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Alle
Foren
Reinigung Rotationswärmetauscher Hoval
Verfasser:
handyman1983
Zeit: 18.12.2019 11:29:25
0
2875061
Hallo zusammen

ich würde gerne meine Hoval Lüftungsanlage von innen reinigen und wollte wissen wie ich am besten den Rotationswärmetauscher sauber bekomme ?
Da der Wärmetauscher eine besondere Beschichtung haben soll bin ich mir nicht sicher was ich nehmen darf.

Ggf. hat jemand Information von Hoval oder eigene Erfahrungen gemacht!

Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge.

Liebe Grüße Dennis

Verfasser:
handyman1983
Zeit: 23.12.2019 13:23:24
0
2877382
Keiner eine Idee oder Hinweise von hoval ?

Verfasser:
Ivan9Ceko
Zeit: 13.01.2020 21:11:22
0
2890763
Der Tauscher selber muss nicht gereinigt werden aussaugen reicht. Das keine Partikel in denn Bewegungsradius kommen. Die Schaumstoff Teflonbeschichtung auch auf dichtheit prüfen. Denn Motorantrieb der WRG prüfen

Verfasser:
VMCDFA
Zeit: 13.01.2020 22:53:09
0
2890854
Zitat von Ivan9Ceko Beitrag anzeigen
Der Tauscher selber muss nicht gereinigt werden aussaugen reicht.

Hallo,
Sind Sie sicher, wovon Sie sprechen?

Ich denke es ist ein Mythos!

Verfasser:
Ivan9Ceko
Zeit: 13.01.2020 23:04:52
0
2890859
Zitat von VMCDFA Beitrag anzeigen
Zitat von Ivan9Ceko Beitrag anzeigen
[...]

Hallo,
Sind Sie sicher, wovon Sie sprechen?

Ich denke es ist ein Mythos!

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber soviel ich weiss oder mir gesagt wurde soll man es hier sein lassen

Verfasser:
worlde
Zeit: 14.01.2020 06:34:44
0
2890909
Der Servicetechniker von Hoval hat auch nichts anderes gesagt, als er bei mir war. Nur aussaugen. Da hat es auch nichts geheißen von anderen Reinigungsvorgängen. In den Unterlagen konnte ich auch nichts weiteres finden. Außer jemand hat hierzu Dokumente.

Verfasser:
worlde
Zeit: 14.01.2020 12:47:35
0
2891094
Habe nochmals in meinen Unterlagen nachgeschaut. Es ist aber ein Dokument über den Rotatationswärmetauscher von Hoval und nicht von einem Lüftungsgerät. Dort steht folgendes zum Thema Wartung:

Die Wartung beschränkt sich auf die regelmäßige optische
Überprüfung. Die Inspektionsintervalle sollten am Anfang
ca. 3 Monate betragen und können mit entsprechender
Betriebserfahrung auf 12 Monate verlängert werden.
Folgendes ist zu prüfen:
● Spannung des Antriebsriemens
● Dichtung des Getriebemotors
● Qualität der Lager (über Lagergeräusche diagnostizieren)
● Funktion der Schleifdichtung
● Funktion der Querdichtung
● Zustand des Gehäuses
● Zustand des Rotors
Aufgrund langjähriger Betriebserfahrung ist in normalen
Lüftungs- und Klimaanlagen eine Verschmutzung der
Wärmeaustauscher nicht zu erwarten. Sollten sich bei
besonderen Anwendungen dennoch Ablagerungen am
Tauscher zeigen, so lässt er sich wie folgt reinigen:
● Staub und Faserstoffe mit Haarbesen oder Staubsauger
entfernen. Vorsicht beim Durchblasen mit Druckluft, damit
der Rotor nicht beschädigt wird. Abstand halten!
● Öle, Lösungsmittel u.Ä. mit heißem Wasser (max. 70 °C)
oder fettlösenden Reinigungsmitteln durch Waschen oder
Tauchen lösen. Die Reinigung mit Hochdruckgeräten ist
unter folgenden Voraussetzungen möglich:
– Verwendung einer Flachdüse 40° (Typ WEG40/04)
– max. Wasserdruck 100 bar

Achtung
Den Tauscher bei der Reinigung weder mechanisch
noch chemisch beschädigen:
→ Verträgliche Reinigungsmittel auswählen.
→ Nicht zu 'hart' reinigen. Die Materialdicke beträgt
weniger als 0.1 mm!

Verfasser:
VMCDFA
Zeit: 14.01.2020 17:50:04
0
2891244
Zitat von Ivan9Ceko Beitrag anzeigen
Der Tauscher selber muss nicht gereinigt werden aussaugen reicht.

Hallo,

Ein Rotationswärmetauscher muss wie ein Standard-Aluminiumtauscher mit Wasser gereinigt werden. Ein Rotationswärmetauscher muss aus der KWL entfernt werden, aber die Arbeit ist nicht so einfach wie beim Standardtauscher!

Einen Staubsauger zu benutzen ist nicht genug ... es ist ein Mythos!

Wie ist es möglich, das Gegenteil zu sagen ?????????

Verfasser:
Martin206
Zeit: 06.03.2021 21:46:49
0
3121319
Also ich hatte den Rotationswärmetauscher (Kulanz-getauscht 11/2011) der nun gut 9 Jahre im Einsatz ist heute ausgebaut und zerlegt soweit es ging.

Ein Reinigen ist wohl nach dieser Zeit mehr als sinnvoll, vor allem da sich ein sogenannter "Diffusor" im Gerät aufgelöst hat und gummiartiger, schwarzer Staub dadurch im Gerät entstand.

So einfach wird das Reinigen aber nicht, da einmal das ganze recht filigran ist, dann auch Kugellager verbaut sind, Lager und Schmiermittel in Verbindung mit Wasser oder Spüli bringen ist sicher lagerschädigend.

Ich könnte mir's so vorstellen:
- Rotor ausbauen, d.h. Deckbleche abnehmen, Kunststoffgehäuse entfernen (vorsicht mit den Kugellagern!)
- Kugellager und Gleitringe (Draht) entfernen, Bereich der Kugellager entfetten
- Waben vorsichtig mit geringem Wasserdruck oder Luftdruck grob reinigen
- wenn fettig/ölig in Spülmittelwasser einlegen und immer wieder schütteln => nicht zu lange, da möglicherweise nicht-rostfreie Teile verbaut sind (lieber mehr schütteln als länger einwirken lassen)
- Rotor ausschütteln und mit geringem Luftdruck ausblasen
- zügig trocknen, d.h. an warmer Stelle, in der Sonne oder mit Warmluftgebläse (Achtung mit Fön u. Kunststoffteilen.) Der Rotor trocknet übrigens auch im Betrieb gut aus.
- Lager mit Dauerschmiermittel wieder einbauen:
Dazu den weißen Ring am Kunsstoffgehäuse vorsichtig entfernen; am Gehäuse den unteren Drahtring, am Rotor beide Drahtringe anbringen, das Gehäuse über den Rotor schieben, die Kugellager ringsum einlegen (bei mir 4-Kugellager-Streifen), den verbleibenden Drahtringe aufbringen und den weißen Kunststoffring wieder aufschnappen und festdrücken.
Das ist kein Hexenwerk - man sollte aber etwas Geschick mitbringen und ein passendes Dauerschmiermittel für Lager, welches nicht flüssig wird. Natürlich alles auf eigene Gefahr!

Viel Erfolg!
Ich überleg - da eh der Schrittmotor defekt ist - einen neuen Rotor zu nehmen oder mich mal nach einer anderen Lüftungsanlage umzusehen. Aber ob ich eine finde mit der ich so lange zufrieden bin, mit Feuchteregulierung, leiste, ...?

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 07.03.2021 10:32:28
1
3121458
Ich kenne Rotationswärmetauscher vor allem aus großen Lüftungsanlagen (Krankenhäusern),dort ist die Filterüberwachung und der regelmäßige Tausch derselben sicherlich besser organisiert als im Haushalt mit einer mini Lüftungsanlage.

Dort wurden (werden) solche Wärmetauscher (Aluwellpappe) durch einweichen mit wasserlöslichen Kaltreinigern und mehrfachem duchwaschen gereinigt, man glaubt nicht was da für eine "Suppe" rauskommt und wie sich der Luftdurchsatz verbessert.

Im EFH-Bereich wird es wohl billiger sein den Rotoreinsatz nach 10 Jahren zu tauschen, dem stehen aber teilweise astronomische Ersatzteilpreise gegenüber!

Verfasser:
Martin206
Zeit: 21.03.2021 00:07:56
0
3127820
Beim HomeVent RS-250 sind es knapp 1.000 EUR, wenn man den selbst tauscht, mit Anfahrt und Servicekraft eher 1.100+ EUR.

Verfasser:
manfred.herrmann
Zeit: 23.11.2021 15:05:59
0
3225443
Zitat von VMCDFA Beitrag anzeigen
Zitat von Ivan9Ceko Beitrag anzeigen
[...]

Hallo,

Ein Rotationswärmetauscher muss wie ein Standard-Aluminiumtauscher mit Wasser gereinigt werden. Ein Rotationswärmetauscher muss aus der KWL entfernt werden, aber die Arbeit ist nicht so einfach wie beim Standardtauscher!

Einen Staubsauger zu benutzen ist[...]


Ja, das klingt erstmal logisch. Da es hier vor allem um die Erhaltung der Funktion der "sensiblen Membrane...Sorptionsschicht...?" geht, sollte man schon gut nachdenken ob man mit dem nächst besten Kaltreiniger anrückt.

Wie verhält es sich im praktischen Vergleich mit den Enthalpie-Plattentauschern?
Die müssen alle 6 bis 12 Monate mit "warmem Wasser...Spülmittel?" gesäubert werden, richtig?
Meine Erfahrung und Bauchgefühl sagen mir, dass das zwar erstmal recht einfach klingt aber solche Oberflächen ohne mechanische Hilfe auf Dauer nicht wirklich von Fremdstoffen (Staub, Fett-/Ölanteile, Mikroben...) befreit werden können.

Bei den Rotations-Tauschern sollte das doch erheblich weniger praktische Probleme bereiten. Der ständige Luftwechsel über die gleiche Oberfläche "hin/zurück" müsste doch einen sehr großen Selbstreinigungseffekt haben.
Länge/Abstand bei der Reinigung der Oberfläche ist im Vergleich zu großen Platten sehr viel geringer. Was z. B. für die üblichen mechanischen Methoden Druckluft und (Hoch)Druck-Wasserstrahl eine nicht vergleichbare Reinigungswirkung bedeuten sollte.

Habe ich hier etwas nicht richtig verstanden?
Oder müssen je nach Luftschadstoffbelastung beide Tauscher-Typen irgendwann ersetzt werden?
Dann bleibt nur die Frage welchen Tauscher muss ich wie oft Reinigen.
- Plattentauscher 10 Jahre ... 15x ?
- Rotationstauscher 10 Jahre ... 3x ?

Verfasser:
NeuDLi
Zeit: 23.11.2021 16:52:19
0
3225515
Zitat von manfred.herrmann Beitrag anzeigen
Wie verhält es sich im praktischen Vergleich mit den Enthalpie-Plattentauschern?
Die müssen alle 6 bis 12 Monate mit "warmem Wasser...Spülmittel?" gesäubert werden, richtig?


Nö. Wenn die Filterung korrekt arbeitet jedenfalls nicht. Ich habe meinen gerade nach 3 Jahren nur mit warmem Wasser und dem Duschkopf gereinigt. Äußerlich kein Schmutz, sah fast wie neu aus, es kam auch beim Durchduschen nix raus, jedenfalls war nichts zu sehen. War also eher unnötig.

Verfasser:
manfred.herrmann
Zeit: 24.11.2021 00:16:17
0
3225731
Zitat von NeuDLi Beitrag anzeigen
Zitat von manfred.herrmann Beitrag anzeigen
[...]


...es kam auch beim Durchduschen nix raus, jedenfalls war nichts zu sehen. War also eher unnötig.


Das überzeugt nicht wirklich. Bei dieser Reinigungsmethode wird ein "Schmutzfilm", welcher auf jeder Oberfläche entsteht, einfach nicht effektiv entfernt.
Mit dem Mikroskop findet man bestimmt viele kleine "Tierchen" :)

Ich habe mir jetzt einfach mal zwei Zehnder Bedienungsanleitungen und auch die Beschreibungen zum Enthalpie-Tauscher komplett durchgelesen. Hier werden wirklich längere Reinigungszyklen genannt. Daher die 3 Jahre :)

Allerdings sind mir auch die Warnungen und Hinweise zu Schimmelgefahr, Vereisung und andere Feinheiten aufgefallen. Der Enthalpie-Tauscher wird ja deshalb mit Microban Beschichtung beworben, um das zu vermeiden.
Gleichzeit besteht aber doch die Gefahr bei längeren Frostphasen, dass das System in die "Frost-Abschaltung" geht, oder?

Dagegen sehe ich beim Rotations-Tauscher den Antrieb des Rotors als zusätzliche Komplexität. Der Tauscher selbst ist mechanisch aufwändiger als die Platten, allerdings sind diese durch Frost zusätzlich mechanisch beansprucht.

Beide Konzepte plus/minus?
Rotierender Wärmetauscher ist ein mögliches Verschleißteil, welcher aber auch eine Regelbarkeit als Mehrwert bringt.
Platten-Tauscher mit Frostabschaltung, Abtauung, Kondensatablauf/Siphon, Zusatzheizung und Sommer-Bypass. Das dürfte aber mindestens die gleiche Ausfallwahrscheinlichkeit ergeben.

Wie so oft ... ??? ... Entscheidung nicht so einfach.

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 24.11.2021 10:39:40
0
3225824
Bei modernen Geräten gibt es keine Frostabschaltung, sondern ein modulares Vorheizregister.
Die Bypassklappen sind natürlich eine Fehlerquelle, aber kostengünstiger zu warten und zu tauschen, als ein Rotor.
Für den Rotor spricht seine Kompaktheit, was vor allem bei größeren Anlagen ein Vorteil sein kann. In der Wohnungslüftung wurde der Rotor großteils durch den Enthalpietauscher verdrängt, obwohl dieser auch noch nicht ganz ausgereift zu sein scheint (teilweise Geruchsproblematik).
Beide Systeme reagieren aber sensibel auf bestimmte Verunreinigungen in der Luft, wodurch die Lebensdauer und das Wirkprinzip beeinträchtigt sein kann, im Vergleich zum Standard-Plattenwärmetauscher.

Verfasser:
VMCDFA
Zeit: 24.11.2021 14:17:38
0
3225955
Hallo, liebe Freunde!

WRGs in KWL: gibt es viel zu schreiben und zu erklären.

Die Kategorien der modernen WRGs :
- Plattentauscher aus Aluminium,
- Plattentauscher aus Kunststoff,
- Plattentauscher enthalpisch aus Kunststoff,
- Rotationstauscher aus Aluminium.

PS) Plattentauscher enthalpisch aus Kunststoff: Nur die Paul-dPoint-Austauscher, die anderen kenne ich nicht. Und ich meine nicht den Geruch von Plastik!

Ich schließe WRGs mit einem Sorptionsschichtprodukt aus. Ist diese Kategorie von WRGs zuverlässig und sicher?

KWL und Filter: Einige KWL lassen Staub auf den Wärmetauscher gelangen, weil das Filtersystem nicht dicht genug ist!

Plattentauscher in der KWL: Einige WRGs sind nicht richtig in der KWL angeordnet (ausgerichtet), die Abluft wird oben aus dem WRG herausgeführt!

Wann sollte man einen WGR in einem hochwertigen KWL reinigen :
- Aluminium-Plattentauscher: alle 6 Jahre mit heißem Wasser.
- Kunststoff-Plattentauscher: alle 3 Jahre mit lauwarmem Wasser.
- Plattentauscher enthalpisch aus Kunststoff: alle 2 Jahre mit lauwarmem Wasser.
- Rotationstauscher aus Aluminium: alle 3 Jahre mit heißem Wasser.

Wann sollte ein WRG ersetzt (ausgetauscht) werden? Bei hochwertigen KWL :
- Aluminium-Plattentauscher: nie, wenn das WRG gut gepflegt wird.
- Plattentauscher aus Kunststoff: Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, dass er mindestens 12 Jahre halten kann.
- Plattentauscher enthalpisch aus Kunststoff: Keine Ahnung, aber nach einer Frist von 6 Jahren habe ich ernsthafte Zweifel!
- Rotationstauscher aus Aluminium: nie, wenn das WRG gut gepflegt wird.

Ich hoffe, mein Text ist auf Deutsch lesbar!

Grüßen, Pierre

Verfasser:
NeuDLi
Zeit: 24.11.2021 17:12:44
0
3226062
Zitat von manfred.herrmann Beitrag anzeigen
Das überzeugt nicht wirklich. Bei dieser Reinigungsmethode wird ein "Schmutzfilm", welcher auf jeder Oberfläche entsteht, einfach nicht effektiv entfernt.


Wenn schon die Außenseite sauber, fast wie neu ist, warum sollte der Tauscher innen schmutziger sein? Davon abgesehen: der einzige Grund, die Abluftseite zu reinigen, besteht in der Minimierung des Zusetzens. Ob da "Schmutz" drin ist... kann einem bei einem normalen Tauscher mit sauberer Medientrennung ansonsten nun wirklich egal sein. Oder reinigst du auch den Abfluss hinter dem Siphon vom WC?

Das ist übrigens die vom Hersteller vorgesehene Methode der Reinigung: mit warmem Wasser und ggf. etwas Spülmittel. Da letzteres aber eher für Fette gut ist, die bei vernünftiger Filterung der Küchenabluft dort gar nicht vorkommen sollten, warum sollte ich das benutzen? Und warum sollte die vom Hersteller vorgesehene Methode nicht ausreichen?

Wie gesagt, Vereisung tritt bei meiner Anlage bis runter auf -15 Grad nicht auf. dPoint selbst wirbt mit -12 Grad für ihre Membranen.

Und Schimmel... kann in KWL-Anlagen nun echt nur bei totalem Pfusch und/oder Falschbetrieb auftreten! Gerade bei Enthalpietauschern bleibt das Gerät innen wesentlich trockener als bei normalen. Was sich daran zeigt, dass man in der Regel nicht mal einen Kondensatablauf braucht, weil praktisch keins auftreten kann.

Verfasser:
PKLueftung
Zeit: 25.11.2021 10:42:18
1
3226467
Beim Hersteller nachfragen wäre vielleicht wirklich sinnvoll gewesen.

Zunächst mal: Hoval hat einen eigenen Vertriebsbereich für Wärmetauscher und ist einer der Marktführer im Bereich von Rotations- und Plattenwärmetauschern. Der in den Wohnraumlüftungsgeräten verbaute Rotationswärmetauscher hat damit aber nichts zu tun.

Dessen Oberfläche ist mit einem speziell entwickelten Ionenaustauschharz beschichtet. Dieses kann durch Feuchtigkeit aufquellen und sich sogar ablösen. Deshalb dürfen diese Wärmetauscher nur trocken gereinigt werden. Die Reinigung erfolgt durch Absaugen, bei oberflächlichen Anhaftungen evtl. vorsichtiges Bürsten und Ausblasen mit ölfreier Druckluft (mit geringem Druck und ausreichend Abstand).

Das Langzeitverhalten des Rotationswärmetauschers wurde übrigens untersucht und festgestellt, dass sich die Performance im normalen Betrieb nur vernachlässigbar verschlechtert. Voraussetzung ist natürlich die regelmäßige Filterreinigung und alle 2 Jahre eine ausführlichere Reinigung/Wartung bei der dann auch der Wärmetauscher ausgeblasen werden kann.

Verfasser:
worlde
Zeit: 26.11.2021 06:53:50
0
3226952
Zitat von PKLueftung Beitrag anzeigen

Zunächst mal: Hoval hat einen eigenen Vertriebsbereich für Wärmetauscher und ist einer der Marktführer im Bereich von Rotations- und Plattenwärmetauschern. Der in den Wohnraumlüftungsgeräten verbaute Rotationswärmetauscher hat damit aber nichts zu tun.

Dessen Oberfläche ist mit einem speziell entwickelten Ionenaustauschharz beschichtet. Dieses kann durch Feuchtigkeit aufquellen und sich sogar ablösen. Deshalb dürfen diese Wärmetauscher nur trocken gereinigt werden. Die Reinigung erfolgt durch Absaugen, bei oberflächlichen Anhaftungen evtl. vorsichtiges Bürsten und Ausblasen mit ölfreier Druckluft (mit geringem Druck und ausreichend Abstand).
[...]


Hi, hast du hierzu eine Quelle bzw. Unterlagen, wo diese Informationen stehen? Vielen Dank

Trotzdem finde ich es bei Hoval komisch, dass vor dem Rotationswärmtauscher kein Filter vorgesehen ist. Nur ein Gitter, um Insekten abzufangen. So zieht man sich den ganzen Staub in den Rotationswärmtauscher. Und ob da nur Ausblasen ausreichen.

Verfasser:
NeuDLi
Zeit: 26.11.2021 08:03:50
0
3226976
Zitat von PKLueftung Beitrag anzeigen

Dessen Oberfläche ist mit einem speziell entwickelten Ionenaustauschharz beschichtet.


Also soweit ich weiß, dienen Ionenaustauscher in Enthärtungsanlagen (etwa von Geschirrspülern) dazu, Wasser zu enthärten, indem z.B. Kalzium- durch Natrium-Ionen getauscht werden. Die benötigen dazu aber zur Regenerierung regelmäßig Kochsalz, es wird also etwas verbraucht.

Wo bei einem Enthalpietauscher Ionen getauscht werden oder wozu das nutzen sollte, ist mir nicht ersichtlich. Nachfüllen von Kochsalz geht da ja auch schlecht. Luftfeuchte, um die es hier geht, enthält nach meiner Kenntnis ohnehin keine oder wenige Ionen, die getauscht werden könnten.

Daher doch bitte mal Quelle für den Ionenaustauscher nennen!

Verfasser:
PKLueftung
Zeit: 26.11.2021 10:37:45
0
3227061
Hallo,
wenn Du die Info zur Reinigung von Hoval brauchst, dann schick eine Mail an Hoval Deutschland. In den offiziellen Unterlagen steht nur die Empfehlung die Reinigung von einem geschulten Servicetechniker durchführen zu lassen.
In den ersten Geräten wurden tatsächlich nur recht grobe Insektengitter verwendet. Inzwischen sind es sehr feinmaschige Kunststoffgitter die recht effektiv sind - deshalb müssen sie je nach Ansaugort der Frischluft auch oft schon nach wenigen Wochen gereinigt werden. Die Vorfilter können bei Schnee und Nebel je nach Ausführung der Ansaugung feucht werden. Das kann bei Fliesfiltern schnell zu Hygieneproblemen führen. Die Hoval-Filter sind einfach auswaschbar und das kann man dann auch problemlos alle paar Wochen machen.

Zum Thema Ionen: Das Harz wird nicht verbraucht und verbessert so ähnlich wie Selicagel die Feuchteübertragung.

Verfasser:
worlde
Zeit: 26.11.2021 11:03:02
0
3227076
Also das Mückengitter verhindert wie der Name sagt, wirklich nur Mücken etc. Ohne einen Vorfilter war es innen sehr schmutzig. Staub, Pollen etc. haben sich auf dem Lüfter, Rotationswärmetauscher und Gehäuseinneren abgesetzt. Der F7-Gerätefilter sitzt ja erst nach dem Rotationswärmetauscher. Mit dem Vorfilter bleibt es innen jetzt sauber und man könnte wohl auf den Gerätefilter verzichten.

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