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Foren
Vermietung eines Haus aus 1956
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 11.06.2024 10:26:18
0
3715771
Zitat von AnMa Beitrag anzeigen
Hans, wie du von einer Installation auf ein marodes Sozialsystem kommst, ist mir jedenfalls schleierhaft.


Der Bezugspunkt war weniger die Installation als die Aussage von macguyver, dass rentable Vermietung mit Vitamin B und Eigenleistung möglich sei.

Dem interessierten Bürger ist nicht entgangen, dass Deutschland eine gewisse Wohnungsnot, insbesondere im Bereich Wohnraum für monetär schwache Bürger hat. Sonst würden wir nicht über Mangel an sozialem Wohnungsbau, Gentrifizierung in Verbindung mit Sanierungen u.a. diskutieren.

Meine Auffassung dazu ist ungefähr folgende:
Wer als Privater Kleinstvermieter:
-die steuerlichen Vorteile nicht mitnehmen kann, und
-unsanierten Wohnraum günstig vermietet
der vermietet auf Kosten seiner Substanz und kommt nach Steuer oft nur mit 0-2% Rendite raus oder muss sogar Geld mitbringen. Er subventioniert damit zunehmend disfunktionale Strukturen der sozialen Absicherung oder eben mangelnde Eigenverantwortung ("Vollkaskomentalität"). Kann man sicher von beiden Seiten interpretieren.

Finanziell einschneidende Erlebnisse wie eine langgestreckte Wohnungsräumung oder gesetzlich vorgeschriebene energetische Modernisierungsmaßnahmen (Stichwort "Wärmepumpenhammer") kommen dann höchst ungelegen, wenn man nicht mit marktüblichem Mietzins mitgehen kann.

Zitat von AnMa Beitrag anzeigen

Und mal ehrlich, welcher Sterbliche hält ein Haus viel länger als 50 Jahre?
Das wäre ungefähr von 20 bis 70, meist eher später.


Der TE warnet berichtet von seinem 70 Jahre alten, leerstehenden Elternhaus. Das wird Erbmasse oder Schenkung gewesen sein. Es wurde absehbar nicht an ihn verkauft. Die Abschreibung hat nicht von neuem begonnen.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 11.06.2024 11:00:52
1
3715780
Die Beiträge sind von einem hohen Sanierungsbedarf komplett in Richtung "Betriebswirtschaftliche Möglichkeiten und Betrachtungen" abgeglitten, was dem TE eigentlich überhaupt nichts bringt!

Wenn jemand überhaupt keine Ahnung und auch kein Händchen für praktische Arbeiten in Bezug auf Objektsanierung hat (ist kein Vorwurf, sondern ist halt einfach so, ich kann auch keine Opernarie singen) und Er fragt hier was man machen kann und welche Kosten auf Ihn zukommen ist Ihm mit den letzten 10 Beiträgen überhaupt nicht geholfen!

Verfasser:
Donjupo
Zeit: 11.06.2024 11:34:56
1
3715791
Die Frage war doch Vermieten oder Verkaufen.
Wenn Vermieten was muss gemacht werden und was kostet es.

Ohne jemanden zu nahe zutreten hört es sich, unter Betrachtung der Restlebenserwatung, danach an, dass Vermieten/Sanieren wirtschaftlich nicht das sinnvollste wäre.
Soll es weitervererbt werden sieht es natürlich anders aus.

Verfasser:
Guber
Zeit: 11.06.2024 12:40:11
1
3715806
Da beim Vermieten die Gefahr besteht dass der Mieter bei verschiedensten Mängeln des Altobjekts, mit denen man leben kann aber nicht muss vorstellig wird und man dann laufend Beschäftigung hat, (und Kosten) was man ggf. in dem Alter nicht mehr will.
Weswegen hier die Alternativen eher selbstnutzen oder verkaufen sind.
Was den Verteiler und neue Zähler angeht - das hängt vom Verteiler ab der damals verbaut wurde, ich kenne da welche die noch heute gehen für so eine Umrüstung, und andere wo das nicht möglich ist.
Ebenso die Verkabelung - hängt davon ab welches Kabel damals verlegt wurde, es gibt Typen, die bröseln heute bei der ersten Berührung weg, und andere sehen noch aus wie neu.
Grundsätzlich ist die Erneuernung des Schaltkastens eine Instandsetzung, und dort dürften die alten klassisch genullten Stromkreise wieder aufgeschalten werden, so sie ihre Isolationswerte, Schleifenwiderstände u.ä. einhalten. Da keine neuen Stromkreise angelegt werden, oder umgebaut werden, sondern es eine Instandsetzung ist.
Aber da viele Elektriker das nicht so genau auseinander halten können und weils gut für die Auftragslage ist wird da dann öfters eine Vollsanierung daraus.
Irgendwann muss dann so oder so saniert werden. Bei mir wird auch bei jeder Tapezierrunde in einem Zimmer angeschaut was da noch an alten Kabeln zum Erneuern ist was man bei der Gelegenheit dann gut machen kann.

Verfasser:
warnet
Zeit: 11.06.2024 16:11:01
1
3715876
Also ich lese hier JEDEN Beitrag mit absolutem Interesse, auch wenn ich es schade finde (kenne ich leider aus anderen Foren) dass der eine oder andere aneinander geraten und teilweise unter der Gürtellinie diskutieren. Find ich wirklich ziemlich traurig.

Trotzdem danke ich wirklich bis hierhin jedem, der irgendwas zur Lösung meiner Anfangsfrage beigetragen hat. Man kann eigentlich aus allem irgendwas für sich herausfischen.

Verfasser:
passra
Zeit: 11.06.2024 18:48:45
3
3715924
Nette Diskussion, hier mal mein Senf dazu:

Der TE hat eine altes, stark sanierungsbedürftiges Haus geerbt, wohnt gleichzeitig aber in Miete in einem EFH.
Selbst knapp 70, gesundheitlich nicht perfekt, keine handwerklichen Möglichkeiten.

Renovieren und selbst einziehen scheidet also aus (wär mir in dem Alter auch zu blöd), gleichzeitig schwebt immer die Gefahr der Eigenbedarfskündigung über einem, auch mit 75 oder 80 Jahren. Das kann ganz schnell gehen, egal wie super das jetzt alles ist.

Was will man da bitte mit Vermieten der alten Hütte außer Arbeit und Ärger erreichen?

Was würde ich machen:
Haus wegreißen lassen (ist für mich ein Faß ohne Boden), Grundstück teilen, einen Teil behalten und vom Gelderlös auf dem behaltenen Grundstück einen schuldenfreien, altengerechten Bungalow mit 100m² als Ruhesitz bauen und das Restleben genießen.

Verfasser:
carsten_m
Zeit: 11.06.2024 19:39:30
0
3715933
Zitat von passra Beitrag anzeigen
Was würde ich machen:
Haus wegreißen lassen (ist für mich ein Faß ohne Boden), Grundstück teilen, einen Teil behalten und vom Gelderlös auf dem behaltenen Grundstück einen schuldenfreien, altengerechten Bungalow mit 100m² als Ruhesitz bauen und das Restleben genießen.[...]
Teilen und Teilverkauf geht evt auch ohne Abriss.
Einfach schauen ob man den Platz für nen barrierefreien Bungalow abtrennen kann, den Rest mit Gebäude verkaufen und der Investor kann selber entscheiden: Sanieren oder neu bauen.

Verfasser:
passra
Zeit: 11.06.2024 20:35:56
2
3715950
Zitat von carsten_m Beitrag anzeigen
Zitat von passra Beitrag anzeigen
[...]
Teilen und Teilverkauf geht evt auch ohne Abriss.
Einfach schauen ob man den Platz für nen barrierefreien Bungalow abtrennen kann, den Rest mit Gebäude verkaufen und der Investor kann selber entscheiden: Sanieren oder neu bauen.

ja, geht natürlich auch, wenn es der Markt hergibt.

Verfasser:
AnMa
Zeit: 11.06.2024 20:46:02
0
3715956
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Zitat von AnMa Beitrag anzeigen
[...]


Der Bezugspunkt war weniger die Installation als die Aussage von macguyver, dass rentable Vermietung mit Vitamin B und Eigenleistung möglich sei.

Dem interessierten Bürger ist nicht entgangen, dass Deutschland eine gewisse Wohnungsnot, insbesondere im Bereich Wohnraum für[...]
Zitat von AnMa Beitrag anzeigen
[...]


Der TE warnet berichtet von seinem 70 Jahre alten, leerstehenden Elternhaus. Das wird Erbmasse oder Schenkung gewesen sein. Es wurde absehbar nicht an ihn verkauft. Die Abschreibung hat nicht von neuem begonnen.

Da der Grundstücksverkauf nicht abgeschrieben werden kann, nichts investiert wird, was soll er dann bei der alten, unsanierten Hütte noch abschreiben?
Da er nach eigener Aussage eher zwei linke Hände hat, bleibt nur verkaufen.
Wenn er schon für die Elektroinstallation schon 40T€ aufruft, wie lange willst du denn da vermieten, wenn der Rest auch nicht neuer ist. Nur um die Kosten raus zu haben. Da ist noch nicht ein Cent Steuern dabei.

Verfasser:
warnet
Zeit: 11.06.2024 22:11:39
0
3715980
Das Haus mit Grundstück (1800 qm) steht NICHT in München-leider, sondern im Hunsrück. Verkehrsanbiindung (BAB, nächste Kreisstadt) zwar ok, der Rest nicht Wenn ich die Hütte abreißen lasse und die Grunstücke verkaufe bleiben genau 0 Euro übrig, denn die Kosten für den Abriss verschlingen locker alles, was ich aus den Grundstück(en) einnehme. Das ist echt keine Alternative. Das Damokleschwert Eigenbedarf schwebt wirklich über einem, zumal der Vemieter zwei Kids im heiratsfähiigen Alter hat. Das kann dann von heute auf morgen zur Kündigung führen.
Es gibt auch nochwas zu bedenken. Sollte ich wirklich alles verkaufen können-u.U. noch zu einem guten Preis-kann altersbedingt- und die Fälle kenne ich aus bem Bekanntenkreis- plötzlich der Pflegefall eintreten. Will ich keinem zumuten. Was passiert nun mit dem Verkauserlös? Nach drei bis vier Jahren ist alles weg. Zumindest wie mein derzeitiger Wissensstand ist, aber ich lass mich gerne belehren.
Nochmals: ein neues Bungalow auf einem Teil des Gesamtgrundstückes kostet mich locker zwischen 300-400 T. Die Sache mit der Eigenleistung ist ja gegessen. Bleibt nur ein grandioser Lottogewinn.
So wie es also aussieht, geht die Tendenz tatsächlich in Richtung, weg vom bisher geliebten, aber gemieteten Eigenheim, hin zum sanierungsbedürftigen Elternhaus, in dem ich dann oder besser andere durch die monatliche Ersparnis peu a peu das eine oder andere zwar nicht auf den neuesten, aber zumindest auf einen besseren Stand bringe(n) lasse.
Schade, aber wohl nicht zu ändern.

Verfasser:
godek
Zeit: 11.06.2024 22:55:43
1
3715994
Zitat von warnet Beitrag anzeigen
So wie es also aussieht, geht die Tendenz tatsächlich in Richtung, weg vom bisher geliebten, aber gemieteten Eigenheim, hin zum sanierungsbedürftigen Elternhaus, in dem ich dann oder besser andere durch die monatliche Ersparnis peu a peu das eine oder andere zwar nicht auf den neuesten, aber zumindest auf einen besseren Stand bringe(n) lasse.
Schade, aber wohl nicht zu ändern.


Du scheinst sehr selektiv zu lesen.

Deine Frau war die einzige die in die Ruine einziehen für eine gute Idee hält.

Ich habe sehr deutlich abgeraten.

Was den Abriss betrifft hast du Recht, das muss so wie es ist verkauft werden. Maximal den Papierkram machen und teilen. aber jeder euro den du da reinsteckst ist weg.

Und wegen Pflege nicht verkaufen ist auch sinnlos. Wenn es Pflegebedarf gibt und das Bargeld aufgebraucht ist musst du das Grundstück dann mit Zeitdruck zu Geld machen.

Und eigentlich müsstet ihr eh umziehen in eine kleinere Wohnung. Ich habe gerade erst die Auflösung und Entrümplung des Haushalts meiner Mutter hinter mir. 50 Jahre hatte die in einem Haus gelebt. Wahnsinnig viel Zeugs.

Ob der Verkaufserlös für eine kleine Altersgerechte eigentumswhung reicht kann ich nicht abschätzen.

Aber noch mal deutlich, zieh nicht ohne Not in die Ruine.

mfg
godek

Verfasser:
passra
Zeit: 11.06.2024 23:05:45
0
3715997
- ein 100m²-Fertighausbungalow kostet nicht 350000€ oder mehr...
- was bringt der Grund bei euch?
- Abriss kostet rund 40000€

Hast du das alles schon mal eruiert oder lehnst du das einfach nur ab, weil "mag nicht"?

Aber egal, wie du es drehst und wendest, die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte (Elternhaus unsaniert, selbst jahrzehnte nur in Muete) lassen sich jetzt auch nur mit vermutlich 6-stelligem Kapitaleinsatz lösen.

Verfasser:
AnMa
Zeit: 11.06.2024 23:27:34
0
3715999
Er mag ganz einfach große Zahlen, vielleicht liegt es ja daran.
Ansonsten klingt es ganz doll nach „Will nicht“.
Und TE, mach dir nichts draus, Geld ist im Pflegefall bis auf den Selbstbehalt zu verwerten, das gilt auch für Grundstücke, Goldmünzen und Ähnliches.

Verfasser:
warnet
Zeit: 12.06.2024 07:14:12
0
3716008
Zitat von passra Beitrag anzeigen
-

ein 100m²-Fertighausbungalow kostet nicht 350000€ oder mehr...
- was bringt der Grund bei euch?
- Abriss kostet rund 40000€

Hast du das alles schon mal eruiert oder lehnst du das einfach nur ab, weil "mag nicht"?

Aber egal, wie du es drehst und wendest, die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte (Elternhaus unsaniert, selbst jahrzehnte nur in Muete) lassen sich jetzt auch nur mit vermutlich 6-stelligem Kapitaleinsatz lösen.



Hier kostet ein 100 qm Fertigbungalow locker 300000 Euro.In keinster Weise bezahlbar, mit 70 Jahren, ohne Eigenleistung mit 30 T Eigenkapital . Keine Bank der Welt gibt mir da noch irgendwie einen Kredit-das hat nichts mit großen Zahlen zu tun.
Erschlossener qm-Preis liegt bei uns bei etwa 50 Euro (muss ich aber noch genau recherchieren)
Selbst werde ich die Hütte wohl nie abreißen lassen, dass muss der neue Käufer machen.
Aber das letzte stimmt natürlich 100 %. Der innere Widerstand ins Elternhaus zu ziehen,war doch extrem hoch und ist im Moment nicht viel geringer. Die doppelten Kosten fressen aber alles auf. Das bisschen Ersparte schmilzt weg, wie Butter unter der Sonne und die Möglichkeit des raschen "Rausschmisses" (Eigenbedarf) kommt zusätzlich dabei.

Aber als Ruine will ich das Haus wirklich nicht bezeichnen. Das parkähnliche Anwesen ist wirklich toll und es lässt sich viel daraus machen. Das Dach des Hauses ist saniert nach einem Blitzeinschlag (wie blöd, damals nicht die Elektrik komplett zu erneuern). Im Obergeschoss haben wir die ehemaligen Holzböden wieder in einen topp Zustand gebracht. Die Fenster sind alle doppel verglast (ein wirklicher Luxus damals) Die Heizung hält noch zig Jahre.Die Küchen ist noch topp, wenn auch eben etwas altmodisch. Aber wie gesagt: das Alter des Hauses kann man nicht wegdiskutieren, der feuchte Keller auch nicht, die alte Elektrik (auch wenn durchaus noch nutzbar) auch nicht. Zudem noch die aus den 70er Jahren antiquierte Inneneinrichtung .

Verfasser:
warnet
Zeit: 12.06.2024 07:17:32
0
3716009
Iregendwie hat das nicht mit der Zitatfunkion geklappt.

Mein Beitrag beginnt mit : Hier kostet ein 100qm Fertigbungalow..........

Das vorherige war von passra

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 12.06.2024 09:49:36
0
3716040
Mal mit dem jetzigen Vermieter sprechen, Situation erläutern und einen schriftlichen Eigenbedarfsverzicht für 15 Jahre bei leicht gesteigertem Mietzins vereinbaren?

Elterliches Anwesen veräußern?

Hast du Kinder oder nahestehende jüngere Angehörige? Eventuell Haus+Grundstück mit endfälligem Darlehen, welches du gibst, verkaufen und jeden Monat entsprechend Zins einstreichen?
Die nachfolgende Generation kann sich durch die finanziellen Freiheiten auf eine Sanierung oder dergleichen konzentrieren.
Bei deinem Tod wird das endfällige Darlehen vererbt.

Ausstattung aus den 70ern riecht doch auch nach Kernsanierung. Aus falschen moralisch-ideologischen Vorstellungen würde ich nicht einziehen oder festhalten.

Verfasser:
godek
Zeit: 12.06.2024 10:15:37
0
3716049
Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Aber als Ruine will ich das Haus wirklich nicht bezeichnen. Das parkähnliche Anwesen ist wirklich toll und es lässt sich viel daraus machen


Dann halt zukünftige Grossbaustelle. Macht es auch nicht besser. Heizung und Fenster redest du dir übrigens schön. Haustüre schreibst du nix von, ist dann wohl auch so alt wie das Haus.

Was nützt das tolle Anwesen wenn das Haus am Ende ist?

Du windest dich immer drum herum, deshalb nch mal so direkt: was spricht gegen verkaufen?

Und wieso willst du da jetzt nach Jahren des Mietens eines vernünftigen Hauses einziehen? Für die 1500€?

mfg
godek

Verfasser:
warnet
Zeit: 12.06.2024 14:37:52
0
3716122
Versteh deine Frage nicht richtig. Aber erst mal zur Haustür, weil du das ja ansprichst. Meine Eltern haben in diesem Haus eigentlich bei allem was sie kauften oder anfertigen ließen auf Qualität geachtet. Küche ist Masivholz, Möbel auch immer hochwertig und die Haustür ist das wirkliche Schmuckstück. Schweres Mahaginiholz mit intergrierter Bleiverglasung. (Schreinerarbeit) Hat damals sicher richtig heftig Geld gekostet. Aber will heute ja niemand mehr.08/15 Ikea-Möbel gehen da tausendmal schneller weg.

Zum Umzug hab ich doch erzählt. Beide Häuser zusammen fressen die Pension und die Ersparnisse auf. Also gibt es, wie bereits erwähnt , nur noch die Möglichkeit im Elternhaus einzuziehen oder verkaufen, Geld irgendwie anlegen und weiter im EFH zur Miete wohnen. Hütte selbst vermieten bin ich allmählich ab. Da habt ihr ja schon einiges richtigerwieise geschrieben.
Dabei ist natürlich auch zu bedenken, dass nach dem Auszug der Kids, man eigentlich nur noch die Hälfte der Wohnfläche benötigen würde. Aber man hat sich eben an den Luxus gewöhnt und will keinen Rückschritt mehr, insbesondere wenn es Geld und vor allem Arbeit kostet.

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 12.06.2024 15:14:14
0
3716132
Zitat von warnet Beitrag anzeigen
Also gibt es, wie bereits erwähnt , nur noch die Möglichkeit im Elternhaus einzuziehen oder verkaufen, Geld irgendwie anlegen und weiter im EFH zur Miete wohnen. [...]

Ich hatte schon mal vorgeschlagen, das Elternhaus gegen was Anderes zu tauschen und dort dann einzuziehen.

Da müsste eigentlich was gehen: kleineres Grundstück (macht eh unnötig Arbeit im Alter) und dafür besserer Zustand, wo man nicht sanieren, sondern nur kurz renovieren muss.

Warum ist das keine Option?

Wenn ich das richtig sehe, ist es noch kein Notverkauf, also schon mal ins Netz stellen und schauen ob es jemand haben will. Natürlich ist der Zeitpunkt jetzt blöd - die beste Zeit zum Verkaufen war bis Ende 2021, als die Zinsen noch niedrig waren, aber versuchen würde ich es trotzdem. Kostet ja nichts, bis auf ein Energieausweis vielleicht.

Verfasser:
Musil
Zeit: 12.06.2024 16:59:02
0
3716159
Sorry - hab jetzt noch mal intensiv in den Beiträgen des TE Warnet gesucht - hab es aber nicht mehr gefunden...

Er schrieb irgendwo: "Kredit kommt mit 70 nicht mehr infrage"....

Ist das richtig (für Deutschland)?

Ich habe gerade umgeschuldet in AT zu bank99. Mein Kredit vorher bei der Hausbank war noch zu 80 T€ "offen". Neuer Kredit 150 T€. Kreditrate vorher: 750 €. Nach Umschduldung: 720 € (wohl gemerkt bei fast doppelter Kreditsumme). Natürlich ist da dann die Laufzeit deutlich länger - 35 (!!) Jahre (und das bei meinem Alter von sehr nahe 70...!).

Und das lustige daran: Wir leben ja heute immer noch mit relativ höheren Zinsen (als vor 5... Jahren - Kredite damals 2017 - also sehr niedrig).

Die längere Laufzeit interessiert mich nicht (zahlen dann mal die Erben vom Verkauferlös, was da dann noch offen sein wird).

Mir ging es darum:

1. Etwas mehr Bar am Konto zu haben (hatte ein Scheidungs- / Versorgungsrisiko - scheint sich aber moderat zu lösen).

2. Bei 70 T€ zusätzlich bar am Konto, keine höhere Rate zu zahlen (Ist sogar jetzt etwas weniger, als bisher).

Ganz neues "Ergebnis" jetzt / "heute" - ich könnte einen neuen Kredit (habe das auf 3 neue Kredite aufgeteilt, je ca. 50 T€ - 1. variabel, 2. fix 10 Jahre, 3. fix 20 Jahre) sofort wieder total tilgen (50 T€) und die monatlichen Raten fallen auf ca. 500 €.

Warum 3 unterschiedliche Kredite: Andere Storry - kann es aber gern erklären....

Dann eigentlich ideal (nach Tilgung des ersten (dem variabelen) Kredits):

1. 20 T€ bleiben immer noch bar (unterm "Strich") am Konto (50 T€ "weg" für Tilgung) Und wesentlich geringere Rate pro Monat (gut in der Pension - eh - Rente)....

Lange Rede, kurzer Sinn: Ist solch ein Kredit Modell nur in AT möglich...???

Verfasser:
AnMa
Zeit: 12.06.2024 23:48:02
0
3716260
Musil, deutsche Banken denken da scheinbar anders.
Meine Tante in den Niederlanden hat nach den Tod ihres Mannes auch das Haus beliehen, um bares zu haben, war mit 77 Jahren auch nicht so das Problem.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 13.06.2024 17:47:40
0
3716433
Naja, da steht ja eine massive Sicherheit dahinter, aber probier mal mit 70 und nur der Rente einen Kredit zu bekommen!!

Verfasser:
pinot
Zeit: 13.06.2024 20:56:00
1
3716472
Ich bin in D, über 70 und habe vor ein paar Monaten ein Häuschen gekauft.
Kredit problemlos.
Hat mich überrascht, da ich auch schon ähnliches gehört habe.

Verfasser:
passra
Zeit: 13.06.2024 23:13:14
0
3716487
man könnte auch einfach mal zur Hazusbank gehen und fragen, ob sie 100.000 ausspucken...

Verfasser:
AnMa
Zeit: 13.06.2024 23:59:25
0
3716495
Zitat von passra Beitrag anzeigen
man könnte auch einfach mal zur Hazusbank gehen und fragen, ob sie 100.000 ausspucken...

Nein nein, alle haben gesagt, dass das nicht geht. Also am Stammtisch. Und eigentlich ist das Haus, das gemietet ist, ja auch ok.

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