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Foren
Wärmepumpe für Altbau Hilfe gesucht
Verfasser:
marc131285
Zeit: 09.06.2024 16:02:15
0
3715292
Hallo Zusammen,

ich saniere aktuell mein Bungalow welches bisher mit einem Brennwertkessel von 2005 und normalen Heizkörpern betrieben wurde. Nun wollte ich ursprünglich den Öler erst mal behalten und in 2-3 Jahren eine Wärmepumpe nachrüsten. Nach Überlegungen habe ich mich jetzt doch dazu entschlossen den Öler außer Betrieb zu setzen und eine Wärmepumpe zu verbauen.
Nach Recherche bin zu dem Entschluss gekommen das ganze DYI mit einer Monoblock ala Panasonic umzusetzen.

Nun ein Paar Fakten zum Haus:
Bungalow BJ 1973, 130m² komplett unterkellert unbeheizt
30cm Außenwände Hohlblocksteine (Bims?) + Putz ohne zusätzliche Außendämmung (dies ist kostentechnisch nicht drin)
Neue 3 Fach Verglaste Fenster
Dachboden wird gedämmt
Kellerdecke wird gedämmt
In das ganze Haus kommt eine Fußbodenheizung rein
PV Anlage 12.6KW, 15KW Speicher
Brauchwasserwärmepumpe Daikin
3-4KW Klimaanlage mit einem Innengerät
Kaminofen (glaub um die 6kW vorhanden)

Der Spezi, welche mir die Auslegung der FBH gemacht hat, hat einen Wert von 70W pro m² angenommen. Auslegung siehe Anhang 11.2KW
Leider gibt’s zu den letzten Jahren keinen Ölverbrauch da ich das Haus Anfang des Jahres erst gekauft habe und natürlich noch nicht bewohne.

Ich als Laie würde jetzt zu eine Panasonic Aquarea 12kW greifen, die gibt’s natürlich als T-Cap und normal, soweit ich weiß. Gibt ja auch noch die Jeisha oder Geisha mit 9kW, aber das wird wohl nicht ausreichen. Pufferspeicher eventuell sinnvoll ?
Ich wäre euch dankbar für Unterstützung, was die Auslegung angeht. Sicherlich braucht ihr noch weitere Infos, welche ich sofern mir bekannt bereitstellen werde.




mfg Marc

Verfasser:
Gueho
Zeit: 09.06.2024 16:13:56
2
3715296
9 oder 10 kw können durchaus reichen, allerdings muss die WP diese Leistung dann bei NAT liefern und nicht bei + 7. Für die ganz kalten Tage gibts ja jetzt schon Ofen und Klima, wenn man auf Nummer sicher gehen will kann man noch einen Heizstab einbauen. Einen Puffer braucht man bei FBH eher nicht.

Verfasser:
smoker59
Zeit: 09.06.2024 16:25:40
5
3715299
Warum sollte bei 70 W/qm und 130 qm beheizter Fläche eine Jeisha WH-MDC-09J3E5 nicht ausreichen? 🤔
Ich komme damit auf etwa 9 kW berechnete Heizlast.... Ggf reicht sogar eine WH-MDC 07J3E5 denn die Berechnung enthält i. d. R. einen recht großen "Angstzuschlag" und die zusätzliche Dämmung Dach und Keller kommt ja auch noch dazu.

Zum Vergleich :
Ich heize mit einer WH-MDC 09J3E5 mein 240 qm Eigenheim, Bj. 1921, nur Heizkörper... und es funktioniert.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 09.06.2024 17:18:17
2
3715312
Jedes Haus ist individuell und was wo und wie passt, muss vernünftig ermittelt werden. Entweder doch erst einen Winter so heizen mit WMZ zur Heizlastermittlung ( für meine Kunden mache ich das nichtinvasiv mit Industriemeßtechnik).

Dann ist die Hydraulik zu evaluieren, je grösser die WP, desto grösser ist der Anspruch an die Haushydraulik. Auch das lässt sich nichtinvasiv ermitteln ( Hydraulikmatrix und Anlagenkennlinie).

Basierend auf diesen Ergebnissen wird geplant, NICHT vorher!!

Gruss
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagenoptimierung, Betreiberschulung)
Referenzwärmepumpe der Energieagentur-NRW

Verfasser:
Heizungshelfer
Zeit: 09.06.2024 17:23:55
2
3715313
12kw zu viel. 7 bis 8kw ausreichend.

Verfasser:
smoker59
Zeit: 09.06.2024 17:29:34
1
3715315
Messen ist natürlich immer besser als schätzen... 😏
Ich habe zunächst auch erstmal zwei Jahre mit einem WMZ und der alten Gasbüchse gemessen und bin dann mit den ermittelten Werten in die Planung eingestiegen.
Falls @marc131285 noch ein Jahr Zeit hat dann würde ich an seiner Stelle jetzt einen WMZ einbauen lassen und über den nächsten Winter die tatsächliche Heizlast ermitteln.
Wenn die geplante Dämmung bis dahin fertig ist dann bekommt man auch für die Dimensionierung brauchbare Werte.

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 09.06.2024 17:32:23
1
3715319
Ansonsten eine Heizlastberechnung verschlanken von formalistisch korrekt zu physikalisch korrekt.

Gruss
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
www.waermepumpendoktor.com
(Planung, Baubegleitung, Anlagenoptimierung, Betreiberschulung)
Referenzwärmepumpe der Energieagentur-NRW

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 09.06.2024 18:44:54
3
3715339
Zitat von marc131285 Beitrag anzeigen
... saniere aktuell mein Bungalow ...

Neue 3 Fach Verglaste Fenster
Dachboden wird gedämmt
Kellerdecke wird gedämmt
In das ganze Haus kommt eine Fußbodenheizung rein
PV Anlage 12.6KW, 15KW Speicher
Brauchwasserwärmepumpe Daikin
3-4KW Klimaanlage mit einem Innengerät
Kaminofen (glaub um die 6kW vorhanden)

Der Spezi, welche mir die Auslegung der FBH gemacht hat, hat einen Wert von 70W pro m² angenommen. Auslegung siehe Anhang 11.2KW
Leider gibt’s zu den letzten Jahren keinen Ölverbrauch da ich das Haus Anfang des Jahres erst gekauft habe und natürlich noch nicht bewohne.

Ich als Laie würde jetzt zu eine Panasonic Aquarea 12kW greifen, die gibt’s natürlich als T-Cap und normal, soweit ich weiß. Gibt ja auch noch die Jeisha oder Geisha mit 9kW, aber das wird wohl nicht ausreichen. Pufferspeicher eventuell sinnvoll ?
Ich wäre euch dankbar für Unterstützung, was die Auslegung angeht ...
Sollte das vorhandene Klimagerät auch zum Wärmeenergieeintrag geeignet sein würde ich persönlich an Deiner Stelle bei den Voraussetzungen definitiv maximal eine Panasonic WH-MDC07J3E5 installieren!

Das Gerät bekommst Du z.b. bei Robert aus Augsburg (https://www.rjtec-shop.eu/de/wh-mdc07j3e5.html).

Installation natürlich ohne Pufferspeicher oder irgendwelchen Regelfirlefanz.

Ich selbst habe in 2014 eine WH-MDC05F3E5 an gemischter Hausheizkreishydraulik (FBH und Heizkörper) für bivalent parallelen Betrieb bei rund 250 qm beheizter Fläche innerhalb der thermischen Gebäudehülle installiert die seitdem wirklich äußerst zufriedenstellend generell mit JAZ >4,5 liefert.

Verfasser:
heizerhermann
Zeit: 09.06.2024 20:11:34
0
3715359
Hallo marc131285,
m.E. führt kein Weg daran vorbei, vorab eine raumweise Heizlastberechnung durchführen zu lassen! Schliesslich sollen ja die jeweiligen Raumheizlasten mit den Leistungen der installierten Heizkörper verglichen werden, um die erforderliche Vorlauftemperatur und in der Summe die Gebäudeheizlast bei NAT zu erhalten. Erst dann kann eine Luft-Wasser-WP einigermaßen optimal (nicht überdimensioniert!) dimensioniert und entschieden werden, ob zurTemperaturabsenkung ein oder mehrere Heizkörper gegen leistungsstärkere zu tauschen sind! Dem Förderantrag muß im Verwenungsnachweis auch eine Fachunternehmererklärung beigelegt werden, in dem dieser den "Hydraulischen Abgleich der Anlage bestätigt.Da alle Wärmepumpen nur einen Temperaturhub von 5-7 K bringenm, sollte der Abgleich auch auf ca 10 K Temperaturabfall an den Heizkörpern erfolgen. Ddurch ergibt sich grob eine doppelt so hohe Durchflußmenge wie beim bisherigen Brennwertkessel im Heizkreis!(BW-kessel liebt niedrige Rücklauftemperatur; Wärmepumpe liebt niedrige Vorlauftemperazur!
Eine R290-Wärmepumpe würde ich einer R32-Maschine vorziehen, da der Mehrpreis durch die 5% höhere Förderung teilweise kompensiert und diese Maschinen erheblich höhere COP-Werte erreichen und bei niedrigeren Kompressionsdrücken höhere Vorlauftemperaturen erreichen als die R32-Geräte!
Verbrauchsmessungen über einen (milden) Winter sind wenig aussagekräftig!
"Dimplex" empfiehlt Vorlauftemperaturaufzeichnung/Ablesung als Diagramm zur Außentemperatur bei voll geöffneten Thermostatventilen bei Absenkung der Heizkurve soweit, bis die gewünschten Raumtemperaturen noch dauerhaft Sanierungshandbuch Wärmepumpen, Seite 3 erreicht werden. Dann kann diese Kurve auch bis zur NAT "extrapoliert" werden!
MfG heizerhermann

Verfasser:
smoker59
Zeit: 09.06.2024 21:08:38
2
3715368
Zitat Heizerhermann:
Schliesslich sollen ja die jeweiligen Raumheizlasten mit den Leistungen der installierten Heizkörper verglichen werden, um die erforderliche Vorlauftemperatur und in der Summe die Gebäudeheizlast bei NAT zu erhalten. Erst dann kann eine Luft-Wasser-WP einigermaßen optimal (nicht überdimensioniert!) dimensioniert und entschieden werden, ob zurTemperaturabsenkung ein oder mehrere Heizkörper gegen leistungsstärkere zu tauschen sind! "

Heizkörper austauschen entfällt denn schon im ersten Beitrag steht, daß der TS die bislang vorhandenen Heizkörper komplett rausschmeißen und eine Fußbodenheizung installieren will...

Verfasser:
thaistatos
Zeit: 09.06.2024 21:20:11
3
3715373
Zitat von heizerhermann Beitrag anzeigen


diese Maschinen erheblich höhere COP-Werte

Welche Maschinen sind konkret gemeint?
Die Panasonic haben vom Wechsel kaum/sehr wenig bis gar nicht profitiert.

Verfasser:
marc131285
Zeit: 10.06.2024 09:42:05
0
3715451
Morgen Zusammen,

vielen dank schon mal für den Input. Ist immer schön zu Lesen das die WP auch im "ungedämmten" Altbau eigentlich gut funktionieren und das teilweise auch mit Heizkörpern.

Aktuell steht der Öler alleine im Heizraum weil soweit schon alles entfernt wurde was nicht benötigt wird. Demnach müsste ich paar Euronen investieren und den Öler final verrohren in Richtung Heizkreisverteiler. Prinzip hätte ich auch Zeit und könnte einen Winter mal den Ölverbrauch ermitteln, jedoch bin ich mir nicht ganz sicher ob ich wirklich zuverlässige Werte erhalte da der Öler ja deutlich zu groß dimensioniert ist und somit vermutlich mehr Öl verbraucht wird als ich eigentlich für die FBH benötige. Der Öler hat 21kW (Eventuell hab ich hier auch einen Denkfehler?)

Zum Thema Heizlast pro Raum muss ich mich mal einlesen, hier gib es ja einige Programme auch Freeware ( glaube ich zumindest) mit der ich das "grob" berechnen könnte.

Zumindest geh ich jetzt mal davon aus das die 12kW deutlich zu groß wäre, wird dann vermutlich gegen 9kW oder 7kW gehen.

Mfg Marc

Verfasser:
Gueho
Zeit: 10.06.2024 09:53:51
1
3715456
Was die Heizlast betrifft, so wird dir eine raumweise Heizlastberechnung vermutlich keine besseren Ergebnisse liefern als die Ermittlung des Ölverbrauchs, aber viel mehr Arbeit machen. Viel wichtiger ist aus meiner Sicht in diesem Zusammenhang aber der thermische Abgleich sprich die versuchsweise Absenkung der VLT zur Ermittlung der Mindest-VLT des aktuellen Systems. Damit kannst du den Verbrauch des Ölers senken und erhältst auch wichtige Hinweise auf die Effizienz einer zukünftigen WP.

Verfasser:
erbes
Zeit: 10.06.2024 09:59:40
0
3715457
Du schreibst ja: Ins ganze Haus soll Fussbodenheizung kommen.
Was für Heizkörper sind denn momentan drin?
Wenn es Typp 22 oder 33 sind, geht da vielleicht auch ohne komplett Aufreissen einiges.
Oder sag doch mal was zu den Rohrdurchmessern der Heizung (Aus und Eingang am Kessel) und der Heizkörper.
Vielleicht machst du dir da viel zu viele Sorgen und kannst am Ende auch mit den Heizkörpern eine Wärmepumpe gut betreiben.

Verfasser:
Gueho
Zeit: 10.06.2024 10:06:36
0
3715460
Vergiss es - hab vergessen, dass du auf FBH umstellen willst !
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
Viel wichtiger ist aus meiner Sicht in diesem Zusammenhang aber der thermische Abgleich sprich die versuchsweise[...]

Verfasser:
marc131285
Zeit: 10.06.2024 10:28:44
0
3715469
Die Heizkörper habe ich schon alle ausgebaut und die Nischen bereits mit Ytong steinen fachgerecht geschlossen. Es waren noch die originalen aus den 70ern verbaut.

Zu den Rohrdurchmessern kann ich aktuell nichts sagen, da ja lediglich VL RL Anschlüsse im Kessel vorhanden sind 1" oder auch 1.1/2" eventuell, müsste ich nachmessen. Das wird ja unabhängig davon ob WP oder Öler mit MSVR gemacht.

Die ganzen Brauchwasserleitungen habe ich ebenso realisiert.

Mfg Marc

Verfasser:
RayKrebs
Zeit: 10.06.2024 10:35:33
1
3715470
Nun ja, einem WMZ ist es egal was sonst noch so alles durch den Schornstein geblasen wird. Schließlich zählt er ja nur die echte Wärmeenergie die in den Heizkreis eingebracht wird.

Ich würde mal grob schätzen das 30er Hohlbocksteine aus den 70er einen U-Wert um 1 haben, also schon ziemlich mies.

Allerdings sind die Fenster jetzt 3-fach verglast und es soll Dach- und Deckendämmung angebracht werden. Das ist gut und daher kann man eigentlich schon nicht mehr von einem ungedämmten Haus sprechen.

Wenn jetzt schon eine *neue* Fußbodenheizung eingebaut wird, dann lasse diese nach dem Flow30 Prinzip bauen. Kurz gesagt maximal 30° VLT bei NAT und minimaler Druckverlust. Das Garant für super Effizienz der WP bei garantiert hohem Volumenstrom.

Raumweise Heizlast ist nun nicht so schwer zu ermitteln, wenn man die U-Werte hat.

Von den neuen Fenstern sollte es diese geben und von der neuen Dämmung auf jeden Fall. Die Hohlblock könnte man noch versuchen im Bauteilelexikon im Internet zu finden und genauer zu spezifizieren.

Ich würde erst mal mit einem U-Wert von 1 ausgehen. Das ganze kann man gut mit Excel machen und dann die U-Werte variieren und sieht welche Auswirkungen es auf die Heizlast dann bringt.

Verfasser:
erbes
Zeit: 10.06.2024 12:02:05
0
3715490
Zitat von marc131285 Beitrag anzeigen
Die Heizkörper habe ich schon alle ausgebaut und die Nischen bereits mit Ytong steinen fachgerecht geschlossen. Es waren noch die originalen aus den 70ern verbaut.

Zu den Rohrdurchmessern kann ich aktuell nichts sagen, da ja lediglich VL RL Anschlüsse im Kessel vorhanden sind 1" oder[...]



Das Praktische an diesen grossen Durchmesser, die du hattest, wäre der gute mögliche Durchfluss gewesen.
Aber das ist ja jetzt bereits Geschichte.

Verfasser:
marc131285
Zeit: 10.06.2024 13:48:46
0
3715531
Zum Thema Heizlast pro Raum berechnen. Wie es verstanden habe muss ich die ganzen U-Werte raussuchen von allen Wänden ,Fenster ,Decken, Böden plus entsprechende Dämmung sowie die Temperatur der angrenzenden Räumen und NAT wissen korrekt ?

Kann ich nach diesem Beispiel das ausrechnen oder gibt's da vereinfachtere Versionen. Ist schon recht Zeitintensiv das nur für einen Raum korrekt zu berechnen.

Hoffe die Verlinkung ist ok :

https://www.bosch-homecomfort.com/de/de/wohngebaeude/wissen/heizungsratgeber/heizleistung-berechnen/

Muss mir auf jeden Fall noch diverse Videos anschauen, da gibt's auf YT einige davon.

Mfg Marc

Verfasser:
Gueho
Zeit: 10.06.2024 15:53:42
0
3715574
Ich würde mir keine Mühe mit der Heizlastberechnung machen, zumal du da eh bei einigen Bauteilen die U-Werte raten musst. Mit den 70 W/qm sowie dem zusätzlichen Kaminofen und der Splitklima würde ich eine WP von 8 oder 9 kw wählen, > 10 kw ist definitiv zu groß. An den paar wirklich kalten Tagen kannst du den Wohnraum mit dem Ofen heizen, die WP schafft den Rest dann locker.

Verfasser:
rainerstadler
Zeit: 10.06.2024 15:56:16
0
3715576
Da wirst Du hier 29 verschiedene Meinungen hören :-) Ich bin zum Beispiel T-CAP Fan nachdem ich vorher die kleine 9er dranhängen gehabt hab. Mit FBH taktet da zum Beispiel absolut garnix. Lässt man sie halt nur nen halben Tag laufen o.ä.
Die 9er T-CAP hat im Notfall immer Reserven, da sie mit bisserl Feintuning auch weit über 12kW Heizleistung bringt. Außerdem ist sie um Welten leiser als die kleine Anlage. Läuft quasi 80% des Winters mit 19Hz und ist dabei fast lautlos.

Mir wurde auch abgeraten - hab ich zum Glück überhört :-))

Grüße Rainer

Verfasser:
WP2023
Zeit: 10.06.2024 16:34:34
0
3715585
Zitat von rainerstadler Beitrag anzeigen
Da wirst Du hier 29 verschiedene Meinungen hören :-) Ich bin zum Beispiel T-CAP Fan nachdem ich vorher die kleine 9er dranhängen gehabt hab. Mit FBH taktet da zum Beispiel absolut garnix. Lässt man sie halt nur nen halben Tag laufen o.ä.
Die 9er T-CAP hat im Notfall immer Reserven, da sie mit[...]


Was hast du denn für eine heizlast oder jahresverbrauch?

Gerade bei häufigem abtauen sollten schon etwas leistungsreserven vorhanden sein.

Da laufen einige in die Falle und legen etwas zu knapp aus.

Lieber etwas zu groß als etwas zu klein dimensioniert. Besser natürlich noch genau richtig auslegen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 10.06.2024 17:05:23
0
3715592
Zitat von marc131285 Beitrag anzeigen
... Heizkörper habe ich schon alle ausgebaut und die Nischen bereits mit Ytong steinen fachgerecht geschlossen ...
Dann ließ am besten direkt auf folgende verlinkter Seite quer und beschäftige dich zudem auch mit dem Prinzip flow30!
Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Wie_sollte_die_W%C3%A4rmeverteilung_im_Idealfall_aussehen%3F

Verfasser:
RayKrebs
Zeit: 10.06.2024 17:35:59
0
3715597
Zitat von Gueho Beitrag anzeigen
Ich würde mir keine Mühe mit der Heizlastberechnung machen, zumal du da eh bei einigen Bauteilen die U-Werte raten musst.[...]


Wo muss der denn groß raten?
Fenster neu, da steht das oft im Abstandshalter zwischen den Glasscheiben.

Dämmstoffe gibt es immer mit Angaben.

Und so unsicher ist die Wand auch nicht, aus Erfahrung war es eben Hohlblock oder Bims mit U-Wert 1.

Paar Maße abmessen und die Flächen in Excel zu berechnen ist doch nicht aufwendig.

Als Übungen kann man mit der Außenhaut anfangen. Von den Wandflächen werden natürlich die Fensterflächen abgezogen und jede Bauteilfläche gemäß mit dem U-Wert die Transmissionsverluste ermittelt. Das gute, somit hat man auch schon mal die gesamte Heizlast und muss dabei nicht raten.

Und ein Bungalow, das ist doch das einfachste.

Und bei der Raumheizlast könnte man es sich auch einfacher machen. Keine Ahnung, aber im Prinzip wird eh bei WP alle Räume etwa gleichmäßig beheizt. Vielleicht nicht unbedingt das Schlafzimmer, das wird über die anderen Räume mit beheizt. Das heißt für die erste Annäherung werden dann nur Außenwände und Boden sowie Decke berücksichtigt. Wenn innen etwa gleiche Temperaturen sind, haben die Trennwände keine Einfluss.

Verfasser:
Heidemann
Zeit: 10.06.2024 18:04:24
1
3715605
Für die Aussenwände bei 30er Hohlblockstein mit einem U-Wert von 0,69W/m²K

rechnen, abzgl. Fensterflächen.
Zuzüglich Fensterflächen x U-Wert Fenster, Bodenplatte-U-Wert. Sprich alle weiteren Erdreich- oder Aussenberührte Flächen.

U-Werte für alle möglichen Bauteile und Baujahre findet man bei google.

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