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Foren
ST - Effizienz verschiedener Steuerungen und Konzepte
Verfasser:
Jens42
Zeit: 17.05.2024 13:26:46
0
3709037
Als Besitzer eines RMH hab ich sicherlich einen gewissen Bias, aber klassische ST halte ich bei der wohl allgemein recht begrenzten Dachfläche für überholt. Spannend wäre die Kombination mit PV in Form von PVT Modulen oder was mir noch lieber wäre DIY freundliche Konzepte mit denen man idealerweise auch nachträglich und ohne spezielle PVT Module die Wärme vom Dach nutzen könnte. Bei hohem Temperaturniveau direkt, ansonsten als Quelle für eine WP. Spieltrieb beiseite und finanziell betrachtet aber vermutlich auch nicht wirklich interessant, von Nischen abgesehen.

Verfasser:
fiete
Zeit: 17.05.2024 14:24:38
0
3709057
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Klar erinnere ich mich - deswegen ja die Frage.

Bei durchschnittlich knapp 14 kWh bleibt bei einer üblichen Trinkwasseranlage mit Zirkulation nicht viel für HU übrig.

Und wenn der Bedarf an Warmwasser eher gering ist, dann klappt der Gesamtertrag zusammen,[...]

Ich weiß nicht, was/wen du mit "üblichen Trinkwasseranlage mit Zirkulation" meinst. Es trifft auf jeden Fall nicht für unsere Anlage zu. Und zudem scheinst du das Prinzip von Paradigma-Anlagen mit Speicher für WW und HU nicht zu kennen. Und hier geht es um solare Erträge bei eher grenzwertigen Wetterbedingungen, nicht um die Situation in den sonnenreicheren Sommermonaten.

Bei uns kommen die solaren kWh in der Heizperiode vollständig der HU zu gute. Denn Heißwasser wird nur morgens benötigt (wenn noch nichts vom Dach kommt). Anschließend (wenn was vom Dach kommt) ist die Speicher-Soll-Temperatur (abhängig von AT) generell unter 45 °C (bis zu 30 °C). Und da kommt auch bei "durchwachsenem" Wetter so einiges vom Dach an solarer Wärme für die HU raus.

Du urteilst/argumentierst vor dem Hintergrund deines/deiner MFH. Das ist aber in keinem Fall mit der Situation in EFH zu vergleichen. Und darum geht es bei den meisten hier. Und ich beschreibe nur die Situation bei uns und verallgemeinere nicht. Unsere Daten sollen nur aufzeigen, was möglich ist. Und darum ging es dem Themenstarter doch auch?

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 17.05.2024 14:44:04
0
3709059
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
[….] Unsere Daten sollen nur aufzeigen, was möglich ist. Und darum ging es dem Themenstarter doch auch? [...]


Ich gehe davon aus, dass er bewusst keinen STA-Lobhudelthread wollte…

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 17.05.2024 14:45:39
0
3709061
Zitat von Jens42 Beitrag anzeigen
Als Besitzer eines RMH hab ich sicherlich einen gewissen Bias, aber klassische ST halte ich bei der wohl allgemein recht begrenzten Dachfläche für überholt. Spannend wäre die Kombination mit PV in Form von PVT Modulen oder was mir noch lieber wäre DIY freundliche Konzepte mit denen man idealerweise[...]


Ich habe eine solche Anlage in Betrieb, mit dem Ertrag der ST wird das Erdsondenfeld regeneriert. Ich werde es nicht mehr verbauen.

Verfasser:
McMagellan58
Zeit: 17.05.2024 17:19:28
0
3709109
Ich habe mir in 2012 eine VRK- Anlage mit 2 Feldern zu je 5 QM eingebaut mit Glykolgemisch betrieben.
Als Steuerung habe ich die Resol Deltasol MX.
Mit dieser frei programmierbaren Regelung konnte ich die Anlage so einstellen wie ich mir das vorgestellt habe. Im Solarkreislauf ist ein 3Wege Ventil eingebaut und ein ESBE Termomischer sodass nach dem Start ein Kreislauf besteht und dieser erstmal auf eine hohe Temperatur trainiert bevor das Ventil den WT zum Speicherladen umschaltet. Es kam vor, das bei HU sogar Wärme wieder aus dem Speicher ausgetragen wurde. Das Thermomischventil (im Rücklauf zu den Kollektoren) öffnet bei ca 65°C und bindet so einen Heizkörper im Keller als Kühlkörper in den Solarkreislauf mit ein. Die max Temperatur im Speicher kommt so auf etwas über 70°, der Rest landet im Heizkörper. Damit erreiche ich materialschonender Temperaturen und es kommt nicht zur Stagnation (bis auf 1x bei Stromausfall).

Ich glaube nicht das so eine Anlage in einem EFH dauerhaft, sicher und wirtschaltlich betrieben werden kann. Ich sehe es jetzt als eine Art DIY- Liebhaberei an. Die HU habe ich schon seit Jahren wegen ineffizienz zurückgebaut.

Beim WW ist es so, das in nicht mal 200 Tagen pro Jahr eine Kostenersparniss von ca 1€ bis max 2€ pro Tag gegenüber der WW- Erzeugung mit der sowieso vorhandenen Gastherme vorliegt. Das kann sich nie rechnen wenn man dagegen Anschaffung, Wartung und Reparaturen dieser doch recht anfälligen Anlage gegenrechnet.
Stand Heute würde ich keine solche Anlage mehr einbauen.

Die Gastherme läuft nur noch in Bivalenz zu meiner Wärmepumpe bei AT unter -3°C unterstützt durch meine kleine PV- Anlage.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 17.05.2024 19:23:02
0
3709134
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
Aber was genau ist "bewölkter Himmel"? Und "Streulicht" hast du auch nachts bei Vollmond und wolkenfreiem Himmel.


Ich meine Tage wie z.B. heute in Süddeutschland - es ist hell - aber die Sonne hat man nie zu Gesicht bekommen

Beispielsweise hier Stuttgart:
https://www.wetteronline.de/regenradar



Was hat eine perfekte Anlage heute unter diesen Umständen pro Quadratmeter gebracht?

Verfasser:
fiete
Zeit: 17.05.2024 21:52:09
1
3709159
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Ich meine Tage wie z.B. heute in Süddeutschland - es ist hell - aber die Sonne hat man nie zu Gesicht bekommen.

Ohne zusätzliche Messdaten, die eine halbwegs sinnvolle Quantifizierung bezogen auf die jeweilige Iridation erlauben, lässt sich sowas nicht machen. Ansonsten artet das wieder mal in einen Äpfel-Birnen-Vergleich aus.

Verfasser:
fiete
Zeit: 17.05.2024 21:56:09
0
3709160
Zitat von McMagellan58 Beitrag anzeigen
Das kann sich nie rechnen wenn man dagegen Anschaffung, Wartung und Reparaturen dieser doch recht anfälligen Anlage gegenrechnet.

Unabhängig von den anderen Punkten: was ist an der Anlage "recht anfällig"? Habe (zum Glück) mit unserer Anlage keine entsprechenden Erfahrungen.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 17.05.2024 22:07:00
0
3709166
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
[...]

Ohne zusätzliche Messdaten, die eine halbwegs sinnvolle Quantifizierung bezogen auf die jeweilige Iridation erlauben, ....


Denke an der Stelle braucht es nicht viele Fachworte - sagt einfach - sofern ihr im von mir verlinkten Dauerregen-Gebiet wohnt - wieviel hat die ST heute pro m² gebracht?

Meine mittlerweile abgebaute ST hätte an Tagen wie heute keinerlei Ertrag gebracht

Jetzt die große Frage - lag an meiner vermurksten Anlage, meiner falschen Steuerung - oder ist es halt einfach so?

Verfasser:
Frimo
Zeit: 18.05.2024 08:35:45
1
3709214
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
[...]


Denke an der Stelle braucht es nicht viele Fachworte - sagt einfach - sofern ihr im von mir verlinkten Dauerregen-Gebiet wohnt - wieviel hat die ST heute pro m² gebracht?

Meine mittlerweile abgebaute ST hätte an Tagen wie heute keinerlei Ertrag[...]


Egal was du anstellst - wenn du die Erträge im Sommerhalbjahr nicht nutzen kannst, bekommst du so eine Anlage nicht in den grünen Bereich.

Und je besser die Hütte energetisch aufgestellt ist, je niedriger die Heizgrenze, desto schwieriger wird das.

Umgekehrt ist es genauso : Braucht die Bude in der Heizperiode 20-30.000 kWh, gehen 15 kWh am Tag im Grundrauschen unter.
Abzüglich Warmwasser bleibt da kaum ein Nasenloch voll übrig.

Im Sommerhalbjahr hast du mit 10m2 regelmäßig >30 kWh - wohin damit im EFH?

Wenn man den tatsächlichen Bedarf / Verbrauch betrachtet, können da keine 4-5000 kWh realer Ertrag stehen, egal was man verbaut.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 18.05.2024 09:24:32
0
3709225
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Im Sommerhalbjahr hast du mit 10m2 regelmäßig >30 kWh - wohin damit im EFH?


Poolheizung, Eisspeicher auftauen, Regeneration von Erdsonden, Heizen des Partyraums im Erdkeller, per Stirlingmotor Strom erzeugen.
Nach Sinnhaftigkeit sortiert ...

Verfasser:
Frimo
Zeit: 18.05.2024 09:34:44
0
3709231
Kann man machen, würde ich aber noch unter Einzelfälle verorten.
Rentabler wird es damit auch nicht 😜

Verfasser:
fiete
Zeit: 18.05.2024 09:39:01
0
3709233
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Meine mittlerweile abgebaute ST hätte an Tagen wie heute keinerlei Ertrag gebracht

An solchen - wettertechnisch schlechten - Tagen kann nichts von Bedeutung vom Dach kommen! Das betrifft sowohl ST- als auch PV-Anlagen. Und sowas lässt sich nun mal kaum bilanzieren. Das liegt aber nicht nur an der mäßigen Einstrahlung. Andere Einflussgrößen sind neben anderen z.B.
- Art und Güte der Kollektoren (und da hilft ein Blick in die Laborzertifikate weiter, denn sie geben Auskunft darüber, wie effektiv ein Kollektor Lichteinstrahlung umsetzen kann),
- Ausgangstemperatur des (Solar-)Speichers (nur wenn diese niedrig, d.h. 40 °C und niedriger ist, wird vielleicht eine Kollektortemperatur erreicht, bei der die Regelung die Solarpumpe aktiviert).

Zum zweiten Punkt: gegenwärtig haben wir hier (Region Hannover) einen "bedeckten" Himmel, bei dem das Kollektorfeld jetzt (9:30 Uhr) eine Temperatur von 60 °C erreicht hat. Da der Speicher von den letzten Sonnentagen aber noch auf über 80 °C aufgeheizt ist, wird nichts "geerntet".

Verfasser:
fiete
Zeit: 18.05.2024 09:47:19
0
3709239
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Wenn man den tatsächlichen Bedarf / Verbrauch betrachtet, können da keine 4-5000 kWh realer Ertrag stehen, egal was man verbaut.

Wie schon mehrfach geschrieben: bei uns wird nichts "verschenkt". Das was im Sommer nicht mehr in den Speicher geht, geht in die Aufheizung der Souterrainräume (was den Aufenthalt in den Räumen im Sommer wesentlich angenehmer macht und einer frühen Auskühlung zum Herbst hin entgegenwirkt).

Verfasser:
Martin24
Zeit: 18.05.2024 10:01:58
0
3709247
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
[...]

Wie schon mehrfach geschrieben: bei uns wird nichts "verschenkt". Das was im Sommer nicht mehr in den Speicher geht, geht in die Aufheizung der Souterrainräume (was den Aufenthalt in den Räumen im Sommer wesentlich angenehmer macht und einer frühen Auskühlung zum Herbst hin entgegenwirkt).


Meine Frau kauft immer viel zu viele Brötchen. Aber hier wird nichts verschwendet, die werden immer an die Enten im Teich verfütttert.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 18.05.2024 10:15:47
1
3709249
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
An solchen - wettertechnisch schlechten - Tagen kann nichts von Bedeutung vom Dach kommen! Das betrifft sowohl ST- als auch PV-Anlagen.


Das stimmt so für PV nicht
Man hat hier gestern nie die Sonne gesehen, 90% des Tages fiel Regen

Die PV hat pro m² ca. 250Wh gebracht

Rechne ich das auf die davor vorhandenen 10m² ST um - ca. 2,5 kWh - bereits das reicht nach Einsatz der WP um unseren WW-Tagesbedarf zu decken

Verfasser:
Jens42
Zeit: 19.05.2024 16:22:27
0
3709506
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
[...]


Meine Frau kauft immer viel zu viele Brötchen. Aber hier wird nichts verschwendet, die werden immer an die Enten im Teich verfütttert.


Ich hoffe mal, das war nicht ernst gemeint mit den Enten ... Ist weder für die Enten noch für die Fische im Teich gut! Macht lieber Semmelknödel drauß ...

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.05.2024 19:27:09
1
3709558
Zitat von Jens42 Beitrag anzeigen
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
[...]

Ich hoffe mal, das war nicht ernst gemeint mit den Enten ... Ist weder für die Enten noch für die Fische im Teich gut! Macht lieber Semmelknödel drauß ...

Mag ich nicht.
Aber keine Sorge, das war nur ein weiteres Beispiel, wie man sich Sachen schönreden kann.

Tatsächlich mache ich aus den Brötchen Semmelbrösel. Verschwende also kein einziges Brötchen!
Nur die Berge an Semmelbröseln muss ich ab und an wegwerfen.

Grüße
Martin

Verfasser:
fiete
Zeit: 20.05.2024 09:19:31
1
3709640
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Aber keine Sorge, das war nur ein weiteres Beispiel, wie man sich Sachen schönreden kann.

Da wird hier nichts "schöngerechnet". Auch im Sommer verbleibt die solare Wärme im Haus und wandert nicht in den Ententeich. Deinen unpassenden Beitrag hättest du mal besserin der Rubrick "Witz und Humor" posten sollen.

Klar, heute würde ich so eine Anlage auch nicht mehr installieren lassen sondern auf PV setzen. Aber unsere STA hat ihren Ursprung in 2006 und wurde 2011 mit einem leistungsfähigeren Speicher aufgerüstet. PV war da noch kein Thema. Und die Anlage läuft/fördert seitdem problemlos, im Sommer wie auch in der Heizperiode. Und sie ist auch keine "anfällige Anlage", bei der Wartung und Reparaturen (Zitat von McMagellan58) Zusatzkosten verursachen.

Verfasser:
fiete
Zeit: 20.05.2024 09:32:24
2
3709643
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Egal was du anstellst - wenn du die Erträge im Sommerhalbjahr nicht nutzen kannst, bekommst du so eine Anlage nicht in den grünen Bereich.

Und je besser die Hütte energetisch aufgestellt ist, je niedriger die Heizgrenze, desto schwieriger wird das.

NEIN. Je niedriger die Systemtemperaturen sind, desto höher ist der Zugewinn durch solare HU.

Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Umgekehrt ist es genauso : Braucht die Bude in der Heizperiode 20-30.000 kWh, gehen 15 kWh am Tag im Grundrauschen unter.

Warum kommst du nun mit solchen Zahlen? Ich habe ca. 2200 kWh solare HU ca. 14000 kWh Gasverbrauch pro Heizsaison gegenübergestellt. Was ist da "Grundrauschen"?

Mal eine Gegenfrage:
Was bringt deine Solaranlage zur WW-Erzeugung im MFH in diesen Monaten? WW-Temperatur muss wahrscheinlich auf 60 °C gehalten werden und bei den Kollektoren handelt es sich doch um FK? Kommt da überhaupt was runter?

Verfasser:
Frimo
Zeit: 20.05.2024 16:46:10
1
3709729
Und genau das ist die falsche Herangehensweise.

Was in der Zwischenzeit passiert, ist nicht ausschlaggebend.
3/4 des Jahres (bilanziell sogar mehr) Warmwasser für ein 3-Familienhaus - das bringt es.

Im Schnitt >=5000 kWh.

Und da frage ich mich regelmäßig, wie man das im EFH machen will.

Ja klar, Paradigma macht es selbst unter Schnee.

Du hast es doch selbst beschrieben :
Warmwasser morgens mittels Gas, damit mehr HU bleibt - mal ehrlich, da fällt mir nichts mehr ein.

Verfasser:
Schraubermeistro
Zeit: 21.05.2024 20:42:15
2
3710011
Hallo zusammen,
meine ST Bj. 2012 mit ca. 15m² Flachkollektoren u. damals 3m³ Speicher.
Einige Jahre später gabs dann einen 20m³ Speicher.
Wenn der Speicher über VL liegt geht die Wärme direkt in den Heizkreis.
Sinkt die Speicher Temp. wird eine kleine WWWP aktiv, die den ST-Speicher als Quelle hat. Da dann der Speicher im Laufe der Zeit unten auf ca. 8° abkühlt kann die ST schon bei ungünstigsten Bedingungen Wärme einbringen (z.B. bei 20° Kollektortemp.).
Früher hat ein GBWK das Heizen an kalten Tagen übernommen.
Vor dem letztem Winter wurde der durch eine LWWP ersetzt.

Das Ganze ergänzt sich sehr gut. Z.B.: Die LWWP braucht auch bei großer Kälte nie einen Heizstab zur Untersützung, weil zusätzlich die kleine WWWP zur Verfügung steht.
Wenn die LWWP ins Takten kommen würde läuft die kleine WWWP.
Wenn eine der WP mal ausfällt stehe ich nicht gleich im kalten Haus.
Nachts, an wolkigen Tagen, im Herbst u. Frühjahr wenn die PV nicht's leistet, muß die WP nicht mit Netzstrom laufen. Der Speicher übernimmt das Heizen. (im Herbst bis Speicher leer, Frühjahr wenn schon teilweise geladen)

Der Ertrag der ST ist wesentlich gestiegen. Durch den großen Speicher gibt es keine Stagnation. Frostschutzmischung ist die Erste u. noch i.O..
Übrigens, Defekte an der ST in 12 Jahren. Ein undichtes Ventil.
Ein Erdkollektor hätte mich einige Obstbäume gekostet u. war daher nicht machbar.

Den Heizkörper im Keller den mache schon erwähnt haben, hab ich auch.
- um den kalten Keller zu heizen, wenn die Speicher voll sind, bzw. die VLT am Kollektor für das Laden der Speicher nicht ausreicht.
- als Sicherheit, damit es auf keinen Fall Stagnation gibt, auch wenn alle Speicher auf max. sind.
Steuerung des Ganzen mit UVR16x2.

Würde ich heute beginnen würde ich für die WP vermutlich Tiefenbohrung machen lassen u. auf ST verzichten. Damals (Geld war knapp) war ST in DIY das Machbare.
Das Gegebene heute Ändern. Auf keinen Fall weils gut läuft.

Gruß Schraubermeistro

Verfasser:
fiete
Zeit: 22.05.2024 11:59:57
1
3710154
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Und genau das ist die falsche Herangehensweise.

Hast du mal überlegt, was du da behauptest? Denn in der Heizperiode mit üblicherweise mäßiger Sonneneinstrahlung kommen die Kollektoren kaum auf hohe Temperaturen (wie sie für die WW-Erzeugung insbesondere im MFH gebraucht werden). Aber die niedrigen Temperaturen reichen dagegen für die HU aus (wenn mit niedrigen VL-Temperatur geheizt wird!).

Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
3/4 des Jahres (bilanziell sogar mehr) Warmwasser für ein 3-Familienhaus - das bringt es.
Im Schnitt >=5000 kWh.

Ich hatte nach den Erträgen in der Heizperiode (hier Okt.-April) gefragt. Du kommst aber mit Jahresmittelwerten?? Mal wieder Äpfel mit Birnen vergleichen?? Weiterhin kann ich mich nicht an Angaben von dir zur Größe des Kollektorfelds erinnern (die Größe unserer Anlage habe ich wiederholt genannt).

Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Ja klar, Paradigma macht es selbst unter Schnee.

Ja, habe ich zu Beginn des Jahres berichtet. Mit Angaben zu den Erträgen und den Bedingungen. Aber da scheint bei dir eine Verständnisblockage zu bestehen...

Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Du hast es doch selbst beschrieben :
Warmwasser morgens mittels Gas, damit mehr HU bleibt - mal ehrlich, da fällt mir nichts mehr ein.

Wenn ich mich hier zu einem mir fremden Heizungsthema äußere, dann informiere ich mich zuerst unabhängig über Anlagendetails (Regelung/Hydraulik). Wenn dann meine Beiträge von anderen als "korrektionsbedürftig" dargestellt werden, dann stehe ich dazu.

Vielleicht solltest du dich auch mal informieren, um was es bei Paradigma-Anlagen eigentlich geht. Denn du scheinst keine Ahnung von dieser Materie zu haben (was dich aber nicht hindert, hier munter negativ Stellung dazu zu beziehen).

Zu deinem Verständnis: Bei dem Paradigma-Speicher (Expresso mit FriWaSta) werden Heizung und WW aus einem gemeinsamen Volumen versorgt, in das auch die STA einspeist. Und die HU läuft da ohne aufwändige und störungsanfällige Zusatzeinrichtungen (z.B. geregelte Umschaltventile, ..).

Verfasser:
KR0815
Zeit: 22.05.2024 23:39:59
0
3710318
Zitat von fiete Beitrag anzeigen
Hast du mal überlegt, was du da behauptest? Denn in der Heizperiode mit üblicherweise mäßiger Sonneneinstrahlung kommen die Kollektoren kaum auf hohe Temperaturen (wie sie für die WW-Erzeugung insbesondere im MFH gebraucht werden). Aber die niedrigen Temperaturen reichen dagegen für die HU aus (wenn mit niedrigen VL-Temperatur geheizt wird!).


warum kommen sie nicht auf hohe Temperatur? Eigentlich ist es doch bei so einem Vakuum-Röhrenkollektor total egal welche Aussentempertur herrscht - sie sind ja durch das Vakuum perfekt isoliert

Hohe Temperatur ist noch lange nicht viel Energie....

Aber ja - Paradigma hat da ein Geheimnis um den Energieerhaltungssatz umzukehren - leider alles nicht öffentlich - nur den Paradigma-Jüngern gegen entsprechenden Obulus zugänglich

Verfasser:
uwh_de
Zeit: 23.05.2024 00:42:19
0
3710325
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Aber ja - Paradigma hat da ein Geheimnis um den Energieerhaltungssatz umzukehren - leider alles nicht öffentlich - nur den Paradigma-Jüngern gegen entsprechenden Obulus zugänglich.

Moin,
das ist einfach nur Dumm und Tatsachenwidrig zugleich!
Ich habe es mal bewusst so stehen lassen, ohne zu melden. :-o

Genannter Hersteller setzt nämlich genau das um!
Um möglichst viel Energie aufzunehmen und 1:1 effektiv weiterzugeben, ohne Systembedingte mögliche Verluste.
-Wasserbetrieb
-Topladung
-keine zusätzlichen Wärmetauscher
-einen Solarregler, der auf »Bedarf« der Gesamtanlage reagieren kann
Das Geheimnis, was keines ist, steckt also nicht ausschließlich im Kolli, das haben andere auch, sondern im Gesamtkonzept.

D.h. du konntest mit deinem Konzept gar nicht die vorhandene Energie optimal einsammeln(Tyfocor) und 1:1 an das System weitergeben(WT) und einen Solarregler mit 2 Fühlern, der schlußendlich die Pumpe nur on/off schaltet ist jetzt nicht der Brüller.
Sicher kann der Resol mehr, aber es ging ja um dein Konzept.

Energieerhaltungssatz scheint wohl dein Lieblingswort zu sein, da es in jedem 3. Fred erwähnt wird, ohne es zu verstehenund selbst umzusetzen. :-(

☼ Grüße
Uwe ☺
Ich finde, der rote Daumen hatte schon seine Berechtigung, bei einem gelöschten Beitrag kann man nix nachvollziehen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht.(Meinungsbildung)
Beim roten Daumen sieht das schon anders aus.

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