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Alle
Foren
Ringgrabenkollektor bereits 9 Monate vor Baubeginn verlegen?
Verfasser:
Imker
Zeit: 16.08.2021 12:43:27
0
3183343
Zitat von Christian115 Beitrag anzeigen
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
[...]


So der Plan, würde mich nur hinter in den A**** beißen, wenn ich eine mögliche Förderung nicht mitgenommen habe, weil ich sie einfach übersehen habe.


Hi,

Sehnde ist noch Region Hannover?
Dann müsstest Du ggf. auch an die Fördertöpfe von proKlima kommen?!

Lass Dich da mal beraten, ob es hier noch Förderungen gibt. Laut Homepage gibt es 10% zu einer Wärmepumpe hinzu. Dämmung usw. wird auch gefördert.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 26.08.2021 22:36:00
0
3186868
Hallo zusammen,

wir haben nun endlich die finale Berechnung des Energieberaters für den KFW Antrag erhalten.:

Transmissionswärmeverlust ca. 0,253 W7m²K
Beheiztes Gebäudevolumen 860 m³
Gebäudehüllfläche 451 m²
Primärenergiebedarf ca. 29,5 kWh/m²a

Haben den Trechenplaner schon damit gefüttert und das wäre jetzt der Stand:
RGK

Ist schon interessant, laut Energieberatung brauchen wir eine 8kW Wärmepumpe, der Trenchplanner sagt 5kW...


Gibt es für den RGK weitere Dinge auf die ich achten sollte?



Zitat von Imker Beitrag anzeigen
Zitat von Christian115 Beitrag anzeigen
[...]


Hi,

Sehnde ist noch Region Hannover?
Dann müsstest Du ggf. auch an die Fördertöpfe von proKlima kommen?!

Lass Dich da mal beraten, ob es hier noch Förderungen gibt. Laut Homepage gibt es 10% zu einer[...]



Hallo Imker,

Sehnde zählt leider nicht zur förderfähigen Region :-( . Aber danke für den Hinweis.

Verfasser:
crink
Zeit: 27.08.2021 08:55:54
1
3186931
Moin Christian,

bitte rechne die Hüllfläche (also die Fläche aller Wände, Bodenplatte, Dach) und das Bruttovolumen noch einmal genau von Hand nach. Die von Dir genannten Werte ergeben nahezu die Form einer Kugel mit dem Radius 6 m (Hüllfläche 452 m², Volumen 905 m³). Da Dein Haus aber nicht rund aussieht auf dem Grabenplan ist da irgendwas faul, entweder müsste die Hüllfläche größer oder das Volumen kleiner sein.

Du schreibst, dass die Energieberatung eine Heizlast von 8 kW ergibt. Handelt es sich dabei um eine Berechnung nach DIN 12831 oder ist das nur ein Schätzwert?

Der TrenchPlanner verwendet für die Heizlastabschätzung das in der DIN 12831 definierte Hüllflächenverfahren an für die Ermittlung der Transmissionswärme-Heizlast. Diese 3,7 kW nur für die Transmission ist eine ziemlich einfache Rechnung (Hüllfläche * H't * Unterschied zwischen Innen- und Normaußentemperatur).

Dazu kommt dann noch die Lüftungsheizlast, die etwas kompizierter je nach Volumen, Luftdichtigkeit und erforderlichem Luftwechsel berechnet wird. Wärmerückgewinnung kommt dann noch oben drauf. Bei einem Haus Deiner Größe liegt der Wert selbst bei Fensterlüftung nicht über 2 kW.

Wenn also die Energieberatung die folgenden Werte ansetzt:
- 3,7 kW Transmission
- 2 kW Lüftung
- 0,25 kW Warmwasser pro Person
- 1 kW Wiederaufheizzuschlag (wegen Wärmepumpentarif)

Dann kann da durchaus eine Empfehlung von 8 kW rauskommen. Wäre typisch und völlig überdimensioniert, da sich bei Dir kein Wärmepumpentarif lohnt, eine dezentrale Lüftung geplant ist und für warmes Wasser pro Person 100 Watt als Zuschlag absolut ausreichen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, mit welcher Luftdichtigkeit das Haus gerechnet wurde. Bei einem n50-Wert von 3 (afaik Luftwechsel pro Stunde durch Infiltration bei einem Druckunterschied von 50 Pascal zwischen Hausinnerem und Umgebung), der für Häuser ohne KWL angesetzt wird, kommen utopisch hohe Werte für die Lüftungsverluste raus.

Der Wert von 3 ist aber Pflicht für die Berechnung, wenn kein Blower-Door-Test durchgeführt werden soll. Mit Blower-Door-Test wird für die Berechnung 1,5 angesetzt, bei Passivhäusern ist 1,0 Pflicht. Deshalb vereinbare einen Blower-Door-Test als Teil der Bauleistungen und teile das auch allen anderen Gewerken mit, damit die sich Mühe geben und das Haus dicht bauen.

Viele Grüße
crink

Ps: Zum RGK muss eigentlich nichts mehr gesagt werden, den kannst Du - unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften, die Grabentiefe wird angemahnt! - so realisieren. Mit großem Bagger (ab 15 t) und Baggerschaufel in Grabenbreite lässt sich das direkt vor Baubeginn des Hauses innerhalb eines Tages erledigen.

Nur beim Teilstück E musst Du Dir Gedanken machen, wie Du den Kreuzungspunkt mit Abwasser/Regenwasser gestaltest, damit die Gewerke sich nicht in die Quere kommen. Deshalb kläre die Tiefe von Abwasser- und Regenwasserrohr und die genaue Lage der Übergabeschächte. Wenn Abwasser- und Regenwasserrohr tiefer als 1,6 m liegen, dann solltest Du die Teilstücke E-I erst nach diesen beiden Rohren realisieren. Es macht nichts, wenn das Teilstück E an der Kreuzungsstelle flacher liegt.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 27.08.2021 10:40:41
0
3186958
Zitat von crink Beitrag anzeigen

Moin Christian,

bitte rechne die Hüllfläche (also die Fläche aller Wände, Bodenplatte, Dach) und das Bruttovolumen noch einmal genau von Hand nach. Die von Dir genannten Werte ergeben nahezu die Form einer Kugel mit dem Radius 6 m (Hüllfläche 452 m², Volumen 905 m³). Da Dein Haus aber nicht rund aussieht auf dem Grabenplan ist da irgendwas faul, entweder müsste die Hüllfläche größer oder das Volumen kleiner sein.


Guten Morgen,

die Werte stammen vom Energieberater bzw, aus dem Antrag für die KFW, habe hier mal den Screenshot mit angefügt.
Dokument-1
Dokument 2

Ich hatte im Vorfeld auch mal alles nachgerechnet und kam auf Hüllfläche 517m²; Volumen 757m³


Bzgl. dem BlowerDoor Test frage ich noch einmal nach, hatte im ersten Gespräch mit dem Energieberater aber verstanden, dass der immer angesetzt wird.


Zitat von crink Beitrag anzeigen

Ps: Zum RGK muss eigentlich nichts mehr gesagt werden, den kannst Du - unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften, die Grabentiefe wird angemahnt! - so realisieren. Mit großem Bagger (ab 15 t) und Baggerschaufel in Grabenbreite lässt sich das direkt vor Baubeginn des Hauses innerhalb eines Tages erledigen.

Nur beim Teilstück E musst Du Dir Gedanken machen, wie Du den Kreuzungspunkt mit Abwasser/Regenwasser gestaltest, damit die Gewerke sich nicht in die Quere kommen. Deshalb kläre die Tiefe von Abwasser- und Regenwasserrohr und die genaue Lage der Übergabeschächte. Wenn Abwasser- und Regenwasserrohr tiefer als 1,6 m liegen, dann solltest Du die Teilstücke E-I erst nach diesen beiden Rohren realisieren. Es macht nichts, wenn das Teilstück E an der Kreuzungsstelle flacher liegt.


ich hatte gestern scheinbar den falschen Link gepostet:
RGK

ich würde den Teil, bei dem sich der Kollektor mit dem Wasser und Abwasser schneidet auf 2,5m Tiefe legen, dann sollten wir da doch eigentlich kein Problem kriegen.

Wir werden das Grundstück noch etwas aufschütten müssen, daher gehe ich aktuell eher von einer Grabentiefe von 1,7m aus. Einen pensionierten Baggerfahrer habe ich, Bagger ist scheinbar etwas schwieriger. Wir hatten jetzt zunächst max. einen 8T Bagger als Privatperson gefunden. Rede aber auch noch mal mit dem Baggerfahrer was er meint.




Zwei Fragen noch zum RGK:

1) Vielleicht noch eine Frage zum Soleverteiler. Könnt Ihr einen passenden Soleverteiler für den RGK empfehlen

2) Habe gerade mit einem potentiellen Heizungsbauer gesprochen. Er kennt den RGK, nach seiner Aussage sollte man aber lieber mehr Rohre mit max. 100m nehmen als ein Rohr mit 300m. Als Grund hat er die hohen Strömungsverluste und damit eine erhöhte Pumpenlast genannt. Laut Ihm müsste dann eine größere Pumpe berücksichtigt werden, die mit 300m Rohren zurecht kommt.
Kennt Ihr solche Argumente und wie kann ich die entkräften?

Gruß und allen ein schönes Wochenende

Verfasser:
crink
Zeit: 27.08.2021 11:21:26
1
3186967
Hallo Christian,

kläre mit dem Energieberater, warum er auf andere Werte kommt als Du für Hüllfläche und Volumen. Deine Werte klingen besser zueinander passend.

Zum Soleverteiler gab es mal einen Thread. Ich hab inzwischen einen Soleverteiler von SBK im Einsatz, funktioniert.

Zu Deinem Heizungsbauer: Seine Behauptung bzgl. der Rohrlänge bzw. des Druckverlusts ist falsch. Mit passender WP und Solekonzentration (maximal 25% Ethylenglykol) ergibt sich ein Druckverlust des Kollektors von maximal 350 mbar - wie von der VDI 4640 gefordert. Da muss keine stärkere Soleumwälzpumpe eingebaut werden. Du findest hier im Forum haufenweise RGK, die mit der gleichen Rohrgeometrie und einer WP der 6-kW-Klasse realisiert wurden.

Mit modulierender WP, die 99% der Zeit in Teillast läuft und die Soleumwälzpumpe hoffentlich mit moduliert, wird in der Praxis sowieso fast immer noch wesentlich weniger Druckverlust zu beobachten sein. Und wenn wirklich Volllast gefordert ist, ermöglicht die Auslegung turbulente Strömung im Rohr, die den Wärmeübergang von der Rohrwand auf die Sole wesentlich verbessert.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Christian115
Zeit: 27.08.2021 20:45:09
0
3187156
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hallo Christian,

kläre mit dem Energieberater, warum er auf andere Werte kommt als Du für Hüllfläche und Volumen. Deine Werte klingen besser zueinander passend.


Frage ist adressiert, mal sehen wie die Antwort aussieht. Habe eben meine Werte auch noch einmal geprüft und komme wieder auf dieselben Werte.
Vielleicht noch einmal zur Sicherheit, ich nehme doch bei beiden Fälle (Hüllfläche & beheiztes Bruttovolumen) die jeweilige Außenkante der Wand, dem Dach und der Bodenplatte, oder?


Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zu Deinem Heizungsbauer: Seine Behauptung bzgl. der Rohrlänge bzw. des Druckverlusts ist falsch. Mit passender WP und Solekonzentration (maximal 25% Ethylenglykol) ergibt sich ein Druckverlust des Kollektors von maximal 350 mbar - wie von der VDI 4640 gefordert. Da muss keine stärkere Soleumwälzpumpe eingebaut werden. Du findest hier im Forum haufenweise RGK, die mit der gleichen Rohrgeometrie und einer WP der 6-kW-Klasse realisiert wurden.


Danke für die Erklärung, mache mir da auch recht wenig Sorgen, nach den ganzen Berichten hier im Forum... und finde es toll, dass es einem dann auch noch so gut erklärt wird.

Bzgl. der passenden Wärmepumpe bezieht sich das "passend" nur auf die Größe der WP und optimalerweise auf die modulierende Arbeitsweise oder müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden?

Verfasser:
crink
Zeit: 28.08.2021 19:20:09
0
3187403
Hallo Christian,

passend bezieht sich hier auf die Rohrgeometrie, zu der eine WP mit bis zu 7 kW Heizleistung passt. Modulierend ist natürlich empfehlenswert, es geht aber auch ohne.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Christian115
Zeit: 30.08.2021 17:24:50
0
3188061
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hallo Christian,

kläre mit dem Energieberater, warum er auf andere Werte kommt als Du für Hüllfläche und Volumen. Deine Werte klingen besser zueinander passend.



So wir haben gerade neue Werte per Mail vom Energieberater erhalten. Angeblich ein Problem mit dem Rechentool:


Transmissionswärmeverlust ca. 0,24/0,25 W/m²K
Beheiztes Gebäudevolumen 859 m³
Gebäudehüllfläche 560 m²
Primärenergiebedarf ca. 32 kWh/m²a
Heizlast ca. 9kW

Das Schlimme an der Sache, jetzt rutschen wir angeblich aus dem KFW Standard, da die Dämmung nicht mehr ausreicht und wir massiv nachlegen müssen. Wirft alles kein gutes Licht auf den Berater. Ganz anfänglich gab es die Rückmeldung, dass eine Wärmepumpe allein nicht für die KFW55 Erreichung ausreicht und wir ne Solaranlage aufs Dach packen müssen... Nach einem SW Update des Tools angeblich kein Problem mehr. Jetzt das Thema mit den falschen Werten.

Was sagt ihr generell zu den Werten sind jetzt zumindest plausibler?
Mir sollen die neuen Werte noch einmal telefonisch erklärt werden..

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 30.08.2021 18:25:30
0
3188091
Zitat von Christian115 Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]



So wir haben gerade neue Werte per Mail vom Energieberater erhalten. Angeblich ein Problem mit dem Rechentool:


Transmissionswärmeverlust ca. 0,24/0,25 W/m²K
Beheiztes Gebäudevolumen 859 m³
Gebäudehüllfläche 560 m²
Primärenergiebedarf ca. 32[...]


Lass Dir mal,vom Energieberater den ausführlichen Bericht schicken, aus dem man erkennen kann woher die 9KW kommen und stell das hier anonymisiert ein. Der Fehler lässt sich sicher finden.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 06.09.2021 10:41:56
0
3190007
Hallo zusammen,

langsam wird es ernst. Die Freigabe von der Wasserbehörde liegt vor, ein Mietbagger wird gerade gesucht (Ist scheinbar für private Personen nicht soooo einfach was größeres als einen 8Tonnen Bagger zubekommen…) und die Leitungen werden bestellt. Die korrigierte Heizlastberechnung kommt hoffentlich noch in dieser Woche…

Zum Stand des RGK habe ich noch einige Fragen:

Aktueller Stand

1) Hat es einen Grund/ Vorteil, dass es auf der Westseite zwei Teilstück C und D sind? Ich hätte erwartet, dass ich das Teilstück C auch auf die komplette Seitenlänge verlängern kann und dass selbe Ergebnis erziele. ohne Teilstück D

2) Reicht es für die Teilstrecke F, die sich mit den Versorgungsleitungen kreuzt, nur auf 2,5m Tiefe zu legen, oder sollte dieser Teil des Kollektors zusätzlich in ein KG Rohr etc. zur besseren Isolierung verlegt werden?

3) Die Einführung der warmen Kollektorseite ins Haus liegt neben der Einführung der Wasserleitung, müssen hier auch besondere Maßnahmen bzgl. der Isolierung getroffen werden?

4) Aktuell wird der Boden noch auf „sandiger Lehm“ eingestuft, da laut Bodengutachten im Ton Sand und Kies enthalten seien kann. Wenn wir beim Ausheben nun feststellen, dass der Boden überwiegend aus Ton ist. Sollte man die Grabenlänge dann noch reduzieren? Hier gab es auch mal eine Erklärung, wie man die Bodenart am besten bestimmt (finde ich leider nicht wieder). Macht es Sinn diesen Bodenbestimmung nach dem Aushub erneut auf der Höhe des Kollektors durchzuführen?

5) Was wäre die Folge von einem besseren Boden und damit einen zu großen Kollektor?

6) Ich hatte die Frage zur Versickerung von Regenwasser auf dem Kollektor schon gestellt und ist laut crink wäre es auch nicht notwendig. Wir überlegen allerdings gerade wie wir eine gute Regenwasserentwässerung auf dem Grundstück hinbekommen. Da wäre ein so langer und großer Graben sehr hilfreich, wenn man dort ein paar Drainagerohre mit einlegen würden. Schaden kann das Ganze aus meiner Sicht, oder?

7) Die Zu- und Ableitung ins Haus auf welcher Tiefe sollte diese erfolgen?

Besten Danke und allen einen schönen Wochenstart,

Christian

Verfasser:
crink
Zeit: 06.09.2021 11:15:54
0
3190016
Moin Christian,

zu Deinen Fragen:

1) Sehr lange Teilstücke variieren die Rohrverteilung nicht. Da aber zum warmen Ende hin die Rohrdichte zunehmen soll ist dann die Teilung des langen Teilstücks in zwei kürzere angebracht. Wenn Du genau hinschaust, dann siehst Du, dass im Teilstück D die Rohre dichter liegen als in Teilstück C.

2) Kreuzung mit Frischwasser mit mehr als 1 m Abstand der Rohr untereinander ist unkritisch. Ich weiß nicht, wie tief das Frischwasser an dieser Stelle bei Dir liegen wird, das musst Du selbst entscheiden.

3) Hier laufen Frischwasser und Sole parallel, hier bitte mit KG-Rohr (o.ä.) außen rum.

4) Siehe Fingerprobe.

5) Einen "zu großen" Kollektor gibt es nicht ;-) Bei besserem Boden steigt die Soletemperatur ein wenig und die WP verbraucht minimal weniger Strom.

6) Regenwasser-Versickerung stört nicht, so lange dafür nicht haufenweise Kies direkt über den Kollektorrohren eingebracht wird. Bitte über dem kalten Ende, also Teilstück B, das kann am ehesten davon profitieren.

7) Mit Keller am besten etwas höher ins Haus als der Kollektor im Garten liegt, das macht die Entlüftung einfacher. Ohne Keller gehst Du halt durch die Bodenplatte, da erübrigt sich die Frage. Zum Haus hin monoton sanft ansteigend halt.

Viele Grüße und gutes Gelingen
crink

Verfasser:
Christian115
Zeit: 06.09.2021 21:15:33
0
3190246
super, danke!

Eine Frage muss ich noch nachschieben, auch wenn es sicherlich nicht die letzte seien wird ;-) :
Der Graben war bisher auf 2m Tiefe im Planer eingestellt. Aufgrund der Bodenbeschaffenheiten werden wir das Grundstück noch etwas aufschütten müssen. Daher hätte ich den Graben auf 1,7 bis 1,8 m ausgehoben und die letzten 20 bis 30 cm dann später als Bodenauftrag realisiert. Mit dem Graben bin ich bei einer Tiefe von 1,8m an der errechneten Heizleistung. Kann das so gemacht werden, oder bekomme ich da anfangs evtl. Probleme, wenn der Garten noch nicht aufgefüllt wurde. (wer weiß wann das dann erfolgt...)

Der Stand mit 1,8m Grabentiefe

Verfasser:
crink
Zeit: 06.09.2021 22:54:37
0
3190276
Kein Problem, denn ohne Aufschüttung stören Dich Bodenhebungen, die auch dann nur bei einem Extremwinter auftreten können, nicht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Christian115
Zeit: 07.09.2021 21:07:30
0
3190601
Guten Abend in die Runde,

hat zufällig jemand eine Empfehlung wo ich passendes Solekonzentrat zu guten Konditionen bestellen kann? Es hat sich gerade eine Option aufgetan die Rohre direkt vom Großhandel zu beziehen, dann wär ich nicht auf ein Paketbestellung bei den einschlägigen Anbietern angewiesen, muss mich halt aber um die Sole selber kümmern...

Gibt es auch eine Meinung zu der Befestigung der Rohre? Kabelbinder oder Klebeband? Hast sich da eine Präferenz herausgebildet?


und wieder einmal Danke im Voraus :-)

Verfasser:
Daniel R
Zeit: 09.09.2021 13:26:34
0
3191055
Hier z.B.
https://shop.rago-gruen.de/waermetraegerfluessigkeiten/21-coracon-ks-6-von-rago-kuehlsohle-konzentrat-und-frostschutz-fuer-erdwaermeanlagen-30kg.html

oder auch bei Yatego.

Bisher kenne ich nur Verlegungen mit Kabelbinder, glaube nicht, dass Klebeband so gut geht.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 09.09.2021 21:50:08
0
3191176
So Termin steht fest, der RGK wird im Oktober verlegt. Also falls jemand aus der Region Hannover sich das Ganze mal ansehen will, oder sogar mit anfassen möchte, gern melden.

-> Wir haben jetzt einen 8T Bagger bin mal gespannt, ob der Plan Freitag Baggern, Samstag, Sonntag verlegen und Montag wieder zumachen, so funktioniert....

-> Was für einen Kompressor braucht man eigentlich für den Drucktest?

-> Hat wer nen Überblick wieviel Wasser man für das Einschwemmen der ersten Schicht um die Solerohre bei einem solen Graben braucht? Wir haben noch kein Bauwasser, muss mir erst noch überlegen wie ich das notwendige Wasser dahin bekomme :-)

Verfasser:
Christian115
Zeit: 15.09.2021 14:34:35
0
3193050
soo, noch einmal ein kleines Update, das wir erfahren haben, dass unsere Nachbarn direkt an die Baugrenze einen Carport stellen.

RGK

ich muss dann noch eine Frage stellen, momentan wird ja auch mit einer Entzugsleitung unterhalb der Einfahrt und der Garage gerechnet. Ist das so richtig, da hier ja eine versigelte Fläche vorliegen kann.

Gruß

Verfasser:
crink
Zeit: 15.09.2021 16:42:38
0
3193115
Hallo Christian,

Carport beim Nachbarn hat keine Auswirkungen. Und die geringere Leistung der Kollektorteile unterhalb von Einfahrt und Garage sind in der Leistungsberechnung berücksichtigt. Du kannst mit dem Versiegelungsgrad der Einfahrt spielen, wenn Du die Durchlässigkeit änderst, einfach ausprobieren. Da in Deinem Fall nur gerade Rohre unterhalb der Einfahrt verlaufen, ist der Einfluss gering.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Christian115
Zeit: 15.09.2021 19:21:34
0
3193180
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hallo Christian,

Carport beim Nachbarn hat keine Auswirkungen.



Hallo crink,

danke für die Antwort. D.H. du würdest wieder auf den Abstand von einem Meter zum Nachbargrundstück gehen?

Zitat von crink Beitrag anzeigen

Und die geringere Leistung der Kollektorteile unterhalb von Einfahrt und Garage sind in der Leistungsberechnung berücksichtigt. Du kannst mit dem Versiegelungsgrad der Einfahrt spielen, wenn Du die Durchlässigkeit änderst,[...]


wirklich interessant, was das Tool alles kann ;-)
Dann bin ich also doch auf der sicheren Seite.


Wird sicherlich nicht die letzte Frage gewesen sein, bis die Rohre dann endlich mal liegen.

Allen einen schönen Abend.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 17.09.2021 23:18:34
0
3194073
Wie mussten heute für einen anderen Zweck etwas Graben....

Der Boden ist doch ziemlich fest und kommen als feste Stücke aus dem Boden. Zudem definitiv feucht, aber nicht sehr stark:




Wie sieht es da nachher bei Befüllen des Grabens aus? Ich könnte mit vorstelle, dass die Brocken schon schnelle trocknen und bei einer großen Baggerschaufel auch noch größer werden... Muss man da beim späteren Befüllen des Grabens noch Vorkehrungen treffen?

Verfasser:
Christian115
Zeit: 17.09.2021 23:35:43
0
3194075
Die Bilder fehlen:





Verfasser:
Christian115
Zeit: 21.09.2021 23:22:07
0
3195331
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Kein Problem, denn ohne Aufschüttung stören Dich Bodenhebungen, die auch dann nur bei einem Extremwinter auftreten können, nicht.

Viele Grüße
crink




So scheinbar könnte es bei uns am Wochenende los gehen. Bin allerdings bzgl. dem Verlauf des Grabens gerade noch etwas unsicher. Würdest du bei der alten Version mit dem Abstand von einem Meter bleiben, oder wie muss ich deine Aussage verstehen?

Danke

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