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Foren
Wp nur mit pv betreiben?
Verfasser:
heizer1982
Zeit: 26.09.2022 20:25:47
0
3390859
Guten Abend. Wir kaufen ein Haus aus den 60ern. Leidlich isoliert und mit einer alten Ölheizung ausgestattet.
Da wir unter der woche nie zu Hause sind, sondern nur am Wochenende, kam die Idee auf ob es möglich ist das Haus nur mit Solarstrom zu heizen.
Also grosse pv anlage aufs Dach und die doppelgarage. Angedacht sind ca. 15-20kw peak.
Dazu eine wärmepumpe die nur angeht wenn die pv genug Strom liefert.
Das es damit nicht immer 20° in jedem Raum haben wird ist uns bewusst. Zur Not steht noch ein holzofen im Wohnzimmer mit dem man zuheizen könnte.
Allenfalls könnte man diesen später auch gegen einen wasserführenden ersetzen. Holz ist vorhanden und wir haben spass dran dieses zu machen.

Nun Feuer frei. Geht sich das halbwegs aus? Oder total blöde Idee?

Verfasser:
Bergi
Zeit: 26.09.2022 20:28:53
0
3390863
Klappt nur in Freiburg……

Gruß

Verfasser:
13mann
Zeit: 26.09.2022 20:33:03
0
3390869
Und da auch nur mit teurem Batt.-Speicher!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.09.2022 20:40:19
3
3390877
Simulieren deinen PV Ertrag mi PVGIS. Da bekommst du im Januar vielleicht 450kWh. Deine WP wird für die 20°C bei dem Energiestandard optimistisch eher das 4-5 fache brauchen. Jetzt kannst du dir selber denken, wo die Temperaturen sein werden, wenn du die zugeführte Energiemenge auf den PV-Ertrag beschränkt. Achja, ein paar andere Geräte brauchen auch Strom. Da bleiben für die WP vielleicht 400kWh übrigen und das nicht Mal gleichmäßig über die Tage aufgeteilt.

Verfasser:
cn3boj00
Zeit: 26.09.2022 21:19:34
0
3390895
Leider ist der Ertrag im Winter nicht gerade hoch, und bei schlechtem Wetter erst recht nicht. Da werden aus 20 kWp mal ganz schnell nur noch 1 kW oder weniger, und damit bekommst du ein Haus nicht annähernd warm.

Verfasser:
Spueli
Zeit: 26.09.2022 21:33:44
0
3390907
Moin!
Probleme sehe ich bei der Regelung, da Wärmepumpen immer nur in einem gewissen Bereich modulieren können. Wenn Du noch feinfühliger Regeln willst, geht das eigentlich nur mit Heizstäben oder einem Akku als Puffer.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 26.09.2022 21:44:07
0
3390912
Ein 60er-Jahre Haus "as it is" kann nicht mit PV+WP betrieben werden.

Nach einer energetischen Ertüchtigung auf besser als ~KfW70 ist es prinzipiell möglich.
Doch darf die Grundfläche nicht zu groß sein, das Haus sollte nicht auf der Zugspitze stehen, Verschattung ist ein Feind, eine kompakte Bauweise wünschenswert.

DANN würde ich das Gebäude mit dem PHPP durchrechnen und - voila - die Quadratur des Kreises - es könnte gehen. Mit Holzofen sicher!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.09.2022 22:00:45
0
3390924
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

Nach einer energetischen Ertüchtigung auf besser als ~KfW70 ist es prinzipiell möglich.

Dann hätte man quasi ein Neubau und nicht 60er Jahre

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

Doch darf die Grundfläche nicht zu groß sein,

20kWp und kleine Grundfläche? Zwar nicht die Quadratur des Kreises, aber immer noch eine Herausforderung in der Topologie.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

Verschattung ist ein Feind, eine kompakte Bauweise wünschenswert.

Und gleichzeitig sollte es auch nicht Wind exponiert sein.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

DANN würde ich das Gebäude mit dem PHPP durchrechnen und - voila - die Quadratur des Kreises - es könnte gehen. Mit Holzofen sicher!
[...]

Naja, die Erwartung war eher 20°C ohne Holz. Das hinzukriegen bei der Ausgangssituation ist jedenfalls mindestens eine (finanzielle) Herausforderung.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 26.09.2022 22:12:08
0
3390927
Lieber gnika7,

wir sind uns doch einig, dass ein 60er Jahre Bau, egal womit "temperiert", heute nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben ist. Energetische Ertüchtigung ist da eine Notwendigkeit.
Natürlich kostet das einige €, aber das war nicht die Frage, sondern geht es "ja" oder "nein"?
Nichts anderes habe ich beantwortet. Auf dem Hintergrund meiner Erfahrungen.

Ich persönlich finde es immer mutig über den Horizont zu blicken, eine Vision zu haben und evtl. auch gegen die Meinung vieler ein Ziel zu verfolgen, das zunächst unreal erscheint, aber bei näherer Betrachtung doch erreichbar ist.

Viele Grüße

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.09.2022 22:24:17
0
3390935
Hi Theta,

habe schon befürchtet, dass meine Ergänzung deines Beitrags mißverstanden wird (passiert mir ehrlicherweise häufiger). Ich wollte gar nicht behaupten, dass es unmöglich ist. Sondern einfach zeigen, dass da noch paar andere Stolpersteine lauern. Grundsätzlich stimme ich deiner Aussage zu. Offensichtlich ist es aber nicht klar geworden.

Und das finanzielle ist Manchmal gar nicht das Hindernis. Kenne ein Haus mit 100% Autarkie und 500k€ H2-Anlage. Wo ein Wille ist (und Geld) ist auch ein Weg.


Grüße Nika

Verfasser:
SebDob
Zeit: 26.09.2022 23:03:10
0
3390960
Ich heize 100m² kfw55 mit 450-500kwh jeweils in den 3 Wintermonaten. Der Ertrag mit 18,8kwh ist zwischen 90 und bis zu 400kwh. Sprich Dezember mit 90kwh bist du besser im Urlaub.

Verfasser:
heizer1982
Zeit: 27.09.2022 06:31:26
0
3391006
mir ist bewusst das es dann nicht 20° erreicht, macht ja aber nichts, dann heize ich einfach mit Holz zu.
Klingt zumindest so als ob man es probieren könnte.

Ich stelle mir das recht einfach vor, PV Anlage liefert z.b. 3kW, WP geht an und bleibt dann auch mehrere Stunden an. Sollte in der Zeit die PV Anlage beschattet werden oder zuwenig Strom liefern, bleibt die WP trotzdem an, kostet dann halt Geld.

Sollte das Haus zu sehr auskühlen muss zur Not eben auch mit Strom nachgeheizt werden. Eingefrorene Wasserleitungen wäre z.b. deutlich teurer.

Und am Wochenende wenn wir Zuhause sind, heizen wir halt mit Holz.

Vielen Dank für die ganzen hifreichen Kommentare.

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 27.09.2022 07:21:53
0
3391020
Hast du mal in PVGIS geschaut was deine angedachte PV liefern kann im Dezember?

Trotz 22,55 kWp liegen meine PVGIS Prognosen für Dezember/Januar bei 343 bzw. 429 kWh. Der Wärmebedarf (inkl. Warmwasser) im Haus Baujahr 1965 mit 2 Haushalten/ 4 Personen lag letzten Januar bei rund 5.000 kWh. Wenn ich jetzt unterstellte das die alte Heizung wirklich schlecht ist bleiben rund 3.500 kWh Wärmebedarf. Mit einer JAZ von 3,5 also rund 1.000 kWh an Strom, bzw. 30 kWh am Tag.

Vielleicht hilft auch ein kleiner Speicher, damit die WP an jedem Tag ein paar Stunden über PV-Strom etwas Wärme im Haus erzeugen kann damit es am Freitag Abend nicht ganz so kalt ist. Und ein paar Wolken stören auch nicht so die Wärmepumpe.

Verfasser:
Chris_xyzhue
Zeit: 27.09.2022 07:46:05
0
3391039
Das ist eine sehr spannende Thematik wie ich finde.

Das m.E. größte Problem: eine einigermaßen effiziente und wirtschaftliche Konstellation der Anlagentechnik finden!

Wenn du 20kWp auf das Dach packst, hilft dir das nicht viel, wenn bei gutem Dämmstandard (den es auf jeden Fall zu erreichen gilt) eine genau passende WP gewählt wurde. Die kann dann nämlich nur 1-2kW elektrisch verbrauchen, vom Dach kommen in der Mittagszeit aber 5 oder mehr kW - halt nur für kurze Zeit.
Du müsstest die WP also deutlich über dimensionieren. Und dann das Haus deutlich überhitzen. Z.B den Estrich bei normalerweise 30° VL Temperatur auf 40 oder 45° hoch fahren.
Auf dafür müsste die Anlagentechnik ausgelegt sein. Die WP wird dabei relativ ineffizient.

Alternative ist die Konstellation mit Akku. Der wäre dann auf den Winterbetrieb auszulegen, d.h. so, dass bei einem leicht bewölkten bis klaren Wintertag ein Lade-/ Entladezyklus entsteht. Bei NAT und einem Heizbedarf von 2kWel waren das vermutlich schon um die 20kWh.
Das Gesamtsystem ist vermutlich ähnlich ineffizient wie die Variante zuvor.

Ob sich das ganze an Ende wirklich auch irgendwie lohnen kann? Ich glaube erst bei Strompreisen >1€...

Dann vielleicht doch so gestalten, dass die WP bei Abwesenheit 10°C Raumtemperatur macht, und per Holz hochheizen. Dann dürfte die WP zumindest einen sehr hohen COP erreichen...

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 27.09.2022 08:23:59
0
3391058
Ich denke mal die Kosten für den Speicher fallen gar nicht so ins Gewicht:
- Hauskauf
- Ggf. Dachsanierung vor der PV Installation
- PV mit 15-20 kWp
- Zählerschrank auf den Stand der Technik bringen falls der noch aus den 60er ist (>3.000 Euro)
- Wärmepumpe mit neuem Energiespeicher falls keine FBH (eher selten in den 60ern?)
- Energiespeicher + FriWa weil das Haus nur am Wochenende genutzt wird (lange Standzeiten vom Warmwasser im klassischen Speicher)
- Ggf. Vergrößerung der Heizflächen um die Vorlauftemperaturen abzusenken


Wenn man das alles zusammennimmt fallen die Kosten für nen 5-6 KW Speicher gar nicht mehr so auf. Der könnte dafür dann fast ganzjährig den Strom für Kühl-/Gefrierschrank vorhalten wenn keine Sonne scheint und auch für die WP die Energie zwischenspeichern falls doch mal Wolken kommen.

Ach ja, wenn der Elektriker eh schon da ist kann er auch ggf. schon schauen wie eine Wallbox angeschlossen werden kann. Besser 1x den Zählschrank auf alles vorbereitet als in 5 Jahren nachgebessert.

Verfasser:
cleodor
Zeit: 27.09.2022 08:41:07
0
3391076
Zur Info mit Live Daten
:-)
https://www.pvberatung.at/das-energiewendehaus/

Verfasser:
schaffgut
Zeit: 27.09.2022 13:25:49
0
3391361
In einem Hias aus den 60er ohne erkennbare Wärmedämmmassnahmen ist der Komfort wie in den 60ern.
Gemütlich wird das nicht; aber wer vorher im Zelt gelebt hat, hat es dann schon besser.

Und wie in den Vorbeiträgen: im Winter ist mit PV meist wenig; das reichen auch 10 kWh Batterien nicht weit. Daher ist es im Winter bei uns auch meist ungemütlich. In Spanien oder Italien wo wenig Wolken kann das auch bei kälteren AT´s gehen.

Probiers, dann kannst Du uns berichten.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 27.09.2022 22:25:59
0
3391750
Zitat von schaffgut Beitrag anzeigen

Und wie in den Vorbeiträgen: im Winter ist mit PV meist wenig; das reichen auch 10 kWh Batterien nicht weit.

Und ggfs. sogar kontraproduktiv, da die dann sogar Strom aus dem Netz zieht.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 28.09.2022 21:16:43
0
3392552
Zitat von Chris_xyzhue Beitrag anzeigen
Das ist eine sehr spannende Thematik wie ich finde.

Das m.E. größte Problem: eine einigermaßen effiziente und wirtschaftliche Konstellation der Anlagentechnik finden!

Wenn du 20kWp auf das Dach packst, hilft dir das nicht viel, wenn bei gutem Dämmstandard (den es auf[...]



Hast du PV oder WP?

Irgendwas stimmt an der Rechnung nicht. 20kwp müssten schon in Stuttgart stehen und optimal Süd Ausrichtung haben. Ansonsten hast du nichtmal ansatzweise 5kwp mittags.

Der VL bläst auch nicht einfach auf 40 Grad hoch. Mit Spreizung von 3-4 Grad hätte ich mit 40 Grad Vorlauf irgendwas um 35 Grad im Haus.

Ja, die Theorie verstehe ich... 35 Grad im Haus reichen wohl 20std aus, bis du wieder ne Sauna im Haus machst.

Sinnvoll werden irgendwas um 1 Grad Überhöhung. Da muss nichts überdimensioniert werden.

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 29.09.2022 06:05:38
0
3392683
Wie schon geschrieben wurde, optimal Süd.
Da um die Wintersonnenwende der "Komet" nur wenige Grad Erhebungswinkel schafft, müssten die Module optimal auf einem 60° steilen Dach montiert werden.
Wer hat so ein Dach?
Alle Abweichungen davon bedeuten weitere Minderleistung, wobei ein paar Grad kaum ins Gewicht fallen.
Eine Ost-West Ausrichtung ist für Autarkie im Winter noch wesentlich schlechter gestellt.
So die Theorie.
Nun gibt es im Nov., Dez., Jan. kaum Sonnenstunden, eher bedeckte Himmel.
Das relativiert die Verluste bei Fehlstellung wieder ein Stück weit, wegen der diffusen Strahlung.
Was gern vergessen wird, sind Abschattungen.
Die Sonne erhebt sich im Dez. recht spät im Südosten nur wenige Grad und verschwindet im Südwesten sehr früh.
Da ist schon mal ein weit entfernter Baum oder der First eines Hauses im Wege.
Ich empfehle dazu das Tool "Sonnenstand.de".
Da lassen sich Schatten simulieren.
Zum Ermitteln der Gebäudehöhen eignet sich ein guter Laserentfernungsmesser, der Winkel umrechnen kann.
Für die Zwischenspeicherung von überschüssigen PV-Strom eignet sich nur eine FBH.
zu viel Wärmeeintrag kann das gar nicht werden, die nutzbaren Sonnenstunden sind rar ;-) .

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 29.09.2022 06:28:24
0
3392686
Sorry, es muss heißen "Sonnenverlauf.de"

Verfasser:
SebDob
Zeit: 29.09.2022 21:46:49
0
3393383
Wenn ich mit pvsol plane, brauche ich diese Seite nicht. Das geht alles über das Programm....

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 02.10.2022 00:50:45
0
3394677
PVSOL kann aber nicht auf Einzelsituationen vor Ort eingehen.
Da muss man schon selber messen.
Sonnenverlauf.de bietet da halt eine gute Darstellung des dabei entstehenden Schattens...

Verfasser:
Hagen M
Zeit: 02.10.2022 08:13:19
1
3394695
Hallo.

ich habe auch ein Haus BJ 1959 mit 98m².
Allerdings ist es jetzt Kernsaniert.
Aus alten Unterlagen konnte ich sehen das früher ca 4500 L Öl pro Jahr verbraucht wurden. Jetzt sind es ca. 12.000kwh Wärme.
Ich habe meine erste PV Anlage schon 2004 gebaut weshalb mir bewusst war das im Winter quasi "nichts" vom Himmel kommt.
Trotzdem habe ich hier 2800 Liter Pufferspeicher eingebaut und heize mit WP und einem wassergeführten Pelletkaminofen Plus ST.
Aktuell kann ich sagen das man mit händischem Eingriff und Puffer bis Ende Oktober fast autark mit der WP heizen kann. Aber auch nur weil ich die Wettervorhersage genau studiere und dann die Puffer so fahre das es Sinn macht, von 0 bis 2800 Liter eben.
Bei jetzigen Außentemperaturen 5 Nachts -14 Grad am Tage, komme ich mit dem Puffer ca. 2 volle Tage weit. Dass die WP dann auch mal 45 Grad einpuffert und die JAZ auf 3,2 runter geht nehme ich gerne in Kauf da es ja kostenlos ist.

Ich betrachte das als Hobby. ;-)

Wenn die Sonne nichts mehr bringt, umfahre ich die Puffer so, dass die WP direkt in den Heizkreis drückt. Der Pelltofen läuft im Winter jeden Morgen 2-3 Stunden um die kalten morgen Stunden zu überbrücken bis die WP etwas effizienter läuft, aufgrund gestiegener Außentemperaturen und heizt nebenbei das Warmwasser auf.
Das ist natürlich alles Spielkram und spart mich wahrscheinlich keine 300 Euro im Jahr. Aber das gute Gefühl fährt mit.
Meine Frau hat Anweisung, wenn ich den plötzlich Tot sterben sollte, alles auf reine WP umbauen zu lassen. :-)

Hier im Forum wird oft das effizienteste angeraten was sinnvoll und wirtschaftlich ist.
Wenn du also eine Sonderlocke bauen möchtest, dann tu es und hole dir gezielt Infos.
Trotzdem sage auch ich dir, das ein unsaniertes Gebäude aus 1960 nicht mal bei 13 Grad AT mit einer WP warm genug wird. Dein Haus wird an einem durchschnittlichen Dezembertag mit 13 Grad AT wahrscheinlich 50 bis 80KWh elektrischen Strom benötigen, wenn nicht sogar 100KWh. Und der Heizstab wird glühen. Sobald die Temperaturen unter 5 Grad fallen und du ca. 50 Grad Vorlauf benötigst heizt du mit einer JAZ unter 2 !

Meine Empfehlung an dich: Kauf dir einen wassergeführten Pelletofen mit großem Bunker (Wochenbunker) und fang dann an die Bude zu sanieren. Zuerst Dach und Fenster, dann Fassade und zum Schluss die Heizflächen. Danach kaufst du dir eine WP dazu und schon hast du den gleichen Mist wie ich im Keller nur ohne Puffer. :-D

Den Pelletofen kannst du auch aus der Ferne einschalten bzw. so steuern das er Freitag früh angeht und die Bude ist warm, wenn du Abends da Heim kommst. Kosten ca 8000€ alles incl. Allerdings muss der Ofen natürlich gefüttert/gereinigt werden.
Förderfähig ist er auch (noch).

Nimm die Empfehlung nicht zu ernst. Aber man muss ja mal alles im Kopf duchspielen dürfe, für mich war es damals die günstigste Lösung. :-)

Gruß aus der Nordheide

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 02.10.2022 08:32:09
1
3394706
Sorry, verwechselt mit PVGIS.
Aber wer wird hier gut 1.000 € ausgeben für die Lizens?
Das ist doch mehr ein Tool für den Solarteur...

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