Zitat:
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Eine moderne Pelletanlage ist in Sachen
Feinstaub optimiert.
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Trotzdem stößt eine
Pelletheizung schon in der Theorie mehr Schadstoffe aus als die ebenfalls optimierten Gas- und Ölbrenner.
Es gibt auch nur sehr wenige Erdoelquellenbesitzer in Deutschland oder (Ost-) Europa, die in fragwürdigen Hinterhof-Destillationsanlagen Heizöl minderer Qualität ohne Schwefelentzug herstellen und an Kontrollen vorbei deutschen Ölbrennerbetreibern verkaufen.
Bei Pellets kann aber jeder Waldbesitzer eigene Pellets herstellen, es gibt sogar günstige Hand- Pelletpressen für Endverbraucher.
Der Markt für günstige Destillationsanlagen für die Erdoelquelle im eigenen Garten dürfte im Vergleich dazu äußerst klein sein.
Die Qualität bzw. der Schadstoffausstoß variiert auch stark mit der Holzart, mit dem
Wassergehalt und sogar mit der geometrischen Form der Pellets.
Die Qualität bei Pellets variiert also wesentlich stärker als bei Öl und Gas - und ist z.B. bei Eigenproduktion kaum zu kontrollieren.
Der Handel mit Pellets ist auch wesentlich schwerer zu kontrollieren - es gibt viel mehr Produzenten und jeder Heizungsbetreiber oder Händler darf per Anhänger/Transporter/LKW Pellets aus EU-Laendern beliebig kreuz und quer transportieren - Pellets gelten wahrscheinlich nicht als Gefahrgut.
Bei Heizöl ist das schon wesentlich schwieriger, man braucht ein zugelassenes Tankfahrzeug mit Ueberwachungseinrichtungen, das man nicht einfach im nächsten Baumarkt ausleihen kann.
Zitate aus seriösen Quellen zu Pelletheizungen:
Wikipedia:
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Der Ausstoß von Feinstaub ist rohstoff- und prinzipbedingt [bei Pelletheizungen] höher als bei Öl- und
Gasheizungen.
[...]
Die Staubemission moderner Pelletkessel sind deutlich niedriger als die von Kaminen oder Kachelöfen und auch niedriger als die von Pelleteinzelraumfeuerungen und
Holzvergaserkesseln ,
überschreiten jedoch den Ausstoß vergleichbarer Öl- und Gasfeuerungsanlagen prinzipbedingt um ein Vielfaches,
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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pelletheizung
N-TV:
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Experten warnen jedoch, dass die lange behauptete Klimafreundlichkeit von Pellets und Co. so nicht existiert.
Auch für die Gesundheit habe dies enorme Folgen, so das Bundesumweltamt.[...]
"Nichts verbrennt dreckiger und klimaschädlicher als Holz", sagt der Forscher. Bei der Holzverbrennung würden
viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der
Verbrennung von Öl oder Gas, darunter
Kohlenmonoxid, Stickoxide,
Methan und Ruß.
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https://www.n-tv.de/wissen/Kritik-an-Pelletheizung-Experten-warnen-vor-enormen-Gesundheitsrisiken-article23611200.html
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Wenn es nach Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde geht, sollte die Förderung von Holzverbrennung sofort gestoppt werden.
Denn das Verfeuern von Bäumen sei nur unter bestimmen Umständen klimaneutral. Zum einen, wenn beim Entnehmen keine Treibhausgase aus dem Waldboden strömten. "Ungefähr die Hälfte des Kohlenstoffs in Waldökosystemen befindet sich in den Böden", erklärt der Ökologe. Austrocknung und Erwärmung begünstigten den ungewollten Abbau des Kohlenstoffs, der dann als CO2 freigesetzt werde.
Zweitens gelte die behauptete Klimaneutralität allenfalls über längere Zeiträume und unter der Bedingung, dass geerntete Bäume wirklich nachwüchsen. Selbst dann würden neu gepflanzte Bäume erst mit Verzögerung zur Kohlenstoffsenke. Die entstandene "Kohlenstoffschuld" wieder auszugleichen dauere mindestens Jahrzehnte. "Wir bräuchten aber die sofortige Vermeidung von zusätzlichen Treibhausgasen."
Ibisch sieht Holzverbrennung als Gefahr für die Wälder, die sich ohnehin in schlechtem Zustand befänden. Durch die Klimakrise und die forstliche Nutzung sinke die Produktivität der Bäume. "Während also die Bäume schlechter wachsen, wollen wir mehr Holz nutzen. Eine fatale Kombination",
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Quelle:
https://www.n-tv.de/wissen/Kritik-an-Pelletheizung-Experten-warnen-vor-enormen-Gesundheitsrisiken-article23611200.html
Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Bayern:
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Hohe Feinanteile können die gasförmigen Emissionen um den Faktor 5 – 10 und die Staubemissionen um den Faktor 1,5 erhöhen".
Auch die Länge der Pellets hat einen Einfluss: sehr kurze oder sehr lange Pellets können die Emissionen negativ beeinträchtigen.
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https://www.tfz.bayern.de/service/presse/305344/index.php