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Foren
Solarthermie ersetzen zur WP-Unterstützung sinnvoll?
Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 09:10:25
0
3711652
Hallo,

An meinem kürzlich erworbenen Haus ist eine ca 18 Jahre alte Solarthermie-Anlage mit knapp 17 m2 Fläche zur Warmwasseraufbereitung mit Heizungsunterstützung für die genauso alte Wärmepumpe verbaut.

Leider handelt es sich um eine Indach-Solaranlage, wo der Rahmen erneuert werden müsste. Es ist also Handlungsbedarf. Reparaturkosten von rund 5.000 Euro sind wohl wenig sinnvoll. Anlage bleibt nun mal 18 Jahre, auch wenn sie technisch gesehen funktioniert.

Dank Förderung dachte ich, dass es aktuell daher sinnvoller sei die alte Anlage runter zu nehmen, Dach wieder eindecken und neue Aufdachanlage drauf. Die alte Steuerung würde ich übernehmen wollen, da bei einem möglichen Tausch der Wärmepumpe in paar Jahren sowieso keine separate Steuereinheit der Solarthermie mehr erforderlich sein soll.

Nun liegen mir erste Angebot von Heizungsbauern ab etwa 9.000 Euro für Demontage und Einbau von 4 neuen Aufdachmodulen vor. Hinzu kommen Dachdeckerkosten.

Definitiv muss ich das Dach dicht bekommen, aber ich frag mich halt, ob sich die ungefähr 10 TEUR für neue Anlage wieder reinholen lassen oder ob man das Ding einfach nur demontieren und Dach verschließen lassen sollte.

Zusätzliche PV-Anlage ist bereits vorhanden, im den externen Strombedarf der Wärmepumpe etwas einzubremsen.

Es handelt sich um ein 1-2 Familienhaus mit 4 Personen, falls das eine Rolle spielt.

Was würdet ihr mir da empfehlen?

Danke für eure Tipps.

Verfasser:
MD2000
Zeit: 28.05.2024 09:26:40
7
3711659
Die Empfehlung hier wird hier immer die selbe sein. Wenn das Dach sowieso neu gemacht werden muss, Solarthermie abbauen und ggf. durch noch mehr PV ersetzen.

Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 10:02:31
1
3711676
Ich habe bereits letztes Jahr 25 kWp PV-Anlage bekommen. Weiß grad nicht, ob eine Erweiterung mit den Wechselrichtern passen würde.

Aber ja - theoretisch könnte ich das Warmwasser im Sommer über die Wärmepumpe aufwärmen lassen. An den Tagen, wo die Solarthermie mit Sonne arbeiten würde, würde auch die PV-Anlage arbeiten. Nur, dass die WP halt wohl auch mal nachts anspringen würde, wo mit Solarthermie das Wasser tagsüber halt viel heißer und somit lang anhaltender erhitzen würde.

Und durch die Solarthermie könnte man halt die Wärmepumpe etwas schonen.

So zumindest meine Vermutung.

Verfasser:
MD2000
Zeit: 28.05.2024 10:48:54
0
3711701
25 kWp ist schon sehr viel, da brauchst du nicht unbedingt noch mehr PV.

Die alte Solarthermie zu ersetzen, rentiert sich nicht. Die alte WP wird irgendwann getauscht, dann könnte man den alten Speicher ersetzen und die Hydraulik vereinfachen. Das ist auch effizienter für den Wärmepumpenbetrieb.

Die WP läuft im Heizbetrieb 2000 h im Jahr, da macht das bisschen Warmwasser im Sommer nichts aus.

Verfasser:
godek
Zeit: 28.05.2024 10:55:29
3
3711705
Wo nehmt ihr immer eure Vermutungen her? Wieso soll sie WP im Sommer nachts anspringen? Zeitprogramm uns gut ist.

Mfg
Godek

Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 11:08:01
0
3711713
Ich glaube allmählich auch, dass es eher ein nice-to-have wäre, als sinnvoll neu zu ersetzen.

Man muss halt andererseits auch sehen, dass die Demontage der alten Anlage plus Dacheindeckung ja definitiv fällig werden. Denn reparieren lassen ist zu teuer.

Wenn ich nun aber neue Solarthermie-Anlage drauf packen lasse, bekäme ich aber auch auf das Gesamtpaket die Förderung von glaub 20%. Das macht es wieder etwas interessanter. Aber ob es sich damit lohnt ist weiter fraglich.

@Godek:
Bei einer 18 Jahre alten WP lässt sich glaub nicht einstellen, dass die nur tagsüber Warmwasser produzieren soll. Zumindest habe ich dazu im Menü noch keine Möglichkeit gefunden.

Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 11:37:05
0
3711724
Sogar 30% beträgt der Fördersatz, wie ich grad sehe

Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 17:00:42
0
3711819
Gibt's noch weitere Meinungen?

Verfasser:
KR0815
Zeit: 28.05.2024 19:19:54
0
3711850
auf gar keinen Fall wieder eine neue ST-Anlage

Dach zu machen - ob dann zusätzlich PV drauf Sinn macht hängt von den Kosten ab

GibtDein Stromverteiler es her die Anlage zu vergrößern?

Wechselrichter ist kein Problem, da nimmt man Micro-WR - hat dann mit der bestehenden Anlage nichts zu tun

Aber Du bist vermutlich aktuell unter der 25kWp-Grenze

Kommst Du drüber muss die Anlage per Rundsteuerempfänger abgeregelt werden können - weitere Kosten....

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 28.05.2024 19:24:27
0
3711855
Die neue Anlage kann auf die Ehefrau laufen
Nach 12 Monaten können wieder 25kWp gebaut werden.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 28.05.2024 19:35:54
0
3711857
Zum Wohle der Gesellschaft 🤓

Verfasser:
KR0815
Zeit: 28.05.2024 20:48:26
2
3711869
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Zum Wohle der Gesellschaft 🤓


der STaat will doch PV?

Wobei es mir egl wäre - ich will PV für mich und meine Wärmepumpe, die Einspeisevergütung ist mir rel. egal, wegen mir regle ich auch ab

Verfasser:
Waepi
Zeit: 28.05.2024 22:50:13
0
3711906
Wow, wie eindeutig eure Meinungen sind.

Meine 24,6 kWp PV-Anlage wurde im Juni 2023 in Betrieb genommen. Ich weiß nicht, ob ich also ab Juni/Juli 2024 wieder ohne Rundsteuerempfänger erhöhen könnte, sofern die WR da mit spielen. Aber da könnte ich den Solarteur fragen. Wisst ihr da mehr? Ehefrau kann ich nicht einbinden.

Meine Rechnung war zwischenzeitlich hingegen eine andere:

Die Demontage der alten Anlage + Eindecken der dann offenen Dachfläche samt Gerüst würde geschätzt 5.000 Euro kosten. Die alte Anlage müsste ja auch durch einen Heizungsbauer irgendwie abgeklemmt werden. Förderung hierbei null.

Würde ich hingegen das günstigste Angebot über etwa 9 TEUR vom Heizungsbauer für neue ST-Anlage + vielleicht 3 TEUR für Dachdeckerkosten rechnen wäre ich bei 12 TEUR. Davon 30% gefördert wären wir bei grob 10 TEUR.


Somit kostet mich die neue Solarthermie gegenüber der nur Demontage der alten Anlage "nur" 5 TEUR mehr.

Seid ihr da immer noch der Meinung, dass ich dennoch lieber auf Demontage der alten Solarthermie + Erweiterung der PV-Anlage gehen sollte? Nebeneffekt wäre natürlich auch, dass der mit neuen Ziegeln und somit wohl auffallende Dachteil komplett mit PV-Modulen überdeckt werden könnte.

Verfasser:
joe115
Zeit: 29.05.2024 08:01:14
1
3711934
Ist doch nicht so schwer. Du hast 3 Alternativen:
- alte ST Anlage ersatzlos weg
- alte ST Anlage ersetzen
- alte ST Anlage durch PV ersetzen.
Dann hock dich halt mal hin und rechne es durch. Wenn dir dein Rechenergebnis gefällt, dann entscheide danach. Ansonsten halt anders. Vor- und Nachteile der Alternativen sind bekannt und können auch mit Zahlen bewertet werden.

Gruß

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 29.05.2024 08:41:51
0
3711939
Rechne Mal so:

Eine Person verbraucht ca. 40l/ d an Warmwasser, das von 10°C auf 40° C erwärmt werden muss. Das erfordert ca. 1,4kWh/d/ Person.

Für deinen Fall mit 4 Personen ergibt das einen Energiebedarf von 4*1,4*365= 2044 kWh/a.

Jetzt nehme an, dass du diesen Bedarf zu 3/4 solar decken kannst, während du im Winter 1/4 des Bedarf ohnehin von extern zukaufen musst.

Es bleibt also die Betrachtung der Deckung von ca.1500 kWh Je Jahr.

Bei einem (externen) Strompreis von 30 ct/kWh kostet dich dieser Bedarf 450 EUR/ Jahr bei externem Bezug,

Wenn du deinen PV Strom zu Vollkosten 15ct/kWh ansetzt dann bist du bei 225 EUR/ Jahr

Und wenn du den Bedarf mit PV und WP ( COP 2,5,) deckst dann landest Du bei 90 EUR/ Jahr.

Und diese 90 EUR je Jahr "sparst" Du ein, wenn du die 5000 EUR Zusatzinvestition für die neue ST tätigst.
Und in 20 Jahren beginnt das Spiel erneut.
Selbst bei 0% Zinsen ist das ein Zuschuss und der Stromverbrauch für die Solarpumpe und Steuerung und die Wartung machen es noch unattraktiver.

Wäre ich Du würde ich das Dach dichtmachen. Lass Modulstützen einbauen, die zur Dachpfanne passen, so dass Du Module nachrüsten könntest.
Das Dach ist dann für die nächsten 30-50 Jahre fit und Die Erweiterung der PV entscheidest Du einfach später. Das ist eher eine Frage der Ästhetik.

ST ist heute nicht mehr Wettbewerbsfähig.

Beste Grüße
MIKA

Verfasser:
Frimo
Zeit: 29.05.2024 10:30:41
0
3711985
Die Rechnung unterschlägt jegliche Verluste, die es prinzipiell bei jeder zentralen Warmwasserbereitung gibt.
Der tatsächliche Verbrauch an Energie liegt gewöhnlich deutlich darüber - gibt gerade einen interessanten Faden dazu.

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 29.05.2024 10:49:17
0
3711990
Zitat von Frimo Beitrag anzeigen
Die Rechnung unterschlägt jegliche Verluste, die es prinzipiell bei jeder zentralen Warmwasserbereitung gibt.
Der tatsächliche Verbrauch an Energie liegt gewöhnlich deutlich darüber - gibt gerade einen interessanten Faden dazu.


Das sind so Kommentare, die für mich 0 Informationswert haben.

Für eine Investitionssumme von 5.000 EUR und einer Nutzungszeit von 18 Jahren (aktuelle ST) und einem Kapitalzins von 4% zahlt der Investor in diesem Falle 18 Jahre lang eine Annuität von ca. 380 EUR je Jahr.
Und dann kommen noch die Betriebskosten hinzu

Selbst wenn die "Speicher und Zirkulationsverluste" den Wärmebedarf zur WW Erzeugung über WP verdoppeln, dann steht es mindestens 1:2 gegen die ST!

Der Kern der Aussage ist und bleibt richtig. Für den TE ist die ST herausgeschmissenes Geld.

Es wäre schön wenn hier nicht nur qualitative Kommentare gepostet werden sondern welche, die auch quantitativ unterfüttert sind. Dann kann man damit etwas mehr anfangen!

Beste Grüße

MIKA

Verfasser:
Waepi
Zeit: 29.05.2024 10:53:51
0
3711991
@MIKA:
Danke sehr für die ausführlich belegte Kommentierung!

Mit "Modulstützen" meinst Du die Haken zur Befestigung der Aluschienen, wo die PV-Module drauf montiert werden können?

Gut, aber die könnte man ja auch ggf. bei einer späteren PV-Montage wie zuvor auch zu gegebener Zeit durch so kleine Ausschnitte in die normalen Ziegeln machen lassen. Das ist ja keine Riesenfläche und würde ohne Module drauf erst mal eher unschön aufm Dach aussehen.

Ich werde mal den Dachdecker kontaktieren, was er für die Dacheindeckung in etwa haben will.

Einen Heizungsbauer werd ich aber dennoch brauchen, der mir die alte Solarthermie-Anlage "abklemmt". Also Flüssigkeit ablässt.
Muss da an der WP-Steuerung auch etwas umgestellt werden? Also dem Teil klar machen, dass da nun keine Unterstützung mehr vom Dach kommt? Nö, oder?

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 29.05.2024 14:42:57
0
3712066
Zitat von Waepi Beitrag anzeigen
@MIKA:
Danke sehr für die ausführlich belegte Kommentierung!

Mit "Modulstützen" meinst Du die Haken zur Befestigung der Aluschienen, wo die PV-Module drauf montiert werden können?

Gut, aber die könnte man ja auch ggf. bei einer späteren PV-Montage wie zuvor auch zu[...]



Hallo Waepi,

Ich meinte die Modulstützen, die zu den Dachpfannen passen. Die finde ich etwas schöner als die Dachhaken für die die Pfannen bearbeitet werden müssen.
Ja, ohne PV sähe "das Loch mit den Stützen etwas " unfertig aus.
Deine Idee, die Befestigung erst dann zu montieren, wenn die PV tatsächlich erweitert werden soll ist auch sinnvoll!
Es ist ja nicht wirklich notwendig, die PV Leistung heute zu erhöhen. Das ist sicher für einen überschaubaren Zeitraum von 5-10 Jahren so. So ab 2035 können die Randbedingungen anders sein ( preiswertere Speicher, intelligentere Steuerungen, Wegfall des Ankaufs des Überschussstromeszu zu festen Preisen, Stromverkauf an Nachbarn,..


Und ja, ich nehme an, dass man an der Steuerung der WP etwas anpassen muss, wenn die ST Demontiert wird.
Das sollte der HB gleich mit machen. Du hast ja vor, den HB mit der Demontage und Ausserbetriebnahme der ST zu beauftragen. Und da gehört die Anpassung der Parameter der Steuerung m.E. dazu. Das solltest du nur vorher absprechen.

Beste Grüße
MIJA

Verfasser:
KR0815
Zeit: 29.05.2024 19:07:12
0
3712112
Zitat von Waepi Beitrag anzeigen
Die Demontage der alten Anlage + Eindecken der dann offenen Dachfläche samt Gerüst würde geschätzt 5.000 Euro kosten. Die alte Anlage müsste ja auch durch einen Heizungsbauer irgendwie abgeklemmt werden. Förderung hierbei null.

Würde ich hingegen das günstigste Angebot über etwa 9 TEUR vom Heizungsbauer für neue ST-Anlage + vielleicht 3 TEUR für Dachdeckerkosten rechnen wäre ich bei 12 TEUR. Davon 30% gefördert wären wir bei grob 10 TEUR.


2000€ Unterschied zwischen Lücke eindecken und Lücke eindecken + neue ST - da hast Dich vermutlich verrechnet

Frag den Dachdecker ob er für paar € die ST gleich vom Dach holt - wahrscheinlich reicht schon ne Kiste Bier und sie dürfen den Alu / Kupfer- Mischmasch mitnehmen
r
Braucht es zum Lücke schließen ein Gerüst? Falls ja mach gleich PV drauf
Eine PV-Zelle kostet aktuell um die 80€ - die Gerüstkosten sind vermutlich höher als der Zellenpreis

Die Lücke mit zusätzlichen PV-Modulen zu füllen hat nichts mit dem bisherigen WR zu tun, ist dann halt eine eigene kleine Anlage

Verfasser:
Frimo
Zeit: 29.05.2024 19:38:07
0
3712122
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Zitat von Waepi Beitrag anzeigen
[...]


2000€ Unterschied zwischen Lücke eindecken und Lücke eindecken + neue ST - da hast Dich vermutlich verrechnet

Frag den Dachdecker ob er für paar € die ST gleich vom Dach holt - wahrscheinlich reicht schon ne Kiste Bier und sie dürfen den Alu / Kupfer- Mischmasch[...]


Für eine Kiste Bier gibt es höchstens einen feuchten Händedruck…

Verfasser:
cn3boj00
Zeit: 30.05.2024 20:16:30
0
3712417
Interessant, dass manche meinen es gibt dazu nur eine Meinung. Es kommt doch auf die Umstände an. ST ist immer noch (!) wesentlich effektiver als PV, wenn man Wasser warm machen will.
Ich habe bei mir die 25 Jahre alte ST durch eine neue ersetzt, Röhrenkollektoren mit Heat-Pipe-Anbindung und Spiegel. Die Verrohrung (die wohl ansonsten das teuerste wäre) liegt ja bereits (sonst hätte ich das wohl auch nicht gemacht). Allerdings habe ich für 4 Personen die Fläche auf ca. 6 m² reduziert. Solche Kollektoren gibts um nen Tausender. Und da ich so einen verpönten Kombi-Hygienespeicher habe (war aus Platzgründen nicht anders zu lösen) läuft durch den Sammler direkt das Speicherwasser, kein Glykol. Der Kollektor ist dabei über ein Umschaltventil sowohl unten als auch in der Mitte angebunden, und die Regelung (es ist ne extra Regelung weil die WP Regelung das eben nicht kann) entscheidet je nach Temperaturniveau im Speicher und am Kollektor, ob sie nur oben lädt fürs WW oder unten (Heizungsunterstützung), bis maximal der ganze Speicher durchgeladen ist. Der ganze Spaß hat 4000 gekostet, wovon 35% gefördert werden. So preiswert kriegt man sonst die Sonnenenergie nicht geliefert.
Grüße Jochen

Verfasser:
MD2000
Zeit: 30.05.2024 20:49:28
1
3712428
Wenn genug Dachfläche vorhanden ist, spielt die Effizienz keine Rolle. Außerdem ist das ein Vergleich von Äpfel mit Birnen, denn Strom lässt sich mannigfaltiger verwerten als warmes Wasser. Zudem kann der Überschuss aus der PV verkauft werden.

Die Frage ist also was kostet die neue ST und was spart sie ein? Die Antwort ist null, wenn man mit WP + PV auch warmes Wasser machen kann. Argument für eine neue ST ist die schon vorhandene Speichertechnik.

Ich habe vor 2 Jahren auch meine alte ST mit der neuen WP gekoppelt. Die ganze Anlage läuft auch sehr gut. Unter Kostenaspekten kann ich das aber nicht weiter empfehlen.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 31.05.2024 17:44:34
1
3712632
Für das Geld hättest du aber auch ne 3kwp PV bekommen und könntest im Sommer die Wärme, die du dann gar nicht komplett nutzen kannst, als Strom selbst nutzen oder einspeisen.
Zitat von cn3boj00 Beitrag anzeigen
Interessant, dass manche meinen es gibt dazu nur eine Meinung. Es kommt doch auf die Umstände an. ST ist immer noch (!) wesentlich effektiver als PV, wenn man Wasser warm machen will.
Ich habe bei mir die 25 Jahre alte ST durch eine neue ersetzt, Röhrenkollektoren mit Heat-Pipe-Anbindung[...]

Verfasser:
KR0815
Zeit: 31.05.2024 18:28:28
0
3712641
Zitat von cn3boj00 Beitrag anzeigen
ST ist immer noch (!) wesentlich effektiver als PV, wenn man Wasser warm machen will.


Genau das stimmt so im Zusammenhang mit einer Wärmepumpe - und darum geht es in diesem Thread - absolut nicht

(

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