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Revisisonöffnung bei Whirlwannen
Verfasser:
Malte
Zeit: 25.11.2003 09:25:59
0
37186
Auf einer Baustelle hat der Maurer/Fliesenleger einen installierten
Whirlpool voll zugemauert. Bei Wartungen oder Reparaturen kommt man
jetzt nicht mehr an die Aggregate.

Meine Frage(n)
Wer ist dafür zuständig, dass Revisionsöffnungen vorhanden sind?

Ist dies irgendwo geregelt oder verbindlich vorgeschrieben?
(Von Herstelleranweisungen und Einbauanleitungen einmal abgesehen)

Was ist, wenn seitens des Herstellers keinerlei Angaben zu einem Revisionsschacht gemacht worden sind?
Ist dann der Hersteller bei Reparaturen kostenmäßig zu beteiligen?

Danke für Ihre Beiträge.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 25.11.2003 11:03:35
0
37187
Hallo Malte,

wieso *muß* es eigentlich für Schwachsinn eine Vorschrift geben ??????

Ein jedes technisches Aggregat kann im Laufe der Zeit einen Defekt bekommen. Wer für Reparaturen und Wartungsarbeiten keine Vorsorge trifft, den bestraft das Leben dann eben im Schadenfall.

Wer ist dafür zuständig....normalerweise der, der die Bauleistungen koordiniert...nennt sich oftmals Bauleiter oder Architekt oder auch Bauherr, je nach den Verhältnissen auf der Baustelle.

*Verbindlich* ist nur dann etwas, wenn es den entsprechenden Handwerkern *nachweislich* als Vorgabe aufgegeben wurde. Auch Herstellermontageanleitungen sind nur *Empfehlungen* von denen im Einzellfall auch abgewichen werden kann - dann allerdings hoffentlich *mit Hirn*. Leider ist wohl zwischenzeitlich *Fehlt Hirn* eher die Regel...und die begegnet einem nicht blos alle 28 Tage....

Was ist wenn keiner eine Angabe gemacht hat....dann ist irgendeiner der Depp...die Frage ist nur wen der Titel dann trifft.

Allerdings frage ich solangsam laufend wo eigentlich der *gesunde Menschenverstand* abgeblieben ist...am Auto reichts doch auch für nen beweglichen Deckel am Tankfüllstutzen...denn es könnte ja möglich sein, dass man hin und wieder tanken muß....und bei einem Whirlpool besteht die bereichtigte Annahme, dass ein Motor auch irgendwann mal einen Defekt haben könnte....und dann *sollte* man beikommen können, ansonsten könnte es aufwendig werden...vergleichbar mit einem Auto, bei dem die Motorhaube vergessen wurde und jedes mal zum Kundendienst der Motor ausgebaut werden muß um an die Zündkerzen zu kommen....

Der Rest sind Rechtsfragen und bei denen berät ein Rechtsanwalt.... hoffentlich *mit Hirn*...

Achim Kaiser

Verfasser:
Sukram
Zeit: 25.11.2003 14:01:14
0
37188
Täuscht mich, wenn ich mich irre...


Bei Standardwannen muss die Revöffnung extra augeschrieben,d.h. verlangt werden.

Bei Whirlpools hat sie IMHO sowieso nicht viel Sinn, da man dadurch auch nicht überall rankommt. Da nimmt man abnehmbare Schürzen.


Aber alles Laienmeinung.

Verfasser:
Hacky
Zeit: 25.11.2003 18:17:37
0
37189
Habe selbst viele Whirlpools eingebaut!
1. wenn die Revision an der richtigen Stelle ist kommt man an allen Teilen,die kaputt gehen können dran.
2. Habe ich grundsätzlich drum gebeten ein Luftgitter(abnehmbar) Vorm
Kompressor zu setzen,damit ich auch sicher sein kann,das er zur
Kühlung genug Luft bekommt.Manche sagen jetzt vielleicht,das er so
lange auch nicht läuft,aber ein Gitter sieht nicht schlimm aus,und
man kommt ohne weiteres an den Motor dran.......

Verfasser:
Pechmarie
Zeit: 25.11.2003 23:33:06
0
37190
"Recht haben" hat leider sehr oft nix mit "Gerechtigkeit" zu tun:

Rechtlich:
Rein rechtlich hat die Bauleitung nicht versagt. Die Aufgabe des Bauleiters ist es, die verschiedenen Gewerke terminlich und fachlich zu koordinieren und für den (nachweislichen!) Informationsaustausch zu sorgen. Dafür gibt´s bei größeren Baustellen den "Jour Fixe", die (meist wöchentliche) Baubesprechung mit allen beteiligten Ausführenden auf der Baustelle, wo solche Koordinationsgespräche stattfinden. Der Bauleiter hat die Pflicht zur Führung eines Gesprächs-Protokolls (=gesprochenes Recht!). Von der an Absicht grenzenden Hirnlosigkeit des Fliesers einmal abgesehen - der Installateur ist verpflichtet, auf solche Besonderheiten hinzuweisen, da es die Funktion SEINES Gewerks betrifft und der Fliesenleger sein Gewerk ja nicht grundsätzlich mangelhaft ausgeführt hat (die Fliesen + Fugen sind gleichmäßig, es wurden die bestellten und bezahlten Fliesen verlegt, etc.). Wenn der Fall vor Gericht geht, wird´s wohl den Inst.- me. ins Knie treffen.

Moralisch (aus Sicht der Bauleitung):
1. Der Installateur hat nicht drauf aufgepaßt, daß sein Whirlpool fachgerecht eingebaut wird. Der Kunde zahlt eine Menge Geld für so ein Ding, dafür kann er auch erwarten, daß sich der, der´s ihm verkauft, sich auch darum kümmert, daß es richtig eingebaut wird. Wäre wirklich nicht zuviel verlangt.
2. Dem Flieser gehört in den Hintern getreten, "seine eigene" Wanne baut der ganz sicher nicht ohne Revisionstüre ein, da müßte er ja "seine eigenen" Fliesen ggf. wegen der Hirnlosigkeit des Installateurs (z.B. undichter Abfluß) zerstören !!
3. Dem Bauleiter gehört 2 x in den Hintern getreten.
Einmal dafür, dass er das nicht gesehen hat - so etwas zu "sehen" gehört zu seinem Job, dafür bekommt er Geld. Wenn er schon nicht direkt dabei war, als der WhP gerade eingemauert wurde, hätten bei ihm die Alarmglocken läuten müssen, wenn er was von einem Whirlpool hört. WhPs sind nämlich neben den Rev.-Öffnungen auch noch aus anderen Gründen für den Bauleiter interessant (Schwingungsdämpfung, Schallübertragung, Elektro-Versorgung, ev. erhöhte Punktlasten in der Raum-Mitte, ...)
Und das zweite Mal dafür, weil er der Bauleiter ist und deshalb grundsätzlich für alles geprügelt wird, was schiefgeht.

An dieser Stelle fragt sich: WER WAR DER BAULEITER?

Geregelt wird sowas (wieder aus Sicht der Bauleitung) so:
Der Inst. schneidet an der richtigen Stelle und mit dem richtigen Maß die Vormauerung auf und entsorgt den Schutt. Der Flieser setzt die Magnet-Revisionstüren bzw. die Lüftungsgitter ein und verfliest die Rev. Türen.
Danach gehen der Inst. und der Flieser mit dem Bauleiter in den Keller und beide dürfen dem Bauleiter je 1 x kräftig in den A.... treten - und dann schwamm drüber. (Alternativ und eventual tut´s auch eine Kiste Baubier und eine Stärkung von me. Metzger)

Spaß beiseite, das ist immer noch die effektivste Methode an solche eher weniger kostenintensive Probleme heranzugehen. Verhärtete Fronten nützen nur den RAs, von der vergeudeten Zeit ganz zu schweigen.

Verfasser:
carsten weckel
Zeit: 26.11.2003 09:09:45
0
37191
@ pechmarie
habe selten so einen passenden bericht im forum gelesen

Verfasser:
Pechmarie
Zeit: 27.11.2003 21:04:18
0
37192
@Carsten Weckel:
tnx, Carsten :-))

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