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Alle
Foren
Überlegungen zum Wechsel von Gas zu WP
Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 08.01.2022 14:56:23
2
3252605
Hallo zusammen,

wir sind 2013 in einen kleinen Bungalow mit ca. 95 m² WFl gezogen.
Im gesamten Haus liegt FBH und geheizt wird mit einer Buderus GB172-14. Dazu ein 300l Speicher mit ST, welche allerdings von Anfang an rumzickt.
Da die Therme ja nur bis minimal 3,2 kW runter modulieren kann, taktet sie bei über 0° meist wie wild. Manchmal läuft sie nur für wenige Sekunden, obwohl sechs von zehn Kreisen voll offen sind. Hühnerleiter und HWR sind zugedreht und zwei Kreise musste ich etwas drosseln, weil sonst zu warm.
Dazu kommt, dass das Ding ab und zu beim Start eine leichte Verpuffung hinlegt. Da waren schon diverse Leute inkl. Werkskundendienst dran, doch entweder trat es dann gerade nicht auf, oder es war nach Reinigung oder Wechsel der Zündelektroden erst mal weg – bis zum nächsten Mal...

Da sich Gastherme und der Verteiler an zwei unterschiedlichen Wänden (über Eck) befinden, verschwinden VL und RL (Aluverbundrohre 26x3) senkrecht im Fußboden und liegen unter dem Heizestrich bis zum Verteiler. Eigentlich nicht schlecht, doch leider haben die Heizis keine großen Bögen verlegt, sondern so 90° Winkel Pressfittings. Ähnlich wie dieser:

... entschieden dünner als das Rohr selbst, was sicher nicht förderlich für den Durchfluss ist.

Ausgelegt war das Ding lt. Unterlagen für VL 45° natürlich mit ERR. Inzwischen fahre ich ohne ERR mit ca. 33° max. VL.

Das Ganze nervt mich dermaßen, dass ich nun überlege das komplette Geraffel rauszuschmeißen und mir eine WP dranzuhängen. Den Speicher würde ich gegen einen 200l tauschen und die ST komplett stilllegen, da sie eh nicht richtig funktioniert.
Nachdem ich auch das „Bautagebuch“ von @donnermeister gelesen habe, ging meine Denke in die Richtung, mir eine Jeisha 5kW vor das Haus zu stellen. So wäre zumindest meine Frau wieder ruhiger, denn sie hatte mit Gas noch nie etwas am Hut.

Bisher habe ich immer so zwischen 7500 und 8500 kWh Gas verbraucht für HZ und WW, dazu noch ein bissl von der ST für WW, die aber bei richtig Sonne gern mal aussteigt und frühzeitig vom Schatten einer fetten Eiche verdunkelt wird.
Nun habe ich mal die Heizlastschätzung von crink bemüht und komme auf eine HL von 4543 W inkl. WW.

Dann habe ich mir die „TGA-tools BIM“ von mh-software GmbH installiert und unser Haus dort penibel „nachgebaut“. In den Bauunterlagen habe ich dazu alle nötigen Angaben zu Wänden, Fenstern usw. gefunden. Da komme ich dann auf eine Norm-HL von 4091 W, ohne WW.


Es gibt nur zwei Sachen, die mir noch Sorgen machen. Meine direkten Nachbarn hören manchmal die Flöhe husten. Dann habe ich gelesen, die Jeisha moduliert wohl bei höheren Temperaturen auch nicht wirklich weit runter (???) und taktet dann eventuell auch wieder lustig vor sich hin. Leider hatte ich noch keine Möglichkeit die Dame einmal in echt zu hören.

Warum schreibe ich das hier?

Ich würde gern ein paar Meinungen hören, ob das so funktionieren könnte, oder ob ich auf dem Holzweg bin. Lieber die Heizung so lassen wie sie ist? Funktioniert ja momentan ganz gut, bis auf ST.
Elektrik und Cu löten wäre kein Problem. Da ich mich Gas für mind. 12 Monate noch 8,2 Ct/kWh kostet und die Strompreise ja momentan überall Richtung 30+ gehen, würde ich auch noch abwarten, was mir mein Stromanbieter zum Ende des Vertragsjahres so „anbietet“. Bei den momentanen 26,62 Ct wird es wohl nicht mehr lange bleiben. Dringender Handlungsbedarf besteht also momentan noch nicht.

Da fällt mir noch ein, im gesamten Heizkreislauf sind geschätzt ca. 95-110l Wasser, wäre das ausreichend?

Vielen Dank fürs Lesen,
Gruß Jörg

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 08.01.2022 15:27:30
0
3252629
Bei euch sind meiner Meinung nach beste Voraussetzungen für die Nutzung einer Panasonic WH-MDC05J3E5 gegeben.
Ein Volumen von >90 Liter im Hausheizkreis ist top geeignet.

Eventuell besteht zusätzlich zum Austausch des vorhandenen Trinkwassererwärmers gegen ein Modell mit geeignetem integrierten Rohrwärmetauscher auch die Möglichkeit, dass die zu dem Hausheizkreisverteiler führenden Anbindeleitungen gegen welche in üppigerer Dimension verzogen werden können.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 08.01.2022 16:49:17
1
3252679
Das Volumen von 100 l im Heizkreis sagt noch nicht viel aus.

Die thermische Masse der FBH ist viel wichtiger. ( das hat so mancher Umrüster hinterher schmerzhaft erfahren)

Und am wichtigsten ist der Volumenstrom, davon möchte die WP viel, gerade die Panasonic LWP.

Gruss
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
waermepumpendoktor@yahoo.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagenoptimierung, Betreiberschulung)
Referenzwärmepumpe der Energieagentur-NRW

Verfasser:
chaosummi
Zeit: 08.01.2022 17:13:20
4
3252704
Hallo,

mir wäre die Therme zu neu zum wegwerfen, und würde noch etwas Arbeit in eine Optimierung stecken. Laufzeiten von wenigen Sekunden bekommt man in den Griff mit längeren Sperrzeiten.

Für die nächste Heizung auf Wärmepumpe zu setzten und sich hier frühzeitig Gedanken zu machen ist aber der richtige Weg.

Gruß

Chaosummi

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 08.01.2022 18:22:00
0
3252755
Danke für die Antworten!

@lowenergy
Ja der einzig mögliche Aufstellort der WP wäre genau dort, wo jetzt die Therme an der Wand hängt, da würde es sich anbieten die Rohre weiter zu nutzen. Aber aufgrund der Querschnittverengungen kommt das nicht in Frage :(
Ich hatte da an 28er Kupferleitungen gedacht. Leider gibt es mit der Verlegung noch ein kleines Problem.
Die alten Leitungen rausreißen und ersetzen, wäre mir aber zu viel Aufwand, da sie ja unter der FBH liegen. Nun könnte man einfach an der Wand entlang legen, doch genau in der Ecke des Raumes kommen auch die Hausanschlüsse aus dem Boden (Gas, Strom, Telefon, Wasser), die „umschifft“ werden müssen. Ich weiß nicht, was die Fachleute dazu sagen, wenn ich mit VL und RL die Anschlussleitungen mit größerem Abstand zur Wand kurz über dem Boden kreuze.

Schön ist jedenfalls anders.

@Frank_Pantry
Mit thermischer Masse ist sicher der Heizestrich gemeint. Wenn da beim Bau nicht zu sehr geschummelt wurde, sollten das etwas über 5,5 m³ Anhydrit Estrich sein, also um die 11,5t.
Was den Volumenstrom angeht, so habe ich am Verteiler momentan ca. 900 l/h. Mehr gibt die Anlage, wahrscheinlich wegen der eingebauten Winkel, nicht her. Wenn die Zuleitung durch 28er Rohr ersetzt wird, geht da sicherlich/hoffentlich noch etwas. Im Estrich liegt jedenfalls 17x2 Kunststoffrohr.
Damals haben wir uns mit dem Thema Heizung nicht wirklich auseinandergesetzt, sonst hätten wir sicher einiges anders machen lassen (Verlege Abstände usw.).

Hier mal eine Aufstellung der Heizkreise, dazu kommt noch einer zur Hühnerleiter.
Hühnerleiter und HWR sind abgedreht und die Ventileinstellungen stimmen so auch nicht mehr, 6 sind komplett offen und zwei gedrosselt.


@caosummi
Ja da hast Du schon Recht. Da die Therme aber immer mal wieder mit einer Verpuffung startet, was bisher niemand ändern konnte, möchte meine Frau das Ding lieber heute als morgen loswerden.
Es ist aber auch noch nicht in Stein gemeißelt, ob ich das dieses Jahr durchziehe. Andersrum mit 60+ habe ich auch nicht mehr ewig Zeit ;-)

Ob eine längere Taktsperre was bringt, weiß ich nicht. Im Handbuch steht hierzu: „Bei Anschluss eines außentemperaturgeführten Regelsystems ist keine Einstellung am Gerät erforderlich. Das Regelsystem optimiert diese Einstellung.“
Hört sich für mich so an, als würde die Einstellung ignoriert. Dazu kommt, dass die Therme nach dem Einschalten eine Weile braucht, bis sie auf 23% runter moduliert. Leider ist die Solltemperatur aber vorher schon erreicht und sie schaltet wieder ab.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 08.01.2022 19:13:14
0
3252787
Grosse Verlegeabstände, Kreislängen bis 109 m, da wäre mehr Effizienz erreichbar gewesen.

Die engen Winkel rausschneiden, gerade Verbinder setzen mit selbstgebogenen, grossen Bögen, zugängliche Leitungen mit grösseren Querschnitten versehen, da geht sicher noch etwas. 100 - 200 mbar weniger Druckverlust lassen sich an den meisten Anlagen noch gewinnen.

Gruss
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.01.2022 19:43:23
0
3252814
Zitat von Frank_Pantry Beitrag anzeigen


Die engen Winkel rausschneiden, gerade Verbinder setzen mit selbstgebogenen, grossen Bögen,

Aber man macht doch KEINE Verbindungstellen unter Estrich ?!?

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 08.01.2022 20:15:51
2
3252837
Zitat von Frank_Pantry Beitrag anzeigen
Grosse Verlegeabstände, Kreislängen bis 109 m, da wäre mehr Effizienz erreichbar gewesen. ...
[...]

Hätte ich damals schon das Forum gekannt...
Heute würde ich einige Sachen anders machen.

Zitat von Frank_Pantry Beitrag anzeigen
...Die engen Winkel rausschneiden, ...[...]

Leider komme ich nur an einen direkt am Verteiler ran. Die "Profis" haben aber auch Winkel unter dem Estrich verbaut, zumindest kann ich die beim Verteiler mit der Hand noch ertasten.
Deshalb würde ich die Leitungen dorthin komplett komplett neu machen.

Diese Firma hat mein Vertrauen in die Zunft sowieso total erschüttert. Direkt nach dem angeblichen Abdrücken der Leitungen hatten wir während der Estrichtrocknung schon einen Wasserschaden und die Heizungsanlage war drucklos. Glücklicherweise war die Stelle im Verteiler und nicht unter dem Estrich.
Das ist aber eine andere Geschichte...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 09.01.2022 08:45:48
2
3252998
Zitat von Jockel_Bln Beitrag anzeigen
... hatte da an 28er Kupferleitungen gedacht. Leider gibt es mit der Verlegung noch ein kleines Problem.
Die alten Leitungen rausreißen und ersetzen, wäre mir aber zu viel Aufwand, da sie ja unter der FBH liegen. Nun könnte man einfach an der Wand entlang legen, doch genau in der Ecke des Raumes kommen auch die Hausanschlüsse aus dem Boden (Gas, Strom, Telefon, Wasser), die „umschifft“ werden müssen. Ich weiß nicht, was die Fachleute dazu sagen, wenn ich mit VL und RL die Anschlussleitungen mit größerem Abstand zur Wand kurz über dem Boden kreuze ...
Ein DN26mm Kupferrohr (28×1mm), mit Schraub-, Press- oder Kapillarlötfittings verlegt, wäre bzgl. der äquivalenten Länge gegenüber dem derzeit vorhandenen 26er MSV-Rohr und der damit verarbeiteten Pressfittings sicherlich von Vorteil.

Dass der Fachmann beim Verlegen vom Rohr Wert auf die Optik seines Werkes legt ist okay, aber wenn Du im als Auftraggeber sagst, dass dir möglichst wenig äquivalente Länge wichtiger ist um langfristig betrachtet weniger Antriebsenergiebedarf für das Pumpen des Heizkreiswassers zu benötigen, wird der das sicherlich berücksichtigen.

Ich musste übrigens, nicht um's schöner zu bauen, sondern weil's nicht anders ging, beim letzten Umbau, als unseere WH-MDC05F3E5 von draußen in den Raum umgezogen ist, im Vor- und Rücklauf jeweils einen 90° Bogen setzen, wodurch bei identischer Leistungseinstellung der im Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock integrierten Hocheffizienzumwälzpumpe der Gesamtsystemvolumenstrom aber ziemlich gleich geblieben ist.

Die beiden Bögen haben durchgehend identischen Innendurchmesser wie das vorhandenene DN32,6mm PE-HD-Rohr (40×3,7mm), bei dem zwischen Wärmepumpe und der Anbindung im Haus in den jeweils rund 8m Rohr außer den beiden in folgendem Bild zu sehenden Bögen keine weiteren verbaut worden sind. Drinnen im Heizungsraum ist das PE-HD-Rohr ebenso wie draußen am Monoblock direkt mit geraden Klemmschraubverbindern an der Hausheizkreishydraulik angebunden.




Verfasser:
Brombaer
Zeit: 09.01.2022 09:28:34
2
3253011
Bei ordentlicher Dimensionierung sind Richtungswechsel (Bögen oder Winkel) in überschaubarer Anzahl relativ unproblematisch. Erst wenn der Durchmesser knapp ausgewählt wurde, tut jeder Richtungswechsel weh.

Kann man ohne Probleme mit dem Online Druckverlustrechner nachprüfen.

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 09.01.2022 23:57:08
1
3253522
Dann werde ich mir mal überlegen, wie ich die Leitungen am besten an den Hausanschlüssen vorbei zu der anderen Wand bekomme und das mit möglichst wenigen Bögen.
Eigentlich kann es nur besser werden, denn die jetzt verbauten Winkel haben geschätzt nur den halben Außendurchmesser wie das eigentliche Verbundrohr. Kann gerade kein Bild machen, da ich auf die Schnelle an den Verteiler nicht rankomme.
Da die Leitungen zum Speicher auf die gleiche Art unter dem Estrich verlaufen, würde ich die auch in Rente schicken und direkt an der Wand entlang zum neuen Speicher gehen.

Gruß Jörg

Verfasser:
Entropie
Zeit: 10.01.2022 09:04:18
1
3253597
Ich würde mir mit 900L/h bei 5kW keinen Stress machen und es lassen wie es ist. Die Pumpe der Jeisha hat jedenfalls genug Bums. Vielleicht kann man an den Heizkreisverteilern noch was raus holen. Die GBT wird sicher noch ein paar Jahre halten. Die dürfte jetzt nicht mal die Hälfte ihrer Lebenszeit hinter sich haben.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 10.01.2022 10:32:11
1
3253650
Zitat von Jockel_Bln Beitrag anzeigen
Eigentlich kann es nur besser werden, denn die jetzt verbauten Winkel haben geschätzt nur den halben Außendurchmesser wie das[...]


Und da haben wir den Fehler gefunden. Gib die Werte für das Rohr und die Winkel doch mal in den Druckverlustrechner ein und poste sie hier.

Es ist immer sehr erhellend die Werte eines Winkels mit einem Meter Rohr zu vergleichen. Man versteht dann wie man mit wenigen Minuten Arbeit ein Ergebnis so richtig ruinieren kann.

Verfasser:
Adlermaf
Zeit: 10.01.2022 13:36:00
0
3253798
Hallo,
warum funktioniert die ST nicht richtig?
Gruß
Anton

Verfasser:
Onurb2
Zeit: 11.01.2022 18:42:13
0
3254684
Hallo Jockel_Bln,

Nochmals zu deiner zickenden Buderus GB172-14. "Manchmal läuft sie nur für wenige Sekunden"

Meine Viessmann Vitodens 300-W B3HA hatte das auch immer wieder, und das Problem hat sich bis ins Unerträgliche gesteigert vor einem Jahr. Servicetechniker konnten nicht helfen.
Die Ursache war der Durchflussmesser (Ultraschall-System) der zum Teil richtige aber zum Teil viel zu tiefe Werte an die Steuerung gemeldet hat. Ein solcher Start ist dann nur eine Reihe von Zündversuchen, die aber trotz Flamme abgebrochen werden, da die Steuerfunktion den Start aus Sicherheitsgründen abbricht.
(Bei der Viessmann kann die Verwendung der Durchflussmesswerte mittels Konfigurationsparameter unterbunden werden. Leider sammelt die Viessmann keinerlei Daten über diese Art Fehler und keine Daten über die Gründe von Startproblemen.)

Ob deine Buderus einen Durchflussmesser aufweist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 11.01.2022 19:47:16
0
3254727
@Entropie
Am HKV ist nicht mehr viel zu holen, da ist bis auf zwei gedrosselte Kreise alles offen, was warm werden soll. Außerdem wäre ich beruhigter, wenn ich die "unterirdischen" Pressverbindungen außer Betrieb nehmen könnte. Wer weiß, wo noch sowas verbaut ist...

@Brombaer
Leider habe ich keine genauen Werte zu den verbauten Winkeln, um das genau zu rechnen. Sie haben jedenfalls nur einen Außendurchmesser von 21,5 mm und dann den 90° Knick, das sollte zu einem 28x1 90° Kupferbogen schon einen merklichen Unterschied machen. Gerade weil pro Leitung mehrere verbaut sind.

@Adlermaf
Keine Ahnung warum, aber da ist von Anfang an der Wurm drin.
Erst haben die Heizis vergessen das Ding in der Therme überhaupt freizuschalten.
Dann ist der Temperaturfühler scheinbar falsch positioniert. Wenn die Sonne richtig loslegt und die Pumpe einschaltet, kann man zusehen, wie die Temperatur schnell auf über 120° steigt und die Anlage somit wieder abschaltet. Leider lässt sich die Position des Fühlers nicht kontrollieren/korrigieren, da das Ding im Kollektor feststeckt und sich nicht herausziehen lässt.
Letzten Sommer hat sie dann auch noch reichlich Flüssigkeit rausgedrückt, sodass sie jetzt drucklos ist. Funktioniert zwar sporadisch noch, aber Geld gebe ich dafür nun nicht mehr aus.

@all
Danke für Euren Input!
Wie es aussieht ist meine Idee dann wohl nicht ganz verkehrt, auch wenn man bei dem Alter der vorhandenen Therme über den Zeitpunkt noch nachdenken kann.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob die Jeisha bei dem teilweise sehr geringen Wärmebedarf bei AT 0+ auch so oft taktet, wie die Gastherme, weil sie nicht schnell genug runter regelt. Aber wenn ich lese, wie oft die Dame hier in Betrieb ist, wird es dann vielleicht auch eine Frage der Optimierung der Einstellungen sein.

Gruß Jörg

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 11.01.2022 19:58:24
0
3254734
Zitat von Onurb2 Beitrag anzeigen
Hallo Jockel_Bln,
[...] Ob deine Buderus einen Durchflussmesser aufweist, entzieht sich meiner Kenntnis.


Danke für den Hinweis, aber in der Installations- und Wartungsanleitung
für den Fachmann
konnte ich zumindest nichts finden.

Mit einige Sekunden meinte ich aber auch nicht an/aus, das war vielleicht ein bissl blöd ausgedrückt.
Sie schaltet ein, bei den Monitorwerten kann man dann sehen, wie sie langsam runter regelt. Aber bevor sie bei den minimal möglichen 23% angekommen ist, schaltet sie ab - soll VL erreicht bzw. überschritten.

Ist es draußen kälter läuft es besser.

Gruß Jörg

Verfasser:
martinwall
Zeit: 11.01.2022 20:13:27
2
3254750
Ich hab ne Junkers aus dem gleichen Haus. Gleiche Leistungswerte, sogar die Modulationsgrenze ist gleich.

Die Probleme hatte ich auch.

Ich hab die VLT immer weiter abgesenkt. Bis es halt zu kühl wurde. Und 2 lange nicht benutzte Heizkörper wieder ( gedrosselt ) dazu genommen.

Es gab Zeiten, da hat die Therme gezickt. Da war die Pumpe auf Konstantdruck oder Proportionaldruck eingestellt. Jetzt läuft sie mit fester Drehzahl und alles ist gut.

Und ich hab die Maximalleistung für das Heizen begrenzt.

Ab ca. +10°C läuft sie jetzt durch und moduliert wunderbar. Nehme ich die 2 Heizkörper wieder raus fängt das Takten auch wieder an.

Grüße

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 11.01.2022 21:41:31
0
3254801
Hmmm Heizkörper, da fährst Du sicher einen höheren VL.
Ich brauche für unsere FBH nach dem thermischen Abgleich bei um die 0° so ca. einen VL von ca. 26-27°, das kriegt sie nicht hin. Wenn es draußen etwas knackiger wird, läuft sie auch mal länger durch.
Weiter aufdrehen würde nur noch im Schlafzimmer oder Büro gehen, aber dann muss ich das Fenster auf lassen :-(
Pumpe läuft momentan mit (Konstantdruck 250 mbar), wo hast Du feste Drehzahl eingestellt? Ich finde nur Konstantdruck und "die Pumpenleistung wird proportional zur Wärmeleistung geregelt". Letzteres funktionier überhaupt nicht.


Gruß Jörg

Verfasser:
martinwall
Zeit: 11.01.2022 21:58:09
0
3254808
Zitat von Jockel_Bln Beitrag anzeigen
Hmmm Heizkörper, da fährst Du sicher einen höheren VL.
Ich brauche für unsere FBH nach dem thermischen Abgleich bei um die 0° so ca. einen VL von ca. 26-27°, das kriegt sie nicht hin. Wenn es draußen etwas knackiger wird, läuft sie auch mal länger durch.
Weiter aufdrehen würde nur noch[...]


Ja, ich habe derzeit ca. 40°C VLT.

Du hast doch noch die Hühnerleiter und den HWR. Nimm die doch testweise mal mit dazu.

Was Du bei der Pumpe einstellen kannst weiß ich nicht. Die Geräte stammen aus dem gleichen Haus ( Bosch ), sind aber bestimmt keine Zwillinge :-((

Hast Du die Installationsanleitung für den Fachmann?

Grüße

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 11.01.2022 22:23:53
0
3254823
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
Du hast doch noch die Hühnerleiter und den HWR. Nimm die doch testweise mal mit dazu.[...]

Hühnerleiter habe ich schon getestet, ohne Erfolg. HWR kann ich ja mal probieren, aber der ist jetzt schon viel zu warm.
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen

Hast Du die Installationsanleitung für den Fachmann?[...]

Ja, die habe ich zum Glück bzw. das sollte sie sein, hat so um die 70 Seiten. Aber dazu habe ich leider nichts gefunden bis jetzt.

Gruß Jörg

Verfasser:
martinwall
Zeit: 11.01.2022 22:31:45
0
3254829
Hast Du ein Überströmventil verbaut?

Grüße

Verfasser:
donnermeister
Zeit: 12.01.2022 08:05:49
0
3254935
Hallo Kodiaqfahrer! 🐻

Zitat von Jockel_Bln Beitrag anzeigen

300l Speicher mit ST[...]


Den könntest du doch möglicherweise weiter nutzen. Wenn der wenig WT-Fläche hat, vielleicht den ST-WT für die WW-Erwärmung mit dazu nehmen.


Zitat von Jockel_Bln

Was den Volumenstrom angeht, so habe ich am Verteiler momentan ca. 900 l/h.


Ist ausreichend, mehr fließt bei mir im Heizbetrieb auch nicht.

Wenn du willst, kannst du bei mir Geisha live kucken.

Verfasser:
Adlermaf
Zeit: 12.01.2022 13:10:20
0
3255173
Hallo,
ja das hört sich nicht so toll an. Ich habe nachdem eine Paradigmar- Solarsteuererung verbaut war und nach deren Ausfall (Platine defekt-Neupreis enorm….) eine neue Solarsteuerung verbaut. Die UWP ist geblieben.
Eine Resol DeltaSol BS Plus. Diese gibt es bei eBay Kl. Für 55-100 € . Habe eine gekauft f. 60 €.
Hier kann man eine zeitlich begrenzte Laufzeit der UWP einstellen, damit am Anfang der Sonnenbestrahlung die heiße Solarflüssigkeit aus dem Kollektor geschoben wird und auch am Fühler vorbeirauscht. Somit kommt es im Kollektor auch zu keinem großen Hitzestau.
Der Fühler muß auch nicht im Kollektor stecken es reicht auch am Ausgangrohr des Kollektors ihn zu befestigen. Auch können zwei Kollektoren betrieben werden z.B. Ost-Süd Richtung.
Nach deiner Beschreibung geht die Temp. schnell auf 120°, könnte da noch Luft in der Anlage sein?
Sind da Entlüftungsventile am Dach, bei dem Kollektor verbaut. Dies habe ich schon vor 25 Jahren entfernt!
Die Anlage entlüften und spülen ist sehr, sehr wichtig. Habe erst wieder meine Anlage entlüftet wegen weiteren Umbaumaßnahmen. Dabei ist es ganz wichtig, daß der Vorgang solange läuft bis wirklich keine Luftblase mehr im Füll-und Entleerkübel sichtbar ist. Am Anfang tauchen immer wieder Luftblasen auf die immer weniger werden. Danach schaut die Solarflüssigkeit an der Oberfläche aus wie Milch (weiß). Das aber bedeutet es kommen immer noch kleine, winzige Luftbläschen von der Anlage. Also, die Spülpumpe muss so lange laufen, bis die Solarflüssigkeit ganz klar ist. Das kann auch eine halbe Std. dauern. Aber dann habe ich immer Ruhe.
Gruß
Anton

Verfasser:
Jockel_Bln
Zeit: 12.01.2022 14:33:01
1
3255225
@donnermeister - 🐻
Ich habe mir mal die Unterlagen zum WW Speicher rausgesucht, der hat gerade mal eine WT-Fläche von 0,9 m², dazu noch einen Bereitschaftsaufwand von 2 kWh/24h.
Ich glaube da sollte ich einen Tausch mit ins Auge fassen, zumal ich in die ST keinen Cent mehr stecke, wenn sie denn endgültig ausfällt.
Die hat mit den bisherigen Reparaturversuchen mehr gekostet, als sie je eingebracht hat. Von der Installation ganz zu schweigen.
Da wir nur zwei Personen sind, reicht es sicher auch, wenn wir nur 200 l WW vorhalten.
Über dein Angebot sprechen wir noch 🙂

@Adlermaf
Wie oben geschrieben habe ich schon einiges in die ST investiert, leider ohne Erfolg.
Deshalb werde ich sie bei Totalausfall bzw. Umbau stilllegen und hole mir eventuell meine ungünstig gelegene PV von der Garage auf das Hausdach.

Gruß Jörg

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