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Foren
Wolf CHA 07 im Altbau mit Heizkörpern
Verfasser:
ManfredoHagen
Zeit: 29.06.2022 17:09:49
0
3343586
Hallo zusammen, ich bin Manfred und neu hier im Forum.
Nicht erst seit den Kriegswirren in der Ukraine verfolge ich den Gedanken, mich von fossilen Brennstoffen gänzlich zu lösen.

Folgende Situation bei mir zuhause:
Altbau 1959, aber gut wärmegedämmt
Wohnfläche 135m2
Aktuell Brennwerttherme Wolf CGW2-20 mit 50l Brauchwarmwasserspeicher, ca. 6 Jahre alt.
In Zukunft ist nicht unbedingt eine Warmwassererzeugung über die WP erforderlich. Wir haben Den kleinen Speicher auch nur für die Küche, da wir noch Handspüler sind.
Heizkörper im Erdgeschoss (ca. 85m2 Wohnfläche) größtenteils Plankompakt Typ 33.
Der Gesamtinhalt der Heizkörper im Haus beträgt fast exakt 100l.
Ich fahre die Anlage auch im Winter mit Max. 40% also ca. 8kw und Vorlauf Max 48*C.
Kleiner als 4,2kw moduliert sie bei dieser VL auch gar nicht runter.
Sie Takten eigentlich oft; da hätte ich besser die 14kw-Ausführung nehmen sollen, die bis ca. 2kw runter geht.
Außerdem gibt es noch einen Kaminofen im offenen Zentralraum des Hauses.
Ach ja: eine 5kwP PV-Anlage gibt es auch.
Im Obergeschoss (ca. 55m2 Wohnfläche) sind die Schlafräume und da wird kaum, bis aufs Bad, geheizt.
Jetzt will ich auf LWP umstellen.
Den Heizwärmebedarf hab ich mit ca. 5,5 bis 6,0kw bei -10/+20*C ermittelt.
In den Wänden sind noch die alten Stahlleitungen von der ganz ursprünglichen Schwerkraftheizung verbaut.
Die kurzen Anbindungen an die neuen Heizkörper ist mit geringeren Querschnitten.

Jetzt die Frage(n):
Mein HB wollte mir die 10kw LWP anbieten.
Erst auf mein Meckern hat er sich auf 7kw runterdiskutieren lassen, nicht ohne im Angebot seine Bedenken zu äußern!
Die Frage nach einem Pufferspeicher und die erforderliche Größe ist aber noch offen.
Wie seht ihr das hier im Forum ((ist die Dutzform hier im Forum eigentlich üblich.)
Brauche ich den zwingend?
Oder ist vielleicht sogar schon die 7kw WP zu groß?
Ich lese auch häufiger von Ausfallzeiten, weil das EVU zeitweise den Strom abstellen kann?

Danke schon mal für eure Einschätzung

Verfasser:
ManfredoHagen
Zeit: 29.06.2022 17:17:31
0
3343590
Ich nochmals:

Aktuell läuft die Heizung nur von 7-22 Uhr.
Ich gehe davon aus, dass ich den VL auf Max 45*C begrenzen könnte, eventuell auch mit längeren Laufzeiten noch darunter.

Verfasser:
blues
Zeit: 29.06.2022 18:23:44
1
3343621
Hallo Manfred,

die Nachtabschaltung solltest du dir bei einer WP tatsächlich überlegen. Das Durchheizen in Kombination mit den sich daraus ergebenden niedrigeren VL-Temperaturen ist sinnvoller. Insgesamt klingen Temperaturen von <45°C in Kombination mit den vorhandenen 33er-Heizkörpern schon sehr gut.
Die Hauptleitungen der Schwerkraft-Heizung sind für die WP sehr gut geeignet (weil entsprechend großzügig), die dünneren Anbindeleitungen könnten zum Problem werden, das ist aber eine Frage der Länge und des "wie dünn". Letztlich musst du den Mindestdurchfluss der Wolf CHA sicherstellen.

Wenn du die jetzige Therme mit 8kW betreibst, wird dir auch die 7kW WP genügen. Wo liegt denn dein derzeitiger Gas-Verbrauch? Wenn der sich um 16...19 MWh p.a. bewegt, spricht das ebenfalls für die 7kW Variante. Die explizite Warnung deines HBs solltest du, meiner Meinung nach, überhören bzw. überlesen ...


Was die Abschaltung des EVU (bzw. eigentlich des VNB) betrifft, fällt diese nur an, wenn du die WP an einen eigenen Zähler hängen lässt und für die WP einen eigenen Strom-Vertrag abschließt. Bei deiner geringen Heizlast (und dem somit eher geringen Stromverbrauch) sowie der im Sommer unterstützenden (wenn auch eher kleinen) PV lohnt das mMn eher nicht. Ich würde die WP an den "normalen" Komfortstrom hängen.

Was den Puffer betrifft, solltest du nach Möglichkeit auf einen (Heizungs-)Puffer verzichten - das bedeutet dann aber auch, dass du auf eine ERR verzichten musst (was du eh tun solltest).
Es kann aber sein, dass Wolf bzw. dein HB bei der alleinigen Verwendung dir wegen der Garantie aufgrund des Abtauvorgangs einen Pufferspeicher vorschreiben wird. Sollte dies der Fall sein, lass' dir einen kleinen (100...200l) Speicher als Reihenpuffer anbieten.


Solltest du mit der WP doch Warmwasser erzeugen, wäre hierfür zwingend ein eigener Speicher - entweder als Pufferspeicher mit FRIWA (eine Nummer größer) - oder als Brauchwasserspeicher (mit großzügig dimensionierter Tauscherfläche) - anzuraten. Lass' dir keinen Kombi-Speicher aufschwatzen - der wird nur Probleme machen ...


P.S.: "Stahlleitungen" und Heizkörper: Achte unbedingt darauf, dass der Anschluss der WP - sowohl die flexiblen Leitungen zur Entkopplung als auch die gern verwendeten Kunststoff-Leitungen im Außenbereich - mit diffusionsarmen/diffusionsdichten bzw. entsprechend beschichteten Leitungen erfolgt. Auch ein Magnetit-/Schlammabscheider sollte zwingend vorhanden sein (ist aber eigentlich auch in jedem Angebot enthalten).

Verfasser:
eteog
Zeit: 29.06.2022 18:37:36
1
3343630
Kein WW im Einfamilienhaus - wird bei Euch kalt geduscht?
Davon ab wird es ohne Puffer nicht gehen. Wo soll die Energie für´s Abtauen auch herkommen. 100 l im Kreis gepumpt wird ohne zusätzliche Speichermasse nicht ausreichen. Weiterhin schreibst du von kleinen Querschnitten der Anbindungsleitungen. Hat der HB mal den Leitungswiderstand und erreichbaren Durchfluss gemessen? Die Wolf will Durchfluss und davon auch noch richtig viel (mind. 27l/min).
Übrigens ist es auch nicht wirklich sinnvoll Heizflächen im OG innerhalb der thermischen Hülle nicht zu nutzen. Der Wärmeeintrag erfolgt so durch die beheizten Räume, wo zusätzliche Energie entzogen wird, was dann durch höhere Vorlauftemperaturen ausgeglichen werden muss. Das gilt unabhängig von der Heizungsart und ein hydraulischer und thermischer Abgleich könnte auch jetzt schon eine Verbrauchsreduzierung bewirken.

Verfasser:
ManfredoHagen
Zeit: 29.06.2022 18:38:43
0
3343632
hallo Blues,
danke für deine rasche Einschätzung.
Mein Gasverbrauch bewegt sich für WW (eher wenig) und kochen bei
19-22.000kwh/a

Verfasser:
ManfredoHagen
Zeit: 30.06.2022 10:16:53
1
3343855
@eteog: danke, wir machen WW im Bad, wo der Großteil anfällt mit einem DLE.
Unser Stromverbrauch aktuell, bei 2 Personen ca. 1.800kwh, wovon ca. 400 aus der PV stammen. Damit kann man leben, finde ich.
Zum Obergeschoss: wir heizen dort seit 25 Jahren nicht und wollen das auch eigentlich nicht ändern. Etwas von der Raumwärme im EG zieht durchs offene Treppenhaus nach oben. Das reicht völlig. Außerdem schlafen wir immer bei offenem Fenster, auch im tiefsten Winter. Deshalb auch die Laufzeit der Heizung aktuell nur bis 22:00Uhr.
Ob das auch in Verbindung mit WP noch sinnvoll erscheint kann ich gar nicht einschätzen.
blues hatte ja auch schon angedeutet, dass es wohl sinnvoller ist, die Heizung durchlaufen zu lassen. Dann aber doch wohl mit einer entsprechenden Nachtabsenkung, oder?

Verfasser:
eteog
Zeit: 30.06.2022 11:58:57
1
3343910
Fallen die 1800 kWh p.a. nur für den DLE an oder ist das der Gesamtverbrauch für euer Haus? Ist das der nur der DLE, dann würde ich schon über die zentrale Bereitung von WW mit der WP nachdenken.

Zum Thema "hochziehende Wärme". Genau wie ich es beschrieben habe - dem EG wird Wärmeenergie entzogen und in das OG eingetragen. Um das im EG zu kompensieren, werden höhere VL benötigt.
Würde man das OG ebenfalls - auf geringerem Niveau - temperieren, würde dem EG weniger Energie entzogen werden, die VL kann gesenkt werden. Das könnte sich spürbar beim Verbrauch bemerkbar machen.

Wenn man auf das offene Fenster im Schlafzimmer auch im Winter nicht verzichten kann, sollte man diesen Raum gegen das restliche Haus zusätzlich dämmen. Dort wird einfach munter zum Fenster rausgeheizt. Alternativ mal über eine dezentrale KWL mit WRG in diesem Zimmer nachdenken.

Zur Nachtabsenkung: Was in der Nacht nicht geheizt wird, muss am Tag nachgeholt werden. Das mag mit der aktuellen Gasheizung prima funktionieren. Die hat aber auch 20kW Leistung, da sind die Räume ruckzuck wieder warm. Mit einer 7kW Wärmepumpe funktioniert das so nicht mehr. Ob eine Nachtabsenkung sinnvoll ist oder nicht - da scheiden sich die Geister. Ich persönlich fahre keine. Wenn man aber sonnige Wintertage hat und Überschussstrom aus der PV erwartet, kann das durchaus sinnvoll sein. Aber Nachts aus wird nicht mehr gehen.

Verfasser:
ManfredoHagen
Zeit: 30.06.2022 12:50:03
0
3343931
@eteog die ca. 1800kwh sind der Gesamtverbrauch fürs Haus.
Zum Thema offene Fenster: die stehen im Winter natürlich nicht sperrangelweit offen. Aber morgens wird halt im EG und oben alles „aufgerissen“ und ordentlich durchgelüftet. Daher erschien die Auszeit der Heizung ab 22:00Uhr richtig und sinnvoll. Sicher geht dabei auch ein Teil der gespeicherten Wärme verloren. Wir sind aber an ein eher niedriges Temperaturniveau im Haus gewöhnt: Das Wohnzimmer hat in der Regel 20 Grad. Andere Räume sind auch schon mal kühler. Aktuell ist es trotz hoher Außentemperaturen auch nur 20-21 Grad warm im Haus. KWL kommt für uns sehr wahrscheinlich nicht in Frage.

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