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Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
OttoB
Zeit: 15.09.2021 08:27:44
0
3192873
Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.09.2021 08:44:47
0
3192878
@Henning Reich

..... und von was träumst du nachts ?

Ist wie beim Auto. Überzieht man ohne Hirn regt sich starker Widerstand.
Hintergrund sind die vielen Arbeitsplätze ...
Das ist in DE auch noch nicht ausgestanden.
Wenn dann mal der Arbeitsplatzrasenmäher in DE in Betrieb ist werden da in nicht zu ferner Zukunft auch noch ganz andere Töne zu hören sein.
So auch in der EU. Klick mich

Auch dort ist noch nichts ausser dicken Sprechblasen wirklich festgelegt.
Mir gehen die Sprechblasen ohne gesamtheitliche Strategie, realistisches Maß und Ziel aus Ideologiegründen und der vermeindliche Populismus zunehmend einfach nur noch auf den Sack.

Nachdem auch schon der PolExit durch die Presse getrieben wird muss die EU so langsam auch aufpassen dass ihnen die Mitgliedsstaaten in größerem Umfang abhanden kommen. Ein weiterer Kandidat steht auch schon auf der Nominierungsliste und macht sich warm ....

Es wirds noch ganz schön knistern im Gebälk und bei weitem nicht alles lässt sich mit der Eurodruckerpresse in üblicher Manier lösen ... da bin ich mir ganz sicher.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.09.2021 08:49:14
1
3192880
Es wird damit argumentiert, dass die Nutzung von Wasserstoff sozialverträglicher ist, weil der Wärmeerzeuger billiger ist. Aber das die Brennstoffkosten deutlich teurer werden, wird unter den Tisch gekehrt.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.09.2021 08:56:52
0
3192882
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Die EU sollte unbedingt alles daran tun eine eigene PV Industrie aufzubauen, im Bereich 200-500GW/Jahr. Danach kann man sie gerne wieder einstampfen.


Mit wieviel Euros beteiligst du dich aus deinem eigenen Vermögen an diesem Geldverbrennungsvorschlag ?

Glaubst du dass auch nur ein Unternehmen einen Euro investiert wenn vor der Investition schon feststeht dass es sich um eine Todgeburt handelt ?

Ich glaube kaum dass die Lizenz für "anderer Leute Geld Gassi führen" in der Form erteilt wird wenn schon im Plan steht dass am Ende des Prozesses nur verbrannte Asche über bleibt.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 15.09.2021 09:11:12
1
3192887
Ohne das es Geld kosten wird , wird die Energiewende nicht gelingen .

Aber die umweltkosten sind ja für viele einfach zu billig .

Das Tolle an der Energiewende ist , sie macht süchtig.🙂

Verfasser:
radis
Zeit: 15.09.2021 09:15:46
4
3192888
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Ceterum Censeo:
Spätestens ab 2030 dürfen in Deutschland weder bei Neubau noch in Renovierung des Bestandes Öl- oder Gasheizungen eingebaut werden.
D.h. von nächstem Jahr an muß der Einbau von Gasheizungen jedes Jahr um >10% reduziert werden.

Begründung Selbst für[...]

Viel zu spät. Dänemark hat es vorgemacht. Wir müssen den Einbau von Öl-und Gasheizungen ab 2022 verbieten. Selbst Österreich verbietet den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ab 2022. Link

Verfasser:
Entropie
Zeit: 15.09.2021 09:21:33
4
3192890


Schade um die Fehlleitung von Innovationsgeldern aber die werden letztendlich am Preis für den Brennstoff scheitern, da beisst die Maus keinen Faden ab.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.09.2021 09:24:25
6
3192893
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
[...]


Mit wieviel Euros beteiligst du dich aus deinem eigenen Vermögen an diesem Geldverbrennungsvorschlag ?
[...]


Deutlich mehr als 50 Milliarden € im Jahr für Importe fossiler Energieträger und deren Subventionen gibt Deutschland derzeit aus, das nenne ich Geldverbrennung.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.09.2021 09:31:48
2
3192896
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Es wird damit argumentiert, dass die Nutzung von Wasserstoff sozialverträglicher ist, weil der Wärmeerzeuger billiger ist. Aber das die Brennstoffkosten deutlich teurer werden, wird unter den Tisch gekehrt.


Hälst du die Bevölkerung für so blöde blos weil ihnen von den Vortänzern nur die halbe Wahrheit erzählt wird ?

Den ersten Vorgeschmack auf die Energiepreisrunden kriegen alle doch schon dieses Jahr präsentiert. Da kam jetzt blos die CO2 Abgabe drauf .... wart mal das Gejaule ab und die blöden Kommentare der Wendehalspresse auf der Suche nach der nächsten Schlagzeile. Schon dieses Jahr wird wohl auf der Jahrenabrechnung im Vergleich zum Vorjahr bei der Masse ein 30 bis 40% höherer Rechnungsbetrag stehen.

Mach dir ein Kreuz in den Kalender ... ab März 2022 steigt das Heulen und Wehklagen über die Nebenkostenabrechnungen :-).

Ich bin mir sicher : "Wasserstoff wird billig und sozialverträglich" glaubt dann jeder aufs erste Mal bevorzugt nachdem er die Rechnung (Nachzahlung) von 2021 überwiesen hat. Wetten ?

Verfasser:
nemomec
Zeit: 15.09.2021 10:06:39
2
3192908
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Ist wie beim Auto. Überzieht man ohne Hirn regt sich starker Widerstand.
Hintergrund sind die vielen Arbeitsplätze ...
Das ist in DE auch noch nicht ausgestanden.
Wenn dann mal der Arbeitsplatzrasenmäher in DE in Betrieb ist werden da in nicht zu ferner Zukunft auch noch ganz andere Töne zu hören sein.


Nicht nachvollziehbar so eine Aussage da muss man wohl vollkommen befreit von betriebswirtschaftlichen und volkwirtschaftlichen Wissen sein. Die Trägheit einiger Mitbürger bzgl. wirtschaftlichen Zukunftsfragen wäre vermutlich nicht extrem so wenn man sich wirtschaftlich in stärkerer Eigenverantwortung befände.

Verfasser:
nemomec
Zeit: 15.09.2021 10:11:25
3
3192911
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Es wird damit argumentiert, dass die Nutzung von Wasserstoff sozialverträglicher ist, weil der Wärmeerzeuger billiger ist. Aber das die Brennstoffkosten deutlich teurer werden, wird unter den Tisch gekehrt.


Wer davon redet das "grüner" Wasserstoff billiger ist als Direktverstromung den kann ich nicht helfen das ist aus technischer und ökonomischer SIcht völlig sinnbefreit. Wasserstoff wird aber als "sehr teurer" Energieträger jenseits jeglicher Sozialverträglichkeit sicherlich seine Daseinsberechtigung haben.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.09.2021 10:37:05
1
3192923
Zitat von nemomec Beitrag anzeigen
Nicht nachvollziehbar so eine Aussage da muss man wohl vollkommen befreit von betriebswirtschaftlichen und volkwirtschaftlichen Wissen sein.


Das darfst du gerne mit den Tschechen diskutieren.

Zitat von nemomec Beitrag anzeigen
Die Trägheit einiger Mitbürger bzgl. wirtschaftlichen Zukunftsfragen wäre vermutlich nicht extrem so wenn man sich wirtschaftlich in stärkerer Eigenverantwortung befände.

Das diskutierst du mal mit nem Mitarbeiter eines Automobilkonzerns oder -zulieferers an dessen gut bezahltem Arbeitsplatz grade gesägt wird.

Merke dir dabei aber : Wenns ans Wählen geht hat der genauso 1 Stimme wie du, heisst deine "Meinung" ist keinen Deut mehr Wert als die des Mitarbeiters den grade als mental unterentwickelt hinstellst.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 15.09.2021 10:40:47
4
3192925
Nur weil einige Jobs in der Zulieferkette der Automobilbranche gefährdet sind sollten wir weiter machen mit Erdgas, Öl und blos nicht auf EE umsteigen? Was soll dieser Schwachsinn denn wieder?

Verfasser:
nemomec
Zeit: 15.09.2021 10:51:05
2
3192930
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen

Das diskutierst du mal mit nem Mitarbeiter eines Automobilkonzerns oder -zulieferers an dessen gut bezahltem Arbeitsplatz grade gesägt wird.


Nur weil man hier versucht die Massen zu verdummen muss ich ja selbst keinen Blödsinn verbreiten. Und mir ist vollkommen klar wir haben ein massives Bildungsproblem in diesem Bereichen deshalb ist es umso wichtiger das hier von verantwortlichen Personen Klartext geredet wird.

Verfasser:
nemomec
Zeit: 15.09.2021 10:59:10
1
3192934


Übrigens die beiden dort zuletzt genannten Herren sind von einer technischen und wirtschaftlichen Ausbildung/Studium so weit entfernt wie der Mars von der Erde. Ich wundere mich immer wieder wie im besten Falle studierte Rechtsanwälte es in solche Verbände schaffen und dazu noch Empfehlungen aussprechen für deren selbst jegliche Grundlagen fehlen.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.09.2021 11:00:27
2
3192935
Zitat von nemomec Beitrag anzeigen
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
[...]


Wer davon redet das "grüner" Wasserstoff billiger ist als Direktverstromung den kann ich nicht helfen das ist aus technischer und ökonomischer SIcht völlig sinnbefreit. Wasserstoff wird aber als "sehr teurer" Energieträger jenseits jeglicher Sozialverträglichkeit sicherlich seine[...]


Ich sehe das genauso und diskutiere dahingehend auch oft mit meinem Umfeld. Aber die breite Masse will es technisch nicht verstehen und sieht einfach nur die "bösen" Grünen, welche ihnen ihr Gas, Öl, Benzin und Diesel teuer machen wollen. Von Alternativen wollen die wenigstens etwas hören. Ich habe es noch nicht aufgegeben und werde weiter versuchen aufzuklären aber gegen eine gefestigte Meinung ohne Ahnung ist es oft schwierig anzukommen.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 15.09.2021 11:04:59
5
3192936
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Das diskutierst du mal mit nem Mitarbeiter eines Automobilkonzerns oder -zulieferers an dessen gut bezahltem Arbeitsplatz grade gesägt wird.


Bei dem Argument rollt es mir die Fußnägel hoch. In meiner Branche gibt es bei Technologiewandel auch keine Beschäftigungsgarantien, die gibt es nirgendwo. Man kann nicht davon ausgehen, dass man von einmal erworbenem Wissen sein ganzes Berufsleben gut leben kann. Fort- und Weiterbildung wird immer notwendig sein.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 15.09.2021 11:47:08
0
3192949
Zitat von Brombaer Beitrag anzeigen
In meiner Branche gibt es bei Technologiewandel auch keine Beschäftigungsgarantien, die gibt es nirgendwo. Man kann nicht davon ausgehen, dass man von einmal erworbenem Wissen sein ganzes Berufsleben gut leben kann.


Hat das jemand behauptet ?

Trotzdem braucht keiner zu meinen dass die Mitarbeiter *hurra* schreien wenn ihr Arbeitsplatz wegfällt oder irgendwelche Umstrukturierungen einige 100 oder 1000 Arbeitsplätze irgendwohin verlagert.

Wogegen ich mich allerdings wehre ist die Unverschämtheit das Eigeninteresse dieser Mitarbeiter als geistig minderbemittelt darstellen zu wollen.

Wie so oft ist es die Art und Weise kombiniert mit mangelndem Respekt vorm gegenüber .... das die Musik macht.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.09.2021 12:14:42
0
3192968
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat von nemomec Beitrag anzeigen
[...]


Ich sehe das genauso und diskutiere dahingehend auch oft mit meinem Umfeld. Aber die breite Masse will es technisch nicht verstehen und sieht einfach nur die "bösen" Grünen, welche ihnen ihr Gas, Öl, Benzin und Diesel teuer machen wollen. Von Alternativen wollen die wenigstens etwas hören. [...]


Die breite Masse, das sind die deutschen Wähler.

Mit laufenden Forderungen nach neuen Verboten, Verzicht und Änderungen der Lebensgewohnheiten entsteht keine Begeisterung für neue Technologien.

Verbote sind kein Innovationstreiber, auch wenn es A.B. beim Triell behauptet hat.

Dietmar Lange

Verfasser:
crink
Zeit: 15.09.2021 12:39:23
7
3192982
Also

das weltweite Verbot von FCKW war ein ganz wesentlicher Innovationstreiber.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 15.09.2021 13:08:13
5
3193000
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
[...]


Die breite Masse, das sind die deutschen Wähler.

Mit laufenden Forderungen nach neuen Verboten, Verzicht und Änderungen der Lebensgewohnheiten entsteht keine Begeisterung für neue Technologien.

Verbote sind kein Innovationstreiber, auch wenn es A.B. beim[...]


Ein echter Dietmar, auf dieser Gefühlswelle reiten seine Kunden gerne und lange. Danke für diesen ungesponsorten und neutralen Beitrag.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.09.2021 13:16:12
5
3193005
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
[...]


Die breite Masse, das sind die deutschen Wähler.

Mit laufenden Forderungen nach neuen Verboten, Verzicht und Änderungen der Lebensgewohnheiten entsteht keine Begeisterung für neue Technologien.

Verbote sind kein Innovationstreiber, auch wenn es A.B. beim[...]


Fossile Energieträger sind bequem und wir haben uns die letzten 100 Jahre an deren Nutzung gewöhnt.
Die langfristigen Schäden durch die stetig steigende Nutzung werden wir nicht in der gleichen Zeit wieder gut machen können. Wir werden damit vielleicht noch wenig Probleme haben aber zukünftige Generationen sollten nicht darunter leiden, nur weil wir zu bequem waren etwas zu ändern.

Jegliche Veränderung fällt vielen Menschen schwer. Da erinnere ich mich an die ablehnende Haltung gegen MS Windows, (große) Smartphones, downsize Turbomotor usw usf aber am Ende hat jeder den Mehrwert erkannt aber dazu mussten die Leute mehr oder minder dazu gezwungen werden es erstmal zu nutzen.

Genauso verhält es sich doch bei der E Mobilität. Jeder der einmal ein E Auto gefahren ist erkennt sofort den Mehrwert daran und kann sich das Plötzlich vorstellen.

Genauso kenne ich niemanden, der von Gas/Öl auf Wärmepumpe gewechselt hat und wieder zurück möchte. Man muss Komfortsteigerungen und co vielleicht immer erst einmal erleben, dass man es für sich akzeptiert.

Sicher wird uns die Zukunft noch neue spannende Technologien liefern, welche auch grün sein werden aber darauf zu hoffen und den status quo bis dahin beizubehalten ist der Falsche weg. Deutschland war immer ein Hochtechnologieland und sollte es jetzt nicht verpassen rechtzeitig die alte Technologie auf fossilen Energieträgern basierend hinter sich zu lassen und neue Wege zu beschreiten.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.09.2021 13:35:28
0
3193019
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Fossile Energieträger sind bequem und wir haben uns die letzten 100 Jahre an deren Nutzung gewöhnt.
[...]


Die deutsche Gaswirtschaft geht davon aus, dass fossiles Erdgas durch einen Mix aus grünen Gasen bis 2050 vollständig ersetzt ist

Die deutsche Heizungsindustrie entwickelt dafür gegenwärtig geeignete Wärmeerzeuger

Durch ein politisches Verbrennungsverbot von Gasen werden diese Innovationen ausgebremst oder verhindert

Dietmar Lange

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 15.09.2021 13:48:21
2
3193025
Und was wird dafür getan um den grünen Wasserstoff herzustellen?
Wer liefert ihn in 2050 und zu welchem Preis?

Das die Gaswirtschaft gegen das Ende von Erdgas ist verwundert mich nicht. Aber die aktuelle Roadmap sieht ja weniger als 10% CO2 Einsparung durch Grünen Wasserstoff bis 2030 vor. Wie will man den Rest bis 2050 schaffen? Klare Ziele wie, was und wann? Fehlanzeige!
Als Ingenieur weiß man, dass die ersten 80% am einfachsten sind aber nicht mal die werden in 10 Jahren geschafft, wie will man in den folgende 20 Jahren den Rest schaffen?

Ein Verbrennungsmotorenhersteller wird im übrigen auch nicht begeistert sein über ein Verbrennerverbot ab 2035 aber die Alternativen werden bis dahin eh schon vorbei gezogen sein, sodass es keine Nische mehr gibt.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.09.2021 13:54:29
2
3193032
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
[...]


Die deutsche Gaswirtschaft geht davon aus, dass fossiles Erdgas durch einen Mix aus grünen Gasen bis 2050 vollständig ersetzt ist

Die deutsche Heizungsindustrie entwickelt dafür gegenwärtig geeignete Wärmeerzeuger

Durch ein politisches Verbrennungsverbot von[...]

Tja - wie war das mit dem toten Pferd ???

Sowohl die Wissenschaft, als auch Politik (allen voran Peter Altmaier) haben klar gesagt, dass die Verbrennung von Gasen für Heizzwecke kein Ziel der Energiewende sein kann - das wohl definitiv ausgeschlossen haben.

Da kann die Gaswirtschaft LANGE träumen und in Folge dessen ne Menge Geld in den Sand setzen, da wird nix draus.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ...

*Kopfschüttel*, wie ignorant doch ne ganze Branche sein kann

nur mal so
LG jogi

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