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Foren
Durchlauferhitzer oder Brauchwasserwärmepumpe
Verfasser:
lullaby
Zeit: 24.06.2024 17:20:21
0
3719233
Halo an alle,

wir führen gerade eine Kernsanierung in unserem Haus BJ 1925 durch.
Vom Vorbesitzer wurde vor 5 Jahren eine Brennwerttherme installiert, die wir weiter nutzen wollen, diese ist allerdings ohne Warmwasseraufbereitung. Warmwasser hat der Vorbesitzer über einen Durchlauferhitzer bewältigt, ein großes sicherlich 20 Jahre altes Gerät, das im Keller sitzt und beide Bäder über eine Steigleitung bedient. Diese soll auf jeden Fall raus fliegen.

Da wir Wasser und Abwasser neu machen, stehen wir vor der Entscheidung ein System zu wählen. Ich habe bisher mit einer Brauchwasserwärmpumpe geliebäugelt, welche aber mit ca. 2000 Euro 4 mal so teuer ist wie ein DLE, den man in der 27kw-Variante ja für ca 500 Euro bekommt.

PV haben wir nicht, wenn irgendwann mal wieder Geld da ist, kann ich mir aber vorstellen, diese nachzurüsten, es gibt Dachfläche richtung Süden. Allerdings kann das noch dauern.

Ich habe über die BWWP viel Gutes aber auch viel Schlechtes gelesen, habe auch keine eindeutige Aussage für eine oder die andere Seite gefunden.

Wir sind aktuell zu zweit, geplant ist irgendwann mal zu viert oder fünft zu sein. Wir haben zwei Bäder, eins davon mit Wanne und halt die Küche.

Was meint ihr?

Verfasser:
TimoB
Zeit: 24.06.2024 17:29:23
0
3719238
Zu zwei kann man überlegen, obs wieder ein DLE werden soll. Du musst halt schauen, wieviel Wasser ihr tatsächlich verbraucht.

Bei einer BWWP musst du dir halt überlegen, woher sie im Winter / Heizsaison ihre Wärme bekommt.

Verfasser:
lullaby
Zeit: 24.06.2024 17:37:16
0
3719242
Danke für die schnelle Antwort.
Da wir aktuell ja nur zu zweit sind, ist es schwer abzuschätzen, wie es mal zu dritt, viert oder fünft sein wird. Aber steigen wird der Wasserverbrauch alle male.

Der Plan für die BWWP war es, sie direkt neben die Gastherme in den Keller zu stellen, mit einem Rohr nach außen, das im Sommer die warme Luft einzieht und im Winter die kalte Luft rausbläst. Im Nebenraum steht noch ein Holzofen (GK21), der allerdings laut Schornsteinfeger die Messung nächstes Jahr sicherlich nicht bestehen wird. Das wäre halt bei offener Tür eine tolle Wärmequelle für die BWWP gewesen.

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 24.06.2024 17:56:08
0
3719247
Wenn der bestehende DLE schon ein elektronischer ist, würde ich wenn dann den beibehalten und nicht DLE durch DLE ersetzen.

Geeignete Maßnahme wäre ein billiger Drehstromzähler vor den DLE um zu ermitteln, wieviel Strom ihr für Warmwasser braucht. Dann kannst du nach nem Jahr rechnen, wie schnell sich der Invest in eine BWWP lohnen würde. Und siehst auch Änderungen bei Personenzuwachs und kannst das ggf. später noch machen.

Verfasser:
Panorama
Zeit: 25.06.2024 08:27:16
0
3719344
Brauchwassererwärmung über die Gastherme nicht möglich?

Verfasser:
Reggae
Zeit: 25.06.2024 09:38:49
0
3719371
Zitat von lullaby Beitrag anzeigen
Danke für die schnelle Antwort.
wie es mal zu dritt, viert oder fünft sein wird. Aber steigen wird der Wasserverbrauch alle male.[...]


Da würde ich definitiv die Brauchwasesser WP nehmen, zumal man die auch mit PV
Betreiben kann

Verfasser:
elo22
Zeit: 25.06.2024 12:27:09
0
3719430
Zitat von lullaby Beitrag anzeigen
Ich habe bisher mit einer Brauchwasserwärmpumpe geliebäugelt, welche aber mit ca. 2000 Euro 4 mal so teuer ist wie ein DLE, den man in der 27kw-Variante ja für ca 500 Euro bekommt.

Den passenden Hausanschluß hast Du?

Verfasser:
pinot
Zeit: 25.06.2024 12:43:21
1
3719436
... mit einem Rohr nach außen, das im Sommer die warme Luft einzieht und im Winter die kalte Luft rausbläst...

Ist das gleiche wie Ausatmen weglassen...

Also 2 Rohre...

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 25.06.2024 12:48:25
0
3719438
Hallo,

also da wäre ein neuer DLE nahe den Verbrauchern.
Dazu müsste die Elektroleitungverlängert werden. Was sagt der Elektriker zu den Kabelquerschnitten?

Dann solltest du etwas zum bisherigen Wasserbedarf schreiben. 100m²/a oder 300m³/a.

Oder die WP im Keller mit neuer WW-Leitung zu den Verbrauchern. Ich gehe mal davon aus ohne Zirkulation.

Man könnte auch die Installation der WP vorbereiten und später umrüsten.
Den DLE kann man dann gebraucht verkaufen.



Nur mal so auf die schnell.
Ohne weitere Angaben, da würde ich zum DLE tendieren.

MfG
uwe

Verfasser:
lullaby
Zeit: 25.06.2024 14:19:19
1
3719462
Danke für die vielen Antworten.

Zitat von Panorama Beitrag anzeigen
Brauchwassererwärmung über die Gastherme nicht möglich?


Vielleicht könnte man das nachrüsten, aber das kostet ja auch Geld. Und damit die Therme in Sommer aus bleiben kann, finde ich DLE oder BWWP einfach attraktiver da es autarker ist. So wie sie jetzt da steht, kann es die Therme jedenfalls nicht.

Die Frage nach den Anschlüssen kann ich so beantworten: kriegte man zum jetzigen Zeitpunkt noch alles hin, kann man jetzt noch verlegen. Das würde halt passen. Ob ich die Leitung mit Zirkulation machen werde, das weiß ich noch nicht .

Das Problem wäre aber, dass der aktuelle DLE nicht direkt am Nassraum ist, sodern im Keller unter den beiden. Es sind also schon ein paar Meter Leitung. Es handelt sich aktuell übrigens um einen Stiebel Eltron HDB 21

Und dem Verbrauch kann ich jetzt nichts sagen, wir sind jedenfalls zu zweit, wollen mal mehr werden. Ich kann natürlich in der NK Abrechnung schauen, was wir beide so verbrauchen, wie viel es perspektivisch sein wird.... Kein Plan...

Zusammenfassung ist also:

Perspektivisch ist sicherlich die BWWP attraktiver. Aktuell ginge es günstiger über den DLE.

Beides vorzubereiten erschließt sich mir mit Blick auf die Kosten aber nicht ganz.

Verfasser:
Carsten Kurz
Zeit: 25.06.2024 14:29:35
0
3719463
DLE mit längeren Leitungen ist nervig, kenne ich vom Haus meiner Schwiegereltern. Kommt aber ein bißchen auf den Typ der Nutzer an. Wenn bisher ein DLE verbaut ist, gibt es aber wohl auch keine Zirkulationsleitung, dann hat man mit der BWWP dasselbe Problem. Der große Vorteil der BWWP ist die Kombination von niedriger Leistungsaufnahme und Photovoltaik. Ich bin mit unserer 1 Eco Design BWWP bisher sehr zufrieden. Wenn die Gastherme erstmal bleiben soll, liefert die auch im Winter passabel Wärme für die BWWP. Im Altbaukeller mag es auch einen Vorteil bieten, dass die BWWP den Raum trocken und kühl hält.

Kleiner Vorteil der BWWP mit Speicher ist, dass man daraus auch sehr geringe Mengen Wasser mit konstanter Temperatur bekommt, was der DLE nicht kann. Gut, das ist eine eher spezieller Vorteil. Nutze ich beim Spülen.

Die Nachteile einer Zirkulation halten sich in Kombination mit einer BWWP, Photovoltaik, externer Zuluft im Sommer und einer ordentlichen Zirkulationssteuerung in Grenzen. Dann ist Komfort auch bei geringen effektiven Zusatzkosten dafür machbar. Warmwasser über Gastherme würde ich nicht mehr machen.

Ich würde hier auf BWWP setzen und eine Zirkleitung nachrüsten. Wenn die Rohrwege zwischen DLE und Bädern kürzer wären und der elektrische Anschluss es hergäbe, DLE.

Habt ihr mal gemessen, wie lange es derzeit dauert bzw. wieviel Wasser verloren geht, wenn ihr den DLE benutzt, nachdem die Leitung vollständig ausgekühlt ist?

Verfasser:
Carsten Kurz
Zeit: 25.06.2024 14:44:39
0
3719468
Eine BWWP kann schon mit einem Balkonkraftwerk sinnvoll kombiniert werden. Die BWWP haben typisch nur 400-500 Watt Leistungsaufnahme. In Verbindung mit externer Zuluft kostet einen das Warmwasser vom Frühjahr bis Herbst dann fast nix.

Verfasser:
SayonaraZetsubo
Zeit: 25.06.2024 14:54:30
0
3719469
Zitat von lullaby Beitrag anzeigen
Halo an alle,

wir führen gerade eine Kernsanierung in unserem Haus BJ 1925 durch.
Vom Vorbesitzer wurde vor 5 Jahren eine Brennwerttherme installiert, die wir weiter nutzen wollen, diese ist allerdings ohne Warmwasseraufbereitung. Warmwasser hat der Vorbesitzer über einen[...]

Zentraler eDLE im Keller ist suboptimal, weil dadurch der Verbrauch erhöht ist und du länger auf's warme Wasser wartest (bei BWWP natürlich auch). Bei 2 Personen wirst du wahrscheinlich auf einen ähnlichen Verbrauch kommen wie mit BWWP, aber bei 5 Personen wirds mit dem eDLE ein gutes Stück teurer.

Besser wäre es, wenn du in jedem Bad einen eigenen eDLE hast, das ist maximaler Komfort und maximale Sicherheit ohne Zirkulation. Sind das wirklich zwei Bäder mit Dusche/Bad oder ist eines davon nur mit Waschbecken zum Hände Waschen? Wenn Ersteres, dann wirst du wahrscheinlich Probleme mit Max-Leistung kriegen (aber auch bei einem zentralen Keller eDLE wird das so sein).

Im Zweifel würde ich aber nicht zu weit vorausplanen und jetzt einen (besser zwei) eDLE verbauen und später noch eine BWWP davorsetzen.

Verfasser:
vonDEnachIT
Zeit: 25.06.2024 15:26:21
0
3719478
DLE im Keller -> wohl am billigsten bzgl. Installation. Aber halt lange Leitungen. Andererseits: geht ja jetzt auch. Langfristig sicher teurer, wenn mehr als 2 Personen mit WW versorgt werden müssen.

Einzelne DLE bei den Verbrauchern -> Wenn da Stromleitungen etc. erneuert werden müssen (was wahrscheinlich ist, oder?), dann ist das sicher nicht billiger als eine BWWP.

BWWP -> Die effizienteste Lösung, rechnet sich aber nur langfristig.

Ich glaube, ein "wahr" oder "falsch" der Lösung 1 und 3 gibt es nicht. Wird jeder individuell für sich entscheiden müssen und hängt vor allem davon ab, wie sehr heute aufs Geld geschaut werden muss (wobei man mit Kindern später meist nicht mehr haben wird :-) ).

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 27.06.2024 13:09:03
0
3720013
Zitat von pinot Beitrag anzeigen
... mit einem Rohr nach außen, das im Sommer die warme Luft einzieht und im Winter die kalte Luft rausbläst...

Ist das gleiche wie Ausatmen weglassen...

Also 2 Rohre...

Naja, man kann ja schon über den Keller gehen. Also den Keller lüften.
Klar braucht es eine weitere Öffnung in den Keller, aber nicht zwingend ein Rohr direkt zur BWWP.

Verfasser:
MIKA.HH
Zeit: 27.06.2024 17:47:43
0
3720092
Ich habe bei mir den alten 160 l WW Boiler incl. Zirkulation mit PWT an die Jeisha 5 kW angeschlossen. Das funktioniert. Ich verbrauche im Sommer ca. 3 kWh Strom/ Tag mit 3 Personen.

Beim baugleichen Haus der Schwiegereltern habe ich im Rahmen der Badsanierung im Keller einen zentralen DLE eingebaut und Küche WC und Bad unter Beachtung der 3l Regel mit 15mm bzw 12mm Cu Rohr angeschlossen.
Das funktioniert gut! Warmes Wasser ist schnell da.
Eine absperrbare Zirkulationsleitung ist vorhanden.

Für beide Objekte kommt eine BWWP in Frage.
Hier beobachte ich noch den Markt.
Dieses Video finde ich Sehr gut!

Beste Grüße
MIKA

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 27.06.2024 20:48:42
1
3720141
Zitat von lullaby Beitrag anzeigen
... also:

Perspektivisch ist sicherlich die BWWP attraktiver. Aktuell ginge es günstiger über den DLE.

Beides vorzubereiten erschließt sich mir mit Blick auf die Kosten aber nicht ganz.
Wir wohnen mit 2 Personen im Einfamilienhaus und bei Interesse kannst Du auf folgend verlinkter Seite nachlesen wie unser neuer Anfang diesen Jahres in Betrieb genommene vollelektronische Durchlauferhitzer mit 27 kW Anschlussleistung von mir installiert worden ist, bzw. weiter oberhalb auf der Seite wie die Trinkwassererwärmung vorher realisiert war. Der in 2015 angeschaffte Kospel PPE2 hat ebenso 279 Euro wie das im letzten Jahr erneut gekaufte identische Gerät gekostet.

Insgesamt (auch in kostentechnischer Hinsicht) sind wir mit der aktuellen Lösung absolut zufrieden und hoffen, das in den nächsten Jahren ein geeigneter Stromspeicher zu moderatem Preis zu bekommen sein wird, weil für die von unserer in 2010 als Volleiinspeisesystem installierter PV-Anlage generierte elektrische Energie ab August 2030 keine finanzielle Vergütung mehr zu erwarten ist.

Link 👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Anlage_lowEnergy#Neuer_PPE2_und_k.C3.BCrzere_WW-Leitungen

Bei zukünftig für mehr als zwei Personen benötigter Trinkwassererwärmung würde ich persönlich an Deiner Stelle dann wohl aber auch in Richtung Wärmepumpe tendieren und ein dafür gut geeignetes Speichersystem nachrüsten.
Siehe dazu: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Puffer_mit_Frischwasserstation

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