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Foren
Wärmepumpenauswahl für Doppelhaushälfte aus 2003
Verfasser:
Biblis
Zeit: 26.02.2024 23:36:57
1
3679127
Ich plane meine Doppelhaushälfte, BJ 2003/4, 165,7 m² mit einer Wärmepumpe auszustatten (DIY). Ggf. lasse ich das noch vom Hersteller abnehmen um die Förderung zu bekommen. Kauf und Installation über einen HB ist nicht geplant.
Die Immobilie: Porenbeton 36,5 cm, oben mit geschäumten Glas zusätzlich gedämmt. Dach komplett gedämmt. U-Werte 0,3 – 0,32 W/m2K, Fenster zweifach verglast U-Wert 1,1 W/m2K. Das Haus hat ca. 128m2 Wohnfläche und ca. 38 m² Kellerfläche. Alle Räume werden beheizt. Der Keller ~18°C, der Rest der Wohnung 20°C. Das Wohnzimmer, Bad und Kinderzimmer 21°C. Geheizt wird derzeit mit einem 19kW-Gas-Brennwertkessel. Der ist ca. 20 Jahre alt und soll deshalb bald ersetzt werden. Warmwasserbereitstellung über dieselbe Gas-Therme mit Warmwasserspeicher mit 160 Litern.
Nun habe ich über den Verbrauch der Vorbesitzer, meinem eigenen Verbrauch und einer Heizlast berechnung die Heizlast berechnet: 5,5-6 kW. Wenn jemand mehr Informationen hierzu möchte, unten die zusätzlichen Infos lesen. Die sind aber für die Fragestellung nicht notwendig.

Nun lese ich seit einigen Monaten fleißig im Forum mit. Ich möchte eine kleine Monoblockanlage mit R290 und einem integrierten Warmwassertank mit +-200 l. Ich habe für mich mitgenommen, dass ich bedingt durch Radiatoren einen Rücklaufreihenspeicher benötige. Grund ist wohl das deutlich zu kleine System (Radiatoren im Haus: 2 x Typ 33, 3 x Typ 11, 10 x Typ 22) . Das ist für mich auch nicht das große Problem, dann wird der (offene) Keller zum Wohnbereich eben etwas weniger geheizt.

Nun habe ich mehrere Wärmepumpen (Buderus WLW-5 MB AR, Wolf HA-07, Panasonic Aquarea 5 WH-WDG05LE5, Vissmann Vitocall 252-A, Alpha Innotec Hybrox 5) angesehen. Favoriten sind derzeit die Wolf CHA-07 und die Panasonic. Bei Wolf ist es die Kombination des deutschen Herstellers mit vertretbarem Preis und des guten Wirkungsgrades. Bei Pana die sehr guten Erfahrungen und Dokumentationen der großen DIY-Gemeinde und der sehr gute Preis.

Im allgemeinen gibt es auch immer Sets mit integriertem Hydromodul, teilw. Speicher und Heizstab für den Spitzenbedarf. Ich finde diese sehr attraktiv, weiß jedoch nicht wie sinnvoll diese insbesondere bei mir sind, da ich ggf. befürchte, dass der integrierte Speicher zu klein ist oder die Speicher ineffizient sind. Sind diese allgemein zu empfehlen oder sollte man lieber selbst die Speicher nach Bedarf hinzukaufen?

Beispiel folgende Sets:
Wolf CHC7/200-35: Reihenpufferspeicher mit 35 Liter und 180 Liter WW.
https://www.heizungsdiscount24.de/waermepumpen/wolf-chc-monoblock-07200-35-waermepumpencenter-luftwasser-waermepumpe-bm-2.html

Wolf CHC7/300-50: Reihenpufferspeicher mit 50 Liter und 280 Liter WW
https://www.heima24.de/heizung/wolf-waermepumpen-center-paket-chc-monoblock-07300-50-inklusive-cha07400v-warmwasserspeicher-reihenpufferspeicher-bedienmodul-zubehoer-9146844w02.html

Oder doch lieber die Panasonic: Aquarea Leisha 5kW, 185 Liter WW ohne Pufferspeicher
https://www.breeze24.com/waermepumpen/set-waermepumpen/lagerware-waldenbuch-sofort-versandfertig-oder-abholbereit/panasonic-aquarea-lt-generation-l-wh-wdg05le5-wh-adc0509l3e5-hydromodul-speicher-5-kw-wifi-r290

Was haltet ihr von den vorgeschlagenen Sets?
Ich weiß, dass die Wolf etwas „tricky“ bei kleinen Systemen ist weil sie bei Start erstmal auf Volllast geht. Hier hilft Speicher und gute Einstellung.
Was haltet ihr von den Pufferspeichern. Benötige ich einen größeren Speicher als ca. 35/50 Liter bei Wolf? Oder doch lieber die Sets ohne integriertem Pufferspeicher und einem eigenen hinzugekauften Pufferspeicher (200/300 oder ggf. noch mehr)? Ich habe auch noch einen 165 Warmwasserspeicher meiner alten Gasheizung. Könnte ich ggf. auch diesen als Puffer nutzen? Wie sieht es mit einer Kombination aus? Könnte man ggf. auch zwei Speicher in Reihe schalten um mehr Volumen zu generieren? Was haltet ihr von der Aquarea? In Sachen Modulation kommt sie vergleichbar tief wie die Wolf. Die Wolf hat etwas mehr Reserve, wobei ich denke die werde ich quasi nicht/kaum brauchen.
Wäre toll wenn ihr hierzu eure Meinungen kundtun könntet.
Martin

Zusatzinfo (nur Information und kann ausgelassen werden):
Die Immobilie wurde Ende 2023 erst erworben weshalb ich noch keine langfristigen Erfahrungen mit dem Verbrauch habe. In den letzten Jahren wurde die Immobilie nur von einer Person bewohnt. Verbrauch ca. 9000kWh Gas im Jahr. Davor hat eine 4-köpfige Famile nach Angaben immer ca. 12000kWh Gas pro Jahr benötigt (Dabei wurde mindestens ein Kellerraum immer als extra Kinderzimmer genutzt). Wir bewohnen das Haus zu dritt (Frau, Mann, Tochter). Seit dem Einzug im Winter wurden in 85 Tagen ca. 3300 kWh Gas verbraucht. Davon haben wir die Immobilie 65 Tage bewohnt. Wenn man das auf die restliche Heizperiode von 170-180 Tagen umrechnet sind das ca. 9800 kWh an Gas. Nimmt man nun den Warmwasserbedarf im Sommer hinzu landet man bei 10000-11000 kWh Gesamtverbrauch im Jahr. Wir haben den kältesten Teil des Jahres hinter uns, deshalb bin ich mir sicher, dass der Verbrauch konservativ geschätzt ist und nicht überschritten wird.
Ich komme also auf eine Heizlast von max. 5,5 kW. Nach Abzug des Wirkungsgradverlusts auf 5 kW. Zusätzlich wurde die Heizlast über Transmission über Gebäudehülle und Lüftungslast berechnet. Fenster haben 1,1 W/m2K, Liapor-Wände mit geschäumten Glas, 0,32 W/m2K und gedämmtem Dach mit 0,3 W/m2K. Ergebnis sind 5,8 kW.
Die Werte der Heizlastberechnung passen also mit vergangenen Erfahrungen, den selbst gemessenen Werten mit Interpolation fürs Jahr und mit Berechnung über Transmission überein. Ich weiß es gibt Dämmpotential für die Außenwände, aber Dämmung, neue Fenster o.ä. lassen sich wirtschaftlich unter keinen Umständen rechtfertigen. Die erwartbaren Einsparungen amortisieren sich wohl erst in 100 Jahren. Außerdem fehlt mir auch das Geld hierfür. Nicht umsonst habe ich kein altes ungedämmtes Haus gekauft, sondern ein relativ gut gedämmtes Objekt. Es soll also eine Wärmepumpe mit 5-6 KW Auslegungsleistung sein. Es sind überall Radiatoren verbaut. Diese laufen seit einigen Wochen mit 50 °C Vorlauftemperatur. Alles ist warm und wir haben noch ordentlich Reserve an allen Thermostaten im Haus. Wir mussten nie über 2,5 einstellen. Als ich mit dem Vorlauf an der Heizung runter bin habe ich überall vorsichtshalber mal auf 3 gestellt und musste es nach 4 Stunden wieder runter nehmen weil es überall zu warm wurde (22 °C im Wohnzimmer).
Ich habe zusätzlich auch eine Wärmeberechnung für jeden beheiztem Raum gemacht. Dafür habe ich alle Radiatoren im Haus in Größe und Typ aufgenommen und die möglichen Heizleistungen zum jeweiligen Bedarf in den Räumen verglichen (für -10,4 °C NAT). Auch hier komme ich für 55°C gut hin. Das heißt im Normalfall kann man deutlich tiefer gehen und nur bei sehr tiefen Außentemperaturen ggf. bis auf 55° C hochgehen. Insgesamt können meine Radiatoren im gesamten Haus ca. 10,4 kW bei 55 °C Vorlauftemperatur übertragen. Das sollte ausreichend sein.
Bei der Abschätzung der Hydraulik wird es etwas vage. Ich kenne die Verlegung nicht und kann deshalb Druckverluste nicht ausrechnen. Ich kann nur sagen, dass die Wilo-Pumpe der Gastherme mit 60 Watt auch eine maximale Förderhöhe von 60 Pascal schafft. Die Leistung kommt mir etwas hoch vor aber ist halt auch nicht mehr die Jüngste.

Verfasser:
joe115
Zeit: 27.02.2024 05:31:57
0
3679131
Dämmmaßnahmen rechnen sich nie und nimmer bei einem Haus dieses BJ. Deine Heizlastberechung scheint zu passen (habe ein ähnliches Haus). Mit WP liegt diese (bei mir) bei 4,5kW, über den Gasverbrauch gemessen waren es 5,5kW.

Für den effizienten Einsatz einer WP ist folgendes wichtig.

- such dir eine WP mit möglichst geringer unterer Leistungsgrenze. Meine (DAIKIN Altherma 3R Splitsanlage) produziert bei etwa 10grad noch 1,3kW. Das war diesen Winter oft der Fall. Die Monoblöcke kommen nicht soweit runter. Und sie wollen viel Volumenstrom beim Abtauen. Überleg dir jetzt schon, wie du durch zB eine Zeitsteuerung das Takten in der Übergangszeit reduzieren kannst/willst.

- Die LWWP brauchen deutlich Energie wenn sie abtauen müssen. Ein Reihenrücklaufpuffer schadet nicht, aber rechne dir mal das Wasservolumen in den HK aus. Ich komme mit den HK und Rohren auf etwa 125l, das reicht gut, ich habe keinen RLP verbaut. . Heizstab war noch nicht im Einsatz. Mein gerade noch geräuschmässig tolerierbarer VolStrom liegt bei 1.500ltr/h. Das ist für meine WP ok, mehr braucht und will sie nicht.

- mach einen thermischen Abgleich. Jetzt schon. TV ab/voll auf und max Durchfluss. Das ganze Haus und alle Räume heizen.
Meine Auslegetemp liegt jetzt bei -10 NAT bei 38/35 und 21grad Ziel-RT.
Insgesamt 3x Typ33, 8x Typ22, 3x Bad-HK, 1x Typ11. Die Typ33 sind als Ersatz für zu kleine Typ22 reingekommen. Einen Bad-HK werde ich noch ersetzen.
Außerdem habe ich IR Strahler in den Bädern nachgerüstet. Dann sind auch 20-21 grad RT als Grund Temperatur ok.
Zusätzlich sind HK Lüfter in sporadisch genutzten Räumen installiert. Dadurch kann ich ohne Verluste im Volumenstrom der WP die Temp bei Bedarf von dort normal 20,5 grad auf 21,5-22 grad anheben.
Das senkt dir jetzt schon und ohne WP auch deinen Gasverbrauch.

- Zu wenig Leistung sollte die WP auch nicht haben. Die Altherma 3R gibt es in 3 Varianten 4/6/8kW, alle mit gleicher unterer Leistung. Mit meiner 8kW kann ich die Wärmeverluste durch Abtauen (dauert nur ca 2 min) sehr schnell wieder ausgleichen.
Kritisch ist auch die WW Bereitung. Da kommt dann 40-60 min keine Leistung in den HK an. Das ist spürbar. Die kleinste WP würde ca. 50-60% länger brauchen. Oder den Heizstab zuschalten. Beides unschön.

- Der WW-Boiler sollte so ausgelegt werden, dass einmalige WW Bereitung an Tag ausreicht. Die Steuerung der WP muss das natürlich zulassen mit Zeitprogramm und wählbarer Hysterese. Meine macht um 13:00 WW, da ist man nahe am AT Maximum, die RT sinkt weniger (und ich habe eine PV, da produziert sie am meisten).

- Es ist mein erster Winter mit der WP, daher kann ich nur vorläufige Aussagen machen. Es sieht so aus, als würde ich gradtagszahlbereinigt bei 65% des Durchschnitts therm Energie der Jahre 2018-2022 landen.

Gruß

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 27.02.2024 06:05:59
0
3679136
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
... such dir eine WP mit möglichst geringer unterer Leistungsgrenze. Meine (DAIKIN Altherma 3R Splitsanlage) produziert bei etwa 10grad noch 1,3kW. Das war diesen Winter oft der Fall. Die Monoblöcke kommen nicht soweit runter. Und sie wollen viel Volumenstrom beim Abtauen ...
Das würde ich aber einmal erklärt haben wollen warum die MB- nicht soweit wie eine Split-WP heruntermodulieren können sollte und warum Split grundsätzlich weniger Heizwasserdurchsatzmenge als MB benötigen soll. Der TS schreibt direkt im ersten Satz von DIY, dafür ist doch Splittechnik nicht besonders geeignet. 🤔

Verfasser:
Janderkann
Zeit: 27.02.2024 08:26:47
0
3679174
Moin, ich habe auch ein Haus aus dem Baujahr und der Größe, die Heizlast passt.

Ich habe mir selber eine Panasonic eingebaut, läuft super.
Ich habe mir allerdings die 7er verpasst, da sie genau soweit runter moduliert wie die 5er, aber ich habe höhere Reserven ohne Nachteile.

Reihenrücklaufpuffer habe ich auch genommen.

Bisher habe ich für diesen Winter 1700kwh Strom verbraucht und bin sehr zufrieden.

Wie mein Vorredner schon sagte, im Bereich von über 7 Grad würde die Pumpe das Takten anfangen, welches man aber durch eine Zeitregelung verhindern kann, 2 std laufen, 2 std Pause, nachts aus- alles gut!

Ich habe allerdings das WW ausgelagert auf eine BWWP, da ich dann noch flexibler bin, (PV Nutzung) und von April bis Oktober kann die Große dann aus bleiben. Wird hier häufig empfohlne, ich kann es bestätigen. Verbraucht ca 60kwh im Monat.


Würde es wieder tun!

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 27.02.2024 08:44:41
1
3679188
Split hat gegenüber Monoblock eigentlich nur einen "Vorteil". Bei Stromausfall können die Leitungen nicht eingefrieren, da dort kein Wasser sondern Kältemittel in den Leitungen (ins Haus) gehen.
Das wars schon wieder...

Für DIY kommt nur Monoblock in Frage.

Wenn es um die Wahl zwischen WOlf und Panasonic geht, sollte die Wolf nochmals LEISER sein im Betrieb. Je nach Abstand zu den Nachbarn ein PRO Argument.

Zur Wolf CHA gibt es inzwischen auch einige Berichte und Erfahrungen.
Auch eine evtl. mal gewünschte "Smarte" Steuerung kann die Wolf.

Die Hydraulikstationen sind eigentlich nur für den HB von Vorteil. Den Preis bezahlt ja der Kunde. Der Handwerker spart sich damit eben Zeit bei der Installation.
Bei DIY würde ich kein Geld für ne Hydraulikstation ausgeben.
Für das gebotene einfach zu teuer.

Dur brauchst ja letztlich nur ein 3 Wegeventil das zwischen Heizen (FBH/HK) und WW Speicher umschaltet. Das dann eben mit zwei Absperrhähnen inkl. Temperaturanzeige.
Das wars dann schon mit der Hydraulikstation. Evtl. ist eine Sicherheitsgruppe dabei. Aber auch das bekommt man separat.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 08:55:13
0
3679195
Komm bitte von den 55 grad runter. Ermittel vom schlechtesten Raum beim 33er hk die vlt. Diese setzt du auf die anderen Räume an. Mit Glück funktioniert auch ein kreuztausch in den Räumen. Dann kannst du das Volumen dafür für dein Haus ermitteln.
Ziel wäre 40grad oder noch niedriger…


Wenn dein Speicher da ist, nimm ihn für den Rücklauf.

Für duschen reicht 200l. Hab ich auch. Würde aber jetzt 300l wählen. Mehr Möglichkeiten mit pv, und die Badewanne killt nicht gleich den Speicher.

Die Pana ist deutlich lauter. Das sollte beim Standort berücksichtigt werden. Ebenso der frostfreie Ablauf für das Kondenswasser.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 08:58:47
0
3679201
Zitat von Biblis Beitrag anzeigen
Ich weiß es gibt Dämmpotential für die Außenwände, aber Dämmung, neue Fenster o.ä. lassen sich wirtschaftlich unter keinen Umständen rechtfertigen. Die erwartbaren Einsparungen amortisieren sich wohl erst in 100 Jahren.[...]



Komisch, ich kenne keinen der den Sprung von 2019 zu 2022 vorhersehen konnte. Und du willst das für 100jahre vorhersagen!?

Einige Sachen lassen sich leichter lösen als du denkst, so können zum Teil auch im Fenster nur die glaspakete getauscht werden. Eine Tür von 1,9 geht auch schnell zu halbieren.

Verfasser:
A Min
Zeit: 27.02.2024 09:14:29
3
3679221
Wenn 1000kWh Strom mal 5000€ kosten, könnte sich Dämmen in solchen Fällen evtl. wohl mal rechnen.
Fenster von 1,1 auf z.B. 0,8, macht auch den Bock so richtig fett. Zumauern wäre noch besser.
Danach reichen dann auch LED Lampen zum Heizen.
Sorry, war ein wenig ab von der Realität. Musste aber mal raus.

Verfasser:
Don Quijote
Zeit: 27.02.2024 09:32:05
0
3679235
Für mich ein spannendes Projekt, da wir sehr ähnliche Randbedingungen haben.

Wie mein Vorschreiber würde ich dir auch raten, die VLT weiter abzusenken. Deine Beschreibung hört sich nicht so an als wärst du da schon am Limit. Mir reichen bei ganz ähnlichen Randbedigungen (Baujahr, Dämmstandard, Fläche...) 44°C VLT bei NAT von -10°C. Das hängt natürlich von deinen HK ab, aber ein paar Grad runter gehen vermutlich noch.

Hast Du schon eine Vorstellung, welchen Volumenstrom deine Anlage "verträgt"? Das ist aus meiner Sicht eine wesentliche Randbedingung auch für die Auswahl der Wärmepumpe. Persönlich habe ich mich auf Vaillant eingeschossen, weil die da sehr moderate Anforderungen hat und unsere Hydraulik leider etwas dünn ist. Das scheint für das Baujahr üblich zu sei, daher würde ich da mal drauf gucken. Bei meiner Therme kann ich den Volumenstrom ablesen. Vaillant taucht in deiner Aufzählung nicht auf, hat das Gründe? Die Arotherm Plus wird ja auch viel DIY verbaut.

Ich plane auch, das aktuell als WW-Speicher genutzte Fass (bei uns 150 l) als Rücklaufreihenspeicher einzubauen. Dass das Ding größer ist als unbedingt erforderlich, sehe ich nicht als Nachteil. Der Wärmeverlust sollte sehr gering sein (ist ja gedämmt), und so sorgt es wenigstens für eine gewisse Erhöhung der Trägheit.

Grüße
Oliver

Verfasser:
Biblis
Zeit: 27.02.2024 09:58:14
0
3679252
Danke für die vielen Antworten. Ich versuche mal der Reihe nach zu antworten:
1. Split-Anlage fällt für mich weg weil DIY und R290. Wenn es eine effiziente R290 Monoblock ist, sind die Abtauzyklen in den Effizienzkennzahlen ja auch bereits enthalten.
2. Wegen zu wenig Leistung mache ich mir keine Gedanken. Ich bin seit Jahren in der Verfahrenstechnik unterwegs und ich habe noch nirgendwo ein unterdimensioniertes System gesehen das einen stark einschränkt. Eigentlich immer überdimensionierte Systeme die den Prozess ruinieren. Zur Not geht der Heizstab eben ein paar Tage rein. Das ist in der Summe über das jahr jedoch deutlich effizienter als eine zu groß ausgelegte WP. Reserven bei WP kennt man weltweit nicht. Nur in Deutschland gibt es diese inhärente Angst. Die schnellere Warmwasserbereitung ist ein Argument für etwas mehr Leistung, ja. Ggf. ein Argument für die Wolf.
3. Ja, WP die tief runtermodulieren können und im Optimalfall mit nem geringen Volumenstrom klarkommen suche ich. Nehme jeden Vorschlag an. Den Tipp mit der Arotherm sehe ich mir mal näher an.
4. Wenn man selbst kauft sind Hydraulikstationen schon nicht mehr so teuer. Den Heizstab gibts da ja auch mit drin. Und den geringeren Aufwand habe ich beim installieren ja auch. Insofern möchte ich sie jetzt nicht pauschal ausschließen wollen.
5. Klar möchte ich mit der VL-Temperatur weit unter die 55°C kommen. Diese sind in den Berechnungen nur häufiger angegeben, deshalb habe ich das hier auch geschrieben. Bei meinem jetzigen System kann ich nur leider nicht tiefer als 50 °C. Wie bereits beschrieben habe ich jedoch noch gute Reserven.
6. Klar ist Dämmen immer gut. Nein ich habe 2020-2020 nicht vorhergesehen. Aber selbst wenn wieder der sehr unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass die Energiepreise sich verdoppeln, rentiert Fenstertausch halt eben in 50 Jahren. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich nie dämmen werde. Aber jetzt eben nicht. Ggf. in 10 Jahren wenn die Fenster durch sind. Oder wenn die Preise wieder explodieren sollten.
7. Die Hydraulik ist genau mein Problem. Ich habe leider keine Anzeige für den Durchfluss. Auch mit Abschätzung kam ich nicht weiter weil mir einfach die Daten des Systems fehlen. Deshalb auch die Frage nach Pufferspeicher und Erfahrungen mit Ähnlichen Systemen. Ich habe auch so das Gefühl, dass der niedrige Durchfluss ein Problem sein könnte. Gibt es eine einfach Möglichkeit diesen abschätzen zu können? (ohne Einbau Messgerät oder Leihen von Messgeräten)
8. @ Oliver: Wie weit bist du bei deinen Planungen. Spannend, dass du ein sehr ähnliches System hast. Evtl. hilft auch hier der Quervergleich um meinen Volumenstrom besser abschätzen zu können.

Grüße
Martin

Verfasser:
Don Quijote
Zeit: 27.02.2024 10:23:41
0
3679271
Hallo Martin,

hier hatte ich beschrieben, wie ich diesen Winter die Wärmelast gemessen habe, um die richtige Wärmepumpe auswählen zu können.

Unsere Gasheizung (Vaillant ecotec 146) läuft aktuell mit 12l/min (also 720 l/h). Dabei zeigt die Pumpe irgendetwas um 15-20% an. Wenn ich aber manuell auf 100% stelle, dann steigt der Volumenstrom nur wenig auf ca. 14 l/min (also 840 l/h). Meines Wissens haben Wärmepumpen stärkere Heizkreispumpen als Gasbrennwertthermen, aber ich bin nicht sicher, ob ich viel mehr als die genannten 700 bis 800 l/h anpeilen kann. Aber die Arotherm Plus 55/6 sollte damit zurecht kommen.

Achja: WW habe ich bei uns letzten Sommer von der Brennwerttherme abgeklemmt, läuft jetzt über BWWP. Das ist natürlich ein wesentlicher Unterschied zu deinem Setup.

Grüße
Oliver

Verfasser:
joe115
Zeit: 27.02.2024 10:55:03
0
3679293
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
[...]
Das würde ich aber einmal erklärt haben wollen warum die MB- nicht soweit wie eine Split-WP heruntermodulieren können sollte und warum Split grundsätzlich weniger Heizwasserdurchsatzmenge als MB benötigen soll. Der TS schreibt direkt im ersten Satz von DIY, dafür ist doch Splittechnik nicht[...]


Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Mein Halbwissen lässt mich vermuten, dass es am Kältemittel liegen mag.
Auch Split ist zu 90% DIY möglich, Kältetechniker sind wohl flexibler als andere, eine solche Anlage gegen einen kleinen Obulus zu füllen. Die Inbetriebnahme selbst ist nicht schwierig. Split bleibt also durchaus eine Option. Ist doch auch Sinn und Zweck eines Forums, diese Optionen aufzuzeigen (und selbst dazu zu lernen).

Gruß

Verfasser:
joe115
Zeit: 27.02.2024 11:05:31
0
3679302
Zitat von Biblis Beitrag anzeigen
7. Die Hydraulik ist genau mein Problem. Ich habe leider keine Anzeige für den Durchfluss. Auch mit Abschätzung kam ich nicht weiter weil mir einfach die Daten des Systems fehlen. Deshalb auch die Frage nach Pufferspeicher und Erfahrungen mit Ähnlichen Systemen. Ich habe auch so das Gefühl, dass der niedrige Durchfluss ein Problem sein könnte. Gibt es eine einfach Möglichkeit diesen abschätzen zu können? (ohne Einbau Messgerät oder Leihen von Messgeräten)


Wenn du deine projektierte WP selbst einbauen willst, sollte es kein unüberwindliches Problem darstellen, einen WMZ einzubauen. Die Kosten belaufen sich auf ca 300€ mit Material, WMZ dann schon WMbus-fähig und fernauslesbar (zB Kamstrup Multical 303). Der WMZ kann auch bei der WP gute Dienste leisten. Er zeigt VL/RL Temperatur und Volumenstrom (und weitere davon abgeleitete Werte).

Gruß

Verfasser:
Frimo
Zeit: 27.02.2024 11:08:27
0
3679305
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Zitat von Biblis Beitrag anzeigen
[...]



Komisch, ich kenne keinen der den Sprung von 2019 zu 2022 vorhersehen konnte. Und du willst das für 100jahre vorhersagen!?

Einige Sachen lassen sich leichter lösen als du denkst, so können zum Teil auch im Fenster nur die glaspakete getauscht werden. Eine Tür von[...]


Du hast aber schon gelesen, auf welchem Stand das Objekt schon ist?

Bei 1.1er Fenstern kommt kein Mensch auf die Idee, die anzufassen.

Die VL muß runter, richtig.

Und das geht auch ohne weiteres bei dem Baujahr.

Verfasser:
Biblis
Zeit: 27.02.2024 11:47:21
0
3679330
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Zitat von Biblis Beitrag anzeigen
[...]


Wenn du deine projektierte WP selbst einbauen willst, sollte es kein unüberwindliches Problem darstellen, einen WMZ einzubauen. Die Kosten belaufen sich auf ca 300€ mit Material, WMZ dann schon WMbus-fähig und fernauslesbar (zB Kamstrup Multical 303). Der WMZ kann auch bei der WP gute[...]


Das ist ein sehr guter Hinweis! Ich wollte nur nichts leihen und ein paar Tage später wieder zurückgeben müssen. Ich schau mir das mal an und evtl. habe ich bald ne WMZ-Messung im System.

Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
[...]


Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Mein Halbwissen lässt mich vermuten, dass es am Kältemittel liegen mag.
Auch Split ist zu 90% DIY möglich, Kältetechniker sind wohl flexibler als andere, eine solche Anlage gegen einen kleinen Obulus zu füllen. Die[...]


Das stimmt. Das Problem ist evtl. auch weniger der Kältetechniker (kenne jemanden der das ggf. sogar machen würde) sondern die Tatsache, dass R290 mein präferiertes Kältemittel ist. Ich möchte keine halogenierten Kohlenwasserstoffe in meinem Haus. Im Falle eines Brandes gibt das tolle Flusssäure. Außerdem kenne ich die Herstellung von diesem Zeug und finde das man das wo auch immer vermeiden sollte. Umwelteinwirkung ist auch ein Thema. Propan gibt es bisher leider nicht in Split-Anlagen. Man könnte zwar mit nem Überlastventil nach draußen einfach die ganzen Sicherheitssorgen eliminieren, aber die meisten Menschen würden das wohl nicht wollen. Deshalb baut (meines Wissens nach) sowas auch leider keiner.

Die Abkopplung der Wärmeerzeugung für WW von der Heizung mit ner separaten Wärmepumpe im keller habe ich mir auch schon mehrmals überlegt. Ich habe noch so mein Problem mit dem Herunterkühlen des Raumes im Winter. Ich schaue mal nach ner geeigneten Warmwasserwärmepumpe.

Verfasser:
Jogi14
Zeit: 27.02.2024 11:53:28
0
3679334
Ich habe noch so mein Problem mit dem Herunterkühlen des Raumes im Winter. Ich schaue mal nach ner geeigneten Warmwasserwärmepumpe.
Dann schau doch nach Rücklaufwärmepumpe. Gibt es auch von anderen Herstellern (u.a. Ovum) und funktioniert nicht nur mit Fussbodenheizung.

Verfasser:
Oetzi_Oetztaler
Zeit: 27.02.2024 11:54:09
0
3679335
Ich denke nicht, dass der WMZ hier einen großen Unterschied machen wird. Den braucht man eher in komplett unsanierten Altbauten, wo völlig unklar ist, wie ineffizient die alte Ölheizung läuft. Die Verbrauchswerte die du für dein Haus genannt hast, machen es auf jeden Fall wärmepumpentauglich, und auch die maximale Heizlast kannst du mit den gängigen Daumenregeln ganz gut einschätzen.

WMZ ist sicher ganz nett für effizienzauswertungen, aber im aktuellen Fall bezweifle ich, dass er wirklich einen Unterschied bei der Auswahl der richtigen Wärmepumpe machen wird.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 12:28:23
0
3679363
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
[...]


Du hast aber schon gelesen, auf welchem Stand das Objekt schon ist?

Bei 1.1er Fenstern kommt kein Mensch auf die Idee, die anzufassen.

Die VL muß runter, richtig.

Und das geht auch ohne weiteres bei dem Baujahr.


Ganz wichtig ein genanntes Beispiel nochmal zu bewerten!

Verfasser:
Don Quijote
Zeit: 27.02.2024 12:29:56
0
3679365
Zitat von Biblis Beitrag anzeigen
Die Abkopplung der Wärmeerzeugung für WW von der Heizung mit ner separaten Wärmepumpe im keller habe ich mir auch schon mehrmals überlegt. Ich habe noch so mein Problem mit dem Herunterkühlen des Raumes im Winter. Ich schaue mal nach ner geeigneten Warmwasserwärmepumpe.


Dazu vielleicht auch unsere Erfahrungen: Die BWWP steht bei uns im Waschkeller, zusammen mit Waschmaschine/Trockner, Gasbrennwerttherme und 8 kW PV-Wechselrichter. Der Raum ist nicht aktiv beheizt, grenzt aber an beheizte Kellerräume an. Ohne BWWP war die RT auch im Winter eigentlich immer bei 19-20° Grad, im Sommer auch gerne >20°C.

Jetzt mit BWWP: Während die BWWP läuft, sinkt die Temperatur auf 12-13°C. Nachdem die BWWP ausgeht, steigt die Temperatur auch im Kernwinter wieder an auf 16°-18° Grad. Jetzt aktuell sind's sogar schon wieder 19°C. Die 16°C habe ich gesehen, wenn ein Tag mal keine Sonne scheint (=> Wechselrichter hat keine Abwärme) und wir nicht gewaschen haben.

Mir ist klar, dass die BWWP zumindest einen Teil der Wärme aus den beheizten Nachbarräumen zieht. Aber das ist nur ein Teil, es kommt offenbar auch (vorher ungenutzte) Wärme von den anderen Geräten im Raum und vermutlich auch aus dem umgebenden Erdreich. Hier und hier hat Kaigo dazu Betrachtungen/Rechnungen angestellt.

Grüße
Oliver

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 12:30:47
0
3679366
Zitat von Biblis;3679330[...



Hast du drüber nachgedacht, ggf eine Klimaanlage zu installieren. Im Sommer kühlen, im Winter Reserve!? Gibts auch zum Selbermachen…

Verfasser:
joe115
Zeit: 27.02.2024 14:23:14
0
3679432
Zitat von Oetzi_Oetztaler Beitrag anzeigen
Ich denke nicht, dass der WMZ hier einen großen Unterschied machen wird. Den braucht man eher in komplett unsanierten Altbauten, wo völlig unklar ist, wie ineffizient die alte Ölheizung läuft. Die Verbrauchswerte die du für dein Haus genannt hast, machen es auf jeden Fall wärmepumpentauglich, und[...]


Jein.
Das Haus ist sicherlich grundsätzlich WP geeignet, aber wenn VL RL runtergehen sollen, muss a) der Volumenstrom hoch und b) die Heizflächen ggf. vergrößert werden. Eine WP zeigt ihre Werte zumindest ungefähr an, eine moderne UWP auch. Das Zeugs von vor 20 Jahren hingegen lässt einem komplett im Dunkeln.

Gruß

Verfasser:
Janderkann
Zeit: 27.02.2024 14:27:40
0
3679435
Hey, ich suche für den Sommer noch eine Klima zum selbermachen.

kannst du. mir da mal nen Tipp geben.


Über meine Pana kann ich nicht, da ich. nur normale HK habe, und keine Tropfsteinhöhle bauen will.




Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Zitat von Biblis;3679330[...



Hast du drüber nachgedacht, ggf eine Klimaanlage zu installieren. Im Sommer kühlen, im Winter Reserve!? Gibts auch zum Selbermachen…

Verfasser:
Biblis
Zeit: 27.02.2024 15:21:37
1
3679467
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Zitat von Biblis;3679330[...



Hast du drüber nachgedacht, ggf eine Klimaanlage zu installieren. Im Sommer kühlen, im Winter Reserve!? Gibts auch zum Selbermachen…


Erstes Ziel ist die Hauptheizung zu tauschen. Lieber entspannt im Sommer Gas raus und WP rein als sich in 1-2 Jahren im Dezember bei -10°C überraschen zu lassen. Heizungen sind ja vorhanden da ist WP naheliegend. Klimaanlagen haben keinen Strahlungsanteil bei der Erwärmung und das Heizen ist weniger behaglich. Ich muss zugeben, dass ich hier wirklich etwas empfindlich auf jegliche Art von Zug reagiere. Das ist mir schon häufiger im europäischen und nordamerikanischen Ausland aufgefallen.
Falls wieder Erwarten die Heizleistung nicht reichen sollte, kann man über eine Klima reden, ja. Das ist aber erstmal nicht im Fokus.

Ich nehme folgendes aus den guten Antworten mit:
- Geringe Volumenströme können ein Problem sein. Die Vaillant Arotherm 55/6 ist hier durchaus auch eine Option.
- Ich werde meinen vorhandenen 160l-WW-Speicher als Puffer im Rücklauf nutzen.
- Ich versuche noch den Durchfluss meines Systems zu ermitteln. Ein WMZ ist hier ne Möglichkeit um Rückschlüsse auf den Durchfluss zu machen. Die Heizleistung selbst ist nicht mehr so das Problem. Hier denke ich kann ich relativ sicher eine 5 kW-Pumpe nehmen.
- Die Brauchwasserwärmepumpe über Rücklauf (also eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe für Warmwasser) ist eine coole Idee. Wenn das bei mir geht ist das wohl der erste Projektteil in diesem Jahr.

Grüße
Martin

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 18:33:49
0
3679565
Ich habe eine Mitsubishi probiert mit diesem Sensor. Kein Zug, 1m davor kaum zu hören. Nichts wie man es aus dem Urlaub kennt…

Verfasser:
SebDob
Zeit: 27.02.2024 18:52:10
0
3679577
Zitat von Janderkann Beitrag anzeigen
Hey, ich suche für den Sommer noch eine Klima zum selbermachen.

kannst du. mir da mal nen Tipp geben.


Über meine Pana kann ich nicht, da ich. nur normale HK habe, und keine Tropfsteinhöhle bauen will.




Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
[...]



Viele Anbieter, etwa klivago haben vakuumisierte Leitungen für Selbermachen im Angebot. Gerät vorgefüllt. Zusammenstecken fertig. Kondenswasser ist halt noch ein Thema. Da muss eine Pumpe rein, Schlauch nach draussen…

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