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Neue Marktkonstellation Bosch-Buderus
Verfasser:
Jens Schuchert
Zeit: 24.11.2003 16:31:48
0
37151
Seit ein paar Wochen gibt es jetzt eine neue Marktsituation durch den Kauf von Buderus. Zwar versichert mein Außendiesnt, das sich nichts ändert, aber wie sieht das Forum diese Entwicklung ? Haben andere jetzt noch ein Chance,mal abgesehen von Viessmann, Vaillant.

Verfasser:
Holger
Zeit: 24.11.2003 17:02:56
0
37152
Habe gehört das Junkers inzwischen auch noch dazugehört....
von wegen nix geändert... Da werden die Jungs von Viessmann schwitzen.

gruß
Holger

Verfasser:
rocco
Zeit: 24.11.2003 17:13:35
0
37153
Das wird später wie die Autos nur noch eine Handvoll Fa. alles andere gehört zu der Gruppe,das zu der usw.

Wobei Viessmann wohl noch ein reines Familienunternehmen ist.
Im Gegensatz von Buderus,die Heizungsschiene ist da doch das kleinste Einkommen in der Gruppe.

Und ob das so gut ist mit den Fussionen ist mal dahin gestellt.
Wenn dann bei einer Fehlinvestition direkt dann 3und mehr Fabrikate betroffen sind. Dann gute Nacht.

Verfasser:
Frank Körfer
Zeit: 24.11.2003 17:44:48
0
37154
Hallo rocco,

alsoi mit dem Umsatzanteil er Heizungstechnik ist eine Fehleinschätzung. Das macht wohl über 2/3 aus, auch was die Mitarbeiter betrifft.

Als Buderus-Fan muß ich sagen, das ich die Konstellation nicht so schlecht finde, und Buderus wohl eine gute Mutter bekommen hat, a Bosch ja eine Stiftung ist, d.h. der Großteil des Gewinnes geht ins Unternehmen zurück.

Mit dem Familienbesitz bei Viessmann, mal sehen wie lange noch, man munkelt da ja einigen, ob Ruhrgas oder Dr. Ötker...

Verfasser:
Jens Schuchert
Zeit: 24.11.2003 20:50:09
0
37155
Hallo, also Junkers hat doch schon immer Bosch gehört, jedenfalls die letzten Jahre. Interssant aber ist, was mit den gleichen Produkten passiert, bzw. ob Junkers in Zukunft auch Ölkessel hat.

Das mit dem Familienbesitz bei Viessmann habe ich auch schon so gehört, ich denke hier wird sich auch was ändern.

Verfasser:
Jens Schuchert
Zeit: 24.11.2003 20:54:58
0
37156
Habe gerade noch gelesen, das Buderus den tschechischen Marktführer Dakon gekauft hat (Siehe hessen-text, wirtschaft). Mir sagtzwar Dakon nichts, aber man scheint wohl noch weiter expandieren zu wollen

Verfasser:
Fritz Poggenklas
Zeit: 24.11.2003 21:20:55
0
37157
Wo seht Ihr denn das Problem für uns Handwerker ?
Buderus hat ja nun auch schriftlich mitgeteilt das die Vertriebswege weiterhin getrennt bleiben. Auch werden die beiden sicherlich getrennt wirtschaften um den Überblick zu behalten.
Das geht ja auch in kleineren Frimen schon Abteilungsweise so.
Wer Buderus Ersatzteile schon immer im GH vermisst hat der hätte sich in vielen Fällen ja auch mit einem GH helfen können der Sieger im Regal hat. Da bekommt man z.B. die Zündelektrode für einen BE im orginal Buddy-Karton.
Junkers gehört ja nicht erst inzwischen dazu, sondern schon seit 1932.
An Viessmann hat Bosch doch wohl auch im letzten Jahr gekratzt, sollte aber wohl noch nicht sein. Und wer sich mal die Mühe macht ein wenig auf den Bosch-Seiten herumzustöbern der stellt fest das da noch viel mehr dazugehört. Suche Bosch Thermotechnik.

Vaillant ?? Auch nicht mehr ganz alleine, gehören sie doch zur Hepworth Gruppe wie auch Pensotti, Protherm oder Saunier Duval.

Wolf ?? 100% Preussag AG

Also soooo neu ist es nicht das es bei den Heizungsherstellern nicht anders als in der Automobilindustrie aussieht.

Gruß Fritz

Verfasser:
Harry
Zeit: 25.11.2003 17:11:27
0
37158
Link zu den Bosch Marken, Buderus fehlt allerdings noch:
http://www.bosch.com/de/company/thermotechnology/brands.htm

Interessant finde ich die Zugehörigkeit von Geminox, sind die doch der eigentliche Hersteller der ganz kleinen Brennwerttherme mit 0,9-9kw Leistung. In Deutschland besser bekannt als Thision von Elco-Kloeckner (Schweiz=Elcotherm). Vielleicht kommt jetzt bald auch Buderus mit so einer kleinen Leistung...

Harry

Verfasser:
Jens Schuchert
Zeit: 26.11.2003 18:12:13
0
37159
Ist also allgemein kein Thema, wie ich sehe

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 26.11.2003 18:45:30
0
37160
Hallo Jens,

ich denke mal nachdem sich bislang nichts geändert hat, wartet jeder nun erst mal ab. Über die Lippenbekenntnisse der Außendienstler mach ich mir keinen Kopf, denn die können auch nur weitergeben was ihnen mehr oder weniger offiziell an Hand gegeben wird.

Welche Sandkastenspiele sich zu irgendeinem Zeitpunkt das *obere Management* dann ausdenkt oder heute schon ausgedacht hat, bleibt abzuwarten. Wie sich die neue Führung auf Produktqualität und Service auswirken wird ebenfalls...das Personalroulette dreht sich ja schon und das oberste Managemant bei Buderus wurde ausgetauscht, wenn ich richtig gelesen habe....

Sicherlich wird es immer schwieriger für die kleinen Hersteller eine Nische zu finden, wobei auch das Handwerk einiges durch das Kaufverhalten in der Hand hat.

Wenn sich allerdings die Masse immer mehr nur noch vom Preis leiten lässt, dann schätze ich mal wirds den einen oder anderen Hersteller nur noch auf dem Papier geben...ist ja heute schon teilweise so...immer mehr gehen dazu über nur noch Produkte im Kernbereich selbst zu entwickeln und zu fertigen und komplette Sortimentsserien werden einfach dazugekauft...andere Regelung rein, frischer Bapper drauf oder ne Blende etwas abgeändert....habe fertig. Beispiele dafür gibts genügend, egal ob Pellets-, Brennwertkessel oder Holzkessel etc.

Ich persönlich vertrete sowieso eine andere Meinung als der große Rest, bei dem es nur ein oder zwei Fabrikate gibt...denn ich mag diese Monokulturen einfach nicht...

Achim Kaiser

Verfasser:
baffm
Zeit: 26.11.2003 22:25:43
0
37161
Hauptgrund der Übernahme liegt für Bosch sicherlich in der Absicht, sich unabhängiger vom Automobilzulieferergeschäft zu machen.

Die letzte große Übernahme vor Buderus war ja (ex-)Mannesmann Rexroth im Bereich der Automatisierungstechnik - also Investitionsgüter.

Der Grund ist einfach: Margen. Der Lopez-Effekt hat die Zulieferbranche derart ausgequetscht, dass hier einfach keine Gewinnphantasie mehr herrscht. Die Entwicklung neuer Systeme kostet ein "Schweine"geld und der Preisverfall wird immer rasanter.

Im Investitionsgüterbereich zu dem ich die Heizsysteme zähle sieht das halt noch anders aus. Und man denke mal nur in 3-4 jahren -wie von Achim schon beschrieben- da wird sich eine Junkers-Therme und eine Buderus-Gastherme vermutlich nur noch am Logo oder an der Farblackierung unterscheiden.

Die ganze Elektronikentwicklung - die auch im Heizungsbereich immer wichtiger wird, kann modularisiert werden und wird nun halt für zwei Marken gleichzeitig entwickelt.

Das somit ersparte Geld landet sicher nicht beim Verbraucher.

Ich bin aber sicher, dass es Buderus als Marke weiter geben wird - und somit ist auch die Ersatzteilversorgung "älterer" Systeme sichergestellt. Der Image-Schaden wäre sicherlich deutlich größer wenn dies nicht so wäre.

baffm
www.ich-heize-aber-nicht-mit-buderus.de


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