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Alle
Foren
Bau Bungalow 90m² Effizienzshaus 55 EE, Heizlast und Leistung WP?
Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 16.09.2021 21:13:23
0
3193605
Zitat von JanRi Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]

Nein, jedenfalls nicht alleine. Schau in deine Berechnungen. Da sind mehrere Räume bei 100%.


Erstmal Danke für deine Erklärungen.
Leider komme ich aufgrund meiner Kenntnisse nicht weiter mit meinem Blick auf die Berechnungen. Der Weg von mir zum Austeller der Heizlastberechnung ist echt lang...Bauherr, also ich an Heizungsbauer, an Hersteller der Fußbodenheizung und der an sein Sub-Planungsbüro...und dann zurück..., es gab ja mittlerweile Überarbeitung, da es vorher Kommunikationsprobleme gab. Ich werde mich wohl mit dem jetzigen Stand der Berechnungen begnügen, die 2 qm Wandheizung werde ich einbauen lassen. Mal sehen ob der Heizungsbauer dann doch noch eine Überarbeitung machen lässt.

Du hast vollkommen recht mit deiner Feststellung, dass ein Bungalow schnell an seine Grenzen kommt bezüglich der Einhaltung der Vorgaben für ein KfW-Effizienzhaus. Bei mir ist es sehr knapp....
Dazu kommt ein Fenster- bzw. Außentüranteil von 26 m², alleine in Wohnen/Kochen sind es fast 13 m².

Ja, wir haben nur Fensterlüftung im Haus und somit auch in der Berechnung....Dazu auch keine detaillierte Wärmebrückenberechnung, dafür der pauschale Wärmebrückenzuschlag mit 0,05 auf die Außenbauteile.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 16.09.2021 21:28:27
0
3193612
Zitat:

Leider komme ich aufgrund meiner Kenntnisse nicht weiter mit meinem Blick auf die Berechnungen.


Sie sind auch sehr unübersichtlich, wenn man sie mit dem vergleicht, was wir vom TGA-Planer bekommen haben.

Zitat:

an Hersteller der Fußbodenheizung und der an sein Sub-Planungsbüro


Äh... da kann eigentlich nichts gutes bei rauskommen - zumindest hat sich das im Forum schon mehrfach gezeigt. Unser HB hat das bei unserer Lüftung so gemacht... ich habe mir das zum Glück vorher geben lassen. Das war MUELL. Die waren nichtmal in der Lage, den Grundriss zu lesen... und die Erklärungen dazu erst recht nicht. Es stimmten nicht einmal die Räume und Wände! Immerhin konnte ich die falsche Planung anhand der DIN komplett nachvollziehen und dann mit den wirklichen Werten selbst machen (das hat aber extrem viel Zeit verschlungen).

Versuch, so viel wie möglich davon zu prüfen! Zumindest so Trivialitäten wie Raumgrößen und Raumanzahlen usw... auch da gibt es teilweise schlimme Dinge! In unserem ersten Entwurf zum Energieausweis hatte "jemand" so lange Wände im OG zu erdberührt (!) erklärt, bis KFW55 eingehalten wurde. Zum Glück habe ich versucht, das Ding nachzuvollziehen und bin drauf gestossen. Kommentar war, dass ich der erste bin, der sowas gelesen hat.

Zitat:

Ich werde mich wohl mit dem jetzigen Stand der Berechnungen begnügen, die 2 qm Wandheizung werde ich einbauen lassen


Das schadet auf keinen Fall. Sie muss aber vernünftig hydraulisch eingebunden sein! Das ist bei so einer kleinen Fläche durchaus eine Herausforderung.

Unsere große WH im Hauptbad hat 6 qm und ist damit ein eigener Kreis mit VA 10, die kleine im Gästebad hat etwa 2 qm und hängt seriell hinter der FBH des gleichen Raums (was zusammen einen Kreis von 65m + Anbindung ergibt).

Zitat:

Dazu kommt ein Fenster- bzw. Außentüranteil von 26 m², alleine in Wohnen/Kochen sind es fast 13 m².


Halte ich nicht für besonders viel... unsere WohnEssKüche hat an die 19 qm. Auch bei uns war es knapp mit den KFW55-Vorgaben... darum wohl die "geniale" Idee mit den erdberührten Flächen im OG. Am Ende wurde es statt solcher Tricks ein bisschen mehr Dämmung.

Zitat:

Ja, wir haben nur Fensterlüftung im Haus und somit auch in der Berechnung.


Ist KWL eine Option bzw. noch einbringbar? Das würde so einiges entspannen und die VL-Temperatur im Auslegungsfall vermutlich deutlich absenken, ganz abgesehen davon, dass ich 2021 keinen Neubau mehr ohne KWL bauen würde.

Zitat:

Dazu auch keine detaillierte Wärmebrückenberechnung, dafür der pauschale Wärmebrückenzuschlag mit 0,05 auf die Außenbauteile.


Haben wir auch... und es ist trotzdem KFW55. Real sind die Verluste geringer - zumindest suggerieren das die bisherigen Verbrauchswerte.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 16.09.2021 22:06:47
0
3193633
Zitat von JanRi Beitrag anzeigen

Sie sind auch sehr unübersichtlich, wenn man sie mit dem vergleicht, was wir vom TGA-Planer bekommen haben.


Hmm, deine Kritik zur Heizlastberechnung ist genau das Gegenteil von der Einschätzung von PeWe34. Er schreibt: Die Berechnung der Heizlast und alles drum herum sieht für mich sehr professionell aus....
Wo liegt deiner Meinung nach das Problem? Der Ersteller der Heizlastberechnung ist ein bekannter Markennamen für Fussbodenheizung, der wird sicher täglich eine Vielzahl von Berechnungen mit der gleichen Software und somit mit einheitlichen Layout erstellen.

KWL ist für mich keine Option, da denke ich eher an dezentrale Be- und Entlüftung einzelner Räume. Das ist aber noch Zukunft und spielt keine Rolle bei der KfW Berechnung.

Wenn ein Wohngebäude mit einem pauschaler Wärmebrückenzuschlag gerechnet und dann gebaut wird bringt in der späteren Heizkostenabrechnung Vorteile. Eine tatsächliche Berechnung der Wärmebrücken würde immer niedrige Werte erzeugen.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 16.09.2021 22:33:01
0
3193648
Zitat:

Hmm, deine Kritik zur Heizlastberechnung ist genau das Gegenteil von der Einschätzung von PeWe34. Er schreibt: Die Berechnung der Heizlast und alles drum herum sieht für mich sehr professionell aus....


Ich finde sie UNÜBERSICHTLICH. Das erschwert das Nachvollziehen deutlich, sprich, man müsste sich da deutlich reinarbeiten.

Das sagt nichts über die Qualität aus... die kann ich tatsächlich nicht bewerten, denn dazu müsste man da viel Zeit reinstecken (weil sie so unübersichtlich ist und weil man sich Raum für Raum mit möglichen Optimierungen befassen müsste) und vor allem auch noch viel mehr über das Haus wissen.

Wenn PeWe34 schreibt, dass sie professionell AUSSIEHT, dann meint er vermutlich auch genau das... denn ohne Grundriss kann man das gar nicht so leicht bewerten.

Zitat:

der wird sicher täglich eine Vielzahl von Berechnungen


Genau das ist das Problem... wieviel Zeit wird da wohl reingeflossen sein? Da hat jemand grob die Daten des Hauses in den Rechner gehackt und fertig war das ganze. Ich glaube kaum, dass sich da jemand Raum für Raum hingesetzt hat und drüber nachgedacht hat, wie man das am besten macht. Das wiederum KOSTET... so eine Planung via HB und Rohrhersteller ist eher so ein Nebenherservice (oder ist das eine Rechnungsposition bei dir?).

Hier im Forum sind so einige mit HB/Rohrherstellerauslegungen auf die Nase gefallen. Das heisst natürlich nicht, dass die alle per Definition schlecht sein müssen. Vielleicht ist diese hier ja gut.

Flexibel scheinen sie nicht zu sein... sonst hättest du entweder deine gewünschte 30C-Auslegung bekommen oder eine kurze Begründung, warum das nicht geht.

Zitat:

KWL ist für mich keine Option, da denke ich eher an dezentrale Be- und Entlüftung einzelner Räume.


Darüber würde ich nochmal ganz genau nachdenken! Ganz genau. Wirklich ganz genau. Dezentral baut man in Altbauten ein, wo es nicht anders geht. Zentrale KWL kann man beim Neubau recht leicht machen (gerade bei einem eher kleinen Bungalow), nachrüsten hingegen ist schwierig und viel aufwendiger.

Mach nicht den Fehler, aus "in unserer Wohnung/unserem Altbau haben wir auch immer bequem per Fenster gelüftet" zu folgern, dass das auch in einem modernen Neubau eine gute Idee ist. Ein (mehr oder weniger undichter) Altbau lüftet sich von alleine, für die gleiche Luftqualität hast du im Neubau (luftdicht!) viel mehr zu tun.

Zitat:

Das ist aber noch Zukunft und spielt keine Rolle bei der KfW Berechnung.


KFW ist egal, aber für die Heizlast und die Auslegung der Heizung ist es wichtig, weil es sehr viel ändert.

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 16.09.2021 22:54:25
0
3193657
Ja, genau so hab ich das gemeint, es sieht professionel aus. Ob die Zahlen stimmen kann man natürlich nicht beurteilen. Ich bin da eher pragmatisch und würde lieber mehr Rohr und mehr Heizkreise legen als man ausrechnet. Hinterher kann man nur zu wenig, aber nie zu viel haben. Drosseln geht immer.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 16.09.2021 23:13:28
0
3193665
Zitat von PeWe34 Beitrag anzeigen
Ja, genau so hab ich das gemeint, es sieht professionel aus. Ob die Zahlen stimmen kann man natürlich nicht beurteilen. Ich bin da eher pragmatisch und würde lieber mehr Rohr und mehr Heizkreise legen als man ausrechnet. Hinterher kann man nur zu wenig, aber nie zu viel haben. Drosseln geht immer.


Ich bin diesem Grundsatz nachgegangen. Überall VA 11 cm, Bad 5,5 cm, weitestgehend einheitliche Länge der Heizkreise...
Klar wollte ich 30°, werde aber nicht unglücklich mit dem jetzigen Ergebnis

Verfasser:
crink
Zeit: 17.09.2021 00:10:11
0
3193678
Hallo,

wenn Du Lust aufs Experimentieren hast, dann zeichne Deine Grundrisse nach und probiere selbst, was bzgl. Heizflächenauslegung möglich ist. Inzwischen mit Version 1.78 zum Ausprobieren ohne Garantie, da noch in Entwicklung.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
PeWe34
Zeit: 17.09.2021 19:46:13
0
3194000
Ja, Hausbau2009, bei den Verlegeabständen und gleichmäßigen Heizkreislängen ist wohl so ziemlich das Optimum rausgeholt, da würde ich mir wirklich keine Sorgen machen.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 18.09.2021 18:31:48
0
3194282
@ PeWe: Danke nochmals für deine Einschätzung.

@ JanRi: Deine pauschale Aussage "Unübersichtlich" ist nicht zielführend, wenn ich das so freundlich formulieren darf. Aber gute Ansätze hast du selbst vorgegeben, vielleicht arbeitest du dich in die Unterlagen erst ein? Vielleicht kannst du mir dann zweckdienliche Hinweise geben?
Deine Kritik zum Ersteller der Heizlastberechnung zeugt von einer gewissen Arroganz. Du unterstellst anderen Mitmenschen ziemlich viel. Vielleicht legst du deine oberflächliche Art ab? Für sachdienliche Hinweise sind die meisten Menschen offen, dazu zähle ich mich auch.
Deinen Ratschlag zum Einbau einer KWL habe ich bereits vorab verworfen. Auch wenn es möglicherweise Energieverschwendung ist, ja wir lüften vorerst per Fenster. Nein, ich bin deshalb auch kein Umweltsünder.
Lass uns jetzt bitte beim Thema bleiben, es geht um Heizlastberechnung und Auswahl Wärmepumpe

Ich hatte aufgrund meiner Anfrage bei Vaillant ein sehr ausführliches Telefonat, die Erläuterungen waren weitestgehend nachvollziehbar. Diese Art der Beratung kann man sich nur wünschen.

Seitens Vaillant wurde mir die Übersicht Drehzahl Kompressor und Leistung der Wärmepumpe zugeschickt. Ich stelle diese Übersicht (4 Stück)unten ein. Es betrifft die Arotherm Plus 35/6 und 55/6, sowie Arotherm Split in den beiden Leistungsklassen.

Im Vergleich erkennt man gut, dass die Plus und Split mit 5 kW mit 120 Umdrehungenje Sekunde bei höchster Leistung beginnen, während die Arotherm Plus 3 kW bei 85 rps und die Split 3 kW bei 77 rps beginnt. Es sollen von der Technik her identische Maschinen sein, jedoch wurden die kleinen Pumpen nach oben begrenzt. In den Übersichten ist auch zu erkennen, dass alle 4 Ausführungen in der Lage sind die Leistungen über die Drehzahl des Kompressors bis 30 rps zu reduzieren und dabei auch unter 2,0 kW liefern können. In dieser Kategorie der unteren Dimensionierung kann die Split Ihre Leistung mehr drosseln als die Plus. Ich vermute mal, dass dies bauartbedingt ist und beide unterschiedliche Kältemittel nutzen.

Aus den Unterlagen ergibt sich für meinen Fall mit 3,1 kW Heizlast bei Minus 12°, dass der Kompressor der Arotherm Plus 35/6 etwa mit 75 rps laufen würde, bei geringerer Heizlast und Minus 12° kann die Maschine bis 45 rps reduzieren und dabei nur 1,7 kW liefern.

Die Angaben 40%, 50% und 60% sind Einstellungmöglichkeiten an der WP, welche durch Vorgaben zur Schallschutzbegrenzung entstehen können. Wenn nachts die Reduzierung des Schalls eine Begrenzung auf Beispiel 50 % notwendig ist, dann bringt die Wärmepumpe in dieser Zeit weniger Leistung.

Ich fand den Hinweis von Vaillant auch sehr gut, dass die kleine Plus und Split bei der Warmwassererzeugung die identischen Leistungen wie Ihre größeren "Geschwister" bringen (5kW). Somit werden die kleinen Pumpen bezüglich der Warmwassererzeugung nicht gedrosselt/ reduziert. Damit ist das Thema "Unterdimensionierung" bei der Warmwasserbereitung faktisch nicht mehr relevant, da gleich.

Arotherm Split 3 kW


Arotherm Plus 3 kW


Arotherm Split 5 kW


Arotherm Plus 5 kW

Verfasser:
JanRi
Zeit: 18.09.2021 20:05:36
0
3194315
Zitat:

Aber gute Ansätze hast du selbst vorgegeben, vielleicht arbeitest du dich in die Unterlagen erst ein? Vielleicht kannst du mir dann zweckdienliche Hinweise geben?


Hast du meine Kritik gelesen? NIEMAND kann dir zweckdienliche Hinweise geben, denn diese Unterlagen sind nur die Hälfte der Wahrheit. Ohne Grundrisse und eine genaue Beschreibung des Aufbaus der einzelnen Wände und des Daches kann das niemand sinnvoll bewerten. DAS wiederum ist sehr aufwendig... sehr viel aufwendiger, als die meisten Menschen, die mal so nebenher in Foren helfen, sich einzuarbeiten bereit sind.

Darum hast du auch nur Aussagen wie "sieht professionell aus" oder mein "sieht unübersichtlich aus" bekommen. Wenn du noch mal zurückblätterst, habe ich direkt nach "unübersichtlich" geschrieben, dass das nichts über die inhaltliche Qualität aussagt (eine unübersichtlich HLB kann trotzdem besser sein als eine übersichtliche). Ich kenne andere Heizlastberechnungen, die deutlich übersichtlicher sind.

Zitat:

Für sachdienliche Hinweise sind die meisten Menschen offen, dazu zähle ich mich auch.


Ich weiss nicht, ob es dir aufgefallen ist, aber ebenso wie alle anderen, die dir hier helfen wollen (freiwillig und unentgeltlich), habe ich dir schon eine ganze Reihe sachdienlicher Hinweise gegeben. Es folgen auch noch weitere (s.u.). Ich werde mich aber nicht im Kaffeesatzlesen versuchen und eine Heizlastberechnung bewerten, zu der es nicht einmal einen Grundriss gibt.

Falls du es überlesen hast: Ich hatte dich bereits darauf hingewiesen, dass diese Auslegung mehrere Räume NAHE 100% hat. Hier noch die Interpretation dazu: Sie ist also in gewisser Weise ausbalanciert, denn bei einer sehr schlechten Auslegung wäre ein Raum bei oder unter 100% und alle anderen weit darüber. Das wäre dann der Raum, bei dem man ansetzen müsste. Sowas gibt es bei dir aber nicht, was wiederum bedeutet (was ich schon vor Tagen geschrieben habe), dass man bei Optimierungen fast alles anfassen müsste und nicht nur einen Raum. Das Ding ist also in sich schlüssig, aber die Frage, ob man es mit vertretbaren Aufwand viel besser machen kann, ist nicht einfach zu beantworten (vor allem nicht mit den vorliegenden Daten).

Zitat:

bei geringerer Heizlast und Minus 12° kann die Maschine bis 45 rps reduzieren und dabei nur 1,7 kW liefern.


Auch wenn du mich wieder für arrogant halten wirst... dieser Arbeitspunkt ist tatsächlich irrelevant. Die Unterlagen von Vaillant geben aber eine wirklich interessante Information (für die Arotherm, die Split hattest du ja, wenn ich mich recht entsinne, ausgeschlossen):

Bei 0 Grad kann sie (egal, ob die große oder die kleine... das ist also vollkommen egal an der Stelle) auf 1,8 KW runtermodulieren. Das ist eine GUTE Nachricht und tatsächlich besser als die 2,1 KW, die wir zuerst vermutet hatten. Bei 2 Grad sind es 2 KW... so dass ich VERMUTE, dass sie so ab 2-4C in den Taktbetrieb übergeht. Das finde ich weder besonders schlimm noch besonders toll... kann man vermutlich so machen. Die Split wäre da auch nicht besser - bei 7C hat sie die gleiche Minimalleistung (dass sie bei Minusgraden weiter runterkommt als die andere, ist in deinem Fall nicht wirklich relevant).

Wie du schon selbst geschrieben hast...

Zitat:

Aus den Unterlagen ergibt sich für meinen Fall mit 3,1 kW Heizlast bei Minus 12°, dass der Kompressor der Arotherm Plus 35/6 etwa mit 75 rps laufen würde,


...reicht die kleine Version aus. Da du schreibst, dass sich beide bei der WW-Bereitung nichts nehmen, spricht damit nichts mehr für die große Version. Wenn sie exakt das gleiche kosten, könntest du drüber nachdenken, aber da sie keine Vorteile für dich hat, würde ich dafür kein zusätzliches Geld ausgeben.

Noch eine Sache: Die WP wird also z.B. bei 5C takten, aber wie sie das tut, dürfte zu einem gewissen Teil in deiner Hand liegen. Perfekt einstellen wird der HB dir das nicht, aber da musst du dich dann einarbeiten (vermutlich gibt es auch Threads zu dem Gerät - ich könnte dir das nur für die Nibe F1155 sagen, woran man drehen muss) und es dann so betreiben, dass es auf eine sinnvolle Taktzahl kommt. Beispiel: Bei halber Minimalleistung muss es 50% takten. Das lässt sich mit 10 Minuten an, 10 Minuten aus ebenso erreichen wie mit 2 Stunden an, 2 Stunden aus. Energetisch kommt es auf das gleiche hinaus (zumal so ein Bau gut puffert), aber das letztgenannte ist viel schonender für die WP und vermutlich auch effizienter. Ich fahre im Übergang mit Takten von 8 Stunden - das puffert das Haus prima weg (ohne extra Heizungspuffer, nur der Estrich) und es sorgt für sehr wenige Takte.

Zitat:

Lass uns jetzt bitte beim Thema bleiben, es geht um Heizlastberechnung und Auswahl Wärmepumpe


Tatsächlich ist die Lüftung dabei ein sehr relevantes Thema.

Zitat:

Auch wenn es möglicherweise Energieverschwendung ist, ja wir lüften vorerst per Fenster. Nein, ich bin deshalb auch kein Umweltsünder.


Nichts davon habe ich dir vorgeworfen... bitte nicht jede Bemerkung von jemanden, der dir helfen will, gleich als Angriff sehen. Du baust ein Haus OHNE Lüftung mit 3 KW Heizlast... andere haben Häuser MIT Lüftung und 6 KW Heizlast. Wenn da also jemand Umweltsünder ist, bist du es ja wohl eher nicht, denn du hast trotzdem das deutlich sparsamere Haus.

Mein Hinweis zur Lüftung bezog sich ausschließlich auf den Komfort und den Wiederverkaufswert (ohne KWL oder mit dezentraler Lüftung geringer als mit KWL, es sei denn, der Standort ist so toll, dass das schlichtweg egal ist). Ein luftdichter Neubau erfordert sehr viel mehr Fensterlüftung als ein Altbau oder eine ältere Wohnung, und dies nicht nur für die gute Luft, sondern auch zur Schimmelvermeidung. Eine zentrale KWL kann man nur noch mit extremen Aufwand nachrüsten, während es beim Bau kein wirkliches Problem ist. Diese Entscheidung trifft man also jetzt und ist daran gebunden. Und... sie spielt letztlich auch in die Heizlastberechnung mit rein (NICHT wegen Energieverschwendung, siehe oben, sondern bezüglich der daran angepassten Auslegung).

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 18.09.2021 21:08:34
0
3194328
@JanRi: Du schreibst: ...ohne Beschreibung des Aufbaus der einzelnen Wände und des Daches kann das Niemand sinnvoll bewerten...
Auszug aus meiner Eröffnung des Themas: "Der Bungalow wird aus 17,5 cm KS und 20 cm Mineralwolle außen errichtet, dazu Fenster Typ "Premium 2.0" U-Wert 0,81, Trockenbaudecke mit 30 cm und Estrich mit 12 cm Dämmung. An einer Seite des Bungalows wird eine Garage mit guten energetischen Stand in einer Länge von 6,5 m direkt angesetzt. (Poroton 30 cm T9, Isolierung unter Estrich, 20 cm Dämmung in Trockenbaudecke, keine Heizung)".
Was ist daran nicht verständlich? Und bitte respektiere, dass ich bewusst auf die Einstellung meines Grundrisses verzichtet habe. In anderen Themen wurden oft genug Grundrisse regelrecht kaputt diskutiert und der Bauherr und Architekt als ziemlich blöd dargestellt. Leider ziehen sich oft die vernünftig Denkenden zurück und überlassen den Nörgler das Feld.

Du bleibst weiter oberflächlich, in dem du weiter blabla zum Thema "Unübersichtlichkeit". Deine Aussage "Ich kenne andere Heizlastberechnung, die deutlich übersichtlicher sind" ist doch einfach nur hohle Phrase...ich kenne Leute, die wegen solcher Aussagen einfach keine Lust haben zum Austausch im Forum. Du vertriebst sie mit mit pauschalen, oft falschen Aussagen. Das ist nur ein gut gemeinter Tipp.

Ich will aber nicht nur Kritik üben, denn in deinen weiteren Ausführungen kommt viel Wissenswertes. Dafür mein Dankeschön.

Dann verfällt du wieder in den Oberlehrermodus und holst das Thema KWL aus der Schublade. Nochmal, ich habe mich entschieden und nun solltest du dir für deine KWL vielleicht einen anderen User suchen.

Noch ein Hinweis. Mein Nick habe ich in der Tat schon 2009 angelegt, da wir zu dieser Zeit auch ein KfW geförderten Bungalow gebaut haben. Durch verschiedene berufliche Situationen sollte dieser Bungalow nach mehrfachen Bauen und Hausverkauf unser letztes Haus werden, quasi Alterssitz. Wir haben 2009 ein Haus mit 230 m² verkauft, dann 2020 unser Bungalow mit 90 m² verkauft. Und jetzt meine Erfahrungen beim Verkauf. Es hat niemanden interessiert, ob wir eine KWL im Haus hatten. Beim Hausverkauf gibt es nur ein Kriterium, LAGE, LAGE und nochmals LAGE des Verkaufsobjektes.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 18.09.2021 21:40:13
0
3194340
Zitat:

Was ist daran nicht verständlich? Und bitte respektiere, dass ich bewusst auf die Einstellung meines Grundrisses verzichtet habe.


Wie soll man die Heizlast eines Raumes bewerten können, wenn man nur die Fläche in Quadratmeter kennt, nicht aber den Anteil der Außenwände, der Fenster, die Lage der Räume zueinander usw.?

Ich habe volles Verständnis, dass du den Grundriss nicht einstellen willst - würde ich vermutlich aus den gleichen Gründen auch nicht tun. Der Preis dafür ist aber, dass du nur oberflächliche Kommentare zur HLB bekommen wirst, denn wie sollte das jemand bewerten können?

Von daher wirst du bei diesen Angaben vermutlich nicht mehr bekommen, als du bekommen hast... von mir z.B. den Kommentar, dass die Auslastungstabelle zumindest darauf hinweist, dass das ganze in sich schlüssig ist und es keinen offensichtlichen Engpass gibt, um den man sich kümmern sollte.

Zitat:

Du bleibst weiter oberflächlich, in dem du weiter blabla zum Thema "Unübersichtlichkeit".


Hmm... möchtest du eine Begründung, WARUM ich das unübersichtlich finde? Nutzt dir das was? Vermutlich eher nicht, zumal ich mir vorstellen kann, dass jemand, der täglich mit Auslegungen arbeitet, die mit dieser Software gemacht wurden, sie durchaus auch übersichtlich finden kann. Das ist meine persönliche Meinung... ich finde sie unübersichtlich im Vergleich zu einer anderen - jemand anders mag jene Berechnung unübersichtlicher finden. Bitte nimm solche Bemerkungen nicht als persönlichen Angriff. Du hast die HLB nicht gemacht und du bist nicht für sie verantwortlich. Insbesondere wertet das die Berechnung als solche ja nicht ab und das war auch nie das Ziel. Sorry, wenn das falsch rüberkam.

Zitat:

Dann verfällt du wieder in den Oberlehrermodus und holst das Thema KWL aus der Schublade. Nochmal, ich habe mich entschieden und nun solltest du dir für deine KWL vielleicht einen anderen User suchen.


Ich will dir nichts verkaufen. Ich wollte mich nur gegen deine Vermutung wehren, ich würde dir Energieverschwendung oder so vorwerfen. Das tue ich nicht und das habe ich auch begründet. Dein "vorerst" im letzten Posting klang für mich so, als wäre ein späterer Einbau eine Option für dich, darum habe ich den Rat gegeben, es gleich zu tun. Aber vermutlich habe ich dein "vorerst" falsch verstanden.

Um noch was gehaltvolles zu schreiben: Da du ja eine ziemlich grosse PV draufbauen willst, gibt es tatsächlich doch noch ein Argument für die größere der beiden Vaillants: Du könntest sie so betreiben, dass sie auch an den meisten Wintertagen nur tagsüber läuft (im Übergang sowieso). Der Estrich und die massive Bausubstanz (KS ist da prima geeignet für) sind ein wunderbarer Speicher. Du überheizt damit am Tage leicht und kommst damit ohne nennenswerten Temperaturabfall durch die Nacht. Dazu braucht die WP zwar ein bissel mehr VL, aber da die Außentemperatur am Tage höher ist als in der Nacht (meist deutlich höher), wird sie tatsächlich effizienter laufen (das ist ein Vorteil einer LWP gegenüber einer SWP). Zudem kannst du bei deinen 13,x KWp davon ausgehen, dass die WP im Teillastbetrieb auch dann sehr oft auf PV-Strom laufen wird, wenn die Sonne gar nicht scheint. Die Option des Fast-nur-am-Tage-Heizens würde ich bedenken, falls die größere WP nur unwesentlich mehr kostet. Da sie die gleiche Minimalleistung hat (bzw. die gleiche Hardware hat), richtet diese Überdimensionierung im Gegensatz zu vielen anderen Fällen keinen Schaden an.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 18.09.2021 22:04:52
0
3194348
Deswegen meine Ausführung aus meiner Eröffnung: "Eine Optimierung in Richtung Eigenverbrauch wird nach Installation einer 13,68 kWp Photovoltaikanlage erfolgen". Damit war ich gedanklich beim Energiespeicher "Gebäude". Gerade die Kombination Massive Wände mit Kalksandstein und Estrich kann sehr gut als Puffer dienen. Zuerst will ich die Fussbodenheizung gut aufbauen, anschließend werde ich in der Praxis sehen, was möglich ist. Es wäre natürlich perfekt, wenn die Wärmepumpe nachts keine Starts hat.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 18.09.2021 22:32:27
0
3194355
Gab es vom HB schon eine Ansage, wie viel die große WP mehr kosten würde?

Das würde ich letztlich als Entscheidungskriterium nehmen, denn ein paar Tausend Euro Mehrkosten wirst du bei den ohnehin niedrigen Heizkosten nicht reinholen können... über ein paar Hundert hingegen könnte man schon nachdenken.

Wichtig ist auch, dass du den WW-Puffer so dämmst, dass er im Normalfall ohne nächtliche Aufladung auskommt und du morgens trotzdem genug ausreichend warmes Wasser hast. Unsere Lösung ist ein ungedämmter Speicher für die Friwa in einer passend dazu geplanten Nische. Da habe ich ihn dann mit GK-Platten eingehaust und das ganze Gebilde mit Mineralwolle gefüllt. Im Ergebnis verlieren wir oben ohne Entnahme 1,6K in 24h und haben im Normalfall 3-4 WW-Takte in der Woche (im Sommer bei viel Sonne nur 1-2, weil es noch einen DC-PV-Zuheizer gibt). Die sind zeitlich natürlich so geplant, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf PV-Strom laufen.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 20.09.2021 21:25:08
0
3194925
Heute habe ich vom Heizungsbauer den Minderpreis für die 35/6 bekommen, sind 465 EUR.

Am Freitag habe ich den HB nach Alternativen zu Vaillant gefragt. Und tatsächlich bietet er mir auch den Hersteller Nibe an. Dort könnte ich das Modell F2040-6 bekommen und diese wäre die kleinste LWWP von Nibe. Aufpreis gegenüber der Arotherm 35/6 zwischen 1.500 bis 2.000 EUR. Ich habe noch nicht nein gesagt zu Nibe. Leider fehlen mir noch technische Informationen zum niedrigsten Modulationsbereich.
Angesichts des Aufpreises bin ich echt skeptisch. Aufgrund KfW-Effizienzhaus 55 EE und 13,68 kWp Photovoltaikanlage sind meine Energiekosten sehr gering. Die JAZ der Nibe ist um einiges besser, aber macht das Sinn? Gibt es handfeste Argumente trotzdem zu Nibe zu wechseln?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 20.09.2021 21:57:39
0
3194934
Die NIBE geht wohl auf den ersten Blick bis 3kW runter.

Laut JAZ Rechner ist sie aber im groben und ganzen um 0,5 besser.

Warum die nibe teurer sein soll, verstehe ich nicht. Aber das hängt wohl oft auch mit den Präferenzen der HBs ab ;-)

Verfasser:
JanRi
Zeit: 20.09.2021 22:58:44
0
3194942
Zitat:

Die NIBE geht wohl auf den ersten Blick bis 3kW runter.


Im Installationshandbuch auf Seite 64 sind Leistungen nach irgendeiner Norm genannt. Nach dem, was ich von Nibes Solemaschinen weiss, ist diese Norm bei Invertermaschinen nicht so ganz sinnvoll, weil sie einen festen Arbeitspunkt betrachtet (bei den Solegeräten 50 Hz, das hier sieht nach irgendwas anderem aus, könnte aber eben auch 50 Hz sein). Da stehen bei A7/W35 2,67 KW und bei A2/W35 2,32 KW. Da die Dinger weiter als 50 Hz runtermodulieren, ist die untere Grenze VERMUTLICH niedriger. Es geht aber, wie die angegebenen Werte zeigen, in jedem Fall tiefer als 3 KW. Wieviel tiefer... dazu schweigt die Doku.

Leider macht Nibe aus der minimalen Leistung ein Geheimnis.

Bei der größeren und vermutlich auch teureren 2120 ist das etwas besser dokumentiert. Da steht auf Seite 57 nämlich nicht nur die maximale, sondern auch die minimale Heizleistung. Im Fall der 2120-8 ist das Minimum bei 0 Grad bei 2,5 KW, darüber steigt es aber an. Da die 2040-6 kleiner ist als die 2120-8, wäre zu vermuten, dass das Minimum niedriger liegt.

Eine Chance wäre, das mal im ESH-Forum zu fragen (energiesparhaus.at). Da ist Nibe (tritt in Österreich unter "KNV" auf und die Geräte heissen dann z.B. KNV Topline 2040-6, was aber exakt das gleiche ist wie die Nibe-Geräte mit der gleichen Nummer) stark vertreten, auch bei den LWP.

Ich werde trotzdem mal weiter suchen, aber bislang habe ich nichts belastbares zur minimalen Modulationsgrenze der 2040-6 gefunden.

Es gibt hier im Forum einen Thread zur Frage "2040-6 oder 2120-8", in dem die 2040-6 nicht so gut wegkommt:

http://my-htd.de/Forum/t/226691/Nibe-F2040-6-oder-Nibe-F2120-8

(die 2120 steht hier zwar nicht zur Debatte, die Argumente hingegen dürften dennoch gelten)

Zitat:

Aufgrund KfW-Effizienzhaus 55 EE und 13,68 kWp Photovoltaikanlage sind meine Energiekosten sehr gering. Die JAZ der Nibe ist um einiges besser, aber macht das Sinn?


Auch wenn ich ein großer Nibe-Fan bin (insbesondere die Gradminuten-Regelung ist genial), vermute ich, dass es den Aufpreis nicht wert ist. Wenn du nur Bezugsstrom verwenden würdest, dürften deine Heizkosten bei ca. 250 Euro im Jahr landen. Mit PV-Nutzung ist es noch weniger. Da kannst du keine 2000 Euro einsparen, denn das sind die Heizkosten von mehr als zehn Jahren.

Die 465 Euro für die größere Vaillant könnten sich durch "nur tagsüber laufen lassen" vielleicht schon eher rechnen, aber das vermutlich auch nur, wenn man das auf wenigstens zehn Jahre betrachtet.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 20.09.2021 23:13:43
0
3194943
Ha... ich war erfolgreich!

https://www.knv.at/wp-content/uploads/2021/02/Produktblatt_F2040.pdf

Was Nibe uns nicht sagt, verrät KNV :-)

Für die -6 steht hier bei der Heizleistung 2-4,7 KW. Leider stehen da keine Temperaturen dabei. Vaillant hat ja die oben von Hausbau2009 gepostete schöne Tabelle, gibt aber andererseits im Datenblatt 2,1 als untere Grenze an. Vermutlich kann man diese 2,1 KW den 2 KW von Nibe gegenüberstellen, was letztlich fast das gleiche ist. In der minimalen Leistung werden sich beide also nicht viel nehmen.

Wenn man auf https://www.knv.at/partnerprodukt/f2040/ auf das Benutzerhandbuch klickt, landet man bei Nibe... :-) ...nur für den Fall, dass jemand nicht glaubt, dass KNV und Nibe das gleiche sind bzw. das gleiche vertreiben.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 21.09.2021 06:52:26
0
3194958
Ich denke zu nibe findest du mehr Hilfe und Anleitungen hier im Forum als auch generell im Netz.

Nibe (ich weiss nicht ob das integriert ist, oder einem Zusatzmodul bedarf) hat geworben mit Schnittstellen für Prognose basierten WW bereiten (Wetterbericht und co) und Stundenvariablen Stromtarifen mit Sollwerterhöhung.... Das finde ich spannend langfristig

Verfasser:
Lesender47
Zeit: 21.09.2021 07:13:07
1
3194960
wenn die Software bei der Luftwärmepumpe von nibe ähnlich bescheiden ,wie der lämmerschwanz von der solewärmepumpe ist ,würde ich jede andere Wärmepumpe nehmen ,aber keine nibe.
die beste Hardware nützt nichts, wenn die software nichts taugt

NIBE S1155 neue Firmware 1.8.3: Changelog?Hallo, heute kam über myuplink.com die Nachricht, das eine neue Firmware zum Download bereitsteht. Gibt es bei NIBE für solche neuen Firmwarestände auch ein Changelog mit Beschreibungen der Neuerungen/Anpassungen

da kannst mal lesen ,ob man sich das wirklich antun will

Verfasser:
JanRi
Zeit: 21.09.2021 08:34:07
0
3194978
Zitat:

wenn die Software bei der Luftwärmepumpe von nibe ähnlich bescheiden ,wie der lämmerschwanz von der solewärmepumpe ist ,würde ich jede andere Wärmepumpe nehmen ,aber keine nibe.


Das kann man so nicht stehen lassen! Der Regler der Sole-WP von Nibe gehört zu den besten, die es überhaupt auf dem Markt gibt (der der LWP sollte sehr ähnlich sein, aber damit habe ich keine Erfahrungen). Er hat einiges mehr an Einstellmöglichkeiten als die meisten anderen Systeme, was natürlich auch einen entsprechenden Umgang erfordert, doch wenn man verstanden hat, wie die Regelung funktioniert, dann kann man sie ziemlich einfach dazu bringen, sehr effizient zu laufen.

Tatsächlich gibt es ab und an Software-Updates zu diversen Problemen und Nibe gibt Changelogs heraus... das finde ich aber immer noch wesentlich besser, als wenn man entweder gar keine Updates macht oder wenn es Updates gibt, aber nicht geschrieben wird, was genau sie ändern.

Was ebenfalls ein Vorteil der Nibe-Software ist: Es gibt keine Verriegelungen für den Eigentümer. Wenn ich das z.B. mit unserer V****n-Lüftung vergleiche, wo relevante Einstellungen nur mit einem Installateur-Passwort zugänglich sind, das Endkunden nicht ausgehändigt wird (obwohl ihnen die Kiste gehört), dann finde ich Nibes Ansatz deutlich besser. Wenn man sich das Wissen aneignet (dazu gibt es im Netz extrem viel bei der Nibe-Steuerung), dann kann man alles optimieren, was man will.

Aus diesem Grund sind die Nibe-Threads in den meisten Foren ziemlich detailliert und finden in den allermeisten Fällen auch eine Lösung, während es bei anderen Fabrikaten oft damit endet, dass man irgendwas einstellen müsste, wofür es dann aber keine Einstellung gibt (oder keine, wo der Endnutzer auch rangehen darf).

Zitat:

Nibe (ich weiss nicht ob das integriert ist, oder einem Zusatzmodul bedarf) hat geworben mit Schnittstellen für Prognose basierten WW bereiten (Wetterbericht und co) und Stundenvariablen Stromtarifen mit Sollwerterhöhung....


Bei den neueren Solemaschinen ist das serienmäßig. Ob die ältere 2040 das per Update bekommt oder schon bekommen hat, kann man sicher nachfragen.

Verfasser:
Lesender47
Zeit: 21.09.2021 08:59:23
1
3194993
Zitat von JanRi Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Das kann man so nicht stehen lassen! Der Regler der Sole-WP von Nibe gehört zu den besten, die es überhaupt auf dem Markt gibt (der der LWP sollte sehr ähnlich sein, aber damit habe ich keine Erfahrungen). Er hat einiges mehr an Einstellmöglichkeiten als die meisten anderen Systeme,[...]
Zitat:
[...]


Bei den neueren Solemaschinen ist das serienmäßig. Ob die ältere 2040 das per Update bekommt oder schon bekommen hat, kann man sicher nachfragen.

dann lies doch in mal in besagten thema.
das Teil bekommt ja nicht mal ne einfache Warmwasserbereitung gebacken, ohne das dort von Problemen berichtet wird.
Irgendwelche Fühler fliegen aus der Regelung usw.

großes Kino die beste Regelung
ist nur Firlefanz, die keiner braucht. Und beste Regler ist Ansichtssache.
für mich ist beste Regler, der zuverlässig ist und keine Probleme macht , aber doch nicht solchen Ärger wie in dem Thema dort

die Kernfunktionen einer Heizung sind Warmwasser und Haus warm machen. das dann möglichst fehlerfrei und zuverlässig
ziemlich am Ende des Themas schreibt jemand , das er sich die Wärmepumpe nicht nochmal kaufen würde. das sagt ja schon alles

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 21.09.2021 11:25:47
0
3195049
Hallo Zusammen,
Zu Nibe konnte ich im Netz folgende Meinung erkennen. Bei Sole-WP ist Nibe top, bei Luft-WP von zufrieden bis nie wieder.

Nach einer Nacht drüber schlafen bin ich eher bei der kleinen Vaillant 35/6. Ich habe mal gelesen (bitte korrigiert mich), dass die Nennwärmeleistung bei modulieren Wärmepumpe bei etwa 50 % der Leistung liegt und dort auch die Effizienz am besten sein soll. Die Nibe hat eine Nennwärmeleistung von 2,32 kW, die Vaillant 1,95 kW (diesen Wert hätte auch die größere Arotherm Plus 55/6). Die etwa 20% niedrigere Nennwärmeleistung sollte bei unserer geringen Heizlast die bessere Auswahl sein?

Ein Argument für Vaillant ist die Zusammenarbeit mit SMA im Rahmen EEBUS. Unsere Photovoltaikanlage wird den Sunny Home Manager erhalten und dort gibt es schon jetzt Möglichkeiten zur Einbindung von Vaillant-Wärmepumpen. Für mich ist auch das Monitoring wichtig. Die SG-Ready-Funktionen von WP bieten nach meiner Erkenntnis weniger Komfort an. Wer von euch hat Erfahrungen zu EEBUS?

Ich finde das Thema Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Thermischer Gebäudespeicher (AW 17,5 cm Kalksandstein, Innenwände 11,5 cm KS und 6,5 cm Estrich), Nutzung EEBUS total spannend. Wie weit geht kann man hier optimieren? Ein Battiespeicher will ich nicht kaufen.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 21.09.2021 14:09:46
0
3195119
Zitat:

dann lies doch in mal in besagten thema.
das Teil bekommt ja nicht mal ne einfache Warmwasserbereitung gebacken, ohne das dort von Problemen berichtet wird.
Irgendwelche Fühler fliegen aus der Regelung usw.


Hast du solch eine WP und hast Probleme oder interpretierst du nur, was andere in diesem Thread schreiben? Ich beschäftige mich mit der 1x55 seit 2017 und betreibe seit 2018 auch eine. Es gab in der ganzen Zeit EIN Problem durch ein Software-Update, das sehr schnell behoben wurde (eher Tage als Wochen). Zudem hat man bei Nibe stets die Möglichkeit, mit einem Tastendruck zur letzten Version zurückzukehren, falls irgendwas nach einem Update nicht mehr geht. Das ist also alles Jammern auf einem sehr hohen Niveau.

Zitat:

für mich ist beste Regler, der zuverlässig ist und keine Probleme macht


Genau so läuft meine F1155... ohne jedes Problem und sehr zuverlässig. 431 Takte in über 3 Jahren sprechen eine wohl sehr klare Sprache, ebenso 1701 KWh Energiebedarf für das ganze Jahr 2020 für Heizung und Warmwasser für 215 qm KFW 55.

Zitat:

ziemlich am Ende des Themas schreibt jemand , das er sich die Wärmepumpe nicht nochmal kaufen würde. das sagt ja schon alles


Jemand = einer. Dann lies mal die ganzen Threads zur 1x55 im ESH-Forum. Auch da gibt es - wie bei jedem Hersteller - ab und an kleine Probleme, die aber mit der Schwarmintelligenz des Forums gut zu lösen sind. Die vielen Optionen der Regelung sind kein Firlefanz, sondern die Stellschrauben, die man in genau solchen Fällen braucht.

Aber zurück zum TE:

Zitat:

Zu Nibe konnte ich im Netz folgende Meinung erkennen. Bei Sole-WP ist Nibe top, bei Luft-WP von zufrieden bis nie wieder.


Ich beobachte LWP ja nur peripher, weil SWP im Keller. Nach dem, was ich im ESH im wesentlichen über die 2120 gelesen habe (die allgemein als besser als die 2040 eingestuft wird), würde ich deine Aussage unterstützen. Die Nibe-LWP scheinen nicht schlecht zu sein, aber sie reichen nicht an die Nibe-SWP heran. Man muss dabei aber auch beachten, dass Nibe mit den meiner Meinung nach unsinnigen Abluft-WP auch einiges an Scherben hinterlassen hat (die Dinger machen insbesondere in schlecht geplanten Bauträgerbuden immer mal wieder keine so gute Figur).

Zitat:

Ich habe mal gelesen (bitte korrigiert mich), dass die Nennwärmeleistung bei modulieren Wärmepumpe bei etwa 50 % der Leistung liegt und dort auch die Effizienz am besten sein soll.


Die Nennwärmeleistung laut Norm wird meist (immer?) bei 50 Hz Kompressor angegeben. Da das natürlich von der Auslegung abhängt, kann man das so pauschal nicht sagen. Meine Solemaschine läuft bei minimaler Leistung am effizientesten (COP bei 7-8), was daran liegt, dass insbesondere der Wärmetauscher da deutlich überdimensioniert ist (der ist ja für Maximalleistung ausgelegt) und die Solepumpe sehr weit runtermodulieren kann. Bei einer LWP kommt der Verbrauch des Ventilators dazu, der im Niedriglastbereich anteilig mehr reinschlägt als bei Vollast (auch wenn er moduliert... bis auf fast Null kann er nicht runter). Von daher könnte es passen, dass sie irgendwo bei der Hälfte oder darunter am besten läuft.

Zitat:

Die etwa 20% niedrigere Nennwärmeleistung sollte bei unserer geringen Heizlast die bessere Auswahl sein?


Ich vermute, dass du das so herstellerübergreifend nicht vergleichen kannst. Diue Nibe ist etwas effizienter, für die Vaillant spricht das... am Ende wird es sich vermutlich fast nichts nehmen.

Wie ich oben schon schrieb: Auch wenn die Regelung der Nibe erstklassig ist (auch wenn andere das anders sehen) und sie vielleicht eine Spur effizienter ist (was nicht einmal sicher ist), so wird sich der Mehrpreis von 2000 Euro in deinem Niedrigenergiehaus niemals rentieren. SOVIEL besser ist die Nibe nicht und selbst ich als Nibe-Anhänger würde dir unter diesen Bedingungen nicht zur Nibe raten. Bei Preisgleichstand sähe das anders aus.

Zu EEBUS kann ich nichts sagen.

Ich betreibe meine PV-Optimierung (natürlich auch ohne Batteriespeicher) ganz simpel per Sperrzeiten. Damit haben wir im Sommer quasi keine Kosten für das Warmwasser (von der entgangenen Einspeisevergütung abgesehen). Du hast mit der LWP den zusätzlichen Anreiz, dass die Luft bei Sonnenschein wärmer ist, die LWP also grundsätzlich doppelt profitiert, wenn sie mit Solarstrom läuft. Das ist bei einer SWP nicht so, denn die Soletemperatur hängt nicht von der aktuellen Sonneneinstrahlung ab.

Wirklich wichtig für die PV-Optimierung ist das, was ich weiter oben gesagt hatte: Sorge dafür, dass dein WW-Speicher nicht zu stark auskühlt (also gut gedämmt ist und Thermosiphons bekommt). Das sorgt für gute Voraussetzungen für die PV-Optimierung.

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 21.09.2021 16:53:19
0
3195190
@JanRi, vielen Dank für deine Mühe. Und auch Respekt vor deiner optimierten Anlage. Da werden viele User echt staunen....Wieviel Strom hast du benötigt für die 1701 kWh Energie 2020?

Ich werde meinen Heizungsbauer einige deiner Hinweise als Pflichtaufgabe mitgeben. Hast du nur am Austritt der Warmwasserbereitung einen Thermosyphon oder auch Heizung? Wo genau hast du diese plaziert?

Zur möglichen nachträglichen Isolierung des Warmwasserspeichers kann ich jetzt noch nix sagen, aber ich schau auch gern hinter die Verkleidung. Vom Vaillantberater habe ich den Wärmeverlust des Speichers bekommen, soll nur 1kWh je 24 Stunden sein. Ist das realistisch? Den Wert finde ich gut....

Wie hast du die Warmwasserleitungen zu den Zapfstellen isolieren lassen? Persönlich würde ich diese Leitung in der oberen Dämmebene des Fussbodenaufbau (12 cm Dämmung) verlegen lassen. Aber ob das vom technologischen Ablauf passt? Ich vermute die Verlegung auf der Bodenplatte? Wie stark sollte dort die Isolierung sein?

Ist es sinnvoll, die vielen Vor- und Rückläufe, welche durch die Diele verlaufen, zu isolieren? Insgesamt kommen 43 lfdm zusammen, welche die Diele mit erwärmen. Der Überschuss in der Diele ist schon recht hoch.


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