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Foren
RGK statt Erdsonde möglich? Schnelle Hilfe nötig!
Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 21.09.2022 17:26:05
0
3387715
Hallo,

erstmal vielen Dank für die Aufnahme hier im Forum und für die (hoffentlich) schnelle Hilfe.
Folgende Situation bringt uns ein bisschen in "Bedrängnis".

Wir haben letztes Jahr im Oktober 2021 ein Grundstück mit der Verpflichtung zu zwei Erdsonden gekauft. (Genau wie 20 weitere Bauherren in dem Neubaugebiet).
Baufreigabe war aber erst jetzt im Juli 2022 nach der fertigen Erschließung, so dass wir jetzt ab Ende September/ Anfang Oktober mit der Baufirma als Beginn ausgemacht haben.
Nächste Woche kommt also der Bagger.
Klingt erstmal gut, wo dann das Problem?
Ganz einfach, auf Grund der Kostensteigerung wurde seitens der Bohrfirma wohl der Rahmenvertrag für die Bohrungen gekündigt, es werden neue Preise verlangt und statt ursprünglich kalkulierten 13.500€ (haben wir schon anzahlen müssen) sind wir jetzt bei über 20.000€ inkl. Sole und Verteiler.
Das hat die Stadt zum Anlass genommen zu überlegen, ob man uns aus der Vertragsklausel lässt. Dafür möchte sie eine Rückmeldung von uns haben, ob wir auf die Sonde verzichten wollen. Jetzt brauch ich also einen Plan B oder muss die Sonden bezahlen.

Ich hatte berufsbedingt vom Flächenkollektor schon gehört und bin dann am letzten Wochenende bei meiner Suche auf den RGK gekommen.

Folgende Fragen sind offen:
- Bekomme ich das auf meinem Grundstück realisiert?
- Was muss ich dafür noch vorsehen ( Ich habe noch ca 5. Tage Zeit, dem Bauunternehmen zu sagen, dass evtl. noch Änderungen in der Bodenplatte usw anstehen)

Eckdaten zu meiner Situation:

- Ort ist Unterfranken, 97447 (NAT -11,5°)
- KFW55 Haus mit 218 m² Wohnfläche
- KWL kann man außer acht lassen, meine Frau bestand auf Fensterlüftung
(nicht hauen), in den Bädern habe ich sie aber zu dezentralen Lüftern mit Wärmerückgewinnung überreden können (Lunos Ego über KNX Sensorgesteuert ist der Plan)

- Heizlast nach DIN12831: 5,6 kW, dazu kommen noch 800W für WW.
- Im EG kommt ins Wohnzimmer/Arbeitszimmer FuBo + Klimadecke (abgehängt),
beides plane ich ohne ERR.
- im OG nur Klimadecke unter der Holzbalkendecke (teilweise mit ERR)
Meine Speichermasse (Estrich/Beton) hält sich also in Grenzen
(Thema BKA usw. ist durch, System steht fest)
- Überlegung war grundsätzlich die NIBE S1155 PC-6 (oder Stiebel), wenn ich einen Heizungsbauer finde, der sie mir ohne hydraulische Weiche einbaut, perfekt, Puffer kommt heizungsseitig nicht in Frage, ich werde mir aber nen 500Liter Speicher (ETA-ECO) für die WW-Bereitung per FriWa (Oventrop/FriStar3WPS) gönnen, in den ich per PV+Heizstab noch Überschuss einleite.

- Bodengutachten vom Nachbargrundstück sagt, dass bis 1,6m Ton/Stark schluffig, feinsandig, schwach feinkiesig, (Decklehm)
dann bis 2,8m Schluff, stark feinsandig, schwach tonig, schwach steinig
danach kommt Sandstein als Fels.

Ich habe mal den Planer angeworfen mit dem Ziel eine Heizlast von 6000W zu erreichen (Habe gelesen, lieber Quelle größer, die NIBE moduliert ja eh und nimmt sich, was sie braucht)
Bin dabei aber auf keine Lösung gekommen, bleibe bei ca. 5000 Watt hängen
(Was mir aber langen würde, sind eh überall zig Sicherheiten drin)

Meinen Gedanken findet ihr hier:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=VIdM8hXJ97Tp8FhhPmqH

Was ich jetzt dringend wissen müsste:
- 2 x 32mm Rohr verbuddeln oder 3x 32mm (und eines als Reserve? hab ich paar mal hier gelesen)
- gehen 3x 32mm durch ein 100KG-Rohr? (das ist aktuell für Soleeingang/Ausgang bei den Erdsonden geplant, müsste ich sonst auf 150er erweitern)

- wie lege ich am besten die den kalten Vorlauf an meinem Haus vorbei bis nach vorne? Da laufen alle Versorgungsleitungen und wenn der Graben eh schon offen ist, kann ich unten theoretisch einfach noch ein 100KG auf der gesamten Länge reinlegen, dann Abwasser und oben drüber Trinkwasser...

- Müsste ich das Rohr irgendwie dämmen, wenn ich es nachträglich einziehe?
Das stelle ich mir schwierig vor und vor Baubeginn bekomme ich die Rohre definitiv nicht mehr geliefert.

Oder habt ihr einen viel besseren Vorschlag? Dann her damit!

- Noch der Hinweis, rechts und unten habe ich eine Straße am Grundstück, uoben habe ich einen öffentlich Fußweg

Vielen Vielen Dank für die Hilfe und eine erste schnelle Abschätzung.

Gruß
Christian

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 18:25:05
0
3387748
Hallo, bin auch RGK Laie, habe aber gelernt, das man am leichtesten einfach den Kollektor verbreitert um mehr Leistung zu erzielen.
Ich weiß nicht, was du planunten auf dem Grundstück vorhast.
Es könnte auch so aussehen. Der RGK erlaubt viele Varianten.
2*32 sollte reichen!
Die zwei geraden Kollektoren kann man einfach rechts und links im Graben verlegen.
Seid ihr Wasserschutzgebiet? Dann brauchst Du eine Genehmigung. Das solltest du als erstes klären.
Prinzipiell sollte das Grundstück groß genug sein.
Später wird sich bestimmt noch ein RGK Experte melden, ich wollte dir nur etwas Input geben.

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 19:01:34
1
3387763
Gerade ist mir eingefallen:
Dyarne hat den Pannonienkollektor für schmale lange Grundstücke entwickelt, vielleicht ginge der bei Dir auch. Google mal unter "Pannonienkollektor Haustechnikdialog" oder "Pannonienkollektor Energiesparhaus". Das könnte vielleicht auch etwas sein. Bodenart muss standfest sein für das Konstrukt, vermute ich. Berechnen kann ich den nicht, vielleicht hilft Dir Crink.
Pannonienkollektor: Großer Bagger macht einen breiten Graben, dann fährt ein Minibagger rein und baggert noch einen Meter tiefer (50 cm breit), der Aushub bleibt im Graben. Das heißt dein Graben ist in der Mitte 2,5m tief. Da legst Du rechts und links ein Rohr an die Seite. Betreten würde ich den kleinen Graben nicht! Sollte bei einem geraden Kollektor auch nicht nötig sein. Das ist das warme Ende. Das Rohr wird bis zum Ende des Graben gerollt, hätte den Vorteil, dass der Ringbund schonmal erleichtert ist. Dann wird der schmale Graben verfüllt und verfestigt. Danach wird der normale Slinky-Kollektor verlegt und Du kommst mit dem kalten Ende zurück zum Haus.
Sieht dann so aus.
Erfahrungen habe ich wie gesagt keine, bin nur eifriger Leser.
Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten ein PE-Rohr im Garten zu verbuddeln und bei der Größe des Grundstücks und dem bindigen Boden gibt es sicherlich einen Weg.

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 19:11:41
1
3387767
Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 21.09.2022 19:15:40
0
3387770
Danke für die erste Einschätzung!


Weitere Infos von mir:

- Wasserschutzgebiet sind wir nicht, morgen muss ich aber eh zum Landratsamt und werde im entsprechenden Büro nachfragen. Nach dem Umweltatlas bräuchte ich auch nicht mal eine wasserrechtliche Erlaubnis.

- im Garten soll ich Platz für einen möglichen Pool lassen. (Vorgabe der Frau)


Ich halte erstmal fest

- 2x32mm reicht aus, keine Reserve.
- Ich sollte eine Lösung finden, egal ob ich jetzt das 100er KG Rohr im Versorgungsschacht drin hab oder nicht.
- der Pannonienkollektor könnte mir auf dem schmalen Stück neben meinem Haus weiterhelfen. Vielen Dank für die INFO!

Edit: Ich hab gerade die Breite der Kollektoren geändert. Das wird wohl im Süden unten die Lösung für mein Problem. Danke für den Hinweis, der war wichtig!

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 19:18:51
1
3387772
Du meinst bestimmt zwei 100er KG, einmal warm und einmal kalt.
Achte auf eine gute Auslegung der FBH: Flow30
Ist genauso wichtig oder noch wichtiger als die Quelle.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 21.09.2022 19:31:16
0
3387782
Zitat von Christian Hase Beitrag anzeigen
Du meinst bestimmt zwei 100er KG, einmal warm und einmal kalt.
Achte auf eine gute Auslegung der FBH: Flow30
Ist genauso wichtig oder noch wichtiger als die Quelle.


Durch die Bodenplatte sind zusätzlich zur Mehrsparteneinführung noch
4x 100er KG Rohr geplant.
(1x Zisterne/1x Sole raus/1x Sole rein/1x für später)

Das ändert sich ja nicht, hatte ja immer mit Erdsonde geplant.
Was ich meinte ist die Möglichkeit ein KG-Rohr in den langen Schacht nach vorne unter die ganzen anderen Anschlüsse (Abwasser, Trinkwasser, Strom, Glasfaser) zu legen um da später 2x 32mm Leitung einziehen zu können.


Ja, das mit dem Flow muss ich mir noch mal genauer anschauen. Habe es zwar schon bei der Heizlast mitmachen lassen inkl. Ventileinstellungen, aber das ist komplett schief gegangen und macht keinen Sinn... Mal sehen, was mir Klimatop für die Klimadecke an Verlegeabstand schickt, wenn ich Ihnen vorgebe VL30°/RL26°...

Danke für die ganzen Tips!

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 19:39:06
0
3387785
Ich stelle mir das etwas schwierig vor, das PE-Rohr so viele Meter durch das KG Rohr zu Ziehen. Wenn Du das so machen möchtest, dann überlege Dir, ob es nicht mehr Sinn macht, das Pe-Rohr gleich mit reinzulegen. Ich meine, das Pe-Rohr ausrollen und dann immer ein KG nach dem anderen darüber zu schieben. Auch sollte anfallendes Kondensat ablaufen können, nicht dass es Dir das Rohr sprengt? Einfachster Weg wäre vielleicht, die Gummidichtungen weg zu lassen??? Sind nur Bedenken, sicher sagen kann ich das nicht.

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 19:41:05
0
3387787
Gummidichtungen weglassen ist vielleicht auch blöd, dann kann es auch von außen reindrücken ins Rohr......

Verfasser:
Christian Hase
Zeit: 21.09.2022 20:03:08
0
3387797
Zisterne müsst ihr machen? Wie viel m³ passen rein? Wieviel vom Garten möchtet ihr Bewässern? Verdunstung im Sommer sicherlich >5 liter/m². Wenn man die Bewässerung braucht, regnet es nicht und die Zisterne ist gleich leer. Wenn es viel regnet, läuft es sowieso in den Kanal. Bringt meist nicht viel und ist sauteuer. Eure Zisterne ist der bindige Boden. Am meisten spart es, im Frühsommer mit dem Spaten zu schauen, wieviel Wasser ist noch im Boden, bevor gewässert wird. Der Boden speichert bestimmt 200 liter pro m². Meist wird schon im Mai gewässert, obwohl es gar nicht nötig wäre. Die Zisterne würde ich weglassen, falls es erlaubt ist, und dafür einen Zähler für die Gartenbewässerung einbauen (keine Kanalgebühr) Da kannst du das vorgesehene Lehrrohr vielleicht nutzen. Vom gesparten Geld und den eingesparten Badlüftern kannst du die KWL mitfinanzieren. Bekannte haben keine KWL und im Technikraum ist die Wand schwarz (Schimmel) vom Trockner. An einen Wäscheständer ist dort gar nicht zu denken. Dort hängt die Wäsche im Winter über dem Kachelofen mitten im Wohnzimmer..... auch nicht schön.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 21.09.2022 20:09:12
0
3387799
Zitat von Christian Hase Beitrag anzeigen
Ich stelle mir das etwas schwierig vor, das PE-Rohr so viele Meter durch das KG Rohr zu Ziehen. Wenn Du das so machen möchtest, dann überlege Dir, ob es nicht mehr Sinn macht, das Pe-Rohr gleich mit reinzulegen. Ich meine, das Pe-Rohr ausrollen und dann immer ein KG nach dem anderen darüber zu[...]


Das Problem ist die zeitliche Abfolge:
- in 14 Tagen wird der Graben für Abwasser, Trinkwasser, Strom und Glasfaser gebaggert.

- am 10.10.2022 entscheidet der Stadtrat aber erst, ob ich aus meinem Vertrag mit den Sonden raus komme. Davor brauch ich keine Sole-Leitungen bestellen.

- bis dahin ist der Graben aber wieder zu, weil ja alles durch die Mehrsparteneinführung gezogen wird.

Entweder lege ich also ein 100KG einfach mal rein (ich kann ja ein Stahlseil als Zugseil reinlegen) oder ich lass die Chance verstreichen in den Graben einfach eine Art Leer-Rohr zu legen. (Ich müsste halt evtl. nach unten an 2-3 Stellen ein kleines Loch reinbohren, damit das Wasser abläuft. Volllaufen wird das Rohr normalerweise nicht, woher soll das Wasser auch kommen?

Genau diese Problematik führte ja zu meinem Thread hier... Ich muss einen (optimalen) Verlauf planen, von dem ich am 10.10.2022 erst erfahre, ob es sich gelohnt hat oder nicht und bis dahin steht aber vermutlich schon das komplette Erdgeschoss und die Filigrandecke ist drauf... Ich muss also im Zweifel irgendwie versuchen an die entsprechenden Stellen Leerrohre zum nachträglichen einziehen vorzusehen...

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 21.09.2022 20:24:39
0
3387812
Vielleicht ist es sinnvoll ein Kabuflex Rohr mit rein zu legen.
Außendurchmesser 90mm passt später in die Hauseinführung mit KG 100,
Innendurchmesser 75mm sollten 2x32mm Solleitung durchgehen, wenn ich sie bissl versetzt einzieh und ordentlich Fett hinmache...
Dann ist ein Ende des KabuFlex im HAR, das andere Ende lege ich so, dass die Soleleitung "nach unten" weitergeführt wird, dann sollte da so schnell auch kein Wasser eindringen. (Grundwasser kommt laut Testbohrung erst in ca. 5m und Oberflächenwasser sollte nach unten durchsickern).

Hierzu wäre auch mal eine Meinung der führenden RGK-Köpfe interessant.
Danke schonmal!

Verfasser:
blues
Zeit: 21.09.2022 23:56:57
0
3387899
Welche Bohrung war denn ursprünglich geplant? Sicher sind 20 TEUR viel Geld, aber vielleicht ist das ja immer noch ein faires Angebot, oder kommt eine Bohrung für dich ganz grundsätzlich nicht mehr in Frage? Ist sicher, dass ihr - unabhängig von der Frage des "Gemeindezwangs" - ohne Entschädigung aus dem Vertrag gegenüber dem Bohrunternehmen herauskommt, oder hat euch dieses ein Sonderrücktrittsrecht eingeräumt?

Ansonsten ist mir im Moment nicht klar, warum/woher das Problem mit dem zeitlichen Ablauf resultiert. Auch mit der Sonde hättet ihr doch Leitungen in der Bodenplatte gebraucht.

Was spricht denn eigentlich dagegen angesichts des Zeitmangels in der Bodenplatte "nur" eine Durchführung für jeweils einen Sole-VL bzw. RL anzulegen (samt entsprechendem "kurzen" Rohrmaterial) und im Garten einen Verteilerschacht vorzusehen.
Sicher sind das (mMn überschaubare) Mehrkosten, aber dafür ist das "akute" Thema der Bodenplatte durch und ihr behaltet alle Freiheiten. Die 10m Rohrmaterial um unter der Bodenplatte ins "freie Erdreich" zu kommen, sollten auch kurzfristig aufzutreiben sein.
Das spätere "Durchziehen" von den starren PE-Rohren halte ich für problematisch - insbesondere bei der Biegung unterhalb der Bodenplatte. Mit KG-Rohr hast du meines Erachtens keine Chance - mit großzügigem "Kabuflex" vielleicht. Antun würde ich mir das trotzdem nicht.


P.S.: Sole-Leitungen in direkter Nähe zu Wasser, Abwasser, etc. sind keine gute Idee - meines Erachtens ist - zumindest am kalten Ende - eine Dämmung der Sole-Leitung anzuraten. 20...30cm Abstand reichen nicht bzw. sind am falschen Ende gespart.
Persönlich würde ich auf eine getrennte Leitungsführung (>1m Abstand) bestehen und auch bei der Bodendurchführung möglichst getrennte "Raumecken" wählen.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 22.09.2022 00:06:29
0
3387901
KG Rohr ziehen und direkt 40mm Rohr mit rein. Dann kannst du einen Verteiler setzen und hast die Wahl auf Bohrung oder Graben.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 07:07:36
0
3387936
Zitat von blues Beitrag anzeigen
Welche Bohrung war denn ursprünglich geplant? Sicher sind 20 TEUR viel Geld, aber vielleicht ist das ja immer noch ein faires Angebot, oder kommt eine Bohrung für dich ganz grundsätzlich nicht mehr in Frage? Ist sicher, dass ihr - unabhängig von der Frage des "Gemeindezwangs" - ohne Entschädigung aus dem Vertrag gegenüber dem Bohrunternehmen herauskommt, oder hat euch dieses ein Sonderrücktrittsrecht eingeräumt?
Welche Bohrung war denn ursprünglich geplant? Sicher sind 20 TEUR viel Geld, aber vielleicht ist das ja immer noch ein faires Angebot, oder kommt eine Bohrung für dich ganz grundsätzlich nicht mehr in Frage? Ist sicher, dass ihr - unabhängig von der Frage des "Gemeindezwangs" - ohne Entschädigung aus dem Vertrag gegenüber dem Bohrunternehmen herauskommt, oder hat euch dieses ein Sonderrücktrittsrecht eingeräumt?

Geplant waren 2x 85m Bohrungen für Doppel-U-Sonden.

Vertragssituation und Kostensituation ist leider alles völlig unklar. Ich habe keinen Vertrag mit einem Unternehmen, sondern nur die Verpflichtung im Notarvertrag mit der Stadt.
Das Unternehmen, welches die Bohrungen übernehmen sollte ist ein Energieversorger und dieser hätte die Bohrfirma beauftragt.

Ich habe keine Ahnung, welche Kosten ich hätte, wenn ich die Sonde nicht bohren lasse. (Die Stadtverwaltung geizt hier trotz Nachfrage mit Informationen) Aber ich muss mich jetzt mit möglichen Alternativen beschäftigen. Die Hälfte der Betroffenen würde auf eine LWP setzen. Das möchte ich nicht. Daher der Gedanke mit dem RGK zum einen Geld zu sparen, zum anderen eine sichere Quelle zu haben, weil ich "nur" einen Baggerfahrer brauche, aber nicht 1x Verwaltung und 2x Unternehmen beteiligt sind. Es ist wohl völlig unklar, wann gebohrt werden würde, weil sich da wohl zwei Unternehmen streiten...

Zitat:

Ansonsten ist mir im Moment nicht klar, warum/woher das Problem mit dem zeitlichen Ablauf resultiert. Auch mit der Sonde hättet ihr doch Leitungen in der Bodenplatte gebraucht.

Richtig und die kommen ja auch rein. Vom Garten in den Technikraum ist 2x 100er KG Rohr mit 15°Bögen (ursprüngliche Vorgabe vom Energieversorger) eingeplant.

Zitat:

Was spricht denn eigentlich dagegen angesichts des Zeitmangels in der Bodenplatte "nur" eine Durchführung für jeweils einen Sole-VL bzw. RL anzulegen (samt entsprechendem "kurzen" Rohrmaterial) und im Garten einen Verteilerschacht vorzusehen.

Nichts, das ist ja der Stand mit der Bohrung und wird gemacht, nur ohne kurzes Rohrmaterial.


Zitat:

P.S.: Sole-Leitungen in direkter Nähe zu Wasser, Abwasser, etc. sind keine gute Idee - meines Erachtens ist - zumindest am kalten Ende - eine Dämmung der Sole-Leitung anzuraten. 20...30cm Abstand reichen nicht bzw. sind am falschen Ende gespart.
Persönlich würde ich auf eine getrennte Leitungsführung (>1m Abstand) bestehen und auch bei der Bodendurchführung möglichst getrennte "Raumecken" wählen.

Okay, danke für die Einschätzung!
Dann brauche ich jetzt Vorschläge für einen anderen Verlauf des RGK auf meinem Grundstück. Ich will einfach wissen, ob ich der Gemeinde sagen kann "Wenn ich aus dem Vertrag auf die Bohrung verzichten darf, würde ich das gerne machen" dann brauch ich aber einen Verlauf für den RGK oder ob ich bei der Bohrung bleiben sollte.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 08:12:16
0
3387963
Zitat von Christian Hase Beitrag anzeigen
Zisterne müsst ihr machen? Wie viel m³ passen rein? Wieviel vom Garten möchtet ihr Bewässern? Verdunstung im Sommer sicherlich >5 liter/m². Wenn man die Bewässerung braucht, regnet es nicht und die Zisterne ist gleich leer. Wenn es viel regnet, läuft es sowieso in den Kanal. Bringt meist nicht viel[...]


Sorry, Post übersehen.
Ja, Zisterne ist Pflicht, mindestens 3 m³, wir haben uns für 10m³ entschieden. Die Überlegung ist neben der Versorgung von 2 Toiletten noch die Büsche / Hecke im Garten im Sommer bewässern zu können. Den Rasen werden wir nicht grün halten können, dafür ist es in den letzten Jahren zu trocken geworden.

In alle Feuchträumen+Küche und auch der HAR ist eine dezentrale Lüftung vorgesehen um die Feuchtigkeit aus den Räumen zu bekommen. Rest über Fensterlüftung. Bin da ganz zuversichtlich, dass das funktioniert.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 08:20:59
0
3387971
Verfasser:
crink
Zeit: 22.09.2022 09:24:56
0
3388012
Hi Christian,

Dein letzter Vorschlag (hier der reparierte Link) liefert noch zu wenig Leistung und verschwendet Platz in der Mitte des Gartens, falls da noch ein Teich/Pool kommt.

Wie wäre es mit einer schmaleren Variante, die das warme Ende unterhalb der Terrasse zurückführt? Das Ganze würde ich mit 1 x 400 m 40er Rohr ausführen, damit im Zweifelsfall schon jetzt kurzes 40er Rohr durch die Bodenplatte vom Haus weg geführt werden kann und das dann einfach später mit dem Kollektor verschweißt wird. So stehen Dir alle Möglichkeiten offen und Du hast keinen Stress mit dem Einfädeln der Rohre.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 10:19:47
0
3388046
Danke für den Input!
Das war tatsächlich eine meiner ersten Gedanken, dann war aber das Thema Setzung unter der Terasse im Kopf...
Ja, die Möglichkeit eines Pools soll erhalten bleiben.

Zwei Fragen noch:
1. Links habe ich vermutlich 3,5 - 4m zwischen Ecke am Haus und Grenze Grundstück. Du hast den Graben 1,8m breit gemacht. Ist das nicht zu knapp?

Wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich 1m zur Grenze einhalten, dann 1,8m Graben bleiben im schlechtesten Fall 70cm zum Haus? Abstand sollte aber 1m sein oder?

2. Ist die 40er Leitung so starr, dass ich sie trotz 15° Bögen nicht mehr rein bekomme?



Zusammenfassend lässt sich aber sagen:
- Kein 100er KG Rohr als Leerrohr in den Versorgungsgraben (Gefahr der Vereisung)
- Einführung Bodenplatte wie gehabt (Sonde und RGK sind gleich)
- Ich finde eine Lösung für den RGK mit entsprechender Leistung



Dann kann ich jetzt der Stadtverwaltung zurückmelden, dass ich nicht unbedingt die Sonde benötige und gerne aus dem Vertrag entlassen werde.

Wenn die Entscheidung gefallen ist, würde ich im Zweifel nochmal einen komplett neuen Planungsthread aufmachen.

Vielen vielen Dank!

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 11:12:16
1
3388081
Warum dann eigentlich nicht komplett parallel zurück gelegt?

So wie hier?

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.09.2022 12:31:35
0
3388135
Zitat von chrustyjoe Beitrag anzeigen
Warum dann eigentlich nicht komplett parallel zurück gelegt?

So wie hier?

Ich hatte sehr wenig Platz und habe meinen RGK senkrecht eingebaut:

-1m bis - 2,5m geht nur bei bindigem Boden, RGK Durchmesser 1,5m, Graben nur 30cm breit und 2,5m tief.

je kW Heizleistung brauchst du grob 10m genutzte Grabenlänge, 6kW => 60m, bei NAT -11 eher etwas mehr.

Abstand zwischen 2 Gräben 3m. Da könntest du rechts neben dem Haus vor und zurück.

LG jogi

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 22.09.2022 13:25:24
0
3388164
Mit einem senkrechten Graben habe ich auch schon im Trenchplaner gespielt.

Vielleicht eine Mischung aus beidem?
Ich werde jetzt mal abwarten, wie der Boden aussieht, wenn der Aushub für mein Glasschaumschotter gemacht ist, dann seh ich ja, wie stabil er ist und ob es denkbar ist, evtl nur einen senkrechten Graben mit 2,5m zu fräsen...

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.09.2022 17:01:29
0
3388291
Zitat von chrustyjoe Beitrag anzeigen
Mit einem senkrechten Graben habe ich auch schon im Trenchplaner gespielt.

Vielleicht eine Mischung aus beidem?
Ich werde jetzt mal abwarten, wie der Boden aussieht, wenn der Aushub für mein Glasschaumschotter gemacht ist, dann seh ich ja, wie stabil er ist und ob es denkbar ist,[...]

Fräsen ist zwar eine Möglichkeit, aber es gibt kaum Fräsen in D, und außerdem brauchen die ordentlich Platz zum arbeiten.
Geht wunderbar mit einem Minibagger, der 2,5m tief kommt - so ging es bei mir.

LG jogi

Verfasser:
Okabe
Zeit: 22.09.2022 18:57:08
1
3388355
Immer dran denken: falls es mit dem RGK Probleme gibt weil er für die Heizlast nicht ganz ausreicht, weil 2-3kW oder so fehlen, dann nicht gleich verwerfen, sondern einfach eine kleine Klimaanlage oder auch Kaminofen einbauen und damit die Spitzenlasten in besonders kalten Wintern abdecken.

Verfasser:
chrustyjoe
Zeit: 23.09.2022 16:52:28
0
3388870
So, auch neues von mir:
Untere Wasserbehörde im Landratsamt sagt zu mir:
So lange Sie nicht im Grundwasser sind, können Sie auf ihrem Grundstück machen was sie wollen.
AHA... vielen Dank, Grundwasser kommt erst in einer Tiefe von 5m.
(Schriftlich habe ich es nicht, werde damit bis zur Freigabe der Stadtratsitzung warten.)

Eine Frage hätte ich noch:
Woher kommt die Bestimmung mit dem 1m Abstand zur Grundstücksgrenze?
Ich habe nirgends was gefunden, wo das in einem Gesetz- oder gesetzesähnlichen Text steht... Wer kann mir hier für Bayern/Unterfranken weiterhelfen?



@ Jogi: Du machst mir richtig Hoffnung! Danke!
Ich wollte das nach Möglichkeit auch mit einem Minibagger selbst machen, aber ich lese hier meist von: Besser ab 20 Tonnen, 5 ist zu knapp... Mein Plan ist aber einen 2,5- 3 Tonner zu kaufen für meinen Hausbau. (Grabtiefe muss natürlich mit mindestens 2,5m vorhanden sein.

Wie schwer war dein Bagger? Gemietet oder gekauft?
Wie lange hast du gebraucht?
Ist es möglich als ersten Graben gleich einen vertikalen zu verbauen? Habe ein paar Mal gelesen, dass man da deutlich mehr Erfahrung benötigt.


@Okabe:

Den RGK werde ich nur wieder verwerfen, wenn der Stadtrat auf die Erdsonden besteht.
Wenn nicht, zieh ich es durch. Mir fehlen max. 1kw und da bin ich der Meinung, dass mein Haus sie gar nicht benötigt, da meine Heizlast-Berechnung an vielen Stellen, sagen wir "übertreibt" (Speißekammer mit 3,5m² beheizt auf 21 Grad, daher Vorlauf auf 36 Grad berechnet)

Hier habe ich nochmal nach einer neuen Berechnung und Korrektur angefragt mit Vorlauf 30° Grad, Spreizung max 5K. Mal sehen was jetzt zurück kommt.

Eine zweite Wärmequelle ist nicht vorgesehen, zur Not gibt es aber ja noch den Heizstab. Frieren muss ja keiner... (Ich weiß, energetisch totaler Blödsinn, aber in der Not ja ein BackUp)

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