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Datenschutzhinweise

HYDRAULISCH REGULIEREN **UNMÖGLICH**
Verfasser:
Charly
Zeit: 23.11.2003 10:53:08
0
37007
Hy User,



nach tagelangem stöbern im Forum und eigenen Überlegungen komme ich zu dem Schluß, daß das einregulieren der diversen Kreise fast unmöglich ist.
Warum. Nach dem öffnen aller Ventile strömt doch ein gewisser Wasserdruck/Wassermenge durch die Leitungen. Wenn ich jetzt bei allen 3 Verteilern die Rücklauftemperatur "anpasse", geschieht das bei dem aktuellen Druck .alle Ventile auf!
Jetzt aber meine Frage. Beim Normalbetrieb herrscht doch nie der gleiche und/oder ähnliche Wasserdurchlauf. Sind 3 von 10 Stellmotoren offen, fließt doch 3,33 mal mehr Druck durch die Rohre??!! Und das ändert sich ja fast stündlich ein paar mal.

Leg ich hier falsch?!

Noch einen schönen Sonntag!

Charly aus dem Allgäu

Verfasser:
baffm
Zeit: 23.11.2003 11:25:00
0
37008
Hallo Charly,

Denkfehler.

Druck fließt nicht, sondern liegt an. Was fließt ist ein Massenstrom oder Volumenstrom.

Also, am Anfang steht die Pumpe. Die ist fähig, einen gewissen Überdruck aufzubauen, der zu einer Druckdifferenz im Leitungssystem führt. Diese Druckdifferenz bewirkt schließlich dass das Heizungswasser im Leitungssystem seine Kreise dreht. Bekanntlich will fließt das Medium immer in die Richtung in der weniger Druck anliegt und das ist die Saugseite der Umwälzpumpe - dazwischenn hängt noch der Kessel ums Wasser wieder warm zu machen.

Wenn jetzt alle 10 Kreise offen sind, dann wird abhängig vom einzelnen Strömungswiderstand des jeweiligen Kreises der Gesamt-Massenstrom auf die einzelnen Kreise verteilt. D.h. im einen Kreis fließen 100kg/h im anderen 75kg/h durch.

Wenn du jetzt 7 der 10 zumachst, dann gibts zwei Möglichkeiten:

1. Druckdifferenz-Geregelte Pumpe. Durch das Schließen der Kreise hat sich der Gesamtwiderstand des Rohrsystems erhöht (Der selbe Massenstrom sollte ja durch weniger Rohre durchfließen - das ist dein Denkansatz mit dem 3,33-fachen Druckanstieg). In diesem Fall drosselt die Pumpe ihre Drehzahl und fördert weniger Wasser, um die voreingestellte Druckdifferenz zw. Förderseite und Saugseite der Pumpe wieder einzuregulieren. Unterm Strich bleibt dann der Massenstrom in den geöffneten Kreisen gleich, da der Förderdruck der selbe bleibt.


2. Drehzahlgeregelte-Pumpe (?). Hier müsste sich tatsächlich der Druck im Leitungssystem erhöhen. Dies bedeutet aber im Umkehrschluß nicht, dass der selbe Massenstrom, der vorher durch 10 Kreise floß, jetzt durch die 3 Kreise fließt. Die Physik der Hydraulik ist nicht linear.
Durch diese Widerstandsänderung verschiebt sich nämlich auch der Wirkungsgrad der Pumpe in einen anderen Bereich und es wird vermutlich weniger Wasser pro Stunde gepumpt.

Energetisch gesehen steckst du zu diesem Zeitpunkt aber gleich viel el. Energie in die Umwälzpumpe wie bei allen 10 geöffneten Kreisen. Bei der Druckdiferenzgeregelten Pumpe wird die Antriebsenergie etwas reduziert.


baffm - nix fachmann aber ehemals Pumpening. im Automobilsektor ;-)

regelt mich - wenn ich mich irre.

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 23.11.2003 15:19:48
0
37009
@ baffm


>Energetisch gesehen steckst du zu diesem Zeitpunkt aber gleich viel el. Energie in die Umwälzpumpe wie bei allen 10 geöffneten Kreisen. Bei der Druckdiferenzgeregelten Pumpe wird die Antriebsenergie etwas reduziert

Diese Schlußfiolgerung ist nicht ganz richtig. Da sich der wiederstand erhöht, fließt weniger wasser. ---Korrekt
Die Stromaufnahme ist aber fast proportional zur geförderten Masse, sinkt also ebenfalls! (Natürlich nicht so stark, wie bei einer geregelten pumpe)

Verfasser:
Charly
Zeit: 23.11.2003 17:41:28
0
37010
Hy baffm und Martin,


erstmals Dank für Euer Interesse! Wie Ihr schon gemerkt habt, bin ich totaler Laie. Aber Hhr seit beide nicht auf meine Frage eingegangen.

Was hilfts, wenn ich die Kreise z.B. mit der Temperaturdifferenzmethode abgleiche, wo dann im Praxisfall dieser Massenstrom nie vorhanden ist!!!! Durch die Thermostaten sind nie alle Kreise durchgeschalten. Und damit habe ich immer andere Verteilungsrhytmen.


Gruß

Charly

Verfasser:
baffm
Zeit: 23.11.2003 18:20:06
0
37011
Hallo Charly,

für n Laie scheinst du ja schon ziemlich viel zu wissen - ich als Laie weiß z.B. nicht was eine Temperaturdifferenzmethode ist. Vermutlich irgendwas mit differenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur.

Mir ist nur klar geworden, dass du meine Erklärung zur Hydraulik nicht verstanden hast - verstehst du denn deine Heizungsanlage? Weißt du überhaupt was für eine Art Umwälzpumpe eingebaut ist?

Ich habe den Eindruck du zäumst das Pferd vom falschen Ende auf und machst dir Gedanken über Folgereaktionen, die aufgrund unbekannter Anlagendetails nicht nachvollzogen werden können.


baffm

Verfasser:
Markus
Zeit: 23.11.2003 18:28:00
0
37012
Hallo charly,

das ist bei jedem hdyraulischen Abgleich der Fall, da die ganze Anlage auf den Volllastfall ausgelegt wird, und somit auch der Abgleich für diesen Berteibszustand vorgenommen wird.
Möglichkeiten wie oben schon erwähnt E-Pumpe oder differenzdruckgeregelte Strangregulierventile, diese halten der Differenzdruck danach bei allen Betriebszuständen auf dem gleichen Wert!

MFG

Verfasser:
Markus
Zeit: 23.11.2003 18:40:33
0
37013
HAllo,

hab was vergessen.

Dei richtig eingestellter Heizkennlinie sollte der Massenstrom immer annähernd konstant bleiben, und somit auch die Druckverhältnisse in der Anlage.

MFG

Verfasser:
Eppes
Zeit: 23.11.2003 18:53:31
0
37014
Du kannst die Anlage definitiv NICHT ohne weiteres nach den Rücklauftemperaturen abgleichen.

Ich weiß nicht, wer das Märchen von den gleichen RL-Temperaturen verbreitet hat.

Zum Abgleich musst Du wissen, wieviel Wasser wieviel Energie wohin transportieren soll.

Dies beinhaltet also die Parameter "Heizlast", "Spreizung" und "Pumpe".

Die "Heizlast" gibt die zu erbringende Energie vor. Der nächste Schritt ist es zu überlegen, wie die Energie in den Raum transportiert werden kann.

Die "Heizlast" ist nunmal gegeben. Sie hängt ab von den Verlusten des Raumes bei dem Versuch, ihn auf einer "Soll"-Temperatur zu halten. Ebenso steht die Übertragung der Wärme an den Raum fest (bei Dir die Leistung der FB-Heizung, abhängig von Aufbau des Bodens und der Bauart der FB-Heizung selbst).

Die zu erbringende Energie lässt sich durch einen HOHEN Durchfluss mit GERINGER Spreizung genauso zur Verfügung stellen, wie durch einen GERINGEN Durchfluss mit HOHER Spreizung.

Ich schmeisse jetzt mal Zahlen hin, die ich nicht überprüft und nachgerechnet habe:

Du kannst die Heizlast decken, indem Du z.B. 100 l/h mit 40° VL durchschiebst, oder 50 l/h mit 45°.

Die Drosselung (=Voreinstellung) eines Heizkreises ist also abhängig von "Heizlast", "Temperatur" (=Spreizung) unter Kenntnis des tatsächlich zur Verfügung stehenden Volumenstromes (Pumpe).

Der hydraulische Abgleich wird für den Volllastfall berechnet und vorgenommen.

Die richtige Anpassung der Heizkurve sorgt dafür, dass auch im Teillastfall die Volumenströme einigermaßen dem Auslegungsfall entsprechen.

Eppes

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