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Foren
2 Kreise (FBH & Heizkörper) ohne Mischer?
Verfasser:
DMS20
Zeit: 11.04.2024 15:32:19
1
3697353
Zitat von Hans_Bethe Beitrag anzeigen
... Durch die Systemtrennung bekommt der Wärmetauscher in der Therme keinen Sauerstoff von der FBH ab. ...
Ist das wirklich ein relevantes Problem?
Die FBH-Rohre sind ja vermutlich von Estrich umgeben, damit wird einerseits die Diffusionsstrecke verlängert und die Sauerstoffdurchlässigkeit von Estrich wird andererseits ja auch nicht hoch sein.
Ist das ein Korrosionsproblem? Ein echtes?
Odere gibt es Bedenken, dass der Sauerstoff an irgendeiner Stelle im System als Gasbläschen wieder ausgast? Das könnte ich mir bei einem Verbrennungssystem noch vorstellen, weil brennernah wesentlich höhere Temperaturen als im Rohrsystem vorkommen. In einem WP-System ist das nicht der Fall.

Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 11.04.2024 18:03:51
0
3697426
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von RayKrebs Beitrag anzeigen
[...]
Es gibt doch mittlerweile genügende User bei denen Heizkörper und die Fußbodenheizungskreise mit identischer Vorlauftemperatur gefahren werden.

Schau dir z.b. die Doku zur Anlage skyme auf folgend verlinkter Seite an[...]


Vielen Dank für den Link! Ich werde mir die Beispiele einmal durchlesen.

bzgl. der Systemtrennung: Der Hersteller der Brennwertherme verlangt halt bei FBH mit Sauerstoffdiffusion eine Systemtrennung. Und ich wollte nicht das Gegenteil ausprobieren ;-). Daking schreibt übrigens auch in seiner Montageanleitung, dass es keinen Sauerstoffeintrag in die FBH geben darf.

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 11.04.2024 18:35:02
1
3697436
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen

Ich würde versuchen die geplante Vorlauftemperatur der HK so weit wie möglich abzusenken.

Wenn du auf 45°C kommst ist das schon gut.

30°C geht mit normalen Heizkörper nicht. [...]


Hallo fg100,

Du bist selbst Heizungsbauer oder in dem Metier beratend tätig, nicht wahr?

Also ich habe nur HK. Die fahren bei 10° mit 26° VLT und bei - 8° mit 34° VLT. Die für WP völlig unproblematische Spreizung liegt bei 3° bis 4°.

Direktanschluß ohne jegliche Art von Puffer, weder in Reihe noch parallel.

Geht nicht gibt’s nicht…😎

Und Deine Begründung "wegen Gewährleistung" ist für mich zu einfach. Sie ist nämlich ein "shortcut" auf Kosten des Kunden. Lösung ist doch, es erstmal in "einfacher" = locker 5.000 € preiswerter zu realisieren, wenn nicht schon Grundsätzliches dem entgegensteht. Und mit dem Kunden vertraglich zu vereinbaren, dass bei Problemen nachgerüstet werden muss und die entstehenden Kosten abgerechnet werden.

Und sorry - die HB, die ich hatte, haben immer nullkommanix gerechnet. Da war stets der Daumen der Rechner. Traurig aber wahr.

Gruß Eddi

Verfasser:
fg100
Zeit: 11.04.2024 20:37:09
0
3697473
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen

Hallo fg100,

Du bist selbst Heizungsbauer oder in dem Metier beratend tätig, nicht wahr?

Beides kann ich mit nein beantworten.

Meine Heimat ist Maschinenbau und Elektrotechnik.
Allerdings hab ich auch viel mit Leuten aus der Forschung und Lehre im Bereich regenerativer Energie zu tun. Daher auch mein Interesse an WP.

Mit den Grundsätzen eines effektiven Betriebes einer WP, wie möglichst niedrige Vorlauf, kein Puffer, usw., gehe ich ja konform. Einzig was ich nicht in Ordnung finde ist die dann hier immer wieder einseitig propagierte Betrachtung, dass nur perfekt gebaute Anlagen effektiv sind und alles andere Murks ist.
Mir fehlt hier die differenzierte Betrachtung zwischen Effektivität und Wirtschaftlichkeit.
Wenn zwei Heizkreise (FBH und HK) nun mal sind und nur mit großem Aufwand auf die FBH-Temperatur, ggf.auch noch mit Komforteinschränkung, gebracht werden können, ist vermutlich eine Pufferlösung in Gesamtbetrachtung besser.
Vor allem kann so was nicht einfach in einem Forum aus der Ferne ohne Kenntnis der genauen Umstände beurteilt weden.

Und das viele HB nicht richtig rechnen können kann ich nicht beurteilen. Ich vermute eher dass sie das auch nicht wollen weil es keiner bezahlen möchte.

Verfasser:
Hans_Bethe
Zeit: 11.04.2024 21:55:07
1
3697505
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
[...]

Beides kann ich mit nein beantworten.

Meine Heimat ist Maschinenbau und Elektrotechnik.
Allerdings hab ich auch viel mit Leuten aus der Forschung und Lehre im Bereich regenerativer Energie zu tun. Daher auch mein Interesse an WP.

Mit den Grundsätzen eines[...]


Mir ist auch wichtig, dass die Bude ohne Stress warm wird. Nach dem Einbau meiner Brennwertherme hat es 3 Heizperioden gedauert, eh alles lief. Damals hab ich begonnen hier im Forum zu lesen, weil der Heizi entweder keine Zeit oder Lust hatte ein vernünftiges Endergebnis abzuliefern.

Und ich befürchte, dass das Spielchen nach dem Einbau der WP von vorne los geht.

Verfasser:
technicker
Zeit: 11.04.2024 22:33:18
1
3697516
Ich möchte mich dieser Diskussion anschließen und bringe folgenden Vorschlag:

Was spricht denn dagegen das System so zu dimensionieren, dass man im besten Fall mit einer VL Temp aus kommt aber zur Sicherheit trotzdem eine Trennung über einen Plattenwärmetauscher (PWT) und dahinter liegenden 3 Wege Mischer der die VLT auf z.B 35 Grad begrenzt?


Der PWT sollte bei ausreichender Dimensionierung eine sehr hohe Effizienz aufweisen.
(Ist 1 Kelvin Spreizung nicht realistisch?).
Der Volumenstrom ist durch den Mischer hinter dem PWT sicher gestellt.

Oder habe ich da etwas übersehen?

LG

Verfasser:
Eddi Lang
Zeit: 11.04.2024 23:46:36
1
3697534
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen
[...]

Beides kann ich mit nein beantworten.

Meine Heimat ist Maschinenbau und Elektrotechnik.
Allerdings hab ich auch viel mit Leuten aus der Forschung und Lehre im Bereich regenerativer Energie zu tun. Daher auch mein Interesse an WP.

Mir fehlt hier die differenzierte Betrachtung zwischen Effektivität und Wirtschaftlichkeit.
Wenn zwei Heizkreise (FBH und HK) nun mal sind und nur mit großem Aufwand auf die FBH-Temperatur, ggf.auch noch mit Komforteinschränkung, gebracht werden können, ist vermutlich eine Pufferlösung in Gesamtbetrachtung besser.[...]


Ich schätze als Naturwissenschaftler den wissenschaftlichen Impetus und ich freue mich über die sachliche Klarstellung.

Häufig gibt es gut funktionierende Reihenschaltungen - also erst die HK, dann die FBH. Ein Puffer kann nach meinem Dafürhalten nur die allerletzte Lösung sein; besonders bedenklich finde ich, dass selbst Hersteller ihren Vertragspartnern z.B. bei HK immer Reihenpuffer "empfehlen" d.h. faktisch - sagen wir mal - dringend nahelegen. Dasselbe in dem Fall HK + FBH: Parallelpuffer. Und dann noch zusätzlich den WW-Speicher statt Friwa. Macht beinahe 1.000 kWh/a an Wärmeverlusten und Ineffizienz. Es gibt zahlreiche Berichte Betroffener darüber im Forum. Wie in der Textilindustrie: "one size fits all"…

Leider muss ich hier im Forum beobachten, dass- in meinen Augen "zu viele" - HB von solchen Lösungen in der Konfiguration und Inbetriebnahme an die Grenzen des Könnens getrieben werden und teilw. sogar überfordert sind. Von einer sorgfältigen Einweisung der Betreiber in die erschaffene komplexe Lösung ganz zu schweigen. Und mit Einweisung meine ich "verstanden" und nicht "runtergerasselt".

Und da fehlt mir offen gestanden die Kompetenz zur differenzierten Bewertung der Innungsmeister und die für den fachlich korrekten Aufbau incl. Konfiguration verantwortlichenFachhandwerker vor Ort. Es wäre schön, wenn die gefördert werden könnte. Wenn Du da Möglichkeiten hast, wäre das super.

Gruß Eddi

Verfasser:
godek
Zeit: 12.04.2024 09:22:22
1
3697603
Zitat von KaiPie Beitrag anzeigen
Ein Problem habe ich aber im Dachgeschoß-Bad. Dort gibt es eine FB-Heizung und einen Handtuch-HK. Allerdings sind beide an den HK-Kreis angeschlossen. Der Handtuch-HK sitzt zwischen Tür und Dusche und kann deshalb nicht vergrößert werden


du missverstehst das.

Ein Handtuchheizkörper ist eigentlich nur ein Handtuchhalter.

Selbstverständlich kann man den durch einen Typ 22 oder 33 mit ähnlichen Massen ersetzen. Dann hat man eine Heizung. Die Heizis verkaufen nur zu gerne die sackteuren Design Badheizkörper.

Dem Heizkörper ist aber egal, wo er hängt.

Ich habe in 3 Bädern inzwischen schnöde Typ 22 da hängen wo vorher die Designverbrechen hingen. Was die Heizis einem erzählen wenn man sowas beauftragt ist allerdings krass. Man muss immer dran denken das das Verkäufer sind.

mfg
godek

Verfasser:
ErwinL
Zeit: 12.04.2024 09:35:37
2
3697609
Zitat von technicker Beitrag anzeigen
Ich möchte mich dieser Diskussion anschließen und bringe folgenden Vorschlag:

Was spricht denn dagegen das System so zu dimensionieren, dass man im besten Fall mit einer VL Temp aus kommt aber zur Sicherheit trotzdem eine Trennung über einen Plattenwärmetauscher (PWT) und dahinter[...]


Mein Eindruck ist, dass die eingeübten Hydraulikschemen überwiegend nicht zu Wärmepumpen passen, da sie von Wärmeerzeugern ausgehen, die die Heizwärme vollständig aus Energieträgern mit sehr hoher Exergie erzeugen. Dabei sind Aufladen von Pufferspeichern, Runtermischen von Heizkreistemperaturen oder Hochmischen von RL-Temperaturen mit keinem wesentlichen Mehrverbrauch des Energieträgers verbunden.

Eine WP ist eine Exergiemaschine und benötigt Strom um die Exergie der Umweltwärme auf das für das Erwärmen der Räume notwendige Niveau zu bringen.

Man kann sich das vielleicht wie das Schaufeln von Sand von einer niedrigen Ausgangshöhe auf das für den nächsten Arbeitsschritt erforderliche höhere Niveau vorstellen. Dabei benötigt man die geringste Energie, wenn man nur die benötigte Menge auf die erforderliche Höhe bringt.
Ein Mehrverbrauch von Energie ergibt sich, wenn man:
* die gesamte Menge auf eine größere Höhe schaufelt, weil eine kleinere Menge auf der größeren Höhe gebraucht wird (höhere VLT für ein paar Heizkörper bei großer FBH mit kleinerer VLT)
* ständig einen Teil am oberen Punkt von der Schaufel fallen lässt (hydraulische Weiche, Parallelpuffer)
* die gesamte Menge auf eine größere Höhe schaufelt, um sie von dort auf die benötigte Höhe fallen zu lassen (alle Mischvorgänge)

Das vorgeschlagene Schema erzeugt alle diese Mehrverbräuche an Strom für die WP.

Verfasser:
KaiPie
Zeit: 12.04.2024 10:12:00
0
3697627
Zitat von godek Beitrag anzeigen
Zitat von KaiPie Beitrag anzeigen
[...]


...

Selbstverständlich kann man den durch einen Typ 22 oder 33 mit ähnlichen Massen ersetzen. Dann hat man eine Heizung. Die Heizis verkaufen nur zu gerne die sackteuren Design[...]


Danke @godek, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.

Aktuell ist bei uns noch gar kein Heizi im Spiel. Bin nur dabei, mich mit Hilfe dieses tollen Forums gedanklich auf eine Wärmepumpe vorzubereiten - und mit der alten Gasheizung schon mal zu testen, wie weit ich die VL-Temperaturen senken kann.
Den heutigen Handtuch-Heizkörper gegen einen richtigen zu ersetzen, ist natürlich ein toller Vorschlag !

Verfasser:
fg100
Zeit: 12.04.2024 10:26:33
0
3697638
Zitat von Hans_Bethe Beitrag anzeigen

Und ich befürchte, dass das Spielchen nach dem Einbau der WP von vorne los geht.

Muss ja nicht unbedingt sein. Du hast dich ja schon mit der Materie beschäftigt und kannst somit ja ggf. einiges beeinflussen bzw. hinterfragen.

Verfasser:
fg100
Zeit: 12.04.2024 10:27:24
0
3697639
Zitat von Eddi Lang Beitrag anzeigen

Und da fehlt mir offen gestanden die Kompetenz zur differenzierten Bewertung der Innungsmeister und die für den fachlich korrekten Aufbau incl. Konfiguration verantwortlichenFachhandwerker vor Ort. Es wäre schön, wenn die gefördert werden könnte. Wenn Du da Möglichkeiten hast, wäre das super.

Auf Handwerkerebene bin ich da nicht in der Fortbildung tätig, sonder betrachtet in DQR Stufen, bei höhern Stufen und hab somit keinen direkten Einfluss auf Handwerker.
Hab mich aber kürzlich erst mit einem Schulungsleiter eines der großen Hersteller von Wärmepumpen in Deutschland unterhalten. Nach dessen Aussage ist denen vollkommen bewusst, dass die Handwerker da teilweise noch nicht vom Wissen und auch von der Mentalität her umgestellt haben. Aber da sind deren Möglichkeiten auch begrenzt. Besonders da die Handwerker, vor allem auf Grund der Auftragslage, einfach keine Zeit finden. Sicherlich gibt es auch einige die es einfach es nicht für nötig halten.

Zitat von ErwinL Beitrag anzeigen

Man kann sich das vielleicht wie das Schaufeln von Sand ....

Das Beispiel finde ich jetzt nicht ganz so passend.
In deiner Analogie geht ja dadurch die potentielle Energie die aus der zur Höhendifferenz resultiert verloren. Energie geht nicht verloren, sondern wird dabei letztendlich in Wärme umgewandelt.
Überwiegend ist bei höheren Vorlauftemperaturen der geringere Wirkungsgrad bei den nötigen Temperaturdifferenzen maßgebend. Verloren wird da nichts.

Verfasser:
fg100
Zeit: 12.04.2024 10:36:05
1
3697643
Zitat von KaiPie Beitrag anzeigen

Den heutigen Handtuch-Heizkörper gegen einen richtigen zu ersetzen, ist natürlich ein toller Vorschlag !

Und bei CV bzw. CV- Plan Heizkörper passen sogar oft die Anschlüsse genau zu den Handtuchheizkörper.

Verfasser:
technicker
Zeit: 12.04.2024 10:55:21
0
3697652
Zitat von ErwinL Beitrag anzeigen
Zitat von technicker Beitrag anzeigen
[...]


Mein Eindruck ist, dass die eingeübten Hydraulikschemen überwiegend nicht zu Wärmepumpen passen, da sie von Wärmeerzeugern ausgehen, die die Heizwärme vollständig aus Energieträgern mit sehr hoher Exergie erzeugen. Dabei sind Aufladen von Pufferspeichern, Runtermischen von[...]


Mir ist schon klar das höhere VLT mehr Energie benötigen.
Das Schema, dass ich vorgeschlagen habe sollte die Anforderungen des TE erfüllen bei einem Mindestmaß an Effizienzeinbußen, im besten Fall 4%. (1Kelvin ca 4%)

Im Normalfall sind alle Systemtemp. gleich Heizkörper 30 Grad und FBH 30 Grad (abzüglich der PWT Spreizung). Der PWT muss so dimensioniert werden, dass sich max. 1K Temperaturdifferenz ergeben.
Der Mischer kommt auch nur bei den kältesten Tagen zu Anwendung (also 0-4 Tage im Jahr) um den VL der Fußbodenheizung auf Komforttemp zu halten.

Da könnte man einwenden warum diesen Aufwand für 4 Tage im Jahr. Ich spare mir Stromkosten für die Pumpe ohne Wäremtauscher etc.
Aber wegen dem 1K (und im Normalfall sogar weniger) jetzt zu sagen das ich hier Verluste wie bei einem ständigen Heruntermischen und Parallelpuffer habe, ist doch etwas übertrieben meiner Meinung.

Verfasser:
DMS20
Zeit: 12.04.2024 11:01:00
1
3697658
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen
Das Beispiel finde ich jetzt nicht ganz so passend.
In deiner Analogie geht ja dadurch die potentielle Energie die aus der zur Höhendifferenz resultiert verloren. Energie geht nicht verloren, sondern wird dabei letztendlich in Wärme umgewandelt.
Überwiegend ist bei höheren Vorlauftemperaturen der geringere Wirkungsgrad bei den nötigen Temperaturdifferenzen maßgebend. Verloren wird da nichts.
Ich finde das Sandbeispiel ziemlich gelungen.
In beiden Fällen gilt selbstredend der Energieerhaltungssatz.
Um den geht es hier aber gar nicht.
Es geht um die Effzienz des Energieeinsatzes (Schaufeln <-> Verbrennen) im Bezug auf den Zweck dieses Energieeinsatzes (Sand auf neues Niveau <-> Wärme in die Räume). Die unnütz aufgewendete Energie (Sand auf unnötige Höhe gebracht <-> erhöhte Feuerungs- und Veteilverluste) geht (s.o.) nicht verloren, wird aber nicht dem eigentlichen Zweck dienlich.

Verfasser:
ErwinL
Zeit: 12.04.2024 11:23:51
0
3697674
Zitat von technicker Beitrag anzeigen

Mir ist schon klar das höhere VLT mehr Energie benötigen.


VLT ist nur die halbe Miete, du musst auch den Volumenstrom der WP sinnvoll zum Einsatz bringen.

Und das wird beliebig kompliziert bis unmöglich, je mehr Stellen du in das System baust, an denen sich der Volumenstrom ändern kann.

btw. Mischer öffnen nie ganz bzw. 1K geht da leicht dauerhaft verloren.

Zur Notenwenigkeit von Systemtrennung wg. potentiellem Sauerstoffeintrag kenne ich mich nicht aus.

Verfasser:
KaiPie
Zeit: 12.04.2024 11:30:47
0
3697677
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen
Zitat von KaiPie Beitrag anzeigen
[...]

Und bei CV bzw. CV- Plan Heizkörper passen sogar oft die Anschlüsse genau zu den Handtuchheizkörper.


Super, Danke @fg100.
Muss mal suchen, ob ich die auch mit Handtuch-Halterungen finde.
Das würde den WAF erhöhen ;-)

Verfasser:
ErwinL
Zeit: 12.04.2024 11:46:39
0
3697683
Zitat von fg100 Beitrag anzeigen
Das Beispiel finde ich jetzt nicht ganz so passend.


Ja, der Fehler ist, dass physikalisch der Energieaufwand linear mit der Schaufelhöhe steigt.
Das stimmt aber für den Kompressor einer WP nicht. Sein Antriebsenergiebedarf steigt überproportional, wenn er einen höheren Druck erzeugen muss, um eine höhere Kondensationstemperatur zu erreichen.
Wenn wir aber an manuelles Schaufeln denken, dann passt es vielleicht doch wieder ganz gut, weil auch wir mit zunehmender Schaufelhöhe überproportional mehr Energie brauchen.

Verfasser:
technicker
Zeit: 14.04.2024 23:47:13
0
3698608
Hi!
Wir rüsten von Gas + Holzkessel auf WP um.
Den Holzkessel möchte ich gerne behalten aber nur im Notfall als Backup betreiben. (Wenn WP kaputt oder Strompreise exorbitant hoch).
Im Normalfall soll nur die WP Warmwasser und Heizung (über einen Heizkreis) bedienen.

Leider konnte ich im Internet/Herstellern kein passendes Hydraulik Schema finden.
Ich wollte ein Schema ohne ständig eingebundenen Pufferspeicher.

Aus diesem Grund habe ich ein Schema gezeichnet und bitte um eine fachkundige Meinung bzw. Verbesserungen oder Gegenvorschlägen zum Schema.
Insbesondre:

1.) Funktioniert das so wie ich mir denke
2.) Geht's auch einfacher?
3.) Geht's auch einfacher und parallel?

Erklärung zum Schema:
Im Normalbetrieb sind K1-K4 geschlossen und K5-K6 offen
Sollte die WP ausfallen, öffnet man K1-K4 und schließt K5-K6 und setzt den Kessel in Gang. Ich bin mir nicht sicher ob der Wärmetauscher überhaupt notwendig ist ggf. kann man diesen sparen. Der Mischer im Kesselbetrieb ist auf mit einem Thermostat ausgestattet z.B. 35°C. D.h. im Kesselbetrieb gibt's nur eine fixe VL.


Verfasser:
ErwinL
Zeit: 15.04.2024 13:03:13
1
3698737
Zitat von technicker Beitrag anzeigen
Hi!
Wir rüsten von Gas + Holzkessel auf WP um.
Den Holzkessel möchte ich gerne behalten aber nur im Notfall als Backup betreiben. (Wenn WP kaputt oder Strompreise exorbitant hoch).
Im Normalfall soll nur die WP Warmwasser und Heizung (über einen Heizkreis)[...]


Irgendwer hatte zur Einbindung eines HT-Kessels mal auf das Schema des Entlademischers verwiesen.
https://www.energiesparhaus.at/forum-entlademischer-welche-wp-kann-es-eigene-umsetzung/75916

Aktuelle Forenbeiträge
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