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Foren
Reichen 6kw oder brauche ich 8kw?
Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 30.11.2023 15:42:18
0
3626207
...ach übrigens:
Bei den Heizlastbetrachtung immer dran denken: WP machen nie gleichzeitig WW und heizen den Heizkreis. Machen Öl- und Gasheizungen auch nicht. Kann man natürlich trotzdem einstellen. Ist aber nicht sinnvoll, weil WW-Machen hohe Vorlauftemperaturen bedeutet = schlechter Wirkungsgrad.

Und tatsächlich muss nur nach vielleicht 20 - 40 min die im Raum um vielleicht 0,5 °C etwas abgekühlte Luft wieder angewärmt werden. Und Dein Haus ist wirklich gar nicht schlecht gedämmt.

Warum schreib ich das: WW-Heizlast und Hausheizlast wird gern addiert...

Gruß nochmal - Eddi

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 30.11.2023 15:29:45
1
3626198
Hallo buerger roeder,
hoffentlich ist bei dem Wildunfall alles heil geblieben...!

Also, mit den Daten 900 L Öl (schon zur Sicherheit aufgerundet auf 1.100 L Öl!!! - alte Niedertemperatur-Ölheizung, noch keine Brennwertheizung), "bei 15°C tagsüber machen wir schonmal den Kamin an = Tagesmitteltemperatur 12 °C = Heizbeginn (genannt "Heizgrenztemperatur"), 3 - Personenhaushalt komme ich mit dem ziemlich guten Heizlastrechner des Bundesverbands WP auf folgende Werte (hab meinen Wohnort für die NAT angegeben - ist auch 8 °C):



Ohne Zirkulation kommt übrigens 3,2 kW raus. Und Zirkulation ist auch ein echter Energiefresser. Kann man problemfrei drauf verzichten. Der Wert erscheint zusätzlich plausibel, da bei Dir eine der 4 Aussenwände gar keine ist - die zur 2. Hälfte des Doppelhauses.

Nach eidgenössischer "Schweizer Formel" ergeben sich 3,8 kW bei 900 L

Geh also getrost mal von einer 4kW-Anlage aus. Bei der Heizlastberechnung anhand Verbrauch wird nämlich gern vergessen, dass Ölkessel einen vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad von ca. 80% haben. Und die Berechnungen nach DIN-Norm haben irre viel Lüftungsverluste, bei denen hier im Forum alle berichten, dass die Berechnung nach DIN dann gut übereinstimmen, wenn man die Lüftungsverluste komplett wegläßt.

Vergeiche ich das mal mit meiner etwas besser gedämmten aber freistehenden Hütte, für die ich von 9.500 kWh Gas kommend und nun zuletzt auch thermisch abgeglichen etwa 7.500 kWh Gas "brennwert"-verfeuerte (= 95% Wirkungsgrad), ergeben sich 3,4 kW Heizlast bei NAT. Gekauft habe ich dann eine WP, deren Aussengerät 5 kW Nennleistung hat (in 2024 kommt der brandneue Nachfolger). Reicht dicke. Denk immer dran: Du hast ja den Kaminofen als Zuheizung - und den macht man, wenns lausekalt ist, eher an als bei 8 - 12 °C. Die WP wird immer auch mit einem zuschaltbaren Heizstab von 3 kW ausgerüstet - da ist also nochmal Reserve.

Viel wichtiger ist bei so geringen Heizlasten, wie Du sie auch hast, dass Du gezielt nach einer WP suchst, die deutlich unter 2 kW Wärmeleistung runterregeln kann. Das können noch nicht soooo viele: die meisten machen bei 2 kW Halt.

Die Daikin 3 R z.B. geht in dieser Splitvariante mit allen drei (04- / 06- und 08)-Aussengräten bis minimal 1,25 kW Heizleistung runter wobei die Nennleistung immer 1 kW höher ist als das "04", "06", .... Die 2 kleinsten Split-Vaillants und Stiebel-Eltrons gehen nicht unter 2,0 kW Wärme runter. Das geht deutlich auf die Effizienz, weil sie "länger" d.h. auch bei tieferen Temp. noch takten.

Nicht falsch verstehen bitte, dass ich hier einen Hersteller nenne: ich mach keine Werbung für den Hersteller, bin dort nicht beschäftigt und bezieh auch keine Tantiemen oder so von denen. Ich hab nach persönlichen Vergleichen nur ganz bewußt das 3R Gerät in der 04-Version gekauft.

Du kannst Dich, wenn Du willst, übrigens mal zur Absicherung der Heizlast durch dieses Tool klicken, da bekommst Du auch nochmal Absicherung und erfährst vielleicht das eine oder andere Neue. Ich selbst hab das auch gemacht - allerdings ohne Nutzung des (kostenpflichtigen) Heizreports.

Ganz wichtig ist mir bei allem, was ich eben geschrieben habe: letztlich ist die Wahl der Größe absolut und nur Deine Entscheidung. Aber Du hast ja im Post nach Rat gefragt. Hast Du, glaube ich, von vielen bekommen.

Gruß Eddi

Verfasser:
buerger roeder
Zeit: 29.11.2023 22:04:04
0
3625678
Die Temperaturen / Normwerte habe ich noch gefunden, liegen in meiner Gegend anscheinend von `91 bis 2020 nur bei 0 oder -2 im Januar, Februar.

Meine Erfahrung sagt, wenige Tage mit -10 gibt es immer wieder mal, meistens aber ist die Temperatur deutlich darüber.

Bitteschön

Verfasser:
buerger roeder
Zeit: 29.11.2023 21:52:12
0
3625667
Da bin ich wieder :-) Arbeit, Familie, kleiner Wildunfall... Hat etwas gedauert.
Mensch, was für ein tolles Forum, bin ganz begeistert.

Ich hoffe, ich habe alle offenen Fragen totgeschlagen. Einiges was mir geschrieben wurde, verstehe ich als Laie nicht. Aber ich fange mal an:

Wir wohnen zwischen Winterthur und Schaffhausen, Normaussentemperatur Zürich steht in dem Link unten sind -8. Sollte dann auch hier in Etwa sein.

Beheizt sind ca. 130 qm. Wir haben es nie ausgemessen :-) Angeblich sind es sogar 150+, aber das kann fast nicht sein. Fussbodenheizung, es sind schon Rohre mit Alubedampfung. Ausdehnungsgefäss klingt schön hohl. Keller nicht gedämmt, Fassadendämmung eben 10cm, Dach nur mässig, Zwischensparren, fertig. 1994 eben. Doppelhaush$lfte. Momentan sind die Kinder noch klein und somit brauchen wir das Dach nicht unbedingt heizen. -> Könnte man bei extrem langer Kälte zudrehen, oder? Genau, zudrehen, also kein modernes Steuerungssystem. Auf jeder Ebene gibt es hinter der Wand Zugriff auf die Rohre. Derzeit alles verschmoddert, Regeln ist Fehlanzeige. Wird natürlich gereinigt wenn die WP kommt.

Kaminofen-Gebrauch: Sporadisch und vor allem in der Übergangszeit, wo die alte Ölheizung einfach nicht anspringen wollte. Ich habe daran schon rumgedreht wie ein Weltmeister...

Eine Zirkulationspumpe haben wir nicht und lassen wir glaube ich auch nicht nachrüsten. Genausowenig ist geplant, eine Luftzirkulation einzubauen. So dicht ist das alles hier nicht, allein wegen dem Kaminofen, der keine Aussenluftzufuhr hat. Soll es ja geben, oder?

Alte Fenster ... unbekannt. Waren aber Holzsprossenfenster, mit einigen feuchten Stellen / Wärmebrücken. die neuen sind 3fach verglast und im ZW noch nicht mal mehr 2-flügelig. Ein Nachbar sagt, seine neuen Fenster hat er deutlich (???) am Ölverbrauch gemerkt. Der andere Nachbar heizt übrigens mit den alten Fenstern auch nur mit Dimplex SI6TU WP. Alles die gleichen Häuser. Aber vielleicht das Dach besser gedämmt...

Passivkühlung / Regeneration im Sommer ist im Plan. Soviel weiss ich doch noch :-)

Kaminofen-Verbot: Würde ich prinzipiell begrüssen, aber sehe ich in der Schweiz nicht kommen. Was ich da eher sehe: Bei einer wirklich langen Kälteperiode nützt mir auch die 8kW+ WP nichts, weil der Strom ausgeht. Also Holz für den Notfall.

Eigener Tarif für WP gibt es hier nicht, ausserdem habe ich wegen der PV einen Smartmeter. Bei dem Strom den ich da noch zukaufen muss, lohnt sich das auch nie, falls es doch kommen sollte. Ich galube sogar, dass es das hier früher mal gab aber es abgeschafft wurde.

Ich habe eben mit dem Heizungsbauer nur noch die (realistische) Auswahl eine Heim mit 6 oder 8 oder mehr zu nehmen. Taktend. Auch deswegen will ich lieber klein. Die unrealistische Auswahl, eine modulierende 2-13 auf 7/8kW zu begrenzen fasse ich natürlich nicht ins Auge ;-)

Schönen Abend und noch einmal vielen Dank!

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 29.11.2023 13:03:19
0
3625317
Hallo Weissnixx und buerger roeder,

guter Punkt von Weissnixx bzgl. des Kamins!

Frage an Dich neben den Fragen in meinem ersten posting ist also:

läuft der Kamin im Winter Tag und Nacht durch oder macht Ihr den jeden Abend an oder nur so sporadisch - z.B. wenns am Wochenende mal richtig gemütlich werden soll oder das Heizung einschalten sich noch nicht lohnt?

Gruß Eddi

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 29.11.2023 12:21:11
0
3625289
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
[...]

Deine Verbrauchsangaben "3 Winter, noch 1300 L im Tank" ergeben einen Verbrauch von (4000 - 1300) / 3 = 900 L = ca. 9.000 kWh/a Öl. [...]


Ich habe den Verbrauch so verstanden, daß dazu der Kaminofen mit X kWh/a an Heizleistung dazu kommt.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 29.11.2023 11:55:51
0
3625270
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
Zitat von Weissnixx Beitrag anzeigen
[...]

setzt sich dann irgendwann der Schmodder im Wasserkasten ab


Danke für den Hinweis, das war mir nicht bekannt! Wir nutzen fast nur das ECO Programm. Ich werde das in Zukunft genau beobachten.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 29.11.2023 11:54:24
0
3625268
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
[...]

Das ist ganz wichtig, das rauszukriegen und auch die WP danach auszusuchen. Gut wären Werte dicht bei 1 kW als untere Leistungsgrenze[...]


Die Nibe S1255 mit 6 kW regelt bis 20 Hz runter. Bei uns sind das ca. 1650 Watt Minimalleistung bei 8°C Eingangstemperatur.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 29.11.2023 10:48:28
0
3625205
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
Der Energieberater hat noch mit den alten Fenstern (wurden ersetzt) eine Heizlast von 7kW errechnet.[...]


Ausgehend von einer vereinfachten Heizlastberechnung kannst Du, soweit zutreffend, von den 7 kW die zusätzliche Aufheizlast abziehen, darfst dann aber, was bei WP Sinn macht, keine Nachtabsenkung fahren. Auf den Wert solltest Du dann aber wieder 50% aufrechnen, denn:

In meiner Berechnung lag die Auslegungsheizlast bei 9.288W, davon waren 6.940 W für die zusätzliche Aufheizlast, womit 2.348 W als Heizlast verblieben. Dann habe ich eine detaillierte Heizlastberechnung pro Raum gemacht, wo ich dann auch eine Heizlast von 3.044 W bei NAT (-11°C) kam. Wichtig ist, das Du weißt mit welchen Werten der Energieberater gerechnet hat. Laut EnEV und BEG wird im Inennraum "nur" mit 19 Grad gerechnet. Von 19°C auf 23°C steigt der Energiebedarf im Jahr um über 66 %! Die hier im Forum oft pauschalen Reduktionen der Heizleistung der WP ist vorsichtig ausgedrückt mutig.

Neue Fenster sind dichter und isolieren besser, aber hier ist es schon wichtig zu wissen welche Werte die alten hatten. So mußt Du nun raten um wieviel geringer die Heizlast wird.

Mit 6 kW könntest Du richtig liegen. Wie gesagt könntest.

Unser Klima wird noch wilder. Wetterperioden halten sich länger, egal, ob kalt, oder warm. Was ist, wenn eine Wetterfront Dir über 3 Wochen -20°C bringt und Feuerungsanlagen verboten sind. Ich weiß nicht, wie naiv die Leute sind, aber der Kaminbetrieb wird innerhalb der nächsten Dekade verboten werden!

Wenn es kalt wird, machen meine Nachbarn auch ihre Kamine an. Der CO2 Gehalt steigt in der Aussenluft von 450 auf 800 ppm. Wir haben F8 Filter in der Lüftungsanlage. So ersparen wir uns zumindest einen Großteil der Feinstäube. Der CO2 Belastung sind wir voll ausgeliefert.

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 29.11.2023 10:32:01
1
3625190
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
…Mit 1200L+ Verbrauch im Jahr (ohne Warmwasser!) würde ich bei einem kalten Winter rechnen, es ist aber kein besonders guter/neuer Brenner). Momentan haben wir nach 3 Wintern von den damals getankten 4000L noch vermutlich 1300 im Tank, aber immer wenig geheizt.[...]


Hallo buerger roeder,
ich nehme anhand Deiner Beschreibung "Nähe Bodensee" mal an, dass Euer Haus im Mittelland ist. Dort ist die Normaussentemperatur bei -8°C. Das ist zufällig dieselbe wie bei uns: Rheinland bei Düsseldorf. Die Normaußentemperatur ist übrigens die tiefste Temperatur einer Kälteperiode, welche sich 10 Mal innerhalb von 20 Jahren über einen Zeitraum von mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen gehalten haben muss. Soviel vielleicht zur meteorologischen Einordnung Deiner Sorge um anhaltenden Frost bei -20°C gerade bei Kamin (und elektr. Backup- Heizstab, den Deine zukünftige Wärmepumpe haben sollte).

Deine Verbrauchsangaben "3 Winter, noch 1300 L im Tank" ergeben einen Verbrauch von (4000 - 1300) / 3 = 900 L = ca. 9.000 kWh/a Öl. Dieser Wert ist immer höher als Deine Heizlast, also die Wärmeleistung, die letztlich über Fußbodenheizung oder Heizkörper an die Raumluft übergeht, um drinnen Deine Wunschtemperatur zu haben. Und da Dein Brenner eher nicht der beste ist, wie Du schreibst, werden nur um die 80% der Ölwärme an den Heizkörpern/der Fußbodenheizung ankommen…

Womit heizt Du heute? Per Fußbodenheizung oder Heizkörper? Bitte beschreib mal….und vielleicht auch eine Angabe zum Haus - beheizte m2 und so.

Dann kann ich Dir mehr einigermaßen belastbare Hinweise geben. 8 kW jedenfalls sind deutlich zu hoch.

Bei Deinem Verbrauchslevel ist vielmehr entscheidend, wie weit die WP ihre Heizleistung herunterregeln kann. Das ist ganz wichtig, das rauszukriegen und auch die WP danach auszusuchen. Gut wären Werte dicht bei 1 kW als untere Leistungsgrenze in einem Aussentemperaturbereich zwischen 15 und 8 Grad, um technisch und energetisch schädliches Takten der WP möglichst weitgehend zu vermeiden. Ölheizungen und Gasheizungen tun das übrigens auch und kostet immer ein Mehr an Gas / Öl.

Gruß Eddi

Verfasser:
A Min
Zeit: 28.11.2023 23:14:25
0
3624988
Zitat von Weissnixx Beitrag anzeigen
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
[...]


Unsere 0,67 kWh bei 50°C Eco, 3:45 h Dauer, 7,0 Liter. Trocknung über Zeolithspeicher. Anschluß über KW, alternativ, noch nicht getestet über WW möglich.


Von Eco Programm raten erfahrene Hausgerätetechniker übrigens auch ab. Da setzt sich dann irgendwann der Schmodder im Wasserkasten ab, anstatt weggespült zu werden. So wurde uns das jedenfalls gesagt. Aber hier geht es ja nicht um Spülmaschinen.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 22:16:48
0
3624969
Zitat von stumi75 Beitrag anzeigen
- und dann lass die Zirkulation weg.
[...]


Haben eine, ärgern uns darüber, wird echt nicht benötigt.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 22:13:43
0
3624967
Zitat von A Min Beitrag anzeigen
Spülmaschine ..... Wird nicht allzuviel sein, bei der kleinen Wassermenge.


Unsere 0,67 kWh bei 50°C Eco, 3:45 h Dauer, 7,0 Liter. Trocknung über Zeolithspeicher. Anschluß über KW, alternativ, noch nicht getestet über WW möglich.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 22:08:19
0
3624961
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
Weiss jemand von euch vielleicht noch, wielange / wie oft eine solche Anlage (Eine WP für alles) den Boiler aufheizt am Tag? Rundsteuerempfänger fällt dann ja hoffentlich weg.[...]


Hängt vom Bedarf ab. Wir haben derzeit täglich 3 KW Bedarf, die Spreizung 43-55°C, dann läuft die Nibe S1255 PC 6 gut zwei Stunden am Stück. Stellst Du die Spreizung kleiner ein, kommt sie mit 0,75 bis 1 h aus. Läuft dann aber 2 Mal täglich.

Der Rundsteuerempfänger wird dann kommen, sobald Du einen eigenen Tarif für die WP hast, damit auch einen eigenen Zähler. Ob, und wie oft der Versorger den Knopf drückt liegt in seinem Ermessen. Wir wollten das nicht, haben nur einen Zähler, brauchen aber auch nur 1.000 kWh im Jahr für die WP und dem WW.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 22:00:21
0
3624955
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Mit zusätzlichem Holzofen aber nicht besonders schlimm dann wird halt damit zugeheizt. [...]



Bis diese dann per Gesetz verboten werden, wegen zu hohem Feinstaubausstoß. Danach wirst Du dir unter Umständen eine 7 kW Anlage wünschen.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 21:57:34
0
3624951
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
Jetzt die Frage: Reicht nicht doch auch eine 6kW WP? Wir könnten mit einem Kaminofen zuheizen.Was passiert im Worst Case, bei wochenlangen -20 Grad (hatten wir noch nie...). [...]

Dann solltet ihr genug Decken zuhause haben. Bei ein paar Tagen extermer Kälte reichen eine 6 kW WP, dann nicht mehr.

Wir haben Reserven bis -30°C beim Heizen mit einer Heizlast von 4,750W. Aber auch nur, weil wir Kühlen wollten, vorher 65 Meter Tiefe, dann mit Kühlen 140 Meter. Im Nachgang wären auch bei uns 170 Meter zum Kühlen noch besser gewesen. Dann hätten wir noch gute Reserven, da es in den nächsten Jahren bis zu 46°C im Sommer werden soll.

Die Bohrung kann 100 Jahre halten! Voraussetzung ist allerdings das sie gut bewirtschaftet wird, also auch Rückwärmen.

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 28.11.2023 21:45:28
1
3624940
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
Die 170m Bohrung (war mir wichtig, der Heizungsbauier hat erst nur 130 vorgeschlagen) ist bereits erfolgt.[...]


Das ist eine schöne Tiefe! Nehme eine WP mit Passivkühlung. Wir sind froh, das wir diese haben. Falls Du später eine Lüftungsanlage einbaust, solltest Du einen Vorwärmer mit eigener Zirkulationspumpe vor die Lüftung schalten. Aktuell haben wir -0,5 °C aussen die Luft bei uns kommt aber mit +8,7°C ins Haus. Dann in den zweiten Wärmetauscher der Lüftungsanlage. Das mit gerade einmal 2,9W Strombedarf. Sind ca 390 Watt die Du bei der Heizlast nicht mehr benötigst. Im Sommer sind es schon mal 7 Watt, wenn die Luft statt mit 39°C nur mit 18°C ins Haus gelangt. Im Winter sparen wir 1,2 MW Heizbedarf im Sommer 1,8 MW Kühlbedarf und das bei "nur" 140 Meter Tiefe, aber auch nur 4,15 MW Heizbedarf und 4,07 MW Kühllast. Das Bohrloch wird dadurch schneller regeneriert.

Falls Du das Haus später noch dämmen willst, kannst Du ggf eine etwas kleinere WP nehmen. Wir brauchen bei uns bei NAT 3.044 Watt Heizleistung, die WP schafft 6.000 Watt. Bei 20 Hz (Inverter-WP) stellt sie bei uns 1.660 Watt Heizleistung bereit, wovon wir im Mittel (Nov 2023) 741 Watt/h benötigen. (Bei 0°C liegt die Last bei 1.412 Watt/h)

Es gibt Lösungen, falls Dein Bedarf beim Heizen sinkt und die WP dann ggf überdimensioniert ist. Das überdiensionierte Bohrloch wird Dir helfen die Arbeitszahl zu verbessern. Wir liegen bei uns auf dem Niveau einer Wasser-Wärmepumpe, das wir kaum unter +7,0°C bei der Sole kommen.

Verfasser:
A Min
Zeit: 28.11.2023 19:55:21
0
3624833
Spülmaschine an Warmwasser ist aber nicht von jedem Hersteller von Spülmaschinen freigegeben. Außerdem fällt der Stromverbrauch in meiner App zur PV Anlage kaum auf. Wieviel die tatsächlich braucht, keine Ahnung. Wird nicht allzuviel sein, bei der kleinen Wassermenge.

Verfasser:
stumi75
Zeit: 28.11.2023 15:26:11
2
3624648
Waschmaschine dranhängen bitte nicht - die Waschmittel wollen erst niedrige Temperaturen am Anfang des Waschvorgangs. Aber Spülmaschine ans Warmwasser ist eine gute Idee!

Bei einer Sole-WP muss man nicht auf hohe Quelltemperaturen achten - also sollte man das nur noch nach dem PV Ertrag zeitlich ausrichten. Einmal am Tag sollte da reichen und dann dauert das bei 300l auf 45 Grad so circa eine Stunde.
Wenn möglich, mach den Warmwasserspeicher direkt unter die Küche und die anderen Warmwasser-Leitungen auch möglichst kurz (3l-Regel) - und dann lass die Zirkulation weg.

Verfasser:
buerger roeder
Zeit: 28.11.2023 15:12:40
1
3624634
Boiler: Unser Heizungsbauer, an dem ich schon hänge nutzt Heim und da soll es eben nur 300L geben. Ist mir 2 Kindern aber vermutlich auch OK. Ich hänge dann ggf. die Waschmaschine dran :-)

Weiss jemand von euch vielleicht noch, wielange / wie oft eine solche Anlage (Eine WP für alles) den Boiler aufheizt am Tag? Rundsteuerempfänger fällt dann ja hoffentlich weg.

Also nochmal, Dankeschön für eure Gedanken, ihr bestätigt mich mit meinen 6KW!

Verfasser:
Bramme
Zeit: 28.11.2023 15:01:26
2
3624626
Zitat von buerger roeder Beitrag anzeigen
Warmwasser muss auch über diese WP erzeugt werden, wir planen mit einem 300L Boiler, kleiner gibt es nicht.

Jetzt die Frage: Reicht nicht doch auch eine 6kW WP?

Es gibt reichlich 6kW WP mit integriertem 180l Warmwasserspeicher:
Daikin, Nibe, Novelan, Alpha Innotec, Buderus, Stiebel Eltron, ...

Verfasser:
A Min
Zeit: 28.11.2023 14:55:21
2
3624622
Wenn die größere genau so weit runter moduliert wie die kleinere ist es bis auf Mehrkosten egal.
Aber bei den Werten reicht eine 6er ganz bestimmt.

Verfasser:
stumi75
Zeit: 28.11.2023 14:12:23
2
3624598
Nimm die 6er.

Hab heute Mittag erst mit dem Arbeitskollegen gesprochen, der sich von seinem Heizungsbauer die größere einreden hat lassen: Taktet und trotzdem zu warm im Haus...
Wenn es mal wirklich zu kalt ist, dann wird halt mit dem Ofen zugeheizt und fertig.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 28.11.2023 14:11:13
2
3624597
Hi,

ich erzeuge hier mir einer 5kw LWP bis zu 15tkwh im Jahr.

1200l Öl haben etwa 12tkwh, abzüglich der Verluste.

WW kommt halt noch dazu und evtl. noch das was ihr im Jahr an Holz verfeuert habt.

Ich denke aber 6kw reichen bei euch locker.

Wenn es nicht reicht ( weil wochenlang -20° Bodensee komplett vereist ;)) sinkt die Temperatur im Haus langsam bis der Wert erreicht ist an dem die Leistung der WP wieder ausreicht.

Mit zusätzlichem Holzofen aber nicht besonders schlimm dann wird halt damit zugeheizt.

Verfasser:
buerger roeder
Zeit: 28.11.2023 14:03:10
0
3624592
Hallo zusammen
Wir (4 Personen) wohnen in einem Haus mit Baujahr 1994, Schweiz, Weinland. Noch einigermassen in der Nähe zum Bodensee, eher mildes Klima.

Das Haus hat sehr viele Besitzerwechsel hinter sich, weswegen der bisherige Ölverbrauch unzuverlässig ist. Mit 1200L+ Verbrauch im Jahr (ohne Warmwasser!) würde ich bei einem kalten Winter rechnen, es ist aber kein besonders guter/neuer Brenner). Momentan haben wir nach 3 Wintern von den damals getankten 4000L noch vermutlich 1300 im Tank, aber immer wenig geheizt.

Doppelschalenmauerwerk mit 10cm Stein- oder Glaswolle. Wenn es einige Tage tagsüber nur noch 15 Grad hat, muss man mindestens mal den Kaminofen anschmeissen.

Der Energieberater hat noch mit den alten Fenstern (wurden ersetzt) eine Heizlast von 7kW errechnet. Der Heizungsbauer hat eine 8kW Erdsonden WP angeboten. Die 170m Bohrung (war mir wichtig, der Heizungsbauier hat erst nur 130 vorgeschlagen) ist bereits erfolgt.

Warmwasser muss auch über diese WP erzeugt werden, wir planen mit einem 300L Boiler, kleiner gibt es nicht.

Jetzt die Frage: Reicht nicht doch auch eine 6kW WP? Wir könnten mit einem Kaminofen zuheizen.Was passiert im Worst Case, bei wochenlangen -20 Grad (hatten wir noch nie...).

Solar ist auf dem Dach.

Vielen lieben Dank im Voraus!

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