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Foren
1 Jahr Betrieb einer WP nach Optimierung mit Hilfe des Forums!
Verfasser:
cmuesei
Zeit: 01.03.2024 11:20:17
28
3680796
So ziemlich genau vor einem Jahr hatte ich alle Optimierungsempfehlungen meiner verkorksten FB-WP-Installation umgesetzt und kann heute nur jedem Empfehlen, dieses Forum zu nutzen und das möglichst schon während der Planung!
Angaben zur Projekt: Planungsbeginn 2021
freistehendes EFH, Bj.1982, Heizfläche 185qm, Dach mit leichter Dämmung ca. 120-140mm Mineralwolle, Fenster 2-fach 2001, sonst keine Maßnahmen. Heizsystem 14HK +2 kleine FBH per RTL, relativ schlechte hydraulische Bedingungen, da Steigleitungen zum OG nur 18er Verbundrohr. ÖL-NT Kessel 27-34kw Jahresverbrauch 2200-2500l
PV-Anlage 5,5kwp ohne Speicher, NAT -14,5
berechnete Heizlast mit Heizreport.de 8,1KW incl. WW
Zu Angebot und Beratung wurden 10 FB angefragt, 4 haben sofort abgelehnt, da in unserem Haus ohne FBH keine WP-Betrieb effizient möglich ist?!
Von 5 FB wurden Angebote erstellt WP mit Heizleistungen zw. 12,5 und 24kw, ein Angebot 16kw WP+18KW Gastherme. Auf das Angebot von Thermondo warte ich wohl zum Glück noch heute.
Alle Angebote mit Hygienespeicher ab 800l , einer mit Parallelspeicher + extra Puffer mit FRIWA.
Ausgeführt wurde dann in 11/22 eine Vaillant 125/5 (12,5kw) mit Hygienespeicher 600l als Kombispeicher + Mischer und HKP, Öler sollte bleiben für Spitzenlast!?
Inbetriebnahme erfolgte durch WKD!!
Ergebnis bei +8-10°AT- Stromverbrauch bis 80kwh/d bei bis zu 70 Takten! Bis Mitte Januar 23 hatte ich bereits knapp 3500kwh verbraucht, AZ lag bei 2,4
Leider bin ich erst dann auf das Forum gestoßen und habe Informationen zur Optimierung eingeholt. Innerhalb weniger Wochen wurde dann auf Anraten hier, der Heizkreis inkl. Mischer-Pumpengruppe vom großen Topf getrennt, bzw. die Pumpengruppe durch ein ÜSV ersetzt und einer kleinen Puffer im RL verbaut. Auch alle Einstellungsempfehlungen befolgt und einen neuen hydraulisch -thermischen Abgleich durchgeführt. Wegen der vielen verbliebenen Takte wurde kürzlich auch die Platine der AE in Eigeninitiative getauscht, da Vaillant nicht reagiert.
Bilanz nach den genannten Änderungen
3899kwh Strom /a (ext. Zähler) bei einer AZ von 4,15
Die Takte liegen jetzt etwa bei 2/3 der Kompressorlaufzeit, an Tagen mit ebenfalls +8-10°AT liegt der Verbrauch noch bei ca. 12-15Kwh
Der Fairniss halber, WW wird nur teilweise mit WP erzeugt, da PV-Stab vorab schon vorhanden, und im Winter verbrenne ich das restliche Öl.
Zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht und der E-Stab der WP ist deaktiviert.
Inzwischen kann ich die hier erhaltene Hilfe im Rahmen meines erlesenen Wissens und der gemachten Erfahrungen hier weitergeben.
Trotzdem möchte ich mich nochmals bei allen bedanken, welche meiner difusen Beitragsstreung gefolgt sind und mir geholfen haben.
VIELEN DANK

Verfasser:
Ben1985
Zeit: 01.03.2024 11:35:39
1
3680807
WW über PV und im Winter läuft der Ölbrenner. Das du das gute AZ hast und geringen Stromverbrauch wundert mich nicht…

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 01.03.2024 11:47:54
5
3680812
@Ben: Schon richtig lesen :)
"Zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht und der E-Stab der WP ist deaktiviert."

D.h. in Bezug auf die Arbeitszahl ist höchstens die Frage wie hoch der Warmwasseranteil ist. Bei mir liegt der z.B. unter 10%, also nicht so dramatisch bei der JAZ.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 01.03.2024 11:58:04
1
3680814
@cmuesei.
Klasse, dass Du die Anlage dahingehend optimieren konntest, dass die Maschine effizienter als vorher funktioniert! 👍

Ich selbst habe heute am 1. Tag des neuen Monats wieder sämtliche Zähler abgelesen und die Daten in meiner Excel-Tabelle eingetragen.
Im Februar diesen Jahres hat unser von mir in Oktober 2014 zu 100% in Eigenleistung installierter und damals selbst in Betrieb genommener Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock tatsächlich erstmals in einem Februar AZ >5 gewuppt! Das liegt sicherlich ein bisschen daran, dass ich seit gut 2 Jahren so gut wie garnicht mehr an den Reglern der bivalenten Heizungsanlage rumspiele, zum Teil sicherlich ist aber auch das Klima immer optimaler für's Luftwärmenutzen geeignet. 😉

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 01.03.2024 12:21:53
2
3680824
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Der Fairniss halber, WW wird nur teilweise mit WP erzeugt, da PV-Stab vorab schon vorhanden, und im Winter verbrenne ich das restliche Öl.
Zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht


Etwas widersprüchlich sind die Angaben ja schon.
Warmwasser wird jetzt ausschließlich über PV Heizstab und Öler gemacht, wenn im Winter das Öl aufgebraucht, aber sonst nicht für Heizzwecke verwendet wird?

Verfasser:
NikolausJo
Zeit: 01.03.2024 12:47:01
0
3680835
Zitat von Torsten74 Beitrag anzeigen
@Ben: Schon richtig lesen :)
"Zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht und der E-Stab der WP ist deaktiviert." [...]

Selber richtig lesen?
"Der Fairniss halber, WW wird nur teilweise mit WP erzeugt, da PV-Stab vorab schon vorhanden, und im Winter verbrenne ich das restliche Öl."
WW zieht die JAZ runter, das wissen wir ja langsam zur Genüge. Trotzdem schön für den TE, dass es jetzt für ihn gut läuft .

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 01.03.2024 13:11:31
3
3680846
Zitat von NikolausJo Beitrag anzeigen

WW zieht die JAZ runter, das wissen wir ja langsam zur Genüge.

Wenn die Anlage so gut wie nie Warmwasser machen muss, sehen die Zahlen natürlich schön aus.

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 01.03.2024 13:24:38
0
3680850
Zitat von NikolausJo Beitrag anzeigen
Zitat von Torsten74 Beitrag anzeigen
[...]

Selber richtig lesen?
"Der Fairniss halber, WW wird nur teilweise mit WP erzeugt, da PV-Stab vorab schon vorhanden, und im Winter verbrenne ich das restliche Öl."
WW zieht die JAZ runter, das wissen wir ja langsam zur Genüge. Trotzdem schön für[...]


"Der Fairniss halber, WW wird nur teilweise mit WP erzeugt, da PV-Stab vorab schon vorhanden, und im Winter verbrenne ich das restliche Öl."

Nächster Satz:
"Zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht und der E-Stab der WP ist deaktiviert."

Für mich klingt das nach WW mit ÖL+Heizstab, heizen nur mit WP. Aber ich gebe es zu, man kann "zur Heizungsunterstützung wurde der Öler nie gebraucht" auch so lesen als ob trotzdem genutzt wurde.

Grob überschlagen könnte das auch hinkommen das nur die WP fürs Heizen zuständig war, wenn der Öler unter 0,8 Jahresnutzungsgrad lag.

Verfasser:
Daniel.Torrence
Zeit: 01.03.2024 14:20:57
1
3680875
Ich freue mich, dass der TE jetzt eine zufriedenstellende Heizungslösung mit guter JAZ hat.

Hinterher ist man bekanntlich immer klüger, hier konnte durch Optimierungen ein gutes Ergebnis trotz anfänglich schlechter Installation erreichen.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 01.03.2024 15:13:21
1
3680897
Also nochmal zum Mitschreiben:
Der Öler läuft von Nov. bis Mitte März ausschließlich zur WW- Bereitung.
In der restlichen Zeit habe ich das so geregelt, daß der PV- Stab je nach Sonneneinstrahlung bis 15Uhr Zeit hat den 600l Topf auf entsprechende Temperatur zu heizen. Einstellung ist dann 65° max., eine Pumpe wälzt das Wasser zusätzlich um, ebenfalls nur wenn PV Strom anliegt. Hat der Stab bis dahin die untere Einschaltgrenke bzw. Hysterese nicht erreicht, greift die WP ein.
Nur mit WP braucht das Wasser 2 kWh Strom um die ca. 8k aufzuheizen, bei 52° Zieltemperatur.
Leider kann ich die Daten wegen der neuen Platine nicht mehr auslesen.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 01.03.2024 16:02:10
8
3680927
Zusammengefaßt:

Die meisten Heizungsbauer (und Kältebauer) haben keine Zeit, eine WP-Anlage bedarfsgerecht zu planen und effizient einzustellen.

Du hast Dein "Monster" jetzt eingehegt und in den Griff bekommen.

Sehr gut !

Verfasser:
SebDob
Zeit: 01.03.2024 19:40:47
0
3681003
Eigentlich ist erst der Bericht ohne Öl interessant. War schon immer so, je effizienter das Haus, umso dominanter der WW Anteil, umso schlechter die jaz.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 02.03.2024 08:59:28
4
3681144
Ob mein Ablaufdatum einen Solchen Bericht noch zulässt, wage ich zu bezweifeln. Zur Einschätzung der tatsächlichen JAZ wäre der sicher von Bedeutung!
Die letzten beiden "Winter" haben für das WW jeweils etwa 150l Öl gekostet.
Beim Umbau hatten wir noch etwas 4500l Öl in den 3 Tanks, für das Absaugen und die Entsorgung sollten wir noch 2000€ zahlen, das ging mir dann doch etwas zu weit ☝️

Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 02.03.2024 10:10:54
13
3681183
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
In der restlichen Zeit habe ich das so geregelt, daß der PV- Stab je nach Sonneneinstrahlung bis 15Uhr Zeit hat den 600l Topf auf entsprechende Temperatur zu heizen.
Ich werde wohl nie verstehen, warum man Warmwasser mit einem Heizstab erwärmt, wenn man stattdessen eine WP nutzen könnte. Nachvollziehbar wäre es allenfalls, wenn man den Strom nicht gegen EEG-Zahlung ins Netz einspeisen könnte, Ansonsten macht es weder technisch noch wirtschaftlich Sinn.
Beispielrechnung:
Angenommen WP hat bei Warmwassererzeugung eine AZ von 3.
9 kWh Wärme müssen erzeugt werden

Bei diesen Annahmen werden 3kWh für die WP gebraucht, während 6 kWh zu EEG-Vergütung eingespeist werden könnten. Mit dem Heizstab würden die gesamten 9 kWh zur Warmwassererzeugung genutzt. Der Sinn eines solchen Betriebs bei einer EEG-PV-Anlage erschließt sich mir einfach nicht.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 02.03.2024 10:47:09
0
3681205
Wenn ich 13.000-15000 kWh im Jahr erzeuge, interessiert mich nicht, ob das WW per heizstab läuft.

Diejenigen, die zur großen pv noch ihr altes bkw laufen haben, holen damit auch 800+kwh rein.

Also nur eine Frage wieviel sicher übrig bleibt…

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 02.03.2024 12:49:47
4
3681239
Zitat von Seevetaler Beitrag anzeigen
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
[...]
Ich werde wohl nie verstehen, warum man Warmwasser mit einem Heizstab erwärmt, wenn man stattdessen eine WP nutzen könnte. Nachvollziehbar wäre es allenfalls, wenn man den Strom nicht gegen EEG-Zahlung ins Netz einspeisen könnte, Ansonsten macht es weder technisch noch wirtschaftlich[...]

Ist eine Frage der Ideologie, ich sehe nicht ein den Reststrom für 7Cent einzuspeisen, den der Versorger dann für 40Cent weiter verkauft ☝️
Das die WP nur ca. 2 KWh dafür verwenden würde ist mir bewusst, allerdings erzeugt meine 5kwp Anlage oft gerade dann keinen ausreichenden Strom, wenn die WP WW bereiten soll. Ein Speicher würde sich überhaupt nicht rechnen.
Der Stab erzeugt sehr wohl nur 1:1, schaltet aber bereits bei 50W zu.
Welche WP läuft mit 50 Watt?

Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 02.03.2024 14:35:19
4
3681261
Ich erspare mir, dir die Unlogik deiner Argumentation zu erklären...;-)

Verfasser:
rhm1
Zeit: 02.03.2024 16:03:32
3
3681300
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zusammengefaßt:

Die meisten Heizungsbauer (und Kältebauer) haben keine Zeit, eine WP-Anlage bedarfsgerecht zu planen und effizient einzustellen.

Du hast Dein "Monster" jetzt eingehegt und in den Griff bekommen.

Sehr gut !


Das ist keine Frage der Zeit, sondern eine Frage des Wissens und die Bereitschaft von ausgetrampelten Pfaden abzuweichen.
Ich bin zu gegebener maßen erstaunt, daß selbst bei der Inbetriebnahme der Werkskundendienst eines der größten Wärmepumpenherstellers in Deutschland sich offenkundig einen Dreck darum kümmert, ob die Umstellung auf Wärmepumpenbetrieb effizient und sachgerecht erfolgt ist oder nicht.
Ich kann mir im Unterschied zu irgendeinen Installationsbetrieb nicht vorstellen, daß diese Leute keine Ahnung haben, eher schon, daß die niemand auf die Füße tappen wollen.
Das Ergebnis ist, daß das Image leidet und viele eine solche Umstellung scheuen.

Verfasser:
DerBayer2022
Zeit: 02.03.2024 21:26:34
3
3681401
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
Zitat von Seevetaler Beitrag anzeigen
[...]

Ist eine Frage der Ideologie, ich sehe nicht ein den Reststrom für 7Cent einzuspeisen, den der Versorger dann für 40Cent weiter verkauft ☝️
Das die WP nur ca. 2 KWh dafür verwenden würde ist mir bewusst, allerdings erzeugt meine 5kwp Anlage oft gerade dann keinen ausreichenden Strom,[...]



Da bist Du falsch informiert. Der Versorger hat mit EEG nichts zu tun. Er kauft auch nicht Deinen Strom.

Der Netzbetriber muss Dir den Strom für einen Betrag (bei Dir wohl 7ct) abkaufen. Er verkauft ihn dann auch wieder, aber eher für durchschnittlich 3-4 ct. Er bekommt nämlich nur den Börsenpreis.

Die 40 ct, die du zahlst, beinhalten ja Steuern und Netzgebühren.

Aber immerhin ersparst Du uns allen, dass wir mit unseren Steuergeldern die Differenz zwischen den 7ct, die Du bekommen würdest, und den 3-4 ct, die der Netzbetreiber bekommt, zahlen müssen. Insofern Lob an Dich.

Verfasser:
Leonhard
Zeit: 02.03.2024 21:40:23
0
3681409
Danke Bayer für deinen Beitrag!

Ich werde es auch nie verstehen, woher die Gier und der Neid kommen.

Fürchterliche Geschwister!

Verfasser:
Hausbau2009
Zeit: 02.03.2024 21:41:24
3
3681410
Zitat von DerBayer2022 Beitrag anzeigen
Zitat von cmuesei Beitrag anzeigen
[...]



Da bist Du falsch informiert. Der Versorger hat mit EEG nichts zu tun. Er kauft auch nicht Deinen Strom.

Der Netzbetriber muss Dir den Strom für einen Betrag (bei Dir wohl 7ct) abkaufen. Er verkauft ihn dann auch wieder, aber eher für durchschnittlich 3-4 ct. Er[...]


Ich bin überzeugt, dass der TE deine "Richtigstellung" für unnötig hält. Und ich hoffe, dass du die Kernaussage vom TE trotzdem verstanden hast. Schade, das der Warmwasserspeicher meiner Vaillant Arotherm Plus keinen Anschluss für eine Direktheizung hat. Ich bekomme 7,2 Cent und bezahle 39 Cent...je kWh. Egal von wem und an wem...Irgendwie stimmt diese Rechnung nicht...

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 02.03.2024 23:13:44
1
3681437
Zitat von Hausbau2009 Beitrag anzeigen

Ich bekomme 7,2 Cent und bezahle 39 Cent...je kWh. Egal von wem und an wem...Irgendwie stimmt diese Rechnung nicht... [...]

Wenn wir doch bloß in den Niederlanden wohnen würden, wo die Zähler auch mal rückwärts laufen (dürfen) ..

;-)

Verfasser:
rhm1
Zeit: 02.03.2024 23:57:22
2
3681449
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zitat von Hausbau2009 Beitrag anzeigen
[...]

Wenn wir doch bloß in den Niederlanden wohnen würden, wo die Zähler auch mal rückwärts laufen (dürfen) ..

;-)


Kann ich verstehen, man muss sich aber klar machen, daß die Stromerzeugungskosten am Windrad oder durch PV heute schon so gut wie gar nichts mit den Stromkosten aus dem Netz an der Steckdose zu tun haben. So sind die anteiligen Kosten das Stromnetz auszubauen und aufrecht zu erhalten schon heute deutlich höher und ein Backup für PV und Wind muss auch da sein. Dann hält natürlich noch der Staat die Hand auf und die Kernkraftwerke müssen auch noch rückgebaut und endgelagert werden.
Wenn die Zähler rückwärts laufen führen die Kosten für Netz und Backup bei den anderen zu noch höheren Aufschlägen. Das bedeutet je mehr Zähler rückwärts laufen, desto teurer wird diese Umlage und der Strompreis aus dem Netz.
Geht dann wieder auf Kosten derjenigen die keine Möglichkeit haben eigenen Strom zu erzeugen. Haben wir alle schon mal bei der EEG Umlage erlebt.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 03.03.2024 00:38:14
1
3681454
Vielleicht hätte der Themenstarter ja auch einfach das Thema für sich behalten sollen, nachdem sich mittlerweile herausgestellt hat, das die Wärmepumpe nur für den Heizbetrieb zuständig ist.

Verfasser:
Torsten74
Zeit: 03.03.2024 06:31:11
4
3681462
Wenn ich mal grob schätze wäre es mit WW noch eine Arbeitszahl um 3,8. Das ganze mit Heizkörpern, einer LWWP und einer NAT von -14,5 Grad. Das klingt für mich nach guten Werten.

Der Kernpunkt bleibt auch bestehen, nach der Übergabe war der Verbrauch viel zu hoch und hat sich nach den Umbaumaßnahmen deutlich verbessert.

——-
Strom / Einspeisung ist ein eigenes Thema. Bei denen die sich über die "Vergütung" ärgern frage ich mich ob die auch einberechnen das die PV Einspeisung verhindert das Strom aus Gaskraftwerken kommt (>10 Cent/kWh) oder aus Kohlekraftwerken (10-20 Cent/kWh). Wenn muss man ja das ganze Jahr "aufrechnen" und nicht nur die Rosinen picken…

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