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Foren
Ölheizung kaputt - Tausch gegen WP - Meinungen
Verfasser:
Dani139
Zeit: 12.02.2024 15:12:27
0
3672326
Hallo zusammen,

lange war ich stiller Leser und nun hat es leider auch mich vorzeitig getroffen.
Leider hat meine alte Öl-Heizung „Viessmann Vitola-Uniferral“ die Tage ihren Geist aufgegeben.
Nun kam die Überlegung einer Luft/Wasser Wärmepumpe auf, was in meinen Augen realistisch machbar sein sollte – da hoffe ich auf eure Einschätzungen und Erfahrungen.

Facts:

-Gebäude (11,74m x 8m) aus 1966 mit 170qm Fläche
-Heizkörper und keine FBH
-Dach (110qm) mit 18cm Knauf Insulation 034 gedämmt
-Dachfenster 2-Fach Wämeschutzglas aus 2022
-Restliche Fenster BJ 1988 2-Fach verglast aus Kunststoff
-Außenwände aus 24cm Hochlochziegeln
-Ölverbrauch die letzten zwei Jahre zwischen 2500-2800Liter
-Laut Heizreport eine Heizlast von 9,8 KW
-4 Personenhaushalt

Jahresmitteltemperatur 9.6 °C
Norm-Außentemperatur-11.5 °C
Höhe 348 m
Klimazone 13

Meine Gedanken gingen zu einer Panasonic L-Series oder zur neuen LG Therma V R290 in 9KW oder 12 KW + 300Liter Hochleistungs-Warmwasserspeicher.

Haltet ihr es für realistisch, dass es mit der WP funktioniert? Und würdet ihr einen Pufferspeicher in den Rücklauf einbauen da ich nur Heizkörper im Einsatz habe?

Dankbar für eure Meinung
Grüße
Daniel

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 12.02.2024 15:55:26
1
3672349
Was brauchst du für Vorlauftemperaturen?

Verfasser:
Dani139
Zeit: 12.02.2024 16:02:11
0
3672355
Diesen Winter sind wir bei -8 Grad AT bei max. 45 Grad Vorlauf gewesen und es war in allen Räumen ausreichend warm.

Verfasser:
salü
Zeit: 12.02.2024 16:02:11
0
3672356
Hallo Daniel,
ich beheize ein freistehendes Haus 130 m2 mit Gussheizkörpern Bj etwa 1960 ?
Verbrauchmit WW um die 900 Liter Öl.
Allerdings ist das Haus gut gedämmt u 3 fach verglast. Wie man 2022 noch Dachfenster 2 fach einbaut ist mir ein Rätsel.
Aber und das wurde schon gesagt,
Im Prinzip solltest Du bei Minustemperaturen alle Heizkörper voll aufdrehen und schauen, wie weit Du mit der Vorlauf Temperatur herunter gehen kannst ( wurde schon gesagt )
Nur die Preise der Wärmepumpe, sind im Moment Mondpreise ! das ist Dein Problem mit dem Nicht Wissen der minimalen Vorlauftemperatur !

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 12.02.2024 16:11:54
2
3672368
Deine errechnete Heizlast deckt sich in etwa mit dem Verbrauch und ich sehe kein Hindernis für den Einbau einer WP. Allerdings solltest du vorab versuchen den Volumenstrom deines aktuellen Systems zu ermitteln und die VLT auf das min. mögliche senken. Du erreichst mehr, wenn du vorab eventuell einige HK tauscht bzw. neu erwirbst, als dann mit der WP unnötig hohe VLT zu fahren. Der Heizreport lässt das ja erkennen.
Unser Haus ist zwar 15 Jahre jünger, aber wir heizen auch bei NAT von -14,5 mit max. 42° VLT, das müssen die HK aber eben auch erbringen.

Verfasser:
heizerhermann
Zeit: 12.02.2024 16:17:34
0
3672371
Hallo,
Raumweise Heiztlastberechnung erstellen lassen,Heizlasten mit installierten Heizkörperleistungen bei Vorlauftemperatur von <55°C vergleichen!
Dann sehen Sie, welche Heizkörper Sie austauschen sollten!
Dies in die Kalkulation einbeziehen!
Jedes Grad niedrigere Vorlauftemperatur bringt 2% WP-Stromkostenersparnis/a
MfG heizerhermann

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.02.2024 16:17:57
0
3672372
Zitat von Dani139 Beitrag anzeigen
Haltet ihr es für realistisch, dass es mit der WP funktioniert? Und würdet ihr einen Pufferspeicher in den Rücklauf einbauen da ich nur Heizkörper im Einsatz habe?[...]

Ich denke, dass es funzen würde, auch wenn man ohne Änderungen an der Peripherie keine Effizienzwunder erwarten kann. Ob Pufferspeicher zwingend nötig ist, hängt davon ab, wie viel Wasservolumen dein System hätte. Aber bei NAT=-12°C und HKs würde ich wahrscheinlich wirklich einen Reihenpuffer vorsehen. Es schadet nicht wirklich, außer dem Geldbeutel beim Kauf.

24er Wand und 2-fach Fenster? Da ist viel an (mittelfristigem) Potential drin. Sollte man bei der Auslegung der WP berücksichtigen.

Grüße Nika

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 20:43:07
1
3672499
Zitat:

"Meine Gedanken gingen zu einer Panasonic L-Series oder zur neuen LG Therma V R290 in 9KW oder 12 KW + 300Liter Hochleistungs-Warmwasserspeicher."

Beide WP können wohl nicht runter modulieren.....?? (Kenne mich aber nicht gut aus).

Wenn jetzt eine halbwegs "passende" WP eingebaut wird und dann in 3...5 Jahren die "windige" Hütte mal gut isoliert wird, dann wird die heute halbwegs "passend" WP, dann bestimmt nicht mehr passen (deutlich überdimensioniert sein).

Das würde ich mir als erstes mal überlegen.

Und auch eine heute halbwegs "passende" WP (Bei -5...-10°C AT) wird bei > 0 °C anfangen zu takten ---> schon deshalb wäre Modulation wohl heute schon sinnvoll / überlegenswert....?

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.02.2024 20:51:39
1
3672504
jetzt macht dem TO hier mal nicht so Angst

Wenn es bislang mit 45° VL funktioniert hat funktioniert es auch mit einer Wärmepumpe


in 3-5 Jahren die windige Hütte renovieren - Unsinn - Gebäudedämmung macht sich seltenst bezahlt - es wird ja wohl nicht so sein das da wirklich der Wind durchpfeift?

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:05:46
1
3672510
Natürlich funktioniert eine WP bei 45°C max. VLT....

Habe ich etwas anderes behauptet......???????????

Die Frage ist nur, wieviel Strom er da verbraucht, oder eben noch deutlich einsparen könnte.



Ob da Wind durch pfeift.... Man weiß es halt nicht. Kältebrücken... Man weiß es halt nicht...

(Tipp: IR Thermometer oder besser eine IR Kamera (gibt es schon für ca. 100 €))

2 Fach Fenster sehe ich jetzt auch nicht so sehr kritisch.

24 cm Hohllochziegel (wo eventuell noch die Luft durch die Hohllöcher zirkuliert)... absolut nicht prickelnd........... Insbesondere bei AT < -5°C).

Also ist so..... Er fängt jetzt an, in verbesserte HK zu investieren --> bringt dann heute etwas, um die VLT zu minimieren (nicht zu optimieren) --> kostet Geld.

Irgendwann isoliert er dann eventuell doch mal die Hütte --> die VLT können dann optimiert werden (niedrig) --> kostet natürlich auch wieder Geld.

Und dann hat er eine Monster WP, die kaum zu bändigen ist.

War von mir ja nur eine Anregung, etwas nachzudenken.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.02.2024 21:17:17
1
3672516
meine "Hütte" hier ist BJ 83 - doppelt verglast - nach damaligem Standard

Ob Luft durch irgendwelche Hohllöcher zirkuliert - keine Ahnung

Die Heizkosten liegen aktuell bei ca. 2000/ Jahr mit WP
Ich könnte jetzt durch senken der VL-Temperatur (noch größere HZK, FBH usw) die Kosten wohl auf 1800€ senken

Ich könnte das Haus komplett dämmen - erreiche dann wohl 1000€

Die große Frage: was kostet die Dämmung?

Ich gehe davon aus das ich in 30 Jahren nicht mehr unter den Lebenden bin

Gehen wir von optimistischen 30 Jahren aus - ich könnte jetzt 30k investieren um auf null zu sein
Gehen wir von einer Verdoppelung des Strompreises aus - ich könnte 60K investieren um auf Null zu sein

Bekomme ich ein Haus vernünftig für 60k komplett gedämmt?

Merkst was?

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:18:00
1
3672517
PS:

80% schlagen hier auf, weil ihre WP deutlich, viel zu deutlich überdimensioniert ist.

15% verstehen ihre WP einfach nicht (Parameter / Hydraulik / Puffer / etc.)

5% schlagen hier auf, weil ihre Hütte mit WP nicht warm wird.

..... die Zahlen hat jetzt mal meine Glaskugel mir eingeflüstert.

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:24:37
0
3672519
Hallo KR0815,

ich merke nichts - habe aber auch nicht ultimativ gefordert, dass er das alles für 60 k€ durchziehen MUSS.

Sondern habe nur Varianten zum Überlegen angesprochen - rechnen muss da der TE leider selbst.....

Merkst Du jetzt was....???

Und der Kern meiner Überlegung - unabhängig von neuen HK / thermischer Sanierung / Suche von Windlöchern / Kältebrücken / etc.,

war, über eine modulierende WP nachzudenken!!

Alles andere war nur Beiwerk / Ausschmückung.

Wäre schön, wenn hier mal einer das merkt und das kommentiert / mich berichtigt / oder irgendwie andere Vorschläge bringt.

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 21:34:02
2
3672520
Also ich habe ein Haus 1960 gerade mit WP versorgt ( siehe andere Themen).
Bei mir der folgende Ablauf: Zuerst dreifach verglaste Fenster mit wärmegedämmten Rollladenkästen. Dann zusätzliche Wärmedämmung auf 36 cm Ziegelmauerwerk ( U- Wert ca 0,16, Dämmung der obersten Geschossdecke) dreifach verglaste Fenster im Keller. Dadurch Reduzierung der VL von ca 65 Grad auf ca. 38 Grad, bei minus 10 Grad. Dann Anschaffung WP 12 KW für 300 qm ( Aussage des Installateurs, das reicht nur als bivalente Versorgung neben weiter vorhandener Viessmann Ölheizung). In der Praxis reicht es bei minus 12 Grad gut alleine die WP zu betreiben. Problematisch ist dann nur die WW Bereitung. Soweit in Einzelfällen die Heizfläche nicht reicht einfach Heizkörperverstärker drunter! Meine WP ist tendenziell eher etwas zu groß dimensioniert!
Das Problem bei Dir ist der schlechte U Wert der 24 cm Wände. Da ist es sicherlich sinnvoll zu dämmen. Wenn du aber dämmst, ist die vorher installierte WP zu groß.
Deshalb besser Abfolge wie oben dargelegt, einhalten, dann neue Wärmebedarfsberechnung erstellen ( lassen) und dann passende WP kaufen!

Übrigens Aussage eines sehr erfolgreichen Maklers. Wärmedämmmassnahmen ( s.o.) erhöhen den Wert des Hauses mit Faktor 2 der Kosten! Das war nur in der überreizten Zeit des Immobilienhypes überdeckt. Dementsprechend werden ungedämmte Häuser immer stärker an Wert verlieren, auch weil die Käufer in der Zukunft dann die stark steigenden Sanierungskosten gedanklich vom Wert des Hauses abziehen werden.
( Die Älteren von Euch erinnern sich vielleicht noch, wie das mit den Autos ohne ABS oder vorher ohne Gurte war!).

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:35:13
1
3672521
PS: Um es mal maximal zu vereinfachen:

Er investiert absolut nicht, sondern besorgt sich nur eine ca. 9 kW WP, die aber runter modulieren kann (Eventuell gehen da minimal so um 2 kW - nach oben ist dann wurscht, können dann auch gern 12 kW sein).

Warte jetzt mal auf Kommentare, wo ich wirklich etwas merke (im Schrank steht da noch eine Flasche Guatemala Rum - 23 Jahre im Fass gelagert - wenn ich Schmerzen merken sollte - das wird bestimmt helfen dann)....;-))

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:40:02
1
3672524
Hallo Martin007,

das war aber jetzt mal von der anderen Seite... Bei früher 65°C VLT - da MUSS man einfach für WP etwas an der thermischen Sanierung zuerst tun.

Ganz so schlimm steht es beim TE ja heute nicht (obwohl: Du 36 HLZ - er 24 HLZ).....

Und Wechsel im Keller auf 3-fach (super) Verglasung der Fenster (ein Beispiel nur) - Geld spielte da wohl auch keine große Rolle (Grüße an KR0815!)....;-))

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 21:43:51
0
3672526
Also ich habe Anbau Flachdach auch gut gedämmt, trotzdem ist es schon schlechter.
Es macht halt von der Effizienz massiv was aus, ob Du mit 32 Grad Vltemp bei 6-8 Grad AT fährst oder eben 40 Grad brauchst! Ich hatte bei gleich gut gedämmten Haus beides ( WP war schlecht eingestellt). Dasnwäre ein Fiasko geworden!

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 21:48:34
0
3672530
# Musil Zur Runtermodulation hast Du sicher Recht! Ich fürchte nur, er wird bei den relativ geringen Heizflächen eine sehr hohe VLTemp brauchen mit hohem Delta T, da wird die WP ev. gar nicht runtermodulieren. Aber schaden kann es nicht!

# Fensterwechsel Keller: Das war der geringste Brocken. Fenster im Internet bestellt und selbst eingebaut.

# Geldeinsatz
Alle tun jetzt so, als wäre das Dämmen des Hauses eine neuartige Angelegenheit.
Es gab vor der Wiedervereinigung schon mal eine Phase mit Dämmen und WP.

Ich habe mit den Maßnahmen vor 8 Jahren angefangen und immer, wenn die Baupreise gut waren investiert. Der Gesamtpreis liegt damit deutlich niedriger als die heute aufgerufenen Preise. Außerdem sollte man Do it Yourself überlegen!

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:52:30
0
3672534
Hallo KR0815 und Martin 007,

bitte bei "Wasserstandsanzeigen": kWh pro Jahr (natürlich für Heizung UND WW getrennt) angeben UND die Größe der Hütte (Garage geheizt, Keller geheizt, Teile nicht beheizt, usw.).

Ich verbrauche für Heizung und WW (WW ca. 10%) in meiner bescheidenen 200 m² Hütte (BJ 2001), plus temperiertem Keller (im Winter 17°C - 100 m²) mit Gas-Brennwerttherme (modulierend bis runter 2 kW) keine 2.000 € für Gas-Kosten (Netzkosten natürlich da inkludiert).

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:56:48
0
3672538
Zitat von Martin 007 Beitrag anzeigen
Also ich habe Anbau Flachdach auch gut gedämmt, trotzdem ist es schon schlechter.
Es macht halt von der Effizienz massiv was aus, ob Du mit 32 Grad Vltemp bei 6-8 Grad AT fährst oder eben 40 Grad brauchst! Ich hatte bei gleich gut gedämmten Haus beides ( WP war schlecht eingestellt). Dasnwäre[...]


Zitat:

"Du mit 32 Grad Vltemp bei 6-8 Grad AT".... Du meinst sicherlich "bei -6°C bis -8°C AT.

Sonst ist es sinnlos - bei + 8°C braucht man fast nicht mehr heizen.

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 21:58:59
1
3672539
… erzeugte Heizleistung lt. interner Schötzung 12761 KWh ( eingesetzte Energie 3573 KWh) Scop von 3,6 ( bei 300 qm Wohnfläche)

…. erzeugte Warmwasserheizleistung 2257 KWh ( eingesetzte Energie 540 KWh) Scop von 4,17

Summe beider Heizleistungen: 15018 KWh Scop 3,65

Schätzung Warmwassererzeugung Jan- April mit Öl:

Zusätzliche eingesetzte Energie ca. 400 KWh. Einsatz Stromenergie bei 100 % Heizung und Warmwasser mit WP ca. 4500 KWh/ Jahr ( pro qm Wohnfläche ca. 15 KWh pro Jahr)

Bei alleinstehendem Haus Flachdach drei Außenseiten brauchst Du schon noch Heizung ( ich heize den ganzen Winter nur von 6.30 Uhr bis 23.45 Uhr

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 21:59:55
1
3672542
Martin 007

lesen hilft - er braucht heute schon nur 45°C VLT bei - 8°C At........

Und wieviele Tage im Jahr sind < -5°C AT......

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 22:08:31
0
3672547
M.E. Sollte er die VLT bei minus 5Grad ( tagsüber bei Heizung 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr) auf unter 40 Grad bringen. Das Problem ist dann nachts. Bei mir verliert das Haus nachts weniger als 1 Grad. Deshalb kann ich die WP nachts, wenn es besonders kalt ist und der COP sehr schlecht, abgeschaltet lassen. Das wird er nicht können, weil das Haus zu stark abkühlt. Er hat als zwei kostentreibende Effekte:
1. Die WP muss mit deutlich höherer Vlt = schlechterer COP) laufen.
2. Die WP muss, wenn es Minusgrade hat, nachts durchlaufen, wenn es besonders kalt ist. Das erhöht den Energieverbrauch einmal wegen der höheren Laufzeit ( ca. 25%) und dann noch wegen dem schlechterem COP ( tiefere Nachttemp).

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.02.2024 22:14:39
0
3672551
Die Spielchen musst / kannst Du machen, weil Deine WP etwas überdimensioniert ist.

Ob das wirklich etwas an Stromersparnis bringt - da schweigt mal meine Glaskugel.

Was Du da noch parallel mit ÖL treibst - ich verstehe es nicht - hoffentlich nicht mit dem Heizöl den Körper einreiben....;-).

Deine Hütte ist so anders, wie die des TE,.... da kann er kaum etwas von Dir lernen.

Verfasser:
Martin 007
Zeit: 12.02.2024 22:37:08
1
3672565
Mit Öl wird nur WW. bei unter minus 4 Grad AT gemacht. Also nur ein paar Tage. Das ist ökonomischer und das Öl muss ja auch mal weg.
Natürlich ist meine Hütte anders, eben deutlich besser gedämmt! Ich meine eine WP mit zweifach verglast und 24 cm Mauerwerk betreiben zu wollen, ist schon sehr ambitioniert.

Das wird auf die Dauer nichts. Da kommt irgendwann die Dämmung und dann ist die WP überdimensioniert!

Auch die Idee den Strom vom Dach zu holen ist nur sehr begrenzt wirtschaftlich. Wenn Du viel Energie für die WP brauchst, liefert die nichts oder ist sogar schneebedeckt. Ich kann Dir Graphiken zeigen, da produziert - falls sie überhaupt produziert- die PV Anlage genau in den Stunden ( mittags), wenn die WP abgeschaltet hat.
Da hilft auch eine Batterie nicht viel.
Besser ist die Kombination PV und E Auto! Aber das ist ein anderes Thema!

Das Ausschalten nachts ist kein Spielchen. Ich habe beide Optionen ( Durchlaufenlassen und Abschalten bei gleicher AT) getestet. Das Abschalten ist bei gut gedämmten Haus, wegen dem doppelten COP- Effekt ( s.o.) deutlich wirtschaftlicher!

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