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Foren
Vermietung eines Haus aus 1956
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.06.2024 10:09:35
0
3715199
Wenn der Eigentümer nicht gewillt oder in der Lage ist dieses Haus zu sanieren ist ein Verkauf die beste Lösung.

Im Idealfall wird das jemand kaufen der das Haus komplett sanieren wird. Elektro Heizung, Wärmedämmung, Fenster, es muss ja früher oder später alles neu, und dann ist das Haus für noch mal 100 Jahre gut.

Es leer stehen zu lassen ist die schlechteste Variante, denn dann leidet irgendwann auch die Substanz. Und auch ein leeres Haus kostet Geld - Versicherung, Grundsteuer....

Grüße
Frank

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 09.06.2024 11:09:37
0
3715215
So rein vom Gedanken her... im eigenen Haus leben würde mich etwas beruhigen; kein Vermieter kommt mal mit "Eigenbardarf" für die eigenen Kinder oder sowas. Oder dort auch mal umfangreich was gemacht wird, wenn einem das gerade so gar nicht in den Kram passt.

Falls also die Wohngegend des anderen Hauses ok ist, vielleicht doch dort einziehen - für die gesparte Miete kann man den Garten auch pflegen lassen, einiges umbauen und - jetzt gibt's Haue... - auch heizen.
Wenn Geld auf der hohen Kante ist (oder man die Immobilie beleihen kann), etwaige Sanierungen natürlich vor dem Einzug erledigen.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]und dann ist das Haus für noch mal 100 Jahre gut.
Das haben die sich vor knapp 70 Jahren bestimmt auch gedacht ;-)

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 09.06.2024 11:31:05
0
3715217
Jeder altert anders, manche steigen mit fast 90 noch auf eine Leiter, um die Dachrinne zu reinigen, andere kommen mit nicht mal 70 kaum die Treppe hoch - beide Beispiele sind aus meinem privaten Umfeld.

Zum Thema:
Für jede Immobilie braucht man ein Konzept, das auch durchkalkuliert werden muss. Es ist nicht das Gebäude entscheidend, sondern fast nur die Lage, bei Eigennutzung auch die eigene Zukunftsplanung. Da sollten auch steigende, eigene Mieten oder beim eigenen Haus die teilweise Deckung von Heizkosten durch eigenes Holz oder Solarerträge berücksichtigt werden.
Die eigenen Ansprüche sind die größten Kostentreiber: Wer für sich (oder Mieter) nur die Edel-Einbauküche oder ein Bad mit FBH, aktuellen Fliesen und Vorwandinstallation als Mindeststandard braucht, darf sich über explodierende Kosten nicht wundern.
Wenn wichtige Infrastruktur fehlt (im Alter: Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, Altenheime) und der Miet-/Kaufmarkt selbst in Hochzeiten nur den Weg nach unten kennt, dann würde ich mich vom Objekt trennen.

Grundsätzlich muss man nichts am Gebäude anfassen, solange man die GEG-Forderungen bei Eigentumsübergang erfüllt (min. NT-Heizung, gedämmte Rohre im unbeheizten Bereich, Dämmung oberste Geschossdecke). Es schläft sich nur ruhiger, wenn man im schlimmsten Fall auch bei einer Gerichtsverhandlung sagen kann, dass der Stand der Technik eingehalten wurde.
Wie weit man gehen kann, ist mit technischem Sachverstand um Welten leichter als es ein Laie kann.
In den letzten 20 Jahren habe ich Wasserschäden erlebt, die fast durchgängig durch Inaugenscheinnahme vermeidbar gewesen wären. Ein Wasserschaden war ein nicht ganz geklärter Bewohner- oder Handwerksfehler. Alle im Geschosswohnungsbau aufgetretenen Wasserschäden wurden durch die Versicherung übernommen bzw. wurden durch sowieso geplante Sanierungen beseitigt.
Man muss also nicht zwingend die Sanitärtechnik anfassen.
Elektrik: Bei Eigennutzung (ohne kleine Kinder...) und ausreichend Sicherungen: Nicht anfassen! Bei Vermietung: Es kommt darauf an, u.a. auf den Geldbeutel. RCD für einzelne Steckdosen in Nassräumen kann eine Lösung sein, Vermietung an kinderlose Paare auch...
Heizung: Je nachdem wie die Heizkosten ausfallen, nur optimieren und bei Ausfall erneuern.

"Auch wenn du es noch als "gut in Schuss" bezeichnest, sollten die meisten technischen Anlagen gegen Ende ihrer Lebensdauer sein und innerhalb der nächsten 10 Jahre wohl fast alle fällig werden (inkl. Dach, Wasser- und Heizungsleitung etc.) Da kann ich dir dann aus eigener Erfahrung sagen, dass du am Ende auch alles einmal neugemacht haben wirst und genauo viel Geld ausgeben wirst wie für den Neubau, allerdings immer noch die Defizite des Altbaus (Z.B. Grundriss etc.) haben wirst."

Das Alter sagt leider nur wenig über den Zustand aus und die Qualität heutiger Komponenten und Handwerker ist leider nicht in jedem Fall über alle Zweifel erhaben.
Beispiele gibt es hier im Forum genug (siehe Brennwertthermen und Wärmepumpen, die keine 10 Jahre gehalten haben). Auf der anderen Seite überleben verzinkte Leitungen trotz geringer Entnahme bei kalkhaltigem Wasser 50 Jahre und länger, halten alte Elektroinstallationen in trockenen Kellern auch 60 Jahre und länger.

Man unterschätzt, was man in 10 Jahren schaffen kann und gleichzeitig ist genau die Aufteilung der Investitionskosten auf einen langen Zeitraum der Vorteil: Das Geld wird dank Inflation laufend weniger Wert, jede Komponente, die ein Jahr länger lebt, steigt im Wert. Es fehlt vielen Eigentümern nur das "Händchen", die wichtigen Punkte zu erkennen. Mit Handwerkern im Freundeskreis und die eigene Fähigkeit, Arbeit (kostengünstig und strukturiert) zu delegieren, können Laien auch in der Lage sein, mit Rendite zu vermieten.
Als Mieter ist man mit im Boot: Der Mieter badet zu hohe Dienstleistungs- und Handwerkerkosten, die der Vermieter verursacht, über hohe Mieten und Nebenkosten aus.

P.S.: Was für eine (zeitlich befristete) Vermietung spricht: Die Kosten für Instandhaltung und Modernisierung zahlen Mieter und durch geringere Steuerlast das Finanzamt. Näheres kann sicher der Steuerberater erzählen.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 09.06.2024 11:49:47
0
3715222
Nicht einmal eine Burg im Mittelalter war für 100 Jahre "Reparaturfrei"!

Genauso verhält es sich auch mit moderneren Wohnobjekten, Häuser welche massiv gebaut mit guter Bausubstanz und hochwertigen Baustoffen gebaut sind haben nach etwa 50 Jahren auch einen mehr oder weniger hohen "Ertüchtigungsbedarf", besonders an der Haustechnik, da sind aktuell sogar wesentlich früher manche Maßnahmen erforderlich.

Moderne Häuser gebaut in "Verblendungstechnologie" sprich Rigipsburgen sind meiner Ansicht nach nur sogenannte "Eingenerationenobjekte" und nach 30 bis 50 jahren kaum mit vernünftigen Aufwand zu sanieren, am besten eine "feuerwehrübung" machen und den Rest wegbeserln!

Dabei rede ich hier nicht von aussergewöhnlichen Erreignissen wie größerer Brand oder Wasserschaden, denn wenn in so einer Holzriegelhütte im Badezimmer im OG die Silikonfuge unentdeckt einen Riss aufmacht dann fällte es oft erst auf wenn es im EG runtertropft und dann ist vielfach die tragende Struktur fast unreparierbar beschädigt und der holzzerstörende Pilzbefall nimmt seinen Lauf!

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 09.06.2024 13:10:51
0
3715245
Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Ich kann die Kritik hier durchaus verstehen. Verschenke im Grunde genommen jeden Monat heftig Geld, da ich mich in dem gemieteten EFH wohl fühle und nicht hause, aber nicht umziehen möchte, auf der anderen Seite jeden Monat für das leere Elternhaus blechen muss. Jetzt werden zB in diesem Ort[...]


Ich denke du redest dir das Haus jetzt selber etwas zu schlecht.

Hier im Forum wird auch schnell übertrieben wenn es um alte Häuser geht.

Wenn ein digitaler Zähler eingebaut wird muss in 99% der Fälle nix am Zählerkasten gemacht werden es kostet also keine 5000€

Wenn die Straße erneuert wird kostet das seit dem 1.1.2024 auch keine Anliegergebühr mehr. Zumindest in NRW nicht.

Die Elektrik muss normalerweise auch nicht neu gemacht werden wenn keine Schraubsicherungen mehr eingebaut sind.

Ob du umziehen solltest kannst du doch einfach berechnen.

Jährliche Hausmiete 12.000€
Jährliche kosten Eigentum ????? €

Wärmedämmung spart zu wenig für deine Restlebenszeit also musst du da auch nix investieren. Wärmedämmung spart maximal 40% im Altbau . 40% von 2500€ sind 100€ im Monat, also fast nix.

Genieß dein altes Haus einfach und die Kinder können dann entscheiden was sie machen.

Verfasser:
carsten_m
Zeit: 09.06.2024 13:43:27
0
3715261
Zitat von MitohneHeizung Beitrag anzeigen
Wärmedämmung spart zu wenig für deine Restlebenszeit also musst du da auch nix investieren. Wärmedämmung spart maximal 40% im Altbau . 40% von 2500€ sind 100€ im Monat, also fast nix.
Kommt immer drauf an wo.
Aufwendiges WDS ist sicher teuer; Dämmung oberste Geschoßdecke nicht.
Fenster so lala. Wenn da Einfach- oder frühes Isoglas verbaut ist sicherlich machbar; gerade mit Fördergeldern.

Verfasser:
warnet
Zeit: 09.06.2024 15:18:56
0
3715282
Hi Leute, also ich bin jetzt echt völlig überrascht über die vielen Tipps und Antworten hier im Forum. Erstmal danke dafür !!
Das Haus wurde durch meinen Vater 1956 gebaut, er war Maurer und hat zumindest bei Bekannten viele Häuser (mit)-gebaut. Und schon damals schien er zu wissen, worauf es ankommt, um das Haus lange am leben zu halten. Leider hab ich seine Fähigkeiten für das Handwerkliche nicht geerbt, obwohl ich wirklich keine zwei linken Hände habe. Vor 10 Jahren wäre das alles noch kein Problem gewesen- aber jetzt wird das einfach nicht mehr gehen. Meine Frau sagte gestern auch: mach doch das Haus nicht so schlecht, da kann man jederzeit einziehen und noch gut darin wohnen- auch wenn die Decken, die Teppichböden und noch einiges mehr natürlich nicht mehr heutigem Standard entsprechen. Was wirklich jetzt brennt sind der Austausch des Zählers(wird Pflicht ab 2032) bzw wenn der Netzanbieter das wünscht, die Ölstahltanks (die einen sagen, die halten noch ewig und die anderen meinen, die müssen sofort ersetzt werden) und der feuchte Keller, was aber in vielen Häusern dieses Alters zu finden ist, da meist eine richtige Bodenplatte fehlte. Hier taucht die Frage auf, ob man wirklich den Keller absolut trocken haben muss oder durch einen Sperrputz das schlimmste verhindern kann. Zur Zeit sthet der Hygrometer zumindest in dem Hauptkellerraum schon seit Monaten auf satten 100%. Vermutlich aber auch bedingt durch die Tatsache, dass in diesem Raum ein offenes Bodenrohr zu finden ist, bei dem sich insbsondere bei starkem Regen das Wasser zurück in den Raum drückt. Auch hier wieder die unterschiedlichsten Aussagen der Fachleute: Muss alles komplett aufgrissen werden, innen und außen,Drainagen neu (falls überhaupt vorhanden) bis hin zum : mach den Klappe in das Rohr und gut ist.

Wenn wir umziehen würden, könnte das bedeuten, dass wir fast 1500 im Monat übrig hätten. So wie es jetzt ist bin ich durch die Doppelbelastung immer mehr im Minus. Tendenz steigend. Für viele kopfschüttelnde Mitleser eigentlich überhaupt keine Frage, was da zu machen wäre.

Verfasser:
warnet
Zeit: 09.06.2024 15:21:48
0
3715283
PS. Ist halt Rheinland-Pfalz und hier werden alle Bewohner eines Ortes bei Straßenneubau oder Sanierung zur Kasse gebeten. Je größer das Grundstück um so heftiger. Und damals war mein Vater der Meinung, je mehr ums Haus, desto besser, vielleicht kommen die Kinder ja zurück und bauen hier bzw. lassen von mir bauen.

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 09.06.2024 15:35:30
0
3715288
Im Internet steht das es den einmaligen Straßenbeitrag von 10.000€ auch bei dir nicht mehr gibt.

Anliegergebühr

Da steht jeder Anlieger zahlt ca. 100€ im Jahr

Verfasser:
MitohneHeizung
Zeit: 09.06.2024 15:55:51
0
3715290
Wenn die Kinder dort bauen wollen kann man ein Grundstück manchmal auch teilen.

Dann könnt ihr zusammen wohnen und trotzdem getrennt wohnen.
Ein Neubau auf dem Nachbargrundstück ist auch Recht entspannt weil immer eine Aufsicht da ist.

So werden viele zehn? tausende Euro für das Altenheim oder die Altersbetreuung gespart und das Geld bleibt in der Familie.

Später kann man das alte Haus dann abreißen oder kernsanieren und dann Vermieten.
Vermietung direkt auf dem Nebengrundstück ist im allgemeinen auch gut zu kontrollieren und generiert dann ein gutes Nebeneinkommen welches den Hauskredit abbezahlt.

Verfasser:
warnet
Zeit: 09.06.2024 17:15:07
0
3715310
Zitat von MitohneHeizung Beitrag anzeigen
Im Internet steht das es den einmaligen Straßenbeitrag von 10.000€ auch bei dir nicht mehr gibt.

Anliegergebühr

Da steht jeder Anlieger zahlt ca. 100€ im Jahr



Das mit den 100 Euro pro Jahr gibt es bei uns nicht !!

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 09.06.2024 17:31:29
0
3715318
Die Pfalz hat das noch, erst kürzlich wurde die Abschaffung wieder mehrheitlich abgelehnt.
In BaWü gab's sowas nie...

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 09.06.2024 18:32:16
0
3715334
Was spricht dagegen, die Immobilien einfach durchzutauschen? Das alte Haus einfach verkaufen und sich dafür etwas Anderes, zum altersgerecht Wohnen, anschaffen. Die Miete spart man sich dann trotzdem und muss u.U. nicht so viel machen lassen.

Vielleicht findet sich sogar ein Käufer, dem der Zustand egal ist (so wie mir) und etwas mehr zu bezahlen bereit ist, als den reinen Grundstückspreis.

Wir haben hier auch mehr als doppelt so viel bezahlt, als unser Grundstück Wert war und das Haus hatte noch Einfachverglasung... wir wollten einfach genau dieses Haus haben.

Einfach anbieten und schauen was passiert, auch wenn es bei euch in Deutschland gerade eine schwierige Phase zu geben scheint.

Noch was: Makler haben nicht immer Recht, was die Preise angeht.
Beim Verkaufen, hatte ein Maklerbüro versucht uns den Preis zu drücken, weil nicht mehr Wert, zu klein und so weiter.

Wir haben dann einfach über Kleinanzeigen selbst einen höheren Preis und bessere Konditionen erzielt - es hat einfach der richtige Käufer die Anzeige gesehen. 😊

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 10.06.2024 09:13:56
3
3715443
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Grundsätzlich muss man nichts am Gebäude anfassen
[...]
Mit Handwerkern im Freundeskreis und die eigene Fähigkeit, Arbeit (kostengünstig und strukturiert) zu delegieren, können Laien auch in der Lage sein, mit Rendite zu vermieten.


Zwei für meinen Geschmack sehr gewagte Thesen. Wer aus Prinzip rein gar nichts macht, verletzt als Eigentümer schnell seine Verkehrssicherungspflichten. Die Unterhaltung einer Immobilie ist ständige Arbeit - man fasst immer etwas an!

Und rentable Vermietung ist gerade bei Kleinstvermietern (bis 5 Wohneinheiten) kaum möglich. Wohngebäude müssen für Rentabilität nach spätestens 50 Jahren Abschreibedauer veräußert werden und mittels 100% Finanzierung über Kredite gehebelt werden.

Bei Kleinstvermietern funktioniert auch das Verschiebespiel mit den Steuern nicht. Zu wenig Kapital für rollierende Reinvestition, folglich hohe Steuerlast auf die Einnahmen und Vermietung und Verpachtung, nicht selten in Höhe des Grenzsteuersatzes bei 42%. Im Erbfall langt der Staat dann nochmal kräftig zu.

Die Brutto Rendite durch Mietzins liegt oft bei 3-5%, wird durch genannte Abgaben geschmälert, während die Aktienmärkte langfristig bei 5-7% mit 25% Abgeltungssteuer performen.

Ein großer Immobilieneingetümer kann seine steuerliche Belastung fast auf 0 fahren und damit wird dann Rendite gemacht, die sich wirklich sehen lassen kann.


Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Und dann wie gesagt die Elektrik. Hier soll demnächst auch ein Digitalzähler eingebaut werden, aber da muss der Stromkasten (Ferrarris-Modell) für mindestens 3000-5000 Euro modifiziert werden.


Zitat von MitohneHeizung Beitrag anzeigen

Wenn ein digitaler Zähler eingebaut wird muss in 99% der Fälle nix am Zählerkasten gemacht werden es kostet also keine 5000€


Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Was wirklich jetzt brennt sind der Austausch des Zählers(wird Pflicht ab 2032)


Spannend. Bis 2032 sind es noch 8 Jahre. Und tatsächlich muss für einen Zählertausch bei einer sicheren Anlage kein Austausch der Kundeninstallation erfolgen.
Aber was erwartet man bei einer Installation aus den 1950er Jahren?
Wenn der Tausch für den Zählermonteur nicht sicher ist, dann wird er seine Arbeit folgerichtig ablehnen. Ein pingeliger Elektriker wird einen neuen Zählerschrank setzen und die Altinstallation nicht mehr anschließen, weil er keine vorgeschriebenen RCD für laienbedienbare Steckeinrichtungen installieren kann.

Zitat von jospr Beitrag anzeigen
Du kannst einen Elektriker kommen lassen, der das alles überprüft und seinen Segen gibt, was er nicht machen wird, ohne Dir richtig Geld aus den Taschen zu ziehen, Der wird Dir sagen, dass die klassische Nullung seit den 70 Jahren nicht ehr erlaubt ist und das alles umgebaut gehört, am Besten gleich den Zählerschrank gleich mit. Wenn Du vorhast runde 130 Jahre alt zu werden, dann könntest Du noch so etwas wie einen Gewinn oder Rendite einfahren, nachdem der Elektriker mit Dir abgerechnet hat.

Es ist ein wirklich verdammt schmaler Grat zwischen Rendite und der vermeintlichen Sicherheit! Manchmal habe ich das Gefühl, dass der FI oder heute RCD dem gesunden Menschenverstand vorgeschaltet worden ist.


Seit wann müssen Investitionen in Infrastruktur solitär betrachtet rentabel sein? Weder lohnt sich eine Gebäudeheizung, noch eine Trinkwasserinstallation, noch ein Abwasserrohr. Das Zusammenspiel aber schafft hochwertigen Wohnraum, welcher Rendite erwirtschaftet.

Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen

Elektrik: Bei Eigennutzung (ohne kleine Kinder...) und ausreichend Sicherungen: Nicht anfassen! Bei Vermietung: Es kommt darauf an, u.a. auf den Geldbeutel. RCD für einzelne Steckdosen in Nassräumen kann eine Lösung sein, Vermietung an kinderlose Paare auch...
Heizung: Je nachdem wie die Heizkosten ausfallen, nur optimieren und bei Ausfall erneuern.


RCD retten Leben! Nicht nur bei vermeintlich fahrlässigen Handlungen. Auch bei Unfällen, Gerätedefekt oder ähnlichem. Und herkömmliche Überlastsicherungen können bei erhöhter Schleifenimpedanz (rotte Kontaktstellen) mitunter gar nicht auslösen.

Vollkommen außer Acht gelassen wurde die (Fehl-)funktion alter Sicherungsautomaten. Siemens Hausbrandautomaten sind unbedingt zu ersetzen, typischerweise durch 10 A Automaten der Auslösecharakteristik B.
Der alte Krams löst bei thermischer Überlast viel zu oft nicht mehr aus.

Alte, lose Klemmstellen sind brandgefährlich. Kontrolle oder Wartung oft kaum möglich, da hinter Tapeten versteckt und die Isolierung bröselig.


Wasser und Abwasser ist sehr viel leichter durch Laien zu beurteilen, da Abnormalität sehr oft sichtbar.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 10.06.2024 14:49:51
0
3715551
@hanssanitaer
Naja, man kann sich ja einzelne Argumente herauspicken, ohne den Gesamtkontext offensichtlich verstehen zu wollen und dann zum Teil auch noch mit typischen Mittelstandsfehlern zu garnieren.
Es geht nicht darum, rein gar nichts zu machen! Steht bei mir auch nirgends, man kann nicht gemachte Aussagen aber -typisch deutsch- jemand anderem unterschieben, um sich dann darüber zu empören.
Tatsächlich gibt es in der Praxis genug Vermieter, die wenig bis gar nichts machen. Das war hier aber gar nicht das Thema.
Es geht doch darum, das der TO hier befürchtet, gigantische Summen investieren zu müssen.
Praxisbeispiel: Ich wohne in einem Haus (Bj 1958, WEG), da wurde in fast 20 Jahren lediglich über die WEG die Fassade gestrichen, der Kabelanschluss erneuert und die Vermieterin hat noch die WC-Schüssel getauscht. Das ist weit weg von gigantischen Investitionen. Es kommt eben auch - auf den jeweiligen Immobilienmarkt an. Hier im städtischen Immobilienmarkt wird alles vermietet, egal in welchem Zustand.

Grundsätzlich muss Einkommen versteuert werden, sonst funktioniert der Staat nicht.
Laufende Investitionen bieten aber die Chance, höhere Mieteinnahmen zu generieren, den Objektwert zu steigern (oder bei entsprechender Marktsituation zu halten) und die Steuerlast zu senken. Wer nur Gewinne generiert und nichts investiert, muss dann halt Steuern zahlen.
Warum man nach 50 Jahren Immobilien verkaufen sollte, bleibt dein Geheimnis.
Wenn du natürlich ein Aktienspezialist bist und jede Immobilie mit 5 Prozent Rendite (langfristig) übertriffst, dann steht es dir frei, dort zu investieren. Andere verdienen sich mehr als nur ein Taschengeld mit Immobilien. Vielleicht haben die Wissen, das dir bei Immobilien fehlt? Ich werde dich da nicht "aufschlauen"...

Bei der Elektrik ist - wenn man sich nicht auskennt - ein E-Check eines Elektrikers immer empfehlenswert, heißt aber nicht, dass man sofort generalsaniert. Nur -auch hier wieder- wurde mein Hinweis auf die Einbindung befreundeter Handwerker ignoriert, passt ja auch nicht zur eigenen populistischen Aussage.
Es ist immer eine individuelle Abwägung von Chancen und Risiken, das scheint bei dir nicht angekommen zu sein. Ja, ein RCD kann Leben retten, aber nicht immer (z.B. beim ins Wasser gefallenen Fön kanns schiefgehen).
Würde ich für eine vermietete Wohnung einen RCD nachrüsten: ja
Würde ich für eine selbstgenutzte Wohnung einen RCD nachrüsten: nicht generell, vielleicht einzelne Steckdosen für weiße Ware und andere Geräte mit metallischem Gehäuse.
Die Anzahl von Geräten mit Schutzleitern im Haushalt ist extrem gering. Ein RCD bringt hier keinen Sicherheitsgewinn.

Verfasser:
Donjupo
Zeit: 10.06.2024 16:09:10
1
3715578
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
@hanssanitaer
Naja, man kann sich ja einzelne Argumente herauspicken, ohne den Gesamtkontext offensichtlich verstehen zu wollen und dann zum Teil auch noch mit typischen Mittelstandsfehlern zu garnieren.
Es geht nicht darum, rein gar nichts zu machen! Steht bei mir auch nirgends, man[...]


Könntest du mir kurz den Zusammenhang von Schutzleiteranschluss am Gerät und der Funktionsfähigkeit des FI erklären?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 10.06.2024 16:24:05
1
3715581
Na ich befürchte deinem Beitrag mangelt es vor lauter Polemik an der Substanz.

Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
typischen Mittelstandsfehlern
[...]
Warum man nach 50 Jahren Immobilien verkaufen sollte, bleibt dein Geheimnis.


Wohngebäude werden über einen Zeitraum von 50 Jahren nach käuflichem Erwerb abgeschrieben. Diese Abschreibefrist beginnt bei Verkauf von neuem. 2% Gebäudewert jährlich.
Kleines Rechenexempel gefällig?
Wohnung in B Makrolage, 80 m², Kaufpreis ab 250.000 € (ca 3000€/m²). Jährliche Abschreibung 5000€. Mieteinnahme 11€/m² kalt macht 10560 €/anno. Sind 4% Bruttorendite und 2-2,5% bei Grenzsteuersatz.
Da Geld wieder teuer geworden ist, muss der Hebel aufs Eigenkapital schon gut sein, sonst ist Vermietung im Neubau kaum noch wirtschaftlich.
Steuerlast ohne Abschreibung 4400€, mit Abschreibung 2330€.
Kaufnebenkosten ohne Maklercourtage 5-8%. Macht 20.000€ Kaufnebenkosten, die sind nach 10 Jahren wieder drin. Bei Veräußerung in gerader Verwandschaftslinie entfällt die Grunderwerbssteuer.

Erhöht den Cashflow über die 50 Jahre Haltungsdauer um 80-100.000€ oder aus heutiger Sicht 40% Zugewinn auf den Kaufpreis!

Die Großen machen den Verkauf innerhalb einer Holding auf dem Papier, die kleinen müssen auf verlässliche Verwandtschaft bauen. Der Mittelständler hält Omas geerbte Bruchbude ohne Abschreibung und subventioniert unser marodes Sozialsystem mit (zehn)tausenden Euros jährlich.

Meine ernstgemeinte Empfehlung: Verkauf die Hütte, steck das Geld in einen Aktienfonds und schöpfe bei weitaus weniger Arbeit deutlich mehr Rendite ab. Ein Messie-Mieter und der Kleinstvermieter wird vom berüchtigten Wink mit dem Zaunpfahl erschlagen.

Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Nur -auch hier wieder- wurde mein Hinweis auf die Einbindung befreundeter Handwerker ignoriert, passt ja auch nicht zur eigenen populistischen Aussage.


Was auch immer an welcher Aussage populistisch gewesen sein soll?
Wenn der Zähler getauscht werden muss und der Netzmeister vom VNB eine neue Zählertafel verlangt, dann hat jegliche Freundschaftsleistung eine Grenze. Zähleranlagen müssen vom konzessionierten Meisterbetrieb mit Betriebshaftpflicht errichtet werden und das ist unterm Strich auch ganz gut so.

Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Würde ich für eine selbstgenutzte Wohnung einen RCD nachrüsten: nicht generell, vielleicht einzelne Steckdosen für weiße Ware und andere Geräte mit metallischem Gehäuse.
Die Anzahl von Geräten mit Schutzleitern im Haushalt ist extrem gering. Ein RCD bringt hier keinen Sicherheitsgewinn.


Die Aussage disqualifiziert dich leider. Ein Elektrogerät muss mitnichten SK1 sein, damit der Verwender im Fehlerfall vom RCD profitiert. Das Paradebeispiel hast du selbst genannt: Fön in Badewanne.

In hiesigem Gebäude rüstet eh niemand einen RCD nach. Bei einer Installation aus den 50ern spielen selbst bei dreiadriger Verdrahtung die Isowiderstände der alten Leitungen seltenst mit.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 10.06.2024 18:16:31
1
3715608
Zitat von Donjupo Beitrag anzeigen
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
[...]


Könntest du mir kurz den Zusammenhang von Schutzleiteranschluss am Gerät und der Funktionsfähigkeit des FI erklären?


Hallo mcgyver, ich habe 3 Bitten an Dich.
1. Wie donjupo geschrieben hat - denk nochmal drüber nach was Du geschrieben hast und teile dann Deine Erkenntnisse hier.
2. Wenn Du nicht verstanden hast worauf wir hinauswollen, dann frage bitte nach und laß es Dir erklären
3. Solange 1. und 2. nicht zutreffen bitte halte Dich in Zukunft zurück hier im Forum Ratschläge zum Thema Elektrotechnik zu erteilen.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 10.06.2024 20:33:40
0
3715642
@hanssanitaer
Populisten gehen genau wie du vor: Diskussionen vom Zaun brechen, deren Anfangsaussage nicht getätigt oder die aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
Denk mal drüber nach: Wieder etwas diskutiert, was niemand geschrieben hat: Wo ging es im ganzen Faden um Neubau?
Selbst Schuld, wer im aktuellen Markt 3.000 €/m² zahlt - ich mach es nicht.
In meiner Region lagen die Neubaukaufpreise bis zu den Pleiten von ein paar Projektentwicklern sogar bei 6.000 bis 9.000 €/m².
Kaufnebenkosten in Bayern je nach Makler 8 bis 10 %, auch da liegst du zumindest abseits meiner Realität.
Die Risiken bei Aktien und Fonds sind in keinster Weise geringer. Bis du deine Aktien bei Schieflage der Firma verkauft hast, ist der Kurs im Keller oder der Handel ausgesetzt, Dividenden sind ganz schnell zusammengestrichen. Die Subprime-Krise ist doch noch nicht so lange her, um das zu vergessen.

Und auch an die beiden anderen Schreiberlinge:
Um meine Aussage zum RCD zu konkretisieren:
Aus Sicht des Vermieters liegt das essentielle Risiko immer bei Leib und Leben aus den zur Verfügung gestellten Anlagen. Haben diese Schäden, müssen diese beseitigt werden. Wer jetzt der Meinung ist, dass seine E-Leitungen aus den 50ern noch original und damit ein Risiko für einen Brand -das zweite Risiko- sind, darf die gerne pauschal ersetzen. Alle anderen nutzen ihre technischen Möglichkeiten, um etwaige Mängel einzugrenzen.

Vorausgesetzt, der Mieter nutzt seine Geräte vorschriftsmässig (mängelfreie Geräte, u.a. nicht in der Badewanne), dann ist bei schutzisolierten Geräten mit (intaktem) Kunststoffgehäuse ein Berühren spannungsführender Teile recht gut ausgeschlossen. Wenn ein Kurzschluss auftritt, fliegt der LS bzw. die Schmelzsicherung, bei vorhandener, interner Gerätesicherung in der Regel diese zuerst.

Nein, der RCD ist kein in jedem Fall sicherer Schutz - mögliche Szenarien: Bei nicht allstromsensitivem RCD und Gleichstromfehlern oder wenn der Keller überflutet ist und die Zuleitung vor dem RCD unter Wasser steht.
Der RCD begrenzt nicht den Strom, sondern löst beim Überschreiten des Fehlerstroms als Abweichung der Summenströme innerhalb einer vorgegebenen Zeit aus, die im Regelfall überlebbar ist.

Manchmal habe ich den Eindruck, im Forum tummeln sich vor allem typische Querulanten. HenningReich hat bereits 21 wegen Forenverstößen gelöschte Beiträge, Donjupo und hanssanitaer jeweils 8 Beiträge.
Vielleicht solltet ihr euren Stil überdenken.

Für mich ist die Diskussion hier beendet.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 10.06.2024 20:57:06
0
3715646
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Manchmal habe ich den Eindruck, im Forum tummeln sich vor allem typische Querulanten. HenningReich hat bereits 21 wegen Forenverstößen gelöschte Beiträge, Donjupo und hanssanitaer jeweils 8 Beiträge.


rein aus Interesse - sorry wenn OT - wie findet man so was heraus?

Warum will man so etwas überhaupt herausfinden?

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 10.06.2024 21:00:52
0
3715648
KR0815: Das steht im Profil. Mir sind manche User bereits negativ aufgefallen, sowohl in der Anzahl der Beiträge als auch in der Art, wie "diskutiert" wird.

Verfasser:
godek
Zeit: 10.06.2024 21:27:47
0
3715658
Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Meine Frau sagte gestern auch: mach doch das Haus nicht so schlecht, da kann man jederzeit einziehen und noch gut darin wohnen- auch wenn die Decken, die Teppichböden und noch einiges mehr natürlich nicht mehr heutigem Standard entsprechen.


Hui, bloss nicht.

Wenn du da einziehst siehst du jeden Tag viele male was alles Mist ist. Dann fängst du an da doch Schen machen zu lassen. Was nervt wenn man da schon wohnt.

Ich verstehe aber nicht, wieso du das Grundstück nicht verkaufen kannst. Loyalität gegenüber verstorbenen Menschen bringt dich leider nicht weiter.

mfg
godek

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 10.06.2024 22:58:14
2
3715694
Die gegenständliche Elektroanlage ist 70 Jahre alt und hat ihren Zenit seit nunmehr 30 Jahren überschritten! Kein seriöser Fachbetrieb gibt bei solchen Altinstallationen noch seinen Segen. Das wird bei Mieterwechsel aus gutem Grund kernsaniert.

Ich hab nicht den Intention gehabt, hier
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
den Gesamtkontext offensichtlich verstehen zu wollen
😉

Jedoch sind einige hier niedergeschriebene Empfehlungen aus meiner Sicht für die Tonne. Exemplarisch der empfohlene Schukomat: Auch bei einem Schukomat muss die Schleifenimpedanz gemessen werden. Lose Klemmstelle an unbekannter Stelle? Vergiss die selektive Nachrüstung, das gibt eine Außerbetriebsetzung wegen akuter Brandgefahr.

Ich hab schon Fälle erlebt, da war die EFK aufgrund veralteter, abweichender Aderfarben mit dem Geräteanschluss überfordert und hat unwissentlich brandgefährliche Fehlanschlüsse gezaubert. Der Zufall hat schlimmeres verhindert.

Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Vielleicht solltet ihr euren Stil überdenken.


Du referierst hier, wieso ein längst veralteter Stand der Technik zu rechtfertigen sei, stellst die nachgewiesen lebensrettende Funktion moderner Sicherungseinrichtungen in Abrede und überziehst deine Gesprächspartner mit persönlichen Anfeindungen, statt in der Sache strukturiert zu argumentieren. Trollst du oder glaubst du wirklich, was du schreibst?

Was bitte ist an o.g. Standpunkt "Elektroinstallation absehbar Schrott" Populismus? (Ist die das jüngste Wahlergebnis nicht bekommen oder woher rührt diese geflügelte Wortwahl?)

Was hältst du denn von der Theorie, dass bei dir knapp 2‰ der Beiträge, bei mir bloß 1‰ der Beiträge gelöscht wurden?

Du nutzt auch keinen Anschnallgurt, weil du vorschriftsgemäß Auto fährst, oder?

Wenn der bedauernswerte Aue hier einschreitet, haben wir beide gleich zwei gelöschte Beiträge mehr aufm Zähler. Dann biste schon bei 6‰ gelöschten Beiträgen...

Sorry, not sorry!

Verfasser:
AnMa
Zeit: 10.06.2024 23:26:37
0
3715698
Hans, wie du von einer Installation auf ein marodes Sozialsystem kommst, ist mir jedenfalls schleierhaft.
Und mal ehrlich, welcher Sterbliche hält ein Haus viel länger als 50 Jahre?
Das wäre ungefähr von 20 bis 70, meist eher später.

Verfasser:
Donjupo
Zeit: 11.06.2024 09:15:51
1
3715745
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
@hanssanitaer
Populisten gehen genau wie du vor: Diskussionen vom Zaun brechen, deren Anfangsaussage nicht getätigt oder die aus dem Zusammenhang gerissen wurde.
Denk mal drüber nach: Wieder etwas diskutiert, was niemand geschrieben hat: Wo ging es im ganzen Faden um Neubau?[...]


Was ist denn jetzt los ich hab nur gefragt wie du zu der Annahme gekommen bist.

"Würde ich für eine selbstgenutzte Wohnung einen RCD nachrüsten: nicht generell, vielleicht einzelne Steckdosen für weiße Ware und andere Geräte mit metallischem Gehäuse.
Die Anzahl von Geräten mit Schutzleitern im Haushalt ist extrem gering. Ein RCD bringt hier keinen Sicherheitsgewinn."


Den RCD mit Geräten mit Schutzleiter zusammenzubringen war nun mal Quatsch das hat nichts mit Querulant zu tun.
Im Nachgang werden Szenarien beschrieben in denen ein RCD versagt schön und gut gibt Szenarien in denen Versagt der LSS oder die Schmelzsicherung (Stichwort Schleifenimpendanz und da ist man dann froh über den RCD). Da könnten wir jetzt einen ewigen Exkurs über Netzformen usw. machen aber das ginge hier glaub ich zu weit.
Ändert nichts daran, dass es vorher Quatsch war.

Vielleicht gehört es auch zu vernünftigen Diskussionskultur zugeben zu können, dass das geschrieben unglücklich ausgedrückt war (um es mal diplomatisch auszudrücken).

Zum Thema gelöschte Beiträge, das passiert auch mit Beiträgen die auf gelöschte bezuggenommen haben ganz ohne Eigenverschulden. Aber das weist du sicherlich.

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