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Datenschutzhinweise

Druckverlust durch Ausdehngefäß
Verfasser:
Karsten
Zeit: 06.02.2003 16:55:48
0
8088
Hallo.

Meine Frage ist: Wo bleibt das Wasser, dass der Kunde immer in die Heizung auffüllen muss, wenn das Ausdehngefäß defekt ist?

Bitte eine ziemlich genaue Erklärung, und einfach gehalten für den Endverbraucher.

Karsten

Verfasser:
Alexander
Zeit: 06.02.2003 17:14:06
0
8089
Bei Temperaturerhöhung wir die Druckerhöhung des Heizungswassers vom Ausdehnungsgefäß nicht mehr aufgefangen und somit öffnet bei einen Druck von 2,5 bar das Sicherheitsventil und lässt den Überdruck ab. Daraus resultiert der ständige Druckabfall.

Verfasser:
Karsten
Zeit: 06.02.2003 17:24:39
0
8090
Danke für die schnelle Antwort. Aber das ist zu einfach. Sicherheitsventil tropft nicht und auch sonst nicht undicht!
So, und jetzt?

Gruss Karsten

Verfasser:
Sukram
Zeit: 06.02.2003 17:33:43
0
8091
Verdunstet wohl.

Woher weißt Du eigentlich, daß es daran liegt?

Verfasser:
CT Ingenieure GmbH, 63814 Mainaschaff, Dipl.-Ing. (FH) Christian Tietje
Zeit: 06.02.2003 17:46:31
0
8092
Das Wasser verdunstet tatsächlich, aber nicht nur durch das Sicherheitsventil, sondern durch alle Verschraubungen per Überdruck.

Wasser Nachfüllen ist (fast immer) falsch, da nicht Wasser, sondern Vordruck in Form von Stickstoff im Ausdehnungsgefäß fehlt.

Da Wasser inkompressibel ist, sich aber bei Beheizung ausdehnt, muß es irgendwo hin, verdunsten, tropfen, usw. Wenn es sich dann nachts oder bei warmem Wetter wieder zusammenzieht, zieht die Anlage Luft. Und alles deshalb, weil der Vordruck im Gefäß fehlt und deshalb schon voll Wasser ist. So ist das!

Abhilfe: Heizungsbauer soll Gefäß drucklos entleeren, Stickstoff nachfüllen mit 0,5 bar mehr als das Gebäude hoch ist in Metern dividiert durch 10 (damit der Vordruck unter dem Gewicht des Wassers ausreicht, um die Wassersäule bis zum obersten Heizkörper zu heben). Dieser gluckert sonst.

Beispiel: Gebäudehöhe 12 Meter, Kessel im Keller -2 Meter, Vordruck mindestens auf der Stickstoffseite: 14 Meter Wassersäule = ca. 1,4 bar, Auffüllen auf 1,9 bar ist i.O. Kein Wasser in größeren Mengen mehr nachfüllen! Zur Not, aber nur dann Luft nachfüllen, geht auch die Fußpumpe aus dem Auto.

Verfasser:
Karsten
Zeit: 06.02.2003 18:33:24
0
8093
Vielen Dank für die prazise erklärung. Bin selber Meister Sanitär und Heizung. Habe aber nie die einfache Erklärung geben können. Selbst als Werkskundendienstler der Fa. Vaillant habe ich niocht die Erklärung bekommen können. War viel zu kompliziert.

Vielen Dank nochmals
Karsten

Verfasser:
Udo Rostek
Zeit: 06.02.2003 18:46:19
0
8094
Das MAG (Membranausgleichsgefäß) wird nach meiner Erfahrung von den Heizungsbauern stiefmütterlich bis falsch behandelt.

Den Ausführungen von Herrn Tietje stimme ich voll zu.

Ergänzend stelle ich zur Diskussion:

Eine Wasservorlage ins MAG bringen ?
z.B. 10 Liter bei einem 35l-MAG, wenn die "normale" Betriebstemperatur
(z.B. 60 °C bei Radiatorheizung oder 36°C bei FBH...) im Heizungswasser erreicht ist.

Wenn der Heizkreis abkühlt und es ist keine Wasservorlage vorhanden, zieht die Heizung Luft, an den höchsten Stellen des Heizkreises.

Grobe Daumenregel: von +4 °C bis 100 °C dehnt sich Wasser um ca. 4% aus.
Wenn im MAG 6 bis 10 % "Wasservorlage" sind und der Vordruck gemäß den Ausführungen von Herrn Tietje passt, könnte es sein, daß das MAG seiner Aufgabe gerecht funktioniert.

Was wir an MAGs vorfinden sind zu 99% solche mit 2,5 bar Vordruck (ab Werk so aufgefüllt) oder drucklose oder bis zum Anschlag gefüllte = ca. 3 bar, weil das Si-Ventil geöffnet hat, aber freundlicherweise vom Heizungsbauer mit Rohr "offen" in ein Abflußsifon "entwässert".

Daß MAGs der Firma CIMM platzen (versprühen dabei das heiße Medium), ist nur ein Hinweis von mir.

MfG Udo Rostek

Verfasser:
Sukram
Zeit: 06.02.2003 19:09:58
0
8095
Heute mit den dünnwandigen Heizkörpern wohl nicht mehr so kritisch, wenn's nicht gerade ein NE-Reihenhäuschen mit 3 HK ist: die puffern mit.

Unser MAG ist seit 30 Jahren an der Wand und längst drucklos ;-)
(hat keine Absperrung + ich keine Lust auf Sauereien).
trotzdem reicht die Bandbreite (1-2,5 Bar) locker aus, um die Schwankungen abzufangen.

Für 230 qm, ca. 26 HK.

Verfasser:
Wolfgang
Zeit: 07.02.2003 15:34:29
0
8096
frage an die Wissenden,

Wie weiß ich, wann 10l Wasservorlage im MAG sind. Klärt mal bitte einen Laien auf.

Gruß Wolfgang

Verfasser:
Stephan
Zeit: 08.02.2003 09:43:47
0
8097
Und noch eine Laien-Frage: Wie kriege ich überhaupt Wasser in das Gefäß?

Verfasser:
Udo Rostek
Zeit: 08.02.2003 10:44:55
0
8098
Ein MAG sollte mit einer Absperrverschraubung installiert sein. Das ist ein Doppelventil und kostet so ca. 6 €, mit dem man das MAG abschrauben kann und dann macht das eine Ventil automatisch den Heizkreis zu und das andere das MAG.
Unter Abschrauben ist zu verstehen, daß es vom Heizwasser getrennt wird und nicht daß seine Befestigungschrauben gelöst werden.
Wenn jetzt unter das MAG ein Eimer gestellt wird, kann das Wasser aus dem MAG durch Drücken des Ventiles geleert werden.
Jetzt wird mit Spezialmittel der Vordruck auf den richtigen Wert (anlagenspezifischer Druck, im EFH meist 1,2 bar) gebracht (Spez.Mittel = Stickstoff oder mit Korrosionsschutz z.B. von Komschröder oder zur Not trockene Preßluft).

Vor dem Wiederanschrauben des MAG sollte die Heizungsanlage einen geringeren Druck als den MAG-Vordruck haben.
MAG anschrauben...
Das MAG ist unter den vorg. Bedingungen leer.
Jetzt die Heizungsanlage langsam auf den Betriebsdruck auffüllen.
Irgendwann hört man,daß sich Wasser ins MAG ergießt und dann (siehe Wasseruhr) noch 10 Liter laufen lassen. Das Hören kann mit einem Schraubenzieher verbessert werden (Griff ans Ohr, Klinge ans MAG statt ins Ohr zu stoßen); ein Arzt nimmt dafür ein Stethoskop, aber so etwas hat kein Heizungsbauer.

Insgesamt ist das vorg. Verfahren eine Behelfslösung, aber besser als ein MAG, das nur optisch etwas vortäuscht.

Etwas professioneller geht es folgendermaßen:

- das abgeschraubte, leere MAG mit Präzisionsbarometer (besser als 0,1 bar ablesbar) auf den erforderlichen Druck bringen.
- das MAG über die Absperrverschraubung mit einer spez. Druckpumpe mit der Wasservorlage füllen (Korr.-Schutz kann beigemischt werden; meist 1/2% = 50ml auf 10l).
- die Heizungsanlage auf den richtigen Druck bringen...
- MAG wieder anschrauben... wenn es dann beim Öffnen der Ventile zischt, wurde irgendetwas falsch gemacht, weil ein Druckausgleich erfolgt, der nicht erfolgen sollte.

Erfahrung aus der Praxis mit "Altanlagen" und meist auch neuen Anlagen:

Der rote Ballon hängt irgendwie an der Sicherheitsgruppe, nix mit Absperrverschraubung und mit Glück kommt man an das Autoventil.
Von drucklos bis 3 bar Druck (dann tropft das Si-Ventil) ist alles möglich.
Als erstes klopfe ich ans MAG und höre, ob es hohl oder wassergefüllt klingt; hohl ist gut, wassergefüllt ist schlecht.
Als zweites drücke ich aufs Autoventil und wenn dann Wasser kommt, ist die Membran auch kaputt; nur wenn kein Wasser kommt, messe ich den Druck und es geht weiter mit dem Service....
Meist müssen wir erst einmal eine Absperrverschraubung einbauen; eine Position, die mit ca. 20€ extra berechnet wird.

Aufgrund unserer erhöhten Wartungskosten, haben wir häufig Neukunden wieder verloren, aber nach zwei bis drei Jahren kamen einige wieder zu uns, weil zwischenzeitlich doch vermehrt Störungen auftraten ...

Der Service am MAG sollte zur Wartung gehören und wenn es einmal sorgfältig installiert wurde und kein Billig-Produkt (z.B. von Firma CIMM) ist, dann hat es eine voraussichtliche Lebensdauer von über 20 Jahren und muß jährlich nur kurz geprüft werden.

Einige MAG-Hersteller (z.B. reflex, otto xxx, flamco) haben für Heizungsbauer sehr gute Unterlagen, auch per download. In diesen ist über zig Seiten alles genau dargestellt und besser als ich es hier im Forum machen kann.

MfG Udo Rostek


Verfasser:
Ingo Wawrzyn
Zeit: 11.03.2004 13:35:53
0
8099
Hallo!

Auch wenn der Beitrag hier schon ein Jahr alt ist, hoffe ich doch, noch Hilfe zu bekommen. Wir haben seit 4 Jahren eine Fußbodenheizung, die über Fernwärme betrieben wird. Nach dem ich schon früher mal Wasser in den geschlossenen Kreislauf nachgefüllt habe, weil das alle halbe Jahr wohl mal gemacht werden kann (wenn der Druck nachlässt), musste ich diesen Winter das bereits viermal machen. Bevor nun der Heizungstechniker kommt, wollte ich mich mal schlau machen. Der ist nämlich der Meinung, dass es an dem MAG liegen wird. Die bisherigen Ausführungen hier fand ich schon mal sehr interessant. Meine spezielle Frage lautet, ob es eigentlich egal ist, ob die Anschlussleitung von oben in den Behälter führt oder (wie bei uns) von unten???

Einen schönen Gruß

Ingo Wawrzyn

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 16.03.2004 00:49:11
0
8100
Hallo Ingo,

vielleich ist durch die Erweiterung der Heizkreise auch nur das Ausdehnungsgefäss zu klein.

Gruss
Jürgen

Verfasser:
J. Herzog
Zeit: 24.03.2004 18:05:07
0
8101
MAG oben oder unten.
Meine Meinung ist von oben, mit einem T-Stück und Luftventil, damit auch die letzte Luft raus ist.
Zur Montage: Zu meiner Lehrzeit haben wir immer einen Wassersack in die Anschlußleitung zum MAG gelegt. Was ich heute noch für Gut finde, aber man leider nicht mehr die Zeit dazu bekommt. Und die Leitung zum MAG sollte nicht kürzer als zwei Meter vom Rücklauf sein. Habe es schon gesehen, da schweißt man eine 3/4" Muffe ein und dreht das MAG direkt rein, ist total falsch (meine Meinung). Als letztes darf das MAG im Betrieb nicht warm werden, hält dann (fast) ewig.
Gruß Jürgen

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 24.03.2004 20:48:51
0
8102
Missgeschick

Eine junge Frau hat einen neuen Lover und schleppt ihn zum ersten Mal
mit auf ihre Bude.
Ohne Umstände schlägt sie ihm vor, 69 zu machen.
"Was zum Teufel ist das denn?" fragt er.
Da wird ihr schlagartig klar, dass der Typ wohl nicht der Erfahrenste ist
und sie ihn behutsam daran führen muss. Also sagt sie erst mal nur:
"Du legst deinen Kopf zwischen meine Beine und ich den meinen zwischen deine Beine."
Das versteht der Typ ohne Probleme - wenn er auch keinen
blassen Schimmer davon hat, wo das Ganze denn hinlaufen soll.
Als sie nun gerade in Position liegen, unterläuft der Lady ein
grässliches Missgeschick:
Ihrem Darm entweicht ein äußerst übel riechender Wind.
Der arme Kerl fängt an zu husten und schmeiBt sich röchelnd auf
die andere Seite des Bettes. Sie bittet um Entschuldigung und
schlägt vor, es noch einmal zu versuchen.
Gesagt getan. Nur, wie das Unglück es so will, wiederholt sich die
pestilenzmäßige Katastrophe. Der Typ läuft grün an, ihm wird
vollig schwindelig, mit letzter Kraft richtet er sich auf und beginnt sich anzuziehen.
Sie fragt: "Was ist los, warum willst du gehen?"
Darauf er: "Wenn du meinst, dass ich mir auch noch die restlichen
67 reinziehe, hast du dich aber schwer geschnitten."

Verfasser:
Andreas Knape
Zeit: 27.01.2006 13:29:25
0
328994
Hallo allen!
Kann mir jemand die Bezugsquelle für folgendes Ausdehnungfsgefäß nennen?
CIMM 421933
mit folgenden Daten:
Baujahr 1992
200 Liter
Druck 2,5bar
max.10bar
Temperatur max 50°C
Oder sollte ich lieber auf ein deutsches Produkt zurück greifen?
Viel Dank füer Eure Mühe und allen ein super schönes Wochenende

Kuddel


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