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Foren
Erfahrungs-Verbrauchs/Modulationswerte von Panasonic T-Cap 16 kW (wh-mxc16h9e8) ?
Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 14.09.2021 19:29:03
0
3192740
Hallo zusammen,

ich bin gerade direkt vor Umsetzung meines geplanten WP-im-ungedämmten-Altbau Projekt nochmal am detailliert Verbrauchskosten durchrechnen.

Leider gibt Panasonic weder im Datenblatt noch per Supportanfrage Daten zur Modulationsfähigkeit und zum Teillast-Wirkungsgrad heraus...

Hat hier im Forum irgendjemand die 16 kW T-Cap oder wenigstens die 12 kW Variante und kann mir Infos dazu geben?

-> Untere Modulationsgrenze bei A7/W35?
-> COP bei Teillast (deutlich?) besser als die Volllastwerte aus dem Datenblatt?

Ich habe als einzigen Hinweis einen Screenshot von einer Installation Online gefunden, wo erkennbar war, das bei A7/W51 die WP scheinbar ungefähr bei 20 Hz/2 kW elektrisch abgeschaltet hat, also vermutlich nicht weiter runtermodulieren wollte, da frage ich mich, ob sie bei besseren Bedingungen (A7/W35) weniger Leistung aufnehmen, also unter 7 kW modulieren kann?

Derzeit komme ich unter Annahme der jeweiligen Tagesmitteltemperaturen und der notwendigen Vorlauftemperaturen sowie der COP Werte aus dem Datenblatt bei Maximalleistung für mich auf eine JAZ zwischen 2.9 und 3.2 in den letzten 11 Wintern, ich fänds schön, würde das sich eher gen 3.5 verschieben :-)

Dankeschön :-)

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 14.09.2021 19:34:42
1
3192742
Wie kommt man auf 16kW Heizlast?
500qm Wohnfläche oder Dachstuhl abgebrannt?

Für eine realistische Abschätzung benötigst du ein COP Diagramm je nach AT, VLT und Leistung.
Sowas zu bekommen ist quasi unmöglich. Der JAZ Rechner ist hinreichend genau und die dort ausgegebenen Werte kann man erreichen und sogar übertreffen.

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 14.09.2021 19:54:12
0
3192753
... Entschuldigung, ich hatte zu dem gesamten Projekt vor ein paar Tagen schonmal nen Beitrag: http://htdialog.de/Forum/t/244989/Panasonic-WP-im-kreativ-geheitzten-Altbau-16-kW-

Ja, 450m² Wohnfläche und ein derzeit noch energetisch unsanierter Altbau, rechnerische Heizlast 55 kW, real wurde im letzten Winter (unser "schlimmster") an einigen Tagen etwa 15 kW (bzw. 20 unter Berücksichtigung der Nachtabsenkung) benötigt. Zudem wollen wir auf Zentral Warmwasser umstellen, deswegen darfs gern etwas mehr Leistung sein. Laut unseren Aufzeichnungen der letzten 3 Jahre lohnt sich Nachtabschaltung/absenkung (je nach Außentemperatur), deswegen etwas Mehrleistung, damit tagsüber mehr geheizt werden kann; wegen PV auch gern etwas Mehrleistung, damit der Eigenverbrauch erhöht werden kann.

Heizlast im sanierten Zustand wird bei etwa 15 kW + Lüftungsverluste, Sanierung kommt aber nur nach und nach und JETZT ist gerade die Chance, den Schornstein mit abzureißen (weil Dacharbeiten im Oktober + direkt 2 kWp mehr Platz für Solar).

Und ja, wir heizen gerade nicht so viel, das wird mit Sanierung mehr, deswegen wird die WP auch in Zukunft nicht (viel) zu groß sein :-)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.09.2021 19:56:52
1
3192754
Beschäftige dich mit der Kaskadierung von mehreren Maschinen. Damit bekommst eine möglichst geringe thermische Verdichterleistung und zudem im Idealfall monovalente Betriebsweise im System realisiert. Praktisch hast mit drel WH-MDC07J3E5 auch bei bis zu -15°C ganz ohne Heizstab gute 21 kW und andersherum mit einer nur 2 bis 3 kW thermisch. Bei Bedarf kannst eine die Trinkwassererwärmung machen lassen während die zwei anderen mit bis zu 14 kW weiter in die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen liefern.

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 14.09.2021 21:18:55
0
3192798
Hmm, 2x 7 kW wäre unterm Strich etwa 1200€ teurer, 3x 7 kW noch mehr. Das Projekt ist jetzt schon nicht wirklich rentabel, ich denke, das wäre dann eher "der Todesstoß".
Leider hab ichs bisher nicht geschafft, nen Betrieb zu finden, der mir irgendwie die Bafa-Förderung beschafft.

Wenn ich mir den JAZ Rechner anschaue und 52/45 bei -14 Grad eingebe, komme ich auf:
JAZ 4,1X mit den 5/7/9
JAZ 4,12 mit 12 kW
JAZ 3,77 mit 16 kW

-> bei 20 MWh im Jahr macht das knapp 100€ Stromersparnis bei den kleineren.

und laut Service-Manual hat die 16 kW nen anderen Kompressor als die 12 kW. Da stellt sich mir wieder die eigentliche Frage, ob das Gerät einfach "grundsätzlich schlechter" ist, weil es eben noch mehr Leistung aus diesem kleinen Raum herausholt.

Zu große Sorgen macht mir die untere Modulationsgrenze nicht: Unsere Gasheizung macht am ersten/letzten Tag der Heizsaison während des Tages (7-21 Uhr; A12/W27) etwa 4 kW durchschnittlich - und wenn die WP dafür 4-6 Zyklen macht, weil sie nur auf 6 kW runterkommt, wäre das ja okay.

Derzeit haben wir mit Elektroboilern 5-10 kWh Verbrauch pro Tag, das ist also max. 1 Stunde am Tag für die WP, also auch das kein Thema eigentlich...

Verfasser:
Entropie
Zeit: 14.09.2021 21:41:44
0
3192807
Die 12er (baugleich mit der 9kW) hat noch einen 9kW Heizstab. Die 16er ist ein eigenes Modell soweit ich weiß.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.09.2021 07:44:58
0
3192859
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
... ist jetzt schon nicht wirklich rentabel, ich denke, das wäre dann eher "der Todesstoß".
Leider hab ichs bisher nicht geschafft, nen Betrieb zu finden, der mir irgendwie die Bafa-Förderung beschafft ...
Was meinst Du mit rentabel?

Unabhängig vom Ergebnis der am 26.09.2021 stattfindenden Bundestagswahl wird das Generieren von thermischer Energie zukünftig wohl mit Verbrennungswärmeerzeugern kostenintensiver werden und dieses nur durch konsequente Nutzung regenerativer Energien zu umgehen sein.

Die Frage nun, was ist im Einzelfall sinnvoll.

Du schreibst in Deinem anderen Thread, dass die Immobilie ein Reihenhaus ist.

Das bedeutet doch eigentlich, dass die einzelnen Wohneinheiten nicht mit einem zentralen Wärmeerzeuger bedient werden müssen und daher geklärt werden sollte, was an der vorhandenen wasserführenden Wärmeverteilung umgebaut werden muss, um die Hydrauliken voneinander zu trennen.

Weiterer Punkt ist die Trinkwassererwärmung.
Da braucht es zuerst mal ein bisschen Überlegungen welches Konzept am besten passt.

Dass der Gaskessel mit 32 kW einen Jahresgasverbrauch von bis zu 25 MWh hat, würde ich übrigens nicht wirklich als Grundlage für die Dimensionierung der Wärmepumpe(n) heranziehen.

Es braucht korrekte Berechnungen pro Wohneinheit!
https://ingenieurbuero-heckmann.de/Dimensionierung-Waermepumpe/

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 15.09.2021 09:46:54
0
3192904
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
Hmm, 2x 7 kW wäre unterm Strich etwa 1200€ teurer, 3x 7 kW noch mehr. Das Projekt ist jetzt schon nicht wirklich rentabel, ich denke, das wäre dann eher "der Todesstoß".
Leider hab ichs bisher nicht geschafft, nen Betrieb zu finden, der mir irgendwie die Bafa-Förderung[...]


Wenn du sie selbst einbauen willst mit Förderung, dann kannst du mal bei RJTEC schauen.

Aber: Das separat beschaffte Material wird in diesem Fall nicht gefördert.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 15.09.2021 11:16:13
0
3192939
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
Hmm, 2x 7 kW wäre unterm Strich etwa 1200€ teurer, 3x 7 kW noch mehr.

Sind da schon alle Kosten und Mehraufwand enthalten? Weiteres Fundament, mehr Rohr und Flexschlauch, Kabel, Leitungsschutzschalter, Platzverbrauch, Zeit, Standbyverbrauch, ...

Mehrere WP halte ich nur für sinnvoll, wenn man Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturen hat, da spart man sogar nenneswert Strom.

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 15.09.2021 11:53:37
0
3192954
Ui, wir gehen jetzt ganz schön tief rein. Ich bin sehr dankbar, dass das passiert, hätte das aber eher in dem anderen Thread erwartet und hier deswegen in einem Extrathread ganz konkrete Fragen gestellt, weil wir dort nicht weitergekommen sind.

lowenergy:
Rentabel: Bei der LWP liegen die Verbrauchskosten mit PV Eigennutzung (hoffentlich!) am Ende gerade so "en par" mit den jetzigen Gasheizung (inkl. Gegenrechnung Schorni, Gasgrundgebühr), eventuell sind sie aber sogar minimal höher. Der Gaspreis steigt (LEIDER! ich bin voll pro Energiewende, aber die Preise sehen derzeit noch nicht danach aus) nicht wirklich schneller als der Strompreis und ist "viel zu günstig".
Den Anschaffungskosten stehen nur die Kosten der Schornsteinsanierung im Rahmen der Dacharbeiten entgegen: Das sind gerade mal etwa 1000€. Denn der derzeitige Gaskessel (Viessmann Atola) hält wenn er nicht durchrostet (was derzeit nicht erkennbar ist, aber vll ja plötzlich kommt irgendwann) eventuell genausolange wie die LWP.


In unseren Reihenhaus gibt es keine klassischen Wohneinheiten. Wir sind eine Art Hausprojekt, die Räume werden anders genutzt. Es besteht keine Absicht, das Haus jemals in Wohneinheiten aufzusplitten. Und selbst wenn: Günstiger wirds dadurch mit 2/3 WPs auch nicht :D

Warmes Trinkwasser wird jetzt und in Zukunft zu 98% in drei Räumen direkt oberhalb des Brauchwasserspeichers (der leider im ungeheizten Keller stehen würde) gebraucht. Zuleitung zum ersten in DN15 Kupfer/Aluverbund, ab da weiter mit DN12. Macht 1,4 Liter Rohrvolumen bis zur weit entferntesten Zapfstelle, das ist im Worstcase mit der Wassersparduschbrause und 5-6L/min also 17 Sekunden -> vertretbar. Nutzung sind 5-15 (kurze Spar-) Duschen am Tag (meist verteilt, 125-375 Liter), 2x Geschirrspüler (lohnt sich ja dann; 25 Liter), 3x Geschirr spülen (6 Liter) und 30x Hände waschen (50 Liter). Verbrauchsdaten der letzten 3 Jahre liegen wie gesagt vor, das lohnt sich. Eventuell bleibt der Clage MCX7 vor der Dusche hängen (man bemerke: Derzeit wird also immer nur mit 7 kW Heizleistung geduscht), muss ich ja nicht sofort ausbauen. Deswegen traue ich mich auch, 7-25 Leute (dynamische Hausbelegung) mit 300 Litern anzufahren - auch wenn mir 500 lieber wären, aber da wird der Bereitschaftsverlust so hoch - und bei Vollbelegung halt 2x am Tag zu laden.

"Korrekte Berechnungen pro Wohneinheit" sind bei uns nicht möglich. Nach diesen Berechnungen würden wir jeden Winter frieren. Da orientiere ich mich gern an der Ziel-Heizlast nach Sanierung, welche erstaunlich gut zu unserem Momentanverbrauch passt: Nach Crink-Tool etwa 14 kW (ich seh gerade, inkl. Lüftungsverluste), wenn ich als U-Wert der Hülle 0.4 annehme (Dach dämmen wir nächstes Jahr auf 0,22; das Außenmauerwerk kommt eventuell aber erst in ein paar Jahren auf ähnliches Niveau, Fenster danach, die 100000 Euro müssen halt auch erstmal irgendwo herkommen).

Ich könnte mich überzeugen lassen, 1x 12 kW Wärmepumpe zu nehmen, wenn ich mir unsere Daten nochmal genauer anschaue. Allerdings sollte gerade unter höherer Last der Gasverbrauch * 0.9 Wirkungsgrad ja relativ genau den Wärmeeintrag ins Haus abbilden - und wenn ich da nunmal 20 kW im kalten Februar 2021 tagsüber gebraucht habe, bin ich mit 12+9 kW sehr knapp; Außerdem hat unser Hausanschluss nur 3x 35A, da würde ich gerne den Heizstab nicht viel einplanen...

Ein ganz großer Grund für 12 statt 16 kW wären mal harte Fakten von COP und unterer Modulationsgrenze im gleichen Lastbereich: A2/W35 6 kW thermisch.
Deswegen habe ich da ja quasi im Eingangspost nach gefragt :-)

Mehrere WPs möchte ich wirklich eigentlich ausschließen. Die LWP ist quasi jetzt schon ein Überzeugungsprojekt von mir an die Gruppe, zwei davon machen es nicht leichter (finanziell + optisch)

Mastermind:
Danke, hatte dort schonmal Kontakt, aber werd wenns Richtung Bestellung geht nochmal anrufen.


Bramme:
Ja, in etwa. Fundament kostet keine 50€, die Rohrleitungen etwa 300 bis zum Sammelpunkt, Fittinge nochmal nen Fuffi, Rest sind pure WP Kosten. Standby-Verbrauch nehme ich nahe Null an bzw. holt sich der mit Sicherheit durch höhere Teillasteffizienzen wieder rein...

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.09.2021 12:14:23
0
3192967
Also Anhand von deinem Gasverbrauch würde ich die 12er nehmen.

Verfasser:
Entropie
Zeit: 15.09.2021 14:27:10
0
3193045
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Also Anhand von deinem Gasverbrauch würde ich die 12er nehmen.


Hatte gerade Freunden geholfen. Die haben 35MWh/a. An den kältesten Tagen habe ich sie den Gasverbrauch messen lassen (ca. 2-3K wärmer im Tagesschnitt als NAT). Da haben sie dann knapp 13kW gebraucht. Denen habe ich auch zur 12er geraten. Wir haben das Trinkwasserthema aber mit einem TWW WP abgehandelt. Sperrzeiten habe ich auch unberücksichtigt gelassen. Es gibt noch einen Kamin mit 8kW und WW Redundanz spielte eine Rolle.

Ich schätze, dass der Gaskessel des TS in den wärmerer Zeit einfach einen grottigen Wirkungsgrad hat. Ist halt schwierig wenn es keinen WMZ gibt. Ich würde aber nicht unbedingt auf NAT auslegen, 2-3K drunter sollte kein Problem sein.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 15.09.2021 14:37:41
1
3193053
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
Mehrere WPs möchte ich wirklich eigentlich ausschließen. Die LWP ist quasi jetzt schon ein Überzeugungsprojekt von mir an die Gruppe, zwei davon machen es nicht leichter (finanziell + optisch)



Wichtig ist halt der Mindestdurchfluss... Wenn der Immer fließt ist alles i.O.

Wollt ihr "wie immer" Heizkörper abdrehen und viele Räume "ausmachen" kommt eine große WP schneller ins Straucheln als 2 kleine.

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 15.09.2021 15:56:08
0
3193097
Mindestdurchfluss schaff ich laut nem Überschlag problemlos 800 l/h, ich würde natürlich keine 5K Spreizung erreichen/anstreben, sondern eher so 7 oder notfalls 10. Wenn die WP dann noch nicht so gut läuft, krieg ich den bestimmt irgendwie noch aufgepustet... Laut Service Manual bringt sie unter 660 l/h den FlowRate Abnormal Error, aber einen echten Mindestwasserdurchfluss finde ich nicht; logischerweise erhöht sich ja dadurch einfach nur die Spreizung; was passiert, wenn die WP mit Pumpenregelung die Zielspreizung nicht erreicht, weiß ich nicht.
Ist schon eher so, dass gerade 8 Räume, die auch recht nah beieinander liegen, dauergeheizt werden & andere drumherum deutlich sporadischer.

Wegen Kochen + Potentiell zeitweise viele Personen in den 7 Räumen muss ich vermutlich die Thermostatventile dranlassen - aber das kann ich alles in Ruhe ausprobieren.

In der Tat habt ihr mich jetzt aber durch diesen Thread nochmal stark gen 12 kW verschoben, letzten Winter hätte sie für alle bis auf 6 Tage gerade so gereicht, dafür würde sie aber echt oft Nahe der Volllast laufen. Bringt uns der Klimawandel (deutlich) mehr Extremfrosttage in den nächsten 15 Jahren? In den 6 tagen hätte der Heizstab vermutlich genau das aufgefressen, was der (auf dem Papier) bessere COP reinspielt -> das wäre vertretbar/gut, weil die 12er ja in der Übergangszeit bestimmt besser läuft/weniger taktet.

Eine andere Frage:
Kann die WP eigentlich in den Warmwasserbetrieb umschalten ohne den Kompressor abzuschalten? Im Service Manual ist das Englisch zu schlecht... Da scheint es mir sogar fast, als würde sie zwischen Heizung und Warmwasser ne Zwangspause von ein paar Minuten machen?

Verfasser:
Entropie
Zeit: 15.09.2021 18:01:19
0
3193141
Schau mal in den Temperaturverlauf deines Standortes über die letzten 40-50 Jahre dann weisst du Bescheid. Wenn es so kommt, dass es saukalt wird und der Heizstab dich auffrist, baust du halt irgendwann ne 5kW parallell und gut (T-Stücke direkt schon dran geschraubt und abgestopft). Ich wohne hier NAT -10/-11°C. Wir waren schon kälter aber nur für ein paar Stunden. An den kältesten Tagen der letzten Jahre war der Tagesdurchschnitt bei diesen Peaks rund 3K wärmer und der Kernwinter spielt sich überwiegend um aber eher über 0°C ab. Die Panas bringen annähernd volle Heizleistung bis -15°C laufen tun sie vermutlich noch tiefer runter.

Verfasser:
Arne_
Zeit: 15.09.2021 18:08:17
3
3193143
Ich habe seit April die 9kW T-Cap in einem Altbau, sie ersetzt einen 32kW Ölkessel.
Mindestleistung ist 19Hz bei ~830W elektrischer Leistungsaufnahme. Damit macht sie bei den aktuellen AT von 15° fast 5kW.
Problem ist aktuell, dass die Heizkörper bei niedrigen VL Temperaturen die Leistung nicht wegbringen und die WP dann taktet. Sobald der Min VL auf 34° ist, geht es und sie macht aktuell 4-5 Heiztakte pro Tag (je. 30-60 Minuten).
Altbau muss leider fast das ganze Jahr über geheizt werden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.09.2021 20:13:23
0
3193206
Für eine WH-MDC05J3E5 würde vergleichsweise bei 19 Hz definitiv <500 Watt elektrische Stromaufnahme gegeben sein und zwei WH-MDC05J3E5 hätten zusammen ~10 kW thermische Verdichterleistung.

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 17.09.2021 09:00:57
1
3193738
Ich sag an dieser Stelle mal Danke für die vielseitige Diskussion, die Tipps und das Interesse.
Die 12 kW ist bestellt, wenn bei Einbau und Inbetriebnahme keine unerwarteten Probleme auftauchen, hört ihr von mir vermutlich erst Anfang nächsten Jahres mit nem Bau- und Erfahrungsbericht :-)

Naja, oder ich mach für dich, lowenergy, schonmal nen kleinen Bericht Ende Oktober, sobald sie 1-2 Wochen in der Übergangszeit lief, um dir entweder zu zeigen, dass sie weit genug runtermoduliert für uns oder dir zu zeigen, dass du recht behalten haben solltest :D

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 17.09.2021 09:40:23
0
3193757
Hier gehts wahrscheinlich um Beheizung per Heizkörper?
An die üblichen Komponenten hast du gedacht, oder?

- Schlammabscheider mit Magnet
- Superfilter mit Magnet von RJTEC
- Mikroblasenabscheider

Den Superfilter würde ich sogar 2x kaufen. Einen in den Vorlauf der WP und einen in den Rücklauf der WP. Zugleich hast du damit ein Absperrhahn :-)

2x KFE Hähne. (einer im Vorlauf zur WP, einer im Rücklauf zur WP). Darüber lässt sich befüllen oder auch entleeren.

Viel Erfolg beim Einbau.

Verfasser:
micha_el
Zeit: 17.09.2021 10:17:45
1
3193781
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen

Die 12 kW ist bestellt,[...]



aber hoffentlich das J Modell und nicht die alte H Serie mit R410A?

https://www.aircon.panasonic.eu/DE_de/happening/aquarea-t-cap-monobloc-j-generation-r32/

Verfasser:
Entropie
Zeit: 17.09.2021 15:57:59
0
3193924
Zitat von micha_el Beitrag anzeigen
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
[...]



aber hoffentlich das J Modell und nicht die alte H Serie mit R410A?

https://www.aircon.panasonic.eu/DE_de/happening/aquarea-t-cap-monobloc-j-generation-r32/


Gibt es die schon in Deutschland?

Verfasser:
micha_el
Zeit: 17.09.2021 21:33:46
1
3194034
Bei dem Händler in Augsburg gibt es die neu TCap glaube ich noch nicht.


https://www.climamarket.eu/de/heizen-und-kuhlen-monoblock-panasonic-aquarea-t-cap-kit-mxc12j6e5-cl

Ein paar Shops in Polen und UK habe sie auch.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 18.09.2021 08:17:21
1
3194104
Zitat von MatthiasMitWaermepumpenprojekt Beitrag anzeigen
... Danke für die vielseitige Diskussion, die Tipps und das Interesse.
Die 12 kW ist bestellt, wenn bei Einbau und Inbetriebnahme keine unerwarteten Probleme auftauchen, hört ihr von mir vermutlich erst Anfang nächsten Jahres mit nem Bau- und Erfahrungsbericht ...
Ich drücke dir die Daumen, dass alles wie erwartet klappt!

Achte zusätzlich zu den von @Mastermind1 genannten Details auch unbedingt darauf, dass für die Wärmepumpe möglichst je ein separater Zähler für den Antriebsenergiebedarf und die direktelektrische Zuheizung, sowie heizwasserseitig für die thermische Energie, die von der Maschine für den Hausheizkreis und die Trinkwassererwärmung generiert wird, installiert wird! 👍🍀😉

Verfasser:
MatthiasMitWaermepumpenprojekt
Zeit: 18.09.2021 15:46:15
0
3194235
Jo, wird (leider) die H-Variante. Wie's scheint würde die J diese Saison nicht mehr kommen - und wer weiß, zu welchem Preis am Anfang. Ich hoff natürlich erstmal, dass die H-Variante noch lieferbar ist, werd hoffentlich Anfang der Woche ne Mail aus Augsburg bekommen.

Laut vorläufigem Datenblatt lohnt sich J statt H auch nur unwesentlich, bin also nicht traurig drum.

Schlammabscheider (Spirotrap MB3 1 ¼” ) & Superfilter habe ich (bisher ist noch nicht alles bestellt, baue gerade das Fundament und wollte den Kleinkram bestellen sobald ich grünes Licht aus Augsburg hab, nicht das es doch aus irgendwelchen Gründen dann nichts wird).
Mikroblasenabscheider such ich noch was raus.
3-Wege-Ventil fürs WW hab ich mir Online 3-Wege Ventil EMV 110 234/9FV0-K1" FF rausgesucht, weil das nen kVs von 10 hat.
Hauptleitung mach ich bis dahin mit den Panzerschläuchen aus Augsburg, schien mir für DN32 jetzt die beste/günstigste Lösung, dann gehts mit (insg.) 7m DN26 Aluverbund ans Altsystem. Hab mir die Druckverluste alle bei 1/1,7/3 m³/h aufgeschrieben, letzteres wird eng, der Rest sollte gut passen (wenn entsprechend Heizkörper aufgedreht sind).

Stromzähler kann ich gern 2 machen (ah, da muss ich mir wohl nochn kleinen Zählerschrank kaufen...), Wärmemengenzähler hätte ich jetzt aber nur 1 genommen. Da das System eh mittels nem Fork von heishamon, der in unser Hausmonitoringsystem passen wird, gemonitort wird, kann ich ja zuordnen, wo die Energie hingeht (Aufzeichnung der WMZ, Stromzähler, Heizungsstatus im 10-Sekundentakt)

Bisher lief das System ohne Filter/Schlammabscheider mit Leitungswasser (dH 9-15) ohne Zusätze, Heizkörper sind aus Stahl BJ2002, Wasser ist 3 Jahre alt. Ich bin mir noch unsicher, ob ich spüle/neu befülle oder erstmal mit der alten Heizungspumpe unter Vollgas Einzelstränge mit Schlammabscheider/Filter "spüle" um keinen neuen Sauerstoff einzubringen. Würde in jedem Fall am Ende mit Wimex Korrosionsschutz oder Coracon HE6 behandeln.

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