Hallo Fritz,
der Beitrag verlief unter dem Motto...aus den Augen aus dem Sinn.
Wenn die Speicher ansonsten noch gut sind, erhebt sich die Frage warum wechschmeissen...neue Kosten blos
Kohle, die dir an anderer Ecke wieder fehlt....vermutlich könnte einmal putzen schon reichen....
Grundsätzlich würde ich die Solaranlage auf nen Heizungspuffer wirken lassen, der per einfacher
Rücklauftemperaturerfassung die
Wärme als *vorgewärmtes
Wasser* dem Kesselrücklauf zwischen
Heizkessel und WW-Speicher zuführt, so dass der Heizkessel *nur* den Rest noch dazuheizen muß (wie bisher). Ist der Heizungspuffer *voll bis an den Stehkragen* schaltet der Heizkessel gar nicht ein....wars ein *mieser Tag*...muß er entsprechend mehr leisten. Solange die Rücklauftempertur der Anlage *kälter ist* als die
Pufferspeichertemperatur wird über ein 3-Wegeventil und einfacher Differenztemperaturregelung der Puffer entleert....iss es Asche...geht der Rücklauf direkt auf den Kessel. Einbindung kann als *Heizungsunterstützung allgemein erfolgen* oder nur *speziell für die Speicherladung*...variabler gehts nicht mehr....
Prinzipschema hab ich mehr oder weniger fertig in der Schublage liegen...
Vorteile :
1. minimalster Eingriff in die bestehende Anlage, da *nichts* ausgetauscht werden muß...heisst...solange das vorhandene Equipment noch nutzbar ist....nutzem.und erst Austauschen wenn es hin ist.
2. Solaranlage läuft eigenständig und wird nur je nach Ertagslage in das heizungsnetz eingespeisst...ansonsten läuft die Anlage wie vor dem Umbau.
3. Heizungsunterstützung ist ebenfalls möglich (wenn der Einbindepunkt geschickt gwählt werden kann - Anlagenabhängig)
4. Maximaler Nutzen des solaren
Angebots selbst bei nicht ausreichendem
Temperaturniveau
5. Ausbaufähige Anlage....Pufferspeicher entsprechend *satt* dimensioniert, kann die Anlage in 2 oder 3 Stufen erweitert werden, je nach Talerlage im Geldbeutel des Kunden....
6. Selbst das Pufferspeichervolumen lässt sich in Etappen anpassen...
7. Die Anlage befindet sich täglich auf einem Temperaturniveau das auch zu ordentlichen Solarerträgen führt....bei 70 Grad ist die Leistung der Solaranlage sicherlich besch****eiden.
Heizungsseitig braucht das Ding den Puffer,
Ausdehnungsgefäß, 3-Wegeventil, vielleicht 5 m Rohrleitung und ne Differenttemperaturregelung....der Rest ist *Solaranlage normal*.....
Es geht schon was...mit bissi Nachdenken ;-))
Gruß
Achim,
.....heute nach der 5. Tass Kaff ;-))