| | Verfasser: me. Ahrendt -> ... | Zeit:
20.11.2003 20:26:24 |
nu wollen wir die Sache nicht noch komplizierte machen als sie ist :-) ... bei 99,99999% der Kollektoren ist ja alles in Ordnung :-)
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| | Zeit:
20.11.2003 20:36:23 |
Wieso kompiliziert?
Hab' hier 'nen Wendeanzeiger aus 'ner 60er-Jahre-Rakete- der hatte das schon!
Der Gyro allerdings ist mit Edelgas gefüllt. Bzw. war bis ich ihn auseinandergenommen hab';-)
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05.12.2003 10:10:28 |
Ja wirklich, Da werden super-absorbierende Schichten entwickelt, der Verlauf der Rohre optimiert, super-durchlässiges Glas verwendet, und und und ... und dann macht man Löcher rein!! Wer ist hier blöd? Der Käufer UND der Hersteller? Sind jetzt alle Plemplem? Bitte sagt mir dass es auch seriöse Lösungen gibt. Danke Benni
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Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
05.12.2003 11:21:05 |
Der Käufer, wenn er einfach "ein Stück Solaranlage" bestellt und es ihm egal ist ob die Scheibe geklebt ist oder richtig eingedichtet. Der Händler oder Installateur, wenn er unkritisch und nur auf den Preis achtend so etwas vertreibt. Der Hersteller, wenn er die Lüftungsöffnungen mit der Dämmung aus Versehen wieder zumacht. Einzige Lösung: Lüftungslöcher bohren, Dämmung vor dem Loch entfernen, Lüftungskappe (Schüco) aus dem Fensterbau einsetzen und oben herum verkleben. Wirkung bei Sonne sofort. Zusätzlich muß man schauen, woher die Feuchtigkeit kommt. Bei geklebten Scheiben muß dann ein Bitumenband aufgebracht und durch ein Alu-Profil geschützt werden. Zuerst muß man klären, ob Garantie oder Kulanzleistungen zu erwarten sind. Mit sonnigen Grüßen Michael
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| | Zeit:
05.12.2003 11:37:45 |
@Benni, seriös ist die Lösung eines Problemes wie sie hier in der Diskussion stattfindet. Irgendwelches gelaber trägt nichts zur Lösung bei.
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| | Zeit:
05.12.2003 12:34:38 |
Hallo Benni, ein Solarabsorber hat eine innere Bauhöhe incl. Isolierung von vielleicht 10 cm. Das Ding kann auch mal 200°C warm werden. Dabei würde sich im Inneren ein ordentlicher Druck wegen der Ausdehnung der Luft aufbauen, der den Absorber aufblähen würde. Die Glasscheiben beulen sich beim Innendruck aus und mindern etwas den Druckaufbau durch die dadurch bedingte Volumenvergrößerung. Dies reicht aber bei weitem nicht aus. Der Innendruck würde eine 2m² große Scheibe mit über zehn Tonnen belasten... Deshalb macht man lieber ein Loch rein, damit die Glascheibe nicht zerplatzt! Oleg Stolz www.oekoluefter.de |
| | Zeit:
05.12.2003 22:33:10 |
Wegen dem Gelaber...Ich war einfach etwas entsetzt. Es war nicht meine Absicht hier die Tips schlechtzumachen um das Problem von Peter zu lösen. Das mit den 10 Tonnen ist aber schon mächtig beeindruckend. Kurz nachgerechnet, scheint in erster Näherung zu stimmen. Dann müssen wohl Löcher sein. Grummel, Brummel ... Und damit es nicht so schlimm wird mit dem Luftdurchzug, ist wohl die Lüftungskappe da. Aha! Vielen Dank für die Aufklärung. |
Verfasser: SolarServiceOsnabrück | Zeit:
06.12.2003 11:34:17 |
@Benni Die Kappen sind nicht zur Reduzierung des Luftzugs da, sondern damit es nicht hineinregnet. Deshalb muß man die auch oberhalb abdichten z.B. mit Sekundenkleber. Man braucht je Kollektor mind. zwei Löcher: einmal z.B. unten links, einmal oben rechts, besser oder bei viel Feuchtigkeit jeweils zwei Löcher. Michael PS: Kappen mit Öffnung nach unten anbringen !
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07.12.2003 02:09:52 |
Hallo, habe neulich irgendwo eine auf den ersten Blick recht glaubwürdige Lösung für das Kondensationsproblem gesehen. Am Kollektor wird statt einem einfachen Loch ein Schraubnippel angebracht an den über einen Kunststoffschlauch ein Behälter mit Trocknungsgranulat angeschlossen wird. Der Kollektor "atmet" dann durch diesen Behälter. Das Granulat sah so ähnlich aus wie das Zeug in den Luftentfeuchtern. Ob das tatsächlich funktioniert weiss ich allerdings nicht.
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| | Zeit:
07.12.2003 11:13:08 |
Hallo Andreas, das funktioniert, mache ich genauso. Der Clou dabei ist: Dat Ding ist selbstregenerierend. Luft wird nur in den Kollektor/Scheibenzwischenraum gesaugt, wenn es kälter wird. Das Feuchtefilter nimmt dabei die Feuchtigkeit auf. Wenn dann die Sonne scheint und die Luft sich ausdehnt, nimmt sie beim Durchgang durch das Feuchtefilter die vorher eingespeicherte Feuchtigkeit wieder mit. Oleg Stolz www.oekoluefter.de
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| | Zeit:
16.03.2004 21:28:17 |
Hi, habe mir nicht alle Beiträge durchlesen können. Beobachte aber als Heizungsbaumeister volgendes in der Praxis; viele installierte Solaranlagen sind leider Beschlagen weil schlechte Qualität (Dichtheit) etc. verkauft wurde und wird. Wenn man als Endverbraucher NUR und ausschliesslich nach dem Preis schaut ohne Qualität zu fordern kommt diese Technik bald in Veruf. Ich selbst installiere seit Jahren nur Weishaupt- Kollektoren und habe keínen Beschlag, Nässe etc.. Leider mache ich nur ca. 20 % des Umsatzes meines direkten Kollegens damit. Er und viele andere erliegen dem Preikampf des Verbrauchers und installiueren minderwerige Qualität zu günstigen Preisen. Schade das handwerkliche gute,solide Technik so wenig erfolg hat.. |