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Foren
Einbau Wärmepumpe mit FBH
Verfasser:
Henry Thoreau
Zeit: 28.05.2024 06:27:29
0
3711624
Hallo,
ich habe mir ein Haus gelauft und plane gerade die Heizung.
Das Haus ist eine Doppelhaushälfte von 1910. Fenster wurden 2015 3 fach Glas und manche 1995 erneuert.
Dach aktuell umgedämmt, geplant ist erstmal den Dachboden zu dämmen. Außen ist eine 10cm Dämmung verbaut. Zum Keller hin, wurde Gussasphalt verbaut. Der Keller ist teils Gewölbe, teils betoniert.
Insgesamt hat das Haus ca. 81 qm Wohnfläche ohne Bäder. Diese sollen voererst elektrisch beheizt werden.
Im Haus sind aktuell als Heizung Nachtspeicheröfen von 1995 eingesetzt.
Mein Plan war erst eine Gasheizung einzusetzen. Dies ist aber unter den aktuellen Gegebenheiten praktisch nicht umsetzbar. Zu hohe Gaspreise, ungewisse Zukunft.

Ich möchte jetzt eine WP in Kombination mit FBH einbauen. Da sowieso erstmal alle Fußböden entfernt müssten, ist das aktuell gut umsetzbar.
Eine FBH im Trockenestrichsystem halte ich für mich am optimalsten. Dabei habe ich schonmal grob berechnet:
Pro Raum 2 Heizkreise, je Stockwerk also 6.
16er Aluverbundrohr in einem Verlegeabstand von 12,5 cm.
Als Wärenpumpe habe ich mir die Vaillant arotherm VWL 75/6 herausgesucht. Ich möchte mit einer niedrigen Vorlauftemperatur fahren, 35Grad C.
Die WP hat einen geringen Volumenstrom, als andere (790l/h). Eventuell plane ich einen Rückspeicher einzubauen.

Ich möchte die WP unbedingt nicht zu hoch dimensionieren. In Zukunft möchte ich noch einige Maßnahmen am Haus durchführen. Lieber habe ich ein zwei Jahre einen höheren Verbrauch, bzw. kältere Räume.

Geplant ist auch noch dieses Jahr ein Ofen in Wohn/ Nebenzimmer. Damit wird auch fast der ganze untere Stock geheizt.

Bitte mal mitteilen, ob dieses Projekt angemessen geplant ist oder was eventuell völlig falsch ist. Ich gebe gerne auch weitere Informationen.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 28.05.2024 07:04:15
1
3711630
Das wichtigste ist, zunächst einmal die Heizlast zu ermitteln, damit die Wärmepumpe richtig dimensioniert werden kann. Wie hoch war denn der Heizstromverbrauch bisher ?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 28.05.2024 07:27:52
1
3711631
Zitat von Henry Thoreau Beitrag anzeigen
... habe ich schonmal grob berechnet:
Pro Raum 2 Heizkreise, je Stockwerk also 6.
16er Aluverbundrohr in einem Verlegeabstand von 12,5 cm.
Als Wärenpumpe habe ich mir die Vaillant arotherm VWL 75/6 herausgesucht. Ich möchte mit einer niedrigen Vorlauftemperatur fahren, 35Grad C.
Die WP hat einen geringen Volumenstrom, als andere (790l/h). Eventuell plane ich einen Rückspeicher einzubauen ...
Ich tippe, das Du nicht viel mehr als +32°C im Vorlauf wirst benötigen falls das System akkurat konstruiert werden wird!
Auf jeden Fall ohne Pufferspeicher planen!
Ließ am besten direkt auf folgend verlinkter Seite quer.
Dort ist auch der Einstieg ins Thema flow30 Prinzip möglich.
Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wie_sollte_die_W%C3%A4rmeverteilung_im_Idealfall_aussehen%3F

Bei Auswahl der Maschine achte darauf, dass die bei geringem Temperaturhubbedarf eine möglichst geringe minimale Verdichterleistung realisieren kann!
Leider haben nur sehr wenige Hersteller wirklich aussagekräftige Diagramme publiziert.
Sogut wie nie wird beispielsweise die thermische Leistung bei A5/W25 angegeben.

Verfasser:
carsten_m
Zeit: 28.05.2024 12:38:39
1
3711745
Zitat von Henry Thoreau Beitrag anzeigen
Ich möchte jetzt eine WP in Kombination mit FBH einbauen. Da sowieso erstmal alle Fußböden entfernt müssten, ist das aktuell gut umsetzbar.
Eine FBH im Trockenestrichsystem halte ich für mich am optimalsten. [...]
Wenn der alte Boden eh rauskommt solltest du unbedingt auch Nassestrich in Betracht ziehen.

In Nassestrich verlegte FBH kann mehr Energie speichern, günstig wenn man in bestimmten Zeitfenstern preiswerteren Strom hat; oder bevorzugt tagsüber heizen möchte weil dann AT höher ist und/oder PV zur Verfügung steht.

Wenn du Flow 30 umsetzen kannst noch mal effizienter und (fast) selbstregelnd.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 28.05.2024 14:09:33
0
3711775
Richtig, eine FBH mit Trockenstrich hat kaum mehr thermische Masse als Radiatoren, das gibt dann Takteritis und eine kurzlebige Wärmepumpe.

Und über den Komfortgewinn eines gedämpften Energie-Eintrag/Austrag brauchen wir nicht zu reden.

Angemessen geplant ist hier leider nichts.....

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)
Referenz-Wärmepumpenanlage der Energieagentur-NRW

Verfasser:
Torrost
Zeit: 28.05.2024 16:49:37
2
3711817
Zitat von Henry Thoreau Beitrag anzeigen
Geplant ist auch noch dieses Jahr ein Ofen in Wohn/ Nebenzimmer. Damit wird auch fast der ganze untere Stock geheizt.[...]


Ich verstehe den Wunsch nach und die Argumente für einen Ofen, aber sich eine Wärmepumpe einzubauen und einen Ofen dazu finde ich nicht konsequent durchdacht. Holz zu verheizen ist definitiv nicht nachhaltig und gesund sicher auch nicht.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 28.05.2024 18:20:29
0
3711832
Zitat von Henry Thoreau Beitrag anzeigen
Insgesamt hat das Haus ca. 81 qm Wohnfläche ohne Bäder.[...]

Das ist ein recht kleines Haus. Du mußt gezielt nach einer entsprechend kleinen Wärmepumpe suchen. Auf keinen Fall einen 8 oder 9 kW Brummer verbauen !

Verfasser:
Slupsk
Zeit: 28.05.2024 18:46:30
0
3711839
Ich würde mindestens eine Nummer, wenn nicht sogar zwei Nummern kleiner gehen.

Bei 81 m2 und dem grob beschriebenen Dämmstandard liegt deine flächenspezifische Heizlast sicher deutlich unter 50 W/m2 und damit auch deutlich unter 4 kW. -> VWL 35/6.

Und mit der passenden Auslegung des Wärmeerzeugers erübrigt sich dann auch die Diskussion Nass- oder Trockenestrich. Das ist aus meiner Sicht dann nur noch Spielerei/Optimierungswahn, um 5 Takte in der Übergangszeit zu sparen oder nochmal 5 % mehr PV-Strom einzusetzen und den Nassestrich zu überladen.

Für die Auslegung der Fußbodenheizung empfiehlt sich trotzdem eine raumweise Heizlastberechnung.

Verfasser:
MD2000
Zeit: 28.05.2024 21:54:29
0
3711891
Zum Verbrauch hast du nichts geschrieben, aber ich denke auch das die 75/6 zu groß wird. Die reicht vermutlich locker für ein doppelt so großes Haus. Die 35/6 und die 55/6 unterscheiden sich nicht bei der unteren Leistungsgrenze und kosten fast das gleiche.

Nassestrich halte ich auch für besser.

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 28.05.2024 22:02:01
0
3711896
Bäder vorerst elektrisch, weil diese noch nicht neu gemacht werden sollen, nehm ich an.

Aber: Schonmal bedenken, wie du später in die Bäder Heizleitungen bekommst, wenn du die renovierst. Im Flur-Estrich geht ja dann nicht mehr.
Kann separater Strang sein wenn du dann z.B. eh die Trinkwasserleitungen neu machst. Aber jetzt schonmal drüber nachdenken schadet nicht.

Verfasser:
Eugen18
Zeit: 29.05.2024 09:43:22
0
3711959
Insgesamt hat das Haus ca. 81 qm Wohnfläche ohne Bäder.

Nach meiner Erfahrung solltest du dir eine WP mit max. 5 KW einbauen.

Ich hatte bei mir im Haus BJ 1974 mit 150 m², Fußbodenheizung nur im Bad, sonst nur Heizkörper, Dämmung nur von Innen mit 5 cm Styropor eine Panasonic Leishe mit 5 KW eingebaut. Seit Februar ist die im Betrieb zu meiner vollsten Zufriedenheit.

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