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06.08.2022 09:34:58 |
Zitat von Sebi385  Presst ihr das Kupfer oder Lötet ihr es? Darf man so große Durchmesser Weichlöten oder muss dann schon Hartgelötet werden? Ich werde pressen. Ist schnell und ausgereift.
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06.08.2022 17:07:24 |
Alles weichgelötet. Bei >20 Lötstellen hat man den Preis für ne gute Lötlampe, Flussmittel und Lot wieder rein, da die Lötfittinge wesentlich günstiger sind. Zeit spielt bei DIY eher eine kleinere Rolle. Beim mir warens ~ 50 Löststellen und bis auf die an der Kernbohrung auch alle sofort dicht. Lötstellen kann man aber gut und ohne Materialverlust reparieren bzw. neu machen. Bissel erschrocken war ich über die Pressverbindungen die der Heizi mir damals gesetzt hat.... die haben alle etwas Spiel und da hält wirklich nur der Gummi dicht. Wenn man die Presszange hat und wenige Verbinder... dann ist pressen sicher angenehmer und spart jede Menge Zeit. Beim Löten baut man halt alles mehrfach zusammen, beim pressen nur ein mal.
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06.08.2022 18:02:28 |
Habe alles mit Pipetec gemacht und bei Vevor eine hydraulische Presszange mit TH Kontur 16-32 (Pipetec) sowie U Kontur (Uponor, das System bei mir im Bestand) 16-32 für ca 130€ gekauft. Das System ist nix für den Profi (Handhabung mit Schlauch/ Zweihändig), aber für unsere Zwecke perfekt Hydraulikpresse |
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06.08.2022 19:54:21 |
Danke für die Antworten, also macht es jeder anders, ich tendiere eher zum Weichlöten, weil es vorallem bei den großen Querschnitten deutlich billiger ist und 35mm Kupfer als Laie Pressen ist auch eher schwierig. Was mir noch bisschen bauchweh bereitet ist die Kernbohrung, der Keller besteht aus Hohlschallsteinen und am Sockel ist ca 16er WDVS, wie dichtet man das ab? In den hohlschallsteinen eine Ringraumdichtung, wird die dicht? Und außen einfach das WDVS mit Bauschaum ausfüllen und verputzen? Hätte gerade frischen Fassadenputz da
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06.08.2022 22:17:53 |
Zitat von Sebi385  Danke für die Antworten, also macht es jeder anders, ich tendiere eher zum Weichlöten, weil es vorallem bei den großen Querschnitten deutlich billiger ist und 35mm Kupfer als Laie Pressen ist auch eher schwierig. Was mir noch bisschen bauchweh bereitet ist die Kernbohrung, der Keller[...] Dem muss ich widersprechen, Cu Pressen geht bei 35 genau so einfach wie 28 oder 22.
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06.08.2022 23:41:33 |
Wir pressen in der Firma so gut wie alles bis 108x3mm Kupfer. Das sind schon gewaltige Werkzeuge mit teuren Fittings. Im privaten Bereich mit paar Verbindungen würde ich auch weich löten. Ein 28mm Bogen kostet etwa 1/4 vom Pressfitting und ist schnell erledigt.
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Verfasser: RoterFuchs | Zeit:
07.08.2022 07:07:29 |
Ich werde Verbundrohr mit Schraubverbinder machen. Getestet wird dann mit einer Rothenberger Druckprüfpumpe.
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07.08.2022 21:53:12 |
Das klingt für einen Neubau alles prima. Ich baue jedoch den Bestand um, und bei uns wurde "Connect MV" mit den entsprechenden Fittings verbaut. Wie kann ich mich damit verbinden? Das Presssystem ist nicht frei erhältlich. Am liebsten wären mir Adapter auf Kupferrohr.
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11.08.2022 17:58:23 |
Hallo Jeff85, kannst du bitte die aktuelle Version online stellen? Danke Zitat von Jeff85  Link zu Version 7Fehler korrigiert: Reduzierstück bei den Simplex-Kugelhähnen eingefügt (28mm auf 22mm). |
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15.08.2022 13:40:17 |
Hallo, ich werde meine WP-Installation nach dem Schema hier aufbauen (Danke!). Ich plane die Edelstahlrohreflexrohre https://www.rjtec-shop.eu/de/edelstahlflexschlauch.html ab der WP fuer 60 cm, bis nach der Garagenwand, einzusetzen. Allerdings stellt sich mir hier die Frage ob die Angaben auf der Seite fuer die Isolierung (Durchmesser 148 mm) wirklich korrekt sind. Bohrt Ihr denn dann zwei Loecher mit 150 mm Durchmesser in die Wand? Erscheint mir sehr gross. Danke fuer eure Hilfe. lg Hannes
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Verfasser: RoterFuchs | Zeit:
15.08.2022 14:01:22 |
So ist es. Damit man vernünfig isolieren kann. Ansonsten würde die Wand Wärme aufnehmen. Daher muss man größere Löcher bohren aber auch dicker isolieren.
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15.08.2022 14:56:41 |
Zitat von RoterFuchs  So ist es. Damit man vernünfig isolieren kann. Ansonsten würde die Wand Wärme aufnehmen. Daher muss man größere Löcher bohren aber auch dicker isolieren. Dann isses so. Danke!
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15.08.2022 15:41:34 |
Moin, Hab es auch so vor, zwei 150mm Bohrungen und direkt mit der gedämmten Leitung durch. Wie dichtet ihr die Durchführung dann ab? Wenn man um die Dämmung herum abdichtet zieht die doch das Wasser trotzdem durch oder irre ich mich da?
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15.08.2022 17:30:57 |
Siehe Skizze Planungshandbuch 2018. Da ist die Durchführung nach außen abfallend gestaltet, vermutlich, damit sich kein Wasser reinzieht. Steht leider im Gegensatz zur möglichen Anforderung/Idee nach Servicemanual, nach innen fallende Leitungen zu haben, um im Zweifelsfall innen das Wasser ablassen zu können (bei Stromausfall und Frostgefahr). Vielleicht muss man auch nicht mit 150mm durch die Wand, 100 reichen bei leicht gestauchter Isolierung dann auch schon (auch wenn es vermutlich nicht normgerecht ist).
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Verfasser: RoterFuchs | Zeit:
15.08.2022 17:46:42 |
Hat mit Normgerecht nichts zu tun. Aber wenn du Isolierung stauchst ist der Effekt dass der Dämmwert schlechter wird. Ich würde ganz generell von außen noch ne Schale drummachen, dann hat sich das mit der Fixierung, Isolierung und Winddichtheit in mehrfacher hinsicht. Altes Abflussrohr oder irgendwas. Dann kann man das einfach mit der Wand verkleben.
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15.08.2022 19:06:45 |
Ist wohl die beste Lösung, ich werde ein Edelstahl Lüftungs- oder Abgasrohr nehmen
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Verfasser: RoterFuchs | Zeit:
15.08.2022 19:26:38 |
Metall leitet aber wiederum gut Wärme/Kälte..... ;)
Es gibt wohl kein absolutes Optimum.
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18.08.2022 07:01:51 |
Kann ich den PAW-A2W-TSHC - Heizkreisfühler eigentlich ohne die Zusatzplatine nutzen? Ich frage, ob ich den überhaupt benötige. Werde allerdings die Split Variante installieren. Nächste Frage: benötige ich den Außenfühler. Das Außengerät ist kleiner, bin mir nicht sicher, ob ein Temperatursensor bereits verbaut ist. Vielen Dank
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19.08.2022 09:14:35 |
Ich antworte mal auf meinen eigenen Beitrag, da ich noch zwei Fragen habe. Ihr könnt gerne noch die Frage zu dem Außenfühler beantworten :-) (duckweg)
1. Ich habe mir von rjtec den Warmwasserspeicher EV-S200HP bestellt und geliefert bekommen. Den Heizstab habe ich mit geordert. Vor dem Anschluss dafür ist eine Plastikkappe mit ein wenig Dämmung angebracht. Leider ist die Öffnung der Kappe kleiner als die Verschraubung am Heizstab. Also einfach die Kappe weglassen?
2. Ich habe vor den Speicher zusätzlich mit 60mm Isover ML3 zu dämmen. Der EV-S200HP ist mit einem dünnen Kunststoffanzug überzogen, den man mit Reißverschluss abnehmen kann. Würdet ihr den abnehmen, oder kann ich die Dämmung einfach drüber legen und festkleben?
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19.08.2022 09:35:06 |
Zitat von Gaze  Ich antworte mal auf meinen eigenen Beitrag, da ich noch zwei Fragen habe. Ihr könnt gerne noch die Frage zu dem Außenfühler beantworten :-) (duckweg)
1. Ich habe mir von rjtec den Warmwasserspeicher EV-S200HP bestellt und geliefert bekommen. Den Heizstab habe ich mit geordert.[...] Bzgl Plastikkappe am Wartungsflansch: Den Kunstoff-Ring als Einsatz weglassen, das Loch in der Kappe etwas auffeilen oder einfach mit sachter Gewalt auf den Heizstab-Flansch schieben - passt
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19.08.2022 10:22:47 |
Zitat von Gaze  Ich antworte mal auf meinen eigenen Beitrag, da ich noch zwei Fragen habe. Ihr könnt gerne noch die Frage zu dem Außenfühler beantworten :-) (duckweg)
1. Ich habe mir von rjtec den Warmwasserspeicher EV-S200HP bestellt und geliefert bekommen. Den Heizstab habe ich mit geordert.[...] Bzgl. Speicherdämmung: Bei 54° Wasser hat die Aussenhaut des Tesy 300 Speichers 25,8°C bei 24,6°C Raumtemperatur. Deine Dämmung wirkt also nur auf ca. 1,2°C Temperaturdifferenz bei der entsprechenden Fläche (kannst ja kurz ausrechnen) und hat entsprechend geringen Mehrwert. Mehr holst du an den Anschlüssen, dem Heizstab am Wartungsflansch und auch oben drauf beim ungedämmten Stopfen der Anode heraus, da ist der Speicher recht warm.
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19.08.2022 11:00:46 |
Zitat von Bucky2k  Deine Dämmung wirkt also nur auf ca. 1,2°C Temperaturdifferenz bei der entsprechenden Fläche (kannst ja kurz ausrechnen) und hat entsprechend geringen Mehrwert. Der U-Wert wird durch die Zusatzdämmung fast halbiert, die Verluste halbieren sich also auch. Der Speicher hat 59W Verluste, man spart also >25W ein. Das sind im Jahr etwa 220kWh Wärme oder 70kWh Strom (bei AZ von 3). Bei 30ct/kWh spart man jährlich 20€ ein, die Dämmung amortisiert sich in unter zwei Jahren. Den Kunststoffanzug würde ich nicht abnehmen, der hält doch die PU-Dämmung in Position.
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19.08.2022 11:58:13 |
Moment, bei deiner Aussage spielt die Physik wenn ich mich nicht irre aber mal so gar nicht mit.
Punkt 1: Der 200l vs. 300l Speicher hat eine deutlich unterschiedliche Oberfläche (2,8 vs 3,5m², also 20% Differenz)
Verlustleistungsdifferenz ist aber nur 59 zu 67Watt - ergo ist die Mantelisolierung in der Fläche nicht der einzige Treiber, was logisch ist. Nur die Hälfte der Verlustleistung geht also rechnerisch auf die Gesamtoberflache zurück (inkl oben und unten)
Punkt 2: Die 1,2 Grad habe ich gerade hier gemessen und kann auch leicht falsch sein. Bezieht sich natürlich auf die Umgebungstemperatur von 24 Grad und wird höher bei Kälte (was ist die Referenz für die 59 bzw. 67 Watt Angabe)?
Rechnerisch komme ich auf eine Ersparnis an Verlustleistung bei 60mm ML3 Dämmung auf der gesamten Oberfläche von nur 2,8 Watt bei der ML3 Dämmung (60mm, 3,5m² Fläche des 300l Speichers, Lambda 0,04, Temp-Differenz 1,2 Grad)
Selbst bei 3 Grad Differenz und dass man es schafft auch den Boden zu isolieren sind es beim 200l Speicher nur 5,6 Watt
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19.08.2022 11:59:40 |
Zitat von Bramme  Zitat von Bucky2k  [...] Der U-Wert wird durch die Zusatzdämmung fast halbiert, die Verluste halbieren sich also auch. Der Speicher hat 59W Verluste, man spart also >25W ein. Das sind im Jahr etwa 220kWh Wärme oder 70kWh Strom (bei AZ von 3). Bei 30ct/kWh spart man jährlich 20€ ein, die Dämmung amortisiert[...] PU Dämmung ist fest verschäumt. Man kann den Kunststoffüberzug abnehmen. Aber ich würde die Ganze Aktion halt hinterfragen. Dämmung an den Wartungsflansch, die Abgänge, Oben am Anodenstopfen
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19.08.2022 12:36:16 |
Zitat von Bucky2k  Der 200l vs. 300l Speicher hat eine deutlich unterschiedliche Oberfläche (2,8 vs 3,5m², also 20% Differenz)
Verlustleistungsdifferenz ist aber nur 59 zu 67Watt Also 20% mehr Oberfläche, aber nur 12% mehr Verluste. Über 50% der Verluste gehen also über die Oberfläche weg. Die Rechnung der Amortisationsdauer verschlechtert sich damit auf ca. 3 Jahre. Es lohnt sich also, den gesamten Speicher einzupacken und nicht nur die Schwachstellen.
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