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Foren
Heizenergie einsparen
Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 02.04.2024 13:55:28
1
3693995
Mal einen Frage, wieviele von euch sind Angler?

Fangt ihr auch soooooo große Fische?

Kann mir einer einen naturwissenschaftlichen Grund nennen wie man mit einer Reduktion der Vorlauftemp. solche Einsparungben erreichen kann?

MfG
uwe

Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 02.04.2024 14:10:24
1
3693999
Ich weiß schon, warum ich auf so unsinnige Posts wie den Eingangsthread nicht antworte. Soll er weiterhin Blauwale angeln...:-)

Verfasser:
driveronezero
Zeit: 02.04.2024 14:20:55
0
3694005
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
[...]



Mit Verlaub: da muss noch anderes geschehen sein als nur das Absenken der VL-Temperaturen.
Zu hohe VL-Temperaturen mindern wohl erheblich die Effizienz des laufenden Betriebs eines Wärmeerzeugers, steigern aber nicht den Heizwärmbedarf eines Hauses. Und letzterer bestimmt[...]



Zur Klarstellung:
Ich habe die beheizbaren Flächen genannt, nicht die beheizten Flächen.
Bei uns wird im Obergeschoss nur das Büro beheizt, es sie denn , wir haben Gäste.

Das Schlafzimmer wird auch nicht beheizt.
Haus 2 + 3 heizen die Schlafzimmer auch nicht.

Außerdem wurden in allen 3 Gebäuden im jeweiligem Jahr der Fertigstellung in den Wohnzimmern
Kaminöfen installiert, die auch genutzt werden. Aber weniger um das Haus damit zu beheizen, es geht dabei vielmehr um die Gemütlichkeit.

Das grundsätzliche Probleme ist m.E. die Tatsache, dass bei der Gebäudeübergabe nach Fertigstellung es keine Einweisung bzgl. der Heizanlage gibt.

Der Eigentümer ist Laie und geht davon aus, dass die Anlage an den Wärmebedarf des Gebäudes zumindest grob, angepasst ist.
Die Heizung werden aber installiert und die Regelung steht auf Werkseinstellung. Im Falle der hier erwähnten Gebäude teilweise auf Höchststufe.

In der Installationsanleitung von Junkers wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Heizkörper im Führraum nicht mit Ventilen ausgerüstet werden dürfen,- bzw. diese ganz geöffnet sein müsen.
Der Endverbraucher ( Laie ) erfährt davon nichts.

Dann passieren solche Sachen wie bei uns. Man braucht das Wohnzimmer ( Führraum ) erst gegen Abend und dreht beim zubettgehen das Ventil zu.
Am nächsten Tag braucht man aber Wärme in Küche und Bad und hat die Heizungssteuerung auch so programmiert.
Da aber im Führraum die Ventile geschlossen sind versucht die Anlage nun mit viel Heizleistung Wärme in den Raum zu bekommen, was aber eben nicht funktionieren kann.

Der Laie weiß das aber nicht und verschenkt somit sehr viel Energie.

So, noch ein Wort an die Zweifler.
Beim Gebäude 3 wurde nur die Heizkurve verändert, sonst nichts. Das Haus wird mit 2 Erw. und 2 Kindern bewohnt.
Und wie heize ich?
Die Heizzeiten der einzelnen Thermostate sind wie folgt programmiert.

Küche 08:00 bis 18:30 Uhr
Bad 08:00 bis 10:00 Uhr sowie von 20:00 bis 21:30 Uhr
Büro 11:00 bis 17:00 Uhr
Wohnzimmer von 16:00 bis 23:00 Uhr

Gäste WC und Diele ( Führraum ) normale Ventile, ständig offen.

Die Heizungsregelung im Führraum ist wie programmiert. Nacht 16°, Heizen 19°
Heizzeiten für alle Tage: 08:00 bis 10:00 Uhr, 11:30 bis 13:00 Uhr sowie von 16:00 bis 22:00 Uhr
So läuft unsere Anlage seit über 20 Jahren problemlos.
Das reicht für 23,° im Bad und 22,7 im Wohnzimmer.
Habe auch viel Zeit inverstiert bis ich soweit war,- als Laie.

Verfasser:
Eugen18
Zeit: 02.04.2024 16:51:18
0
3694053
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
Moin!
Um herauszufinden ob das Bestandsgebäude sich für den Einbau einer Wärmepumpe eignet, empfehlen die Anbieter, einfach die Vorlauftemperatur des bestehenden Systems abzusenken, und zwar auf Werte welche von einer Wärmepumpe erreicht werden.
[i]Das von uns bewohnte Gebäude[...]


Meine Entscheidung für eine 5 KW WP habe ich schlicht anhand der Leistung meiner Gastherme getroffen:

18 Kw Gastherme
-2 Kw WP-Effizienz Abschlag
---------------------------
15 /
3 (COP der WP) Laut Panasonic ist COP meiner Leisha = 4,5
----------
5 Kw ist dann die benötigte /ausreichende WP-Leistung.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 02.04.2024 17:11:53
3
3694057
Das ist eine eher schmerzhafte Logik. Ich hoffe mal, dass es trotzdem gepasst hat.
Es möge aber bitte niemand nachmachen.
Zitat von Eugen18 Beitrag anzeigen
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
[...]


Meine Entscheidung für eine 5 KW WP habe ich schlicht anhand der Leistung meiner Gastherme getroffen:

18 Kw Gastherme
-2 Kw WP-Effizienz Abschlag
---------------------------
15 /
3 (COP der WP) Laut Panasonic ist COP meiner Leisha =[...]

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 02.04.2024 17:14:21
0
3694058
Zitat von Eugen18 Beitrag anzeigen
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
[...]


Meine Entscheidung für eine 5 KW WP habe ich schlicht anhand der Leistung meiner Gastherme getroffen:

18 Kw Gastherme
-2 Kw WP-Effizienz Abschlag
---------------------------
15 /
3 (COP der WP) Laut Panasonic ist COP meiner Leisha =[...]


Der 1. April war gestern ;-)

Verfasser:
pinot
Zeit: 02.04.2024 18:42:52
0
3694090
Zitat von driveronezero;3693760Der Bundestagsabgeordneten Christian- Johanne Schröder im BMWK liegen meine Einsparempfehlungen vor. Man hat meine Vorschläge geprüft und die Richtigkeit bestätigt.[break

In der Mail, in der die Richtigkeit bestätigt wurde heißt es dann weiter, man wolle die Sache " sinnig angehen ". Was auch immer das bedeuten soll.

Die Mail stammt aus dem Herbst 2022][...]


Christian- Johanne Schröder von den Grünen!

Romantisch?

Verfasser:
DMS20
Zeit: 03.04.2024 09:47:41
0
3694256
Zitat von Alien45 Beitrag anzeigen

Also ich bin nicht der TE.
Mein Haus ist aus 1887 und hat ca 115m ², nicht modern gedämmt, nur verschiefert.
Wunschraumtemperatur 20°, Heizkurve nach thermischen Abgleich 0,9, Heizkörper, Jahresverbrauch 13.000kWh. [...]
Je nach Bauweise muss ein Haus von 1887 (oder auch von 1997) weder extrem schlechte Dämmwerte noch extrem hohe Heizkosten haben; Fensterflächen und unkontrollierte Lüftungsverluste und der Standort spielen ja auch noch ihre Rollen.
Der TE hat noch'mal 30% mehr Wohnfläche als Du, schlägt man die auf Deine 13000kWh d'rauf, sind es schon 18000kWh. Das klingt dann schon etwas realistischer als "Verbrauch 1998 = 2975 m³, Verbrauch 2023 =1189 m³ Ersparnis = 60%". Und diese Ersparnis nur durch VL-Temperatur-Senkung!?
18000kWh für 160m² WF sind ca. 112kWh/m²/a, was für un-/teil-sanierte Altbauten ein guter Wert ist.

Rein rechnerisch käme das sogar ganz grob hin: Vorlauf von 80°C vorher und 49°C jetzt sind ca. 60% weniger. Wären die HK-Ventile immer voll geöffnet gewesen, könnten die HK jetzt auch nur noch ungefähr 60% weniger Energie abgeben. Was das für die Raumtemperaturen (und/oder den Fensteröffnungsgrad) vorher und hinterher bedeutete, mag man sich ja gar nicht ausmalen ...
Wenn das so gewesen sein sollte, hat diese Ersparnis jedoch weniger mit der VL-T-Senkung an sich sondern mit elementar geändertem Heizverhalten zu tun.

Verfasser:
wolleg
Zeit: 03.04.2024 10:37:33
0
3694286
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
Lt. Bedienanleitung werden für Plattenheizkörper 80° empfohlen.
Was soll damit (Plattenheizkörper 80°) gesagt werden?
Eine Glühlampe, bei der die Glühfadentemperatur sogar ca. 2600°C beträgt, wird trotz dieser hohen Temperatur deine Bude nicht warm bekommen.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 03.04.2024 11:56:53
2
3694324
Ich bin ja immer noch am überlegen wie man das hinbekommt.

80°C Vorlauf, alle Thermoststventile auf V, Bude überheizt also >>> Fenster auf.

Vorlauf deulich gesenken,Bude wird nicht mehr warm, >>> Fenster zu.

So könnte es gewesen sein.

MfG
uwe

Verfasser:
driveronezero
Zeit: 03.04.2024 13:05:16
0
3694349
Es ist schon eigenartig wie meine persönlichen Erfahrungen von den Fachleuten in Frage gestellt werden.
Warum sollte ich falsche Angaben machen? Ich bewerbe keine Produkt und will auch nichts verkaufen.

Darum nun für alle Zweifler eine Aufstellung der Verbräuche.



Jahr Verbr m³ +/- Vorj. +/- 1998

1997 1093 Einzug im Juni

1998 2975 172,2 1. Wartung Hzg. Vorl auf 65°

1999 2709 -8,9 -8,9 Ab 4/99 Beginn Dachausb. Dämmung

2000 2590 -4,4 -12,9

2001 2289 -11,6 -23,1 Austausche der Thermostatventile

2002 2160 -5,6 -27,4

2003 2155 -0,2 -27,6

2004 1736 -19,6 -41,6 Änderung Führraum

2005 1500 -13,6 -49,6

2006 1500

2007 1500

2008 1500

2009 1500

2010 1358 -9,5 -54,5

2011 1288 -5,2 -56,7

2012 1479 14,8 -50,3

2013 1465 -0,9 -50,8

2014 1151 -21,4 -61,3

2015 1296 12,6 -56,4

2016 1336 3,1 -55,1

2017 1259 -5,8 -57,7

2018 1204 -4,4 -59,9

2019 1250 3,8 -58,0

2020 1208 -3,3 -59,4

2021 1471 21,7 -50,6

2022 1188 -19,2 -60,1

2023 1189 0,1 -60,0

Wegen öfterer Anbieterwechsel konnten die Verbräuche der Jahr 2006 bis 2009 nicht genau für 365 Tage zugeordnet werden.

2009 wurde die manuelle ( Schaltuhr ) Heizanlagensteuerung gegen eine elektronische getauscht TR 200.

Der Verbrauchsanstieg 2021 ist darauf zurückzuführen, dass man mir erklärt hat, dass das mehrmalige ein,-und abschalten der Heizung über Tag einen negativen Einfluss auf den Energieverbrauch hat.
Also habe ich zu Beginn der Heizsaison im Sep. 2021 die regelung so programmiert, das die Anlage von morgens bis abends durchläuft.
Umgerechnet auf ein ganzes Jahr, wäre das ein Anstieg des Verbrauchs von rd. 40% gegenüber des Vorjahres.

Verfasser:
Carsten Kurz
Zeit: 03.04.2024 13:08:44
0
3694351
Denkbar ist vieles. Wenn Kessel oder Regelung nicht angepackt werden, kann man mit Drosseln über die Heizkörperventile nahezu die gesamte erzeugte Energie in Heizraum und Schornstein jagen. Ist der Kessel überdimensioniert bzw. kann er nicht modulieren, sind Extremverbräuche kein Wunder.

In unserer Altbau-Vereinsimmobilie steht auch so ein 60kW Monster, das im Grunde nur eine 110qm Wohnung bedient. Alte, teilweise ungedämmte Schwerkraftverrohrung. Klar landet ein Teil der so parasitär abgegeben Wärme noch 'irgendwie' im Gebäude, aber effizient ist das nicht.

Ich habe den Verbrauch auch extrem reduzieren können, aber eben auch nur, weil früher niemand drauf geguckt hat und die Kosten bei Gaspreisen von 5ct/kWh eben 'normal' waren.

Verfasser:
driveronezero
Zeit: 03.04.2024 13:15:36
0
3694352
Schade, die Tabelle ist jetzt verruscht dargestellt.

Verfasser:
DMS20
Zeit: 03.04.2024 14:06:27
0
3694376
Liebe(r) driveronezero,

in Deinem Ausgangpost hast Du eine 60%-Verbrauchsreduktion auf das Absenken der VL-T von 80°C auf 49°C postuliert.

Nun stellt sich nach und nach heraus, dass
- das Haus (inzwischen?) nur teilbeheizt ist
- die Raumtemperaturen abgesenkt wurden (derzeitige Tagesheiztemperatur am Heizungsregler nur 19°C - und trotzdem >>19°C in den Räumen???)
- Dämmmaßnahmen ergriffen wurden
- Thermostatventile erneuert wurden (also funktionierten die alten nicht (mehr)?)
- Holzofen vorhanden und benutzt wird; selbst wenn er der "Gemütlichkeit" dienen soll, bringt er ja zumeist >>4kW Heizleistung in's Haus

Damit sind Deine Verbrauchswerte interessant, schön und gut und Deine Bemühungen sehr zu begrüßen; auch hatten diese Bemühungen sicherlich einen gut messbaren Erfolg - aber eben nicht die 60% nur auf Grund der VL-T-Senkung.

Verfasser:
driveronezero
Zeit: 03.04.2024 14:57:57
0
3694395
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
Liebe(r) driveronezero,

in Deinem Ausgangpost hast Du eine 60%-Verbrauchsreduktion auf das Absenken der VL-T von 80°C auf 49°C postuliert.

Nun stellt sich nach und nach heraus, dass
- das Haus (inzwischen?) nur teilbeheizt ist
- die Raumtemperaturen abgesenkt[...]


Noch einmal.
Der Ofen wurde auch schon 1997 benutzt. Das bedeutet das die Wärme auch schon 1997 an das Haus abgegeben wurde. Somit ergibt es auch keine Verzerrung bei den Verbrauchswerten

Die manuellen Thermostate wurden getauscht, nicht weil sie defekt waren, sondern weil man mit den elektronischen Thermostaten individueller regeln kann.

Die Decke zum Obergeschoss vor beginn des Ausbaus: Stahlbeton mit Estrich auf 10 cm Styropor plus gedämmter Einschubtreppe. War also schon gedämmt.

Die Diele ist der Führraum, dieser Raum hat die größten Wärmeverluste.
Eingangsbereich sowie Treppe nach oben.
Darum reicht am TR 200 eine Temperatureinstellung von 19° um gleichzeitig in den anderen Räumen höhere Temperaturen zu bekommen. Dabei ist das manuelle Thermosttventil am Dielenheizkörper voll geöffnet. Tag und Nacht

So langsam glaube ich, dass einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 03.04.2024 15:47:22
3
3694414
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
[...]


Noch einmal.
Der Ofen wurde auch schon 1997 benutzt. Das bedeutet das die Wärme auch schon 1997 an das Haus abgegeben wurde. Somit ergibt es auch keine Verzerrung bei den Verbrauchswerten

Die manuellen Thermostate wurden getauscht, nicht weil sie defekt waren,[...]


Das Problem ist, dass du im Eingangspost so ganz pauschal äußerst: eine ALLEINIGE Reduktion der VLT einer Gasheizung hat ENORME Einsparpotentiale zur Folge. Und das kann, wie bereits mehrmals angedeutet, physikalisch nicht sein.

Hier im Forum stößt du allein deswegen schon auf Gegenwind, weil so eine Aussage indirekt suggeriert: spart euch doch den ganzen Quatsch mit Klimawandel und Wärmepumpen. Ihr müsst NUR eure Vorlauftemperatur der Gasheizung runterstellen, schon lösen sich hohe Verbräuche in Luft auf. Zumindest tut es das bei mir, gebe ich ganz offen zu.

Wie ja auch schon gesagt wurde: schön, dass du den Verbrauch so stark reduzieren konntest. Aber sag doch mal, wann wurde die VLT denn von den 65°C im Jahr 1998 auf 49°C reduziert? Du hast ja durchaus mehrere Maßnahmen über die Jahrzehnte vorgenommen, und nicht NUR die Vorlauftemperatur reduziert. Auf mehr will hier glaube ich auch niemand raus.

Das hat also alles mitnichten damit zu tun
"So langsam glaube ich, dass einfach nicht sein kann, was nicht sein darf."

sondern damit, dass es eben nicht so einfach ist, wie dein Eingangspost es suggeriert. Ich sage nicht, dass du das mit Absicht so formuliert hast - aber das ist das, was ankommt.

Verfasser:
Schultes
Zeit: 03.04.2024 19:05:27
0
3694495
Nun ja, ein 28mm Rohr hat bei 80 Grad und ca. 20 Grad Umgebungstemp. ungedämmt eine Verlustleistung von ca. 130W/m. Das gleiche Rohr hat ungedämmt bei 50/20 noch ca. 55W/m.
Jetzt kommt es halt drauf an, wieviel ungedämmte Leitung im Keller sind und wieviel ggf. ungedämmt in Aussenwänden. Eine Absenkung der VLT kann schon eine massive Reduzierung bringen, wenn viele Leitungen ungedämmt sind.
Deshalb mal die Frage an den TE: Sind Leitungen ungedämmt?
Wenn ja, dringend dämmen und du wirst Dich wundern wieviel du noch sparen wirst.

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 03.04.2024 19:19:40
1
3694498
Zitat von Schultes Beitrag anzeigen
Nun ja, ein 28mm Rohr hat bei 80 Grad und ca. 20 Grad Umgebungstemp. ungedämmt eine Verlustleistung von ca. 130W/m. Das gleiche Rohr hat ungedämmt bei 50/20 noch ca. 55W/m.
Jetzt kommt es halt drauf an, wieviel ungedämmte Leitung im Keller sind und wieviel ggf. ungedämmt in Aussenwänden. Eine[...]


Jo, grundsätzlich schon richtig, das kann ein Teil der Erklärung sein. Ist halt weiterhin stochern im Nebel.

Selbst wenn 40 m mit ca. 50% Raumwirksamkeit und 50% Verlust nach Außen komplett ungedämmt verlegt sind, sind es "nur" grob 4.000 kWh (je nach Betriebsstunden bei 80 bzw 50°C). Immernoch keine 60% Einsparung. 😜

Verfasser:
Schultes
Zeit: 03.04.2024 20:26:52
0
3694515
Ich kann und will keine Erklärung zu der Situation vor Ort abgeben.
Aber wenn er tatsächlich 40 m Rohr im Keller hätte und Keller belüftet ist dann hat er bei 80/20 und 3200h Heizung „Ein“ einen Energieverlust im Keller von
40m x 130W/m x 3200h = 16640 kWh im Jahr. Bei 50/20 nur noch 40 x 55 x 3200 = 7040 kWh. Das wären schon 9600 kWh Differenz, nur durch Absenkung der VLT.
Alles Spekulation, ich kenne die Situation vor Ort nicht.
Aber ungedämmte Rohre im Keller kommen gar nicht so selten vor und Konstanttemp.kessel gibbet es auch noch öfters als man denkt!

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 03.04.2024 22:14:45
0
3694542
Zitat von Schultes Beitrag anzeigen
Ich kann und will keine Erklärung zu der Situation vor Ort abgeben.


80 Vorlauf, Raum wird warm, Rücklauf ???
50 Vorlauf, Raum wird immer noch warm, Rücklauftemp. steigt deutlich.

Ein Teil der eingesparten Energie wird im Rücklauf wieder verprasst.

MfG
uwe

Verfasser:
DMS20
Zeit: 04.04.2024 00:13:10
0
3694569
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Zitat von Schultes Beitrag anzeigen
[...]


80 Vorlauf, Raum wird warm, Rücklauf ???
50 Vorlauf, Raum wird immer noch warm, Rücklauftemp. steigt deutlich.

Ein Teil der eingesparten Energie wird im Rücklauf wieder verprasst.

MfG
uwe
Die RL-T wird bei 80°C VL-T sicher höher sein als bei einer VL-T von 50°C. Im ersteren Fall wird sich vielleicht ein Spreizung von 30° einstellen (RL-T 50°C), im zweiten Fall von vielleicht 15°C (RLT 35°C). Hängt vom HK, der RT und dem Volumenstrom ab.

Verfasser:
DMS20
Zeit: 04.04.2024 00:47:24
0
3694572
Zitat von driveronezero Beitrag anzeigen
Noch einmal.
... Ofen wurde auch schon 1997 benutzt ... keine Verzerrung bei den Verbrauchswerten

... War also schon gedämmt ...

... Diele ist der Führraum ... hat die größten Wärmeverluste.
Eingangsbereich sowie Treppe nach oben.
Darum reicht am TR 200 eine Temperatureinstellung von 19° um gleichzeitig in den anderen Räumen höhere Temperaturen zu bekommen. Dabei ist das manuelle Thermosttventil am Dielenheizkörper voll geöffnet. Tag und Nacht

So langsam glaube ich, dass einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.[...]
Zum letzten Satz: Du beschreibst Dich als Laien, bist aber dennoch völlig beratungsresistent, wenn andere Foristen versuchen, Dein Märchen von der alleinigen (!) Wirkung einer VL-T-Senkung auf eine 60%ige-Energeieinsparung zu entschärfen?

Ofen: hier würde eine Bilanzierung der jährlich verbrauchten Holzmenge helfen (z.B.: Buche: 4,0 kWh/kg). Eine Pauschalierung "wurde auch schon 1997 benutzt" hilft da nicht weiter

Dämmung: was denn nun? Du selbst schriebst: " 1999 ...Beginn Dachausb. Dämmung"

Diele/Führraum: ich nehme an, dass die VL-T nach dem Bedarf dieses Führraums nachgestellt wird über die TR200? Und diese VL-T reicht dann bei anderen Räumen für 21 bis 24°C?
Wenn ja: da ist weiteres Optimierungspotential hinsichtlich noch niedrigerer VL-T (thermischer Abgleich).
Und, zur VL-T von 49°C: die wird ja nicht fest eingestellt sein sondern von AT und/oder RT abhängig sein. Bei welcher AT werden denn die 49°C erreicht?

Eine kleine Grafik zeigt ganz gut, was sich bei Dir so getan hat im Zusammenhang mit welchen Maßnahmen. Eine Korrektur um die Energie aus dem Ofen würde das Bild abrunden.

Verfasser:
wolleg
Zeit: 04.04.2024 09:26:14
0
3694635
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
[...]
Die RL-T wird bei 80°C VL-T sicher höher sein als bei einer VL-T von 50°C. Im ersteren Fall wird sich vielleicht ein Spreizung von 30° einstellen (RL-T 50°C), im zweiten Fall von vielleicht 15°C (RLT 35°C).
Wie kommt man auf so eine Sichtweise?
In der Regel werden Heizkörperthermostatventile verwendet, welche den Volumenstrom der Heizkörper so einstellen, dass die Raumwunschtemperatur gehalten wird.
Da spielt es dann, wenn man die Wärmeverluste in Verteileranlagen und Wärmeerzeugern unberücksichtigt lässt, keine Rolle, ob man mit VL-T 80°C oder 50°C fährt.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 04.04.2024 10:14:53
0
3694654
Zitat von DMS20 Beitrag anzeigen
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
[...]
Die RL-T wird bei 80°C VL-T sicher höher sein als bei einer VL-T von 50°C. ...


Vielleicht bei einer Einrohrheizung, keine Ahnung, habe mich gedanklich nie damit beschäftigt.

Ansonsten kann man ja mal rechnen.

MfG
uwe

Verfasser:
DMS20
Zeit: 04.04.2024 15:04:24
0
3694792
Zitat von wolleg Beitrag anzeigen
Wie kommt man auf so eine Sichtweise?
In der Regel werden Heizkörperthermostatventile verwendet, welche den Volumenstrom der Heizkörper so einstellen, dass die Raumwunschtemperatur gehalten wird.
Da spielt es dann, wenn man die Wärmeverluste in Verteileranlagen und Wärmeerzeugern unberücksichtigt lässt, keine Rolle, ob man mit VL-T 80°C oder 50°C fährt.
- je inadäquat hoch die VL-T, desto schlechter die Regelung
- je schlechter die Voreinstellung des Ventileinsatzes, desto schlechter die Regelung
- die Eintrittstemperatur in den HK ist immer (annährend) so hoch wie die VL-T am Ausgang des WE
- die Austrittstemperatur aus dem HK kann minimal der Raumtemperature (RT) entsprechen.
- die VL-T im System ist immer für ungewollte Wärmeverluste relevanter, weil sie immer höher ist als die RL-T (es sei denn, dass die VL-Rohre viel besser gedämmt wären als die RL-Rohre)
- entscheidend für die Heizleistung (HL) eines HK ist (pragmatisch betrachtet) die mittlere Temperatur des HK bzw. die Differenz zwischen VL-T und RL-T und dem Volumenstrom.
- wenn also die HL bei VL-T 80°C und 50°C gleich sein soll, muss die mittlere Temperatur am HK gleich hoch sein, was dem Mittelwert zwischen VL-T und RL-T entspricht.
- Nehmen wir an, dass der HK bei 50°C VL-T optimal ausgelegt ist und ungedrosselt mit Soll-Volumenstrom läuft, ist die RL-T z.B. 40°C. Durchschnittliche Temperatur dann 45°C.
Da käme der gleiche HK bei VL-T von 80°C nur mit einer RL-T von 10°C hin, was bei gebräuchlichen RT gar nicht geht, egal wie stark man den HK drosselt. Die Heizleistung würde also zu hoch, die RT höher als gewünscht.

Von daher gebe ich Dir Recht, dass bei gleicher HL und gleicher RT die RL-T bei hoher VL-T niedriger sein wird als bei niedrigerer VL-T.
Das allerdings unter fragwürdigen bis unmöglichen Volumenstrombedingungen, die höchstwahrscheinlich sogar die Mindestvolumenströme der meisten Fossilheizungen unterschreiten würden - d.h. dann 5-Minutentakte, Überhitzungen usw.
Die viel zu hohen Temperaturen auf der heißen Seite des Heiz- und Rohrsystems werden zudem die potentiell kleineren Verluste auf der kalten Seite dieses Systems zunichte machen, z.B. auch weil der Brennwerteffekt bei derart hohen Kesseltemperaturen bei den meisten BW-Geräten dann gegen Null gehen wird.

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