer Isolations Dämmung Versehen wird, so Leitet der Metall Ventilkörper... die Frost Kälte dieses langsam mit in die Gebäude Hülle.

Folge zu dem, die Wasser Anschlußleitung zu dieser Außenzapfstelle wird durch die Frosteinwirkung Beschädigt (die Anschluß Muffe) von der Außenzapfstelle wird durch die Frost Einwirkung Geweitet..





All diese Möglichkeiten sich dort möglich, denn gerade Außenzapfstellen sind immer eine Problemzone,bei der Wasser Installation...



Ps. Frage mit dem Haupt Anschluß Sicherung Kasten... Hier hat doch das Energie Versorgung Unternehmen, oder deren Vertrag Partner den Stromanschluß (das mit den Sicherung Einsetzen) damit Freigeschaltet. Wenn dort etwas nicht den gültigen TAB Vorschriften Entsprochen hätte, dann wäre eine Mängelanzeige die Folge gewesen. Also keine Schlafenden (Beamte) oder anders Wecken....

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 13.09.2021 10:10:41
0
3192170
Mach nicht so ein Geschiss um den HAK.

Gibt genug Haushalte, da werden die Dinger - weil jahrzehntelange nicht angefasst - mit allerhand Krempel, Regalen uvm zugestellt.

Relevant wird das höchstens, wenn die Bude so wie im Ahrtal oder im Kreis Euskirchen vollgelaufen ist, respektive das Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Dann ist das mit dem Lastfreischalten nicht mehr ganz so einfach und die notwendigen Sicherheitsabstände sind hilfreich.

Verfasser:
Kischi
Zeit: 13.09.2021 10:06:54
0
3192168
Hallo,

zunächst einmal danke für die Antworten und sorry für die späte Antwort.

Der Abstand zwischen der Wand, an der der HAK hängt, und dem Warmwasserspeicher beträgt an der engsten Stelle 99 cm. Der HAK hat eine Tiefe von 10 cm.

Somit werden jedenfalls keine 120 cm eingehalten.

Werden die "technischen Anschlussbedingungen", aus denen Sie zitiert haben, von jeweiligen Netzbetreiber individuell festgelegt oder ist das eine Norm/anerkannte Regel der Technik? Mir geht es in dem Falle um etwaige Mängelbeseitigungsansprüche, die ich daraus gegen den Generalübernehmer herleiten kann.

Unabhängig davon: Was könnte eine mögliche Konsequenz sein? Dass der Netzbetreiber im Störungsfall sich weigert, eine Entstörung durchzuführen und erst den Rückbau des Warmwasserspeichers verlangt?


Zum eigentlichen Thema:

Ich bin mir nach langem herumprobieren am Wochenende mittlerweile recht sicher, dass der Wassereintritt von einer defekten Außenzapfstelle herrührt, die offenbar teilweise nach Innen entwässert.

Zum Test habe ich an die Außenzapfstelle einen Schlauch mit Wasserstopp angeschlossen, sodass kein Wasser austritt. Sodann habe ich die Zapfstelle voll aufgedreht. Der Wasserzähler dreht langsam, obwohl kein Verbrauch vorliegend dürfte (aus dem Schlauch mit Wasserstopp kommt ja nichts heraus, alle anderen Quellen sind ausgeschlossen). Allerdings bildet sich bereits außen hinter dem Ring der Zapfstelle nach kurzer Zeit ein dünnes Rinnsal.



Nach 2,5 - 3 Stunden fängt es auch im Keller an zu Tropfen. Dreht man die Zapfstelle ab, hört es ein paar Stunden später auf zu Tropfen.

Die Zapfstelle ist ca. 80 cm vom Schacht entfernt und liegt von Innen gesehen in einer bodenebenen Dusche. Siehe Bild fertige Dusche roter Kreis.



Hier sieht man aus der Rohbauphase die Zuleitung. Es handelt sich um die geschleifte Leitung, die aus der Vorwand nach vorne in die spätere Dusche verläuft. Der Bereich hinter der Vorwand ist genau die Stelle, wo es im Keller reintropft. Quasi Ansicht vom EG statt vom Keller aus.



Hier noch im verputzten Zustand:



Das passt damit zusammen, dass am Vortag der Nacht, in dem der Schaden erstmals aufgefallen ist, meine Frau mittags ein Plantschbecken befüllt hatte und die Zapfstelle danach nur so lala zugedreht hatte. Somit konnte das Wasser bis in die Nacht, als ich es gemerkt hatte, bestimmt 10 Stunden fließen, wenngleich mit offenbar deutlich reduziertem Maße gegenüber einem vollen Aufdrehen (da kommt es wie gesagt nach ca. 3 Stunden im Keller raus). Zum Glück, sonst wäre es wahrscheinlich nie aufgefallen. Normalerweise wird die Zapfstelle nämlich allenfalls kurz für max. 15 Minuten zum Gießen des Vorgartens genutzt und das auch erst seit diesem Jahr, da wir letztes Jahr noch nichts angelegt hatten.

Am Mittwoch kommt erneut der Leckagefachmann. Dann bin ich mal gespannt, wie es weitergeht.

Verfasser:
meStefan
Zeit: 11.09.2021 12:25:58
1
3191637
Zitat von geiz3 Beitrag anzeigen
Reviöffnung gibt es keine.
Siehe Absatz 2 im Anfangsbeitrag.

Ok, hatte ich überlesen.
Ich hätte als Leckorter aber das Fein- Gerät genommen und eine, oder mehrere Fliesen an der Badewannenabmauerung ausgeschnitten und so eine Revisionsöffnung geschaffen. Kann man danach wieder mit Silikon einkleben.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 11.09.2021 11:52:42
0
3191628
Reviöffnung gibt es keine.
Siehe Absatz 2 im Anfangsbeitrag.

Verfasser:
meStefan
Zeit: 11.09.2021 11:49:24
0
3191625
Hat niemand in die Revisionsöffnung an der Badewanne reingeschaut?!?

Verfasser:
Gundmaster
Zeit: 11.09.2021 09:40:15
2
3191578
Aufdrehen der Badewanne in einen Eimer - Ich nehme mal an, es ist eine Unterputzarmatur mit starrem Wanneneinlauf.
Dann prüfe mal die Leitung zwischen der Unterputzarmatur und dem Einlauf.
Das sind zwar wahrscheinlich nur 3 Gewinde, aber evtl. ist eines undicht oder wurde "vergessen" aufzudichten.
Und wenn es nur der 3/4" Nippel direkt am Einlauf ist.
Auch möglich:
Der Umsteller Wanne/ Brause ist undicht und das Wasser läuft duch einen unvorteilhaft eingebauten/ beschädigten Außenkörper=Kunststoffgehäuse in Richtung Keller.

Umsteller prüfen: Rosette abmontieren und schauen ob da Wasser läuft.

Die Leitung zum Einlauf prüfen: Irgendwie am Perlator abdichten oder Sonderstopfen anfertigen und diese Leitung unter Druck setzen.

Es schein jedenfalls eine zeitlich begrenzte leckstelle zu sein. Die Trinkwasser-Druckleitung fällt hiermit glücklicherweise aus.

Auch möglich: Sifon locker, undicht. Passt aber nicht mit der Eimer-Prüfung zusammen.
Gleiches gilt für den Klassiker, die abgerissene Silikonfuge.


Zu den Sicherungen hinter dem Boiler:
Die Frage "wie oft" ist so eine Unsitte, die immer gerne verwendet wird.
Meist steht dann in den viel zu engen Restplätzen noch Gerümpel drin und man kommt überhaupt nicht mehr ran.
Ich hab mal von einer technischen Regel "Fluchtweg" an elektrischen Bauteilen gehört.
Und wenn ich der Elektriker bin, der dort etwas tun muß, dann möchte ich schon ungehindert rein und wieder rauskommen.
50 cm sind sehr eng.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 11.09.2021 09:23:06
0
3191571
Gut, bei Vorschriften zitieren bist Weltmeister.

Aber was bitte bedeutet "1,5 m 6"

Bei diesen Sicherungen hab ich noch nie jemanden vom E-Versorger gesehen,
der da ne Gummimatte untergelegt hätte.

Verfasser:
Weserbergland
Zeit: 11.09.2021 09:16:36
4
3191569
Zitat von geiz3 Beitrag anzeigen
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
[...]

Zwischen Sicherungen und Boiler ist doch mind. 50 cm Platz.
Das reicht bei weiten um dort zu arbeiten,
Oder hast du 150 Kg?

Und wie oft muss man schon diese Sicherungen ziehen?

Zitat aus den Technischen Anschlussbedingungen--->
5.6 Anbringen des Hausanschlusskastens
(1) Hausanschlusskasten und Hauptverteiler werden frei zugänglich und sicher bedienbar
angeordnet. Sie können in Abstimmung mit dem Netzbetreiber kombiniert werden.
(2) Bei der Anbringung des Hausanschlusskastens werden folgende Maße zugrunde gelegt:
– Höhe Oberkante Hausanschlusskasten über Fußboden: ≤ 1,5 m 6
– Höhe Unterkante Hausanschlusskasten über Fußboden: ≥ 0,3 m
– Abstand des Hausanschlusskastens zu seitlichen Wänden: ≥ 0,3 m
– Tiefe des freien Arbeits- und Bedienbereiches vor dem
Hausanschlusskasten (siehe Anhang A 2): ≥ 1,2 m<<<<-----------------!!!!!!!!!!

Der Platz wird benötigt um die Gummi-Isoliermatte dort auslegen zu können und genügend Abstand halten zu können zu allem mit Erdpotential

Verfasser:
geiz3
Zeit: 11.09.2021 07:29:32
0
3191548
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
<ot>
Warmwasserspeicher neben Hausanschlüssen! Wie blöd ist das denn? Da kann keiner die Sicherungen ziehen.
</ot>

Lutz

Zwischen Sicherungen und Boiler ist doch mind. 50 cm Platz.
Das reicht bei weiten um dort zu arbeiten,
Oder hast du 150 Kg?

Und wie oft muss man schon diese Sicherungen ziehen?

Verfasser:
Regelungsfuzzi
Zeit: 11.09.2021 07:24:05
0
3191546
Foto von der Badewanne?

Verfasser:
Weserbergland
Zeit: 11.09.2021 07:21:17
0
3191545
Dann färb mal dein Badewasser ein und zieh den Stöpsel

Verfasser:
elo22
Zeit: 11.09.2021 07:10:59
0
3191544
<ot>
Warmwasserspeicher neben Hausanschlüssen! Wie blöd ist das denn? Da kann keiner die Sicherungen ziehen.
</ot>

Lutz

Verfasser:
geiz3
Zeit: 11.09.2021 01:54:15
1
3191540
Zitat von Kischi Beitrag anzeigen
Beim Aufdrehen der Badewanne (Wasser in einen Eimer eingelassen) war vom Keller aus sofort ein Klopf/Tropfgeräusch oberhalb der Dämmschicht wahrnehmbar.

Hast du bei der Badewannenarmatur Wasser in einen Kübel eingefüllt,
oder einen Kübel Wasser in die Badewanne geleert?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 10.09.2021 23:41:21
0
3191531
Badewannenabwasser kann man nicht direkt von Frischwasser unterscheiden. Tippe eher darauf

Verfasser:
Kischi
Zeit: 10.09.2021 22:22:10
0
3191508
Guten Abend,

wir bewohnen seit 15 Monaten unser Neubau-EFH.

In unserem Haus befindet sich ein Installationsschacht zwischen der Decke über KG und dem Fußboden unter OG. In dem Schacht werden vom HWR im Keller aus die Frischwasserzuleitungen für drei Bäder (1 x EG, 2 x OG), die Küche (EG) sowie zwei Außenzapfstellen nach oben geführt. Ferner liegt in dem Schacht der Abwasserstrang für das Bad EG, Küche EG sowie die Badewanne von einem Bad im OG.

Der Schacht ist innen nicht ausgedämmt, lediglich von unten (sprich im Ausschnitt der Kellerdecke) wurde zuerst eine Lage Dämmwolle hineingesteckt und dann darunter eine Lage Clearopag Dämmschaum hineingespritzt zur Fixierung. Von Oben im OG ist der Schacht durch die Badewanne überdeckt. Diese steht auf dem Estrich (Schacht ausgespart) und hat keine Revisionsöffnung.



Montag auf Dienstag Nacht um 1.30 Uhr habe ich durch einen Zufall festgestellt, dass Wasser aus der Dämmschicht an der Kellerwand entlang nach unten auf den Kellerboden rann und tropfte. Die Kellerwand war entlang des Rinnsals durchfeuchtet, unten hatte sich schon eine Pfütze gebildet. Das Wasser war klar und geruchlos. Wir nehmen insofern an, dass es Frischwasser war. Wir haben es dann gleich aufgewischt und einen Eimer darunter gestellt. Außerdem haben wir unseren elektrischen Raumentfeuchter eingeschaltet.





Ein Blick auf die Wasseruhr zeigte, dass sich diese minimal weiter lief. Bis die dritte Nachkommastelle eine Zahl weiter drehte dauerte es schätzungsweise eine Minute. Daraufhin haben wir den Hauptwasserhahn abgedreht. Meine Frau hat zusätzlich die Außenwasserhähne geprüft. Einer war tatsächlich ein wenig offen, daran war jedoch ein Schlauch mit einem Gardena Wasserstop angeschlossen, der noch ordnungsgemäß auf dem Schlauch saß und durch den es insofern allenfalls durchgetröpfelt sein kann (110% dicht sind die Dinger ja nie). Es hatte zudem seit einer Woche nicht geregnet. Insofern unplausibel, dass das Wasser von außen kam.

Nunja, wir haben gleich eine E-Mail an den Sani abgesetzt und sind dann schlafengegangen, am nächsten Morgen waren 2-3 Liter im Eimer und es tropfte nicht mehr, die Wand war wieder trocken. Den Hauptwasserhahn haben wir nur kurz aufgedreht. Die Wasseruhr ist nicht mehr gelaufen, auch nicht langsam.

Abends nach der Arbeit haben wir durch trial and error versucht herauszufinden, wo es herkommt. Beim Aufdrehen der Badewanne (Wasser in einen Eimer eingelassen) war vom Keller aus sofort ein Klopf/Tropfgeräusch oberhalb der Dämmschicht wahrnehmbar. Es klang, als ob dicke Wassertropfen aus großer Höhe von oben auf die Dämmschicht bzw. die direkt darüber liegenden horizontalen Rohrabzweigungen fallen. Wir haben dann sofort abgebrochen und gedacht, das muss die Fehlerquelle sein, zumal die Badewanne ja genau über dem Schacht steht. Wir hatten gedacht, dass da eine Undichtigkeit an der Schnittstelle Wasserleitung / Aufputz-Badewannenarmatur sein muss.

Daraufhin haben wir den Hauptwasserhahn seit Dienstag Abend offen gelassen und alles ganz normal genutzt, außer der Badewanne (die wurde vorher fast täglich zum Baden unseres Kinds genutzt). Es gab auch keine Probleme mehr.

Heute konnte endlich der Spezialist für Leckageortung kommen. Er hat entlang des Schachts an allen Wänden und am Boden gemessen. Nirgends konnte Feuchtigkeit festgestellt werden. Dann hat er die Dämmung im Durchbruch der Kellerdecke entfernt und ist mit einer Endoskop-Kamera in den Schacht gefahren. Nichts ungewöhnliches zu sehen. Das Dämmmaterial war trocken. Dann wurden nacheinander alle Leitungen im Haus aufgedreht, mal warm, mal kalt, mal mittel - nichts. Dann wurde überall gleichzeitig Warmwasser aufgedreht und der Warmwasserboiler komplett entleert, zwecks Simulation einer Nachtabsenkung, um auszuschließen, dass es an Temperaturschwankungen in der Leitung liegt. Auch nichts. Alle Toiletten wurden blockiert - nichts. Eine Druckprobe hat auch keine Besonderheiten ergeben. Alle Abwasserleitungen wurden gespült, teils mit Lebensmittelfarbe - nichts. Die Spülmaschine wurde laufen gelassen - nichts.

Die Außenberegnung wurde eingeschaltet - nichts. Schließlich haben wir noch von Außen ein paar Hundert Liter Wasser in den Kiesstreifen oberhalb der Kelleraußenwand hineinrauschen lassen, an der Stelle, wo innen der Schacht ist und das Wasser ausgetreten ist. Auch Fehlanzeige.

Drei Stunden und X Kubikmeter Wasser später ist der Herr sichtlich gestresst und entnervt wieder abgezogen. Der Fehler war nicht reproduzierbar. Er konnte zerstörungsfrei nichts feststellen.

Wir haben jetzt natürlich ein ungutes Gefühl. Hat noch jemand eine Idee, warum der Fehler nicht reproduzierbar war? Könnte es ggf. daran liegen, dass wir die Badewanne seit unserem Test am Dienstag nicht mehr aufgedreht hatten und das Wasser im Falle einer Leckage erst nach ein paar Tagen unten im Keller "ankommt", weil es sich erst seinen Weg durch den Estrich unter der Badewanne bahnen muss?

Danke.

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