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Foren
Haus mit alter Ölheizung gekauft - Messwerte OK?
Verfasser:
schorni1
Zeit: 14.01.2022 18:12:37
0
3256830
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen


Der Kamin ist immer trocken gewesen - bis heute. In einem vor wie nach sehr gutem Zustand. Das ohne zusätzliche Belüftung. Der Kaminzug paßt laut den Fachleuten.

Ich wollte auch mal so ein Ding nachrüsten. Da meinte der Kaminkehrer warum ich das sollte wenn keine Notwenigkeit dafür bestehe.


Also ein DEPP! Erstens ist das keine "Kaminbelüftungsklappe", die hat noch andere Hauptfunktionen und heißt deshalb "Nebenluftvorrichtung", zweitens kann man deshalb ihren Einsatz nicht pauschalieren. Wenn ein Bestands-Schornstein ohne Nebenluftvorrichtung trocken ist dann sind idR die Abgasverluste nicht minimiert, denn dann WIRD er idR feucht (je nach Qualität).
Jeder Kessel hat einen in den Unterlagen angegebenen Zugbedarf, sobald dieser überschritten ist arbeitet der Brenner nicht mehr unter optimalen Bedingungen. Ein RICHTIGER Fachmann weiß das und handelt entsprechend -> Nebenluftvorrichtung einbauen. Für die Dummen oder Lern-Verweigerer steht das auch in den Einbauanweisungen drin. Ebenso machen im Brenner eingebaute Luftabsperrklappen eine Nebenluftvorrichtung bei nicht-feuchteunempfindlichen Schornsteinen zwingend. Aber dazu müsste man halt fachlich interessiert sein und nicht nur immer so saudumm daher schwätzen wie "braucht man nicht" und "der Schornstein passt".
Also, Aufklärungs-Aufgabe für Dich Ifx:
- ist Dein Schornstein saniert oder dreischalig?
- wo liegen Deine Abgasverluste?
- hat Dein Brenner eine Luftabsperrklappe?
- wie ist die gemessene Druckdifferenz/Schornsteinzug?
Solange DAS nicht geklärt ist bleibt meine Aussage von Satz 1 : Er ist ein DEPP!

Verfasser:
PaulAusMinga
Zeit: 19.01.2022 12:45:25
0
3260083
Und wieder ein Update: Der Austausch der Öltanks soll laut Angebot 10.000 Euro kosten. Damit steuern wir immer mehr in Richtung Wärmepumpe, denn dann bin ich diese ganzen Halsabschneider endlich los. Dass die Heizung bleibt, ist derzeit so gut wie ausgeschlossen. Maximal 5.000 Euro hätte ich investiert, da sie ja nach dem Service und dem Austausch der Heizkreispumpe wieder gut läuft. Aber diese Apothekerpreise von den Tankschutzfirmen bin ich nicht bereit zu zahlen. Alleine der neue Kunststofftank (5.000 Liter) soll 5.900 Euro plus MwSt kosten. Im Internet bekomme ich ihn für 3.000 Euro inklusive MwSt.... Und Stundensätze von 110 Euro, sei mir nicht bös...

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 19.01.2022 13:03:20
1
3260095
Du solltest mit dem Kessel aus meiner Sicht unbedingt weiter ausprobieren, ob der Heizkreis im aktuellen Zustand bereits WP-geeignet ist.

Bei NAT sollte da weniger als 45°C benötigt werden, um das Haus warm zu bekommen, besser wären 40° VLT. VLT bei NAT lässt sich an Hand der eingestellten Heizkurve bestimmen.

Ist das aktuell nicht der Fall, müssen größere und deshalb leistungsstärkere Heizkörper her oder Fußbodenheizung. Idealerweise aber kein Mischsystem (also FBH und Heizkörper), sondern entweder /oder.

Die Leistung von Heizkörpern kann man auch durch sogn. Booster erhöhen, dadurch kann man dann etwas mit der VLT runter.

Verfasser:
PaulAusMinga
Zeit: 20.01.2022 09:03:22
0
3260609
NAT wäre bei mir -16 Grad. Unter diesen Bedingungen 40 Grad im Vorlauf zu erreichen, halte ich im Bestand für unrealistisch. Ich habe bei den derzeitigen Temperaturen um 0 Grad schon 45 Grad Vorlauf, wobei man aber berücksichtigen muss, dass im Erdgeschoss derzeit so gut wie alle Radiatoren abgebaut sind, da dort auf Fußbodenheizung umgestellt wird (derzeit sieht es dort wie im Rohbau aus).

Ich habe jetzt die Altherma 3 H HT ECH2O im Visier. Alternativ eine Gas-Brennwert-Heizung. Wobei da dann auch noch der Kamin umgerüstet werden müsste und ein Gasanschluss fehlt auch noch. Das kostet dann wieder 5.000 Euro, ohne dass überhaupt ein Cent in die Heizung geflossen wäre. Die Wärmepumpe bekomme ich hingegen mit 45% gefördert, die Gasheizung nur mit 20%. Binde ich erneuerbare Energien ein, sind es dann 35%, allerdings sind diese Hybridheizungen wiederum teurer als reine Wärmepumpen.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 20.01.2022 09:12:02
2
3260616
Blöd ist dann aber halt, dass die WP mit einer miesen JAZ arbeiten wird und das könnte dann über die Jahre ziemlich teuer werden.

Denn immer noch ist es so, dass die Effzienz einer WP mit dem Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Wärmesenke steht und fällt. An der Erhöhung der Quellentemperatur arbeitet gerade der Klimawandel, an der Senkentemperatur kannst nur Du etwas tun (Thermischer Abgleich, Dämmen).

Und eine WP, deren JAZ > ~3,3 ist, arbeitet ineffizienter als ein Gas-Brennwerter. Bei einer JAZ von 1 hast du dann eine Stromdirektheizung. Da kannste dann gleich auf elektrische Nachtspeicheröfen umstellen, ist in der Anschaffung dann auch noch mal billiger...

Verfasser:
PaulAusMinga
Zeit: 20.01.2022 16:13:57
0
3260918
Danke für deinen Input. Die Wärmepumpe wurde mir für 15.000 Euro angeboten. Davon gehen nochmal 7.500 Euro Förderung ab. Ein Gasbrenner kostet mich laut Angebot 6.000 Euro plus eben die Erschließungskosten von 4.000 - 5.000 Euro. Gefördert wird da aber nichts, das geht nur bei Hybrid-Anlagen. Somit käme mich die Gasheizung teurer als die Wärmepumpe und zwar 2 - 3.000 Euro. Im Keller (beheizt) werden alle Fenster gegen Dreifachverglasung getauscht. Im EG wird eine Fußbodenheizung installiert, Rolladenkästen gedämmt und die zugige Haustüre wird auch neu gemacht. Wie hoch der benötigte Vorlauf sein wird, lässt sich trotzdem schwer sagen. Heizwert liegt irgendwo bei 14 -16 kW laut Ölverbrauch Vorbesitzer.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 20.01.2022 16:47:24
1
3260940
Sorry, es muss natürlich "Und eine WP, deren JAZ < ~3,3 ist, [...]" heißen.

FBH in OG und EG ist schon mal ein guter Ansatz.

14-16 kW Heizlast abzüglich der geschilderten Dämmmaßnahmen, da gehts dann so Richtung 10-12 kW. Das Problem bei leistungsstarken WPs ist, dass die einen sehr hohen Volumenstrom benötigen, damit der Kompressor auf Betriebsstunden kommt. Arbeitet die Maschine im hochfrequenten An-Aus-Betrieb -weil der Volumenstrom in der FBH nicht groß genug für die Maschine ist- wird dadurch der Kompressor der Maschine vorzeitig geschrottet.

Insofern würde ich empfehlen, einen Energieberater mit an Bord zu holen, der die Heizlast nach den Dämmmaßnahmen berechnet, so gut und genau das möglich ist und dann eine Empfehlung hinsichtlich des neuen Wärmeerzeugers ausspricht.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 20.01.2022 17:10:49
3
3260959
Oder selbst rechnen, mit der Auslegungstabelle (Suchstichwort hier im Forum, v20 ist aktuell).
Dann könnte man noch sehen ob man oberste Geschossdecke oder die Kellerdecke dämmen kann, um die Heizlast für wenig Geld zu senken. Und wie die Fenster aussehen. Bei Fester Einbaujahr vor 1995 aber Rahmen noch gut aber schon Isolierverglasung, kann ein Scheibentausch von U-Wert 2,6auf U-Wert 1,0 eine gute Option sein.
Ansonsten die Heizkurve mit einem thermischen Abgleich einstellen, und ggf. im OG einige Typ 33 Heizkörper einbauen wo die Heizleistung knapp ist. Oder eine Panasonic Nordic Splitklima zum heizen im Flur 30cm über den Boden setzen lassen, die bringt dann Wärme an den Heizkörpern vorbei ins Haus, und ist auch effizient. (Nordic, weil für den skandinavischen Markt, läuft auch noch bei -35°)

Verfasser:
Frank.S
Zeit: 20.01.2022 18:55:03
0
3261023
Gibt's denn noch eine Karenzzeit für den Austausch/ Entsorgung der Öltanks?
Wäre ja möglich dass das Gesetz eine Zeit erlaubt um zB. vorhandenes Öl aufzubrauchen.
Dann hätte man eventuell noch den nächsten Winter Zeit mit FBH und alter Heizung zu testen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 20.01.2022 19:53:40
0
3261068
Wie hoch der benötigte Vorlauf sein wird, lässt sich trotzdem schwer sagen.

Testen oder besser: berechnen. Den Raum mit dem "bezogen auf die Raum-Heizlast zu kleinen Heizkörper" auswählen und die bauliche Machbarkeit der 40/33-ausgelegten größeren Heizkörper checken.


Heizwert liegt irgendwo bei 14 -16 kW laut Ölverbrauch Vorbesitzer.


HeizLAST

Verfasser:
BF68
Zeit: 21.01.2022 07:04:53
1
3261256
Hi Paul,
Vorneweg, ich bin mehr engagierter Eigentümer, als Fachmann, obwohl mein Papa Heizungsbauer war.

Renoviere das Haus fertig und wohne 1-3 Winter darin bevor Du den Kessel tauscht!

Empfohlene Renovierung:
* idealerweise überall FBH
* neue Fenster
* Außenhülle isolieren (Fassade, Dach, Keller oder mindestens Kellerdecke)!

Speziell die Isolierung der Fassade hat bei uns ein um Faktoren besseres Wohnklima erzeugt!

Schau, ob Du die Öltanks gegen gebrauchte doppelwandig Kunststoff-Tanks tauschen kannst. Was ist mit Deinen Tanks? Warum und wann müssen sie getauscht werden?

Du ärgert Dich andernfalls Jahrzehnte mit Deiner schlecht ausgelegten WP!

Viele Grüße

Bernhard

Verfasser:
PaulAusMinga
Zeit: 21.01.2022 12:40:27
1
3261501
Die Tanks sind 30 Jahre alt und zeigen Verformungen. Auch der Schutzanstrich an den Wänden ist nicht mehr dicht, es verläuft sogar ein Dehnungsriss im Boden. Der Sachverständige meinte, dass er kein Problem damit habe, den Austausch erst nach der aktuellen Heizperiode zu machen. Aber nochmal eine Heizperiode? Da müsste ich auch neues Öl bestellen zwischenzeitlich, der Tank ist nur noch zu 40% voll.

Die Fenster im beheizten Keller werden komplett gegen Dreifachverglasung getauscht. Es steht auch noch ein Kachelofen mit 11kW zum Heizen im EG zur Verfügung. Ich fuchse mich mal in die Tabelle rein. Einen Energieberater habe ich, aber der vertraut der Methode "Pi mal Daumen" und rührt sich nur, wenn man ihm zehn Reminder schickt.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.01.2022 13:03:54
2
3261513
Nun wenn man in diesem Winter möglichst viel Abgleicht und misst, und zur Plausibilisierung die Heizlasten rechnet, dann sollte da eine gute Auslegung raus kommen. Mit der man dann im Sommer tauschen kann, entweder mit Handwerker oder selbst.

Verfasser:
BF68
Zeit: 21.01.2022 17:17:35
0
3261724
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 21.01.2022 18:10:54
0
3261760
@PaulAusMinga

...dann würde ich als Erstes den Energieberater austauschen ;-)

Hier findest Du einen Neuen.

Verfasser:
PaulAusMinga
Zeit: 22.01.2022 20:44:59
2
3262411
Haha genau von der Seite hatte ich den ja.
Übrigens habe ich mal die Heizlast raumweise berechnet nach der Heizungstabelle v20 hier aus dem Forum. Also ich komme da auf 13,08 kW wenn ich alle Räume stumpf addiere. Das ist ja schon mal nicht so schlecht, zumal der Ölverbrauch sowieso auf eine Heizlast zwischen 14 und 16 kW hindeutete. So habe ich schon mal einen Anhaltspunkt, wie groß die neue Heizung dimensioniert werden sollte.

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